Uerscheli-Nagelfluh

Zurück zu Molasse Schüttungen

Darstellung und Status

Farbe CMYK
(0%,20%,43%,22%)
Farbe RGB
R: 200 G: 160 B: 115
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)

Nomenklatur

Deutsch
Uerscheli-Nagelfluh
Français
Poudingue d'Uerscheli
Italiano
Conglomerato di Uerscheli
English
Uerscheli Conglomerate
Herkunft des Namens

Uerscheli, südöstlich von Schangnau (BE)

Historische Varianten
Nagelfluh de Uerscheli = série de Bäuchlen [sic] (Schroeder & Ducloz 1955),Uerscheli-Nagelfluh (Schlunegger 1995 S.21), (Jordi 2012)

Beschreibung

Beschreibung

Geröllspektrum der Konglomeratbänke: Kieselkalke und helle (oft Muskovit-führende) Granite sind häufig; rote Granite fehlen weitgehend. Schwerminerale: Apatit und Zirkon häufig; Spinell fehlt völlig.

Alter

Alter Top
  • frühes Chattien

Alter Basis
  • frühes Chattien

Geografie

Typusregion
Oberemmental (LU).

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
Herkunft der Gerölle: penninische (ev. auch ostalpine) Decken.
Sequenz
Keilt gegen Westen aus und geht in die Basale Mergel-Sandstein-Zone der Honegg-Serie über.

Referenzen

Erstdefinition
Schlunegger Fritz (1995) : Magnetostratigraphie und fazielle Entwicklung der Unteren Süsswassermolasse zwischen Aare und Limmat. Inauguraldissertation Universität Bern, 185 S.

In der Uerscheli Nagelfluh dagegen bilden 5 m mächtige Konglomeratbänke die charakteristische Lithofazies, die mit 5 - 10 m mächtigen Ton- und Siltsteinsequenzen und vereinzelten Sandsteinbänken wechsellagern.

zum Anfang der Seite