Obere Meeresmolasse (OMM)

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Representation and status

Index
m2-3
CMYK Color
-
RGB color
R: 210 G: 205 B: 145
Rank
lithostratigraphic Group
Validity
Unit is in Use
Status
informal term
SCS note
-
SCS date
-
Comment
"Eine bereits differenzierte Gliederung der OMM findet sich bei Miller (1877) und Kaufmann (1872): Kaufmann bezeichnete die untere Serie als Luzernerschichten, Miller die obere als Sanktgallerschichten." (Keller 1987)

Nomenclature

German

Obere Meeresmolasse (OMM)

French

Molasse marine supérieure (OMM)

Italian

Molassa marina superiore (OMM)

English

Upper Marine Molasse (OMM)

Origin of the Name
Obere (jüngere) marine Molasseabfolge.
Historical Variants
IIe étage [du Tertiaire]: Falunien, ou Helvétien, mollasse marine supérieure (Greppin), Obere Meeresmolasse (OMM) (Escher von der Linth 1844), Molasse marine supérieure (MMS), «molasse burdigalienne et helvétienne»
Nomenclatorial Remarks
-

Synonyms

Synonyms
Non-synonyms
Possible confusion

Description

Description

Die obere OMM besteht vorwiegend aus Sandsteinen, welche sich in einer schmalen Meeresstrasse, der Burdigalischen Meerstrasse, welche das Panonische Becken mit dem Mittelmeerraum verband, abgelagert hatten. Die Sandsteine deuten auf eine küstendominierte Fazies hin, da sie typische Anzeichen u.a. für Strömungen (Kreuzschichtungen) und Gezeitenströmungen (Megarippel und Flutkanäle) aufweisen (Allen et al. 1985; Geologie der Alpen, O. Adrian Pfiffner 3. Auflage 2015).

Gegen die Grenze zu den USM-Ablagerungen verlagerte sich die alpine Vortiefe im Zuge der ersten insubrischen Deformationsphase (Staub 1934) erneut energisch nach Norden. Gleichzeitig hob sich der Alpenkörper wieder, und als Folge begannen Ur-Aare und Ur-Rhein ihre mächtigen miozänen Schuttfächer, Napf und Hörnli, zu schütten.

Geomorphology
-
Thickness
100 - 1300 m ; bis 1200 m im Entlebuch (Lemcke 1973), am nördlichen Bodensee noch geschätzte 180 m (Schreiner 1976) ; 500 m bei St. Gallen (Hammer 1984 ; 70 % OMM-I)

Components

Lithological content
  • sandstone (psammite, arenite) : grains 1/16 mm - 2 mm
Mineral content
-
Fossil content
  • ostreids
  • shark teeth
  • pectinids

Hierarchy and succession

Superordinate unit
Subordinate units
Lateral equivalents
Upper boundary
-
Lower boundary
-
Stratigraphic discussion
Die mittelländische Molasse (inkl. aufgerichtete Molasse) wird in eine ältere Luzern-Formation und in eine jüngere St.-Gallen-Formation zweigeteilt (Keller 1989).

Age

Age at top
latest Burdigalian
Note about top

MN4b, ca. 17 Ma

Age at base
latest Aquitanian
Note about base

Burdigalian (MN3a/b, ca. 21 Ma), ev. schon ab spätestem Aquitanian.

Dating method
Engesser 1989, Kälin 1997c ; Säugertiere MN3 – MN4 (Bolliger 1999).

Geography

Geographical extent
Zentral- bis Ostschweiz ; nur teilweise in der Westschweiz erhalten.
Type area
Type locality
-
Type profile
-
Reference profiles
-
Point of interest
-

Paleogeography and tectonic

Paleogeography
North Alpine Foreland Basin,
Kind of protolith
  • sedimentary
Conditions of formation
Gezeitendominierte, ästuarartige Meeresstrasse mit Watt- und Rinnenkomplexen. Progradierende Braid-Deltas (Hörnli, Napf, Jurasüdfuss). Im basalen Bereich: wellendominierte Küste.
Sequence
-
Tectonic Unit (resp. main category)
GeoMol Switzerland Molasse Basin
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen basin
  • Molasse of the Jura
    • Delémont basin
  • Plateau Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse alluvial fans
Metamorphism
non metamorphic
Metamorphic facies
-
Note on metamorphism
-

References

Definition
-
Revision
Keller Beat (1989): Fazies und Stratigraphie der Oberen Meeresmolasse (Unteres Miozän) zwischen Napf und Bodensee. , Diss. Univ. Bern, 276 S.

"A partir du Miocène inférieur, un bras de mer recouvre l'ensemble du Nord des Alpes, depuis la plaine du Rhône jusqu'au massif de Bohême. La Molasse du Plateau suisse occidental est alors recouverte de sédiments marins, généralement peu profonds, y compris dans la partie jurassienne." Berger 1992 p.5

Material and varia

Applications
-
  • OMM-II Show details

    Origin of the Name
    -
    Rank
    lithostratigraphic Subgroup
    Status
    informal term
    Valid name
    In Short
    Die zweite und letzte marine Transgression des Miozäns reichte am weitesten am Rand des Molassebeckens. Gleichzeitig verstärkte sich die Geröllabfuhr aus den Alpen (mit beckenaxialem Strömungstransport meistens nach Osten).
    Age
    Burdigalian - Burdigalian
    Thickness
    -
    Geographical extent
    -
    Type area
    -
    Comment
    -
    • St.-Gallen-Formation Show details

      Origin of the Name

      St. Gallen (SG)

      Rank
      lithostratigraphic Formation
      Status
      valid formal name
      Valid name
      In Short
      Plattensandsteine und graublaue Schiefermergel. Grauer bis beiger, weicherer und harter, Glaukonit-führender und gegen oben Bryozoen-führender Sandstein mit wenigen alpinen Geröllschnüren und oft massenhaft auftretenden, plattigen, grauen bis gelblichen Schlammsteingeröllen. Zwischengelagert findet sich grauer, z.T. auch gelblich-brauner Siltstein, selten auch dunkelgrauer siltiger Feinsandstein. Die Basis der Sandsteinabfolge bildet häufig der Staffelbach-Grobsandstein. Innerhalb der Abfolge treten gelegentlich eine Quarzitnagelfluh sowie lokale limnische Sedimente auf.
      Age
      Burdigalian - Burdigalian
      Thickness
      0 - 400 m ; ca. 150 m bei St.-Gallen (Hammer 1984) ; ca. 110 m in der Tiefbohrung St.-Gallen (Naef 2015).
      Geographical extent
      Grossteil des schweizerischen Molassebeckens, ursprünglicher Südrand erodiert, im Gebiet der aufgeschobenen subalpinen Molasse wahrscheinlich nicht abgelagert. Zumindest ein oberer Teil altersäquivalenter Schichten transgrediert nach NW und N über ältere Molasseschichten hinweg ins Juragebiet auf Schichten von Jura-Alter.
      Type area
      Umgebung von St.Gallen (Urnäsch, Sitter).
      Comment
      -
      • «Obere Grenznagelfluh» Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Bunte (Kalk-)Nagelfluh im Dach der St.-Gallen-Formation. Lokal mit Plattensandstein und Mergel.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        10 - 30 m (Büchi & Hofmann 1945) ; ca. 14 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015) ; maximale Mächtigkeit in der Steinachschlucht (Eugster et al. 1960).
        Geographical extent
        Gegen E bis in die Gegend von Goldach. Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
        Type area
        Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
        Comment
        -
        • «Goldbrunnen-Schichten» Show details

          Origin of the Name

          Goldbrunnen (SG) bei St. Fiden

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Schiefermergel und Plattensandsteine im Dach der St.-Gallen-Formation, die ein laterales Äquivalent der Oberen Grenznagelfluh darstellen.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          -
          Geographical extent
          Zwischen St. Gallen und Goldach.
          Type area
          -
          Comment
          -
      • «Limnischer Horizont» (OMM-II) Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        incorrect name (though informally used)
        Valid name
        In Short
        Lithologisch und faziell sehr stark variabler, limnischer Einschub im höheren Teil der marinen St.-Gallen-Formation, der an verschiedenen Orten stets in vergleichbarer stratigraphischer Position vorkommt. Der limnische Einschub liegt als stark mergeliger bis kalkiger oder dunkelgrauer, mergelig-feindetritischer Horizont vor. Meist handelt es sich jedoch um Aufarbeitungslagen z.T. mit alpinen Geröllen und sehr vielen Schlammsteingeröllen. Gelegentlich treten Calicheknöllchen auf.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        Wenige Meter mächtig.
        Geographical extent
        Mauensee (LU), Gontenschwil (AG), Unterkulm (AG), Schmiedrued (AG)
        Type area
        -
        Comment
        -
      • «Obere Plattensandsteine»

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Plattensandstein des oberen Teils der St.-Gallen-Formation, oft von blaugrauen Mergeln begleitet.
        Age
        -
        Thickness
        Ca. 24 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
      • Quarzitnagelfluh Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic Member
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Komplex aus einzelnen oder mehreren amalgamierten, meist sehr schlecht sortierten, sandig gebundenen, massigen Konglomeratlagen der Napf-Schüttung, die z.T. von gelblich-grauem, teils knauerigem, häufig Gerölle-führendem Sandstein unterbrochen sind. Gelegentlich ist eine grossmassstäbliche Schrägschichtung zu erkennen. Die Gerölle erreichen Durchmesser von wenigen cm bis 50 cm, wobei grüne Quarzitgerölle, wie auch beim konglomeratischen Typ des Staffelbach-Grobsandsteins, am häufigsten auftreten. Selten führt die Quarzitnagelfluh Austern.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        Variiert sehr stark, kann lokal sehr mächtig sein oder stellenweise sogar ganz fehlen. Einzelne Konglomeratlagen: 1 - 5 m, amalgamierten Konglomeratlagen: 16 – 20 m.
        Geographical extent
        Jurasüdfuss, Klettgau ...
        Type area
        -
        Comment
        -
      • Dreilinden-Nagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Dreilinden (SG), Geländerippe südlich St. Gallen (N-Hang des Freudenbergs)

        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Bunte Nagelfluh der Hörnli-Schüttung im mittleren Teils der St.-Gallen-Formation, lokal fossilführend oder mit Plattensandsteinlagen.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        Ca. 28 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
        Geographical extent
        Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
        Type area
        Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
        Comment
        -
      • «Zone der Schiefermergel» Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Monotone Wechselfolge von wenigen mm dicken Sandstein- und Mergellagen im unteren Teil der St.-Gallen-Formation. Lokal mit Plattensandsteinen, Fossilhorizonten (Turritellen, Pecten) oder einzelnen Geröllschnüren.
        Age
        -
        Thickness
        20 - 120 m (Büchi & Hofmann 1945) ; ca. 30 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
      • Gitzigrabe-Grobsandstein Show details

        Origin of the Name

        Gitzigrabe (BE)

        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        proposal
        Valid name
        In Short
        Lokale basale grobsandige Ausbildung der St-Gallen-Formation.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        -
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
      • Staffelbach-Grobsandstein Show details

        Origin of the Name

        Staffelbach (AG)

        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Lokaler Leithorizont aus grobkörnigem, locker gelagertem bis hartem, teilweise kiesigem Sandstein mit zahlreichen alpinen Geröllen und Schlammsteingeröllen, welcher die Basis der St.-Gallen-Formation (OMM-II) bildet. Der Staffelbach-Grobsandstein ist lokal teilweise auch als Konglomerat ausgebildet. Häufigste Gerölle sind grüne Quarzite, eigentlich Arkosen mit chloritisch-serizitischer Matrix, die aus dem Verrucano stammen dürften. Immer wieder treten umgelagerte, stark verwitterte inkohlte und pyritisierte Holzreste auf.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        Wenige cm bis rund 3 m, kann aber auch lokal fehlen oder atypisch ausgebildet sein.
        Geographical extent
        Safenwil (AG), Kölliken (AG), Uerkheim (AG), Zofingen (AG), Reiden (LU), Dagmersellen (LU), Staffelbach (AG), Hirschthal (AG), Schöftland (AG), Triengen (LU), Kirchleerau (AG).
        Type area
        -
        Comment
        -
      • Freudenberg-Nagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Freudenberg (SG), Anhöhe südlich der Stadt St. Gallen.

        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Kalknagelfluh der Hörnli-Schüttung an der Basis der St.-Gallen-Formation im Typusgebiet. Plattensandstein oder grauer Mergel treten manchmal an der Basis vor. Lokal besitzt die Freudenberg-Nagelfluh ausgesprochenen Seelaffe-Charakter (= Muschelnagelfluh).
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        1 - 20 m (Büchi & Hofmann 1945) ; 14 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
        Geographical extent
        Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
        Type area
        Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
        Comment
        -
    • Kalchstätten-Formation Show details

      Origin of the Name

      Kalchstätten (BE)

      Rank
      lithostratigraphic Formation
      Status
      local name (informal)
      Valid name
      In Short
      Unterer Teil des Guggisberg-Schuttfächers, bestehend aus Kalk- und Austern-Nagelfluh, sowie untergeordnete Mergel und Sandsteine.
      Age
      late Burdigalian - Langhian
      Thickness
      450 - 550 m beim Guggershorn (Delta-Zentrum), ca. 350 m an der Gibelegg und ca. Ca. 200 m in Oberschrot (Schmid 1970).
      Geographical extent
      Belpberg (Frasson 1947), Guggisberg (Schmid 1970), Montévraz (Emmenegger 1962).
      Type area
      Guggisberg-Gebiet (BE)
      Comment
      Die Formation umfasst sowohl die proximale als auch die distalere Fazies der Guggisberg-Schüttung (mit untergeordneten Einflüssen der Napf-Schüttung).
      • Schwendelberg-Schichten Show details

        Origin of the Name

        Schwendelberg (BE)

        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Gelbliche, z.T. wirr geschichtete, Geröll-führende Sandsteine, wechselnd mit gelben oder grüngrauen Mergeln und Nagelfluhbänken. Sowohl in den Sandsteinen als auch in den Konglomeratbänken tritt Crassostrea gryphoides (Schloth.) stellenweise massenhaft auf.
        Age
        -
        Thickness
        Ca. 100 m (Schmid 1970).
        Geographical extent
        -
        Type area
        Guggisberg (BE)
        Comment
        -
      • Pfadflüe-Nagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Pfadflüe (BE)

        Rank
        lithostratigraphic Member
        Status
        local name (informal)
        Valid name
        In Short
        Kalknagelfluh-Abfolge der Guggisberg-Schüttung mit Riesenrippeln.
        Age
        -
        Thickness
        250 - 300 m an der Nordseite von Guggisberg, ca. 350 m zwischen Guggershorn und Schwendelberg, 450 - 500 m auf der Südseite des Guggisberg-Gebietes (Schmid 1970).
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
        • Walenhus-Konglomeratbank Show details

          Origin of the Name

          Walenhus (BE)

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          -
          Valid name
          In Short
          Dachbank des Pfadflüe-Konglomerates.
          Age
          -
          Thickness
          -
          Geographical extent
          -
          Type area
          Guggisberg-Gebiet (BE)
          Comment
          -
        • Loni-Fossilbank Show details

          Origin of the Name

          Lonje / Lonibächlein (BE)

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          -
          Valid name
          In Short
          Fossilhorizont innerhalb einer Wechsellagerung von bläulichen Mergeln und feinkörnigen Sandsteinen im mittleren Teil des Pfadflüe-Konglomerates.
          Age
          -
          Thickness
          0,5 m (Schmid 1970)
          Geographical extent
          -
          Type area
          Guggisberg-Gebiet (BE)
          Comment
          -
        • Pfadflüe-Konglomeratbank Show details

          Origin of the Name

          Pfadflüe (BE)

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Grobe Basisbank des Pfadflüe-Konglomerates, mit Riesenrippeln.
          Age
          -
          Thickness
          50 - 60 m (Schmid 1970)
          Geographical extent
          -
          Type area
          Guggisberg-Gebiet (BE)
          Comment
          -
      • «Mergel und Sandsteinschichten» Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Mittlerer Teil der Kalchstätten-Formation mit ausgeprägtem Fazieswechsel: Mergel und Sandsteine werden östlich von Guggisberg grösstenteils durch das Pfadflüe-Konglomerat ersetzt.
        Age
        -
        Thickness
        Maximale Mächtigkeit westlich der Sense (hauptsächlich Sandsteine). Ca. 60 - 150 m an der Nordseite von Guggisberg (Schmid 1970). Die Mächtigkeit nimmt gegen Osten ab.
        Geographical extent
        -
        Type area
        Guggisberg-Gebiet (BE)
        Comment
        -
        • Schwalmeren-Fossilbank Show details

          Origin of the Name

          Schwalmeren (BE)

          Rank
          lithostratigraphic unit
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Leithorizont mit Fossilien (u.a. Austern und Pectiniden).
          Age
          -
          Thickness
          -
          Geographical extent
          Schwarzwassergebiet (BE).
          Type area
          -
          Comment
          -
      • «Basiskonglomerat» (der Kalchstätten-Formation)

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        incorrect term (disused)
        Valid name
        In Short
        Feingeröllige Kalknagelfluh bis konglomeratischer Sandstein an der Basis der Kalchstätten-Formation mit nussgrossen Geröllen, die sehr stark verkittet sind.
        Age
        -
        Thickness
        1 - 2 m (Schmid 1970).
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
    • «Niedermatt-Schichten» Show details

      Origin of the Name

      Niedermattgraben (BE), nördlich Signau

      Rank
      lithostratigraphic unit
      Status
      informal term
      Valid name
      In Short
      Wechselfolge von Sandstein- und Konglomeratlagen mit häufigen lateralen und vertikalen Variationen. Der Sandstein liegt z.T. als Knauersandstein vor. Typisch ist zudem olivgrauer, glimmerreicher, weicher Feinsand- bis Siltstein, untergeordnet tritt auch toniger Mergel auf. In eingeschalteten polymikten Nagelfluhen finden sich vielfach inkohlte Holzreste.
      Age
      Burdigalian - Burdigalian
      Thickness
      Ca. 170 m
      Geographical extent
      Südöstlich des Luterbachs (BE), im Egg-Graben im obersten Teil des Biembachs (BE), östlich von Bigenthal (BE), im Blasenfluegebiet (BE), im Schwändigraben südlich der Blasenflue (BE), am nördlichen Hürnberg (BE).
      Type area
      -
      Comment
      -
    • Belpberg-Formation Show details

      Origin of the Name

      Belpberg (BE)

      Rank
      lithostratigraphic Formation
      Status
      local name (informal)
      Valid name
      In Short
      Durch rasche laterale Fazieswechsel gekennzeichnete Abfolge, deren unterer mergeliger Abschnitt aus plattigem, z.T. massigem Fein- bis Mittelsandstein, Mergelsandstein und sandig bis tonigem, blau- oder gelbgrauem Mergel besteht und von einem oberen, sandigen Abschnitt aus Mittel- bis Grobsandstein überlagert wird. Lokal dienen die Utzigen Schichten bzw. die Ulmiz-Nagelfluh als Trennhorizont. Meist bildet die Bütschelbach-Nagelfluh bzw. der «Untere Muschelsandstein» die Basis und die Sädel- bzw. Luterbach-Nagelfluh das Dach der Serie.
      Age
      Burdigalian - Burdigalian
      Thickness
      250 - 300 m (ohne Miteinbezug der Grenzhorizonte), wobei tendenziell eine Mächtigkeitsabnahme gegen Nordosten hin stattfindet. Die gesamte Abfolge der Belpberg-Schichten (inkl. Grenzhorizonte) ist am Gurten bis ca. 150 m, am Ulmizberg ca. 180 m, am Belpberg ca. 200 m mächtig. (Pfister & Wegmüller 1994: 465-500 m)
      Geographical extent
      Zwischen Sense und Emme (Rutsch 1928a). Subalpine Molasse: Giebelegg-Schuppe südlich Riggisberg.
      Type area
      Belpberg und Längenberg (BE)
      Comment
      -
      • Sädel-Kalknagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Weiler Sädel (BE) auf dem Belpberg

        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        local name (informal)
        Valid name
        In Short
        Schlecht sortierte, Kristallingeröll-führende Kalknagelfluh im Dach der Belpberg-Formation, durch grobe Gerölle aus Flyschsandkalk charakterisiert (Guggisberg-Schüttung).
        Age
        -
        Thickness
        Min. 30 m am Belpberg (Beck & Rutsch 1958), ca. 20 m am Bütschelegg (Rutsch 1947).
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
      • «Obere Belpbergschichten»

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        incorrect term (disused)
        Valid name
        In Short
        -
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        -
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
        • «Belpberg-Muschelsandstein» Show details

          Origin of the Name

          Belpberg (BE)

          Rank
          lithostratigraphic unit
          Status
          incorrect name (though informally used)
          Valid name
          In Short
          "Grobkörniger, an Muscheltrümmern reicher, zuweilen durch zahlreiche kleine Lücken kavernös aussehender, geröllführender Kalksandstein." (Rutsch 1928)
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          6 - 10 m (Rutsch 1928).
          Geographical extent
          -
          Type area
          -
          Comment
          Lateral geht der Muschelsandstein in eine polygene Nagelfluhfazies bzw. in einen fossilführenden Schiefermergel über.
        • «Sandstein- und Mergelfolge» Show details

          Origin of the Name
          -
          Rank
          lithostratigraphic unit
          Status
          incorrect name (though informally used)
          Valid name
          In Short
          Abfolge von blaugrauen Schiefermergeln und mergeligem Sandstein im oberen Teil der Belpberg-Schichten mit mehreren Fossilhorizonten im Dach.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          65 - 95 m (Rutsch 1928)
          Geographical extent
          -
          Type area
          -
          Comment
          -
          • «Petrefaktenlager» Show details

            Origin of the Name
            -
            Rank
            lithostratigraphic unit
            Status
            incorrect name (though informally used)
            Valid name
            In Short
            Muschelreiche Horizonte im oberen Teil der Belpberg-Formation.
            Age
            Burdigalian - Langhian
            Thickness
            -
            Geographical extent
            Imihubel, Bütschelegg, Lisiberg. Rüschegg, Längenberg, Belpberg, Lochenberg, Hürnberg, Worb, Schwendlengraben, Bärbachgraben, Siglisbachgraben.
            Type area
            -
            Comment
            -
      • «Untere Belpbergschichten»

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        incorrect term (disused)
        Valid name
        In Short
        "Wiederholter Wechsel von bunter Nagelfluh mit Sandsteinen und Mergeln, Schichten die rasche fazielle Wechsel durchmachen." (Rutsch 1928)
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        Über 150 m (Rutsch 1928).
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
        • Utzigen-Muschelsandstein Show details

          Origin of the Name

          Utzigen (BE), Vechingen

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          unknown status
          Valid name
          In Short
          Horizont aus fossilreichem Muschelsandstein und Mergel innerhalb der Belpberg-Schichten, der gegen Südwesten seine Fortsetzung in einer polymikten Nagelfluh (Ulmiz-Nagelfluh) findet, bzw. faziell in diese übergeht.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          6 - 7 m (Gerber 1926)
          Geographical extent
          Im Radelfingengraben (BE) südöstlich von Utzigen
          Type area
          -
          Comment
          -
        • Ulmiz-Quarzitnagelfluh Show details

          Origin of the Name

          Ulmiz (BE), Köniz

          Rank
          lithostratigraphic Member
          Status
          unknown status
          Valid name
          In Short
          Über weite Strecken durchgehend verfolgbarer Quarzitnagelfluhhorizont, der rund 100 - 130 m über der Basis der Belpberg-Schichten liegt und u.a. Gangquarz-, Quarzit- sowie Hornsteingerölle enthält. Meist führt diese Quarzitnagelfluh weniger als 10% Kalk- und Sandsteingerölle. Lateral findet sie ihre Fortsetzung in einem Fossilien-führenden Muschelsandstein (Utzigen-Schichten), bzw. geht faziell in diesen über.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          Bis 5 - 8 m mächtig.
          Geographical extent
          Die eigentliche Ulmiz-Nagelfluh lässt sich von der Typlokalität am Ulmizberg bis in die Südabdachung des Liesbergs verfolgen. Im Gummersloch (BE), auf der Nordseite des Gurtentäli (BE), in der Gegend von Oberbalm (BE) – Borisried (BE).
          Type area
          -
          Comment
          -
      • Bütschelbach-Quarzitnagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Bütschelbach (BE), Rüeggisberg

        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        local name (informal)
        Valid name
        In Short
        Typische Quarzitnagelfluh an der Basis der Belpberg-Schichten, die sich lateral auf kurze Distanz in einzelne dünne Gerölllagen («Geröllschnüre») auflösen und gar ganz auskeilen kann, oder auch in eine Muschelsandsteinfazies («Unterer Muschelsandstein») übergehen kann.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        0 - 3 m (Ruscth & Schlüchter 1973). Bis zu 4 m.
        Die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) mit liegende Sense-Schichten (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) mit liegende Sense-Schichten (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Die Bütschelbach-Nagelfluh mit erosive Basis und flachliegende feinere Ablagerungen im Dach (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Die Bütschelbach-Nagelfluh mit erosive Basis und flachliegende feinere Ablagerungen im Dach (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Gerölle der Bütschelbach-Nagelfluh (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Gerölle der Bütschelbach-Nagelfluh (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Geographical extent
        Vom Gebiet zwischen Schwarzwasser und Bütschelbach bis in die Gegend von Oberscherli (BE) bzw. bis zum SE-Fuss des Ulmizbergs (BE) verfolgbar. Fehlt jedoch meist am Ulmizberg (BE) und am Gurten (BE). Südöstlich von Kehrsatz beim Falkenhus (BE), westlich unterhalb von Vorder Märchligen (BE), auf der Ostseite des Gümligentals (BE), im Gebiet nördlich des Bantigers (BE).
        Type area
        -
        Comment
        Im Gegensatz zu anderen Horizonten verläuft die Bütschelbach-Nagelfluh isochron und stellt deshalb einen besonders bedeutenden Grenzhorizont dar.
      • «Unterer Muschelsandstein» Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        unknown status
        Valid name
        In Short
        Grobkörniger, Glaukonit-führender, feinkonglomerathaltiger Sandstein mit Muschelschalentrümmern an der Basis der Belpberg-Schichten. Dieser grobsandige Grenzhorizont wittert z.T. plattig und mit rauer, löcheriger Oberfläche an und bildet im Gelände häufig eine markante Rippe. Lokal liegt er auch als steil schräg geschichteter, Geröll- und wenig Fossilien-führender Grobsandstein vor.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        -
        Geographical extent
        Am Dentenberg (BE; Osthang des Gümligetals, nördlich von Utzleberg), auf der Ostseite des Lindentals (BE; vom Stämpach östlich von Boll bis zum Muelerewald nördlich von Lindental, östlich Matte, im Cholgraben SE Lindental) und in der Umgebung des Thorbergs (BE; Undere Geisme, Muelerewald, Oberhalb Strasse Thorberg–Schwändi, NNE Schwändi, Wysstanne). Auf der Westseite des Lindentals nicht nachweisbar, da faziell ausgekeilt.
        Type area
        -
        Comment
        -
  • OMM-I Show details

    Origin of the Name
    -
    Rank
    lithostratigraphic Subgroup
    Status
    informal term
    Valid name
    In Short
    Die erste marine Transgression des Miozäns ist durch Flachwassersedimente, z.T. mit erhöhter Salinität (Glaukonitgehalt, Mikrofauna, Scutellenreichtum des Muschelsandsteins) geprägt. Die maximale Reichweite dieser ersten Transgression wurde mit der Ablagerung des Muschelsandsteins erreicht. Danach folgte eine Regression, die lokal zur Ablagerung eines fluvioterrestrischen bis brackischen Zwischenkomplexes führte.
    Age
    latest Aquitanian - Burdigalian
    Thickness
    -
    Geographical extent
    -
    Type area
    -
    Comment
    -
    • Luzern-Formation Show details

      Origin of the Name

      Lädelisteinbruch in Luzern (LU)

      Rank
      lithostratigraphic Formation
      Status
      valid formal name
      Valid name
      In Short
      Olivgrüner oder gelb- bis beigegrauer, bankiger bis plattiger, glaukonitführender Sandstein, der eine oft monotone, massig wirkende, strukturlose Abfolge ohne Fossilien und Gerölle aufbaut. Der Sandstein ist teils weich, teils liegt er in Form harter Sandsteinbänke vor. Im basalen Abschnitt treten gelegentlich lokale Aufarbeitungs- und Muschelsandsteinlagen mit alpinen Geröllen auf. Ein regional verfolgbarer Leithorizont aus Muschelsandstein (Safenwil- bzw. Bisig-Muschelsandstein) bildet das Dach der Luzern-Formation.
      Age
      Burdigalian - Burdigalian
      Thickness
      Ca. 700 m im Westen (Rümlig, Entlen), reduziert auf 350 - 400 m im Osten (Goldingertobel) (Keller 1987). 80 - 900 m ; 90 - 180 m (Büchi 1957, Kt. Aargau) ; ca. 350 - 365 m bei St. Gallen (Hammer 1984).
      Das Löwendenkmal wurde im marinen Sandstein der Luzern-Formation ausgemeisselt (Gletschergarten, Luzern, Koord. 2666265 / 1212300 ; 24.08.2015 – A. Morard).
      Das Löwendenkmal wurde im marinen Sandstein der Luzern-Formation ausgemeisselt (Gletschergarten, Luzern, Koord. 2666265 / 1212300 ; 24.08.2015 – A. Morard).
      Geographical extent
      Typische Ausbildung zwischen Napf und Bodensee.
      Type area
      Luzern und Umgebung.
      Comment
      -
      • Safenwil-Muschelsandstein Show details

        Origin of the Name

        Safenwil-Blatten (AG)

        Rank
        lithostratigraphic Member
        Status
        valid formal name
        Valid name
        In Short
        Regional verfolgbarer Leithorizont im Dach der Luzern-Formation (OMM-I) bestehend aus meist hartem bis sehr hartem, plattigem, gelblich-grauem Sandstein mit alpinen Geröllen und Schlammsteingeröllen. Der Safenwil-Muschelsandstein ist meist deutlich schräggeschichtet, zeigt häufig Wellenrippeln und seine Basis ist meist rinnenförmig eingeschnitten. Auffallend sind neben den Mollusken die meist massenhaft vorkommenden Trümmer von irregulären Seeigeln (Scutella sp.).
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        Bis zu mehreren Metern mächtig.
        Geographical extent
        Vom Raum Lenzburg (AG) über Entfelden (AG), Safenwil (AG), Brittnau (AG), Roggliswil (LU) und Madiswil (BE). Safenwil (AG), Kölliken (AG), Zofingen (AG), Reiden (LU), Dagmersellen (LU), Uerkheim (AG), Schöftland (AG), Staffelbach (AG) und Triengen (LU).
        Type area
        -
        Comment
        -
      • «Gemischtenergetische Einheit» Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        incorrect term (disused)
        Valid name
        In Short
        Wellendominiert-gemischtenergetischer oberer Teil der Luzern-Formation, welcher durch regressive Prielsequenzen und terrestrische Ablagerungen charakterisiert ist.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        -
        Geographical extent
        Ganzes Verbreitungsgebiet der Luzern-Formation.
        Type area
        -
        Comment
        -
        • «Limnischer Horizont» (OMM-I) Show details

          Origin of the Name
          -
          Rank
          lithostratigraphic Member
          Status
          incorrect name (though informally used)
          Valid name
          In Short
          Oberer, limnischer Teil der Luzern-Formation bestehend aus bunten und braunen Mergeln mit Gerölleinstreuungen, Kohle und verkieseltem Holz.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          110 m in der Umgebung von St. Gallen (Eugster et al. 1960).
          Geographical extent
          Hofstetten - Falkenwald (SG) - St. Georgen (SG) - Freudenberg.
          Type area
          St. Gallen (SG)
          Comment
          -
      • Biserhof-Nagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Biserhof (SG), St. Georgen

        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        local name (informal)
        Valid name
        In Short
        Bunte (Kalk-)Nagelfluh.
        Age
        -
        Thickness
        -
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
      • Kamelenberg-Nagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Kamelenberg / Kammelenberg (SG), östlich St. Georgen

        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        local name (informal)
        Valid name
        In Short
        Bunte (Kalk-)Nagelfluh.
        Age
        -
        Thickness
        -
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
      • «Gezeitendominierte Einheit» Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        incorrect name (though informally used)
        Valid name
        In Short
        Gezeitendominierter mittlerer Teil der Luzern-Formation, der durch eine unregelmässige Wechsellagerung aus Sandsteinen und heterolithischen Lagen charakterisiert ist.
        Age
        -
        Thickness
        -
        Geographical extent
        Ganzes Verbreitungsgebiet der Luzern-Formation.
        Type area
        -
        Comment
        -
        • «Mittlere Plattensandsteine» Show details

          Origin of the Name
          -
          Rank
          lithostratigraphic unit
          Status
          informal term
          Valid name
          In Short
          -
          Age
          -
          Thickness
          -
          Geographical extent
          -
          Type area
          St. Gallen (SG)
          Comment
          -
          • «Obere Flözgruppe» Show details

            Origin of the Name
            -
            Rank
            lithostratigraphic unit
            Status
            local name (informal)
            Valid name
            In Short
            -
            Age
            -
            Thickness
            -
            Geographical extent
            -
            Type area
            -
            Comment
            -
        • Ringelsberg-Nagelfluh Show details

          Origin of the Name

          Hügel Ringelsberg / Ringelberg (SG), 1 km südwestlich St. Georgen

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Bunte (Kalk-)Nagelfluh im mittleren Teil der Luzern-Fm. in der Umgebung von St-Gallen.
          Age
          -
          Thickness
          Ca. 13 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Naef 2015).
          Geographical extent
          -
          Type area
          -
          Comment
          -
        • Blatten-Muschelsandstein («Obere Seelaffe») Show details

          Origin of the Name

          Blatten (SG), östlich Rorschach

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Kreuzgeschichteter Sandstein voll Muscheltrümmer.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          -
          Geographical extent
          In veränderter Fazies bis an die Urnäsch.
          Type area
          -
          Comment
          -
        • «Untere Plattensandsteine»

          Origin of the Name
          -
          Rank
          lithostratigraphic unit
          Status
          informal term
          Valid name
          In Short
          Plattensandsteine der OMM-I, die zwischen der Unteren und Oberen Seelaffe liegen.
          Age
          -
          Thickness
          -
          Geographical extent
          -
          Type area
          -
          Comment
          Diese Unteren Plattensandsteine entsprechen den Mittleren Plattensandsteinen von Hantke 2004 !
        • Hauteten-Nagelfluh Show details

          Origin of the Name

          Hauteten (AR), am Zusammenfluss der Sitter und des Wattbaches

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Bunte Nagelfluh der Hörnli-Schüttung, mit einem vielfältigen Geröllspektrum.
          Age
          -
          Thickness
          Ca. 23 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Naef 2015).
          Geographical extent
          Keilt nach Osten aus.
          Type area
          -
          Comment
          -
        • «Untere Seelaffe» Show details

          Origin of the Name
          -
          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Harter Muschelsandstein.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          -
          Geographical extent
          Vom Rheintal bis ins Schaugentobel (Goldach bei St. Gallen): Schaugentobel-Rossbüchel-Landegg.
          Type area
          -
          Comment
          -
        • «Unterste Plattensandsteine»

          Origin of the Name
          -
          Rank
          lithostratigraphic unit
          Status
          informal term
          Valid name
          In Short
          Plattensandsteine der OMM-I, die zwischen dem Basiskonglomerat und der Unteren Seelaffe liegen.
          Age
          -
          Thickness
          -
          Geographical extent
          -
          Type area
          -
          Comment
          Diese Untersten Plattensandsteine entsprechen den Unteren Plattensandsteinen von Hantke 2004 !
          • «Untere Flözgruppe» Show details

            Origin of the Name
            -
            Rank
            lithostratigraphic unit
            Status
            local name (informal)
            Valid name
            In Short
            -
            Age
            -
            Thickness
            -
            Geographical extent
            -
            Type area
            -
            Comment
            -
      • «Wellendominierte regressive Einheit» Show details

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        incorrect name (though informally used)
        Valid name
        In Short
        Wellendominierter unterer Teil der Luzern-Formation, welcher durch die Assoziation von Küstenebene- und Schlickwattsedimenten charakterisiert ist.
        Age
        -
        Thickness
        -
        Geographical extent
        "In den Profilen westlich der Stadt Luzern können in der wellendominierten regressiven Serie jeweils alle vier regressiven Grosssequenzen beobachtet werden; am Zürichsee (Bäch) ist es gerade noch eine (die oberste) und östlich des Zürichsees fehlt diese Serie vollständig." (Keller 1987)
        Type area
        Subalpine Molasse.
        Comment
        -
      • «Basisbänke der OMM-I»

        Origin of the Name
        -
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Die ersten Ablagerungen der OMM liegen mit scharfer Grenze auf den fluvioterrestrischen Sedimenten der USM. Die Basissandsteine bzw. -konglomerate sind meist stark glaukonitisch und können auch als Muschelsandstein entwickelt sein. Darüber folgt eine monotone Abfolge von fossilarmen, plattigen Sandsteinen.
        Age
        -
        Thickness
        -
        Geographical extent
        -
        Type area
        -
        Comment
        -
        • Aufarbeitungslagen, lokale Muschelsandsteinhorizonte Show details

          Origin of the Name
          -
          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          unknown status
          Valid name
          In Short
          Lokal verbreitete Aufarbeitungslagen im basalen Bereich der Luzern-Formation bestehend aus grauem oder gelblich-braunem, z.T. gebanktem Sandstein mit dünnen, siltig-feinsandigen Bändern. Darin eingelagert finden sich bis faustgrosse alpine Gerölle, Gerölle bunter USM-Mergel, Tongallen sowie Kalkkonkretionen (Caliche). Vereinzelt treten zudem Lagen von lokalem Muschelsandstein auf, die häufig eine rinnenförmige Basis besitzen, oft Wellenrippeln und Schrägschichtung zeigen sowie alpine Gerölle und Schlammsteingerölle führen.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          -
          Geographical extent
          Oftringen (AG), Zofingen (AG), Safenwil (AG), Mühletal (AG), Brittnau (AG), Wikon (LU), Hirschthal (AG) und Muhen (AG), Riedtal (AG), Reiden (LU), zwischen Talcherain (AG) und Chilchberg (AG), bei Hubel nördlich Pfaffnau (LU).
          Type area
          -
          Comment
          -
        • Wenigerweier-Nagelfluh Show details

          Origin of the Name

          Wenigerweier (SG)

          Rank
          lithostratigraphic Bed
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Basale bunte Nagelfluh der OMM in der Gegend von St. Gallen.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          5 m im Toggenburg und im Osten, 20 m an der Sitter und an der Steinach, 40 m E der Goldach und an der Urnäsch (Doppelbank),
          Geographical extent
          Über 70 km vom oberen Zürichsee und Goldingertobel über Wattwil und südlich an St. Gallen vorbei bis zum Bodensee verfolgbar.
          Type area
          -
          Comment
          -
        • Buechberg-Sandstein Show details

          Origin of the Name

          Buechberg (SG), Thal [non: Buechberg (SG) - Untereggen ; non: Buechberg (SZ)]

          Rank
          lithostratigraphic unit
          Status
          local name (informal)
          Valid name
          In Short
          Transgressiver Sandstein an der Basis der OMM der Ostschweiz, der Glaukonit, Bryozoenreste und Foraminiferen enthält und durch einen hohen Kalkgehalt, Wellenrippeln, Schrägschichtung und Rinnenfüllungen charakterisiert ist.
          Age
          Burdigalian - Burdigalian
          Thickness
          -
          Geographical extent
          Bodenseegebiet.
          Type area
          -
          Comment
          -
    • Sense-Formation Show details

      Origin of the Name

      Fluss Sense = Singine (BE)/(FR)

      Rank
      lithostratigraphic Formation
      Status
      local name (informal)
      Valid name
      In Short
      Bläulich, gelb- bis olivgrauer, Glaukonit-führender, massig-bankiger Fein- bis Mittelsandstein, der von dünnplattig-feinschichtigem Sand- und Siltstein mit blau- bis gelbgrauen, z.T. brekziösen Mergelzwischenlagen überlagert wird. Ein Muschelsandsteinhorizont («Leithorizont 2a») erlaubt die Zweiteilung der Abfolge. Neben einem basalen Konglomerat (Scherli-Nagelfluh, «Leithorizont 1») treten gelegentlich andere, lokale Horizonte wie ein Muschelsandstein/–konglomerat und z.T. Balaniden-führende und polymikte Nagelfluhen auf.
      Age
      latest Aquitanian - early Burdigalian
      Thickness
      Ca. 320 - 450 m, ist jedoch grösseren Schwankungen unterworfen. Generell nimmt die Mächtigkeit von Norden nach Süden zu.
      Sense-Schichten (und Liegendes)
      Sense-Schichten (und Liegendes)
      Grüner Sandstein der Sense-Schichten
      Grüner Sandstein der Sense-Schichten
      Geographical extent
      Mängistorfberg (BE), im Gebiet zwischen dem Scherligrabe (BE) und der Berner Altstadt, bei der Nydeggbrücke (BE), zwischen Ulmizberg (BE) und Köniz (BE), am Gurten (BE), beim Aargauerstalden (BE), westlich von Säriswil (BE), im Weidhusgrabe bei Innerberg (BE), Frieswil (BE), im Gebiet Sense–Schwarzwasser–Bütschelbach, Ostermundigen (BE), im Nordabhang des Grauholzes (BE), an der Nordseite des Bantigers (BE), am Thorberg (BE), beiderseits des Lindentals (BE), an der Stockeren (BE), im Gebiet der Lutzeren (BE), Krauchthal (BE), Stettlen (BE), Boll (BE), am Hätteberg (BE).
      Type area
      Sense- und Schwarzwasserschlucht (BE)
      Comment
      Der Übergang zwischen Sense- und Luzern-Formation findet um die Aare/Emme statt.
      • Meinisberg-Muschelsandstein Show details

        Origin of the Name

        Meinisberg (BE), am Südfuss des Bütterberges

        Rank
        lithostratigraphic Member
        Status
        valid formal name
        Valid name
        In Short
        Leithorizont im Dach der Sandsteinabfolge der Chnebelburg-Schichten (bzw. der Sense-Formation), bestehend aus (hell)grünlichem glaukonithaltigem Kalksandstein mit vielen Schalentrümmern. Die Muscheltrümmer sind an einzelnen Stellen nestartig im Muschelsandstein angereichert. Gelegentlich beginnt der Meinisberg-Muschelsandstein unten mit einer ca. 0.5 m mächtigen Muschelbank.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        5-15 m (Rutsch & Schlüchter 1973, Gruner et al. 2013)
        Geographical extent
        Bei der Chnebelburg am Jäissberg (BE), auf dem Bucheggberg (SO) zwischen Balm b. Messen und Biezwil.
        Type area
        Berner Seeland (BE)
        Comment
        -
      • «Bausandstein» (der OMM-I)

        Origin of the Name
        Der Name leitet sich vom Gebrauch dieser Sandsteine.
        Rank
        lithostratigraphic unit
        Status
        incorrect term (disused)
        Valid name
        In Short
        Monotone Abfolge von dickbankige, glaukonitische Sandsteine mit zahlreichen Sedimentstrukturen (Grossrippeln, Flaserschichtung).
        Age
        -
        Thickness
        -
        Geographical extent
        Zahlreiche Steinbrüche in der Umgebung von Bern. In der Senseschlucht hervorragend aufgeschlossen.
        Type area
        Berner Mittelland (BE)
        Comment
        -
      • Grès coquillier de la Molière Show details

        Origin of the Name

        Tour de la Molière (FR) - Murist

        Rank
        lithostratigraphic Member
        Status
        informal term
        Valid name
        In Short
        Niveaux de grès coquilliers durs à stratification entrecroisée irrégulière (dunes sous-marines), situés dans la partie inférieure de la Formation de la Singine (OMM-I).
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        -
        Carrière de la Tour de la Molière
        Carrière de la Tour de la Molière
        Carrière de la Molière
        Carrière de la Molière
        Grès coquillier de la Molière
        Grès coquillier de la Molière
        Grès coquillier de la Molière
        Grès coquillier de la Molière
        Geographical extent
        Seiry (Tour de la Molière), Bollion, Châbles, Murist.
        Type area
        -
        Comment
        -
      • Scherli-Nagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Scherligrabe (BE), bei Niederscherli

        Rank
        lithostratigraphic Bed
        Status
        local name (informal)
        Valid name
        In Short
        Quarzitreiche Nagelfluhbank an der Basis der Sense-Formation. Häufig füllt dieses Konglomerat Erosionsrinnen in der Unterlage auf.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        0,5 - 2 m (Becker 1972) ; max. bis ca. 7 - 8 m.
        Geographical extent
        Setzt sich vom Scherligrabe (BE) bis 500 m südlich von Mengestorf (BE) fort und lässt sich in Form von Geröllschnüren östlich und nördlich davon bis in die Südflanke des Mängistorfbergs (BE) weiter verfolgen. Am Ostende der Dalmazibrücke (BE) als Geröll-führende Sandsteine (laterale Ausläufer).
        Type area
        Sensegebiet, Berner Mittelland (BE).
        Comment
        Der Scherlibach quert zwei unterschiedliche Quarzitnagelfluhe durch: bei Niederscherli wurde die Scherli-Nagelfluh (Basis der Sense-Schichten) definiert, während es sich bei Oberscherli um die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) handelt.
      • Brüttelen-Muschelnagelfluh Show details

        Origin of the Name

        Brüttelen (BE), ca. 10 km westlich Aarberg

        Rank
        lithostratigraphic Member
        Status
        valid formal name
        Valid name
        In Short
        Leithorizont an der Basis der Sandsteinabfolge der Chnebelburg-Schichten (bzw. der Sense-Formation), bestehend aus Geröll-führendem Kalksandstein mit Schalentrümmern und Steinkernen von Mollusken. Die Gerölle bestehen hauptsächlich aus verschiedenfarbigen Quarziten, Graniten, Gneisen und Hornsteinen, während Kalkgerölle eher selten auftreten.
        Age
        Burdigalian - Burdigalian
        Thickness
        1 - 10 m (Rutsch & Schlüchter 1973): 1,5 m am Jäissberg, ca. 10 m an der Strasse Balm-Lüterswil (Gruner et al. 2013).
        Geographical extent
        Berner Seeland: Brüttelen (BE), am Jäissberg (BE), an der Strasse Balm b. Messen (SO) – Lüterswil (SO), am Frienisberg (BE), Saurenhorn (BE), Schnottwil (SO), westlich von Säriswil (BE), im Weidhusgrabe bei Innerberg (BE), Frieswil (BE) + Chräjeberg (Madretsch).
        Type area
        -
        Comment
        -