Val-Gronda-Einheit
Darstellung und Status
- Farbe RGB
- R: 241 G: 239 B: 237
- Rang
- tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
- Gebrauch
- Element ist in Gebrauch
- Status
- lokaler Begriff (informell)
Nomenklatur
- Deutsch
- Val-Gronda-Einheit
- Français
- Unité du Val Gronda
- Italiano
- Unità del Val Gronda
- English
- Val Gronda Unit
- Herkunft des Namens
-
Val Gronda (GR) Oberhalbstein/Surses [non Lumnezia]
- Historische Varianten
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Berclaschuppen (Staub 1928), Val-Gronda-Serie (Dietrich 1969), Val Gronda Serie (Spillmann 1993), Val Gronda-Serie = Val-Gronda-Einheit (Peters & Dietrich 2008)
Links
- Synonyme
Hierarchie und Abfolge
- Hangendes
- Liegendes
- Obergrenze
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Tektonischer Kontakt zur Platta-Decke (Peters & Dietrich 2008)
- Untergrenze
-
Tektonischer Kontakt (Turba-Mylonitezone) zum Arblatsch-Flysch (Staub 1928, Ziegler 1956, Dietrich 1969)
Alter
- Alter Top
-
- Kreide
- Alter Basis
-
- Jura
Paläogeografie und Tektonik
- Herkunftstyp
-
- tektonisch
Referenzen
- Neubearbeitung
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(2008) :
Blatt 1256 Bivio. Geol. Atlas Schweiz 1:25'000, Erläut. 124
S.21: Die Val-Gronda-Einheit («Val Gronda-Serie», DIETRICH 1970) liegt am Fuss des Piz Platta unter den Platta-Vulkaniten und besteht aus einer Abfolge von fossilleerem Kalkschiefer und kieseligem Marmor, schwarzem Phyllit, Sandstein und Quarzit mit vereinzelten, wenige Meter mächtigen Einschaltungen von Metabasalt. Gegen Nordosten taucht sie unter den Platta-Vulkaniten in das untere Val da Faller ab und erscheint im Kraftwerkstollen Marmorera–Tinizong (Aufnahme ZIEGLER 1952). Gegen Süden lässt sie sich vom Piz Platta in den Talhängen des Avers unter den Platta-Metabasalten bis in den Piz Turba verfolgen. STAUB (1928) hat diese Abfolge als «Berclaschuppen» bezeichnet. Die Obergrenze der Val-Gronda-Einheit gegen die Metabasalte der Platta-Decke ist tektonisch. Die Untergrenze gegen den Arblatsch-Flysch ist nach STAUB (1928), ZIEGLER (1956) und DIETRICH (1969) ebenfalls tektonisch. Aufgrund der Aufnahmen der Gesteinsabfolgen im Kraftwerkstollen Marmorera–Tinizong zieht W. Ziegler (pers. Mitt.) allenfalls einen kontinuierlichen Übergang vom Arblatsch-Sandstein in die Val-Gronda-Einheit in Betracht. Sowohl häufige Verschuppungen und Verfaltungen als auch starke Deformation aller Gesteine erlauben keine eindeutige Ableitung einer lithostratigraphischen Abfolge. DIETRICH (1969) stellte Ähnlichkeiten mit den Sedimenten der Platta-Decke fest, doch sieht P. Nievergelt (pers. Mitt.) eher Parallelen zu den «Averser Bündnerschiefern». Aus beiden letzteren Ansichten ergibt sich ein Jura- bis Kreide-Alter. Die intensive Suche von F. Allemann nach Fossilresten in 100 Dünnschliffen aus dieser Einheit verlief erfolglos.
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Turba-Kalk
- Name Origin
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Piz Turba (GR), W Septimer-Pass
- Rang
- lithostratigraphische Einheit
- Status
- lokaler Begriff (informell)
- Kurzbeschreibung
- Heller, z.T. dolomitischer oder brekziöser Kalk.
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Phyllit und Tonschiefer der Val-Gronda-Einheit
- Rang
- petrographische Fazies
- Status
- lokaler Begriff (informell)
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Kalkschiefer und kieseliger Marmor der Val-Gronda-Einheit
- Rang
- petrographische Fazies
- Status
- lokaler Begriff (informell)
- Kurzbeschreibung
-
Kalkschiefer und kieseliger Marmor innerhalb der «Val-Gronda-Einheit».
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Sandstein bis Quarzit der Val-Gronda-Einheit
- Rang
- petrographische Fazies
- Status
- lokaler Begriff (informell)
- Kurzbeschreibung
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Bänke von verschiefertem Sandstein bis Quarzit und sandigem Phyllit innerhalb der «Val-Gronda-Serie».
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Metabasalt bzw. Grünschiefer der Val-Gronda-Einheit
- Rang
- petrographische Fazies
- Status
- lokaler Begriff (informell)