• Zentralschweizer Klippen

    Herkunft des Namens

    Zentralschweiz (OW)/(NW)/(SZ)

    Rang
    Klippe
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Kleine penninische Deckenreste bilden die östliche Fortsetzung der Préalpes Romandes.

     

    • Iberger Klippen

      Name Origin

      Iberg (SZ)

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Kurzbeschreibung

       

      Mittelpenninische (Klippen-Decke), oberpenninische (Arosa-Zone) und ostalpine (Nördliche Kalkalpen) Deckenreste

       

      • Nördliche Kalkalpen

        Rang
        tektonische Domäne
        • Juvavikum

          Rang
          tektonische Domäne
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Höchste Einheit der Nördliche Kalkalpen.

           

        • Tirolikum

          Rang
          tektonische Domäne
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Mittlere Einheit der Nördliche Kalkalpen

           

          • Krabachjoch-Decke

            Name Origin

            Krabajoch (Österreich)

            Rang
            Decke
            Status
            gültig
            Kurzbeschreibung

             

            Obere tirolische Decke der Nördliche Kalkalpen (Oberostalpin).

             

            Age
            Trias
          • Inntal-Decke

            Name Origin

            Inntal (Österreich)

            Rang
            Decke
            Status
            gültig
            Kurzbeschreibung

             

            Untere tirolische Decke der Nördliche Kalkalpen (Oberostalpin). Die stratigraphische Abfolge ist charakterisiert durch mächtige triassische Ablagerungen (bis 1700m mitteltriassische Plattform- und Beckensedimente und über 2000 m peritidale Sedimente der Hauptdolomit-Gruppe).

             

        • Bajuvarikum

          Rang
          tektonische Domäne
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Tiefste, nordwestlichte Einheit der Nördliche Kalkalpen

           

          • Lechtal-Decke

            Name Origin

            Lechtal (Österreich), Vorarlberg

            Rang
            Decke
            Status
            gültig
            Nomenclatorial Remarks
            "Lechtaler Hauptmulde" sensu Tollmann (1970a, 1976b), "Zürser Synklinorium" sensu May & Eisbacher (1999)
            Kurzbeschreibung

             

            Hochbajuvarische Decke der Nördliche Kalkalpen (Oberostalpin), die durch Schollen- und Schuppenbau mit Bruchtektonik gekennzeichnet ist. Die stratigraphische Abfolge ist charakterisiert durch mächtig entwickelte und weit verbreitete, jurassische und kretazische Beckensedimente, sowie Schwellensedimente («Zürser Schwelle»).

             

            Age
            Spätes Karbon
          • Allgäu-Decke

            Name Origin

            Allgäu (Deutschland)/(Österreich)

            Rang
            Decke
            Status
            gültig
            Kurzbeschreibung

             

            Tiefbajuvarische Decke der Nördliche Kalkalpen (Oberostalpin).

             

            • Walsertal-Zone

              Name Origin

              Walsertal (Österreich)

              Rang
              tektonische Zone
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Melange-Zone mit wenige Ophiolithe, die eine Fortsetzung der Arosa-Decke zwischen Lichtenstein und dem Allgäu (direkt den Rhenodanubischen Flysch überlagernd) darstellt.

               

            • Falkenstein-Zug

              Rang
              tektonische Zone
              Status
              lokaler Begriff (informell)
      • Arosa-Decke

        Name Origin

        Arosa (GR)

         

        Rang
        tektonische Zone
        Status
        gültig
        Kurzbeschreibung

         

        Tektonisch stark beanspruchte, schiefrig-mergelige brekziöse Abfolge mit Olistholithen der überlagernden Gesteinenserien (Unterostalpin: insb. cenomanne Schiefer und Brekzien sowie Arlberg-Riffkalk). Enthält Schichtpakete einer ophiolitischen Abfolge.

         

        • Haupterhorn-Scholle

          Name Origin

          Haupter Horn (GR)

          Rang
          tektonische Schuppe
          Age
          Trias
          • Haupter-Brekzie

            Name Origin

            Haupterhorn (GR)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Kurzbeschreibung

             

            Polymikte Brekzie der Haupterhorn-Scholle, die fast ausschliesslich aus Dolomit-, Kalk- und Kiesel-kalktrümmern besteht.

             

            Age
            Früher Jura
          • Hauptdolomit (undifferenziert)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Nomenclatorial Remarks
            Norien (Boesch 1937), Formazione di Plator-Cristallo (Pozzi 1959), Dolomia del Cristallo (Gelati & Allasinaz 1964), Nor (Somm 1965)
            Kurzbeschreibung

             

            Vorwiegend dickbankige, oft monotone Dolomite. Selten werden sie durch geringmächtige Kalkschichten unterbrochen, die seitlich wieder in Dolomite übergehen können. Die Hauptmasse der Gesteine besteht aus mittel- bis hellgrauen, fossilarmen, meist stark rekristallisierten Dolomiten. Häufig findet man aber auch monomikte und polymikte Dolomitbrekzien, fossilführende Schichten mit Bivalven (u.a. Megalodonten), Gastropoden, Ostracoden und Foraminiferen sowie Sedimentstrukturen (Frassspuren, Stromatolithe).

             

            Age
            Norien
        • Weissfluh-Scholle

          Name Origin

          Cotschna = Gotschna (GR) (-boden, -wang, -grat)

          Rang
          tektonische Schuppe
          Nomenclatorial Remarks
          non: Gotschnagrat-Schuppe (Hsü 1968, Weissert 1974) = Arosa-Decke !
          Kurzbeschreibung

           

          Schuppe(n) ostalpiner Herkunft im Dach der Arosa-Decke.

           

          Age
          Mesozoikum
          • Russenna-Formation

            Name Origin

            Westlicher Rand des Munt Russenna, u.a. bei Russenna Pitschna (GR)

             

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Kurzbeschreibung

             

            Feingeschichtete, helle (hellgrau, grünlich, rötlich, gelblich) mikritische Kalke. Daneben können vereinzelte Einschaltungen aus roten und grünen Tonsteinen, Echinodermenkalken, kieseligen Kalken, Chertknollen und Brekzien beobachtet werden. Vor allem die feinkörnigen Kalke sind häufig duktil verformt. Calpionelliden, Radiolarien, Foraminiferen und Echinodermen sind häufig, Aptychen selten.

             

            Age
            Tithonien
          • Blais-Formation

            Name Origin

            Munt Blais (GR) bei S-chanf

             

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Nomenclatorial Remarks
            Unterer Horizont von Malm und Tithon (Zoeppritz 1906), Radiolarit und Hornsteinkalk (Hegwein 1926), Radiolarit (Mader 1987), Radiolarite Formation (Manatschal & Nievergelt 1997), Radiolarian Chert Fm. (Incerpi et al. 2017), Radiolarit = Silt- und Kieselschiefer (Bl. Savognin)
            Kurzbeschreibung

             

            Auffällig bunte Serie aus meist regelmässig dünnbankigem Chert, Radiolarit, kieseligem Tonstein, und radiolarien- und aptychenführendem Kalk und Mergel. Unten in der Formation treten grüne, graugrüne bis schwarze Radiolarite und Cherts sowie rote und braunrote Radiolarite und Kalke auf. Oben kommen rote, verschieferte, mikritische Kalkbänke und Mergelbänke vor, stellenweise voller Aptychen (Plattas-Kalk). Eine teils beobachtbare Feinschichtung wird durch wechsellagerndes Ton-, Kalk- und Kieselmaterial verursacht.

             

            Age
            Callovien
            • Plattas-Member

              Name Origin

              Kleines abflussloses Becken von Plattas (GR) NNE Piz dal Corvs

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              unbekannter Status
              Kurzbeschreibung

               

              Bunter, aptychenführender Kalk des oberen Teils der Blais-Formation, mit Chert und Knollen, sowie Eisen- und Mangankrusten. Neben Aptychen treten Belemniten und Crinoide häufig auf.

               

              Age
              Tithonien
          • Weissfluh-Serie

            Name Origin

            Davoser Weissfluh (GR)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Nomenclatorial Remarks
            Schiefer, Sandsteine und Breccien vom Saluvertyp (Cadisch 1921)
            Kurzbeschreibung

             

            Monomikte Dolomitbrekzie, Sandsteine und Schiefer.

             

            Age
            Früher Jura
          • Allgäu-Formation

            Name Origin

            Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen, Deutschland)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Nomenclatorial Remarks
            <p>Liasschiefer (Spitz &amp; Dyhrenfurth 1914, Cornelius 1935), Formazione del Mte. Motto (Pozzi 1959), Calcare di Valle del Monte (Gelati in Bonsignore et al. 1969), Mezzaun-Formation (Schüpbach 1974), Padella-Serie (Finger 1978)</p>
            Kurzbeschreibung

             

            Braune bis dunkelgelbliche Wechsellagerung von bioturbierten Fleckenmergeln und tonigen Kalken, mit eingelagerten karbonatischen, turbiditischen Resedimenten (Kalkbrekzien, Echinodermen-Spatkalke, Kieselkalke). Ammoniten und Belemniten treten relativ häufig auf.

             

            Age
            frühes Hettangien
            • Mezzaun-Member

              Name Origin

              Piz Mezzaun (GR), Madulain

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Wechsellagerung von blau- bis hellgrau anwitterndem kieseligem Kalk und Mergel im oberen Teil der Allgäu-Formation. Die Kalkturbidite (Resedimente) enthalten zentimeterdicken Hornsteinknollen und -bändern und sind grobkörniger im unteren Teil der Einheit.

               

              Age
              mittleres Toarcien
            • Blaisun-Member

              Name Origin

              Piz Blaisun (GR), La Punt-Chamues-ch

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Ziegelrote Mergelkalke und dunkle, zimtbraune Manganschiefer, mit Ammoniten und Posidonien.

               

              Age
              frühestes Toarcien
            • Trupchun-Member

              Name Origin

              Val Trupchun (GR), S-chanf

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Dickbankige, kalkreiche Resedimente (Fukoidenkalk, Kieselkalk, Kalkbrekzie).

               

              Age
              frühes Sinémurien
            • Spadlatscha-Kalk

              Name Origin

              Piz Spadlatscha (GR)

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Nomenclatorial Remarks
              <p>Fleckenmergel-Fazies auct.</p>
              Kurzbeschreibung

               

              Regelmässige Wechsellagerung von dünn- bis mittelbankigen Kalken und gelbbraun anwitternden Mergeln (in typischer Fleckenmergel-Fazies) in der unteren Teil der Allgäu-Fm. der Ela-Decke. Die Kalke und Mergel führen fein verteilten oder in Konkretionen und Ammonitensteinkernen angereicherten Pyrit, der oberflächlich meist in rostroten Limonit umgewandelt ist. Neben vielen Fressbauten treten häufig Cephalopoden wie Ammoniten, Nautiliden, Aulacoceratiden und Belemniten auf. Im mikritischen oft etwas knolligen Kalk können zudem noch weitere Fossilien beobachtet werden.

               

              Age
              spätes Sinémurien
            • Stidier-Kalk

              Name Origin

              Grat Fil da Stidier (GR)

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Kurzbeschreibung

               

              Abfolge von mittel- bis dickbankigen, kieseligen und spätigen Kalken mit dichtstehenden, unregelmässigen Knollen und Lagen von braunem Chert an der Basis der Allgäu-Fm. der Ela-Decke. Die Basis bildet ein 0.5−3 m mächtiger, dünn- bis mittelbankiger, graubrauner Echinodermenkalk. Dieser führt oft max. 2 mm grosse Intraklasten aus gelb anwitterndem, kalkigem Dolomit. Es konnten kleine Belemniten, Knochenreste und ein Haizahn gefunden werden. Im oberen Teil des Echinodermenkalks treten Chertknollen auf, die zum eigentlichen Chertkalk überleiten.

               

              Age
              frühes Sinémurien
            • Naira-Kalk

              Name Origin

              Pizza Naira (GR)

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Kurzbeschreibung

               

              Monotone Abfolge von dünn- bis mittelbankigen, blaugrauen Kalken im mittleren Teil der Allgäu-Fm. der Ortler-Decke und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten), die nur selten von dünnen Mergellagen unterbrochen werden. Sie führen einzelne unregelmässige Verkieselungen und seltene Fossilien (u.a. unvollständig verkieselte Gastropoden und Ammoniten).

               

              Age
              spätes Hettangien
            • Alpisella-Schichten

              Name Origin

              Valle Alpisella (Italia), Livignio

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Kurzbeschreibung

               

              Basaler Teil der Allgäu-Formation der Ortler-Decke und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten), bestehend aus einer regelmässigen Wechsellagerung von dünn- bis mittelbankigen, dunkelgrauen bis schwarzen, kieseligen Kalken und Mergeln, die oft viele isolierte Kieselschwammnadeln enthalten und teils als Spikulite ausgebildet sein können. Lokal wird die Wechsellagerung von Resedimenten (dam-mächtige Megabrekzien, geringmächtige Turbidite) unterbrochen und kann im oberen Teil durch Mangan braun gefärbt sein. Zudem tritt eine reiche Fauna von u.a. Radiolarien, Kieselschwämmen, Korallen, Ammoniten und Decapoden (unvollständig verkieselt) auf.

               

              Age
              frühes Hettangien
              • Chaschauna-Megabrekzie

                Name Origin

                Piz Chaschauna (GR), S-chanf

                 

                Rang
                lithostratigraphisches Member (Subformation)
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Kurzbeschreibung

                 

                Verschiedene chaotische Megabrekzien und Konglomerate, die bank- oder linsenartig in die untere Allgäu-Formation der Ortler-Decke eingelagert sind oder auch direkt auf schichtparallel oder diskordant abgeschnittenen Gesteinen der Kössen-Formation und Hauptdolomit-Gruppe liegen. In der meist grauen, crinoidführenden Matrix liegen unsortiert mm- bis dam-grosse, eckige bis gerundete Komponenten verschiedenster Lithologien, die vorwiegend aus der Kössen-Formation stammen dürften. Komponenten und deren Fossilien sind randlich verkieselt.

                 

                Age
                Früher Jura
            • Culmet-Kalk

              Name Origin

              Piz Culmet (GR), bei Alp Ramoz

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Kurzbeschreibung

               

              Dickbankige bis massige, bunte (rote, gelbe, beige und hellgraue) Kalke mit sehr wenigen Fossilien (Bivalven, Ostracoden, Echinoderme, Peloide) an der Basis der Allgäu-Fm. der Ortler- und Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten). Vereinzelt treten Adern oder Knollen aus dunklem Chert auf.

               

              Age
              Hettangien
            • Schattwald-Schichten

              Name Origin

              Schattwald (Tirol, Österreich)

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Nomenclatorial Remarks
              „Herbstlaubfarbene" Schiefer (Paulcke ----, Eggenberger 1925)
              Kurzbeschreibung

               

              Wechsellagerung von bunten, siltführenden Tonsteinen, Siltsteinen, Mergeln und Kalken an der Basis der Allgäu-Fm. des Rätikons (Lechtal-Decke) und der Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke). Die Gesteine sind häufig laminiert, selten normal gradiert, und enthalten oft viele Intraklasten und wenige Zentimeter grosse, fladenförmige, vielfach von Bivalven angebohrte Gerölle aus aufgearbeitetem grauem Zirmenkopf-Kalk. Daneben können auch grossflächig ausgebildete Trockenrisse auftreten. Fossilien sind nicht selten. Kalkbänke führen oft reichlich Foraminiferen, Brachiopoden, Bivalven und Echinidenstacheln.

               

              Age
              Rhät
          • Agnelli-Formation

            Name Origin

            Val d'Agnel = Val d'Agnelli (GR)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            informeller Begriff
            Nomenclatorial Remarks
            Steinsberger Kalk (Theobald 1864), Liaskalke (Staub 1917), Steinsberger Brekzie (Stöcklin 1949), Roter Unterliaskalk (Jacobshagen 1965), Kieselkalk (Bl. Albula), Manganschiefer
            Kurzbeschreibung

             

            An der Basis dunkle, dünnbankige spikulitische Kalke ähnlich der Allgäu-Formation. Gegen oben treten zunehmend massige, leicht kieselige Kalke mit Bändern und Knollen aus Chert auf. Die Obergrenze ist charakterisiert durch synsedimentäre Spaltenfüllungen aus rötlichen Crinoidkalken (ähnlich Hierlatz-Kalk-Typ) sowie durch einen Hartgrund mit einer Fe-Mg-Kruste, Knollen und verkrusteten Ammoniten.

             

            Age
            Sinémurien
            • Adnet-Kalk

              Name Origin

              Adnet bei Hallein (Salzburg, Österreich)

               

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Nomenclatorial Remarks
              Teil des “Steinsberger Kalks“ (Theobald 1864), “Rote Liaskalke“ (Böse 1896)
              Kurzbeschreibung

               

              Heterochrone, rote Knollenkalke mit dünnen, mergeligen Einschaltungen und Ammoniten in Steinkernerhaltung (Ammonitico Rosso-Typ). Oftmals treten auch braunschwarze Fe-Mn-Krusten auf.

               

              Age
              Sinémurien
            • Hierlatz-Kalk

              Name Origin

              Hierlatz bei Hallstatt (Österreich)

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Nomenclatorial Remarks
              Teil des “Steinsberger Kalks“ (Theobald 1864)
              Kurzbeschreibung

               

              Lokale Ausbildung der Agnelli-Fm. der Tschirpen-Decke, bestehend aus dickbankigem, schräggeschichtetem, meist rotem Echinodermenkalk. Eine leichte Verkieselung ist nicht selten.

               

              Age
              Sinémurien
          • Kössen-Formation

            Name Origin

            Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

             

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Nomenclatorial Remarks
            Hauptlithodendronkalk und Oberrhätische Kalke (Eugster 1923), Rhaet (Cornelius 1932), Rhät (Cornelius 1935, Stöcklin 1949), Norisch-rhätische Grenzschiefer = Quartenschiefer (Staub 1946), Rhaet = Lumachellenkalke (Gees 1954), Formazione di Fraele (Pozzi 1959), Calcare del Leverone (Gelati in Bonsignore et al. 1969)
            Kurzbeschreibung

             

            Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.

             

            Age
            Spätes Norien
            • Zirmenkopf-Kalk

              Name Origin

              Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.

               

              Age
              Spätes Norien
            • Mitgel-Member

              Name Origin

              Piz Mitgel (GR), Filisur

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.

               

              Age
              Spätes Norien
            • Ramoz-Member

              Name Origin

              Alp Ramoz (GR), Alvaneu

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Heterogene Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.

               

              Age
              Spätes Norien
            • Schesaplana-Member

              Name Origin

              Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.

               

              Age
              Spätes Norien
            • Alplihorn-Member

              Name Origin

              Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Basales, toniges Member der Kössen-Formation mit charakteristischen schwarzen, bunt anwitternden Schiefertone: hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben ; massigere Korallen- und Brachiopodenkalke fehlen). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.

               

              Age
              Spätes Norien
          • Hauptdolomit (undifferenziert)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Nomenclatorial Remarks
            Norien (Boesch 1937), Formazione di Plator-Cristallo (Pozzi 1959), Dolomia del Cristallo (Gelati & Allasinaz 1964), Nor (Somm 1965)
            Kurzbeschreibung

             

            Vorwiegend dickbankige, oft monotone Dolomite. Selten werden sie durch geringmächtige Kalkschichten unterbrochen, die seitlich wieder in Dolomite übergehen können. Die Hauptmasse der Gesteine besteht aus mittel- bis hellgrauen, fossilarmen, meist stark rekristallisierten Dolomiten. Häufig findet man aber auch monomikte und polymikte Dolomitbrekzien, fossilführende Schichten mit Bivalven (u.a. Megalodonten), Gastropoden, Ostracoden und Foraminiferen sowie Sedimentstrukturen (Frassspuren, Stromatolithe).

             

            Age
            Norien
          • Raibl-Gruppe

            Name Origin

            Raibl = Cave del Predil (Seebachtal = Val del Rio del Lago, Friul, Italia)

            Rang
            lithostratigraphische Gruppe
            Status
            informeller Begriff
            Kurzbeschreibung

             

            Heterogene Einheit bestehend aus: gelblich braunen, seltener grünlichen oder roten Tonsteinen und Feinsandsteinen (besonders im unteren Teil), Dolomiten, Kalken, sowie - im oberen Teil - Gips, Rauhwacken und Brekzien.

             

            Age
            Spätes Ladinien
            • Fanez-Formation

              Name Origin

              Fanezfurgga (GR), SE Davos Monstein

               

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Nomenclatorial Remarks
              «Oberkarnische Dolomite» auct., Torer Schichten (Hess 1953), Teil der Mingèr-Schichten (Dössegger & Müller 1976)
              Kurzbeschreibung

               

              Obere Einheit der Raibl-Gruppe, bestehend aus einer Abfolge von rotem Sandstein, Tonschiefer, orangem Dolomit und polymikter Dolomit-Brekzie.

               

              Age
              Carnien
              • Valbella-Member

                Name Origin

                Valbella (GR), Val Müstair ?

                Rang
                lithostratigraphisches Member (Subformation)
                Status
                informeller Begriff
                Nomenclatorial Remarks
                Hauptdolomitbreccie (Eugster 1923), Hauptdolomitbasaltbreccie (Leupold 1934), Raibler-Brekzie (Katz 1948), obercarnische Riesenbrekzie (Hess 1953, Somm 1965), obercarnische Breccien (Somm 1965), norische Basisbreccie (Kellerhals 1965), Plaun da l'Aua-Brekzie (Müller 1970), Dolomitbrekzien am Übergang Raibler Schichten-Hauptdolomit (Schmid 1973), rote, subaerisch entstandene Breccien (Trümpy et al. 1997)
                Kurzbeschreibung

                 

                Oberes Member der Fanez-Fm., bestehend aus polymikten Dolomit-Brekzien mit bunter, dolomitischer Matrix.

                 

                Age
                Carnien
              • «Fanez-Dolomit»

                Name Origin

                Fanezfurgga (GR), Davos

                Rang
                lithostratigraphisches Member (Subformation)
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Kurzbeschreibung

                 

                Hellgraue, dünnbankige, stromatolithische Dolomite (ähnlich wie in der Mingèr-Fm.) im mittleren Teil der Fanez-Fm. Lokal treten auch Evaporite auf.

                 

                Age
                Carnien
                • Stugl-Gips

                  Name Origin

                  Val da Stugl (GR)

                   

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member (Subformation)
                  Status
                  informeller Begriff
                  Kurzbeschreibung

                   

                  Lokales Gipsvorkommen im Dach des «Fanez-Dolomit».

                   

                  Age
                  Carnien
                • Innerchrachen-Schicht

                  Rang
                  lithostratigraphische Bank
                  Status
                  lokaler Begriff (informell)
                  Kurzbeschreibung

                   

                  Knolliger Emersionshorizont im mittleren bis oberen Teil der Fanez-Fm.

                   

              • Mezdi-Member

                Name Origin

                Piz Mezdi (GR), Val Müstair

                Rang
                lithostratigraphisches Member (Subformation)
                Status
                gültiger formeller Begriff
                Kurzbeschreibung

                 

                Bunte, dichte Tonstein-Sequenz mit zwischengeschalteten, dunklen, oolithischen Muschelkalken sowie orangen, verwitterten Dolomiten im mittleren Teil der Fanez-Fm. Echinoderme sind verbreitet.

                 

                Age
                Carnien
              • Cluozza-Member

                Name Origin

                Val Cluozza (GR), S Zernez

                Rang
                lithostratigraphisches Member (Subformation)
                Status
                gültiger formeller Begriff
                Nomenclatorial Remarks
                Sandsteinbank (Bearth et al. 1935, Leupold et al. 1935)
                Kurzbeschreibung

                 

                Leithorizont (unteres Member) der Fanez-Fm., bestehend aus linsenartigen meist roten, seltener grünen oder grauen, Sand- und Siltsteinbänken (Arkose). Gegen oben zunehmend gröber werdende Siliziklastika mit einer dolomitischen, fossilreichen Bank an der Basis und starker Oxidation von oben her (Rotfärbung). Siliziklastika weisen zudem kleinräumige Kreuzschichtungen mit flacher Schrägschichtung auf.

                 

                Age
                Carnien
            • Mingèr-Formation

              Name Origin

              Val Mingèr (GR), Scuol

               

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Nomenclatorial Remarks
              Teil der Obercarnische Dolomite (Eugster 1923), Mittelkarnische Schiefer und Rauhwacke (obere Rauhwacke) (Bearth et al. 1935, Leupold et al. 1935), Raibler Schichten s. str. (Hess 1953), unteres Carn (Somm 1965)
              Kurzbeschreibung

               

              Untere Einheit der Raibl-Gruppe: an der Basis, Rauhwacken mit mehreren Einschaltungen aus dünnen, feinkörnigen Dolomitbänken (sowie lokal alkali-basaltische Intrusionen und Gipskörper) ; darüber dünnbankige, stromatolithische Dolomite.

               

              Age
              Spätestes Ladinien
              • «Mingèr-Dolomit» s.s.

                Name Origin

                Val Mingèr (GR), Scuol

                Rang
                lithostratigraphisches Member (Subformation)
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Nomenclatorial Remarks
                <p>Oberkarnische Dolomite</p>
                Kurzbeschreibung

                 

                Oberes Member der Mingèr-Fm., bestehend aus hellem, dünnbankigem, stromatolithischem Dolomit. Einschaltungen von dunklen Tonsteinen und mergeligen gelben Dolomiten mit feiner Bankung treten im unteren Teil auf.

                 

                Age
                Spätes Ladinien
              • Mora-Member

                Name Origin

                Val Mora (GR)

                 

                Rang
                lithostratigraphisches Member (Subformation)
                Status
                informeller Begriff
                Nomenclatorial Remarks
                Mittelkarnische Schiefer und Rauhwacke, obere Rauhwacke auct., evaporitische Einlagerung in den tieferen Raibler Schichten = Obere Rauhwacke (Schmid 1973)
                Kurzbeschreibung

                 

                Unteres Member der Mingèr-Formation, bestehend aus Rauhwacken und bunten Tonschiefern, mit mehreren Einschaltungen aus dünnen feinkörnigen Dolomitbänken, die teils sehr ähnlich sind wie im liegenden Parai-Alba-Mb. (Altein-Fm.). Alkali-basaltische Intrusionen in Form von Sills und Dykes treten am Piz dal Döss Radond auf. Lokal kommen Gipskörper vor (Alp da Munt).

                 

                Age
                Spätes Ladinien
                • Alp-da-Munt-Gips

                  Name Origin

                  Alp da Munt (GR)

                  Rang
                  lithostratigraphische Einheit
                  Status
                  lokaler Begriff (informell)
                  Kurzbeschreibung

                   

                  Lokales, linsiges Gipsvorkommen der Raibl-Gruppe.

                   

                • Praspöl-Tuff

                  Name Origin

                  Praspöl (GR)

                  Rang
                  lithostratigraphische Einheit
                  Status
                  lokaler Begriff (informell)
                • Döss-Radond-Vulkanite

                  Name Origin

                  Piz dal Döss Radond (GR)

                  Rang
                  lithostratigraphische Einheit
                  Status
                  lokaler Begriff (informell)
                  Kurzbeschreibung

                   

                  Basische Vulkanite (Diabas, Diabastuff) der Mingèr-Fm.

                   

          • Fuorn-Formation

            Name Origin

            Il Fuorn (GR)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Kurzbeschreibung

             

            Heterogene Abfolge aus grünen, roten oder hellgrauen, quarzreichen Sand- und Siltsteinen, braunen, karbonatischen Sandsteinen und gelbem, sandigem Dolomit. Lokal mit Evaporitlagen (Val di Gess).

             

            Age
            Frühe Trias
            • Punt-la-Drossa-Member

              Name Origin

              Punt la Drossa (GR), Val dal Fuorn

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Gelbbraune, gutgebankte, karbonatreiche Sandsteine im oberen Teil der Fuorn-Fm. Sandige Kalke und Dolomite, Rauwacken («untere Rauhwacke») und Siltschiefer treten auch auf.

               

              Age
              Frühe Trias
              • Evaporiti dei Gessi

                Name Origin

                Gess = I Gessi (GR)

                 

                Rang
                lithostratigraphische Einheit
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Begriff
                Punt-la-Drossa-Member
                Kurzbeschreibung

                 

                Lokale evaporitische Ablagerungen im Dach der Fuorn-Fm. der südlichen Bernina-Decke (Stretta).

                 

              • Untere Rauhwacke

                Rang
                lithostratigraphische Einheit
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Begriff
                Punt-la-Drossa-Member
                Kurzbeschreibung

                 

                Helle bis gelbe Rauwacke mit dünne mikritische Dolomitlagen an der Grenze zwischen detritischer und karbonatischer Triassedimente des Ostalpins in der Region Albulapass-Livignio.

                 

                Age
                Spätes Anisien
            • Pflanzen-Quarzit

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
              Nomenclatorial Remarks
              Member wurde noch nicht benannt.
              Kurzbeschreibung

               

              Zyklische Abfolge von gradierten, lauchgrünen, nahezu karbonatfreien Sandsteinen, im mittleren Teil der Fuorn-Fm. («alpiner Buntsandstein»). Lokal mit Pflanzenresten im Dach.

               

              Age
              Frühe Trias
            • Unteres Member (Fuorn-Fm.)

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
              Nomenclatorial Remarks
              Member wurde noch nicht benannt.
              Kurzbeschreibung

               

              Braune, karbonatreiche Sandsteine und Siltlagen der Basis der Fuorn-Fm., teils vergleichbar mit der liegenden Chazforà-Formation.

               

              Age
              Frühe Trias
          • Chazforà-Formation

            Name Origin

            Hochebene Chazforà (GR), NW Piz Turettas

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            informeller Begriff
            Kurzbeschreibung

             

            Obere Einheit der Val-Müstair-Gruppe («Münstertaler Verrucano»), bestehend aus massigen bis gebankten, meist graugrünen Konglomeraten, Sand- und Siltsteinen mit Komponenten aus permischen Vulkaniten (Ruina-Formation) und aus dem kristallinen Grundgebirge in verschiedenen Verhältnissen. Die Lithologien zeigen eindeutig fluviatile Sedimentationsgefüge und die Korngrösse wird von der Basis bis zur Obergrenze der Formation generell kleiner.

             

            Age
            Spätes Perm
            • Tuors-Member

              Name Origin

              Val Tuors (GR), 4 km ENE Bergün

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              informeller Begriff
              Nomenclatorial Remarks
              Ava da Tuors
              Kurzbeschreibung

               

              Feinkörnige, gut gebankte Sandsteine, verzahnt mit dicken Konglomeratlagen mit eckigen Quarzadern, im oberen Teil der Chazforà-Fm. des Ducan- und Landwassergebiets.

               

              Age
              Frühe Trias
            • Val-Püra-Member

              Name Origin

              Val Püra (GR), oberhalb Alp Chaschauna

               

              Rang
              lithostratigraphisches Member (Subformation)
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Kurzbeschreibung

               

              Lokale Basalbrekzie der Chazforà-Fm. in der Region S-chanf und Federia.

               

              Age
              Spätes Perm
        • Gotschnawang-Scholle

          Rang
          tektonische Schuppe
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Sedimente.

           

        • Dros-Scholle

          Name Origin

          Dros (GR)

          Rang
          Tektonik
          Status
          lokaler Begriff (informell)
      • Mélange suprapréalpin

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        • Mélange des Mattes

          Name Origin

          Les Mattes (74), Val d'Abondance (France)

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          gültiger formeller Begriff
          Nomenclatorial Remarks
          <p>Für die Schweiz: das Melange (Duden: die Melange).</p>
          Kurzbeschreibung

           

          Mélange sommital de la nappe de la Brèche, constitué de pélites sombres, marnes, siltites et grès gris à lentilles de Couches Rouges et d'ophiolites.

           

          Age
          spätes Eozän
          • Flühmad-Ophiolith

            Name Origin

            Flühmad = Flüemad (BE)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Kurzbeschreibung

             

            Blocs ophiolitiques issus de la nappe des Gets, et semblant pris dans le Mélange des Mattes.

             

        • Mélange des Coulaytes

          Name Origin

          Les Coulaytes (VD), Château-d'Oex

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          gültiger formeller Begriff
          Nomenclatorial Remarks
          <p>Für die Schweiz: das Melange (Duden: die Melange).</p>
          Kurzbeschreibung

           

          Mélange tectono-sédimentaire du sommet des Préalpes médianes, constitué de pélites sombres englobant des lentilles de tailles variées dont le matériel provient essentiellement des Préalpes médianes rigides (Couches Rouges en particulier), mais aussi de la nappe de la Brèche et des nappes des Préalpes supérieures.

           

          Age
          mittleres Eozän
          • Buufal-Konglomerat

            Name Origin

            Alp Buufal = Bunfal (BE) im Simmental

            Rang
            lithostratigraphisches Member (Subformation)
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Kurzbeschreibung

             

            Lagen von Konglomerat bis Grobsandstein an der Basis des Coulaytes-Melanges (könnte eine laterale und lokale Variation der Cuvigne-Derrey-Formation darstellen). Die angerundete und subangulare Elemente bestehen hauptsächlich aus Dolomit, dolomitischem Kalk und kieseligen Komponenten.

             

      • Schlieren-Decke

        Name Origin

        Grossschlierental (OW)

        Rang
        Decke
        Status
        gültig
        Age
        Spätes Maastrichtien
      • Iberg-Melange

        Rang
        lithostratigraphische Subgruppe
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Begriff
        Habkern-Melange
        Kurzbeschreibung

         

        Zentraler und nordöstlicher Teil des Habkern-Melanges. Führt Kristallin- und Sedimentkomponenten (Briançonnais-Typ): Surbrunnen-Flysch, Roggenegg-Serie und Rinderbach-Schichten

         

        Age
        Späte Kreide
        • Surbrunnen-Flysch

          Name Origin

          Surbrunnentobel (SZ), Oberiberg

           

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Banaler pelitreicher Flysch des Iberg-Melanges.

           

          Age
          Danien
        • Roggenegg-Komplex

          Name Origin

          Roggenegg (SZ) - Oberiberg

           

          Rang
          tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Exotische Blöcke : Leimern > Fleckenkalke > Aptychenkalke > Argovien noduleux > Zoophycos-Dogger > Posidonienschiefer > Kössen > Trias

           

          Age
          Trias
          • Rinderbach-Schichten (sensu Herb 1962)

            Name Origin

            Rinderbäche (SG) bei Amden

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            informeller Begriff
            Nomenclatorial Remarks
            <p>non: Friebe 2007</p>
            Kurzbeschreibung

             

            Meist intensiv roter und grüner Tonstein, mit Wechsellagerung von dunkler grünlichgrauer Tonstein und dünne Ölquartzitbänke an der Basis des penninischen Kreideflysch.

             

            Age
            Frühes Cénomanien
          • «Leimern-Schichten»

            Name Origin

            Leimere (BE) im Habkerntal

            Rang
            lithostratigraphisches Member (Subformation)
            Status
            informeller Begriff
            Kurzbeschreibung

             

            Grauer, rotbrauner oder grüner, sandiger, glimmer- und glaukonitführender, fleckiger, schiefriger Kalkmergel («Fleckenschiefer»), mit eingelagerte Foraminiferenkalk («Leimernkalk», ev. auch als laterales Äquivalent) und discocyclinenführende Kalkbrekzie.

             

            Age
            Frühe Kreide
            • «Leimern-Flysch»

              Name Origin

              Leimere (BE) im Habkerntal

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              informeller Begriff
              Age
              mittleres Eozän
            • «Leimern-Kalk»

              Name Origin

              Leimere (BE) im Habkerntal

              Rang
              regionale Fazies
              Status
              informeller Begriff
              Kurzbeschreibung

               

              Heller grünlichgrauer dichter mikritischer Kalk, reich an Globotruncanen, der als Einlagerung im Habkern-Flysch oder oftmals aus ihrem stratigraphischen Verband (Olistholith-Masse) auftritt.

               

              Age
              Coniacien
    • Mythen-Klippe

      Name Origin

      Mythen (SZ)

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Kurzbeschreibung

       

      Hochzone inmitten des Cancellophycus-Becken bestehend aus dünne Trias und Dogger, gefolgt von massige Malmkalke und Couches Rouges.

       

    • Giswiler Klippen

      Name Origin

      Giswilerstock (OW)

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
    • Buochs-Klippen

      Name Origin

      Buochserhorn (NW)

      Rang
      Klippe
      Status
      lokaler Begriff (informell)
    • Rotenflue-Klippe

      Name Origin

      Rotenflue = Rotenfluh (SZ)

      Rang
      Klippe
      Status
      lokaler Begriff (informell)
    • Roggenstock–Mördergruebi-Decke

      Name Origin

      Roggenstock (SZ)

      Rang
      Decke
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Oberostalpine Decke der zentralschweizerischen Klippen.

       

    • Stans-Klippe

      Name Origin

      Stanserhorn (NW)

      Rang
      Klippe
      Status
      lokaler Begriff (informell)
  • «Klippenflysch» (ZSK)

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
  • Couches-Rouges (ZSK)

    Herkunft des Namens

    Couches rouges (Knecht 1925)

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    • «Fucoidenschiefer»

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Schwarze Fucoidenschiefer, die lokal an der Basis der Couches rouges der Zentralschweizerische Klippen auftreten.

       

      Age
      Späte Kreide
  • «Neokom-Fleckenkalk»

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    Berriasien - Barrémien
    Kurzbeschreibung

     

    Dünnbankiger, oft fleckiger, dichter Kalk mit Silexknollen der Frühe Kreide der Préalpes Médianes.

     

  • «Malmkalk» (ZSK)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    spätes Oxfordien
    Kurzbeschreibung

     

    Massiger Kalk («Riffkalk»), der frei von kontinentalem Detritus ist.

     

  • «Knollenargovien» (ZSK)

    Herkunft des Namens

    Übernommen aus dem aargauischen Juragebirge (Aargau = Argovie), wo eine ähnliche kalkmergelige, knollige Fazies vorkommt.

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    frühes Oxfordien
    Kurzbeschreibung

     

    Knollig-brekziöse Schicht.

     

  • Griggeli-Formation

    Herkunft des Namens

    das Griggeli (SZ) am Kleinen Mythen, Schwyz

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    frühes Callovian - frühes Oxfordien
    Kurzbeschreibung

     

    Schichtfolge von Kieselkalk und Mergel (Beckenfazies).

     

    • Mythen-Kieselkalk

      Name Origin

      Kleiner bzw. Grosser Mythen (SZ)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      unbekannter Status
      Kurzbeschreibung

       

      Spikulitische Kalkbänke, die im unteren Abschnitt durch Mergelbänder unterbrochen werden und im oberen Teil in spätige, gelegentlich spikulitische Kalkbänke mit Lagen von Silexkonkretionen übergehen. In den obersten Dekametern kommen quarzsandreichere Lagen vor. Am Arvigrat kann auch ein dolomitischer Phosphorit-Hämatit-Horizont im Dach der Einheit beobachtet werden.

       

      Age
      Callovien
    • «Griggeli-Bank»

      Name Origin

      das Griggeli (SZ) am Kleinen Mythen, Schwyz

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      unbekannter Status
      Nomenclatorial Remarks
      <p>"Griggeli-Kondensationshorizont" (Felber 1984)</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Fossilführender Kondensationshorizont aus spätig-kieseligem Kalk, der reich an phosphoritisierten Ammonitensteinkernen, aber auch an silifizierten Belemniten und Korallen ist.

       

      Age
      frühes Callovian
  • Gibel-Formation

    Herkunft des Namens

    Alp Gibel / Giebel (NW) am Buochserhorn, Oberdorf

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    frühes Bathonien - frühes Callovian
    Kurzbeschreibung

     

    Mächtige Abfolge von blaugrauem, massigem, detritischem grobspätigem Kieselkalk (flachmarine Fazies).

     

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Der Formationsname wurde von Felber (1984) eingeführt, um die variablen Einheiten des oberen Doggers der Zentralschweizer Klippen-Decke zusammenzufassen.

    • Rämsi-Brekzie

      Name Origin

      Rämsiseite = Rämsisiten (SZ), Kleinmythen

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Dolomitbrekzie mit Kristallingeröllen (vorwiegend Rhyolithe), nach oben mit dunkelbraunem, korallen- und belemnitenführendem Kalk wechsellagernd.

       

      Age
      spätes Bathonien
    • «Gibel-Member»

      Name Origin

      Alp Gibel /Giebel (NW) am Buochserhorn, Oberdorf

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Echinodermenspätiger oolithischer Sandkalk, der z.T. aufgearbeitete Ammoniten aus den obersten Schichten des Liegenden enthält. In den ersten Dezimetern sind "Fladen" von Pyrit zu finden. Im oberen Teil des Members kann ein Konglomerat (Steinberg-Konglomerat) beobachtet werden. Neben Oolith findet man Spatkalk und Sandkalk, der oft Pflanzenreste führt.

       

      • Steinberg-Konglomerat

        Name Origin

        Steinberg (NW), am Stanserhorn

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Konglomerat mit Kristallingeröllen (vorwiegend Rhyolithe) im oberen Teil des «Gibel-Members».

         

        Age
        spätes Bathonien
    • Musenalp-Member

      Name Origin

      Unter bzw. Ober Musenalp (NW), ca. 2.5 km südöstlich des Buochserhorns, Oberdorf

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      unbekannter Status
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Musenälpler Kalk (Stutz 1879) = "Malmkalk"</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Feinspätiger, z.T. kieseliger Kalk mit Silex-Zwischenlagen und vereinzelten Bänken von oolithischen Kalkturbiditen.

       

  • Stanserhorn-Formation

    Herkunft des Namens

    Stanserhorn (NW), Ennetmoos

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    frühestes Toarcien - spätes Bajocien
    Kurzbeschreibung

     

    Mächtige, mergelreiche Fazies des Mittleren Juras.

     

    • «Zoophycosschichten»

      Name Origin

      Nach dem häufigen Spurenfossil Zoophycos sp. = Cancellophycus scoparius (Fressbauten eines wurmähnlichen Tieres).

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Monotone Kalk-Mergel-Abfolge mit turbiditischen Einschaltungen sowie synsedimentären Rutschungserscheinungen in den basalen Schichten. Die Kalkbänke sind oft kieselig und enthalten kalzitisierte Spongiennadeln. Neben dem häufigen Spurenfossil Zoophycos isp führt die gesamte Abfolge auch lokal reiche Ammonitenfaunen.

       

      Age
      spätes Aalénien
    • Spis-Kalk

      Name Origin

      Alp Ober Spis (NW) am Buochserhorn, Beckenried

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      unbekannter Status
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Der Name Spis-Kalk wurde auf der Vierwaldstätterseekarte (Buxtorf et al. 1916) erstmals verwendet.</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Sehr wechselvoller, geringmächtiger Kondensationshorizont: heterogener Kalk, der aus dicken roten Goethitkrusten, bis faustgrossen Girvanella-Onkoiden sowie aufgearbeiteten und umkrusteten Litho- und Bioklasten aufgebaut ist. Den Abschluss bildet eine Omissionsfläche.

       

      Age
      mittleres Toarcien
    • «Posidonienschiefer» (ZSK)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Dunkelgrauer bituminöser Tonschiefer. Vor allem an der Basis handelt es sich um einen bituminösen Tonmergel, der gegen oben in Mergel übergeht und vermehrt z.T. knorrige Kalkbänkchen umfasst. Bituminöse Anteile sind feinlaminiert. Häufig treten Ammoniten auf und in den höheren Schichten ist Bioturbation erkennbar.

       

      Age
      frühes Toarcien
  • Obflue-Formation

    Herkunft des Namens

    Alp Obflue (OW) am Stanserhorn, Kerns

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Pliensbachien
    Kurzbeschreibung

     

    Gut gebankter Kieselkalk mit Mergelzwischenlagen. Die bräunliche Verwitterungsfarbe ist auf die Oxidation von Glaukonit und Pyrit zurückzuführen. Grüne Glaukonitkörner und schwarze Phosphoritknöllchen treten vor allem im untersten Teil auf. Ausserdem können Fossilien wie Ammoniten und Belemniten beobachtet werden.

     

  • Brand-Formation

    Herkunft des Namens

    Alp Unter Brand (OW) am Stanserhorn, Kerns

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Sinémurien
    Kurzbeschreibung

     

    Hellgrauer Echinodermenspatkalk mit gelblichen Dolomitkomponenten sowie, vor allem im untersten Teil, mehreren cm-dicken Lagen von Silex. Vereinzelt treten Mergelzwischenlagen auf. Gelegentlich können Gryphäen beobachtet werden. Im oberen Teil findet man vor allem Brachiopoden.

     

  • Horngraben-Formation

    Herkunft des Namens

    Horngraben (OW) am Stanserhorn, Kerns

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Hettangien
    Kurzbeschreibung

     

    Abfolge mit sandigem Kalk und Mergel, die z.T. recht fossilreich sind, an der Basis. Sie führen vor allem Lamellibranchier, Gastropoden und Brachiopoden. Darüber folgt kieseliger, sandiger, oft leicht oolithischer Kalk, der ebenfalls häufig Pectiniden führt. Oben finden sich fossilarme quarzitische Echinodermen- und Dolomitbrekzien sowie dichter Kalk mit Bioturbation.

     

  • Lückengraben-Formation

    Herkunft des Namens

    Lückengraben (NW) am Stanserhorn, Dallenwil

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Rhät
    Kurzbeschreibung

     

    Dolomitischer, aber auch spätiger und gegen oben sandiger Kalk mit zwischengelagertem Mergel und Tonstein. Vor allem im oberen Teil der Abfolge können eine marine Faunenvergesellschaftung mit hauptsächlich Muscheln (u.a. Austern, Pecten, Cardium) sowie ein Korallenhorizont gefunden werden. Im unteren Teil hingegen können Ganoid-Schuppen beobachtet werden. Crinoiden und Echinidenstacheln sind selten.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Mösch hat schon YYYY auf das ausgezeichnete Rhätvorkommen im Lückengraben am Stanserhorn aufmerksam gemacht. Weitere Aufschlüsse im untern Teil des Brandgraben und "in der Bachrunse unmittelbar südlich von Ebnet oberhalb Aemlischwand" (Tobler 1899).

    bei Kerns

  • «Dolomie blonde»

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    Norien
    Kurzbeschreibung

     

    Dolomies blondes en bancs réguliers, alternant avec des argilites et marnes dolomitiques grises à versicolores du Trias tardif des Préalpes Médianes plastiques. Un niveau détritique de type grès à roseaux est présent localement à la base (attribué parfois alternativement au Complexe de Clot-la-Cime / Formation du Pralet sous-jacent).

     

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Hauptdolomit (Jeannet 1912), Gelber Dolomit (Märki 1926), dolomies blondes et marnes dolomitiques verdâtres ou beiges = dolomies noriennes = dolomies claires du Trias supérieur (Badoux 1981), gelbliche = "blonde" Keuper-Dolomite (Gruber et al. 2010)

zum Anfang der Seite