«Untere Belpbergschichten»

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
N/A
RGB-Farbe
R: 125 G: 125 B: 125
Rang
lithostratigraphische Einheit
Gebrauch
Element ist nicht in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
«Untere Belpbergschichten»
Französisch
«Couches inférieures du Belpberg»
Italienisch
«Strati inferiori del Belpberg»
Englisch
«Lower Belpberg Beds»
Herkunft des Namens
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Historische Varianten
Horizont 1 = Stratigraphisch tiefere Schichten (Rutsch 1928), Blaugraue schiefrige MergeI und Mergelsandsteine (Rutsch 1933).
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung

Geröllpetrographie: 55% Kristallin (Granit, Porphyr, Grüngesteine), 45% Sediment (bis 40% weisser Quarzit)

„Unterer Teil der Belpberg-Schichten: Dieser Abschnitt besteht zur Hauptsache aus bankig-plattigen Sandsteinen, siltigen Sandsteinen, Mergelsandsteinen und mehr oder weniger sandi­gen und tonigen Mergeln sowie untergeordneten Nagelfluhhorizonten. Die Mergel sind je nach Verwitterungsgrad blaugrau oder gelbgrau gefärbt. Sie sind in frisch ausgespülten To­beln gut, im bewachsenen Gelände jedoch nur schwer zu erkennen. Lokal finden sich bräunliche Lagen und Linsen mit kohligem Material sowie schlecht erhaltene Stein­kerne von Muscheln. Bei diesen Ablagerungen handelt es sich um Brackwasserbildungen (Rutsch 1967).

Geomorphologischer Ausdruck
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Mächtigkeit
Über 150 m (Rutsch 1928).

Komponenten

Lithologien
  • Sandstein (Psammit, Arenit) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • Mergelstein
  • Nagelfluh
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Burdigalien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Burdigalien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
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Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Nordalpine Vorlandbecken,
Herkunftstyp
  • sedimentäre
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Mittelländische Molasse
Metamorphose
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Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
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Neubearbeitung
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Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • Utzigen-Muschelsandstein Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Utzigen (BE), Vechingen

    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
    unbekannter Status
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Horizont aus fossilreichem Muschelsandstein und Mergel innerhalb der Belpberg-Schichten, der gegen Südwesten seine Fortsetzung in einer polymikten Nagelfluh (Ulmiz-Nagelfluh) findet, bzw. faziell in diese übergeht.
    Alter
    Burdigalien - Burdigalien
    Mächtigkeit
    6 - 7 m (Gerber 1926)
    Geografische Verbreitung
    Im Radelfingengraben (BE) südöstlich von Utzigen
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Ulmiz-Quarzitnagelfluh Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Ulmiz (BE), Köniz

    Rang
    lithostratigraphisches Member
    Status
    unbekannter Status
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Über weite Strecken durchgehend verfolgbarer Quarzitnagelfluhhorizont, der rund 100 - 130 m über der Basis der Belpberg-Schichten liegt und u.a. Gangquarz-, Quarzit- sowie Hornsteingerölle enthält. Meist führt diese Quarzitnagelfluh weniger als 10% Kalk- und Sandsteingerölle. Lateral findet sie ihre Fortsetzung in einem Fossilien-führenden Muschelsandstein (Utzigen-Schichten), bzw. geht faziell in diesen über.
    Alter
    Burdigalien - Burdigalien
    Mächtigkeit
    Bis 5 - 8 m mächtig.
    Geografische Verbreitung
    Die eigentliche Ulmiz-Nagelfluh lässt sich von der Typlokalität am Ulmizberg bis in die Südabdachung des Liesbergs verfolgen. Im Gummersloch (BE), auf der Nordseite des Gurtentäli (BE), in der Gegend von Oberbalm (BE) – Borisried (BE).
    Typusregion
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    Kommentar
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