Membre du Bois de Raube

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Darstellung und Status

Farbe CMYK
cf. Formation du Bois de Raube
Farbe RGB
R: 250 G: 230 B: 185
Rang
lithostratigraphisches Member (Subformation)
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff

Nomenklatur

Deutsch
Bois-de-Raube-Member
Français
Membre du Bois de Raube
Italiano
Membro del Bois de Raube
English
Bois de Raube Member
Herkunft des Namens

Bois de Raube = Bois de Robe (JU), WNW Develier

Historische Varianten

sables et galets à Dinotherium (Greppin 1866), galets vosgiens à Dinothérium giganteum du bois de Raube = galets à Dinothérium (Boyer 1885), Sables à galets vosgiens et Dinotherium (Rollier 1911), Bois de Raube-Schotter, Vogesen-Schotter des Bois de Raube, Ober-Pontien = Vogesenschotter (Liniger 1963), Bois de Raube-Formation des Beckens von Delémont p.p. = Vogesenschotter sensu Liniger = Bois de Raube-Member (Kälin 1997)

Beschreibung

Mächtigkeit
Max. 90 m préservés (Kälin 1997a)

Hierarchie und Abfolge

Obergrenze

Le passage au Membre d'Ajoie n'est préservé nulle part du fait de l'érosion subséquente.

Untergrenze

Première apparition de passées de galets au-dessus du Membre du Montchaibeux (Kälin 1997).

Alter

Alter Top
  • Serravallien

Alter Basis
  • Serravallien

Geografie

Geographische Verbreitung
Bassin de Delémont (JU).
Typusregion
Bassin de Delémont (JU)
Typlokalität
  • Montchoisi = Mont Choisi (JU)
    Merkmale des Ortes
    • typische Fazies
    Zugänglichkeit des Ortes
    • Strassenanschnitt
    Koordinaten
    • (2586610 / 1244115)
    Notizen
    • <p>Waibel &amp; Burri 1961, Kälin 1997a (confirmée comme localité-type ; ferme située au sud du Bois de Raube)</p>
Point of interest
  • Bois de Raube (JU)
    Merkmale des Ortes
    • typische Fazies
    Koordinaten
    • (2585185 / 1246400)
    Notizen
    • <p>Kälin 1997a (das Profil 13 ist zur Zeit am besten aufgeschlossene Lokalität: über 40 m)</p>

Referenzen

Erstdefinition
Kälin Daniel (1997) : Litho- und Biostratigraphie der mittel- bis obermiozänen Bois de Raube-Formation (Nordwestschweiz). Eclogae geol. Helv. 90/1, 97-114

S.101: 2) Das Bois de Raube-Member wird hauptsächlich aus grobkonglomeratischen Schotterlagen, untergeordnet auch Sanden und Mergeln aufgebaut (vgl. Profil Bois de Raube 13, Fig. 5). Dieses Member entspricht den «Vogesenschottern» des Bois de Raube sensu Liniger. Die Schotter enthalten vor allem in der unteren Hälfte der Schüttung noch zahlreiche Kalkgerölle (Malm. Dogger, Muschelkalk). Gegen das Hangende ist eine kontinuierliche Abnahme der Kalkgerölle und eine Zunahme von Quarziten, Buntsandstein und Kristallin feststellbar (vgl. Fig. 5). Innerhalb des Bois de Raube-Members können zwei unterschiedliche Schottertypen beobachtet werden: «Mischschotter» und «Schotter Typ Ajoie», (Definition siehe unten). Die Schwermineralzusammensetzung von Montchaibeux- und Bois de Raube-Member ist identisch (Fig. 6 sowie Daten in Kälin 1993).

Die Vorkommen des Bois de Raube-Members sind auf das Becken von Delémont beschränkt. Die maximale, heute noch erhaltene Mächtigkeit des Bois de Raube-Members liegt bei etwa 90 m.

Als Typlokalität gilt der schon von Waibel & Burri (1961) genannte Aufschluss nördlich des Hofes «Mont Choisi» (Koordinaten 586'610/2441 15), wo Lithologie und Geröllzusammensetzung gut studiert werden können. Als weitere, zur Zeit am besten aufgeschlossene Lokalität sei das über 40 m mächtige Profil Bois de Raube 13 genannt (Basis bei Koordinaten 585'185/246'400, vgl. Fig. 5), beide Lokalitäten sind aber nicht gut aufgeschlossen und vom Überwachsen bedroht.

Die Untergrenze zum liegenden Montchaibeux-Member erfolgt mit dem Aussetzen der Schotterlagen. Die Auflagerung des hangenden Ajoie-Members kann infolge Erosion heute nicht mehr beobachtet werden (Fig. 4).

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