Kronberg-Nagelfluh

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 240 G: 210 B: 200
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
Kronberg-Nagelfluh
Französisch
Poudingue du Kronberg
Italienisch
Conglomerato del Kronberg
Englisch
Kronberg Conglomerate
Herkunft des Namens

Gipfel des Kronbergs (AI), 4 km SE Urnäsch

Historische Varianten
Nagelfluh des Kronbergs (Gutzwiller 1877), Bunte Nagelfluh des Kronbergs (Kesseli 1925, Ludwig 1926b), polygene Kronbergnagelfluh (Cadisch 1928), Kronbergzone s.str. = Zone der Kronbergnagelfluhen (Habicht 1945a), aquitane Nagelfluhserie der Kronbergschüttung (Füchtbauer 1964), Nagelfluhen der Kronberg-Zone s.str. (Habicht 1945a), Kronberg-Nagelfluh (Habicht 1987), Kronberg-Hochalp-Nagelfluhzone (Funk et al. 2000), Kronberg-Schichtgruppe
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
-
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
2000-2500 m (Frei 1979, Habicht 1987).

Komponenten

Lithologien
  • Nagelfluh
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Aquitanien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Aquitanien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode
Landschnecken und Säugerfaunen an der Basis (Krummenau-Schichten).

Geografie

Paläogeografie
Ostschweiz: Kronberg-Hochalp-Kette.
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Subalpine Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
Frei Hans-Peter (1979): Stratigraphische Untersuchungen in der subalpinen Molasse der Nordost-Schweiz, zwischen Wägitaler Aa und Urnäsch. , Mitt. Geol. Inst. ETH und Univ. Zürich (N.F.) 233, 207 Seiten
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • «Obere Kronberg-Serie» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Vorwiegend Epidot und Apatit.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    Ca. 900 m (Frei 1979)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Pfingstboden-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Pfingsboden (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bunte Nagelfluh-Abfolge (mit rotem Bindemittel und Ophiolithgeröllen) im Dach der Kronberg-Schüttung.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Über 500 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Auf das Quellgebiet des Neckers (SG) und dessen näheren Umgebung beschränkt (vom Hinterfallenchopf bis zum Grossgarten).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Hochfläschli-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hochfläschli = Hochfläschen (AR)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge der Kronberg-Schüttung bestehend aus 10 - 12 Nagelfluh-Komplexen, welche bis über 30 m mächtig ist. Die Nagelfluh (mit rotem Bindemittel und Ophiolithgeröllen) hat wenige Mergel zwischengelagert.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Max. 300 m im Seckbach-Gebiet (Funk et al. 2000) ; 350 m bis über 450 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz zwischen dem Seckbach-Gebiet (Weissbachtal ESE des Kronbergs) und dem Luterental (SG).
      Typusregion
      Urnäschtal / Steintal (AR).
      Kommentar
      -
  • «Untere Kronberg-Serie» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Vorwiegend Apatit und Staurolith.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    Ca. 1200 m (Frei 1979)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Ennetbühl-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Ennetbühl (SG), im Toggenburg

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge der Kronberg-Schüttung mit ca. 20 Nagelfluh-Bänke und Komplexen (mit buntem Bindemittel und ersten Ophiolithgeröllen) mit einer Mächtigkeit von 5 m bis über 30 m. Dazwischen und im lateralen Übergang treten Mergel vor (lokal als Gelbmergel-Fazies mit Riesenkonglomerat).
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      450 - 500 m (Funk et al. 2000); 500 bis über 600 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz zwischen Sittertal (westlich Weissbad/AI) und Thurtal (bei Nesslau/SG).
      Typusregion
      Toggenburg / Thurtal (SG).
      Kommentar
      -
    • Hochalp-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel der Hochalp (AR), zwischen Urnäsch- und Neckertal.

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mächtige Dolomit-/Kalknagelfluh der Kronberg-Schüttung (Erstauftreten von roten Granitgeröllen des Typus Bernina) mit charakteristischem roten Bindemittel und gelblichgrauen Mergel-Zwischenlagen. Kohle und bituminöser Süsswasserkalk (Stinkkalk) treten lokal vor. Die Gerölle sind oberostalpiner Herkunft.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      300 - 350 m (Funk et al. 2000) ; 350 - 400 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz zwischen Sittertal bei Weissbad (AI) bis ins Steintal (SG). Weiter südwestlich treten gelbe Mergel mit, in schmalen Rinnen eingelagerten, Flyschgeröll-reichen Kalknagelfluhen (Riesenkonglomerat-Fazies) auf.
      Typusregion
      Hochalp / Urnäschtal (AR).
      Kommentar
      -
    • Krummenau-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Krummenau (SG), im Toggenburg

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basale Mergelabfolge der Kronberg-Schüttung mit bis zu 15 m mächtigen Kalknagelfluh-Bänken (unten mit einzelnen hellen Gneisgeröllen, oben mit relativ häufigen Gneis- und Verrucano-Geröllen), sowie mittel- bis feinkörnigen Kalksandsteinen. Lokal treten gelbe Mergel mit, in schmalen Rinnen eingelagerten, Flyschgeröll-reichen Kalknagelfluhen (Riesenkonglomerat-Fazies) auf.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Über 200 m (Funk et al. 2000). Ca. 300 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz zwischen Sittertal (nördlich Weissbad/AI) bis westlich des Schorhüttenbergs/Wängibaches (SG).
      Typusregion
      Toggenburg / Thurtal (SG).
      Kommentar
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      • Fossilhorizont Lütisbach Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Lütisbach (SG) (= Bendelbach), nördlich Krummenau

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dunkles, kohliges Landschnecken führendes Mergelband im basalen Teil der Krummenau-Schichten.
        Alter
        frühes Aquitanien - frühes Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
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