Flurlingen-Quelltuff

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Rappresentazione e status

Sigla
-
Colori CMYK
-
Colori RGB
R: 200 G: 240 B: 180
Rango
Formazione litostratigrafica
Uso
Unità in uso.
Status
termine informale
SCS nota
-
SCS data
-
Commento
-

Nomenclatura

Tedesco
Flurlingen-Quelltuff
Francese
Tuf calcaire de Flurlingen
Italiano
Tufo calcareo di Flurlingen
Inglese
Flurlingen calcareous tufa
Origine del nome

Flurlingen (ZH), S Schaffhausen

Varianti storiche
Quellentuffe auf Kettenen = Flurlinger Kalktuff (Heim 1931), Tufflager von Flurlingen (Hantke 1959a), Flurlingen-Quelltuff (Graf 2009)
Osservazioni sul nome
-

Sinonimi

Sinonimo
Non-sinonimo
Confusione possibile

Descrizione

Descrizione
-
Espressione geomorfologica
-
Potenza
Ca. 12-15 m (Graf 2009)

Componenti

Litologia
-
Minerali
-
Fossili
  • Plantae (Pflanzen - végétaux) : Plantae
  • mammiferi

Gerarchia e successione

Unità di rango superiore
Unità di rango inferiore
Unità sovrastante
    -
Unità sottostante
Equivalente laterale
Limite superiore
-
Limite inferiore
Auf den Schichten der Unteren Süsswassermolasse liegt eine «Grundmoräne», welche von geringmächtigem Schotter überlagert wird. Bei diesem konnte offenbar lokal eine Verwitterung festgestellt werden. Darauf liegt der Kalktuff, dessen Schichten gegen den Hang zu ansteigen.
Osservazioni sulla stratigrafia
-

Età

Età al tetto
Tardo Pleistocene
Osservazioni sul tetto
-
Età alla base
Tardo Pleistocene
Osservazioni sulla base
-
Metodo di datazione
U/Th-Datierung einer Probe (HG-3) aus einem losen Block ergab ein Alter des Sediments von 102 ±8 ka BP (Mitt. J. Eikenberg, Tab. 3). Damit scheint eine Altersstellung des Flurlinger Kalktuffs am Ende der letzten Warmzeit bzw. zu Beginn der letzten Eiszeit plausibel.
In der Kiesgrube Solenberg führen die sandigen Einschaltungen kohlige Reste. Eine 14C-Datierung ergab ein Alter von 45 ± 0,42 ka BP.
14C-Datierungen von Holzresten aus verwittertem Lockergesteinsmaterial ("interstadiale Bildungen») im Gebiet des Flurlinger Hanges ergaben Alter von 25,21 ± 0,27 bzw. 24,89 ± 0,27 ka (Rey 1995). Die enthaltene Fauna wurde von Hantke (1959) als warnzeitlich und dem Eem angehörig interpretiert.

Geografia

Estensione geografica
Einziges, lokales Vorkommen.
Regione-tipo
Località-tipo
  • Kettenen = Chettenen, N Flurlingen (ZH)
    Caratteristiche del sito
    • upper boundary
    • lower boundary
    • typical facies
    Agibilità del sito
    • vanished outcrop
    • quarry
    Coordinate
    • (2689520 / 1282600)
    Nota
    • Heim 1931
Sezione-tipo
-
Sezione di riferimento
-
Punti d'interesse
-

Paleogeografia e tettonica

Paleogeografia
-
Tipo di protolito
  • sedimentaria
Condizioni di formazione
Im Quelltuff wurde eine vielfältige Fauna und Flora entdeckt. Besonders bekannt sind die Funde von Grosssäugerresten (z. B. Rhinoceros merckii JAEGER, Meister 1898). Die Fauna wurde von Hantke (1959) als warnzeitlich und dem Eem angehörig interpretiert.
Sequenza
-
Unità tettonica
Hochterrasse
Metamorfismo
non metamorfo
Facies metamorfica
-
Osservazioni sul metamorfismo
-

Referenze

Definizione
Heim, Albert (1931): Geologie des Rheinfalls. , Mitt. Natf. Ges. Schaffhausen 10, 70 S.

Quellen aus dem Schotter des Kohlfrist haben die jetzt grösstenteils ausgebeuteten 12 bis 15 m mächtigen Quellentuffe auf Kettenen, N ob Flurlingen, 60 m über dem Rheine in 450 bis 470 m abgesetzt. Diese Kalktuffe liegen teils auf Rissgrundmoräne, teils auf dem stark verwitterten Rinnenschotter, und sie werden überdeckt mit Moränen der letzten Vergletscherung (Jungmoränen). Zur Zeit sind die Lagerungsverhältnisse nicht mehr deutlich zu erkennen, indem Ausbeute und Abrutschungen sie gestört haben. Dass die Tuffe zwischen zwei Moränen gelagert waren, war mir früher in einem gewissem Stadium des Tuffbruchbetriebes klar sichtbar. Ebenso wird das interglaziale Alter des Flurlinger Kalktuffes bewiesen dadurch, dass Meister im Tuffe einen Kiefer von Rhinoceros Merkii gefunden hat, das überall, wo es bisher in der Schweiz gefunden worden ist, nur der letzten Integlazialzeit angehört. Die Tuffe enthalten massenhaft Pflanzenabgüsse. Weitaus vorherrschend ist Bergahorn, dann Buxus sempervirens, Buche fehlt (L. Wehrli). S.24
Revisione
Graf Hansruedi (2009): Stratigraphie von Mittel- und Spätpleistozän in der Nordschweiz. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 168, 198 S.

S.43: Der einst ca. 12-15 m mächtige Flurlingen-Quelltuff wurde während längerer Zeit bis zu Beginn des letzten Jahrhunderts abgebaut. Heute sind an der ehemaligen Abbaustelle nur noch einige lose Blöcke des Tuffs vorhanden. Seine lithostratigraphische Position ist nach Heim (1931) folgende: Auf den Schichten der Unteren Süsswassermolasse liegt eine «Grundmoräne», welche von geringmächtigem Schotter überlagert wird. Bei diesem konnte offenbar lokal eine Verwitterung festgestellt werden. Darauf liegt der Kalktuff, dessen Schichten gegen den Hang zu ansteigen. Im damaligen Aufschluss konnten auf seiner Oberfläche Gletscherschliffe beobachtet werden. Darauf lagerten einst einige Meter glazigene Ablagerungen, die Heim (1931) der letzten Eiszeit zurechnete. Im Quelltuff wurde eine vielfältige Fauna und Flora entdeckt. Besonders bekannt sind die Funde von Grosssäugerresten (z. B. Rhinoceros merckii JAEGER, Meister 1898). Die Fauna wurde von Hantke (1959) als warnzeitlich und dem Eem angehörig interpretiert. Die Frage nach dem Alter des Tuffs wurde wiederholt diskutiert (Kap. 5.1.6).
Pubblicazioni importanti
  • Graf Hansruedi (2009): Stratigraphie von Mittel- und Spätpleistozän in der Nordschweiz. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 168, 198 S.
  • Heim, Albert (1931): Geologie des Rheinfalls. , Mitt. Natf. Ges. Schaffhausen 10, 70 S.

Materiale e vario

Utilizzazione
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