Helvetischer Kieselkalk

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Darstellung, Status

Index
c3 (c2-3)
CMYK-Farbe
-
RGB-Farbe
R: 195 G: 185 B: 75
Rang
lithostratigraphische Formation
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
informeller Begriff
SKS-Notiz
Angenommen. Informell, da kein Lokalname und "Helvetisch" adjektivisch benutzt wird. Die bei Funk 1969 ebenfalls erwähnten Formationsglieder Unterer und Oberer Kieselkalk sind nicht erlaubt und nicht notwendig.
SKS-Datum
18.10.2007
Kommentar
Die Einheit setzt sich aus zwei genetisch analogen Sequenzen zusammen, die jeweils an der Basis mit schiefrigem Kalkmergel beginnen, in mächtigen Kieselkalk übergehen, und mit einer Echinodermenbrekzie enden.

Nomenklatur

Deutsch

Helvetischer Kieselkalk

Französisch

Kieselkalk Helvétique

Italienisch
Kieselkalk Elvetico
Englisch
Helvetian Kieselkalk
Herkunft des Namens
-
Historische Varianten
«calcaire siliceux hauterivien» auct., helvetischer Kieselkalk (Beck 1911), Kieselschiefer und Kieselkalk (Alexander et al. 1965), Helvetischer Kieselkalk (Funk 1969, Heitzmann & Auf der Maur 1989), Helvetischer Kieselkalk = Kieselkalk des Hauteriviens (Mojon 1982), Hauterivien-Kieselkalk (Stalder & Touray 1970, Herb et al. 1978), Kieselkalk = Calcaires siliceux (Linder 2002), Helvetischer Kieselkalk = Kieselkalk-Gruppe (Jordi 2012), Siliceous Limestone, HKK
Nomenklatorischer Kommentar
-

Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Fein-grobspätige, meist leicht kieselige Kalke und Kalkmergel, bioklastische Wacke- Packstones, meist siltig bis feinsandig, fast immer Glaukonit und Pyrit führend. Gelegentlich Knollen und Lagen von Chert (schichtparallel). Im nördlichen Faziesbereich häufig kleinräumige Schrägschichtung, meist stark bioturbiert. Regional im oberen Teil sehr grobspätig (Kieselkalk-Echinodermenbrekzie).

Geomorphologischer Ausdruck
Braune Felswand
Mächtigkeit
15 - 600 m, ca. 100 m (Linder 2002)

Komponenten

Lithologien
  • Echinodermenkalk : auch Trochitenkalk/calcaire à entroques (ev. Spatkalk)
  • Kieselkalk
  • chert
Mineralien
  • Glaukonit
Fossilien
  • Schwämme
  • Crinoideen
  • Brachiopoden
  • Echinoideen
  • Bryozoan

Hierarchie und Abfolge

Alter

Alter Top
Spätes Hauterivien
Bermerkungen zu Top
-
Alter Basis
Frühes Valanginien
Bermerkungen zu Basis

Ende des frühen Valanginian

Datierungsmethode

Biostratigraphie: Ammoniten in den liegenden und den hangenden Schichten.

Geografie

Paläogeografie
Vorarlberg (A) bis Westschweiz, Autochthon bis Südhelvetikum.
Typusregion
Typlokalität
-
Typusprofil
Referenzprofile
-
Point of interest
-

Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
North Tethyan Shelf (Helv.) :
marge continentale européenne ,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
Der schiefrige Kalkmergel und der Kieselkalk wurden unter offenmarinen Bedingungen unterhalb der Wellenbasis abgelagert, während das Auftreten von sparitischem Kalk in der Echinodermenbrekzie auf Umlagerung durch bewegtes Wasser, vermutlich im Bereich der Wellenbasis, hindeutet (Jordi 2012).
Sequenz
Der Helvetische Kieselkalk setzt sich aus zwei genetisch analogen Sequenzen zusammen. Diese beginnen an der Basis mit schiefrigem Kalkmergel, der in mächtigen Kieselkalk übergeht, und enden mit einer Echinodermenbrekzie (Jordi 2012).
Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Jägerchrüz Westliches Helvetikum Bundstock-Element Axen-Decke Östliches Helvetikum Ardon Doldenhorn-Decke Morcles Drusberg-Decke
  • Niederhorn-Pilatus-Schuppe
  • Bürgenstock-Urmiberg-Schuppe
  • Hochflue-Schuppe
Sublage-Decke Glarner Deckenkomplex
  • Ilanz-Decke
  • Wageten-Schuppe
  • Gonzen-Walenstadt-Schuppenzone
  • Mürtschen-Decke
Zentrales Helvetikum Gellihorn
Metamorphose
-
Metamorphosefazies
-
Bemerkung zur Metamorphose
-

Referenzen

Erstdefinition
Funk Hanspeter (1969): Typusprofile der helvetischen Kieselkalk-Formation und der Altmann-Schichten. , Eclogae geol. Helv. 62/1, 191-203

Der eigentliche Kieselkalk ist charakterisiert durch fein im mergeligen, sandigen Kalk verteilte, authigene Kieselsäure (Chalcedon und Quarz). Beim Anätzen mit verdünnter HCl bleibt ein weisses, feinmaschiges Gitterwerk zurück. Wechsellagerung von bankigen, kalkigeren und mergeligeren Abschnitten von 10-100 cm Mächtigkeit bauen das Gestein auf.

Neubearbeitung
-

Material und Varia

Anwendungen
-
schwarzblau, rotbraun anwitternd

  • «Oberer Teil des Helvetischen Kieselkalkes» (s.l.) Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Gemeint ist der obere Teil des Helvetischen Kieselkalkes. Umfasst die «Oberer Kieselkalkschiefer», den «Oberen Kieselkalk» (s.s.), sowie die «Obere Echinodermenbrekzie».
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Echinodermenbrekzie des Oberen Kieselkalkes» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberster, meistens grobspätiger und dickgebankter Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
      Alter
      Hauterivien - Hauterivien
      Mächtigkeit
      15 m (Kopp 1962), 20 - 30 m (Jordi 2012)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Gebankte Abteilung des Oberen Kieselkalkes» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Monotone Wechselfolge von mittelgebanktem Kieselkalk und dünnen, schieferigen Zwischenlagen im oberen Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
      Alter
      Spätes Hauterivien - Spätes Hauterivien
      Mächtigkeit
      60 (W Hohgantkette) bis 140 m (E Hohgantkette) (Jordi 2012)
      Geografische Verbreitung
      Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Wurde bei der Definition bei Funk 1969 als Schichtglied der Formation des Helvetischen Kieselkalkes ausgeschieden. Eine Benennung mit Oberer oder Unterer ist weder notwendig noch erlaubt.
    • «Schyniges Band» (oberes ...)

      Herkunft des Namens
      schynig = scheinig, hell
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokale helle glaukonithaltige Mergelzwischenlage an der Basis des Oberen Kieselkalkes.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      ca. 10-20 m ; bis zu 30 m (Mojon 1982).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Lidernen-Member Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Liderner Plänggeli (SZ), am Chaiserstock

    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Bräunlicher, glaukonitisch-sandiger Kalk und Mergel, fossilführend und zudem oft grobe Quarzkörner führend. Vorkommen in der Mitte oder in der oberen Hälfte des Helvetischen Kieselkalkes.
    Alter
    Frühes Hauterivien - Spätes Hauterivien
    Mächtigkeit
    Oft nur ca. 1-1,5 m ; 9 - 25 m in der S-Fazies (Schindler 1959)
    Geografische Verbreitung
    Ganze Schweiz
    Typusregion
    Zentralschweiz, W Vierwaldstättersee
    Kommentar
    Wo das Lidernen-Mb. fehlt (Südfazies), ist eine Gliederung in Unterer und Oberer Kieselkalk nicht möglich.
  • «Unterer Teil des Helvetischen Kieselkalkes» (s.l.)

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Gemeint ist der untere Teil des Helvetischen Kieselkalkes. Umfasst die «Kieselkalkschiefer» und den «Unteren Kieselkalk» (s.s.), d.h. die Anteile unterhalb des Lidernen-Members. Stellenweise folgt noch eine geringmächtige Echinodermenbrekzie darüber.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    2-100 m (Mojon 1982)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Echinodermenbrekzie des Unteren Kieselkalkes» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Spätige, meist mittel- bis dickgebankte Abfolge von braun bis ockerbraun anwitternden Kalken im Dach des «Unteren Kieselkalkes».
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      4-15 m in der Randkette (Mojon 1982), 15-20 m (Jordi 2012)
      Geografische Verbreitung
      Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz: Randkette (Hohgant, Pilatus), Axen- und Drusberg-Decke.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      In Funk 1969 noch als eigene Einheit ausgeschieden innerhalb der Formation des Helvetischen Kieselkalkes. Unterscheidet sich von der «Echinodermenbrekzie des Oberen Kieselkalkes» durch feinere Echinodermenfragmente, sowie das beinahe Fehlen von Bryozoen.
    • «Gebankte Abteilung des Unteren Kieselkalkes»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Sehr eintönig, feinkörnige, regelmässig gebankte verkieselte Kalke (arenitischer Echinodermen-Spongien-Biomikrit mit «Mäuerchenkalkestruktur») im unteren Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
      Alter
      Frühes Hauterivien - Frühes Hauterivien
      Mächtigkeit
      bis 250 m (Mojon 1982) ; 120-180 m (Jordi 2012) ; bis 400 m (Funk 1969)
      Geografische Verbreitung
      Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Wurde bei der Definition bei Funk 1969 als Schichtglied (member) der Formation des Helvetischen Kieselkalkes ausgeschieden. Eine Benennung mit "Oberer" oder "Unterer" ist weder notwendig noch erlaubt.
    • «Schieferige Abteilung des Unteren Kieselkalkes»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Ausgeprägte mergelig-schieferige Abfolge im basalen Bereich des «Unteren Kieselkalkes».
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      26-140 m (Jordi 2012), davon 6-20 m unter die «Crioceras-Schichten» und 60-120 m eigentlichen «Basisschiefer des unteren Kieselkalkes».
      Geografische Verbreitung
      Randkette, Axen-Decke.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Untere Kieselkalkschiefer» (s.s.) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Die «Kieselkalkschiefer» machen den grössten Teil der mergelig-schiefrig ausgebildeten Basis der Helv. Kieselkalk-Fm. aus.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Goldswiler-Platten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Goldswil bei Interlaken (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ton- und Quarz-reicherer, biodetritischer Teil des unteren Kieselkalk-Schiefers, mit Karbonatdissolution (Stylolithen).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Harderfalte zwischen Ringgenberg und Goldswil.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Ringgenberg-Schichten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Ringgenberg (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dieser informelle Begriff bezeichnet grau-gelblicher, plattiger bis schiefriger, leicht spikulitischer Mikrit im Hangenden der Gemsmättli-Bank (Helvetischer-Kieselkalk).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        40 m an der Schratteflue (Mojon 1982)
        Geografische Verbreitung
        Im Raum Interlaken-Brienzersee. Weiter im Osten: Bauen-Brisen, Schiferenegg, Brienzer Rothorn, Augstmatthorn, Schratteflue, Schafmatt.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Rahberg-Bank Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Rahberg = Raaberg (SG), NE Ende des Mattstock

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dunkler, feinkörniger, inwendig dunkel grünlichgrauer Kalk mit vielen glasigen Quarzkörnern und feinen, dunkelgrünen Glaukonitkörnchen. Verwittert sandig und enthält schwarzgraue, phosphoritartige Knollen und massenhaft Versteinerungen, namentlich Discoideen.
    Alter
    Frühes Hauterivien - Frühes Hauterivien
    Mächtigkeit
    5 - 15 cm
    Geografische Verbreitung
    Ostschweiz
    Typusregion
    westliche Churfirsten, Säntisgebiet
    Kommentar
    Vermutlich eine jüngere Weiterentwicklung der Mangelsedimentationsphase an der Valanginian-Hauterivian-Grenze, welche mit der Obersäss-Bank in den Churfirsten beginnt und in der weit verbreiteten Gemsmättli-Bank ihren Höhepunkt hat. Das grobsandige Pygurus-Member (Betlis-Formation) wie auch das grobsandige Palis-Member (Helvetischer Kieselkalk) treten auch in diesem Kontext regional auf.
  • Palis-Bank Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Palis = Paliis (SG), Churfirsten

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Echinodermenbiomikrit, oft verkieselt (Unterschied zu Pygurus-Member) mit bimodalem Quarzsand, an der Basis des Helvetischen Kieselkalkes.
    Alter
    Valanginien - Frühes Hauterivien
    Mächtigkeit
    Bis 6.5 m (Haldimann 1977).
    Geografische Verbreitung
    Sehr lokal auftretend, z.B. im Nordteil des Südhelvetikums der Ostschweiz
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Die Matrix ist Kieselkalk-artig und nicht Betlis-Kalk-artig wie beim Pygurus-Member. Entspricht den «Horizont C» der Gemsmättli-Bank.
  • Gemsmättli-Bank Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Bergrücken Gemsmättli (OW), am Pilatus

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Basale Abfolge des Helvetischen Kieselkalkes, bestehend aus einem Hartgrund mit Phosphoritbildungen, einer Fossilschicht (Kondensationshorizont, u.a. mit Crioceraten) und einer Glaukonitbank.
    Alter
    Frühes Valanginien - Spätes Valanginien
    Mächtigkeit
    0,5-1 m (Stauffer 1920), bis 4 m am Niederhon / Hohgant (Mojon 1982).
    Geografische Verbreitung
    Vorarlberg (A), Ost- und Zentralschweiz.
    Typusregion
    Pilatus (OW)
    Kommentar
    Entspricht den «Crioceras-Schichten» des Justistals (sensu Kaufmann 1886, non Escher 1854).
    • «Horizont C» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberer Teil (Hauptmasse) der Gemsmättli-Bank, bestehend aus grobsiltigem bis grobsandigem, echinodermenfürendem, glaukonitischem Biomikrit.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Bis 4 m (Mojon 1982).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Horizont B» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokaler, fossilreicher Kondensationshorizont (glaukonitischer Biomikrit, z.T. phophoritisiert) des mittleren Teil der Gemsmättli-Schicht.
      Alter
      Spätes Valanginien - Spätes Valanginien
      Mächtigkeit
      Max. einige Dezimeter (Mojon 1982).
      Geografische Verbreitung
      Nur lokal im Raume Niederhorn - Hohgant und Risetenstock - Pilatus.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Horizont A» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Phosphoritisch-limonitische Kruste im angebohrten Dach der Betlis-Formation, die als Basis der Gemsmättli-Bank betrachtet wird. Lokal durch eine Omissionsfläche ersetzt.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Einige Zentimeter (Mojon 1982).
      Geografische Verbreitung
      Nordfazies der Randkette (Justistal, Sichle, Urmiberg, Pilatus, Rigi-Hochflue, Bärenfallen/Zilistock).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -