Sexmor-Formation

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Darstellung und Status

Index
l4-5
Farbe CMYK
(5%,14%,0%,14%)
Farbe RGB
R: 210 G: 190 B: 220
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
gültiger formeller Begriff

Nomenklatur

Deutsch
Sexmor-Formation
Français
Formation du Sexmor
Italiano
Formazione del Sexmor
English
Sexmor Formation
Herkunft des Namens

Gipfel des Sächsmoor/Sexmor (SG)

Historische Varianten
Obere Magereuschichten (Oberholzer 1933), Mergelschiefer des mittleren Lias (Helbling 1938), Sexmorserie (Trümpy 1949), Sexmor-Serie (Schindler 1959), Sexmor-Formation

Beschreibung

Beschreibung

Von unten nach oben: - Unterer Teil: Wechsellagerung von spätigen, kalkreichen Mergeln und Echinodermenkalken. - Oberer Teil: vorwiegend dünnbankige Kieselkalke sowie grobkörnige bis feinbrekziöse, spätige Sandkalke. Lagen von weisslichem Silexit. - Zuoberst grobe Echinodermenspatkalke.

Mächtigkeit
12 - 150 m

Komponenten

Fossilien
  • Echinodermen

Alter

Alter Top
  • spätes Pliensbachien (= Domérien)

Bermerkungen zu Top

frühes Domerian

Alter Basis
  • frühes Pliensbachien (= Carixien)

Datierungsmethode

Biostratigraphie: Ammoniten

Geografie

Geographische Verbreitung
Ost- und Zentralschweizer Helvetikum
Typusregion
Glarner Alpen und St. Galler Oberland

Paläogeografie und Tektonik

  • Jura
  • Lias
Paläogeografie
Central Helvetic Domain , North Tethyan Shelf (Helv.) :
marge continentale européenne
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Herkunftstyp
  • sedimentär
Metamorphose
unmetamorph

Referenzen

Erstdefinition
Trümpy R. (1949) : Der Lias der Glarner Alpen. Denkschr. Schweiz. natf. Ges. 79/1

Die Sexmorserie ist ein schönes Beispiel eines Sedimentationszyklus. Fossilreiche Echinodermenkalke an der Basis sind nur im südlichen Faziesgebiet (Guscha, Klausenpass) zu finden.

  • Obere Sexmorserie

    Rang
    lithostratigraphisches Member (Subformation)
    Status
    inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
    Kurzbeschreibung

     

    Grobgebankte bis massige Abfolge von Kieselkalk und grobkörnigem bis feinbrekziösem, spätigem Sandkalk mit Lagen von weisslichem Silexit. Im Dach treten meist grobspätige, blaue Echinodermenbrekzien auf, welche grosse Quarzkörner, Phosphat und Trümmer von Triasgesteinen führen (siehe «Domérien-Sandstein» ).

     

    Age
    frühes Pliensbachien (= Carixien)
  • Untere Sexmorserie

    Rang
    lithostratigraphisches Member (Subformation)
    Status
    inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
    Kurzbeschreibung

     

    Deutlich gebankte Wechsellagerung von grobschiefrigem, z.T. spätigem, kalkreichem Mergel, Kieselkalk und Echinodermenkalk. Oft Phosphoritknollen führend.

     

    Age
    frühes Pliensbachien (= Carixien)
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