Gitzigrabe-Grobsandstein

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 215 G: 200 B: 135
Rang
lithostratigraphische Bank
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
lokaler Begriff (informell)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
Gitzigrabe-Grobsandstein
Französisch
Grès grossier du Gitzigrabe
Italienisch
Arenaria grossolana del Gitzigrabe
Englisch
Gitzigrabe Coarse Sandstone
Herkunft des Namens

Gitzigrabe (BE), SE Wynigen

Historische Varianten
Gitzigrabe-Grobsandstein (Wanner et al. 2019, Schlüchter et al. 2019)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
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Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
Mehrere Dezimeter bis mehrere Meter, lokal fehlend (Schlüchter et al. 2019)

Komponenten

Lithologien
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Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
Staffelbach-Grobsanstein im Dach der Luzern-Fm.
Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Burdigalien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Burdigalien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
  • Gitzigrabe (BE)
    Merkmale des Ortes
    • upper boundary
    • lower boundary
    • typical facies
    Zugänglichkeit des Ortes
    • river bed
    Koordinaten
    • (2620120 / 1215110)
    Notizen
    • Schlüchter et al. 2019
Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
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Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
Schlüchter Christian, Isler Alfred, Jost Jürg, Gisler Christian, Wanner Jürg, Murer Reto, Strasky Stefan, Grünig Andreas, Hofmann Beda (2019): Blätter 1148 Sumiswald, 1149 Wolhusen und 1168 Langnau i.E. , Geol. Atlas Schweiz 1:25'000, Erläut. 163-165

S.29: Gitzigrabe-Grobsandstein Die Basis der St.-Gallen-Formation wird in der Regel durch den mehrere Meter mächtigen Gitzigrabe-Grobsandstein gebildet. Es handelt sich um einen schwach verfestigten bis harten grobkörnigen Sandstein mit alpinen Geröllen und Schlammsteingeröllen. Lokal kann er als matrixgestütztes Konglomerat mit bis zu faustgrossen alpinen Geröllen ausgebildet sein (Fig. 5). Meist steht er jedoch nur als mehrere Dezimeter mächtiger Grobsandstein mit Geröllschnüren an. Er kann sogar ganz fehlen, analog dem Staffelbach-Grobsandstein (Graf et al. 2012). Eine weitere Gemeinsamkeit dieser Grobsandsteine ist der hohe Anteil grünlicher Quarzitgerölle. Der Staffelbach-Grobsandstein ist durch Klein- und Grosssäugerzähne als MN3b oder tiefes MN4 (ca. 18Ma) datiert (Jost et al. 2016). Der Gitzigrabe-Grobsandstein selbst lieferte bisher keine datierbaren Säugerzähne. Bei diesen Grobsandsteinlagen handelt es sich möglicherweise um distale Schüttungsanteile der Schüpferegg-Nagelfluh (Matter 1964). Typische Vorkommen im Kartengebiet oder knapp ausserhalb davon liegen bei: Sumiswald: Wynigen-Gitzigrabe (Koord. ca. 2620.12/1215.11/635m); Langenthal: Wynigen-Märgeli (Koord. 2621.400/1218.175/640m); Burgdorf: Heimiswil-Diebstu (Koord. 2618.90/1214.05/690m).
Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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