Flix-Diabas

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Représentation et statut

Couleur CMYK
(53%,0%,7%,41%)
Couleur RGB
R: 70 G: 150 B: 140
Rang
unité lithostratigraphique
Usage
Ce terme est en usage.
Status
terme local (informel)

Nomenclature

Deutsch
Flix-Diabas
English
Flix Diabase
Origine du nom

Alp Flix (GR), östlich (Las) Cuorts

Variantes historiques

Bunte Grünschiefer (Cornelius 1935, Rutsch et al. 1966), variolitische Spilite (Streiff 1939), Metaalkaligabbro bzw. Metaalkalibasalt = Flixer Diabas (Peters & Dietrich 2008)

Âge

Âge au sommet
  • Albien
Âge à la base
  • Aptien
Méthode de datation

K/Ar-Amphibol-Mineralalter (pargasitische Hornblende) von 113 +/-4 Ma (Peters & Dietrich 2008)

Paléogéographie et tectonique

Termes génériques
Type de protolithe
  • volcanique

Références

Révision
Peters Tjerk, Dietrich Volker J. (2008) : Blatt 1256 Bivio. Geol. Atlas Schweiz 1:25'000, Erläut. 124

S.45: Schon CORNELIUS (1935, 1950) erkannte einige Vorkommen von alkalifeldspatreichem Gabbro oberhalb Cuorts (Alp Flix) als eigenständigen Gesteinstyp («Flixer Diabas»). Auch der von DIETRICH (1969) beschriebene 10–20 m mächtige Sill (Fig. 10) in den kretazischen Kalkphylliten gehört zu einem gleichaltrigen Magmatismus. Die Randzone ergab dabei einen feinkörnigen, albitfreien Augit-Chlorit-Pumpellyit-Schiefer, während das Zentrum einen Metabasalt mit intersertalem Feldspatgefüge und vereinzelten gabbroiden Partien beinhaltet. Ein analoger, Amphibol führender Sill aus den Kalkschiefern bei den Flüeseen (Koord. 765.800/147.000) ergab ein K/Ar-Amphibol-Mineralalter (pargasitische Hornblende) von 113±4 Ma. Auch der von DIETRICH (1970) beschriebene «Diabas-Sill» in den mittels Globotruncaniden datierten Kalkphylliten im Val Bercla (Fig. 13) gehört zu diesem magmatischen Zyklus. Weitere gangartige Vorkommen eines feinkörnigen, selten porphyrischen (max. Korngrösse 5 mm) metabasaltischen Gesteins liegen in den Kalkphylliten und Aptychenkalken an der Julierpassstrasse unter und oberhalb von Motta. Meist sind die Gesteine mehr oder weniger stark kataklastisch deformiert. Die Mengenverhältnisse von Plagioklas zu Klinopyroxen plus Amphibol schwanken von 3:1 zu 1:1,5. In einem Teil der Proben wird der augitische Klinopyroxen von brauner pargasitischer Hornblende begleitet oder ersetzt. Die ursprünglichen Plagioklase sind sehr albitreich. Pseudomorphosen nach Ilmenit sind häufig; Monazit ist meist akzessorisch vorhanden.

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