Obere Süsswassermolasse (OSM)

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Darstellung, Status

Index
m4 (m3-4)
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 255 G: 230 B: 180
Rang
lithostratigraphische Gruppe
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
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SKS-Datum
-
Kommentar
-

Nomenklatur

Deutsch

Obere Süsswassermolasse (OSM)

Französisch

Molasse d'eau douce supérieure (OSM)

Italienisch

Molassa d'acqua dolce superiore (OSM)

Englisch

Upper Freshwater Molasse (OSM)

Herkunft des Namens

Oberster (jüngster), fluviatiler Teil der Molasseabfolge.

Historische Varianten
--- (Escher von der Linth 1844), Oeningien ou mollasse d'eau douce supérieure (Greppin), Obere Suesswassermolasse (OSM) = Molasse d'eau douce supérieure (MDS)
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Nagelfluhbänke (keilen gegen NE rasch aus, wie z.B. am Spiesegg), mürbe Sandsteine und meist gelbe Mergel mit dunklen organischen Bändern (Eugster et al. 1960).

Geomorphologischer Ausdruck
-
Mächtigkeit
100 - 1500 m ; 900 m am Uetliberg ; Nahe dem Nordrand des Beckens, am Hohenstoffeln (Hegau) ist die OSM mit einer Mächtigkeit von ca. 400 m (Hofmann 1974a, Schreiner 1976) nahezu vollständig erhalten.

Komponenten

Lithologien
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • Mergelstein
  • Nagelfluh
Mineralien
-
Fossilien
-

Hierarchie und Abfolge

Hangendes
    -
Liegendes
Obere Meeresmolasse (OMM)
Laterales Äquivalent
Obergrenze
-
Untergrenze
-
Stratigraphische Diskussion
-

Alter

Alter Top
Serravallien
Bermerkungen zu Top

Sarmatien = Serravallien (MN 8), ev. bis Frühes Tortonien (Basis MN 9), ca. 10.5 Ma

Alter Basis
spätes Burdigalien
Bermerkungen zu Basis

MN 4a, ca. 17 Ma

Datierungsmethode

Biostratigraphie, Radiometrische Datierung von Bentonithorizonten (Fischer 1988, Fischer et al. 1989), Magnetostratigraphie (Kempf et al. 1997 und 1999, Kempf & Matter 1999, Kälin & Kempf 2009): 17 bis 10.5 Ma (nur bis 13 Ma in der Schweiz wegen späteren Erosion).

Geografie

Paläogeografie
Meistens in der Ostschweiz - sowie im Napf-Gebiet - erhalten, wegen einer späten Hebung und Erosion im westlichen Teil des Molassebeckens. Lokal auch im Tafeljura und in Synklinale des Faltenjuras aufgeschlossen.
Typusregion
-
Typlokalität
-
Typusprofil
-
Referenzprofile
-
Point of interest
  • Spiesegg (SG)
    Merkmale des Ortes
    • lateral transition
    Zugänglichkeit des Ortes
    • road cut
    Koordinaten
    • (2743600 / 1254800)
    Notizen
    • Strassenprofil mit Auskeilen der Nagelfluhbänke gegen NE (Eugster et al. 1960).

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Progradierende alluviale Schuttfächer, welche in eine Alluvialebene mit sandigen Rinnen mit ausgedehnten Seen und Sümpfen sowie Bodenbildungen übergehen. Vereinzelte Vulkanite (Hegau).
Sequenz
-
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
GeoMol Schweiz Molassebecken
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen-Becken
  • Molasse du Jura
    • Delémont-Becken
  • Mittelländische Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse Schüttungen
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
-
Neubearbeitung
-
Wichtige Publikationen
-

Material und Varia

Anwendungen
-
389
  • OSM undifferenziert Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Eine Gliederung der Oberen Süsswassermolasse (OSM) in OSM-I und OSM-II ist ausschliesslich in den Sedimenten des proximalen Hörnli-Schuttfächers möglich, da hier das «Appenzellergranit»-Leitniveau den Grenzhorizont zwischen OSM-I (stratigraphisch unter dem Grenzhorizont) und OSM-II (stratigraphisch über dem Grenzhorizont) bildet.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Napf-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Napf (BE)/(LU), Trub/Luthern

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von polymiktem Konglomerat mit grünlich-gelbem bis blaugrauem, grobkörnigem Sandstein und Arkose. Eingelagert finden sich grüne, graue oder gelbe, z.T. gefleckte Mergel- bzw. Schlammsteinschichten und -linsen. Gelegentlich tritt ein 0.3 m mächtiger, braun-violetter Mergelhorizont an der Basis auf. Auffallend sind Vorkommen von aufgearbeiteten Mergelklasten und -gallen, Kalkkonkretionen (Caliche), beigen Süsswasserkalken sowie Süsswassergastropoden.
      Alter
      spätes Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      Bis max. 700 m erhalten (Habicht 1987).
      Geografische Verbreitung
      In der Gegend des Napfs (BE/LU), im Gebiet der Blasenflue (BE), im Schwändigraben (BE) südlich der Blasenflue, im hinteren und östlichen Talgraben (BE), südlich von Goldbach (BE), im Goldbachtal (BE), Schwanden (BE), Landiswil (BE).
      Typusregion
      Napfgebiet (BE)
      Kommentar
      -
      • «Hundschüpfen-Schichten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Underi Hundschüpfe (BE), auf der Ostseite der Blaseflue

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterster Teil der Napf-Schichten bestehend aus einer durch rasche Fazieswechsel gekennzeichneten Wechsellagerung von polymiktem Konglomerat mit grünlich-gelbem bis blaugrauem, grobkörnigem Sandstein und Arkose. Eingelagert finden sich grüne, graue oder gelbe Mergel- bzw. Schlammsteinschichten und -linsen. Gelegentlich tritt ein 0.3 m mächtiger, braun-violetter Mergelhorizont an der Basis auf. Vorkommen von aufgearbeiteten Mergelklasten und -gallen, Kalkkonkretionen (Caliche), Süsswasserkalken und Süsswassergastropoden.
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        118 m
        Geografische Verbreitung
        In der Gegend des Napfs (BE/LU), im Gebiet der Blasenflue (BE), im Schwändigraben (BE) südlich der Blasenflue, im hinteren und östlichen Talgraben (BE), südlich von Goldbach (BE), im Goldbachtal (BE), Schwanden (BE), Landiswil (BE).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Eimätteli-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Hinter Eimätteli (LU)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Hellgrauer, siltiger, muskovitreicher Mergel an der Basis der OSM, mit meter-mächtigen Ophiolith-führenden Konglomeratlagen. Gilt als Leithorizont zwischen Schüpferegg- (unten) und Napf-Nagelfluh (oben).
        Alter
        spätes Burdigalien - spätes Burdigalien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Blapbach-Kohleflöz Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Blapbach (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regionaler kohlenführender Leithorizont an der Basis der OSM des Napfgebietes. Tritt mit Mergel und Süsswasserkalk in der nagelfluh-reichen Abfolge vor.
          Alter
          Burdigalien - Burdigalien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          W-Teil des Napf-Schuttfächers.
          Typusregion
          W Napfgebiet (BE)
          Kommentar
          -
        • Fossilhorizont Grabenhüsli Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Grabenhüsli = Obergrabehüsli (LU) im Schwanderholzwald

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Säugerfundstelle in wahrscheinlich stratigraphisch nur wenig höherem Niveau als das Fossilhorizont Pulverhüsli.
          Alter
          spätes Burdigalien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Fossilhorizont Pulverhüsli Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Pulverhüsli (LU) am Seeblibach

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Rostroter und grüner Mergel mit Säugerreste an der Basis der OSM.
          Alter
          spätes Burdigalien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
  • OSM-II Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Abfolge von limnischen Ablagerungen, Kalken, Glimmersandsteinen, bunten Mergeln und Nagelfluhschüttungen, die über dem Appenzellergranit-Leitniveau liegen und deren lokalen Gliederungen nur bedingt korrellierbar sind.
    Alter
    Langhien - Tortonien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Thurgauer Molasse»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Informelle geographisch und faziell abgegrenzte Gruppierung, welche die Obere Süsswassermolasse der Kantone Thurgau, St-Gallen und Appenzell (zwischen den Hörnli- und Bodensee/Pfänder-Schüttungen) umfasst.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      St-Gallen, Thurgau, Bodenseegebiet.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Konglomeratstufe» (der OSM)

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Hauptphase der Hörnli-Schüttung (OSM-II), mit ophiolithreiche Nagelfluhen im unteren Teil. In distalere Bereiche treten Mergel, Silt- und Feinsandstein (z.T. Glimmersandstein) auf.
        Alter
        spätes Langhien - Tortonien
        Mächtigkeit
        200-340 m (Büchi 1960), 20 bis max. 40 m am Seerücken (Zaugg et al. 2008).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Inkl. «Vermegelungszone» im Dach (Büchi 1960).
        • Helsighausen-Glimmersandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Glimmersandgrube Helsighausen (TG)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Glimmersandstein-Bank im unteren Teil der «Konglomeratstufe» (auf 610-620 m ü.M.) am Seerücken.
          Alter
          spätes Langhien - frühes Serravallien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Über 4 km verfolgbar via Nonnechlöösterli – Götscheholz – Risi – Heuwäg bis oberhalb des Jägerhoo.
          Typusregion
          Seerücken (TG)
          Kommentar
          Stellt ein Äquivalent der «Oberen Sande» am Schiener Berg dar.
      • Öhningen-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Öhningen (Konstanz, Baden-Württemberg, Deutschland)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Marnes vertes à intercalations de niveaux d'origine volcanique. Calcaires lacustres charbonneux («Öhningerkalk») présents dans la partie supérieure (15 à 30 m au-dessus de la Bentonite de Küsnacht). Vers le sud, indentation avec les conglomérats de la Hörnli-Schüttung.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        Ca. 40 m (Hörnli, Bodensee, Untersee (Büchi 1958 und 1960), reduziert auf 5 m weiter südlich.
        Geografische Verbreitung
        Bodenseegebeit, sowie vom Seerücken bis zum Lindenberg.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Öhningen-Süsswasserkalk» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Steinbrüche Salenhof («oberes Bruch») und Ziegelhof («unteres Bruch») ENE Öhningen (Deutschland)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Fossilreicher, feinschichtiger, weisser bis hellbeiger Süsswasserkalk mit Ton- und Vulkantuffzwischenlagen, der in einem einstigen Maarsee («Wangener Schlot», Schienerberg-Vulkanismus) entstanden ist.
          Alter
          Langhien - Serravallien
          Mächtigkeit
          3 m im «oberen Bruch» (Rietschel et al. 1985).
          Geografische Verbreitung
          Nur lokal auftretend, heute nirgends mehr gut aufgeschlossen.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Bentonithorizont der Hörnli-Schichten (OSM-II) von Bischofszell (TG) und Niederhelfenschwil (SG).
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          2,5 m im Typusregion, 10 cm im distalen Bereich (Hofmann 1956).
          Geografische Verbreitung
          Bischofszell (TG), Niederhelfenschwil (SG).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Dreigeteilt : Bentonit - Glastuff - Bentonit (Hofmann 1956).
          • obere Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Bischofszell-Glastuff Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Andesitischen bis trachytischen Aschen der Haupteruptionsphase.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • untere Bischofszell-Bentonit Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Bischofszell (TG) (siehe auch Schweizer Geotope Nr. 45)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Unteres Bentonit-Vorkommen im Bischofszell, oben massig.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • Ramschwag-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Ruine Alt-Ramschwag (SG), Ostufer der Sitter

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kristallinarme Kalk-/Dolomitnagelfluh der Hörnli-Schüttung.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Max. 30 m an der Typlokalität (Hofmann 1951, Habicht 1987).
          Geografische Verbreitung
          Die Ramschwag-Nagelfluh kann nach Westen in das Thurtal (Niederhelfenschwil-Oberbüren) verfolgt werden. Sie wäre nach Hofmann 1973b, c mit einem Teil der weiter nördlich gelegenen Nagelfluhen des Nollens zu korrelieren. Nach Osten zu geht die Ramschwag-Nagelfluh in die Knauersandsteine der Gegend südlich und südöstlich Arbon über. Damit erweist sie sich als ein wichtiger regionaler Leithorizont des Hörnli-Schuttfächers (Habicht 1987).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Fossilhorizont Chatzenstrebel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Chatzenstrebel (SG)

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          ca. 10-15 m über der Basis der «Konglomeratstufe»
        • Erlenholz-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Erlenholz (SG)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          (Bunte) Nagelfluhbank der unteren Öhningen-Schichten, die unmittelbar über dem Malmkalk-Blockhorizont und ca. 65 m unter der Ramschwag-Nagelfluh liegt.
          Alter
          spätes Langhien - frühes Serravallien
          Mächtigkeit
          Max. 8 m (Hofmann 1951).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Sittertal (SG)
          Kommentar
          Je nach Autor/Interpretation wird die Erlenholz-Nagelfluh an der Basis der ÖHningen-Schichten (Hofmann 1951 und 1973a), oder an der Basis der Konglomeratstufe (Büchi 1960, Hofmann 1975) gestellt.
        • «Blockhorizont» von Bernhardzell Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Bernhardzell (SG)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Meteoriten-Impakthorizont an der Basis der Öhningen-Schichten: eckige Malmkalkblöcke (mit schatter-cones) und vulkanische Auswürflinge in gelben Heliciden-Mergeln.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          10-15 cm (Letsch 2018)
          Geografische Verbreitung
          Ostschweiz.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Als westlichstes Äquivalent des deutschen «Brockhorizont» betrachtet (Bolliger 1994b und 1998a).
      • Glimmersand-Fazies Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grausilbriger bis weisser (bei Verwitterung hellbeiger bis brauner), meistens weicher/samtiger, glimmerreicher Quarzsandstein der beckenaxialen Ost-West-Schüttung, der durch einen sehr hohen Quarzgehalt von 70-80% sowie einen Dolomitgehalt von 5-8% charakterisiert ist. Schwermineralanalysen zeigen, dass der Glimmersandstein der Ost-West-Schüttung einen sehr hohen Granatanteil aufweist. In sehr distalen Bereichen kann die Ost-West-Schüttung durch einzelne Leithorizonte (z.B. Islisberg-Aesch-Quarzsandstein) vertreten sein.
        Alter
        spätes Burdigalien - Serravallien
        Mächtigkeit
        Bis 100 m am Schiener Berg (Geyer et al. 2003). Nimmt von NW gegen SE rasch ab.
        Geografische Verbreitung
        Südrand des Hegaus, Schiener Berg, Thurgau, Zürcher Weinland (Irchel). Nordgrenze entlang der Linie Brugg – Schaffhausen – Singen. Die westlichsten Vorkommen finden sich bei Sorvilier (Birstal) und Cortébert (Vallon de St-Imier).
        Typusregion
        Seerücken (TG)
        Kommentar
        -
        • Wagenburg-Glimmersandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Unter Wagenburg (ZH), Oberembrach

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Oberer, regionaler Leithorizont im Glimmersandstein ca. 310 m über der OMM/OSM-Grenze.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Obere Sande» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Oberer Teil der Glimmersand-Formation, oberhalb der «Grobsandstufe», charkterisiert durch eine deutliche Abnahme des Granatgehaltes zugunsten von Epidot.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Lindau-Glimmersandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Tiefbohrung Lindau (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Unterer, regionaler Leithorizont im Glimmersandstein ca. 225 m über der OMM/OSM-Grenze.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Grobsandstufe» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          Grobsandige bis feinkonglomeratische Zusammensetzung.
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grobsandiger Intervall innerhalb der Glimmersand-Formation. Besteht aus grobem Sandstein und feinem Quarzkonglomerat im Verzahnungsbereich der Ost-West- und der Hörnli-Schüttung (die Groblagen der letztere können lateral auskeilen und in Knauersandstein übergehen).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Schiener Berg (TG)
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Steinbalmen-Sandstein Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          Steinbalm = geschützter Raum unter einem Felsvorsprung
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kalkarmer, gut sortierter Glimmersandstein der Ost-West-Schüttung, mit Mergelklasten und Mergelbänder, sowie Geröll- und Grobsandsteinlagen. Einzelne Bänke von Knauersandstein (Hörnli-Schüttung) treten auf. Gegen Süden nehmen die Mergeln zu.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          Ca. 290 m in Bohrungen (Zaugg et al. 2008).
          Geografische Verbreitung
          Bodensee, Untersee, Hegau. Gegen Westen mit Mergel und/oder Nagelfluh.
          Typusregion
          Bodenseegebiet.
          Kommentar
          Glimmersandstein der deutschen Geologen.
          • Brand–Herrentisch-Tuffit Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Brand und Herrentisch an der Grenze zwischen der Schweiz und Deutschland

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Tuffit-Bank im Dach des Steinbalmen-Sandsteins. Feinkörnig, geschichtet und gradiert.
            Alter
            Langhien - Serravallien
            Mächtigkeit
            2-5 m am Schiener Berg (Zaugg et al. 2008), 17 m am Herrentisch (Schreiner 1989)
            Geografische Verbreitung
            Brand (Maria Tann), Stieg, ...
            Typusregion
            Schiener Berg (TG)
            Kommentar
            Jüngstes vulkanisches Ereignis am Schiener Berg.
          • «Öhningen-Mergel» Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Öhningen (Deutschland)

            Rang
            regionale Fazies
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Hauptfazies der Öhningen-Formation, bestehend aus gelblich- bis grünlichgrauem Mergel mit einer reichen Flora.
            Alter
            spätes Langhien - spätes Langhien
            Mächtigkeit
            4 m an der Nordflanke des Schiener Bergs (Geyer et al. 2003).
            Geografische Verbreitung
            Lokal am Schiener Berg (Gebiet oberes Wangener Tobel – Ziegelhof – Ober-Salen) und in der Bohlinger Schlucht.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Krokodilschichten» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            Fossilschicht mit Krokodilienreste.
            Rang
            regionale Fazies
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Lagige bis linsenförmige Aufarbeitungshorizonte innerhalb der «Steinbalmensande», die intraformationelle Mergelgallen und -bruchstücke, oft auch Schalen- und Knochenreste führen.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Schiener Berg (TG)
            Kommentar
            -
          • «Appenzellergranit»-Leitniveau Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Appenzell (AI)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Wichtigster Leithorizont der OSM im Gebiet des Hörnli-Schuttfächers, bestehend aus einer einzigartigen Murgang-Ablagerung (Debris-Flow). Regional kann das Leitniveau als Konglomerat (Abtwil-, Degersheim-, Hüllistein-Konglomerat) oder Kalksandstein/–siltstein (Meilen-Kalk) auftreten.
            Alter
            Langhien - Langhien
            Mächtigkeit
            max. 8 m (Löpfe et al. 2012).
            Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
            Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
            Geografische Verbreitung
            Vom SE-Rand des Molassetroges (Feldbach–Wädenswil) bis zur Lägern hin (Greppe).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Gilt auch als geröllpetrographisches Leitgestein der Thurtal-Schüttung im nordschweizerischen Quartär.
            • Abtwil-Konglomerat Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Abtwil (SG)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus (Basisbank der OSM-II).
              Alter
              Langhien - Langhien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Hüllistein-Konglomerat Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Hüllistein bei Rüti (ZH)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus bestehend aus einer dunkelgrauen, zähen, schwarzen, im allgemeinen feinkörnigen Kalk-Dolomit-Nagelfluh, welche in Stromrinnen vorkommt. Lokal mit Brekzien-Vorkommen im zentralen Teil des Hörnlifächers.
              Alter
              Langhien - Langhien
              Mächtigkeit
              0 - 5 m (Pavoni 1957).
              Geografische Verbreitung
              Gesamter Hörnli-Schuttfächer (über mehr als 500 km2, mit einer lateralen Ausbreitung > 65 km), von Abtwil (SG) bis zum oberen Zürichsee (Sihltal, Glattbrugg).
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Degersheim-Konglomerat Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Degersheim (SG)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus im Hörnli-Schuttfächer: Nagelfluh und grobe bis feine Brekzie mit weisslichem, hartem, kalkigem Bindemittel, sowie Kalk mit eingestreuten, feinbrekziösen, dunklen Komponenten.
              Alter
              Langhien - Langhien
              Mächtigkeit
              1 - 3 m (Hottinger et al. 1970).
              Geografische Verbreitung
              Gegen Westen bis Abtwil (1 km westlich von St. Josefen).
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Meilen-Kalk Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Meilen (ZH)

              Rang
              lithostratigraphische Bank
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
              Alter
              Langhien - Langhien
              Mächtigkeit
              0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
              Geografische Verbreitung
              Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
      • Haldenhof-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Haldenhof (Deutschland) bei Sipplingen am Überlingersee

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gelber bis brauner Mergel der basalen OSM mit einzelnen Sandsteinintervallen, reich an Bohnerzkörnchen sowie Schwamm- und Bryozoenfragmenten (siehe Juranagelfluh). Nagelfluh- und Geröllhorizonte fehlen gänzlich im Bodenseegebiet.
        Alter
        spätes Burdigalien - Langhien
        Mächtigkeit
        600 m zwischen Wil (SG) und dem Bodensee (inkl. Nagelfluh der Hörnli-Schüttung), 100 - 120 m am Seerücken und Schienerberg, nur noch 30 - 60 m an der Typlokalität (Hofmann 1951).
        Geografische Verbreitung
        Bodenseegebiet, Seerücken und Schienerberg, Hegau. Nagelfluhe treten häufiger gegen Westen vor (Hörnli-Schüttung dominierend im Toggenburg).
        Typusregion
        Bodenseegebiet.
        Kommentar
        -
    • «Zürcher Molasse»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Superformation
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Informelle geographisch und faziell abgegrenzte Gruppierung, welche die Obere Süsswassermolasse des Kantons Zürich und seiner Umgebung (zwischen den Napf- und Hörnli-Schüttungen) umfasst.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      600 m
      Geografische Verbreitung
      Kanton Zürich, Zürichsee.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Üetliberg-Schichten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Üetliberg (ZH), SW Zürich

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Jüngste Schichten der OSM-II: Nagelfluh mit limnischen Einschaltungen.
        Alter
        Serravallien - Serravallien
        Mächtigkeit
        130 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Üetliberg (ZH).
        Kommentar
        -
        • «Obere Üetliberg-Schichten»

          Herkunft des Namens

          Üetliberg (ZH), SW Zürich

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Oberer Teil der Üetliberg-Schichten (ca. 460 - 475 m über dem Appenzellergranit-Leitniveau) mit beiden Üetliberggipfel-Nagelfluhen und mehreren glimmerreichen, z.T. knauerigen Sandsteinbänken und einem Knollenkalkhorizont.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          40 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Üetliberg (ZH).
          Kommentar
          -
          • Üetliberggipfel-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Üetliberg (ZH), SW Zürich

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Doppelbank aus Kalk-Dolomit-Nagelfluh (oben mit viel Radiolarit) im Dach der Üetliberg-Schichten.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            Ca. 20 m (Büchi 1960).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Üetliberg (ZH).
            Kommentar
            -
        • Üetliberg-Mergel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Üetliberg (ZH), SW Zürich

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mergelintervall im mittleren Teil der Üetliberg-Schichten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          10 - 20 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Üetliberg (ZH).
          Kommentar
          -
        • «Untere Üetliberg-Schichten»

          Herkunft des Namens

          Üetliberg (ZH), SW Zürich

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Unterer Teil der Üetliberg-Schichten mit der Üetliberg-Nagelfluh und verschiedenen auffälligen Knauersandstein-Horizonten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          70 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          Üetliberg und Falätsche.
          Typusregion
          Üetliberg (ZH).
          Kommentar
          -
          • Üetliberg-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Üetliberg (ZH), SW Zürich

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Kalk-Dolomit-Nagelfluh mit grossen Flyschkalkgeröllen und nordhelvetischen Geröllen (vor allem Nummulitenkalke) im unteren Teil der Üetliberg-Schichten.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            4 - 8 m
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Loorenkopf-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Loorenkopf = Loorenchopf (ZH)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Kalk-Dolomit-Nagelfluh der Hörnli-Schüttung, welche die Basis der Üetliberg-Schichten definiert.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Zürichberg und östliche Seite des Zürichsees (auf der westlichen Seite tritt die Burgweid-Nagelfluh als wahrscheinliches laterales Äquivalent auf).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
      • «Pfannenstiel-Schichten»

        Herkunft des Namens

        Pfannenstiel (ZH), Meilen

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Monotone, mergelreiche Abfolge der OSM-II oberhalb des Leimbach-Bentonits bis zum Erstauftreten von Nagelfluh. Einzelne Sandsteinhorizonte treten auch vor, ebenso wie ein Nagelfluhhorizont an der Basis.
        Alter
        Langhien - Serravallien
        Mächtigkeit
        150 - 230 m (Pavoni 1957).
        Geografische Verbreitung
        Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Oberer Falätschen-Mergel»

          Herkunft des Namens

          Fallätschen (ZH), NW Leimbach

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mergelintervall im Dach der Pfannenstiel-Schichten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          20 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Baldern-Sandstein

          Herkunft des Namens

          Burgstelle Baldern (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Weit verfolgbare Serie mehrerer, dicht übereinanderliegender Knauersandstein-Horizonten im oberen Teil der Pfannenstiel-Schichten, zwischen den mittleren und oberen Falätsche-Mergeln.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          20 - 30 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Mittlerer Falätschen-Mergel»

          Herkunft des Namens

          Fallätschen (ZH), NW Leimbach

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mergelintervall im mittleren Teil der Pfannenstiel-Schichten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          30 - 40 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Östlich des Zürichsees geht der «Mittlere Falätschen-Mergel» in Sandstein bzw. Nagelfluh über.
        • Höckleregg-Sandstein

          Herkunft des Namens

          Grat Höckleregg (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Ophiolithreiche Sandsteine, Nagelfluh und Glimmersandsteine im mittleren Teil der Pfannenstiel-Schichten zwischen dem unteren und mittleren Falätschen-Mergel.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Unterer Falätschen-Mergel»

          Herkunft des Namens

          Fallätschen (ZH), NW Leimbach

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Buntes (rotes, grünes) Mergelintervall im unteren Teil der Pfannenstiel-Schichten. Knollenkalkhorizonte treten im oberen Teil auf.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          20 - 25 m (Pavoni 1957).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Büchi (1958b) korreliert diese Einheit mit seine Oehningerzone s.l.
        • Chli-Bürglen-Kalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Knollenkalkhorizont im Dach der Chli-Bürglen-Nagelfluh (= Wetzwil-Nagelfluh), rund 100 m über dem limnischen Leitniveau.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Wetzwil-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Wetzwil (ZH) bei Erlenbach

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Basale Nagelfluh der Pfannenstiel-Schichten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • «Öhningen-Schichten» der Zürcher Molasse

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schlecht definierte Einheit, die als Korrelationsversuch mit dem Bodenseegebiet entstanden ist. Je nach Autor/Interpretation deckt sie Teile von Meilen-, Zürich-, Tösswald- und/oder Krinau-Schichten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 40 m (Hofmann 1993).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Büchi 1958c: Küsnacht-Bentonit bis Wehrenbach-Niveau (beide inkl.) ; Hofmann 1973a: ... bis unterhalb des Küsnacht-Bentonits!
      • «Zürich-Schichten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mittlerer Teil der OSM-II zwischen den ersten Ophiolith-Sandsteinen (oberhalb des Küsnacht-Bentonits) bis und mit Leimbach-Bentonit bzw. Fellitobel-Süsswasserkalk.
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        122 m ; ca. 210 m (Pavoni 1960b).
        Geografische Verbreitung
        Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
        Typusregion
        Rütschlibach-Entlisberggebiet beidseitig der Sihl (Habicht 1987).
        Kommentar
        -
        • Fellitobel-Süsswasserkalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Fellitobel (ZH) beim Türlersee, Langnau am Albis

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Lokales bis regionales Leitniveau aus Süsswasserkalkbänken ca. 320 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Lokale, auf die südliche Albiskette beschränkte Verbreitung: an den Hängen beidseits des Türlersees (ZH) und bis nach Riedmatt (ZH) und Tüfenbach (ZH) verfolgbar, vermutlich auch im Wüesttobel (684512/233225). Die nachgewiesene Ausdehnung dieses Süsswasserkalkniveaus beträgt damit ca. 10 km2.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Leimbach-Bentonit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Leimbach (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 300 - 310 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Auf 14.20 +/- 0.08 Ma datiert (Gubler et al 1992).
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Aihltal (Rütschlibach bei Leimbach ZH), Albis-Gebiet (Langnau a.A., Hedingertobel), Grüenhaldentobel 2 km SW Birmensdorf.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Rütschlibach–Riedhof-Süsswasserkalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Rütschlibach (ZH), Zürich bzw. Riedhof in Ried (ZH) bei Aeugstertal (siehe auch Bergwerk Riedhof).

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 290 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus fossilreichen, limnischen Kalkbänken mit häufig begleitender Kohle.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Auf der Ostseite der Albiskette von Langnau a.A. (ZH) bis zum Felsenegggrat bei Adliswil (ZH) praktisch durchgehend verfolgbar, vom Rütschlibach bei Leimbach (ZH) bis an die Waldegg bei Albisrieden (ZH), im Reppischtal (ZH): bei Ried-Aeugstertal (Kohlebergwerk Riedhof) und Aufschluss am Ufer des Türlersees (heute nicht mehr sichtbar). Die bekannte Ausdehnung des Rütschlibach-Riedhof-Süsswasserkalkes beträgt mindestens 50 km².
          Typusregion
          Reppischtal (ZH)
          Kommentar
          -
        • Äntlisberg–Doldertobel-Süsswasserkalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Äntlisberg/Entlisberg (ZH) im Sihltal, Zürich bzw. Doldertobel (ZH), oberhalb Zürich.

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 240 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus Knollenkalk und limnischen Ablagerungen mit Stinkkalk.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Im Sihltal am Westhang des Äntlisbergs (ZH; 681720/242680), im Doldertobel bzw. Wolfbach (ZH; 685070/247590), im Seitenbach des Küsnachtertobels (ZH; 688490/241560), im Arnerbach zwischen Waldegg (AG) und Unterlunkhofen (AG; 672542/241058). Vermutlich ist auch der von Büchi (1956) im Hedingertobel (ZH) erwähnte Stinkkalk (676692/239137) diesem Niveau zuzuordnen. Dieses Süsswasserkalkniveau ist auf einer Fläche von ca. 200 km² nachzuweisen.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Vor 1960 wurde das limnische Niveau am Äntlisberg als Äquivalent des Wehrenbach-Niveaus betrachtet (siehe Pavoni 1960 S.39).
        • Fossilhorizont Sagentobel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Sagentobel (ZH)

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Der Fossilhorizont tritt 9 - 12 m unter dem Doldertobel-Süsswasserkalk (Habicht 1987) in den Zürich-Schichten vor, jedoch 30 m über der Basis der Konglomeratstufe.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Nach Pavoni (1957) liegt dieser Horizont im mittleren Abschnitt der Zürich-Schichten.
        • Wehrenbach-Süsswasserkalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Wehrenbachtobel (ZH), Zollikon bzw. Höckler (ZH), Zürich.

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regionales Leitniveau der OSM-II (ca. 140 - 150 bzw. 205 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus weissgrauem Knollenkalk, dunklem bituminösem Mergel und gelbbraunem Stinkkalk, stellenweise mit Kohle.
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          4,4 m an der Typlokalität (Habicht 1987)
          Geografische Verbreitung
          Im Küsnachter Tobel am Wulp-Hügel (ZH; 688175/241848), am Heslibach (ZH; 688394/240665), im nördlichen Sihltal (ZH). Die bekannte Ausdehnung dieses Süsswasserkalkhorizonts beträgt mindestens 150 km².
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Weitere Leitniveaus ähnlichen Charakters sind über und unter dem Wehrenbach-Niveau vorhanden. Nicht alle ursprünglich als Wehrenbach-Niveau beschriebenen Vorkommen gehören diesem Niveau an.
        • Sihlzopf-Ophiolithnagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Ophiolith-Sandstein- und Nagelfluh an der Basis der Zürich-Schichten.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • «Meilen-Schichten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Meilen (ZH)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterer Teil der OSM-II zwischen dem «Appenzellergranit»-Leitniveau und bis und mit dem Küsnacht-Bentonit. Die Meilen-Schichten bestehen aus Mergel, Knauersandstein und Glimmersandstein mit mehreren limnischen Horizonten (heller Knollenkalk und dunkler, bituminöser Mergel).
        Alter
        Langhien - Langhien
        Mächtigkeit
        180 m bei Zürich.
        Geografische Verbreitung
        Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Bestandteil der mergeligen Überschwemmungsfazies der äusseren Teile des Hörnli-Schuttfächers.
        • Küsnacht-Bentonit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Küsnachter Tobel (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 175 - 180 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Der Küsnacht-Bentonit ist auf 14.91 +/- 0.09 Ma oder 14.84 +/- 0.07 Ma datiert (Gubler et al. 1992, bzw. Nagra 2008).
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Zürichsee-Gebiet (Küsnachtertobel ZH, Erlenbachertobel ZH), Sihltal (Chopf bei Adliswil ZH), Reusstal (Jonentobel ZH, Jonental AR, Oberwil-Lieli AG).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Langnau-Knollenkalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Langnau am Albis (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Leithorizont der OSM-II (ca. 115 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau, direkt unter dem Küsnacht-Bentonit), bestehend aus Krustenkalk (Caliche, «Wetterkalk»).
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Entlang des Sihlufers vom rechten Sihlufer bei Langnau a.A. (ZH; 683743/238080) bis zum Schlegeltobel (ZH) bei Sihlwald (684997/235579).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Hombrechtikon-Knollenkalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Hombrechtikon (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Leithorizont der OSM-II (ca. 130 m über dem Appenzellergranit-Leithorizont), bestehend aus einer fossilfreien, rötlich bis gelben, knollig-massigen, oft sandigen Knollenkalkbank.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          Durchschnittlich um die 2 m mächtig (Bolliger 1999).
          Geografische Verbreitung
          Über 100 km2 nachgewiesen.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Urdorf-Bentonit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Urdorf (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Regionaler Bentonitleithorizont (Ca-Montmorillonit), ca. 60 - 65 m über dem «Appenzellergranit»-Leitniveau. Auf 15.27 +/- 0.12 Ma datiert (Gubler et al. 1992).
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Sihltal (Schüepenloch, Wüesttobel, Eschtürlibach), bei Horgen ZH im Aabach, bei Herrliberg ZH im Rossbachtobel.
          Typusregion
          Sihltal (ZH).
          Kommentar
          -
        • Meilen-Kalk Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Meilen (ZH)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
          Alter
          Langhien - Langhien
          Mächtigkeit
          0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
          Geografische Verbreitung
          Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
  • «Appenzellergranit»-Leitniveau Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Appenzell (AI)

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wichtigster Leithorizont der OSM im Gebiet des Hörnli-Schuttfächers, bestehend aus einer einzigartigen Murgang-Ablagerung (Debris-Flow). Regional kann das Leitniveau als Konglomerat (Abtwil-, Degersheim-, Hüllistein-Konglomerat) oder Kalksandstein/–siltstein (Meilen-Kalk) auftreten.
    Alter
    Langhien - Langhien
    Mächtigkeit
    max. 8 m (Löpfe et al. 2012).
    Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
    Vergleich zwischen die vier Lithofazies des "Appenzellergranit"-Leitniveaus.
    Geografische Verbreitung
    Vom SE-Rand des Molassetroges (Feldbach–Wädenswil) bis zur Lägern hin (Greppe).
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Gilt auch als geröllpetrographisches Leitgestein der Thurtal-Schüttung im nordschweizerischen Quartär.
    • Abtwil-Konglomerat Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Abtwil (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus (Basisbank der OSM-II).
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Hüllistein-Konglomerat Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hüllistein bei Rüti (ZH)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus bestehend aus einer dunkelgrauen, zähen, schwarzen, im allgemeinen feinkörnigen Kalk-Dolomit-Nagelfluh, welche in Stromrinnen vorkommt. Lokal mit Brekzien-Vorkommen im zentralen Teil des Hörnlifächers.
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      0 - 5 m (Pavoni 1957).
      Geografische Verbreitung
      Gesamter Hörnli-Schuttfächer (über mehr als 500 km2, mit einer lateralen Ausbreitung > 65 km), von Abtwil (SG) bis zum oberen Zürichsee (Sihltal, Glattbrugg).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Degersheim-Konglomerat Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Degersheim (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Konglomeratische Ausbildung des «Appenzellergranit»-Leitniveaus im Hörnli-Schuttfächer: Nagelfluh und grobe bis feine Brekzie mit weisslichem, hartem, kalkigem Bindemittel, sowie Kalk mit eingestreuten, feinbrekziösen, dunklen Komponenten.
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      1 - 3 m (Hottinger et al. 1970).
      Geografische Verbreitung
      Gegen Westen bis Abtwil (1 km westlich von St. Josefen).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Meilen-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Meilen (ZH)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gebankte Schicht bestehend aus graubeigem Kalksiltstein bis siltigem Kalksandstein bzw. hellgrauem, laminiertem Kalk (Kalkarenit/-lutit).
      Alter
      Langhien - Langhien
      Mächtigkeit
      0,3 - 2 m (Pavoni 1957) ; 2 - 3 m (Gubler 2009).
      Geografische Verbreitung
      Horgen (ZH), im Sihltal östlich Hausen a.A. (ZH) bei der Station Sihlbrugg, entlang dem linken Lindenbach- bzw. Wolserbachufer durch Obfelden (ZH) hindurch bis nach Wolsen (ZH), am Haselbach N Knonau (ZH), bei Mettmenstetten (ZH) entlang dem Trasse der Nationalstrasse A4.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • OSM-I Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Basaler Teil der OSM, bis zum Appenzellergranit-Leithorizont. Häufig limnische Bildungen im unteren Teil (graue Mergel, Süsswasserkalke, Kohlenflöze). Gegen oben zunehmend konglomeratisch.
    Alter
    spätes Burdigalien - Langhien
    Mächtigkeit
    50 - 600 m (Büchi 1960).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Haldenhof-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Haldenhof (Deutschland) bei Sipplingen am Überlingersee

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelber bis brauner Mergel der basalen OSM mit einzelnen Sandsteinintervallen, reich an Bohnerzkörnchen sowie Schwamm- und Bryozoenfragmenten (siehe Juranagelfluh). Nagelfluh- und Geröllhorizonte fehlen gänzlich im Bodenseegebiet.
      Alter
      spätes Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      600 m zwischen Wil (SG) und dem Bodensee (inkl. Nagelfluh der Hörnli-Schüttung), 100 - 120 m am Seerücken und Schienerberg, nur noch 30 - 60 m an der Typlokalität (Hofmann 1951).
      Geografische Verbreitung
      Bodenseegebiet, Seerücken und Schienerberg, Hegau. Nagelfluhe treten häufiger gegen Westen vor (Hörnli-Schüttung dominierend im Toggenburg).
      Typusregion
      Bodenseegebiet.
      Kommentar
      -
    • Lichtensteig-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Lichtensteig (SG) im Toggenburg

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bunte Nagelfluh und Sandstein mit wenigen gelbbraunen und bunten Mergelzwischenlagen der basalen OSM im zentralen und östlichen Hörnli-Schuttfächer.
      Alter
      spätestes Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      500 - 550 m (Büchi 1959).
      Geografische Verbreitung
      Hörnli-Schuttfächer (d.h. proximaler, hauptsächlich konglomeratischer Teil der Hörnli-Schüttung).
      Typusregion
      Toggenburg / Thurtal (SG).
      Kommentar
      -
      • Lichtensteig-Tuffhorizont Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Lichtensteig (SG)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Aschenführender roter Mergel der OSM-I im zentralen Hörnlischuttfächer.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Käpfnach-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Käpfnach (ZH), SE Horgen (siehe auch Bergwerk Käpfnach-Gottshalden)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelb-graue Mergelabfolge mit zahlreichen kohleführenden, lakustrischen Einschaltungen der basalen OSM im distalen Bereich der Hörnli-Schüttung.
      Alter
      spätes Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      400 - 500 m im Gebiet Oberer Zürichsee - St. Gallen, 80 - 100 m im Bereich des Napfs (Gander 2004).
      Geografische Verbreitung
      Umgebung von Zürich (zwischen Napf- und Hörnli-Schüttung).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Im proximalen Bereich dominieren dünnbankige Mergel-Sandstein-Wechsellagerungen mit bis zu 90% Konglomeraten (Lichtensteig-Formation).
      • Horgen–Käpfnach-Süsswasserkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Käpfnach (ZH), SE Horgen (siehe auch Bergwerk Käpfnach-Gottshalden)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regionales Leitniveau der OSM-I (ca. 65 m unter dem «Appenzellergranit»-Leitniveau), bestehend aus Süsswasserkalkbänken mit Kohlevorkommen (Kohleflöz).
        Alter
        Burdigalien - Burdigalien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Aufgrund der tiefen stratigraphischen Lage nur am linken Zürichseeufer bei Horgen (ZH; Scheitel der Käpfnacher Antiklinale) aufgeschlossen. Das Kohleflöz konnte mittels Bohrungen auch bei Sihlbrugg (ZH) angetroffen werden. Auf der rechten Zürichseeseite kann das Flöz hingegen nicht mehr nachgewiesen werden. Der Horizont weist eine Ausdehnung von mindestens 10 km² auf.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Guggershorn-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Guggershorn (BE), Guggisberg

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kalknagelfluh der Guggisberg-Schüttung, z.T. sehr grob, mit eingeschaltetem Sandstein und - lokal - buntem Mergel.
      Alter
      spätes Burdigalien - Langhien
      Mächtigkeit
      Reliktische Mächtigkeit: ca. 280 m an der Gibelegg, ca. 100 m am Guggershorn (Habicht 1987).
      Guggershorn
      Guggershorn
      Geografische Verbreitung
      Das Vorkommen der Guggershorn-Nagelfluh ist auf die beiden Erosionsrelikte Guggershorn-Schwendelberg und Gibelegg beschränkt.
      Typusregion
      Guggisberg-Gebiet (BE)
      Kommentar
      -