Molasse Rouge de Vevey

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Darstellung und Status

Farbe CMYK
(0%,26%,51%,24%)
Farbe RGB
R: 195 G: 145 B: 95
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
Diskussion des Status

Nomenklatur

Deutsch
Molasse Rouge von Vevey
Français
Molasse Rouge de Vevey
Italiano
Molasse Rouge di Vevey
English
Molasse Rouge of Vevey
Herkunft des Namens

Vevey (VD)

Historische Varianten

Mollasse Rouge de Vevey p.p. (Jaccard 1869), Molasse Rouge de Vevey et de la Doge (Favre & Schardt 1887), Vaulruzschichten (Haus 1937), Molasse rouge de Vevey et du Bouveret (Bersier 1938), Molasse Rouge of Lake Léman area (Trümpy et al. 1980)

Beschreibung

Geomorphologie
Peu affleurante du fait de la forte proportion en marne.
Mächtigkeit
Entre 40 m (Seeuferwald) et plus de 400 m (Gürschbach) au Rigi (Stürm 1973, Hantke 2006): ; environ 300 m plus à l'est (Ochsner 1935, Habicht 1943 et 1945).

Hierarchie und Abfolge

Alter

Alter Top
  • frühes Chattien

Alter Basis
  • frühes Chattien

Geografie

Typusregion
Vallée de la Veveyse (VD).

Paläogeografie und Tektonik

  • USM-I
Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen

Milieu de dépôt lacustre à fluviatile calme.

Metamorphose
unmetamorph

Referenzen

Neubearbeitung
Habicht J. K. A. (1987) : Schweizerisches Mittelland (Molasse). Internationales Stratigraphisches Lexikon Vol.1 Fasc.7b

Unter diesem Sammelnamen versteht der Autor die schon von Necker (1841: 470-472) beschriebenen und von Morlot (1854; Profil in Kissling 1903) separaten tektonischen Einheiten zugeordneten Zonen von Molasse rouge der subalpinen Molasse zwischen Lausanne und Vevey. Die Molasse rouge in der Paudèze-Schlucht bei Lausanne ist das normale Liegende der Molasse à charbon (Molasse à Lignites) und besteht nach Zollikofer (1854: 205) aus wechsellagernden Schichten von rötlichen Mergelsandsteinen und lebhaft roten, mitunter buntscheckigen Mergeln. Vom Bahneinschnitt W des Paudüze-Viadukts zitiert Renevier (1861b: 359) Helix ramondi und dünne Gipsadern. Die betreffenden Schichten gehören nach ihm zur Molasse rouge und sind von Stinkkalk überlagert. Maillard (1881b: Karte) rechnet diese Molasse rouge des Bahneinschnitts allerdings bereits zur Molasse à charbon. Offenbar ist der Übergang fliessend, nicht scharf; Jaccard spricht von «passage de la molasse rouge à la molasse à lignite et à calcaire bitumineux».

Die Molasse rouge zwischen Lutry und Treytorrens (Troistorrens bei Jaccard) gleicht nach diesem Autor derjenigen von Vevey; nach Necker handelt es sich um intensiv rote und harte Sandsteine, also nicht um sandige Mergel wie in der Molasse rouge du pied du Jura. Nach Morlot's Auffassung (Profil in Kissling 1903) ist auf dieser ganzen Strecke, d.h. auch an der Tour de Gourze, nur Molasse rouge zu sehen. Zur selben Auffassung kommen Schardt et al. (1899). Jaccard nimmt hiervon nur die plattigen Glimmersandsteine am Westfuss der Tour de Gourze und die diese Sandsteine überlagernden bunten Mergel aus. Die Gipfelsandsteine der Tour de Gourze bezeichnet er in Übereinstimmung mit Heer (1854-1859, Bd.I, Fig. 5) als «mollasse rouge». Heute wird ein grosser Teil dieser Zone, mit Ausnahme von Molasse rouge bei Lutry und bei La Bahyse/Riex zum Grès de La Cornalle gerechnet.

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