• Sulzfluh-Decke

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Sulzfluh (GR)

     

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Kurzbeschreibung

     

    Sehr lückenhafte Abfolge (hauptsächlich "Malm" und Couches Rouges, wie bei den Mythen), mit diskontinuierlicher kristalliner Sohle.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen
    von Seidlitz 1906, Tollmann 1970, Burger 1978, Biehler 1990, Nagel 2006
  • Flysch der Sulzfluh-Decke

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Sulzfluh (GR)

     

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    spätes Paläozän - frühes Eozän
    Kurzbeschreibung

     

    Dunkler Tonschiefer mit feinkörnigem Sandstein (unten), sowie Tonschiefer mit Linsen von Kieselkalken (oben).

     

  • «Globorotalienschichten»

    Herkunft des Namens

    Namengebende Fossilien: planktonische Foraminiferen der Gattung Globorotalia spp.

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    Danien - Thanétien
    Kurzbeschreibung

     

    Meist graue bis rötliche Abfolge aus Kalksandstein, Mergelkalk und Tonschiefer mit Globigerinen und Globorotalien des Tertiärs, sowie aufgearbeitete Globotruncanen der Kreide. Lokal treten feine polymikte Brekzien an die Basis (bei fehlenden Kreide-Sedimenten).

     

  • Couches Rouges (Falknis-, Sulzfluh- und Tasna-Decke)

    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Spätes Albien - Maastrichtien
    Kurzbeschreibung

     

    Hellgraue, grünliche oder rötliche, flaserige Kalkschiefer (Wechselfolge aus Mergel und tonigem Kalk), äusserst fossilreich (plantkonische Foraminiferen). Lokal treten Brekzien und Riesenblöcke (Olistolithe) vor.

     

    • «Brekzie-Formation»

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Kurzbeschreibung

       

      Lokale, brekziöse Ausbildung der Couches Rouges in der Tasna-Decke, insb. an deren Basis.

       

  • «Quarzsandsteinflysch» («Gault»)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    Aptien - Cénomanien
    Kurzbeschreibung

     

    Sehr variable Wechselfolge von feinkörnigem, Glaukonit führendem Quarzsandstein, Sandkalk, polymiktem Konglomerat, Kieselkalk und schwarzem mergeligem Tonstein (black shales).

     

    • Fuorcla-d’Alp-Formation

      Name Origin

      Fuorcla d'Alp (GR)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

       

      Schwarzschiefern der Oceanic Anoxic Events (OAE) 1c und 1d im Dach (bzw. im Hangenden) des «Quarzsandstein-Flysches».

       

      Age
      Frühe Kreide
  • Tristel-Formation

    Herkunft des Namens

    Felsschwelle Tristel (GR) im Hochtal

     

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Spätes Barrémien - Frühes Aptien
    Kurzbeschreibung

     

    Wechsellagerung von feinkörnigen, gradierten, blaugrauen Grobsandkalk- bis Feinbrekzienbänken («Tristelkalk» bzw. «Tristelbrekzie», mit gelben dolomitischen Komponenten) und dünnen Tonsteinlagen.

     

    • Minschun-Brekzie

      Name Origin

      Ostflank des Piz Minschun (GR)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung

       

      Lokale grobe polymikte Brekzie an der Basis der Tristel-Formation, wo diese direkt über Tasna-Kristallin liegt.

       

  • «Fleckenkalkflysch» («Neokom»)

    Herkunft des Namens

    Frühkretazischer («Neokom»), flysch-artiger Mergelkalk mit Bioturbationsflecken.

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Alter
    Frühe Kreide
    Kurzbeschreibung

     

    Wechsellagerung von dichtem, bioturbiertem Mergelkalk («Fleckenkalk»), Kieselkalk und meist sandigem Tonstein, gelegentlich gradierte Kalkbrekzienbänke.

     

  • Sulzfluh-Kalk

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Sulzfluh (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Tithonien
    Kurzbeschreibung

     

    Massiger, dichter, hellgrauer, mikritischer bis feinspätiger Kalk («Malmkalk») der Sulzfluh-Decke. Lokale oolithische, kalkarenitische oder koralligene Randfazies treten auch vor.

     

    Nomenklatorische Bemerkungen

    Pretschkalk (Hoek 1903)

  • Dogger der Sulzfluh-Decke

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Bathonien - Oxfordien
    Kurzbeschreibung

     

    Brauner Sandstein und schwarzer Schiefer.

     

  • Granit der Sulzfluh-Decke

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Sulzfluh (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    Paläozoikum
    Kurzbeschreibung

     

    Paläozoischer, mittel- bis grobkörniger, grünlicher Granit, mit roten bis rosa Kalifeldspäten (siehe Graniten des Err-Julier-Bernina-Gebietes).

     

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