Amden-Formation

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Darstellung, Status

Index
c11-12
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 210 G: 220 B: 60
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
gültiger formeller Begriff
SKS-Notiz
Angenommen. Der ursprüngliche Name Amdener Formation wurde aus formellen Gründen geändert.
SKS-Datum
19.10.2006
Kommentar
Auch Amden-Formation möglich, Mergel aber sehr dominant.

Nomenklatur

Deutsch

Amden-Formation

Französisch

Formation d'Amden

Italienisch
Formazione di Amden
Englisch

Amden Formation

Herkunft des Namens

Amden (SG)

Historische Varianten
Amdenerschichten (Böhm & Heim 1909), Amdenermergel (Jeannet et al. 1935), Marnes d'Amden, Amdener-Formation (Oberhänsli-Langenegger 1978), Amdener Mergel = Amdener Schichten (Bayer 1982), Amden-Formation, Amden Beds
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Hellgraue Mergelschiefer mit Globotruncana und Pycnodonta vesicularis (Senon)
Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
Meist wenige Meter, lokal bis 220-300 m. Im Berner Oberland max. 20 m (Hänni 1999)

Komponenten

Lithologien
  • Mergelstein
  • Tonstein : karbonatfrei
Mineralien
-
Fossilien
  • Foraminiferen

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
Unscharfe Transition mit der Seewen-Formation durch das mergelige Choltal-Member.
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Campanien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Spätes Santonien
Bermerkungen zu Basis
-
Datierungsmethode

Biostratigraphie: Planktonische Foraminiferen (concavata - ? calcarata Zonen) (Kuhn 1972)

Geografie

Paläogeografie
Vorarlberg, Ost- und Zentralschweiz, fehlt in der Westschweiz
Typusregion
Typlokalität
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
North Tethyan Shelf (Helv.) :
marge continentale européenne ,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
hemipelagische, mergelige Serie
Sequenz
-
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
Oberhänsli-Langenegger - (1978): Mikropaläontologische und sedimentologische Untersuchungen in der Amdener Formation (Oberkreide, Helvetische Decken der Schweizer Alpen). , Beitr. geol. Karte Schweiz NF 150
Wichtige Publikationen
  • Oberhänsli-Langenegger - (1978): Mikropaläontologische und sedimentologische Untersuchungen in der Amdener Formation (Oberkreide, Helvetische Decken der Schweizer Alpen). , Beitr. geol. Karte Schweiz NF 150

Material und Varia

Anwendungen
-
  • «Leist-Mergel» Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Leist (SG), östlich Amden

    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Grauer, mehr oder weniger schiefriger weicher Mergel im oberen Teil der Amden-Formation. Enthält deutlichen Knötchen, sowie eingeschalteten Bänken und Flasern von feinsandigem Kalk.
    Alter
    Santonien - Campanien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Auf den süd- und ultrahelvetischen Faziesraum beschränkt.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Grotzen-Austernbank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grotzen (SZ)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dünne, austernführende, siltig-kalkige Lagen (vermutlich Resedimente) in den Mergeln der Amden-Formation.
      Alter
      Santonien - Campanien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und NE-Schweiz
      Typusregion
      Zentralschweiz
      Kommentar
      Ostrea vesicularis wurde von Mayer-Eymar O. escheri genannt und ins Tertiär gestellt. Dies wurde von mehreren Autoren übernommen. Erst seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden diese Bänke definitiv in die späte Kreide gestellt.
  • «Leiboden-Mergel» Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Leiboden (SG), östlich Amden

    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Gelblichgrauer, bröckeliger, gastropodenführender Mergel im unteren Teil der Amden-Formation, ohne kalkigen oder sandigen Lagen.
    Alter
    Coniacien - Santonien
    Mächtigkeit
    Bis 50 m.
    Geografische Verbreitung
    Auf den südhelvetischen Raum beschränkt.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -