Leuenfall-Nagelfluh

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 190 G: 150 B: 105
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist nicht in Gebrauch
Status
lokaler Begriff (informell)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
Leuenfall-Nagelfluh
Französisch
Poudingue du Leuenfall
Italienisch
Conglomerato di Leuenfall
Englisch
Leuenfall Conglomerate
Herkunft des Namens

Wasserfall Leuenfall (AI)

Historische Varianten
Leuenfall-Nagelfluh = Nagelfluh des Leuenfalles = Leuenbachnagelfluh (Habicht 1945a)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Mächtigste Kalknagelfluhbank der Kräzerli-Schuppe. Auf der Westseite des Leuenfalls sind in der Nagelfluhbank höckerig verlaufende Erosionsflächen mit einschalteten Mergeltaschen zu beobachten. Die scheinbar einheitliche Nagelfluh besteht somit aus mehreren zeitlich getrennten Schüttungen. Gegen Osten werden aus den Erosionsflächen mit den Mergeltaschen zusammenhängende Mergelzwischenlagen, deren Mächtigkeit auf Kosten der Nagelfluh weiter zunimmt.

 

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
Ca. 30 m (Habicht 1945a)

Komponenten

Lithologien
  • Kalknagelfluh
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
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Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
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Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpines Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
-
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Subalpine Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Habicht Konrad (1945): Geologische Untersuchungen im südlichen sanktgallisch-appenzellischen Molassegebiet. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 83, 166 S.

Manche Nagelfluhbänke lassen sich in etwa konstant bleibender Mächtigkeit über mehrere 100 m hin im Streichen verfolgen ; im allgemeinen sind jedoch Auskeilungen recht häufig, besonders in der Leuenfall- und Eugsttobel-Teilschuppe. Der bemerkenswerteste Fall einer Auskeilung ist die Nagelfluh des Leuenfalles (Profil 4). Wie aus Fig. 22 (p. 111) zu ersehen ist, keilt diese 200 m westlich des Leuenfalls noch ca. 30 m mächtige Kalknagelfluhbank - die mächtigste der ganzen Kräzerlischuppe - nach E hin allmählich vollständig aus. Schon auf der Westseite des Leuenfalls kann man beobachten, wie sich inmitten der scheinbar einheitlichen Nagelfluhbank höckerig verlaufende Erosionsflächen mit eingeschalteten Mergeltaschen finden (vgl. Fig. 18); dadurch ist nachgewiesen, dass die scheinbar einheitliche Nagelfluh aus mehreren zeitlich getrennten Schüttungen besteht. Gegen Osten zu werden dann aus den Erosionsflächen mit Mergeltaschen bald zusammenhängende Mergelzwischenlagen, deren Mächtigkeit auf Kosten der Nagelfluh - bei gleichbleibender Gesamtmächtigkeit des Komplexes - weiterhin anwächst. So löst sich die Leuenbachnagelfluh schliesslich in vier Teilbänke auf, von denen aber nur die zweitoberste, durch Aussetzen basaler Partien nach E hin ebenfalls schmächtiger werdende Bank über das nächstöstlichere Tobel hinausreicht, um sich weiter östlich schliesslich in zwei Teilbänke von geringer Mächtigkeit aufzuspalten. Es scheint, dass auch nach W hin, d.h. westlich der Berneregg (Profil 5), die Leuenfallnagelfluh an Mächtigkeit abnimmt. Diese Verhältnisse sprechen dafür, dass man die Leuenfallnagelfluh als einen kleinen «Spezialschuttfächer» betrachten muss, d. h. als eine breite, ungefähr SSW-NNE-verlaufende Nagelfluhstromrinne, die von mehreren aufeinanderfolgenden Nagelfluhschüttungen immer wieder neu geschaffen und wieder ausgefüllt wurde.

Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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