Obere Meeresmolasse (OMM)

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Darstellung, Status

Index
m2-3
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 210 G: 205 B: 145
Rang
lithostratigraphische Gruppe
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
-
SKS-Datum
-
Kommentar
"Eine bereits differenzierte Gliederung der OMM findet sich bei Miller (1877) und Kaufmann (1872): Kaufmann bezeichnete die untere Serie als Luzernerschichten, Miller die obere als Sanktgallerschichten." (Keller 1987)

Nomenklatur

Deutsch

Obere Meeresmolasse (OMM)

Französisch

Molasse marine supérieure (OMM)

Italienisch

Molassa marina superiore (OMM)

Englisch

Upper Marine Molasse (OMM)

Herkunft des Namens
Obere (jüngere) marine Molasseabfolge.
Historische Varianten
IIe étage [du Tertiaire]: Falunien, ou Helvétien, mollasse marine supérieure (Greppin), Obere Meeresmolasse (OMM) (Escher von der Linth 1844), Molasse marine supérieure (MMS), «molasse burdigalienne et helvétienne»
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Die obere OMM besteht vorwiegend aus Sandsteinen, welche sich in einer schmalen Meeresstrasse, der Burdigalischen Meerstrasse, welche das Panonische Becken mit dem Mittelmeerraum verband, abgelagert hatten. Die Sandsteine deuten auf eine küstendominierte Fazies hin, da sie typische Anzeichen u.a. für Strömungen (Kreuzschichtungen) und Gezeitenströmungen (Megarippel und Flutkanäle) aufweisen (Allen et al. 1985; Geologie der Alpen, O. Adrian Pfiffner 3. Auflage 2015).

Gegen die Grenze zu den USM-Ablagerungen verlagerte sich die alpine Vortiefe im Zuge der ersten insubrischen Deformationsphase (Staub 1934) erneut energisch nach Norden. Gleichzeitig hob sich der Alpenkörper wieder, und als Folge begannen Ur-Aare und Ur-Rhein ihre mächtigen miozänen Schuttfächer, Napf und Hörnli, zu schütten.

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
100 - 1300 m ; bis 1200 m im Entlebuch (Lemcke 1973), am nördlichen Bodensee noch geschätzte 180 m (Schreiner 1976) ; 500 m bei St. Gallen (Hammer 1984 ; 70 % OMM-I)

Komponenten

Lithologien
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
Mineralien
-
Fossilien
  • Ostreideen
  • Haizähne
  • Pectiniden

Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
Die mittelländische Molasse (inkl. aufgerichtete Molasse) wird in eine ältere Luzern-Formation und in eine jüngere St.-Gallen-Formation zweigeteilt (Keller 1989).

Alter

Alter Top
spätestes Burdigalien
Bermerkungen zu Top

MN4b, ca. 17 Ma

Alter Basis
spätestes Aquitanien
Bermerkungen zu Basis

Burdigalian (MN3a/b, ca. 21 Ma), ev. schon ab spätestem Aquitanian.

Datierungsmethode
Engesser 1989, Kälin 1997c ; Säugertiere MN3 – MN4 (Bolliger 1999).

Geografie

Paläogeografie
Zentral- bis Ostschweiz ; nur teilweise in der Westschweiz erhalten.
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Gezeitendominierte, ästuarartige Meeresstrasse mit Watt- und Rinnenkomplexen. Progradierende Braid-Deltas (Hörnli, Napf, Jurasüdfuss). Im basalen Bereich: wellendominierte Küste.
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
GeoMol Schweiz Molassebecken
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen-Becken
  • Molasse du Jura
    • Delémont-Becken
  • Mittelländische Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse Schüttungen
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
Keller Beat (1989): Fazies und Stratigraphie der Oberen Meeresmolasse (Unteres Miozän) zwischen Napf und Bodensee. , Diss. Univ. Bern, 276 S.

"A partir du Miocène inférieur, un bras de mer recouvre l'ensemble du Nord des Alpes, depuis la plaine du Rhône jusqu'au massif de Bohême. La Molasse du Plateau suisse occidental est alors recouverte de sédiments marins, généralement peu profonds, y compris dans la partie jurassienne." Berger 1992 p.5

Material und Varia

Anwendungen
-
  • OMM-II Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Die zweite und letzte marine Transgression des Miozäns reichte am weitesten am Rand des Molassebeckens. Gleichzeitig verstärkte sich die Geröllabfuhr aus den Alpen (mit beckenaxialem Strömungstransport meistens nach Osten).
    Alter
    Burdigalien - Burdigalien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • St.-Gallen-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      St. Gallen (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Plattensandsteine und graublaue Schiefermergel. Grauer bis beiger, weicherer und harter, Glaukonit-führender und gegen oben Bryozoen-führender Sandstein mit wenigen alpinen Geröllschnüren und oft massenhaft auftretenden, plattigen, grauen bis gelblichen Schlammsteingeröllen. Zwischengelagert findet sich grauer, z.T. auch gelblich-brauner Siltstein, selten auch dunkelgrauer siltiger Feinsandstein. Die Basis der Sandsteinabfolge bildet häufig der Staffelbach-Grobsandstein. Innerhalb der Abfolge treten gelegentlich eine Quarzitnagelfluh sowie lokale limnische Sedimente auf.
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      0 - 400 m ; ca. 150 m bei St.-Gallen (Hammer 1984) ; ca. 110 m in der Tiefbohrung St.-Gallen (Naef 2015).
      Geografische Verbreitung
      Grossteil des schweizerischen Molassebeckens, ursprünglicher Südrand erodiert, im Gebiet der aufgeschobenen subalpinen Molasse wahrscheinlich nicht abgelagert. Zumindest ein oberer Teil altersäquivalenter Schichten transgrediert nach NW und N über ältere Molasseschichten hinweg ins Juragebiet auf Schichten von Jura-Alter.
      Typusregion
      Umgebung von St.Gallen (Urnäsch, Sitter).
      Kommentar
      -
      • «Obere Grenznagelfluh» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunte (Kalk-)Nagelfluh im Dach der St.-Gallen-Formation. Lokal mit Plattensandstein und Mergel.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        10 - 30 m (Büchi & Hofmann 1945) ; ca. 14 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015) ; maximale Mächtigkeit in der Steinachschlucht (Eugster et al. 1960).
        Geografische Verbreitung
        Gegen E bis in die Gegend von Goldach. Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
        Typusregion
        Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
        Kommentar
        -
        • «Goldbrunnen-Schichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Goldbrunnen (SG) bei St. Fiden

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Schiefermergel und Plattensandsteine im Dach der St.-Gallen-Formation, die ein laterales Äquivalent der Oberen Grenznagelfluh darstellen.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Zwischen St. Gallen und Goldach.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • «Limnischer Horizont» (OMM-II) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lithologisch und faziell sehr stark variabler, limnischer Einschub im höheren Teil der marinen St.-Gallen-Formation, der an verschiedenen Orten stets in vergleichbarer stratigraphischer Position vorkommt. Der limnische Einschub liegt als stark mergeliger bis kalkiger oder dunkelgrauer, mergelig-feindetritischer Horizont vor. Meist handelt es sich jedoch um Aufarbeitungslagen z.T. mit alpinen Geröllen und sehr vielen Schlammsteingeröllen. Gelegentlich treten Calicheknöllchen auf.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Wenige Meter mächtig.
        Geografische Verbreitung
        Mauensee (LU), Gontenschwil (AG), Unterkulm (AG), Schmiedrued (AG)
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Obere Plattensandsteine»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Plattensandstein des oberen Teils der St.-Gallen-Formation, oft von blaugrauen Mergeln begleitet.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 24 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Dreilinden-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Dreilinden (SG), Geländerippe südlich St. Gallen (N-Hang des Freudenbergs)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunte Nagelfluh der Hörnli-Schüttung im mittleren Teils der St.-Gallen-Formation, lokal fossilführend oder mit Plattensandsteinlagen.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Ca. 28 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
        Geografische Verbreitung
        Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
        Typusregion
        Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
        Kommentar
        -
      • Quarzitnagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Komplex aus einzelnen oder mehreren amalgamierten, meist sehr schlecht sortierten, sandig gebundenen, massigen Konglomeratlagen der Napf-Schüttung, die z.T. von gelblich-grauem, teils knauerigem, häufig Gerölle-führendem Sandstein unterbrochen sind. Gelegentlich ist eine grossmassstäbliche Schrägschichtung zu erkennen. Die Gerölle erreichen Durchmesser von wenigen cm bis 50 cm, wobei grüne Quarzitgerölle, wie auch beim konglomeratischen Typ des Staffelbach-Grobsandsteins, am häufigsten auftreten. Selten führt die Quarzitnagelfluh Austern.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Variiert sehr stark, kann lokal sehr mächtig sein oder stellenweise sogar ganz fehlen. Einzelne Konglomeratlagen: 1 - 5 m, amalgamierten Konglomeratlagen: 16 – 20 m.
        Geografische Verbreitung
        Jurasüdfuss, Klettgau ...
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Zone der Schiefermergel» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Monotone Wechselfolge von wenigen mm dicken Sandstein- und Mergellagen im unteren Teil der St.-Gallen-Formation. Lokal mit Plattensandsteinen, Fossilhorizonten (Turritellen, Pecten) oder einzelnen Geröllschnüren.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        20 - 120 m (Büchi & Hofmann 1945) ; ca. 30 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Staffelbach-Grobsandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Staffelbach (AG)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokaler Leithorizont aus grobkörnigem, locker gelagertem bis hartem, teilweise kiesigem Sandstein mit zahlreichen alpinen Geröllen und Schlammsteingeröllen, welcher die Basis der St.-Gallen-Formation (OMM-II) bildet. Der Staffelbach-Grobsandstein ist lokal teilweise auch als Konglomerat ausgebildet. Häufigste Gerölle sind grüne Quarzite, eigentlich Arkosen mit chloritisch-serizitischer Matrix, die aus dem Verrucano stammen dürften. Immer wieder treten umgelagerte, stark verwitterte inkohlte und pyritisierte Holzreste auf.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Wenige cm bis rund 3 m, kann aber auch lokal fehlen oder atypisch ausgebildet sein.
        Geografische Verbreitung
        Safenwil (AG), Kölliken (AG), Uerkheim (AG), Zofingen (AG), Reiden (LU), Dagmersellen (LU), Staffelbach (AG), Hirschthal (AG), Schöftland (AG), Triengen (LU), Kirchleerau (AG).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Freudenberg-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Freudenberg (SG), Anhöhe südlich der Stadt St. Gallen.

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kalknagelfluh der Hörnli-Schüttung an der Basis der St.-Gallen-Formation im Typusgebiet. Plattensandstein oder grauer Mergel treten manchmal an der Basis vor. Lokal besitzt die Freudenberg-Nagelfluh ausgesprochenen Seelaffe-Charakter (= Muschelnagelfluh).
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        1 - 20 m (Büchi & Hofmann 1945) ; 14 m in der Tiefbohrung St. Gallen (Naef 2015).
        Geografische Verbreitung
        Lässt sich als Geröllschnur bis zum Bodensee verfolgen.
        Typusregion
        Umgebung von St. Gallen (Urnäsch, Sitter).
        Kommentar
        -
      • Gitzigrabe-Grobsandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gitzigrabe (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        Vorschlag
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokale basale grobsandige Ausbildung der St-Gallen-Formation.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Kalchstätten-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kalchstätten (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unterer Teil des Guggisberg-Schuttfächers, bestehend aus Kalk- und Austern-Nagelfluh, sowie untergeordnete Mergel und Sandsteine.
      Alter
      spätes Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      450 - 550 m beim Guggershorn (Delta-Zentrum), ca. 350 m an der Gibelegg und ca. Ca. 200 m in Oberschrot (Schmid 1970).
      Geografische Verbreitung
      Belpberg (Frasson 1947), Guggisberg (Schmid 1970), Montévraz (Emmenegger 1962).
      Typusregion
      Guggisberg-Gebiet (BE)
      Kommentar
      Die Formation umfasst sowohl die proximale als auch die distalere Fazies der Guggisberg-Schüttung (mit untergeordneten Einflüssen der Napf-Schüttung).
      • Schwendelberg-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Schwendelberg (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gelbliche, z.T. wirr geschichtete, Geröll-führende Sandsteine, wechselnd mit gelben oder grüngrauen Mergeln und Nagelfluhbänken. Sowohl in den Sandsteinen als auch in den Konglomeratbänken tritt Crassostrea gryphoides (Schloth.) stellenweise massenhaft auf.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 100 m (Schmid 1970).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Guggisberg (BE)
        Kommentar
        -
      • Pfadflüe-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Pfadflüe (BE)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kalknagelfluh-Abfolge der Guggisberg-Schüttung mit Riesenrippeln.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        250 - 300 m an der Nordseite von Guggisberg, ca. 350 m zwischen Guggershorn und Schwendelberg, 450 - 500 m auf der Südseite des Guggisberg-Gebietes (Schmid 1970).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Walenhus-Konglomeratbank Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Walenhus (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Dachbank des Pfadflüe-Konglomerates.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Guggisberg-Gebiet (BE)
          Kommentar
          -
        • Loni-Fossilbank Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Lonje / Lonibächlein (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Fossilhorizont innerhalb einer Wechsellagerung von bläulichen Mergeln und feinkörnigen Sandsteinen im mittleren Teil des Pfadflüe-Konglomerates.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          0,5 m (Schmid 1970)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Guggisberg-Gebiet (BE)
          Kommentar
          -
        • Pfadflüe-Konglomeratbank Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Pfadflüe (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grobe Basisbank des Pfadflüe-Konglomerates, mit Riesenrippeln.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          50 - 60 m (Schmid 1970)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Guggisberg-Gebiet (BE)
          Kommentar
          -
      • «Mergel und Sandsteinschichten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mittlerer Teil der Kalchstätten-Formation mit ausgeprägtem Fazieswechsel: Mergel und Sandsteine werden östlich von Guggisberg grösstenteils durch das Pfadflüe-Konglomerat ersetzt.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Maximale Mächtigkeit westlich der Sense (hauptsächlich Sandsteine). Ca. 60 - 150 m an der Nordseite von Guggisberg (Schmid 1970). Die Mächtigkeit nimmt gegen Osten ab.
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Guggisberg-Gebiet (BE)
        Kommentar
        -
        • Schwalmeren-Fossilbank Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Schwalmeren (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Leithorizont mit Fossilien (u.a. Austern und Pectiniden).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Schwarzwassergebiet (BE).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • «Basiskonglomerat» (der Kalchstätten-Formation)

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Feingeröllige Kalknagelfluh bis konglomeratischer Sandstein an der Basis der Kalchstätten-Formation mit nussgrossen Geröllen, die sehr stark verkittet sind.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        1 - 2 m (Schmid 1970).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Niedermatt-Schichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Niedermattgraben (BE), nördlich Signau

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechselfolge von Sandstein- und Konglomeratlagen mit häufigen lateralen und vertikalen Variationen. Der Sandstein liegt z.T. als Knauersandstein vor. Typisch ist zudem olivgrauer, glimmerreicher, weicher Feinsand- bis Siltstein, untergeordnet tritt auch toniger Mergel auf. In eingeschalteten polymikten Nagelfluhen finden sich vielfach inkohlte Holzreste.
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      Ca. 170 m
      Geografische Verbreitung
      Südöstlich des Luterbachs (BE), im Egg-Graben im obersten Teil des Biembachs (BE), östlich von Bigenthal (BE), im Blasenfluegebiet (BE), im Schwändigraben südlich der Blasenflue (BE), am nördlichen Hürnberg (BE).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Belpberg-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Belpberg (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Durch rasche laterale Fazieswechsel gekennzeichnete Abfolge, deren unterer mergeliger Abschnitt aus plattigem, z.T. massigem Fein- bis Mittelsandstein, Mergelsandstein und sandig bis tonigem, blau- oder gelbgrauem Mergel besteht und von einem oberen, sandigen Abschnitt aus Mittel- bis Grobsandstein überlagert wird. Lokal dienen die Utzigen Schichten bzw. die Ulmiz-Nagelfluh als Trennhorizont. Meist bildet die Bütschelbach-Nagelfluh bzw. der «Untere Muschelsandstein» die Basis und die Sädel- bzw. Luterbach-Nagelfluh das Dach der Serie.
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      250 - 300 m (ohne Miteinbezug der Grenzhorizonte), wobei tendenziell eine Mächtigkeitsabnahme gegen Nordosten hin stattfindet. Die gesamte Abfolge der Belpberg-Schichten (inkl. Grenzhorizonte) ist am Gurten bis ca. 150 m, am Ulmizberg ca. 180 m, am Belpberg ca. 200 m mächtig. (Pfister & Wegmüller 1994: 465-500 m)
      Geografische Verbreitung
      Zwischen Sense und Emme (Rutsch 1928a). Subalpine Molasse: Giebelegg-Schuppe südlich Riggisberg.
      Typusregion
      Belpberg und Längenberg (BE)
      Kommentar
      -
      • Sädel-Kalknagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Weiler Sädel (BE) auf dem Belpberg

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schlecht sortierte, Kristallingeröll-führende Kalknagelfluh im Dach der Belpberg-Formation, durch grobe Gerölle aus Flyschsandkalk charakterisiert (Guggisberg-Schüttung).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Min. 30 m am Belpberg (Beck & Rutsch 1958), ca. 20 m am Bütschelegg (Rutsch 1947).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Obere Belpbergschichten»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Belpberg-Muschelsandstein» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Belpberg (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          "Grobkörniger, an Muscheltrümmern reicher, zuweilen durch zahlreiche kleine Lücken kavernös aussehender, geröllführender Kalksandstein." (Rutsch 1928)
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          6 - 10 m (Rutsch 1928).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Lateral geht der Muschelsandstein in eine polygene Nagelfluhfazies bzw. in einen fossilführenden Schiefermergel über.
        • «Sandstein- und Mergelfolge» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Abfolge von blaugrauen Schiefermergeln und mergeligem Sandstein im oberen Teil der Belpberg-Schichten mit mehreren Fossilhorizonten im Dach.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          65 - 95 m (Rutsch 1928)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • «Petrefaktenlager» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Muschelreiche Horizonte im oberen Teil der Belpberg-Formation.
            Alter
            Burdigalien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Imihubel, Bütschelegg, Lisiberg. Rüschegg, Längenberg, Belpberg, Lochenberg, Hürnberg, Worb, Schwendlengraben, Bärbachgraben, Siglisbachgraben.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
      • «Untere Belpbergschichten»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        "Wiederholter Wechsel von bunter Nagelfluh mit Sandsteinen und Mergeln, Schichten die rasche fazielle Wechsel durchmachen." (Rutsch 1928)
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Über 150 m (Rutsch 1928).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Utzigen-Muschelsandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Utzigen (BE), Vechingen

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Horizont aus fossilreichem Muschelsandstein und Mergel innerhalb der Belpberg-Schichten, der gegen Südwesten seine Fortsetzung in einer polymikten Nagelfluh (Ulmiz-Nagelfluh) findet, bzw. faziell in diese übergeht.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          6 - 7 m (Gerber 1926)
          Geografische Verbreitung
          Im Radelfingengraben (BE) südöstlich von Utzigen
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Ulmiz-Quarzitnagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Ulmiz (BE), Köniz

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Über weite Strecken durchgehend verfolgbarer Quarzitnagelfluhhorizont, der rund 100 - 130 m über der Basis der Belpberg-Schichten liegt und u.a. Gangquarz-, Quarzit- sowie Hornsteingerölle enthält. Meist führt diese Quarzitnagelfluh weniger als 10% Kalk- und Sandsteingerölle. Lateral findet sie ihre Fortsetzung in einem Fossilien-führenden Muschelsandstein (Utzigen-Schichten), bzw. geht faziell in diesen über.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          Bis 5 - 8 m mächtig.
          Geografische Verbreitung
          Die eigentliche Ulmiz-Nagelfluh lässt sich von der Typlokalität am Ulmizberg bis in die Südabdachung des Liesbergs verfolgen. Im Gummersloch (BE), auf der Nordseite des Gurtentäli (BE), in der Gegend von Oberbalm (BE) – Borisried (BE).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Bütschelbach-Quarzitnagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Bütschelbach (BE), Rüeggisberg

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Typische Quarzitnagelfluh an der Basis der Belpberg-Schichten, die sich lateral auf kurze Distanz in einzelne dünne Gerölllagen («Geröllschnüre») auflösen und gar ganz auskeilen kann, oder auch in eine Muschelsandsteinfazies («Unterer Muschelsandstein») übergehen kann.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        0 - 3 m (Ruscth & Schlüchter 1973). Bis zu 4 m.
        Die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) mit liegende Sense-Schichten (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) mit liegende Sense-Schichten (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Die Bütschelbach-Nagelfluh mit erosive Basis und flachliegende feinere Ablagerungen im Dach (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Die Bütschelbach-Nagelfluh mit erosive Basis und flachliegende feinere Ablagerungen im Dach (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Gerölle der Bütschelbach-Nagelfluh (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Gerölle der Bütschelbach-Nagelfluh (Schliermatt, 1 km SE Kehrsatz, Koord. 2603200 / 1194550 ; 10.09.2015 - A. Morard).
        Geografische Verbreitung
        Vom Gebiet zwischen Schwarzwasser und Bütschelbach bis in die Gegend von Oberscherli (BE) bzw. bis zum SE-Fuss des Ulmizbergs (BE) verfolgbar. Fehlt jedoch meist am Ulmizberg (BE) und am Gurten (BE). Südöstlich von Kehrsatz beim Falkenhus (BE), westlich unterhalb von Vorder Märchligen (BE), auf der Ostseite des Gümligentals (BE), im Gebiet nördlich des Bantigers (BE).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Im Gegensatz zu anderen Horizonten verläuft die Bütschelbach-Nagelfluh isochron und stellt deshalb einen besonders bedeutenden Grenzhorizont dar.
      • «Unterer Muschelsandstein» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grobkörniger, Glaukonit-führender, feinkonglomerathaltiger Sandstein mit Muschelschalentrümmern an der Basis der Belpberg-Schichten. Dieser grobsandige Grenzhorizont wittert z.T. plattig und mit rauer, löcheriger Oberfläche an und bildet im Gelände häufig eine markante Rippe. Lokal liegt er auch als steil schräg geschichteter, Geröll- und wenig Fossilien-führender Grobsandstein vor.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Am Dentenberg (BE; Osthang des Gümligetals, nördlich von Utzleberg), auf der Ostseite des Lindentals (BE; vom Stämpach östlich von Boll bis zum Muelerewald nördlich von Lindental, östlich Matte, im Cholgraben SE Lindental) und in der Umgebung des Thorbergs (BE; Undere Geisme, Muelerewald, Oberhalb Strasse Thorberg–Schwändi, NNE Schwändi, Wysstanne). Auf der Westseite des Lindentals nicht nachweisbar, da faziell ausgekeilt.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • OMM-I Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Die erste marine Transgression des Miozäns ist durch Flachwassersedimente, z.T. mit erhöhter Salinität (Glaukonitgehalt, Mikrofauna, Scutellenreichtum des Muschelsandsteins) geprägt. Die maximale Reichweite dieser ersten Transgression wurde mit der Ablagerung des Muschelsandsteins erreicht. Danach folgte eine Regression, die lokal zur Ablagerung eines fluvioterrestrischen bis brackischen Zwischenkomplexes führte.
    Alter
    spätestes Aquitanien - Burdigalien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Luzern-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Lädelisteinbruch in Luzern (LU)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Olivgrüner oder gelb- bis beigegrauer, bankiger bis plattiger, glaukonitführender Sandstein, der eine oft monotone, massig wirkende, strukturlose Abfolge ohne Fossilien und Gerölle aufbaut. Der Sandstein ist teils weich, teils liegt er in Form harter Sandsteinbänke vor. Im basalen Abschnitt treten gelegentlich lokale Aufarbeitungs- und Muschelsandsteinlagen mit alpinen Geröllen auf. Ein regional verfolgbarer Leithorizont aus Muschelsandstein (Safenwil- bzw. Bisig-Muschelsandstein) bildet das Dach der Luzern-Formation.
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      Ca. 700 m im Westen (Rümlig, Entlen), reduziert auf 350 - 400 m im Osten (Goldingertobel) (Keller 1987). 80 - 900 m ; 90 - 180 m (Büchi 1957, Kt. Aargau) ; ca. 350 - 365 m bei St. Gallen (Hammer 1984).
      Das Löwendenkmal wurde im marinen Sandstein der Luzern-Formation ausgemeisselt (Gletschergarten, Luzern, Koord. 2666265 / 1212300 ; 24.08.2015 – A. Morard).
      Das Löwendenkmal wurde im marinen Sandstein der Luzern-Formation ausgemeisselt (Gletschergarten, Luzern, Koord. 2666265 / 1212300 ; 24.08.2015 – A. Morard).
      Geografische Verbreitung
      Typische Ausbildung zwischen Napf und Bodensee.
      Typusregion
      Luzern und Umgebung.
      Kommentar
      -
      • Safenwil-Muschelsandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Safenwil-Blatten (AG)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regional verfolgbarer Leithorizont im Dach der Luzern-Formation (OMM-I) bestehend aus meist hartem bis sehr hartem, plattigem, gelblich-grauem Sandstein mit alpinen Geröllen und Schlammsteingeröllen. Der Safenwil-Muschelsandstein ist meist deutlich schräggeschichtet, zeigt häufig Wellenrippeln und seine Basis ist meist rinnenförmig eingeschnitten. Auffallend sind neben den Mollusken die meist massenhaft vorkommenden Trümmer von irregulären Seeigeln (Scutella sp.).
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        Bis zu mehreren Metern mächtig.
        Geografische Verbreitung
        Vom Raum Lenzburg (AG) über Entfelden (AG), Safenwil (AG), Brittnau (AG), Roggliswil (LU) und Madiswil (BE). Safenwil (AG), Kölliken (AG), Zofingen (AG), Reiden (LU), Dagmersellen (LU), Uerkheim (AG), Schöftland (AG), Staffelbach (AG) und Triengen (LU).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Gemischtenergetische Einheit» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wellendominiert-gemischtenergetischer oberer Teil der Luzern-Formation, welcher durch regressive Prielsequenzen und terrestrische Ablagerungen charakterisiert ist.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Ganzes Verbreitungsgebiet der Luzern-Formation.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Limnischer Horizont» (OMM-I) Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Oberer, limnischer Teil der Luzern-Formation bestehend aus bunten und braunen Mergeln mit Gerölleinstreuungen, Kohle und verkieseltem Holz.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          110 m in der Umgebung von St. Gallen (Eugster et al. 1960).
          Geografische Verbreitung
          Hofstetten - Falkenwald (SG) - St. Georgen (SG) - Freudenberg.
          Typusregion
          St. Gallen (SG)
          Kommentar
          -
      • Biserhof-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Biserhof (SG), St. Georgen

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunte (Kalk-)Nagelfluh.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Kamelenberg-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kamelenberg / Kammelenberg (SG), östlich St. Georgen

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunte (Kalk-)Nagelfluh.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Gezeitendominierte Einheit» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gezeitendominierter mittlerer Teil der Luzern-Formation, der durch eine unregelmässige Wechsellagerung aus Sandsteinen und heterolithischen Lagen charakterisiert ist.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Ganzes Verbreitungsgebiet der Luzern-Formation.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Mittlere Plattensandsteine» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          St. Gallen (SG)
          Kommentar
          -
          • «Obere Flözgruppe» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • Ringelsberg-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Hügel Ringelsberg / Ringelberg (SG), 1 km südwestlich St. Georgen

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Bunte (Kalk-)Nagelfluh im mittleren Teil der Luzern-Fm. in der Umgebung von St-Gallen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Ca. 13 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Naef 2015).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Blatten-Muschelsandstein («Obere Seelaffe») Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Blatten (SG), östlich Rorschach

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kreuzgeschichteter Sandstein voll Muscheltrümmer.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          In veränderter Fazies bis an die Urnäsch.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Untere Plattensandsteine»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Plattensandsteine der OMM-I, die zwischen der Unteren und Oberen Seelaffe liegen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Diese Unteren Plattensandsteine entsprechen den Mittleren Plattensandsteinen von Hantke 2004 !
        • Hauteten-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Hauteten (AR), am Zusammenfluss der Sitter und des Wattbaches

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Bunte Nagelfluh der Hörnli-Schüttung, mit einem vielfältigen Geröllspektrum.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Ca. 23 m in der Tiefbohrung St.Gallen (Naef 2015).
          Geografische Verbreitung
          Keilt nach Osten aus.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Untere Seelaffe» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Harter Muschelsandstein.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Vom Rheintal bis ins Schaugentobel (Goldach bei St. Gallen): Schaugentobel-Rossbüchel-Landegg.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Unterste Plattensandsteine»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Plattensandsteine der OMM-I, die zwischen dem Basiskonglomerat und der Unteren Seelaffe liegen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Diese Untersten Plattensandsteine entsprechen den Unteren Plattensandsteinen von Hantke 2004 !
          • «Untere Flözgruppe» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
      • «Wellendominierte regressive Einheit» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wellendominierter unterer Teil der Luzern-Formation, welcher durch die Assoziation von Küstenebene- und Schlickwattsedimenten charakterisiert ist.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        "In den Profilen westlich der Stadt Luzern können in der wellendominierten regressiven Serie jeweils alle vier regressiven Grosssequenzen beobachtet werden; am Zürichsee (Bäch) ist es gerade noch eine (die oberste) und östlich des Zürichsees fehlt diese Serie vollständig." (Keller 1987)
        Typusregion
        Subalpine Molasse.
        Kommentar
        -
      • «Basisbänke der OMM-I»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Die ersten Ablagerungen der OMM liegen mit scharfer Grenze auf den fluvioterrestrischen Sedimenten der USM. Die Basissandsteine bzw. -konglomerate sind meist stark glaukonitisch und können auch als Muschelsandstein entwickelt sein. Darüber folgt eine monotone Abfolge von fossilarmen, plattigen Sandsteinen.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Aufarbeitungslagen, lokale Muschelsandsteinhorizonte Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Lokal verbreitete Aufarbeitungslagen im basalen Bereich der Luzern-Formation bestehend aus grauem oder gelblich-braunem, z.T. gebanktem Sandstein mit dünnen, siltig-feinsandigen Bändern. Darin eingelagert finden sich bis faustgrosse alpine Gerölle, Gerölle bunter USM-Mergel, Tongallen sowie Kalkkonkretionen (Caliche). Vereinzelt treten zudem Lagen von lokalem Muschelsandstein auf, die häufig eine rinnenförmige Basis besitzen, oft Wellenrippeln und Schrägschichtung zeigen sowie alpine Gerölle und Schlammsteingerölle führen.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Oftringen (AG), Zofingen (AG), Safenwil (AG), Mühletal (AG), Brittnau (AG), Wikon (LU), Hirschthal (AG) und Muhen (AG), Riedtal (AG), Reiden (LU), zwischen Talcherain (AG) und Chilchberg (AG), bei Hubel nördlich Pfaffnau (LU).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Wenigerweier-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Wenigerweier (SG)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Basale bunte Nagelfluh der OMM in der Gegend von St. Gallen.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          5 m im Toggenburg und im Osten, 20 m an der Sitter und an der Steinach, 40 m E der Goldach und an der Urnäsch (Doppelbank),
          Geografische Verbreitung
          Über 70 km vom oberen Zürichsee und Goldingertobel über Wattwil und südlich an St. Gallen vorbei bis zum Bodensee verfolgbar.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Buechberg-Sandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Buechberg (SG), Thal [non: Buechberg (SG) - Untereggen ; non: Buechberg (SZ)]

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Transgressiver Sandstein an der Basis der OMM der Ostschweiz, der Glaukonit, Bryozoenreste und Foraminiferen enthält und durch einen hohen Kalkgehalt, Wellenrippeln, Schrägschichtung und Rinnenfüllungen charakterisiert ist.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Bodenseegebiet.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • Sense-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Fluss Sense = Singine (BE)/(FR)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bläulich, gelb- bis olivgrauer, Glaukonit-führender, massig-bankiger Fein- bis Mittelsandstein, der von dünnplattig-feinschichtigem Sand- und Siltstein mit blau- bis gelbgrauen, z.T. brekziösen Mergelzwischenlagen überlagert wird. Ein Muschelsandsteinhorizont («Leithorizont 2a») erlaubt die Zweiteilung der Abfolge. Neben einem basalen Konglomerat (Scherli-Nagelfluh, «Leithorizont 1») treten gelegentlich andere, lokale Horizonte wie ein Muschelsandstein/–konglomerat und z.T. Balaniden-führende und polymikte Nagelfluhen auf.
      Alter
      spätestes Aquitanien - frühes Burdigalien
      Mächtigkeit
      Ca. 320 - 450 m, ist jedoch grösseren Schwankungen unterworfen. Generell nimmt die Mächtigkeit von Norden nach Süden zu.
      Sense-Schichten (und Liegendes)
      Sense-Schichten (und Liegendes)
      Grüner Sandstein der Sense-Schichten
      Grüner Sandstein der Sense-Schichten
      Geografische Verbreitung
      Mängistorfberg (BE), im Gebiet zwischen dem Scherligrabe (BE) und der Berner Altstadt, bei der Nydeggbrücke (BE), zwischen Ulmizberg (BE) und Köniz (BE), am Gurten (BE), beim Aargauerstalden (BE), westlich von Säriswil (BE), im Weidhusgrabe bei Innerberg (BE), Frieswil (BE), im Gebiet Sense–Schwarzwasser–Bütschelbach, Ostermundigen (BE), im Nordabhang des Grauholzes (BE), an der Nordseite des Bantigers (BE), am Thorberg (BE), beiderseits des Lindentals (BE), an der Stockeren (BE), im Gebiet der Lutzeren (BE), Krauchthal (BE), Stettlen (BE), Boll (BE), am Hätteberg (BE).
      Typusregion
      Sense- und Schwarzwasserschlucht (BE)
      Kommentar
      Der Übergang zwischen Sense- und Luzern-Formation findet um die Aare/Emme statt.
      • Meinisberg-Muschelsandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Meinisberg (BE), am Südfuss des Bütterberges

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Leithorizont im Dach der Sandsteinabfolge der Chnebelburg-Schichten (bzw. der Sense-Formation), bestehend aus (hell)grünlichem glaukonithaltigem Kalksandstein mit vielen Schalentrümmern. Die Muscheltrümmer sind an einzelnen Stellen nestartig im Muschelsandstein angereichert. Gelegentlich beginnt der Meinisberg-Muschelsandstein unten mit einer ca. 0.5 m mächtigen Muschelbank.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        5-15 m (Rutsch & Schlüchter 1973, Gruner et al. 2013)
        Geografische Verbreitung
        Bei der Chnebelburg am Jäissberg (BE), auf dem Bucheggberg (SO) zwischen Balm b. Messen und Biezwil.
        Typusregion
        Berner Seeland (BE)
        Kommentar
        -
      • «Bausandstein» (der OMM-I)

        Herkunft des Namens
        Der Name leitet sich vom Gebrauch dieser Sandsteine.
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Monotone Abfolge von dickbankige, glaukonitische Sandsteine mit zahlreichen Sedimentstrukturen (Grossrippeln, Flaserschichtung).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Zahlreiche Steinbrüche in der Umgebung von Bern. In der Senseschlucht hervorragend aufgeschlossen.
        Typusregion
        Berner Mittelland (BE)
        Kommentar
        -
      • Grès coquillier de la Molière Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Tour de la Molière (FR) - Murist

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Niveaux de grès coquilliers durs à stratification entrecroisée irrégulière (dunes sous-marines), situés dans la partie inférieure de la Formation de la Singine (OMM-I).
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        -
        Carrière de la Tour de la Molière
        Carrière de la Tour de la Molière
        Carrière de la Molière
        Carrière de la Molière
        Grès coquillier de la Molière
        Grès coquillier de la Molière
        Grès coquillier de la Molière
        Grès coquillier de la Molière
        Geografische Verbreitung
        Seiry (Tour de la Molière), Bollion, Châbles, Murist.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Scherli-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Scherligrabe (BE), bei Niederscherli

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Quarzitreiche Nagelfluhbank an der Basis der Sense-Formation. Häufig füllt dieses Konglomerat Erosionsrinnen in der Unterlage auf.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        0,5 - 2 m (Becker 1972) ; max. bis ca. 7 - 8 m.
        Geografische Verbreitung
        Setzt sich vom Scherligrabe (BE) bis 500 m südlich von Mengestorf (BE) fort und lässt sich in Form von Geröllschnüren östlich und nördlich davon bis in die Südflanke des Mängistorfbergs (BE) weiter verfolgen. Am Ostende der Dalmazibrücke (BE) als Geröll-führende Sandsteine (laterale Ausläufer).
        Typusregion
        Sensegebiet, Berner Mittelland (BE).
        Kommentar
        Der Scherlibach quert zwei unterschiedliche Quarzitnagelfluhe durch: bei Niederscherli wurde die Scherli-Nagelfluh (Basis der Sense-Schichten) definiert, während es sich bei Oberscherli um die Bütschelbach-Nagelfluh (Basis der Belpberg-Schichten) handelt.
      • Brüttelen-Muschelnagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Brüttelen (BE), ca. 10 km westlich Aarberg

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Leithorizont an der Basis der Sandsteinabfolge der Chnebelburg-Schichten (bzw. der Sense-Formation), bestehend aus Geröll-führendem Kalksandstein mit Schalentrümmern und Steinkernen von Mollusken. Die Gerölle bestehen hauptsächlich aus verschiedenfarbigen Quarziten, Graniten, Gneisen und Hornsteinen, während Kalkgerölle eher selten auftreten.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        1 - 10 m (Rutsch & Schlüchter 1973): 1,5 m am Jäissberg, ca. 10 m an der Strasse Balm-Lüterswil (Gruner et al. 2013).
        Geografische Verbreitung
        Berner Seeland: Brüttelen (BE), am Jäissberg (BE), an der Strasse Balm b. Messen (SO) – Lüterswil (SO), am Frienisberg (BE), Saurenhorn (BE), Schnottwil (SO), westlich von Säriswil (BE), im Weidhusgrabe bei Innerberg (BE), Frieswil (BE) + Chräjeberg (Madretsch).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -