• Lechtal-Decke

    Herkunft des Namens

    Lechtal (Österreich), Vorarlberg

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Alter
    Spätes Karbon - Späte Kreide
    Kurzbeschreibung

     

    Hochbajuvarische Decke der Nördliche Kalkalpen (Oberostalpin), die durch Schollen- und Schuppenbau mit Bruchtektonik gekennzeichnet ist. Die stratigraphische Abfolge ist charakterisiert durch mächtig entwickelte und weit verbreitete, jurassische und kretazische Beckensedimente, sowie Schwellensedimente («Zürser Schwelle»).

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    "Lechtaler Hauptmulde" sensu Tollmann (1970a, 1976b), "Zürser Synklinorium" sensu May & Eisbacher (1999)
  • Gosau von Stanz

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Kurzbeschreibung

     

    Lokale Ausbildung der Gosau-Gruppe im Dach der Lechtal-Decke (Nördliche Kalkalpen).

     

  • Lech-Formation

    Herkunft des Namens

    Lech (Österreich)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Frühe Kreide - Cénomanien
    Kurzbeschreibung

     

    Klastische synorogene Sedimente der Kreide.

     

  • Ammergau-Formation

    Herkunft des Namens

    Ammergebirge (bayerische Kalkalpen)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Später Jura - Frühe Kreide
    Kurzbeschreibung

     

    Dünnbankige, im Gesamtbild aber massig wirkende Aptychenkalke von weißlich-gelblicher Farbe, scharfkantigem, muscheligem Bruch und sparitischer Internstruktur.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Wetzstein (Flurl 1792)

  • Blais-Formation

    Herkunft des Namens

    Munt Blais (GR) bei S-chanf

     

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Callovien - Tithonien
    Kurzbeschreibung

     

    Auffällig bunte Serie aus meist regelmässig dünnbankigem Chert, Radiolarit, kieseligem Tonstein, und radiolarien- und aptychenführendem Kalk und Mergel. Unten in der Formation treten grüne, graugrüne bis schwarze Radiolarite und Cherts sowie rote und braunrote Radiolarite und Kalke auf. Oben kommen rote, verschieferte, mikritische Kalkbänke und Mergelbänke vor, stellenweise voller Aptychen (Plattas-Kalk). Eine teils beobachtbare Feinschichtung wird durch wechsellagerndes Ton-, Kalk- und Kieselmaterial verursacht.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    Unterer Horizont von Malm und Tithon (Zoeppritz 1906), Radiolarit und Hornsteinkalk (Hegwein 1926), Radiolarit (Mader 1987), Radiolarite Formation (Manatschal & Nievergelt 1997), Radiolarian Chert Fm. (Incerpi et al. 2017), Radiolarit = Silt- und Kieselschiefer (Bl. Savognin)
    • Plattas-Member

      Name Origin

      Kleines abflussloses Becken von Plattas (GR) NNE Piz dal Corvs

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      unbekannter Status
      Kurzbeschreibung

       

      Bunter, aptychenführender Kalk des oberen Teils der Blais-Formation, mit Chert und Knollen, sowie Eisen- und Mangankrusten. Neben Aptychen treten Belemniten und Crinoide häufig auf.

       

      Age
      Tithonien
  • Ruhpolding-Formation

    Herkunft des Namens

    Zellerber e Ruhpolding

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Oxfordien - Tithonien
    Kurzbeschreibung

     

    Intensiv rote, kalkige Tonsteine.

     

  • Allgäu-Formation

    Herkunft des Namens

    Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen, Deutschland)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    frühes Hettangien - Callovien
    Kurzbeschreibung

     

    Braune bis dunkelgelbliche Wechsellagerung von bioturbierten Fleckenmergeln und tonigen Kalken, mit eingelagerten karbonatischen, turbiditischen Resedimenten (Kalkbrekzien, Echinodermen-Spatkalke, Kieselkalke). Ammoniten und Belemniten treten relativ häufig auf.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Liasschiefer (Spitz & Dyhrenfurth 1914, Cornelius 1935), Formazione del Mte. Motto (Pozzi 1959), Calcare di Valle del Monte (Gelati in Bonsignore et al. 1969), Mezzaun-Formation (Schüpbach 1974), Padella-Serie (Finger 1978)

    • Mezzaun-Member

      Name Origin

      Piz Mezzaun (GR), Madulain

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von blau- bis hellgrau anwitterndem kieseligem Kalk und Mergel im oberen Teil der Allgäu-Formation. Die Kalkturbidite (Resedimente) enthalten zentimeterdicken Hornsteinknollen und -bändern und sind grobkörniger im unteren Teil der Einheit.

       

      Age
      mittleres Toarcien
    • Blaisun-Member

      Name Origin

      Piz Blaisun (GR), La Punt-Chamues-ch

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Ziegelrote Mergelkalke und dunkle, zimtbraune Manganschiefer, mit Ammoniten und Posidonien.

       

      Age
      frühestes Toarcien
    • Trupchun-Member

      Name Origin

      Val Trupchun (GR), S-chanf

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Dickbankige, kalkreiche Resedimente (Fukoidenkalk, Kieselkalk, Kalkbrekzie).

       

      Age
      frühes Sinémurien
    • Spadlatscha-Kalk

      Name Origin

      Piz Spadlatscha (GR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Fleckenmergel-Fazies auct.</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Regelmässige Wechsellagerung von dünn- bis mittelbankigen Kalken und gelbbraun anwitternden Mergeln (in typischer Fleckenmergel-Fazies) in der unteren Teil der Allgäu-Fm. der Ela-Decke. Die Kalke und Mergel führen fein verteilten oder in Konkretionen und Ammonitensteinkernen angereicherten Pyrit, der oberflächlich meist in rostroten Limonit umgewandelt ist. Neben vielen Fressbauten treten häufig Cephalopoden wie Ammoniten, Nautiliden, Aulacoceratiden und Belemniten auf. Im mikritischen oft etwas knolligen Kalk können zudem noch weitere Fossilien beobachtet werden.

       

      Age
      spätes Sinémurien
    • Stidier-Kalk

      Name Origin

      Grat Fil da Stidier (GR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung

       

      Abfolge von mittel- bis dickbankigen, kieseligen und spätigen Kalken mit dichtstehenden, unregelmässigen Knollen und Lagen von braunem Chert an der Basis der Allgäu-Fm. der Ela-Decke. Die Basis bildet ein 0.5−3 m mächtiger, dünn- bis mittelbankiger, graubrauner Echinodermenkalk. Dieser führt oft max. 2 mm grosse Intraklasten aus gelb anwitterndem, kalkigem Dolomit. Es konnten kleine Belemniten, Knochenreste und ein Haizahn gefunden werden. Im oberen Teil des Echinodermenkalks treten Chertknollen auf, die zum eigentlichen Chertkalk überleiten.

       

      Age
      frühes Sinémurien
    • Naira-Kalk

      Name Origin

      Pizza Naira (GR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung

       

      Monotone Abfolge von dünn- bis mittelbankigen, blaugrauen Kalken im mittleren Teil der Allgäu-Fm. der Ortler-Decke und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten), die nur selten von dünnen Mergellagen unterbrochen werden. Sie führen einzelne unregelmässige Verkieselungen und seltene Fossilien (u.a. unvollständig verkieselte Gastropoden und Ammoniten).

       

      Age
      spätes Hettangien
    • Alpisella-Schichten

      Name Origin

      Valle Alpisella (Italia), Livignio

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung

       

      Basaler Teil der Allgäu-Formation der Ortler-Decke und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten), bestehend aus einer regelmässigen Wechsellagerung von dünn- bis mittelbankigen, dunkelgrauen bis schwarzen, kieseligen Kalken und Mergeln, die oft viele isolierte Kieselschwammnadeln enthalten und teils als Spikulite ausgebildet sein können. Lokal wird die Wechsellagerung von Resedimenten (dam-mächtige Megabrekzien, geringmächtige Turbidite) unterbrochen und kann im oberen Teil durch Mangan braun gefärbt sein. Zudem tritt eine reiche Fauna von u.a. Radiolarien, Kieselschwämmen, Korallen, Ammoniten und Decapoden (unvollständig verkieselt) auf.

       

      Age
      frühes Hettangien
      • Chaschauna-Megabrekzie

        Name Origin

        Piz Chaschauna (GR), S-chanf

         

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

         

        Verschiedene chaotische Megabrekzien und Konglomerate, die bank- oder linsenartig in die untere Allgäu-Formation der Ortler-Decke eingelagert sind oder auch direkt auf schichtparallel oder diskordant abgeschnittenen Gesteinen der Kössen-Formation und Hauptdolomit-Gruppe liegen. In der meist grauen, crinoidführenden Matrix liegen unsortiert mm- bis dam-grosse, eckige bis gerundete Komponenten verschiedenster Lithologien, die vorwiegend aus der Kössen-Formation stammen dürften. Komponenten und deren Fossilien sind randlich verkieselt.

         

        Age
        Früher Jura
    • Culmet-Kalk

      Name Origin

      Piz Culmet (GR), bei Alp Ramoz

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung

       

      Dickbankige bis massige, bunte (rote, gelbe, beige und hellgraue) Kalke mit sehr wenigen Fossilien (Bivalven, Ostracoden, Echinoderme, Peloide) an der Basis der Allgäu-Fm. der Ortler- und Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten). Vereinzelt treten Adern oder Knollen aus dunklem Chert auf.

       

      Age
      Hettangien
    • Schattwald-Schichten

      Name Origin

      Schattwald (Tirol, Österreich)

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Nomenclatorial Remarks
      „Herbstlaubfarbene" Schiefer (Paulcke ----, Eggenberger 1925)
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von bunten, siltführenden Tonsteinen, Siltsteinen, Mergeln und Kalken an der Basis der Allgäu-Fm. des Rätikons (Lechtal-Decke) und der Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke). Die Gesteine sind häufig laminiert, selten normal gradiert, und enthalten oft viele Intraklasten und wenige Zentimeter grosse, fladenförmige, vielfach von Bivalven angebohrte Gerölle aus aufgearbeitetem grauem Zirmenkopf-Kalk. Daneben können auch grossflächig ausgebildete Trockenrisse auftreten. Fossilien sind nicht selten. Kalkbänke führen oft reichlich Foraminiferen, Brachiopoden, Bivalven und Echinidenstacheln.

       

      Age
      Rhät
  • Adnet-Kalk

    Herkunft des Namens

    Adnet bei Hallein (Salzburg, Österreich)

     

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Sinémurien - frühes Toarcien
    Kurzbeschreibung

     

    Heterochrone, rote Knollenkalke mit dünnen, mergeligen Einschaltungen und Ammoniten in Steinkernerhaltung (Ammonitico Rosso-Typ). Oftmals treten auch braunschwarze Fe-Mn-Krusten auf.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    Teil des “Steinsberger Kalks“ (Theobald 1864), “Rote Liaskalke“ (Böse 1896)
  • Kössen-Formation

    Herkunft des Namens

    Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

     

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Spätes Norien - Rhät
    Kurzbeschreibung

     

    Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    Hauptlithodendronkalk und Oberrhätische Kalke (Eugster 1923), Rhaet (Cornelius 1932), Rhät (Cornelius 1935, Stöcklin 1949), Norisch-rhätische Grenzschiefer = Quartenschiefer (Staub 1946), Rhaet = Lumachellenkalke (Gees 1954), Formazione di Fraele (Pozzi 1959), Calcare del Leverone (Gelati in Bonsignore et al. 1969)
    • Zirmenkopf-Kalk

      Name Origin

      Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.

       

      Age
      Spätes Norien
    • Mitgel-Member

      Name Origin

      Piz Mitgel (GR), Filisur

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.

       

      Age
      Spätes Norien
    • Ramoz-Member

      Name Origin

      Alp Ramoz (GR), Alvaneu

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Heterogene Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.

       

      Age
      Spätes Norien
    • Schesaplana-Member

      Name Origin

      Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

       

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.

       

      Age
      Spätes Norien
    • Alplihorn-Member

      Name Origin

      Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Basales, toniges Member der Kössen-Formation mit charakteristischen schwarzen, bunt anwitternden Schiefertone: hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben ; massigere Korallen- und Brachiopodenkalke fehlen). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.

       

      Age
      Spätes Norien
  • Hauptdolomit-Gruppe (Ostalpin)

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Norien
    Kurzbeschreibung

     

    Heller, grauer bis weißlicher Dolomit mit regelmäßiger Bankung im Bereich weniger Dezimeter bis Meter. Er kann stark geklüftet und calcitgeädert sein und zeigt häufig Intrabrekzien.

     

    • Murtèr-Plattenkalk

      Name Origin

      Piz Murtèr (GR), 5 km SW Zernez

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Gut und regelmässig gebankte, hellgraue, mikritische Kalke mit Lumachellen im Dach der Hauptdolomit-Gr., mit Chertkonkretionen (teilweise verkieselte Lumachellen) und seltene Dolomitlagen. Im oberen Teil treten Einlagerungen von Mergelkalken und meist dunklen Tonlagen auf.

       

      Age
      Spätes Norien
      • «Oberer Plattenkalk»

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Dünngebankte, dunkle Kalke und Kalkschiefer, mit Tonschieferlagen. Lumachellenkalke und Oolithe treten auch vor.

         

        Age
        Norien
      • «Unterer Plattenkalk»

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Gut gebankte Kalke mit Dolomitlagen.

         

        Age
        Norien
    • Murteret-Dolomit

      Name Origin

      Murteret (GR), Zernez

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Regelmässige Wechsellagerung von dünn- bis dickgebanktem Dolomit im oberen Teil der Hauptdolomit-Gruppe, mit sparitischen Pseudomorphen von Anhydritknollen.

       

      Age
      Norien
    • Diavel-Formation

      Name Origin

      Piz dal Diavel (GR) bzw. Üerts dal Diavel

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Wechsellagerung von dünnplattigen Kalken und grauen, grobgebankten Kalken (mit Zahlreichen sedimentären Strukturen), sowie Mergelzwischenlagen. Seltene Chertbildungen treten meist als Kieselschnüre und kieselige Adern auf.

       

      Age
      Norien
    • Quattervals-Formation

      Name Origin

      Piz Quattervals (GR), Zernez

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Rhät in Quattervals-Fazies p.p. (Spitz und Dyhrenfurth 1914), Rhät p.p. (Hegwein 1927)
      Kurzbeschreibung

       

      Dunkelgraue, dünnbankige, teilweise verkieselte, mergelige Kalke im unteren Teil der Hauptdolomit-Gr. Die Bänke zeigen homogene oder im mm-Bereich laminierte Gefüge. Dolomit ist äusserst selten. Häufiges Auftreten von Brekzien (Komponenten oft mit rechteckiger Form im Querschnitt), Lumachellen, Dolomitisierungserscheinungen und Chertbildungen. Fossilien treten vereinzelt oder angehäuft in Lumachellen auf. Chert findet man sowohl diffus verteilt als auch konzentriert in Chertbändern, Quarzsphärolithen und silifizierten Fossilien.

       

      Age
      Norien
      • Crappa-Mala-Mergel

        Name Origin

        Crappa Mala = «schlechte Wand» (GR), Val Cluozza, Zernez

         

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Wechsellagerung von graubraunen Mergeln, schwarzen Tonsteinen, tonigen braunschwarzen dünnplattigen Kalken und hellgrauen, teils knolligen Kalken, im oberen Teil der Quattervals-Fm. Die Crappa-Mala-Mergeln sind überall tektonisiert. Es treten zudem reichlich Foraminiferen, Ostracoden sowie Limonitkonkretionen auf.

         

        Age
        Norien
      • «Quattervals-Kalk» s.s.

        Name Origin

        Piz Quattervals (GR), Zernez

        Rang
        regionale Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Charakteristische kalkige Fazies des mittleren Teils (und Hauptmasse) der Quattervals-Fm.: Wechsellagerung von schwarzen Kalkschiefer und härteren, hell anwitternden Kalkbänken.

         

        Age
        Norien
      • Pra-Grata-Member

        Name Origin

        Cima di Prà Grata (Italia), in der M.-del-Ferro-Gruppe

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Auffallend regelmässige Wechsellagerung von hell angewitterten, dickbankigen, mikrosparitischen Kalken und Dolomiten mit dünnbankigen, dunkelgrauen Kalken im unteren Teil der Quattervals-Fm. Die Kalke entsprechen mehr oder weniger denjenigen der Rest der Formation, mit denselben Brekzien und Verkieselungen. Die Dolomite gleichen denjenigen der Hauptdolomit-Fm., sind aber oft dünner gebankt. Häufig überwiegen in den tieferen Teilen des Pra-Grata-Mb. die Kalke und in den höheren Teilen die Dolomite.

         

        Age
        Mittleres Norien
    • Müschauns-Dolomit

      Name Origin

      Val Müschauns (GR) - S-chanf

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Massig gebankter, mikrosparitischer (zuckerkörniger) Dolomit im basalen Teil der Hauptdolomit-Gr., mit dünnbankigen, teils kalkigen Einschaltungen.

       

      Age
      Frühes Norien
  • Raibl-Gruppe

    Herkunft des Namens

    Raibl = Cave del Predil (Seebachtal = Val del Rio del Lago, Friul, Italia)

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Spätes Ladinien - Carnien
    Kurzbeschreibung

     

    Heterogene Einheit bestehend aus: gelblich braunen, seltener grünlichen oder roten Tonsteinen und Feinsandsteinen (besonders im unteren Teil), Dolomiten, Kalken, sowie - im oberen Teil - Gips, Rauhwacken und Brekzien.

     

    • Fanez-Formation

      Name Origin

      Fanezfurgga (GR), SE Davos Monstein

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      «Oberkarnische Dolomite» auct., Torer Schichten (Hess 1953), Teil der Mingèr-Schichten (Dössegger & Müller 1976)
      Kurzbeschreibung

       

      Obere Einheit der Raibl-Gruppe, bestehend aus einer Abfolge von rotem Sandstein, Tonschiefer, orangem Dolomit und polymikter Dolomit-Brekzie.

       

      Age
      Carnien
      • Valbella-Member

        Name Origin

        Valbella (GR), Val Müstair ?

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Nomenclatorial Remarks
        Hauptdolomitbreccie (Eugster 1923), Hauptdolomitbasaltbreccie (Leupold 1934), Raibler-Brekzie (Katz 1948), obercarnische Riesenbrekzie (Hess 1953, Somm 1965), obercarnische Breccien (Somm 1965), norische Basisbreccie (Kellerhals 1965), Plaun da l'Aua-Brekzie (Müller 1970), Dolomitbrekzien am Übergang Raibler Schichten-Hauptdolomit (Schmid 1973), rote, subaerisch entstandene Breccien (Trümpy et al. 1997)
        Kurzbeschreibung

         

        Oberes Member der Fanez-Fm., bestehend aus polymikten Dolomit-Brekzien mit bunter, dolomitischer Matrix.

         

        Age
        Carnien
      • «Fanez-Dolomit»

        Name Origin

        Fanezfurgga (GR), Davos

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

         

        Hellgraue, dünnbankige, stromatolithische Dolomite (ähnlich wie in der Mingèr-Fm.) im mittleren Teil der Fanez-Fm. Lokal treten auch Evaporite auf.

         

        Age
        Carnien
        • Stugl-Gips

          Name Origin

          Val da Stugl (GR)

           

          Rang
          lithostratigraphisches Member (Subformation)
          Status
          informeller Begriff
          Kurzbeschreibung

           

          Lokales Gipsvorkommen im Dach des «Fanez-Dolomit».

           

          Age
          Carnien
        • Innerchrachen-Schicht

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Knolliger Emersionshorizont im mittleren bis oberen Teil der Fanez-Fm.

           

      • Mezdi-Member

        Name Origin

        Piz Mezdi (GR), Val Müstair

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Kurzbeschreibung

         

        Bunte, dichte Tonstein-Sequenz mit zwischengeschalteten, dunklen, oolithischen Muschelkalken sowie orangen, verwitterten Dolomiten im mittleren Teil der Fanez-Fm. Echinoderme sind verbreitet.

         

        Age
        Carnien
      • Cluozza-Member

        Name Origin

        Val Cluozza (GR), S Zernez

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Nomenclatorial Remarks
        Sandsteinbank (Bearth et al. 1935, Leupold et al. 1935)
        Kurzbeschreibung

         

        Leithorizont (unteres Member) der Fanez-Fm., bestehend aus linsenartigen meist roten, seltener grünen oder grauen, Sand- und Siltsteinbänken (Arkose). Gegen oben zunehmend gröber werdende Siliziklastika mit einer dolomitischen, fossilreichen Bank an der Basis und starker Oxidation von oben her (Rotfärbung). Siliziklastika weisen zudem kleinräumige Kreuzschichtungen mit flacher Schrägschichtung auf.

         

        Age
        Carnien
    • Mingèr-Formation

      Name Origin

      Val Mingèr (GR), Scuol

       

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      Teil der Obercarnische Dolomite (Eugster 1923), Mittelkarnische Schiefer und Rauhwacke (obere Rauhwacke) (Bearth et al. 1935, Leupold et al. 1935), Raibler Schichten s. str. (Hess 1953), unteres Carn (Somm 1965)
      Kurzbeschreibung

       

      Untere Einheit der Raibl-Gruppe: an der Basis, Rauhwacken mit mehreren Einschaltungen aus dünnen, feinkörnigen Dolomitbänken (sowie lokal alkali-basaltische Intrusionen und Gipskörper) ; darüber dünnbankige, stromatolithische Dolomite.

       

      Age
      Spätestes Ladinien
      • «Mingèr-Dolomit» s.s.

        Name Origin

        Val Mingèr (GR), Scuol

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Oberkarnische Dolomite</p>
        Kurzbeschreibung

         

        Oberes Member der Mingèr-Fm., bestehend aus hellem, dünnbankigem, stromatolithischem Dolomit. Einschaltungen von dunklen Tonsteinen und mergeligen gelben Dolomiten mit feiner Bankung treten im unteren Teil auf.

         

        Age
        Spätes Ladinien
      • Mora-Member

        Name Origin

        Val Mora (GR)

         

        Rang
        lithostratigraphisches Member (Subformation)
        Status
        informeller Begriff
        Nomenclatorial Remarks
        Mittelkarnische Schiefer und Rauhwacke, obere Rauhwacke auct., evaporitische Einlagerung in den tieferen Raibler Schichten = Obere Rauhwacke (Schmid 1973)
        Kurzbeschreibung

         

        Unteres Member der Mingèr-Formation, bestehend aus Rauhwacken und bunten Tonschiefern, mit mehreren Einschaltungen aus dünnen feinkörnigen Dolomitbänken, die teils sehr ähnlich sind wie im liegenden Parai-Alba-Mb. (Altein-Fm.). Alkali-basaltische Intrusionen in Form von Sills und Dykes treten am Piz dal Döss Radond auf. Lokal kommen Gipskörper vor (Alp da Munt).

         

        Age
        Spätes Ladinien
        • Alp-da-Munt-Gips

          Name Origin

          Alp da Munt (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Lokales, linsiges Gipsvorkommen der Raibl-Gruppe.

           

        • Praspöl-Tuff

          Name Origin

          Praspöl (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
        • Döss-Radond-Vulkanite

          Name Origin

          Piz dal Döss Radond (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Kurzbeschreibung

           

          Basische Vulkanite (Diabas, Diabastuff) der Mingèr-Fm.

           

  • Arlberg-Formation

    Herkunft des Namens

    Arlbergpass (Österreich), zwischen Vorarlberg und Tirol

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Mittleres Ladinien - Frühes Carnien
    Kurzbeschreibung

     

    Unten Tonstein und dunkler gebankter Kalk, darüber dunkler grobbankiger Kalk, gegen oben vermehrt dolomitisch. Manchmal auch im Rifffazies.

     

    • «Obere Arlberg-Schichten»

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Oberes Member der Arlberg-Fm., bestehend aus einer zyklische dolomitische Abfolge.

       

      Age
      Spätes Ladinien
    • «Arlbergdolomit»

      Name Origin

      Arlbergpass , zwischen Vorarlberg und Tirol (Österreich)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Begriff
      Vallatscha-Formation
      Kurzbeschreibung

       

      Massiver Dolomit, der lateral der oberen Teil des Arlberg-Kalkes ersetzt.

       

      Age
      Mittleres Ladinien
    • «Mittelladinienniveau»

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Kurzbeschreibung

       

      Trennhorizont zwischen Arlberg-Kalk (unten) und Arlberg-Dolomit (oben), bestehend aus einer heller, grober Dolomitbrekzie. gefolgt von dunklem und grauem Dolomit.

       

      Age
      Mittleres Ladinien
    • «Arlbergkalk»

      Name Origin

      Arlbergpass, zwischen Vorarlberg und Tirol (Österreich)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Begriff
      S-charl-Formation
      Kurzbeschreibung

       

      Dunkelblauer, grau anwitternder, korallogener, aber dennoch gutgebankter Kalk, der durch weisse Kalzit- und Dolomitkonkretionen oft geflecktes Aussehen bekommt.

       

      Age
      Mittleres Ladinien
  • Partnach-Formation

    Herkunft des Namens

    Partnachklamm = Schlucht der Partnach (Deutschland), Bayern

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Ladinien
    Kurzbeschreibung

     

    Unterer, mergeliger Teil des «alpinen Keupers», bestehend aus schwarzem, feinsplittrigem und häufig als Griffelschiefer ausgebildetem Ton mit lokal eingestreuten, hellbraun bis gelblich verwitternden, zum Teil kalkigen Hornsteinkonkretionen.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    Lettenkohle
  • Reifling-Formation

    Herkunft des Namens

    Grossreifling (Steiermark, Österreich), im Ennstal (lateinisch: Anisus)

     

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Spätes Anisien - Frühes Ladinien
    Kurzbeschreibung

     

    Oberer Teil des «Alpiner Muschelkalks» der Nördliche Kalkalpen: mikritischer graubrauner Crinoidenkalk, darüber Wechsellagerung von Tuffit- und Knollenkalklagen, oben dolomitischer Knollenkalk.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    Wurstelkalk auct.
    • «Pietra Verde»

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Cinérites acides de la limite Anisien-Ladinien, souvent décrites comme grès fin ou comme quartzite verdâtre.

       

      Age
      Spätes Anisien
    • «Daonella-Schichten»

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Knollige Kalke mit Daonella und Protrachyceras reitzi die im oberen Teil der Reifling-Fm. mit die Partnach-Mergeln wechsellagern.

       

    • «Encrinitenbank»

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Vollständig dolomitisierter Trochitenkalk im unteren Teil der Reiflingen-Formation.

       

  • Gutenstein-Formation

    Herkunft des Namens

    Gutenstein (Österreich)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Anisien - Frühes Ladinien
    Kurzbeschreibung

     

    Unterer Teil des «alpinen Muschelkalkes», bestehend aus grauem gewürmeltem Kalk, oben mit spätigen gebänderten Dolomitlagen.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    Anisien (Boesch 1935), Unter-Anis (Karagounis 1962), Bürs-Dolomit (Bernauer 1933), Wurstelkalke auct.
  • Reichenhall-Formation

    Herkunft des Namens

    Bad Reichenhall (Deutschland), Oberbayern

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Olénékien - Anisien
    Kurzbeschreibung

     

    Gelblich-braune sandige und mürbe Rauhwacken, sowie Dolomit, Dolomitbrekzie und evaporitischer Tonstein, an der Grenze zwischen dem «Buntsandstein» (Fuorn-Fm.) und dem «Muschelkalk».

     

  • Fuorn-Formation

    Herkunft des Namens

    Il Fuorn (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Frühe Trias - Frühes Anisien
    Kurzbeschreibung

     

    Heterogene Abfolge aus grünen, roten oder hellgrauen, quarzreichen Sand- und Siltsteinen, braunen, karbonatischen Sandsteinen und gelbem, sandigem Dolomit. Lokal mit Evaporitlagen (Val di Gess).

     

    • Punt-la-Drossa-Member

      Name Origin

      Punt la Drossa (GR), Val dal Fuorn

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Gelbbraune, gutgebankte, karbonatreiche Sandsteine im oberen Teil der Fuorn-Fm. Sandige Kalke und Dolomite, Rauwacken («untere Rauhwacke») und Siltschiefer treten auch auf.

       

      Age
      Frühe Trias
      • Evaporiti dei Gessi

        Name Origin

        Gess = I Gessi (GR)

         

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Begriff
        Punt-la-Drossa-Member
        Kurzbeschreibung

         

        Lokale evaporitische Ablagerungen im Dach der Fuorn-Fm. der südlichen Bernina-Decke (Stretta).

         

      • «Untere Rauhwacke»

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Begriff
        Punt-la-Drossa-Member
        Kurzbeschreibung

         

        Helle bis gelbe Rauwacke mit dünne mikritische Dolomitlagen an der Grenze zwischen detritischer und karbonatischer Triassedimente des Ostalpins in der Region Albulapass-Livignio.

         

        Age
        Spätes Anisien
    • «Pflanzen-Quarzit»

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Member wurde noch nicht benannt.</p>
      Kurzbeschreibung

       

      Zyklische Abfolge von gradierten, lauchgrünen, nahezu karbonatfreien Sandsteinen, im mittleren Teil der Fuorn-Fm. («alpiner Buntsandstein»). Lokal mit Pflanzenresten im Dach.

       

      Age
      Frühe Trias
    • Unteres Member (Fuorn-Fm.)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Nomenclatorial Remarks
      Member wurde noch nicht benannt.
      Kurzbeschreibung

       

      Braune, karbonatreiche Sandsteine und Siltlagen der Basis der Fuorn-Fm., teils vergleichbar mit der liegenden Chazforà-Formation.

       

      Age
      Frühe Trias
  • Präbichl-Formation

    Herkunft des Namens

    Präbichl (Österreich)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Perm - Frühe Trias
  • Kristberg-Schichten

    Herkunft des Namens

    Kristberg (Österreich)

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Alter
    Late Pennsylvanian - Assélien
    Kurzbeschreibung

     

    Lokales Vorkommen von spätkarbonische Ablagerungen (transgressive, grobklastische

    Sedimente) am Südrand der Lechtal-Decke bzw. am nordwestlichen Rand der Silvretta-Decke.

     

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