Taspegn-Gneis («Taspinit»)

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Représentation et statut

Couleur CMYK
(0%,0%,0%,100%)
Couleur RGB
R: 220 G: 170 B: 120
Rang
Membre lithostratigraphique (Sous-formation)
Usage
Ce terme est en usage.
Status
terme informel

Nomenclature

Deutsch
Taspegn-Gneis («Taspinit»)
Français
Gneiss de Taspegn («Taspinite»)
Italiano
Gneiss di Taspegn («Taspinite»)
English
Taspegn Gneiss («Taspinite»)
Variantes historiques

Taspinit (Heim 1891), Grober Gneis = gneiss de Taspin (Trümpy 1970), «Taspinit» und Konglomeratartiger Gneis (Streiff in Streiff et al. 1976)

Links

Non synonymes

Description

Description

Grobblastischer Muskovit-Alkalifeldspat-Augengneis.

"Beim Taspinit handelt es sich im allgemeinen um einen grobkörnigen, grünlichen Augengneis. Die Hauptgemengeteile sind Quarz, Mikroklin, Albit und Serizit, die Nebengemengeteile Muskovit und etwas Biotit (für eine ausführliche petrographische Beschreibung sei auf Sommerauer 1972 verwiesen)." [Rück 1995 S. 20]

"Der «Taspinit» ist im Normalfall ein grobkörniger, ausgesprochen heteroblastischer, oft verschieferter Muskowit-Alkalifeldspat-Augengneis (Sommerauer 1972 und Streiff 1939), der alpin aus einem porphyrischen Granit hervorgegangen sein soll (Streiff et al. 1976)." [Rück 1995 S.82]

Épaisseur
Bis zu 120 m.

Composants

Minéraux
  • albite
  • biotite
  • quartz
  • microcline
  • mica blanc
  • muscovite

Die Hauptgemengeteile sind Quarz, Mikroklin, Albit und Serizit, die Nebengemengeteile Muskovit und etwas Biotit (für eine ausführliche petrographische Beschreibung sei auf Sommerauer 1972 verwiesen).

Hiérarchie et succession

Discussion stratigraphique

Der «Taspinit»-Augengneis soll alpin aus einem porphyrischen Granit hervorgegangen sein (Streiff et al. 1976).

Âge

Âge au sommet
  • Permien

Âge à la base
  • Carbonifère

Géographie

Extension géographique
W Alp Taspegn (GR)

Paléogéographie et tectonique

Termes génériques
Séquence

Allgemein Augengneis, der aber z.T. durch tektonische Beanspruchung zu einem Mylonit (duktile Verformung) oder Kataklasit (spröde Verformung; Konglomeratartiger Gneis) umgewandelt wurde. Die spröde Verformung mit Ausbildung von konglomeratartigen Gneisen ist in der Kristallinplatte oberhalb Bavugls am besten zu beobachten.

Faciès métamorphique
  • mylonitisation

Références

Définition
Heim Alb. (1891) : Geologie der Hochalpen zwischen Reuss und Rhein. Mit einem Anhang von Petrogr. Beiträgen von C. Schmidt. Beitr. Geol. Karte Schweiz 25
Révision
Rutsch R. F., ... (1966) : Alpes suisses et Tessin méridional. Lexique stratigraphique international, vol. 1 Europe, fasc. 7c

TASPINIT (Taspinit-Gneis) (Prätriadisch ; Ob. Penninikum)

Originalliteratur: Heim Alb. (1891): Geologie der Hochalpen zwischen Reuss und Rhein. Beitr. Geol. K. Schweiz, 25.

Originalbeschreibung: Grobkörniges kristallinisches Silikatgestein, bald schiefrig-flasrig, bald mehr massig-porphyrisch, am gewöhnlichsten granitisch. Vorwiegend grüner Sericit; daneben grosse, weissliche bis fast farblose Quarzkörner; grünlichgelber silberglänzender Muskovit; Feldspat, z.T. in grossen Orthoklas-Zwillingen, letztere oft als Einsprengunge. Aehnlichkeit mit Varietäten des Roffna-Porphyrs, auch mit grobkörnigem Julier- und Albulagranit. (Heim 1891: 387).

Schmidt (1891) gibt hiezu noch Ergänzungen: Granit- oder gneisähnliche kristalline Schiefer, grobkörnig, deutlich gequetscht. Knollenförmig auftretender milchiger Quarz, rundliche Feldspatkörner, grüne fettglänzende Sericitflatschen, schuppige Aggregate von graugelbem seidenglänzendem Glimmer. Einschlüsse von Apatit und Zirkon. Es ist fraglich, ob ein kristallines Trümmergestein oder gepresster Granit resp. Gneis vorliegt.

Die Unsicherheit bezüglich der Abgrenzung zwischen Taspinit und der ihm transgressiv auflagernden polygenen Brekzie (= Taspinit-Brekzie) führte gelegentlich zu Verwirrungen zwischen den beiden Begriffen.

Heutige Definition: Streiff (1939): Tief engestein. Orthogneis, grobkörnig. Grosse Orthoklase, kleinkörniger Quarz, grosse hellgrüne silberglänzende Glimmerblätter. Grundgewebe blassgrün. Gestein intensiv gelbgrün. Mechanische Schieferung mit Spuren von Kataklase. Epi-Gestein.

Staub (1937 a) definiert den Taspinit ebenfalls als Orthogneis, darüber transgredierend die groborogenen Taspinit-Brekzien.

Typuslokalität: Alp Taspin (Taspegn) (Schams). 756500 / 166000.

Geogr. Verbreitung: Schams.

Tekton. Stellung: Ob. Penninikum.

Wichtige Literatur: Heim (1891: 387 u. 500), Schmidt (1891: 73), Steinmann (1897: 232), Rüetschi (1903: 40), Freudenberg (1913: 308), Staub (1937a: 76), Streut (1939: 78).

Principales publications
Streiff et al. (1976) : -
Streiff (1962) : -
Streiff V. (1939) : Geologische Untersuchungen im Ostschams (Graubünden). Diss. Univ. Zürich
Sommerauer (1972) : -
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