Sardona-Quarzit

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Représentation et statut

Couleur CMYK
(0%,10%,55%,4%)
Couleur RGB
R: 245 G: 220 B: 110
Rang
Membre lithostratigraphique (Sous-formation)
Usage
Ce terme est en usage.
Status
terme informel

Nomenclature

Deutsch
Sardona-Quarzit
Français
Quartzite du Sardona
Italiano
Quarzite del Sardona
English
Sardona Quartzite
Origine du nom

Sardonaalp (GL)

Variantes historiques

Sardonaquarzit (Oberholzer 1933, Wegmann 1961, Frei 1963), Sardona Quartzite (Lihou 1995), Sardona Quartzite Formation (Lihou 1996b), Sardona Quarzite [sic] (Menkveld-Gfeller et al. 2016), Sardona-Quarzit (Löpfe et al. 2018)

Description

Épaisseur
Max. 40-70 m im Weisstannental und im Calfeisental. Keilt im Gebiet des Panixerpass aus. Gegen Norden nimmt die Mächtigkeit ab und ändert sich die Fazies auch (siehe Gafarra-Sandstein). 155 m an der Typlokalität (Lihou 1996b).

Hiérarchie et succession

Âge

Âge au sommet
  • Yprésien moyen
Note sur le sommet

late NP12 / early NP13

Âge à la base
  • Thanétien
Méthode de datation

Benthische Foraminiferen (Rüefli 1959), Palynomorphen (Lihou 1996b).

Géographie

Extension géographique
Durch den ganzen Sardona-Flysch (vom Panixerpass bis ...) als Leithorizont aushaltend.
Typusprofil
  • Sardonaalp (GL)
    Particularités du site
    • typische Fazies
    Coordonnées
    • (2742100 / 1198100)
    Note
    • Lihou 1996b Fig.1 + 7 : zwischen Jakobiweid und Troseggtobel

Références

Définition
Oberholzer J. (1933) : Geologie der Glarner Alpen. Beitr. geol. Karte Schweiz (N.F.) 28, 692 Seiten

Charakteristisch für den Wildflysch der südöstlichen Glarner- und St. Galleralpen ist ein dickbankiger, hellgrau bis hell rostbraun anwitternder, innen hell bräunlichgrauer, sehr zäher Quarzit. Die meistens 1-2 m, oft aber über 5 m dicken Bänke bestehen fast ganz aus kristallinischem, durch schwachen Eisengehalt hell bräunlich gefärbtem Quarz und enthalten daneben noch weisse Glimmerschüppchen... Nach dem Urteil des Herrn Dr. F. de Quervain in Zürich... handelt es sich eigentlich um einen quarzitischen Sandstein mit quarzigem Bindemittel, da die einzelnen Quarzkörner und Glimmerschüppchen noch gut erkennbar sind... Besonders mächtige und ausgedehnte Sardonaquarzitmassen finden sich östlich von Mittel-Ramin an den Abhängen der Werralp und der Scheibe, am Mörderhorn südlich von Ober-Fooalp (Heidel)... Westlich vom Sernftal ist das Gestein nicht mehr so häufig wie in der Sardonagruppe; doch trifft man auch hier noch viel kleinere Quarzitmassen.

Révision
Leupold, W. (1941) : Neue Beobachtungen zur Gliederung der Flyschbildungen der Alpen zwischen Ruess und Rhein. Eclogae geol. Helv. 35/2, 247-291

„Sardonaquarzit", meist einheitliche Schichtstufe aus sehr grobgebanktem, grobkörnigem weissem Quarzit ohne andere Zwischenlagen; klaffende Schichtfugen und Klüfte mit wohlausgebildeten kleinen Quarzkriställchen besetzt. Typische Wandstufe von bis über 50 m Mächtigkeit bildend, aus der Ferne wegen Bedeckung mit Lecidea geographica, mit typischer grünlicher Anwitterung auch in einzelnen, aus dem Rasen herausragenden Blöcken zu erkennen. Der typische weisse Quarzit scheint auch auskeilen und seitlich durch 6 und 8 ersetzt werden zu können.

Principales publications
Leupold, W. (1941) : Neue Beobachtungen zur Gliederung der Flyschbildungen der Alpen zwischen Ruess und Rhein. Eclogae geol. Helv. 35/2, 247-291
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