Hombach-Member

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Rappresentazione e status

Sigla
-
Colori CMYK
-
Colori RGB
R: 235 G: 205 B: 195
Rango
tettono-stratigrafia
Uso
Unità in uso.
Status
termine informale
SCS nota
-
SCS data
-
Commento
Nach der von Schlunegger (1995, S. 55) vorgenommenen Definition werden die Hombach-Schichten der Formation der Granitischen Molasse zugerechnet.

Nomenclatura

Tedesco
Hombach-Member
Francese
Membre du Hombach
Italiano
Membro del Hombach
Inglese
Hombach Member
Origine del nome

Hombach (BE), Schangnau

Varianti storiche
Hombach-Schichten (Haus in: Haldemann 1980, Habicht 1987, Jordi 2012), Granitische Molasse (Schlunegger 1995).
Osservazioni sul nome
-

Sinonimi

Sinonimo
Non-sinonimo
Confusione possibile

Descrizione

Descrizione

„Charakteristisch für die Hombach-Schichten ist ein leicht verwitternder bläulicher bis grünlicher, oft grober «granitischer» Knauersandstein, der nicht selten auch Kohleschmitze führt. Kohlevorkommen finden sich am Oberlauf des Rötebachs (s. Kap. Rohstoffe). Neben dem sich eindeutig von Sandsteinen der mittelländischen Molasse unterscheidenden Knauersandstein führen die Hombach-Schichten auch weichen grauen Sandstein, bunten Mergel sowie polymikte Nagelfluh. Der Geröllbestand der Nagelfluh der Hombach-Schichten unterscheidet sich nicht nennenswert von demjenigen der Nagelfluhen der Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe; die Nagelfluhlagen der Hombach-Schichten weisen jedoch eine geringere Mächtigkeit auf und sind stärker von Sandsteinlagen durchsetzt. Von den Konglomeraten der mittelländischen Molasse unterscheidet sich die Nagelfluh der Hombach-Schichten hingegen deutlich durch ihren Geröllbestand, den geringeren mittleren Gerölldurchmesser und die enge Vergesellschaftung mit Sandstein.“ [Jordi 2012 S.30]

Espressione geomorfologica
-
Potenza
-

Componenti

Litologia
  • arenaria : grains 1/16 mm - 2 mm
  • marna
  • Polymikte Nagelfluh
Minerali
-
Fossili
  • gasteropodi
  • mammiferi

Gerarchia e successione

Unità di rango superiore
Unità di rango inferiore
Unità sovrastante
    -
Unità sottostante
Equivalente laterale
Limite superiore
-
Limite inferiore
Tektonischer Kontakt.
Osservazioni sulla stratigrafia
-

Età

Età al tetto
tardo Chattiano
Osservazioni sul tetto
MP28
Età alla base
tardo Chattiano
Osservazioni sulla base
MP28
Metodo di datazione

Säugetierfauna und Gastropoden im Hombachtobel (Stehlin in: Haus 1937, Engesser 1990).

 

Geografia

Estensione geografica
Im Hombachtobel (BE), am Oberlauf des Rötebachs (BE)
Regione-tipo
Località-tipo
Sezione-tipo
-
Sezione di riferimento
-
Punti d'interesse
-

Paleogeografia e tettonica

Paleogeografia
North Alpine Foreland Basin,
Tipo di protolito
  • sedimentaria
Condizioni di formazione
-
Sequenza
-
Unità tettonica
Molassa subalpina
Metamorfismo
non metamorfo
Facies metamorfica
-
Osservazioni sul metamorfismo
-

Referenze

Definizione
Haldemann E. G., Haus H. A., Holliger A., Liechti W. Rutsch R. F., della Valle G. (1980): Blatt 1188 Eggiwil. , Geol. Atlas Schweiz 1: 25'000, Karte 75

Hombach-Schichten (o3H): vorw. granitische Sandsteine und bunte Mergel (Gesteinskomplex der Schangnau-Schuppe) + polygene Nagelfluh

Revisione
Habicht J. K. A. (1987): Schweizerisches Mittelland (Molasse). , Internationales Stratigraphisches Lexikon Vol.1 Fasc.7b

HOMBACH-SCHICHTEN (USM ; «Unteres Chattien», Oberes Stampien) Haus, H.A. in Haldemann, E.G. et al. (1980): Geologischer Atlas der Schweiz 1: 25 000, Bl. 1188 Eggiwil (Nr. 75). Die Bezeichnung «Hombach-Schichten», vorgeschlagen von H. Haus, einem der Bearbeiter des Atlasblattes, bezieht sich auf die Schichten der Schangnau-Schuppe (Haus 1937 und Haldemann 1948), d.h. auf das äusserste tektonische Element der aufgeschobenen, allochthonen subalpinen Molasse. Zwischen dem Emmental und dem Tal der Ilfls handelt es sich um eine schmale, mittelsteil bis steil alpenwärts einfallende Gesteinsfolge in normaler Lagerung. Westlich des Tales der grossen Emme (Aufnahmegebiet Haldemann), bestehen die Hombach-Schichten aus einer bis über 1 km breiten, von tektonischen Störungen durchsetzten Folge mit nur z.T. südlichem Hinfallen. Haus (1937) beschreibt die Abfolge im Tal der grossen Emme und im Gebiet von Schangnau. Die von ihm vorgeschlagene, aber noch nicht als solche beschriebene Typlokalität Hombach befindet sich ca. 1 km W der grossen Emme im Hombach (Koord. der dortigen Fossilfundstelle s. unten). Nach Haus (1937) besteht die Folge aus massigen, wenig verfestigten, groben granitischen, z.T. kreuzgeschichteten Sandsteinen, vorherrschend schmutziggrünen und gelbgrauen Mergeln und nur wenig verkitteter bunter Nagelfluh, die z.T. in Sandstein übergeht. In Haldemann's Aufnahmegebiet treten granitische (d.h. viel Feldspat führende) Sandsteine zurück. Neben Knauersandsteinen erwähnt dieser Autor dünngebankte Mergelsandsteine, Mergel und schwach verfestigte bunte Nagelfluh mit häufigen Übergängen zu Sandstein, sowie ein Kohlenflözchen im Spichergraben (Koord. 625.990/185.220). Nach Haldemann's (1948) übersichtlicher Zusammenstellung der Nagelfluhgerölle dominieren Flyschsandkalke, andere Kalke (darunter Aptychenkalke), Quarzite, sowie helle und rote Granite und Granitporphyre. Aptychenkalke und Flyschkonglomerate leitet er von der Simmendecke ab. Haus (1937) erwähnt auch blutrote Radiolarite. Nach Haldemann fehlen die hellen Granite und Aplite in der vorgelagerten miozänen >>> Napf-Nagelfluh. Beide Autoren heben im übrigen die lithologische Verwandschaft mit der miozänen Gesteinsfolge und die im Vergleich zu den >>> Honegg-Beichlen-Schichten viel geringere Verfestigung hervor. Im Schwermineralgehalt dominieren Apatit und Epidot, zum Unterschied von den untermiozänen Marbach-Schichten, in denen Epidot bei weitem überwiegt (pers. Mitt. H. Maurer). Fossilinhalt und Alter: Obgleich die Abfolge sowohl nach oben wie nach unten tektonisch begrenzt ist, gelang es Haus und Stehlin (Haus 1937: 35) dank Säugetierfunden an der Fundstelle Hombach (Koord. 629.340/185.080) oberstampisches Alter zu beweisen. Stehlin bestimmte die Arten Eomys zitteli und Plesiosminthus promyarion Schaub. Nach Brunet, Hugueney & jehenne (1981: 353) spricht das gemeinsame Vorkommen dieser beiden Arten dafür, dass diese Funde älter sind als Rickenbach, d.h. Cournon-Alter haben. Nach der neueren westschweizerischen Nomenklatur würde man deshalb diese Funde ins «Untere Chattien» einreihen. «Chattien»-Alter ist ferner bewiesen durch die von Haus (1937) und von Haldemann (1948) zitierten Landgastropoden Plebecula ramondi Brgt., Pomatias cfr. antiquum (BRGT.) und Triptychia cfr. eschen (sandberger). Literatur: Brunet et al. 1981: 350, 353; Haldemann 1948: 67-79; Haldemann et al. 1979: Karte; Haus 1937: 34-36, Tfn. I, II.

Pubblicazioni importanti
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Materiale e vario

Utilizzazione
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  • Fossilhorizont Hombachtobel Mostra dettagli

    Origine del nome

    Hombachtobel (LU)

    Rango
    biohorizon
    Status
    termine locale (informale)
    Nome da utilizzare
    In breve
    Fossilfundstelle im Hombach-Member, mit eine Säugetierfauna und Gastropoden des späten Chattiens (MP28 nach Engesser 1990).
    Età
    tardo Chattiano - tardo Chattiano
    Potenza
    -
    Estensione geografica
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    Regione-tipo
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    Commento
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