«Plattensandstein» (des Buntsandsteins)

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 200 G: 135 B: 80
Rang
lithostratigraphisches Member
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
«Plattensandstein» (des Buntsandsteins)
Französisch
«Plattensandstein» (du Buntsandstein)
Italienisch
«Plattensandstein» (del Buntsandstein)
Englisch
«Plattensandstein» (of the Buntsandstein)
Herkunft des Namens
Plattiger Sandstein
Historische Varianten
Unteres Röth = Plattensandstein (Disler 1914), Plattensandstein (Jordan & Deplazes 2018)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
Ca. 14 m (Disler 1914) ; 16 - 20 m ; max. 15 m in Süddeutschland/Nordschweiz

Komponenten

Lithologien
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • Quarzsandstein
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Frühes Anisien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Olénékien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Germanisches Becken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Jura
  • Süddeutschland
  • Schwarzwald
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Disler Carl (1914): Stratigraphie und Tektonik des Rotliegenden und der Trias beiderseits des Rheins zwischen Rheinfelden und Augst. , Verhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft in Basel 25, 1-96

S.30: Das untere Röth oder der Plattensandstein (siehe Profile IV, V, VI), ca. 16 m mächtig, zeigt einen regelmässigen Wechsel von vorherrschenden, meist roten, teils grauen Tonen mit feinkörnigen Sandsteinbänken. Die roten Tone zeigen meist runde, graugrüne Flecken. Die Sandsteinbänke der untern Hälfte (siehe Profil IV) haben meist graue Farbe und sind nur zum Teil glimmerführend. Die obere Hälfte des untern Röths (siehe Profil V, Schicht 4) ist meist rein tonig ausgebildet. Stellenweise aber zeigt der etwa 7 m messende, rote Tonhorizont oft unvermittelt gewöhnlich in seiner mittleren Partie sandsteinige Ausbildung. Diese stellenweise sehr mächtigen Sandsteinbänke haben im Gegensatz zu den tiefern Sandsteinbänken des untern Röths fast rein rote Farbe und sind zudem durch reichen Glimmergehalt ausgezeichnet. Diese Sandsteine finden, heute weniger als früher, namentlich als Hausteine Verwendung. Zahlreiche Steinbrüche in diesen Schichten sind heute wohl deshalb verlassen, weil die Sandsteine oft plötzlich auskeilen und durch Tone ersetzt werden. Einer der bekanntesten Steinbrüche in diesen Schichten ist derjenige bei Inzlingen, ist aber auch seit einigen Jahren aufgegeben. Bemerkenswert ist, dass in diesen Schichten in unserm Profil IV sich Gypsadern und schlechterhaltene Stamniabdrücke von Equiseten finden.
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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