Weitenau-Formation (Rotliegendes)

Zurück zu Schwarzwald

Darstellung und Status

Farbe CMYK
25 / 50 / 65 / 15
Farbe RGB
R: 185 G: 125 B: 90
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
gültiger formeller Begriff
SKS-Notiz

Anwendbarkeit in der Schweiz muss noch geprüft werden.

SKS-Datum
22.10.2014
Diskussion des Status

Nomenklatur

Deutsch
Weitenau-Formation (Rotliegendes)
Français
Formation de Weitenau
Italiano
Formazione di Weitenau
English
Weitenau Formation
Herkunft des Namens

Kloster Weitenau (Deutschland, Baden-Württemberg), Südschwarzwald nordwestlich von Basel ; siehe auch Lithostratigraphisches Lexikon Deutschland (LithoLex)

Historische Varianten

Perm auct., Rotliegendes (Matter et al. 1988a, Blüm 1989), Weitenau-Formation (Nitsch & Zedler 2009, Jordan & Deplazes 2018, Pfirter et al. 2019)

Nomenklatorische Bemerkungen

Obere Abteilung (Jordan et al. 2014), Obere Trogfüllung (Jordan & Deplazes 2018)

Beschreibung

Mächtigkeit
150 - 200 m, bis max. 300 m

Komponenten

Lithologien

Geringe Einlagerungen von Gipsstein.

Mineralien
  • Glimmer
  • Gips

Hierarchie und Abfolge

Obergrenze

Wiesental-Fm. (Farbwechsel von rotbraun zu grau) bzw. Dinkelberg-Fm. (transgressive Diskontinuität) ; Oberer Schuttfächer kann fehlen.

Untergrenze

Erosive Basis über das Kristallin (Bohrung Weiherfeld) oder die Weiach-Fm. (Bohrungen Wintersingen und Weiach).

Alter

Alter Top
  • Cisuralien (= Frühes Perm)

Alter Basis
  • Cisuralien (= Frühes Perm)

Datierungsmethode

Saxonien - ? Thuringien (Blüm 1989), Cisuralien (Geyer et al. 2011)

Geografie

Geographische Verbreitung
Nordschweiz (Gebiet Rheinfelden-Mumpf, sowie Tiefbohrungen Wintersingen und Weiherfeld/Rheinfelden) und Süddeutschland (Weitenauer Vorberge und angrenzendes Hochrheingebiet, südlicher Oberrheingraben).
Typusregion
Weitenauer Vorberge (zwischen Schrohmühle und Heuberg bei Steinen-Schlächtenhaus ; Süddeutschland)
Typlokalität
Referenzprofile
  • Weiherfeld/Rheinfelden (AG)
    Merkmale des Ortes
    • typische Fazies
    Zugänglichkeit des Ortes
    • Bohrkern
    Koordinaten
    • (2624010 / 1266180)
    Notizen
    • Müller 1876 (S.25-26, mit Profilbeschreibung), Blüm 1989 (Fig.7, mit bibliographische Referenzliste)
  • Wintersingen (BL)
    Merkmale des Ortes
    • typische Fazies
    Zugänglichkeit des Ortes
    • Bohrkern
    Koordinaten
    • (2629140 / 1261610)
    Notizen
    • Suter 1915, Erni 1940, Schmassmann & Bayramgil 1946, Blüm 1989 (S.458)

Paläogeografie und Tektonik

  • Permo-Karbon
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen

Terrestrisch: fluvial bis brackisch.

Metamorphose
unmetamorph

Referenzen

Erstdefinition
Nitsch E. & Zedler H. (2009) : Oberkarbon und Perm in Baden-Württemberg. LGRB-Informationen (Freiburg i.Br.) 22, 7–102

Material und Varia

rot, braun, grün

15200158
  • Oberer Schuttfächer (Weitenau-Fm.)

    Rang
    lithostratigraphisches Member (Subformation)
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Nomenclatorial Remarks
    <p>Unterer Buntsandstein [sic] auct.</p>
    Kurzbeschreibung

     

    Oberer Teil der Weitenau-Formation, bestehend aus rotbraune bis hellrote Arkosen, mit brekziös-konglomeratischen Einschaltungen.

     

    Age
    Perm
  • Playa-Serie (Weitenau-Fm.)

    Rang
    lithostratigraphisches Member (Subformation)
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Kurzbeschreibung

     

    Rotbraune bis weinrote, Glimmer-führende, tonige Siltsteine mit Einschaltungen von arkosischen tonigen Feinsandsteinen, vereinzelt mit pedogenen bzw. frühdiagenetischen Karbonatkrusten. Aus Tiefbohrungen wurden auch geringe Einlagerungen von Gipsstein bekannt.

     

    Age
    Cisuralien (= Frühes Perm)
  • Unterer Schuttfächer (Weitenau-Fm.)

    Rang
    lithostratigraphisches Member (Subformation)
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Kurzbeschreibung

     

    Unterer Teil der Weitenau-Formation, bestehend aus einer graue bis rotbraune Wechsellagerung von Arkose und Fanglomerate, sowie untergeordneten Schlufftonsteinen. Polymikte Kristallinbrekzien treten im Dach des Members auf.

     

    Age
    Cisuralien (= Frühes Perm)
zum Anfang der Seite