Speer–Stockberg-Schuppe

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Représentation et statut

Couleur CMYK
N/A
Couleur RGB
R: 236 G: 234 B: 232
Rang
écaille tectonique
Usage
Ce terme est en usage.
Status
valide

Nomenclature

Deutsch
Speer–Stockberg-Schuppe
Français
écaille du Speer–Stockberg
Italiano
Scaglia del Speer–Stockberg
English
Speer–Stockberg thrust slice
Origine du nom

Gipfel der Speer (SG), 8 km S Ebnat-Kappel (höchster Molasseberg im europäischen alpinen Raum)

Variantes historiques
Speer-Schuppe s.str. (Frei 1979), Speer-Schuppe (Heierli 1984)

Description

Épaisseur
Bis 600 m (Frei 1979)

Hiérarchie et succession

Limite inférieure
Kronberg-Schuppe (zwischen Nesslau und Seebensägen), Schorhüttenberg-Schuppe (westlich der Thur) bzw. Kräzerli-Schuppe (zwischen Lutertannen und Schwägalp).

Géographie

Extension géographique
Östlich der Linthebene, vom Planggenstock bis an der Schwägalp. Die Eichberg-, Hölzliberg- und Hirschberg-Schuppen bilden ihre östliche Fortsetzung zwischen Weissbad und Eichberg im Rheintal.
Région-type
Speer-Gebiet (SG).
  • Wintersberg-Formation

    Name Origin

    Hügel Wintersberg (SG), südöstlich von Ebnat-Kappel im Toggenburg

     

    Rang
    unité lithostratigraphique
    Statut
    terme informel
    En bref

     

    Blaugraue und gelbbräunliche Mergel mit dünnen Mergelsandsteinbänken und Kalksandsteinen. Kalknagelfluh-Bänke (vom Typus Speer-Schüttung) treten häufiger gegen oben und zwischen Linthebene und Thurtal vor.

     

    Age
    Oligocène tardif
  • Federispitz-Subformation

    Name Origin

    Federispitz (SG), Schänis

     

    Statut
    terme local (informel)
    Durée de validité
    Ebnat-Formation
    En bref

     

    Lokale Bezeichnung der Ebnat-Formation der Speer-Schuppe in der Nagelfluhfazies, d.h. für die über den Speer-Schichten gelegenen Teile der Speer-Nagelfluhserie.

     

    Age
    Chattien
  • Speer-Nagelfluh

    Name Origin

    Gipfel der Speer (SG), 8 km südlich Ebnat-Kappel

     

    Rang
    Formation lithostratigraphique
    Statut
    terme informel
    En bref

     

    Stark zementierte Kalknagelfluhabfolge der Speer-Schüttung mit einem mittleren nagelfluhfreien Teil. Zwischen den Nagelfluhbänken treten bunte Mergel vor. Gegen Osten keilt die untere Nagelfluhabfolge aus (siehe Fig. 22 in Habicht 1945), so dass östlich der Sitter die Speer-Schichten der Unteren Bunten Molasse gleichen.

     

    Age
    Rupélien
    • Leuenfall-Nagelfluh

      Name Origin

      Wasserfall Leuenfall (AI)

       

      Rang
      unité lithostratigraphique
      Statut
      terme local (informel)
      En bref

       

      Mächtigste Kalknagelfluhbank der Kräzerli-Schuppe.

       

  • Untere Bunte Molasse (der subalpine USM)

    Rang
    Formation lithostratigraphique
    Statut
    terme informel
    Durée de validité
    Molasse-Rouge_Vevey
    En bref

     

    Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.

     

    Age
    Chattien
  • Horw-Sandstein

    Name Origin

    Horw (LU)

    Rang
    Membre lithostratigraphique (Sous-formation)
    Statut
    terme formel valide
    En bref

     

    Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.

     

    Age
    Rupélien moyen
  • Grisigen-Mergel

    Name Origin

    Grisige (LU), Horw

     

    Rang
    Membre lithostratigraphique (Sous-formation)
    Statut
    terme formel valide
    Nomenclatorial Remarks
    Kaufmann's Mergel bei Grisigen gehören zu seinen Horwerschiefern, die er auch als Hilfernschiefer und als Ralligschiefer beschrieb. Diese umfassen den gesamten Tonschiefer-Anteil der UMM und sind synonym mit der Tonmergelstufe Bayerns, welche ähnlich wie bei Flühli im Entlebuch, im unteren Teil lokal Sandsteine und Konglomerate führt. Seit Holliger (1955) werden als Grisiger Mergel jedoch nur noch die über den sandsteinführenden Folgen der unteren UMM liegenden Tonmergel bezeichnet.
    En bref

     

    Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.

     

    Age
    Rupélien précoce
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