«Rhötton»

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Darstellung, Status

Index
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CMYK-Farbe
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RGB-Farbe
R: 200 G: 135 B: 80
Rang
lithostratigraphisches Member
Gebrauch
Element ist in Gebrauch
Status
inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
SKS-Notiz
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SKS-Datum
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Kommentar
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Nomenklatur

Deutsch
«Rhötton»
Französisch
«Rhötton»
Italienisch
«Rhötton»
Englisch
«Rhötton»
Herkunft des Namens
Roter Tonstein
Historische Varianten
Röth (Tobler 1905 Tab.11), Oberes Rhöt = Rhöt im engern Sinne = eigentliches Röth (Disler 19141), Röt (Hantke 1967, Fischer et al. 1971, Müller et al. 1984), Rötton (Jordan & Deplazes 2018)
Nomenklatorischer Kommentar
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Synonyme

Synonyme
Nicht-Synonyme
Verwechslungsgefahr

Beschreibung

Beschreibung
Glimmerreiche, sehr bunt gefärbte (meist dunkel rot bis braun) Mergel und mergelige Sandsteine im oberen Teil der Dinkelberg-Formation.
Geomorphologischer Ausdruck
Rotgefärbte Flachböschung.
Mächtigkeit
Max. 15 m (Fischer et al. 1971) ; bis 3 m in Süddeutschland/Nordschweiz

Komponenten

Lithologien
  • Schlammstein : Tonstein/Mergelstein der Molasse
Mineralien
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Fossilien
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Hierarchie und Abfolge

Übergeordnete Einheit
Untergeordnete Einheiten
Hangendes
    -
Liegendes
Laterales Äquivalent
Obergrenze
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Untergrenze
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Stratigraphische Diskussion
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Alter

Alter Top
Frühes Anisien
Bermerkungen zu Top
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Alter Basis
Frühes Anisien
Bermerkungen zu Basis
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Datierungsmethode
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Geografie

Paläogeografie
Wiesental
Typusregion
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Typlokalität
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Typusprofil
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Referenzprofile
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Point of interest
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Paläogeografie und Tektonik

Paläogeografie
Germanisches Becken,
Herkunftstyp
  • sedimentär
Bildungsbedingungen
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Sequenz
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Tektonische Einheit (bzw. Überbegriff)
Jura
  • Süddeutschland
  • Schwarzwald
Metamorphose
unmetamorph
Metamorphosefazies
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Bemerkung zur Metamorphose
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Referenzen

Erstdefinition
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Neubearbeitung
Disler Carl (1914): Stratigraphie und Tektonik des Rotliegenden und der Trias beiderseits des Rheins zwischen Rheinfelden und Augst. , Verhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft in Basel 25, 1-96

S.31: Das obere Röth oder das Röth im engern Sinne (siehe Profile V, VI und E), ca. 7 m mächtig, beginnt mit einem harten, meist grauen Sandstein (Profil V, Schicht 5, Profil VI, Schicht 1), der über die meist tonigen liegenden Schichten stark herausragt. Über dieser Sandsteinbank, 1-2 m höher, von ihr durch bröckelige, graue Sandsteinbänke oder durch Tone getrennt, folgt regelmässig nochmals ein schlecht gebankter, grauer Sandstein (Profil V, Schicht 8, Profil VI, Schicht 5, Profil E, Schicht 4), der reich ist an Malachit. Diese Schicht scheint ziemlich durchgehend zu sein, da sie sich nicht nur in den beiden Röthprofilen des Rheinufers, sondern auch im Röthaufschluss bei Maisprach vorfindet. Darüber folgen ca. 2,5 m rote, orangegelbe, violette, graublaue und graugelbe, also sehr bunte, zum Teil fein gesprenkelte Tone. Erwähnenswert ist eine Lage graugelben plastischen Tones (Profil VI, Schicht 11, Profil E, Schicht 10), die in dem sonst trockenen Profil bei Maisprach sich als feuchte Schicht heraushebt. Das Hangende dieser Tone bilden ca. 2 m dünnbankige, graugelbe bis rötliche Dolomite und als Abschluss des ganzen Horizontes erscheint eine wenige dm mächtige, sehr augenfällige Lage violetter und düsterroter, weicher Tone.
Wichtige Publikationen
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Material und Varia

Anwendungen
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  • «Arenicolites-Bank»

    Herkunft des Namens
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    Rang
    lithostratigraphische Bank
    Status
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    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Leithorizont im Oberen Buntsandstein.
    Alter
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    Mächtigkeit
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    Geografische Verbreitung
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    Typusregion
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    Kommentar
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