• «Triangelzone»

    Rang
    tektonische Einheit
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Äusserste Zone der Subalpine Molasse zwischen Hauptüberschiebung und Rücküberschiebung, mit Schichten die beides nach SE und NW fallen.

     

    • Marbach-Schichten

      Name Origin

      Marbach (LU) [non Marbachgraben am Osthang des Belpbergs = OMM-II]

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      unbekannter Status
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Rote Molasse (Liechti 1928 ; irreführend wegen Verwechslungsgefahr mit der liegenden Molasse Rouge), Aquitanien auct., Aquitanzone auct., Granitische Molasse (Gasser 1966).</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Grünlicher, blaugrauer und hell rötlicher, poröser, muskovitreicher, oft massiger, fein- bis grobkörniger «granitischer» Sandstein mit geringmächtigen bunten Mergelzwischenlagen, die häufig Kalkkonkretionen führen. Bezeichnend sind Bänke aus gelbbraunem mergeligem Süsswasserkalk. Selten kompakte Nagelfluhbänke mit hohem Gehalt an kristallinen Komponenten, hoher Porosität und einem rostig gelb verwitternden Bindemittel. Hingegen sind Geröllschnüre und -nester sowie rote bis bunte Tonsteinlagen in der gesamten Abfolge verteilt.

       

      Age
      Aquitanien
    • Etzel-Klippe

      Name Origin

      Hügel Etzel, ca. 6 km N Einsiedeln

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Kurzbeschreibung

       

      Klippe der subalpine Molasse, die auf die im Süden steilgestellte, aufgerichtete Molasse aufgeschoben wurde.

       

      • Etzel-Sandstein

        Name Origin

        Steinbruch am Etzel (SZ), ca. 6 km nördlich von Einsiedeln

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Begriff
        Granitische-Molasse-Formation
        Kurzbeschreibung

         

        Massiger, granitischer Sandstein und rötliche Mergel.

         

        Age
        spätes Chattien
    • Hüllerich-Klippe

      Name Origin

      Wald Hüllerich, ca. 6 km N Einsiedeln

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      • Etzel-Sandstein

        Name Origin

        Steinbruch am Etzel (SZ), ca. 6 km nördlich von Einsiedeln

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Begriff
        Granitische-Molasse-Formation
        Kurzbeschreibung

         

        Massiger, granitischer Sandstein und rötliche Mergel.

         

        Age
        spätes Chattien
  • Speer–Stockberg-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Speer (SG), 8 km S Ebnat-Kappel (höchster Molasseberg im europäischen alpinen Raum)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Besteht aus UMM-II/III (Luterental) und USM-I.

     

    • Wintersberg-Formation

      Name Origin

      Hügel Wintersberg (SG), südöstlich von Ebnat-Kappel im Toggenburg

       

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Blaugraue und gelbbräunliche Mergel mit dünnen Mergelsandsteinbänken und Kalksandsteinen. Kalknagelfluh-Bänke (vom Typus Speer-Schüttung) treten häufiger gegen oben und zwischen Linthebene und Thurtal vor.

       

      Age
      spätes Oligozän
    • Federispitz-Subformation

      Name Origin

      Federispitz (SG), Schänis

       

      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Begriff
      Ebnat-Formation
      Kurzbeschreibung

       

      Lokale Bezeichnung der Ebnat-Formation der Speer-Schuppe in der Nagelfluhfazies, d.h. für die über den Speer-Schichten gelegenen Teile der Speer-Nagelfluhserie.

       

      Age
      Chattien
    • Speer-Nagelfluh

      Name Origin

      Gipfel der Speer (SG), 8 km südlich Ebnat-Kappel

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Stark zementierte Kalknagelfluhabfolge der Speer-Schüttung mit einem mittleren nagelfluhfreien Teil. Zwischen den Nagelfluhbänken treten bunte Mergel vor. Gegen Osten keilt die untere Nagelfluhabfolge aus (siehe Fig. 22 in Habicht 1945), so dass östlich der Sitter die Speer-Schichten der Unteren Bunten Molasse gleichen.

       

      Age
      Rupélien
      • Leuenfall-Nagelfluh

        Name Origin

        Wasserfall Leuenfall (AI)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Mächtigste Kalknagelfluhbank der Kräzerli-Schuppe.

         

    • Untere Bunte Molasse (der subalpine USM)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Begriff
      Molasse-Rouge_Vevey
      Kurzbeschreibung

       

      Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.

       

      Age
      Chattien
    • Horw-Sandstein

      Name Origin

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

       

      Age
      mittleres Rupélien
    • Grisigen-Mergel

      Name Origin

      Grisige (LU), Horw

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Kaufmann's Mergel bei Grisigen gehören zu seinen Horwerschiefern, die er auch als Hilfernschiefer und als Ralligschiefer beschrieb. Diese umfassen den gesamten Tonschiefer-Anteil der UMM und sind synonym mit der Tonmergelstufe Bayerns, welche ähnlich wie bei Flühli im Entlebuch, im unteren Teil lokal Sandsteine und Konglomerate führt. Seit Holliger (1955) werden als Grisiger Mergel jedoch nur noch die über den sandsteinführenden Folgen der unteren UMM liegenden Tonmergel bezeichnet.
      Kurzbeschreibung

       

      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.

       

      Age
      frühes Rupélien
  • Schorhüttenberg-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Schorhüttenberg (SG)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Nördliche Teilschuppe der Speer-Stockberg-Schuppe, charakterisiert durch kreuzgeschichtete, «Ebnater»-ähnliche Kalksandsteine.

     

    • Wannenberg-Subformation

      Name Origin

      Wannenberg (SG), nördlich vom Speer [LK-Blatt 1134 Walensee]

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Begriff
      Ebnat-Formation
      Kurzbeschreibung

       

      Lokale Bezeichnung der Ebnat-Formation der Schorhüttenberg-Schuppe.

       

    • Speer-Nagelfluh

      Name Origin

      Gipfel der Speer (SG), 8 km südlich Ebnat-Kappel

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Stark zementierte Kalknagelfluhabfolge der Speer-Schüttung mit einem mittleren nagelfluhfreien Teil. Zwischen den Nagelfluhbänken treten bunte Mergel vor. Gegen Osten keilt die untere Nagelfluhabfolge aus (siehe Fig. 22 in Habicht 1945), so dass östlich der Sitter die Speer-Schichten der Unteren Bunten Molasse gleichen.

       

      Age
      Rupélien
      • Leuenfall-Nagelfluh

        Name Origin

        Wasserfall Leuenfall (AI)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Mächtigste Kalknagelfluhbank der Kräzerli-Schuppe.

         

    • Horw-Sandstein

      Name Origin

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

       

      Age
      mittleres Rupélien
  • Chräzerli-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Kräzerli = Chräzerli (AR), südlich von Urnäsch

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Nördliche Teilschuppe der Speer-Stockberg-Schuppe, charakterisiert durch grobkörnige, schlecht sortierte, sehr dolomitreiche Kalksandsteine.

     

    • Ebnat-Formation

      Name Origin

      Ebnat-Kappel (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Die Ebnat-Formation besteht hauptsächlich aus Mergeln und Mergelsandsteinen der distalen Speer-Schüttung, sowie untergeordnet aus Kalksandsteinen ("Ebnater Sandstein") und - nur im proximalen Bereich - aus Kalknagelfluhbänken. Im mittleren und oberen Teil treten erstmals neben Kalksandsteinen auch granitische Sandsteine auf («pseudogranitische Sandsteine», Ludwig).

       

      Age
      "mittleres Oligozän" (Rupélien/Chattien)
      • Ebnat-Sandstein

        Name Origin

        Ebnat-Kappel (SG)

         

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Harter, mittel- bis grobkörniger, oft kreuzgeschichteter Kalksandstein, der oft hellrote Feldspatkörnchen und -geröllchen enthält. Der Ebnat-Sandstein führt oft kohlige Pflanzenreste.

         

        Age
        Rupélien
      • Kappel-Serie

        Name Origin

        Ebnat-Kappel (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Begriff
        Ruetiberg-Kalksandstein
        Kurzbeschreibung

         

        Unterer, Kalksandstein-reicher Teil der Ebnat-Schichten im Thurgebiet.

         

      • Rütiberg-Kalksandstein

        Name Origin

        Rütiberg (SG), 1km westsüdwestlich von Kappel

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Unterste, sandsteinreiche Serie der Ebnat-Schichten.

         

    • Speer-Nagelfluh

      Name Origin

      Gipfel der Speer (SG), 8 km südlich Ebnat-Kappel

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Stark zementierte Kalknagelfluhabfolge der Speer-Schüttung mit einem mittleren nagelfluhfreien Teil. Zwischen den Nagelfluhbänken treten bunte Mergel vor. Gegen Osten keilt die untere Nagelfluhabfolge aus (siehe Fig. 22 in Habicht 1945), so dass östlich der Sitter die Speer-Schichten der Unteren Bunten Molasse gleichen.

       

      Age
      Rupélien
      • Leuenfall-Nagelfluh

        Name Origin

        Wasserfall Leuenfall (AI)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Mächtigste Kalknagelfluhbank der Kräzerli-Schuppe.

         

    • Horw-Sandstein

      Name Origin

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

       

      Age
      mittleres Rupélien
  • Zone Kronberg-Süd

    Rang
    tektonische Zone
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Quetschzone am Südrand der Kronberg-Schuppe.

     

  • Kronberg-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Kronbergs (AI), 4 km südöstlich Urnäsch

     

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Alter
    Chattien - Aquitanien
    • Pfingstboden-Schichten

      Name Origin

      Pfingsboden (SG)

       

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Bunte Nagelfluh-Abfolge (mit rotem Bindemittel und Ophiolithgeröllen) im Dach der Kronberg-Schüttung.

       

      Age
      Aquitanien
    • Hochfläschli-Schichten

      Name Origin

      Hochfläschli = Hochfläschen (AR)

       

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Abfolge der Kronberg-Schüttung bestehend aus 10 - 12 Nagelfluh-Komplexen, welche bis über 30 m mächtig ist. Die Nagelfluh (mit rotem Bindemittel und Ophiolithgeröllen) hat wenige Mergel zwischengelagert.

       

      Age
      Aquitanien
    • Ennetbühl-Schichten

      Name Origin

      Ennetbühl (SG), im Toggenburg

       

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Abfolge der Kronberg-Schüttung mit ca. 20 Nagelfluh-Bänke und Komplexen (mit buntem Bindemittel und ersten Ophiolithgeröllen) mit einer Mächtigkeit von 5 m bis über 30 m. Dazwischen und im lateralen Übergang treten Mergel vor (lokal als Gelbmergel-Fazies mit Riesenkonglomerat).

       

      Age
      Aquitanien
    • Hochalp-Schichten

      Name Origin

      Gipfel der Hochalp (AR), zwischen Urnäsch- und Neckertal.

       

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Mächtige Dolomit-/Kalknagelfluh der Kronberg-Schüttung (Erstauftreten von roten Granitgeröllen des Typus Bernina) mit charakteristischem roten Bindemittel und gelblichgrauen Mergel-Zwischenlagen. Kohle und bituminöser Süsswasserkalk (Stinkkalk) treten lokal vor. Die Gerölle sind oberostalpiner Herkunft.

       

      Age
      Aquitanien
    • Krummenau-Schichten

      Name Origin

      Krummenau (SG), im Toggenburg

       

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Basale Mergelabfolge der Kronberg-Schüttung mit bis zu 15 m mächtigen Kalknagelfluh-Bänken (unten mit einzelnen hellen Gneisgeröllen, oben mit relativ häufigen Gneis- und Verrucano-Geröllen), sowie mittel- bis feinkörnigen Kalksandsteinen. Lokal treten gelbe Mergel mit, in schmalen Rinnen eingelagerten, Flyschgeröll-reichen Kalknagelfluhen (Riesenkonglomerat-Fazies) auf.

       

      Age
      Aquitanien
      • Fossilhorizont Lütisbach

        Name Origin

        Lütisbach (SG) (= Bendelbach), nördlich Krummenau

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Dunkles, kohliges Landschnecken führendes Mergelband im basalen Teil der Krummenau-Schichten.

         

        Age
        frühes Aquitanien
    • Wintersberg-Formation

      Name Origin

      Hügel Wintersberg (SG), südöstlich von Ebnat-Kappel im Toggenburg

       

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Blaugraue und gelbbräunliche Mergel mit dünnen Mergelsandsteinbänken und Kalksandsteinen. Kalknagelfluh-Bänke (vom Typus Speer-Schüttung) treten häufiger gegen oben und zwischen Linthebene und Thurtal vor.

       

      Age
      spätes Oligozän
    • Ebnat-Formation

      Name Origin

      Ebnat-Kappel (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Die Ebnat-Formation besteht hauptsächlich aus Mergeln und Mergelsandsteinen der distalen Speer-Schüttung, sowie untergeordnet aus Kalksandsteinen ("Ebnater Sandstein") und - nur im proximalen Bereich - aus Kalknagelfluhbänken. Im mittleren und oberen Teil treten erstmals neben Kalksandsteinen auch granitische Sandsteine auf («pseudogranitische Sandsteine», Ludwig).

       

      Age
      "mittleres Oligozän" (Rupélien/Chattien)
      • Ebnat-Sandstein

        Name Origin

        Ebnat-Kappel (SG)

         

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Harter, mittel- bis grobkörniger, oft kreuzgeschichteter Kalksandstein, der oft hellrote Feldspatkörnchen und -geröllchen enthält. Der Ebnat-Sandstein führt oft kohlige Pflanzenreste.

         

        Age
        Rupélien
      • Kappel-Serie

        Name Origin

        Ebnat-Kappel (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Begriff
        Ruetiberg-Kalksandstein
        Kurzbeschreibung

         

        Unterer, Kalksandstein-reicher Teil der Ebnat-Schichten im Thurgebiet.

         

      • Rütiberg-Kalksandstein

        Name Origin

        Rütiberg (SG), 1km westsüdwestlich von Kappel

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Unterste, sandsteinreiche Serie der Ebnat-Schichten.

         

    • Untere Bunte Molasse (der subalpine USM)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Begriff
      Molasse-Rouge_Vevey
      Kurzbeschreibung

       

      Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.

       

      Age
      Chattien
  • Gäbris-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Gäbris (AR)

     

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    • Sommersberg-Nagelfluh

      Name Origin

      Gipfel des Sommersbergs (AR) - Gais

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      unbekannter Status
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von gelben Mergeln, Kalksandsteinen und Nagelfluhen mit sehr grossen Geröllen (max. 80 cm ; häufiges Vorkommen von Nummulitenkalken und Vorherrschen von gelben Flyschsandkalken). Nahezu reine Kalknagelfluh an der Basis und reichlich Kristallin-führend im Dach.

       

      Age
      Burdigalien
      • Büebig-Mergel

        Name Origin

        Büebigtobel (SG), westlich Alstätten

         

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Mergelzone im unteren Teil der Sommersberg-Schüttung mit vereinzelten

        Geröllschüttungen.

         

    • Brendenbach-Mergel

      Name Origin

      Brendenbach (SG) - Altstätten

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Mergelabfolge, die als terrestrisches Äquivalent der OMM betrachtet wird. Enthält die sogenannte «Obere Grenznagelfluh» (Bilchen/Gais bis Altstätten) im Dach.

       

      Age
      Burdigalien
    • Gäbris-Nagelfluh

      Name Origin

      Gipfel des Gäbris (AR)

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Kristallin-führende Nagelfluh und Sandsteine des äusseren Kronberg-Gäbris-Schuttfächers.

       

      Age
      Aquitanien
      • Gstaldenbach-Serie

        Name Origin

        Fluss Gstaldenbach (AR), zwischen Heiden und Thal (non: Staldenbach zwischen Teufen und St. Gallen)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
      • Heiden-Serie

        Name Origin

        Heiden (AR)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
      • Klusbach-Serie

        Name Origin

        Fluss Klusbach (AR)/(AI)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
      • Eggen-Serie

        Name Origin

        Gipfel des Eggen (AI), Gde. Oberegg

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
      • Sulzbach-Serie

        Name Origin

        Sulzbach (AI)/(SG)

         

        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Tiefster Teil der «granitische Molasse» der Ostschweiz, bestehend aus Arkose- und Kalksandsteinen mit Kristallin führende Kalknagelfluhbänke der Gäbris-Schüttung.

         

        • Sulzbach-Nagelfluh

          Name Origin

          Sulzbach (AI)/(SG)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Kristallin führende Kalknagelfluh an der Basis der «Sulzbach-Serie».

           

    • Appenzeller Sandstein

      Name Origin

      Name stammt aus dem Kt. Appenzell (AI)/(AR). Die Hauptstadt des Appenzells liegt in der Kronberg-Schuppe.

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung

       

      Harter, frisch blaugrauer, mit karriger Oberfläche gelbbraun anwitternder Kalksandstein.

       

      Age
      spätes Oligozän
    • Teufelsmauern-Zone

      Name Origin

      Die stark geklüftete Abfolge sieht wie künstliche Trockenmauern («Teufelsmauern» im Volksmund).

      Rang
      tektonische Zone
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Steilgestellte, stark geklüftete Abfolge aus Mergel- und Kalksandstein an der Basis der Gäbris-Schuppe.

       

      Age
      spätes Oligozän
    • Forst-Zone

      Name Origin

      Weiler Forst (SG) bei Altstätten im Rheintal

      Rang
      tektonische Zone
      Status
      informeller Begriff
      • Gäbris-Nagelfluh

        Name Origin

        Gipfel des Gäbris (AR)

         

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Kristallin-führende Nagelfluh und Sandsteine des äusseren Kronberg-Gäbris-Schuttfächers.

         

        Age
        Aquitanien
        • Gstaldenbach-Serie

          Name Origin

          Fluss Gstaldenbach (AR), zwischen Heiden und Thal (non: Staldenbach zwischen Teufen und St. Gallen)

           

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
        • Heiden-Serie

          Name Origin

          Heiden (AR)

           

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
        • Klusbach-Serie

          Name Origin

          Fluss Klusbach (AR)/(AI)

           

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
        • Eggen-Serie

          Name Origin

          Gipfel des Eggen (AI), Gde. Oberegg

           

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
        • Sulzbach-Serie

          Name Origin

          Sulzbach (AI)/(SG)

           

          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Tiefster Teil der «granitische Molasse» der Ostschweiz, bestehend aus Arkose- und Kalksandsteinen mit Kristallin führende Kalknagelfluhbänke der Gäbris-Schüttung.

           

          • Sulzbach-Nagelfluh

            Name Origin

            Sulzbach (AI)/(SG)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Kurzbeschreibung

             

            Kristallin führende Kalknagelfluh an der Basis der «Sulzbach-Serie».

             

  • Rigi–Rossberg-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Rigi (SZ) und Rossberg (SZ)/(ZG)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Südlichste und zugleich höchste Schuppe.

     

    • Rigi-Scheidegg-Nagelfluh

      Name Origin

      Rigi Scheidegg (SZ), Gersau

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Auf Atlasblatt 116 Rigi wurden die liegende Bunte Rigi-Nagelfluh der Rigi-Formation und die Scheidegg-Nagelfluh zusammengefasst und mit derselben Grundfarbe dargestellt. Die graphische Unterscheidung zwischen liegender Bunter Rigi Nagelfluh und Scheidegg-Nagelfluh erfolgt durch die verschiedenartige Darstellung der Konglomeratbänke.
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von kristallinarmem Flyschkonglomerat und gelbem Mergel. Vor allem die obere Scheidegg-Nagelfluh zeichnet sich durch das Fehlen von Dolomit-, Kristallin-, Radiolarit- sowie Mocausa-Konglomerat-Geröllen aus und stellt folglich eine fast reine Flyschschüttung mit z.T. extrem grossen Geröllen (bis 0.9 m Durchmesser) dar.

       

      Age
      spätes Oligozän
    • Rigi-Formation

      Name Origin

      Rigi (SZ), Arth

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Auf Atlasblatt 116 Rigi wurden die Bunte Rigi-Nagelfluh der Rigi-Formation und die hangende Scheidegg-Nagelfluh zusammengefasst und mit derselben Grundfarbe dargestellt. Die graphische Unterscheidung zwischen Bunter Rigi Nagelfluh und hangender Scheidegg-Nagelfluh erfolgt durch die verschiedenartige Darstellung der Konglomeratbänke.
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von massigem, dickbankigem Konglomerat und dünnem, überwiegend rot geflecktem, siltigem Ton. Die Rigi-Formation umfasst zwei Konglomeratabfolgen, welche sich hauptsächlich in ihrer geröllpetrographischen Zusammensetzung unterscheiden: Radiolaritreiche Nagelfluh unten und Bunte Rigi-Nagelfluh oben.

       

      Age
      spätes Oligozän
      • Bunte Rigi-Nagelfluh

        Name Origin

        Rigi (SZ) sowie Erstauftreten von Kristallin-Gerölle (insb. roter Granit)

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Auf Atlasblatt 116 Rigi wurden die Bunte Rigi-Nagelfluh der Rigi-Formation und die hangende Scheidegg-Nagelfluh zusammengefasst und mit derselben Grundfarbe dargestellt. Die graphische Unterscheidung zwischen Bunter Rigi Nagelfluh und hangender Scheidegg-Nagelfluh erfolgt durch die verschiedenartige Darstellung der Konglomeratbänke.</p>
        Kurzbeschreibung

         

        Wechsellagerung von Kristallin-führender Kalk-Dolomit-Nagelfluh mit Sandsteinen und Mergeln. Die Gerölle bestehen aus Kristallingesteinen (überwiegend aus hellrotem Rigi-Granit), Mocausa-Konglomerat, Radiolarit-Aptychenkalk-Gruppe, sowie aus Flyschgeröllen.

         

        Age
        spätes Oligozän
      • Radiolaritreiche Nagelfluh

        Name Origin

        Erstauftreten von Radiolarit-Geröllen.

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Wechsellagerung von Kalknagelfluh (rund 60 % der Abfolge) mit Sandstein und Mergel. Im Konglomerat treten Radiolarit- (5-10%), Aptychenkalk- und Flyschgerölle vor.

         

        Age
        spätes Oligozän
    • Weggis-Formation

      Name Origin

      Weggis (LU)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von flyschgeröllreicher Kalk-Dolomit-Nagelfluh (unten dominierend) mit Sandstein und gelbgrau geflecktem, gelegentlich olivgrünem Mergel. Mehrere Pflanzenfundstellen sowie eine Säugetierfundstelle sind bisher bekannt.

       

      Age
      spätes Rupélien
      • Kännelegg-Kalknagelfluh

        Name Origin

        Kännelegg ?= Krienzeregg?, WNW Hergiswil (NW)

         

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Kalknagelfluh der Weggis-Formation.

         

        Age
        spätes Rupélien
      • Fossilhorizont Rigi-2

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        gültig
        Kurzbeschreibung

         

        Säugetierfundstelle in der Weggis-Fm.

         

        Age
        Rupélien
    • Untere Bunte Molasse (der subalpine USM)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Begriff
      Molasse-Rouge_Vevey
      Kurzbeschreibung

       

      Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.

       

      Age
      Chattien
    • Horw-Sandstein

      Name Origin

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

       

      Age
      mittleres Rupélien
    • Grisigen-Mergel

      Name Origin

      Grisige (LU), Horw

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Kaufmann's Mergel bei Grisigen gehören zu seinen Horwerschiefern, die er auch als Hilfernschiefer und als Ralligschiefer beschrieb. Diese umfassen den gesamten Tonschiefer-Anteil der UMM und sind synonym mit der Tonmergelstufe Bayerns, welche ähnlich wie bei Flühli im Entlebuch, im unteren Teil lokal Sandsteine und Konglomerate führt. Seit Holliger (1955) werden als Grisiger Mergel jedoch nur noch die über den sandsteinführenden Folgen der unteren UMM liegenden Tonmergel bezeichnet.
      Kurzbeschreibung

       

      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.

       

      Age
      frühes Rupélien
  • St.-Jost-Schuppe

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    • Grindelegg-Serie

      Name Origin

      Grindelegg (ZG), Oberägeri

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von grauem Mergel, graublauem, glimmerigem Kalksandstein mit Kalknagelfluhlagen, pseudogranitischem, stellenweise aber auch mergeligem oder dolomitischem Sandstein und kleingerölliger, kristallinführender Kalknagelfluh. Die Konglomeratgerölle setzen sich hauptsächlich aus kretazischem Flysch-Sandkalk und -Kalk, Hornstein sowie rotem Granit zusammen. Im pseudogranitischen Sandstein treten gelegentlich Kalknagelfluhschnüre mit roten Granit- und Radiolaritgeröllen auf.

       

      Age
      spätes Oligozän
      • Mergel-Sandstein-Serie des Nübergs

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Kurzbeschreibung

         

        Teil der Grindelegg-Serie in der St-Jost-Schuppe.

         

  • Höhronen-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Höhronen = Hohronen = Hohe Rone = Hohe Rhone (ZG), Bergkamm zwischen Sihl und Biber

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    • Formation der Granitischen Molasse

      Name Origin

      Die Bezeichnung «granitisch» bezieht sich auf den hohen Gehalt an Quarz-, (roten) Feldspat- und Glimmerkomponenten sowie den geringen Anteil an Karbonat.

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      USM-II der Subalpinen Molasse bestehend aus einer karbonatarmen Wechsellagerung von mittel- bis grobkörnigem, zurückwitterndem, «granitischem» (= feldspatreichem) Sandstein mit dunkelgrau-buntem (gelbgrau, ocker bis rotbraun) Mergel (z.T. «Mergelgallen» = Mergelknollen) und extrem buntem Konglomerat (50-75% Kristallingerölle). Die Kristallingerölle bestehen v.a. aus rotem bis grünem Granit, Quarzporphyr sowie Diorit.

       

      Age
      spätes Chattien
      • Oberaquitane Mergelzone

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Nomenclatorial Remarks
        Obwohl beim Begriff der «Oberaquitanen Mergelzone» eine Vermengung von Chrono-, Bio- und Lithostratigraphie vorliegt, wird er gemäss Vorschlag von Müller (1971) dem Status der eingebürgerten Namen unterstellt und somit weiterverwendet. Der Begriff darf aber nur im streng lithologischen Sinn gebraucht werden.
        Kurzbeschreibung

         

        Mergelige, kennzeichnend karbonatreichere Ablagerung im Dach der Formation der Granitischen Molasse, bestehend aus einer fossilarmen Wechsellagerung von gelbgrauen, teils violettroten, gefleckten Mergeln und Mergelsandsteinen, feinkörnigen Kalksandsteinen und knollig anwitternden Mergelkalken.

         

        Age
        spätes Aquitanien
      • Marbach-Schichten

        Name Origin

        Marbach (LU) [non Marbachgraben am Osthang des Belpbergs = OMM-II]

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        unbekannter Status
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Rote Molasse (Liechti 1928 ; irreführend wegen Verwechslungsgefahr mit der liegenden Molasse Rouge), Aquitanien auct., Aquitanzone auct., Granitische Molasse (Gasser 1966).</p>
        Kurzbeschreibung

         

        Grünlicher, blaugrauer und hell rötlicher, poröser, muskovitreicher, oft massiger, fein- bis grobkörniger «granitischer» Sandstein mit geringmächtigen bunten Mergelzwischenlagen, die häufig Kalkkonkretionen führen. Bezeichnend sind Bänke aus gelbbraunem mergeligem Süsswasserkalk. Selten kompakte Nagelfluhbänke mit hohem Gehalt an kristallinen Komponenten, hoher Porosität und einem rostig gelb verwitternden Bindemittel. Hingegen sind Geröllschnüre und -nester sowie rote bis bunte Tonsteinlagen in der gesamten Abfolge verteilt.

         

        Age
        Aquitanien
      • Hombach-Member

        Name Origin

        Hombach (BE), Schangnau

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Abfolge aus leicht verwitterndem, bläulichem bis grünlichem, oft grobem und Kohle-führendem, «granitischem» Knauersandstein, weichem grauem Sandstein, buntem Mergel und polymikter Nagelfluh. Während die Nagelfluh geringmächtiger und stärker von Sandsteinlagen durchsetzt ist als die Nagelfluhen der Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe, unterscheidet sie sich von den Konglomeraten der mittelländischen Molasse deutlich durch ihren Geröllbestand, geringere Gerölldurchmesser und die enge Vergesellschaftung mit Sandstein.

         

        Age
        spätes Chattien
        • Fossilhorizont Hombachtobel

          Name Origin

          Hombachtobel (LU)

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Fossilfundstelle im Hombach-Member, mit eine Säugetierfauna und Gastropoden des späten Chattiens (MP28 nach Engesser 1990).

           

          Age
          spätes Chattien
  • Hilfern-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Tal der Hilfere (LU), ENE Marbach

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Südlichste (internste) Zone der Subalpinen Molasse, zwischen Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe (im Norden / unten) und Subalpiner Flysch (im Süden / oben). Bestehend aus Gesteinen der UMM (und USM).

     

    • Heuboden-Äschitannen-Nagelfluh

      Name Origin

      Heuboden (LU) und Äschitannen (LU)

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von Flyschsandstein-Nagelfluh und gelben, z.T. leicht rötlich gefleckten Flyschmergeln der USM. Die Konglomeratbänke werden gegen oben immer bedeutender und mächtiger.

       

      Age
      Rupélien
    • Horw-Sandstein

      Name Origin

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

       

      Age
      mittleres Rupélien
    • Grisigen-Mergel

      Name Origin

      Grisige (LU), Horw

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Kaufmann's Mergel bei Grisigen gehören zu seinen Horwerschiefern, die er auch als Hilfernschiefer und als Ralligschiefer beschrieb. Diese umfassen den gesamten Tonschiefer-Anteil der UMM und sind synonym mit der Tonmergelstufe Bayerns, welche ähnlich wie bei Flühli im Entlebuch, im unteren Teil lokal Sandsteine und Konglomerate führt. Seit Holliger (1955) werden als Grisiger Mergel jedoch nur noch die über den sandsteinführenden Folgen der unteren UMM liegenden Tonmergel bezeichnet.
      Kurzbeschreibung

       

      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.

       

      Age
      frühes Rupélien
    • Hilfern-Formation

      Name Origin

      Tal der Hilfere (LU), ENE Marbach

       

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Flyschartige Wechsellagerung von tonigem Mergel (unten sehr prädominant) mit turbiditischen Silt- bis Sandsteinbänken. Die Mächtigkeit und interne Korngrösse der Turbiditbänken nimmt nach oben zu.

       

      Age
      Rupélien
      • Flühli-Nagelfluh

        Name Origin

        Flühli (LU)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Oberste, mächtigste und im Streichen nach NE am weitesten aushaltende konglomeratische Einschaltung der Hilfern-Formation (UMM-I) mit Mergel-, Sandstein- und Kalkgerölle in sandiger Matrix.

         

        Age
        Rupélien
      • Unter-Lochsitli-Nagelfluh

        Name Origin

        Under Lochsitli = Unterlochsitli (LU), 4 km E Schangnau

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Kurzbeschreibung

         

        Kristallinfreie Nagelfluh.

         

        Age
        frühes Oligozän
      • Grès de Cucloz

        Name Origin

        Ruisseau de Cucloz (VD), 2,5 km au nord de St-Légier (cf. Pont du Cucloz de l'autoroute A12 + ferme et colline allongée)

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Grès du Val d'Illiez auct., Grès de Taveyannaz du Val d'Illiez (Vuagnat 1943)</p>
        Kurzbeschreibung

         

        Grès micacés grossiers ou microbrèches polymictes, de teinte verdâtre caractéristique (débris andésitiques), du sommet de l'UMM-I.

         

        Age
        Rupélien
      • Jordisboden-Mergel

        Name Origin

        Jordisboden / Jordibruch (BE), an der Ostseite des Gurnigels

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Nomenclatorial Remarks
        <p>"im Jordisboden" (vgl. im Graben) =&gt; du Jordisboden</p>
        Kurzbeschreibung

         

        Schiefrige, grünlichgraue, glimmerreiche Mergel mit zwischengelagerten feinkörnigen Sandsteinen der internsten Subalpinen Molasse (UMM-I) im Gurnigel-Gebiet.

         

        Age
        Priabonien
        • «Marnes gris-souris»

          Rang
          petrographische Fazies
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Kurzbeschreibung

           

          Marne plastique finement litée, à passées silteuses, de la partie moyenne à supérieure de la Formation de Cucloz (base de la Molasse marine inférieure subalpine).

           

        • «Schistes marno-micacés»

          Rang
          petrographische Fazies
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Nomenclatorial Remarks
          <p>Flysch inférieur (de la nappe de Morcles)</p>
          Kurzbeschreibung

           

          Alternance finement répétée de marne silteuse finement micacée et d'interlits gréseux à la base de la Molasse marine inférieure subalpine (base de la Formation de Cucloz), resp. de la Formation du Val d'Illiez = Formation d'Elm (flysch nord-helvétique).

           

          Age
          frühes Oligozän
  • Beichlen-Farneren-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Grat Bäuchlen = Beichlen / Farnere (LU)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Alter
    Rupélien - Chattien
    Kurzbeschreibung

     

    Innere Zone der Subalpine Molasse, zwischen Schangnau-Schuppe (unten) und Ralligen-Hilferen-Schuppe (oben). Bestehend aus Gesteine der UMM und USM).

     

    • Gitzischöpf-Nagelfluh

      Name Origin

      Gitzischöpf (BE), NE Sigriswil

       

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Massige Konglomerate mit stark variierender Petrographie im Dach der Honegg-Mergel.

       

      Age
      spätes Chattien
    • Honegg-Mergel

      Name Origin

      Gipfel der Honegg (BE), Eriz

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Lehmgelber, sandigbröckeliger Mergel (rötlicher Ton fehlt ganz) mit äusserst grobkörnigen Nagelfluh-Linsen mit Flyschgeröllen.

       

      Age
      spätes Chattien
      • Kaltbach-Nagelfluh

        Name Origin

        Kaltbach = Chaltbach (BE), Eriz

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Grobblockige Kalknagelfluh in Form von Rinnenfüllungen innerhalb des Honegg-Mergels. Diese unterscheidet sich von der Honegg-Nagelfluh durch einen hohen Anteil an Flysch- und Nummulitenkalkgeröllen.

         

        Age
        spätes Chattien
    • Thun-Formation

      Name Origin

      Thun (BE)

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Fächerförmige Abfolge von massigen, kristallinreichen Konglomeraten und Sandsteinen mit charakteristischer rötlicher Farbe.

       

      Age
      frühes Chattien
      • Gunten-Quarzitnagelfluh

        Name Origin

        Gunten (BE) am Thunersee

         

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Oberes Member der Thun-Formation bestehend aus Nagelfluhbänken mit grünlich-weissen Quarzitgeröllen und roten Granitgeröllen, sowie Sandsteinen mit Epidot als dominierendes Schwermineral.

         

        Age
        Chattien
      • Hünibach-Nagelfluh

        Name Origin

        Ortsteil Hünibach (BE) bei Hilterfingen, östlich von Thun

         

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Unteres Member der Thun-Formation bestehend aus Nagelfluhbänken mit ausserordentlich vielen roten Granitgeröllen und Sandsteinen mit Epidot als dominierendes Schwermineral. Einzelne bunte Mergelzwischenlagen treten auch auf.

         

        Age
        Chattien
    • Losenegg-Formation

      Name Origin

      Hügel Losenegg (BE), im Aussereriz [LK-Bl.1208 Beatenberg]

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      non: Losenegg-Schichten (Beck & Gerber 1925)
      Kurzbeschreibung

       

      Fächerförmige Wechsellagerung von massigen polymikten Konglomeratbänken mit charakteristischen roten Granitgeröllen (max. 4%) und kreuzgeschichteten, linsenförmigen, tafeligen Sandsteinen mit zwischengeschalteten, stark gefleckten Ton- und Siltsteinen.

       

      Age
      frühes Chattien
      • Fossilhorizont Losenegg

        Name Origin

        Losenegg, an der Erizstrasse

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Age
        spätes Oligozän
    • Homberg-Formation

      Name Origin

      Homberg bei Thun (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Begriff
      Granitische-Molasse-Formation
      Kurzbeschreibung

       

      Abfolge schlecht zementierter, karbonatarmer, feldspatreicher Sandsteine, Siltsteine und Tonsteine an der Basis der Blueme-Schuppe.

       

      Age
      frühes Chattien
    • Uerscheli-Formation

      Name Origin

      Bauernhof Uerscheli, südöstlich von Schangnau (BE).

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Kreuzgeschichteter Grobsandstein mit geringmächtigen Siltsteinzwischenlagen (unten) und Wechsellagerung von polymikten Konglomeratbänken mit Tonstein-Siltstein, sowie einzelne Sandsteinbänke (oben).

       

      Age
      frühes Chattien
      • Uerscheli-Nagelfluh

        Name Origin

        Uerscheli, südöstlich von Schangnau (BE)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Abfolge im oberen Teil der Uerscheli-Formation (USM-I der Beichlen-Farneren-Schuppe) bestehend aus Konglomeratbänken, die mit 5 - 10 m mächtigen Tonstein-Silsteinsequenzen mit vereinzelten Sandsteinbänken wechsellagern. Hoher Anteil an Kieselkalkgeröllen und enthält häufig helle, muskovitreiche Granitgerölle.

         

        Age
        frühes Chattien
      • Fossilhorizont Bumbach-1

        Name Origin

        Buembachgrabe (BE), 3,5 km WSW Schangnau

         

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        gültig
        Kurzbeschreibung

         

        Fossilhorizont im Uerscheli-Sandstein (oder an der Basis der Uerscheli-Nagelfluh, je nach Autor ; Beichlen-Farneren-Schuppe) mit eine Säugetierfauna des Frühen Chattiens (MP25).

         

        Age
        frühes Chattien
      • Uerscheli-Sandstein

        Name Origin

        Bauernhaus Uerscheli, südöstlich Schangnau (BE)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Abfolge von bis zu 5 m mächtigen, oft amalgamierten Bänken aus kreuzgeschichtetem Grobsandstein mit zwischengelagerten, geringmächtigen Siltsteinlagen im unteren Teil der Uerscheli-Formation (USM-I der Beichlen-Farneren-Schuppe).

         

        Age
        frühes Chattien
    • Untere Bunte Molasse (der subalpine USM)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Begriff
      Molasse-Rouge_Vevey
      Kurzbeschreibung

       

      Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.

       

      Age
      Chattien
    • Beichlen-Formation (sensu Schlunegger 1995)

      Name Origin

      Gipfel der Bäuchlen = Beichle (LU)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>«Bäuchlen» bei Studer 1825, Kaufmann 1886, Kissling 1902, Fröhlicher 1933 und Haus 1937, sowie auf der Dufour- und Siegfriedkarte; «Beichlen» bei Kaufmann 1860, Schider 1913, Mollet 1921, Holliger 1955, Gasser 1966 und 1968, sowie auf der neuen Landeskarte der Schweiz. Diese Schreibweise entspricht der Aussprache im Lokaldialekt (Habicht 1987). Der Name Beichlen leitet sich wahrscheinlich vom Wort Bank als Bezeichnung für die Felsbänke ab («Bänklen, Bänchlen, Bächlen, Bäichle»).</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Mächtige Schichtabfolge an der Basis der subalpinen USM, die vorwiegend aus gebanktem, kristallinarmem Kalkkonglomerat besteht. Im peripheren Teil dieses Nagelfluhkomplexes wechsellagert feiner bis grober Sandstein unregelmässig mit buntem Mergel und Tonstein. Konglomeratbänke treten dann nur sporadisch auf.

       

      Age
      spätes Rupélien
    • Horw-Sandstein

      Name Origin

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

       

      Age
      mittleres Rupélien
    • Grisigen-Mergel

      Name Origin

      Grisige (LU), Horw

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Kaufmann's Mergel bei Grisigen gehören zu seinen Horwerschiefern, die er auch als Hilfernschiefer und als Ralligschiefer beschrieb. Diese umfassen den gesamten Tonschiefer-Anteil der UMM und sind synonym mit der Tonmergelstufe Bayerns, welche ähnlich wie bei Flühli im Entlebuch, im unteren Teil lokal Sandsteine und Konglomerate führt. Seit Holliger (1955) werden als Grisiger Mergel jedoch nur noch die über den sandsteinführenden Folgen der unteren UMM liegenden Tonmergel bezeichnet.
      Kurzbeschreibung

       

      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.

       

      Age
      frühes Rupélien
  • Hornbüel-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Hugel Hornbüelchnubel (LU) - Hasle

     

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Alter
    Rupélien - spätes Oligozän
    Kurzbeschreibung

     

    Tektonisches Melange bestehend aus Horw-Sandstein, sowie Mergel, Sandstein und Konglomerat der USM.

     

    • Horw-Sandstein

      Name Origin

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

       

      Age
      mittleres Rupélien
  • Schangnau-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Schangnau

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Zweitäusserste Zone der Subalpine Molasse, zwischen Zulg-Schuppe / Triangelzone (unten) und Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe (oben). Nur aus Granitischer Molasse bestehend (USM).

     

    • Hombach-Member

      Name Origin

      Hombach (BE), Schangnau

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Abfolge aus leicht verwitterndem, bläulichem bis grünlichem, oft grobem und Kohle-führendem, «granitischem» Knauersandstein, weichem grauem Sandstein, buntem Mergel und polymikter Nagelfluh. Während die Nagelfluh geringmächtiger und stärker von Sandsteinlagen durchsetzt ist als die Nagelfluhen der Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe, unterscheidet sie sich von den Konglomeraten der mittelländischen Molasse deutlich durch ihren Geröllbestand, geringere Gerölldurchmesser und die enge Vergesellschaftung mit Sandstein.

       

      Age
      spätes Chattien
      • Fossilhorizont Hombachtobel

        Name Origin

        Hombachtobel (LU)

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Fossilfundstelle im Hombach-Member, mit eine Säugetierfauna und Gastropoden des späten Chattiens (MP28 nach Engesser 1990).

         

        Age
        spätes Chattien
  • Wolfsegg-Schuppe

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    • Jordisboden-Mergel

      Name Origin

      Jordisboden / Jordibruch (BE), an der Ostseite des Gurnigels

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Nomenclatorial Remarks
      <p>"im Jordisboden" (vgl. im Graben) =&gt; du Jordisboden</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Schiefrige, grünlichgraue, glimmerreiche Mergel mit zwischengelagerten feinkörnigen Sandsteinen der internsten Subalpinen Molasse (UMM-I) im Gurnigel-Gebiet.

       

      Age
      Priabonien
      • «Marnes gris-souris»

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Marne plastique finement litée, à passées silteuses, de la partie moyenne à supérieure de la Formation de Cucloz (base de la Molasse marine inférieure subalpine).

         

      • «Schistes marno-micacés»

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Flysch inférieur (de la nappe de Morcles)</p>
        Kurzbeschreibung

         

        Alternance finement répétée de marne silteuse finement micacée et d'interlits gréseux à la base de la Molasse marine inférieure subalpine (base de la Formation de Cucloz), resp. de la Formation du Val d'Illiez = Formation d'Elm (flysch nord-helvétique).

         

        Age
        frühes Oligozän
  • Fuchsegg-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Fuchsegg (BE), 1,5 km SW Wattenwil

     

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Alter
    spätes Oligozän
    • Lienegg-Formation

      Name Origin

      Lienegg (BE)

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Kalknagelfluh der USM.

       

      Age
      spätes Oligozän
    • Öligraben-Formation

      Name Origin

      Öligraben (BE)

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Rasche laterale Wechsel der Lithologien, bestehend aus polymikter Nagelfluh, Sandstein und Mergel, sowie einzelnen kleinen Kohlenestern.

       

      Age
      spätes Oligozän
  • Seftigschwand-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Seftigschwand (BE), 3 km W Wattenwil

     

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Alter
    Aquitanien
    • Studweid-Formation

      Name Origin

      Studweid (BE)

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Sandstein und Mergel, mit untergeordneter polymikter Nagelfluh und Süsswasserkalk.

       

      Age
      Aquitanien
  • Gibelegg-Schuppe

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Gibelegg (BE), 3 km SW Riggisberg

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Nördlichste (externste) und zugleich jüngste Schuppenzone der Subalpine Molasse im Gurnigel-Gebiet. Die Schichten fallen meistens zwischen 60 und 80° ein (steiler im Osten als im Westen).

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    an der Gibelegg => de la Gibelegg
    • Gibelegg-Formation

      Name Origin

      Gipfel der Gibelegg = Giebelegg (BE), 3 km südwestlich Riggisberg

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Begriff
      Kalchstaetten-Formation Belpberg-Formation
      Nomenclatorial Remarks
      <p>an der Gibelegg =&gt; de la Gibelegg ; non: Grat Gibelegg bei Sigriswil, non: Hügel Gibelegg bei Schwarzenburg, non: Hügel Gibelegg bei Thun.</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von polymikter Nagelfluh (Napf-Schüttung im unteren Teil) bzw. Kalknagelfluh (Guggisberg-Schüttung im oberen Teil), Sandsteinen und untergeordneten Mergeln.

       

      Age
      Miozän
      • Fehli-Nagelfluh

        Name Origin

        Fehli (BE), an der Gibelegg

         

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Kalknagelfluh der Gibelegg-Formation, die als Basis der OSM betrachtet wurde. Marine Ablagerungen (Schwendelberg-Schichten) finden sich jedoch im Hangenden.

         

      • Ei-Fossilfundstelle

        Name Origin

        Ei = Ey (BE) am Guggisberg

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        ... marine Fossilien.

         

  • écaille de Villarvolard

    Herkunft des Namens

    Villarvolard (FR)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    • Formation de Cucloz

      Name Origin

      Ruisseau de Cucloz (VD), 2,5 km au nord de St-Légier (cf. Pont du Cucloz de l'autoroute A12)

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      späteres Synonym (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Begriff
      Hilfern-Formation
      Kurzbeschreibung

       

      Série détritique de la base de la Molasse marine inférieure (UMM) subalpine affleurant entre Montreux et Semsales, constituée de schistes argileux sombres et de grès fins micacés avec des intercalations caractéristiques mais irrégulières de grès polymictes de teinte verdâtre («grès de type Cucloz»).

       

      Age
      frühes Rupélien
      • Grès de Cucloz

        Name Origin

        Ruisseau de Cucloz (VD), 2,5 km au nord de St-Légier (cf. Pont du Cucloz de l'autoroute A12 + ferme et colline allongée)

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Grès du Val d'Illiez auct., Grès de Taveyannaz du Val d'Illiez (Vuagnat 1943)</p>
        Kurzbeschreibung

         

        Grès micacés grossiers ou microbrèches polymictes, de teinte verdâtre caractéristique (débris andésitiques), du sommet de l'UMM-I.

         

        Age
        Rupélien
      • «Marnes gris-souris»

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Marne plastique finement litée, à passées silteuses, de la partie moyenne à supérieure de la Formation de Cucloz (base de la Molasse marine inférieure subalpine).

         

      • «Schistes marno-micacés»

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Flysch inférieur (de la nappe de Morcles)</p>
        Kurzbeschreibung

         

        Alternance finement répétée de marne silteuse finement micacée et d'interlits gréseux à la base de la Molasse marine inférieure subalpine (base de la Formation de Cucloz), resp. de la Formation du Val d'Illiez = Formation d'Elm (flysch nord-helvétique).

         

        Age
        frühes Oligozän
  • écaille de La Pattaz - La Holena

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    • Grès de Vaulruz

      Name Origin

      Vaulruz (FR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Begriff
      Horw-Sandstein_UMM
      Nomenclatorial Remarks
      <p>? Grès de Vuadens (Behmer 1912): au nord (Les Moret) = Vaulruz, au sud = Gurnigel !</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Partie sommitale de la Molasse marine inférieure (UMM), constituée de grès micacé, glauconieux, pyriteux, gris bleuâtre, en assises, en dalles ou plaquettes.

       

      Age
      frühes Rupélien
    • Marnes de Vaulruz

      Name Origin

      Vaulruz (FR)

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Begriff
      Grisigen-Mergel
      Age
      frühes Rupélien
  • écaille de Champotey-Ramsera

    Herkunft des Namens

    Champotey (FR) et La Ramsera (FR)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    • Grès de Vaulruz

      Name Origin

      Vaulruz (FR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Begriff
      Horw-Sandstein_UMM
      Nomenclatorial Remarks
      <p>? Grès de Vuadens (Behmer 1912): au nord (Les Moret) = Vaulruz, au sud = Gurnigel !</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Partie sommitale de la Molasse marine inférieure (UMM), constituée de grès micacé, glauconieux, pyriteux, gris bleuâtre, en assises, en dalles ou plaquettes.

       

      Age
      frühes Rupélien
  • écaille de Vaulruz

    Herkunft des Namens

    Vaulruz (FR)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    • Molasse Rouge

      Name Origin

      Nom dérivé de la couleur rouge localement prédominante (en réalité souvent plutôt bariolée, parfois aussi grise).

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Chattien inférieur auct., «Vaulruz-Schichten»&nbsp;(Haus 1937), «Graue Serie»&nbsp;für die Basis der Molasse rouge (Greber et al. 1994)</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Alternance de marne et de siltite de couleur rouge violacée à gris jaunâtre («Bunte Mergel»), localement avec intercalations lenticulaires de grès calcaire finement plaqueté. Les marnes grises et grès calcaires dominent à la base.

       

      Age
      spätes Rupélien
      • «Untere Bunte Molasse» (subjurassiche USM-I)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Begriff
        Molasse-Rouge_Pied-du-Jura
        Kurzbeschreibung

         

        Fossilarmer, mässig zementierter, häufig knaueriger Sandstein mit zahlreichen Zwischenlagen von rotem oder bunt (ocker, rostrot bis grün) geflecktem, z.T. sandigem Mergel. Die Sandsteinbänke zeigen teilweise eine erosive Basis und können im mittleren Abschnitt der Abfolge gelegentlich auch Bitumen führen (Ölsandstein). Innerhalb der Sandstein-Mergel-Serie sind weiter Siltlagen, schwarzer Tonmergel, feine Kohlesplitter sowie typische pedogene Horizonte mit Karbonatkonkretionen (Caliche) anzutreffen.

         

        Age
        spätes Chattien
        • «Kalksandstein-Serie» (von Aarwangen)

          Name Origin

          Murgtal (BE) NE Aarwangen

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Nomenclatorial Remarks
          <p>Vorschlag: Murg(tal), Altishofen</p>
          Kurzbeschreibung

           

          Trennende, glimmerreiche Abfolge zwischen der Unteren und Oberen Bunten Molasse, bestehend aus gelbgrauem Kalksandstein mit zwischengelagertem, grauem und buntem, geschichtetem, oft schieferigem Mergel. Charakteristisch für diese Abfolge sind dunkle, sandige Mergellagen.

           

          Age
          spätes Chattien
        • Murgenthaler Ölsande

          Name Origin

          Aareufer bei Murgenthal (AG)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Ölimprägnierter Sandstein der mittleren Unteren Bunten Molasse, ca. 100 - 200 m über der Aarwanger Molasse.

           

      • Molasse Rouge du Pied-du-Jura

        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Unité basale de l'USM du Plateau, constituée principalement de marnes bariolées sableuses entrecoupées de niveaux gréso-micacés. Présence locale de conglomérats à éléments calcaires (gompholites).

         

        Age
        spätes Rupélien
        • Grès de Mathod

          Name Origin

          Mathod (VD)

           

          Rang
          lithostratigraphisches Member (Subformation)
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Niveau gréseux au sommet de la Molasse Rouge, à la transition avec les Grès et Marnes Gris à Gypse sus-jacents.

           

          Age
          spätes Chattien
        • Marnes bariolées s.str.

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Begriff
          Molasse-Rouge_Pied-du-Jura
          Kurzbeschreibung

           

          Série de marnes bigarrées (rouges, violettes, vert olive ou gris-bleu) comprise entre les Grès de Goumëns (ou passant latéralement à ceux-ci) et le Grès de Mathod. Vers le haut, minces niveaux de calcaire d'eau douce bitumineux et de marnes charbonneuses palustres.

           

          Age
          spätes Chattien
        • Grès de Goumoëns

          Name Origin

          Goumoëns-le-Jus (VD)

          Rang
          lithostratigraphisches Member (Subformation)
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Grès massifs à stratification entrecroisée formant des niveaux lenticulaires dans la partie inférieure de la Molasse rouge. Rares intercalations conglomératiques à galets de calcaires («gompholite»).

           

          Age
          frühes Chattien
          • Niveau fossilifère Talent-13

            Name Origin

            vallon du Talent (VD)

            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            gültig
            Kurzbeschreibung

             

            Niveau fossilifère au sein du Grès de Goumoëns (Molasse rouge), avec une faune de micromammifères du Chattien précoce (MP25).

             

            Age
            frühes Chattien
        • Molasse Rouge basale = Marnes Rouges

          Rang
          lithostratigraphisches Member (Subformation)
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Marnes rouges et calcaires lacustres de la base de l'USM, situés sous le premier intervalle gréseux (Grès de Goumoëns). Présence locale de gompholithes.

           

          Age
          spätes Rupélien
          • Niveau fossilifère Talent-7

            Name Origin

            vallon du Talent

            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            gültig
            Kurzbeschreibung

             

            Niveau fossilifère situé dans un mince horizon calcaire et charbonneux palustre situé juste sous la base des Grès de Goumoëns s.str. (Molasse rouge basale). Daté par sa faune de micromammifères du passage Rupélien/Chattien (MP24).

             

            Age
            spätes Rupélien
          • Calcaires d'eau douce inférieurs

            Rang
            lithostratigraphische Subgruppe
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Nomenclatorial Remarks
            Chattien basal auct.
            Kurzbeschreibung

             

            Affleurements isolés de calcaire d'eau douce à la base de la Molasse Rouge du Pied-du-Jura, souvent associés à des brèches/gompholites et/ou aux dépôts sidérolithiques.

             

            Age
            spätes Rupélien
            • Calcaire d'eau douce de Trois Rods

              Name Origin

              Ferme de Trois Rods (NE)

              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Kurzbeschreibung

               

              Calcaire d'eau douce à Helix (Wenzia) ramondi et charophytes, présent à la base de la Molasse Rouge dans la région de Boudry.

               

              Age
              frühes Chattien
            • Calcaire d'eau douce d'Orbe

              Name Origin

              Orbe (VD)

              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Kurzbeschreibung

               

              Calcaire bitumineux, très dur et compact, à interlits marneux renfermant des Characées. Le toit de l'unité montre des traces d'érosion et est recouvert d'une couche terreuse jaune et ferrugineuse.

               

              Age
              spätes Eozän
            • Calcaire d'eau douce de Grilly

              Name Origin

              Grilly (France), SW Divonne-les-Bains

               

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Kurzbeschreibung

               

              Calcaire gris mat de la base de la Molasse d'eau douce inférieure (USM) du pied du Jura, reposant directement, en le remaniant, sur l'«Urgonien» (Fm. de Vallorbe).

               

              Age
              Rupélien
      • Molasse Rouge de Lutry

        Name Origin

        Lutry (VD)

        Status
        informeller Begriff
        Age
        frühes Chattien
      • Molasse Rouge de Vevey

        Name Origin

        Vevey (VD)

        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Unité basale de l'USM subalpine, constituée principalement de marne bariolée (dominance rouge violacée à grise), micacée, silteuse à finement sableuse. De petits niveaux de grès marneux et de concrétions calcaires s'y intercalent.

         

        Age
        frühes Chattien
      • Molasse Rouge de Monthey

        Name Origin

        Monthey (VS)

        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Schistes bariolés de vert et de rouge avec quelques niveaux de grès rubéfiés ou gris à ciment calcaire.

         

    • Horw-Sandstein

      Name Origin

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

       

      Age
      mittleres Rupélien
    • Grisigen-Mergel

      Name Origin

      Grisige (LU), Horw

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Kaufmann's Mergel bei Grisigen gehören zu seinen Horwerschiefern, die er auch als Hilfernschiefer und als Ralligschiefer beschrieb. Diese umfassen den gesamten Tonschiefer-Anteil der UMM und sind synonym mit der Tonmergelstufe Bayerns, welche ähnlich wie bei Flühli im Entlebuch, im unteren Teil lokal Sandsteine und Konglomerate führt. Seit Holliger (1955) werden als Grisiger Mergel jedoch nur noch die über den sandsteinführenden Folgen der unteren UMM liegenden Tonmergel bezeichnet.
      Kurzbeschreibung

       

      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.

       

      Age
      frühes Rupélien
  • écaille du Gérignoz - La Roche

    Herkunft des Namens

    Ruisseau Le Gérignoz (FR), 5 km NNW Bulle

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    • écaille de la Gisettaz

      Rang
      tektonische Schuppe
      Status
      lokaler Begriff (informell)
    • Molasse à Charbon

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Proposition de formalisation: Molasse d'Oron (-Belmont ; = zone externe) et/ou Formation de la Mionnaz (-Palézieux ; = zone interne)
      Kurzbeschreibung

       

      Succession cyclique de grès calcaires, grès marneux, marnes, argiles charboneuses et calcaires d'eau douce.

       

      Age
      spätes Chattien
      • Grand Filon

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Terme de carrier désignant le filon principal exploité dans la Molasse à Charbon de Paudex-Belmont.

         

        Age
        spätes Chattien
      • Petit Filon

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Terme de carrier désignant le mince filon de lignite inférieur de la Molasse à Charbon de la région de Paudex-Belmont.

         

        Age
        spätes Chattien
    • Formation du Gérignoz

      Name Origin

      Ruisseau Le Gérignoz = Le Gérigno (FR), 5 km NNW Bulle

       

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Série tectonisée de l'écaille du Gérignoz, comprenant des marnes bigarrées avec intercalations régulières de grés micacé grumeleux (tendant à disparaître vers le haut), ainsi que des passées locales de charbon associé à des calcaires d'eau douce.

       

      Age
      spätes Chattien
      • Formation du Gérignoz supérieure

        Name Origin

        Ruisseau Le Gérignoz (FR), 5 km NNW Bulle

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Begriff
        Kohle-Molasse
        Kurzbeschreibung

         

        Série lacustre grise de la partie externe (NNW) de l'écaille du Gérignoz, principalement argileuse, avec quelques chenaux de grès fins et de minces niveaux de charbon et de calcaire d'eau douce.

         

      • Formation du Gérignoz moyenne

        Name Origin

        Ruisseau Le Gérignoz (FR), 5 km NNW Bulle

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Kurzbeschreibung

         

        Série fluviatile marno-gréseuse beige de la partie interne (SSE) de l'écaille du Gérignoz, avec nombreux paléosols.

         

        Age
        spätes Oligozän
      • Formation du Gérignoz inférieure

        Name Origin

        Ruisseau Le Gérignoz (FR), 5 km NNW Bulle

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Begriff
        Chaffa-Schichten
        Kurzbeschreibung

         

        Série fluviatile beige à légèrement rougeâtre, principalement gréseuse, de la partie médiane de l'écaille du Gérignoz, avec rares paléosols marno-gréseux noirs.

         

    • Couches de Chaffa

      Name Origin

      Ruines du château de Chaffa (FR)

       

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Begriff
      Molasse-Rouge_Vevey
      Kurzbeschreibung

       

      Molasse rouge subalpine, constituée de marnes bariolées (jaune, violet et orange), avec grès subordonnés (parfois grossiers). Absence de véritables niveaux de conglomérat, de calcaire et de charbon.

       

      Age
      frühes Chattien
  • écaille de Vevey–Evian

    Herkunft des Namens

    Vevey (VD)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    L'écaille de Vevey-Evian est consitutée exclusivement de Molasse Rouge de Vevey. Son front, la faille de la Veveyse, recoupe successivement les écailles du Mont Pèlerin, de Lavaux et de Cully. Elle est séparée du front des unités préalpines par deux étroites écailles d'UMM.

     

    • Molasse Rouge de Vevey

      Name Origin

      Vevey (VD)

      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Unité basale de l'USM subalpine, constituée principalement de marne bariolée (dominance rouge violacée à grise), micacée, silteuse à finement sableuse. De petits niveaux de grès marneux et de concrétions calcaires s'y intercalent.

       

      Age
      frühes Chattien
  • écaille du Mont Pèlerin

    Herkunft des Namens

    Mont Pèlerin (VD)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    L'écaille du Mont Pèlerin est constituée de Molasse Rouge de Vevey et de Poudingue du Mont Pèlerin. Elle est séparée de l'écaille de Lavaux par la faille du Bois du Tey à sa base (au NW), tandis que la faille de la Veveyse la sépare de l'écaille de Vevey-Evian à son sommet (au SE).

     

    • Poudingue du Mont Pèlerin

      Name Origin

      Mont Pèlerin (VD), voir aussi Parc géologique (Gymnase intercantonal de la Broye)

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      unbekannter Status
      Kurzbeschreibung

       

      Poudingue calcaire de l'épandage homonyme, formé de bancs épais de 1 à 10 m et latéralement très continus, alternant avec des marnes silteuses et de fins niveaux de grès argileux.

       

      Age
      frühes Chattien
    • Molasse Rouge de Vevey

      Name Origin

      Vevey (VD)

      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Unité basale de l'USM subalpine, constituée principalement de marne bariolée (dominance rouge violacée à grise), micacée, silteuse à finement sableuse. De petits niveaux de grès marneux et de concrétions calcaires s'y intercalent.

       

      Age
      frühes Chattien
  • écaille de Lavaux

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    L'écaille de Lavaux, constituée de Grès de la Cornalle, est séparée de l'écaille de Cully par la daille de Riex-Bahyse à sa base, tandis que la faille du Bois du Tey la sépare de l'écaille du Mont Pèlerin à son sommet.

     

    • Grès de la Cornalle

      Name Origin

      La Cornalle (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Le Grès de la Cornalle représente un faciès intermédiaire de l'épandage du Pèlerin, entre le Poudingue du Mont-Pèlerin lui-même (proximal) et la Molasse à charbon (distale). Il comprend une alternance de marnes plus ou moins silteuses et de grés calcaires bien cimentés en bancs métriques.

       

      Age
      spätes Chattien
  • écaille de Cully

    Herkunft des Namens

    Cully (VD)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    L'écaille de Cully est constituée de Grès de la Cornalle (Chattien tardif) chevauchant vers le NW sur la Molasse Rouge de Lutry (Chattien précoce) de l'écaille de Lutry-Thonon par l'intermédiaire de la faille de Grandvaux. La faille de Riex-Bahyse la sépare vers le haut (au SE) des Grès de la Cornalle de l'écaille de Lavaux.

     

    • Grès de la Cornalle

      Name Origin

      La Cornalle (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Le Grès de la Cornalle représente un faciès intermédiaire de l'épandage du Pèlerin, entre le Poudingue du Mont-Pèlerin lui-même (proximal) et la Molasse à charbon (distale). Il comprend une alternance de marnes plus ou moins silteuses et de grés calcaires bien cimentés en bancs métriques.

       

      Age
      spätes Chattien
  • écaille de Lutry-Thonon

    Herkunft des Namens

    Excavations autoroutières de Lutry (VD), E Lausanne

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Dans sa partie suisse, l'écaille de Lutry-Thonon est constituée uniquement de Molasse Rouge. Elle est séparée de l'écaille de Belmont par la faille de la Lutrive à sa base (au NW), tandis que la faille de Grandvaux la sépare de l'écaille de Cully à son sommet (au SE). Dans sa partie française elle semble être l'unique écaille de la Molasse subalpine et comprend, en plus de la Molasse Rouge, les Grès et Marnes Gris à Gypse et la Molasse Grise de Lausanne.

     

    • Molasse grise de Lausanne

      Name Origin

      Lausanne (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      USM-II de Suisse occidentale, constituée d'une succession de séquences chenalisées, latéralement discontinues, avec alternance de grès tendres à ciment calcaréo-argileux et de marnes silteuses subordonnées, souvent bariolées («Grès et marnes bigarrés»). Présence locale de calcaires d'eau douce et d'un niveau de bentonite (Bois-Genoud).

       

      Age
      Aquitanien
      • Bentonite de Bois-Genoud

        Name Origin

        carrière de Bois-Genoud, Romanel-sur-Lausanne (VD)

         

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Age
        Aquitanien
      • Grès de Clamagnaulaz

        Name Origin

        Fin de Clamagnaulaz (FR), Montagny

         

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Begriff
        Lausanne-Formation
        Nomenclatorial Remarks
        non: Les Clamagnaules (FR ; Vuisternens-devant-Romont) > Sieber (1959) utilise également le terme de Grès de Clamagnaulaz (du moins sa partie supérieure) pour les grès de l'OMM.
        Kurzbeschreibung

         

        Faciès à prédominance gréseuse (remplissage de chenaux) de la Molasse grise de Lausanne (principalement dans la partie supérieure de la formation selon Rumeau 1954 et Becker 1972).

         

        Age
        Aquitanien
      • Couches de l'Arbogne

        Name Origin

        Pont sur l'Arbogne, au Moulin-de-Prez (FR)

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Begriff
        Lausanne-Formation
        Kurzbeschreibung

         

        Faciès à prédominance marneuse de la Molasse grise de Lausanne, composé d'une alternance de marnes bariolées, grès marneux et grès calcaires durs (principalement dans la partie inférieure de la formation selon Rumeau 1954 et Becker 1972).

         

        Age
        Aquitanien
      • Grès de Cuarny

        Name Origin

        Cuarny (VD), près d'Yverdon

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Niveau gréseux à microconglomératique situé à la base de la Molasse grise de Lausanne, à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse (GMGG) sous-jacents: grès micacés riches en épidote, plaquetés, à stratification entrecroisée.

         

        Age
        Aquitanien
    • «Grès et Marnes Gris à Gypse» (GMGG)

      Name Origin

      Le Buron et ruisseau de Valleyres à Epautheyres (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Chattien supérieur auct., Marnes et grès auct.</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Molasse gypsifère de la partie médiane de l'USM de Suisse occidentale, caractérisée par la prédominance de marnes grises contenant du gypse fibreux. Des grès fins bien lités sont intercalés, de même que de minces bancs de calcaire lacustre et de dolomie, avec quelques filonnets de charbon.

       

      Age
      spätes Chattien
      • Marnes à gypse supérieures (de l'USM)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Kurzbeschreibung

         

        Partie supérieure des «Grès et Marnes Gris à Gypse» (au-dessus de l'horizon repère des Couches de Tillerée), plus pauvre en gypse.

         

      • Couches de Tillerée

        Name Origin

        Tillerée / Ruisseau de la Mottaz (VD), 1 km S Ependes

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Horizon repère sombre d'extension locale constitué de marnes argileuses, charbonneuses ou silteuses, avec pyrite finement dispersée et abondants mollusques d'eau douce. Il sépare les Grès et Marnes Gris à Gypse en deux niveaux gypso-marneux, l'inférieur étant plus riche en gypse.

         

      • Marnes à gypse inférieures (de l'USM)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Partie médiane des «Grès et Marnes Gris à Gypse» (entre la «Série des calcaires d'eau douce et dolomie» et l'horizon repère des Couches de Tillerée), relativement riche en gypse.

         

        Age
        spätes Chattien
        • Grès de Belmont

          Name Origin

          Belmont-sur-Yverdon (VD)

           

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Grès à éléments gypseux situé dans la partie inférieure des Grès et Marnes Gris à Gypse, sous les Couches de Tillerée.

           

          Age
          spätes Chattien
      • Grès de St-Sulpice

        Name Origin

        St-Sulpice (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Nomenclatorial Remarks
        gisements àCérithes d'Ouchy (Rollier 1910) ?
      • Série des calcaires d'eau douce et dolomie

        Name Origin

        Côtes de Chalamont à Essert-Pittet (VD)

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Nomenclatorial Remarks
        Chattien moyen auct. (Berger et al. 2013)
        Kurzbeschreibung

         

        Episode lacustre intercalé entre la Molasse Rouge et les Grès et Marnes Gris à Gypse dans le Gros-de-Vaud: série de calcaires d'eau douce de teinte claire, plus ou moins dolomitisés.

         

        Age
        spätes Chattien
        • Couches à cyrènes du Moulin d'Eclagnens

          Name Origin

          Moulin d'Eclagnens (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Niveau à Cyrènes du «Chattien inférieur» du Talent.

           

          Age
          frühes Chattien
        • Calcaire d'eau douce de Sous-Vélaz

          Name Origin

          Sous-Vélaz (VD), le long du Talent à l'ouest d'Eclagnens

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Bancs de calcaire d'eau douce à Chara et Ostracodes intercalés dans des marnes grises du «Chattien inférieur» du Talent.

           

    • Molasse Rouge de Lutry

      Name Origin

      Lutry (VD)

      Status
      informeller Begriff
      Age
      frühes Chattien
  • écaille de Belmont

    Herkunft des Namens

    Tunnels autoroutiers de Belmont (VD), E Lausanne

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    L'écaille de Belmont, constituée de Molasse Rouge et de Molasse à Charbon, est délimitée à sa base (au NW) par l'accident de la Paudèze qui constitue le front de la Molasse subalpine. A son sommet (vers le SE), elle est séparée de l'écaille de Lutry-Thonon par la faille de la Lutrive.

     

    • Molasse à Charbon

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Proposition de formalisation: Molasse d'Oron (-Belmont ; = zone externe) et/ou Formation de la Mionnaz (-Palézieux ; = zone interne)
      Kurzbeschreibung

       

      Succession cyclique de grès calcaires, grès marneux, marnes, argiles charboneuses et calcaires d'eau douce.

       

      Age
      spätes Chattien
      • Grand Filon

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Terme de carrier désignant le filon principal exploité dans la Molasse à Charbon de Paudex-Belmont.

         

        Age
        spätes Chattien
      • Petit Filon

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Terme de carrier désignant le mince filon de lignite inférieur de la Molasse à Charbon de la région de Paudex-Belmont.

         

        Age
        spätes Chattien
    • Molasse Rouge de Lutry

      Name Origin

      Lutry (VD)

      Status
      informeller Begriff
      Age
      frühes Chattien
zum Anfang der Seite