Roz-Schiefer

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Représentation et statut

Couleur CMYK
(0%,0%,0%,100%)
Rang
unité lithostratigraphique
Usage
Ce terme est en usage.
Status
terme informel

Nomenclature

Deutsch
Roz-Schiefer
Français
Schistes du (Piz) Roz
Italiano
Scisti del (Piz) Roz
English
Roz Schist
Variantes historiques
Hochpenninische Bündnerschiefer = Roz-Schiefer = Roz-Serie (Kläy 1957), Roz-Champatsch-Flysch = Roz-Schiefer (Bl. Samnau), nordpenninische Bündnerschiefern der Schichtfolge am Piz Roz (Bertle 2002)

Description

Épaisseur
1000-2000 m (Kläy 1957) ; bis 1000 m in der Schweiz, max. 300 m in Österreich (Gruber et al. 2010).

Hiérarchie et succession

Unités hiérarchiquement subordonnées

Âge

Âge au sommet
  • Paléogène
Âge à la base
  • Crétacé Tardif

Géographie

Extension géographique
Nordhänge des Samnauntales, Piz Roz-Piz Chamins-Berggruppe und Piz Mottana.

Références

Définition
Kläy Louis (1957) : Geologie der Stammerspitze : Untersuchungen im Gebiete zwischen Val Sinestra, Val Fenga und Samnaun (Unterengadin). Eclogae geol. Helv. 50/2, 323-467

S.331: Über der Stammer-Decke setzen konkordant die monotonen, vermutlich in sich verschuppten Schieferserien der ins Hochpenninikum gestellten «Zone von Champatsch» (.1. Cadisch, 1934, b) ein. Wir bevorzugen für dieses tektonische Element, da die Verhältnisse am Piz Champatsch uns noch nicht völlig abgeklärt erscheinen, den neutralen Ausdruck «Roz-Schiefer» oder «Roz-Serie». Als ungefähr 1000-2000m starke, gegen NE und vor allem SW sich verschmälernde Zone baut es die Nordhänge des Samnauntales, die Piz Roz-Piz Chamins-Berggruppe und den Piz Mottana auf.
Révision
Gruber Alfred, Pestal Gerhard, Nowotny Axel, Schuster Ralf (2010) : Erläuterungen zu Blatt 144 Landeck. Geol. Karte Rep. Österreich 1:50'000, GBA (Wien)

S.22: Die tektonische Zerstückelung der Metasedimenteinheiten [der Zone von Roz-Champatsch-Pezid] verhinderte lange Zeit ihre großflächige lithostratigraphische Untergliederung und daher wurden diese Gesteine in der Vergangenheit als Roz-Schiefer zusammengefasst. Dieser historische Begriff umfasste alle Metasedimente der Bündnerschiefer-Gruppe, die im Schweizer Anteil der Melangezone bis zu 1000 m Mächtigkeit, im österreichischen Anteil oft nur 100 m bis maximal 300 m Mächtigkeit erreichen. Der verbreitete Gesteinstyp der Grauen Bündnerschiefer entspricht lithologisch exakt dem in der Pfundser Zone. Sandsteinbänke und Brekzien gleichen Bunten Bündnerschiefern und konnten durch Mikrofossilfunde (beispielsweise am Zeblasjoch) als metamorphe Produkte von Ablagerungen der Ober-Kreide (Maastrichtium) bestimmt werden (Bertle, 1999).
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