• Sardona-Decke

    Herkunft des Namens

    Alp bzw. Piz Sardona (SG), Calfeisen(tal)

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Alter
    Späte Kreide - mittleres Eozän
    Kurzbeschreibung

    Ultrahelvetische Decke in infrahelvetische Stellung. Stratigraphisch durch seine durchgehende klastische Flyschfazies charakterisiert, mit dem Sardona-Quarzit als prominentem Leithorizont.

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Piz Sardona >>> du Sardona, mais Alpe de Sardona

  • Martinsmad-Formation

    Herkunft des Namens

    Martinsmaad (GL), Glarus Süd

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Maastrichtien - Yprésien
    Kurzbeschreibung

    Eigentliche Flysch-Ablagerungen der Sardona-Decke.

    Nomenklatorische Bemerkungen

    im Martinsmaad ; Maad = Matt (cf. Zer-Matt)

    • «Supraquarzitischer Flysch»

      Name Origin

      Oberer (paläogener) Teil der Martinsmad-Fm. («Sardona-Flysch»), d.h. oberhalb des Sardona-Quarzits.

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Nomenclatorial Remarks
      <p>«Obere Flyschabfolge» der Martinsmad-Fm. (stratigraphisch oberhalb des Sardona-Quarzites).</p>
      Kurzbeschreibung

      ... mit Nummulitensandkalk.

      Age
      Lutétien
      • Suren-Flysch

        Name Origin

        Suren (GL) [Surenstock = Piz Sardona]

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Oberster sandsteinreicher Flysch im Dach der Martinsmad-Formation: dunkelbraune grobdetritische Linsen in schwarzem schiefrigem Tonstein, wildflyschartig angeordnet.

        Age
        frühes Eozän
      • «Geissegg-Schichten»

        Name Origin

        Geissegg (GL), NNW Piz Segnas

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Entspricht dem «Fukoidenschiefer»(Leupold 1942, Bisig 1957).</p>
        Kurzbeschreibung

        Grobplattige, auffallend ruhig gelagerte, kleinzyklisch gegliederte Flyschserie (Plattenkalksandstein) des Sardona-Flysches.

        Age
        Yprésien
      • «Mörderhorn-Schichten»

        Name Origin

        Mörderhorn (GL), W Piz Segnas

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

        Kleinzyklisch gegliederte, wechselvolle Sandsteinabfole im oberen Teil des Sardona-Flysches.

        Age
        Eozän
    • Sardona-Member

      Name Origin

      Sardonaalp (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Piz Sardona &gt;&gt;&gt; du Sardona, mais Alpe de Sardona</p>
      Kurzbeschreibung

      Wandbildender grobkörniger weisser Quarzsandstein der Martinsmad-Fm. («Sardona-Flysch»).

      Age
      Thanétien
      • «Oberer Ölquarzithorizont»

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Abfolge von schwarzen schiefrigen Tone und dichten weissen bis grünlichen oder bräunlichen (typisch schokoladenbraun anwitternd) Quarzit.

        Age
        Paläozän
      • «Sardonaquarzit» (s.s.)

        Name Origin

        Sardonaalp (GL)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Piz Sardona &gt;&gt;&gt; du Sardona, mais Alpe de Sardona</p>
        Kurzbeschreibung

        Charakteristische Fazies des Sardona-Members: grobkörniger weisser Quarzsandstein.

      • «Unterer Ölquarzithorizont»

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Dünnbankige Abfolge von schwarzen schiefrigen Tone und dichten weissen bis grünlichen oder bräunlichen (typisch schokoladenbraun anwitternd) Quarzit.

        Age
        Spätes Maastrichtien
    • «Infraquarzitischer Flysch»

      Name Origin

      Unterer (meist kretazischer) Teil der Martinsmad-Fm. («Sardona-Flysch»), d.h. unterhalb des Sardona-Quarzits.

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Nomenclatorial Remarks
      <p>«Untere Flyschabfolge» der Martinsmad-Fm. (stratigraphisch unterhalb des Sardona-Quarzites).</p>
      Age
      Maastrichtien
      • «Speckwürfelschiefer» bzw. «Kristallinkonglomerate»

        Name Origin

        Eckige kristalline Körner oder Brocken, welche in einer Tonmatrix schwimmen.

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Kurzbeschreibung

        Schwarzer, kieseliger Tonschiefer mit Einstreuung von feinem eckigem bis gröbstem etwas gerundetem detritischem (vor allem kristallinem) Material

      • «Sideroliteskomplex»

        Name Origin

        Namengebendes Fossil (Foraminiferengattung): Siderolites Lamarck 1801.

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Entspricht der Wang-Formation.</p>
        Kurzbeschreibung

        Dickbankige Abfolge von Glimmersandkalken mit Globotruncana stuarti (ähnlich Wang-Fm.).

        Age
        Maastrichtien
      • «Rindermattli-Schichten»

        Name Origin

        Rindermättli (GL), mittlerer Karboden zwischen Nideren und Martinsmad

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Nomenclatorial Remarks
        <p>Entspricht dem Amden-Mergel.</p>
        Kurzbeschreibung

        Übergang zwischen pelagische Fazies («Globotruncanenkalk/-mergel») und eigentliche Flyschfazies der Sardona-Decke: siltiger bis feinsandiger Mergel mit Globotruncanen (ähnlich Amden-Mergel ; auch vergleichbar zur «Freudenbergschiefer» der Bad-Ragaz-Decke, jedoch mit Altersunterschied).

        Age
        Campanien
  • «Globotruncanenmergel» (Sardona)

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    Campanien - Maastrichtien
    Kurzbeschreibung

    Heller (unten) bis dunkelgrauer (oben) Mergel mit Globotruncanen.

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Entspricht mergelige Anteile der Seewen-Formation.

  • «Globotruncanenkalk» (Sardona)

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    Turonien - Späte Kreide
    Kurzbeschreibung

    Hellgrauer bis lachsgrauer dichter plattiger Kalk mit ausschliesslich Globotruncana gr. lapparenti. Gegenüber den ähnlichen Seewen-Kalk fehlen jedoch die Tonhäutchen ganz.

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Entspricht kalkige Anteile der Seewen-Formation.

  • Amden-Formation

    Herkunft des Namens

    Amden (SG)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Spätes Santonien - Campanien
    Kurzbeschreibung

    Dunkelgrauer, oft hellbeige anwitternder, laminierter, toniger Mergel mit Globotruncanen und Pyritkonkretionen. Unten häufig bioturbiert, mit eingelagerten Kalksiltiten.

    • Leist-Mergel

      Name Origin

      Alp Leist (SG), östlich Amden

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Begriff
      Amden-Formation
      Kurzbeschreibung

      Hellgrauer, mehr oder weniger schiefriger weicher Mergel im oberen Teil der Amden-Formation. Enthält deutlichen Knötchen, sowie wenigen eingeschalteten Bänken und Flasern von feinsandigem Kalk.

      Age
      Santonien
      • Grotzen-Austernbank

        Name Origin

        Grotzen = Rotgrotzen (SZ)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Kurzbeschreibung

        Dünne, austernführende, siltig-kalkige Lagen (vermutlich Resedimente) in den Mergeln der Amden-Formation.

        Age
        Santonien
    • Leiboden-Mergel

      Name Origin

      Alp Leiboden (SG), östlich Amden

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Begriff
      Amden-Formation
      Kurzbeschreibung

      Gelblichgrauer, bröckeliger, gastropodenführender Mergel im unteren Teil der Amden-Formation, ohne kalkigen oder sandigen Lagen.

      Age
      Coniacien
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