«Untere Bunte Molasse» (der subalpine USM)

Torna alla sintesi

Rappresentazione e status

Sigla
o3
Colori CMYK
-
Colori RGB
R: 195 G: 145 B: 95
Rango
Formazione litostratigrafica
Uso
Unità in uso.
Status
termine informale
SCS nota
-
SCS data
-
Commento
Eine Typlokalität ist nicht festgelegt. Als Typprofile kommen im subalpinen Gebiet der Zentral- und Ostschweiz nur solche in Frage, wo der Kontakt mit der Unteren Meeresmolasse aufgeschlossen ist, d.h. Rigi- und Rossberg-Nordfuss einerseits und das Thurtal und Stockberg-Nordfuss anderseits (Habicht 1987).

Nomenclatura

Tedesco
«Untere Bunte Molasse» (der subalpine USM)
Francese
«Untere Bunte Molasse»
Italiano
«Untere Bunte Molasse»
Inglese
«Untere Bunte Molasse»
Origine del nome
-
Varianti storiche
Untere Bunte Molasse (Habicht 1945a, Frei 1979, Habicht 1987)
Osservazioni sul nome
-

Sinonimi

Sinonimo
Non-sinonimo
Confusione possibile

Descrizione

Descrizione
-
Espressione geomorfologica
-
Potenza
-

Componenti

Litologia
  • marna
Minerali
-
Fossili
  • Plantae (Pflanzen - végétaux) : Plantae

Gerarchia e successione

Unità di rango superiore
Unità di rango inferiore
Unità sovrastante
    -
Unità sottostante
Equivalente laterale
Limite superiore
-
Limite inferiore
-
Osservazioni sulla stratigrafia
-

Età

Età al tetto
Chattiano
Osservazioni sul tetto
-
Età alla base
Chattiano
Osservazioni sulla base
-
Metodo di datazione
-

Geografia

Estensione geografica
Zentral- und Ostschweiz (insb. Rigi-Rossberg und Thurtal/Stockberg-Nodrfuss).
Regione-tipo
-
Località-tipo
-
Sezione-tipo
-
Sezione di riferimento
-
Punti d'interesse
-

Paleogeografia e tettonica

Paleogeografia
-
Tipo di protolito
  • sedimentaria
Condizioni di formazione
-
Sequenza
-
Unità tettonica
Molassa subalpina
Metamorfismo
non metamorfo
Facies metamorfica
-
Osservazioni sul metamorfismo
-

Referenze

Definizione
Habicht Konrad (1945): Geologische Untersuchungen im südlichen sanktgallisch-appenzellischen Molassegebiet. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 83, 166 S.

S.118: In der Speerschuppe ist der auch von anderen Schuttfächern bekannte seitliche Übergang der unter-chattischen Nagelfluhfazien ... in die Fazies der Unteren Bunten Molasse (Molasse Rouge) prachtvoll zu beobachten.

Revisione
Habicht J. K. A. (1987): Schweizerisches Mittelland (Molasse). , Internationales Stratigraphisches Lexikon Vol.1 Fasc.7b

UNTERE BUNTE MOLASSE (SUBALPINES GEBIET) USM (Rupélien olim «Chattien») Habicht, K. (1945a): Geologische Untersuchungen im südlichen st. gallisch-appen-zellischen Molassegebiet. - Beitr. geol. Karte Schweiz [N.F.] 83, p.118. Originalzitat: «In der Speerschuppe ist der auch von anderen Schuttfächern bekannte seitliche Übergang der unter-chattischen Nagelfluhfazien ... in die Fazies der Unteren Bunten Molasse (Molasse Rouge) prachtvoll zu beobachten.» Die Bezeichnung «Untere Bunte Molasse» ist der subalpinen Molasse Bayerns entnommen und entspricht dem auf das Stampien begrenzten Begriff «Molasse rouge» der Westschweiz, während «Rote Molasse» in der schweizerischen Literatur auch für jüngere, der Zone der >>> Granitischen Molasse zugehörige Schichten gebraucht wurde, entsprechend der «Oberen Bunten Molasse» Bayerns. Die Bezeichnung «Rote Molasse» sollte deshalb besser vermieden werden, da sie zu Verwechslungen Anlass gibt. Hingegen eignet sich «Untere Bunte Molasse» oder «Molasse rouge» gleicherweise als Bezeichnung dieser im unteren Teil der USM des subalpinen Gebietes weit verbreiteten Rotmergelfazies. Synonyma im subalpinen Gebiet: Studer 1825: 56, 61: Rothe Mergel am Fusse der Bäuchlen und der Rigi; Necker 1841: 375 >>>Mollasse rouge; Studer 1853a: 350, 351: Rothe Mergel in der Grundlage der subalpinen Zone Entlebuch-Luzern (Rigi)-Rossberg; Kaufmann 1860: 108: Bunte Mergel der südlichen antiklinalen Zone der Molasse der Mittel- und Ostschweiz (Entlebuch - Rigi Nordfuss - Rossberg Nordfuss - Gegend von Einsiedeln - Stöckerli - Unterer Mosenbach - Siebnen - Steinenbach bei Rieden und Wald bei Breitenau); Kaufmann 1872: 203: Rothe Molasse der südlichen Antiklinalzone; frei 1914: 2: Südliche Zone der roten Molasse (südliche rote Molasse); Haus 1937:10,15: Bunte Bäuchlen-Serie des Steiglenbachs, Molasse rouge de Vevey im basalen Teil der Honegg-Schuppe; Habicht 1938: 371, 373 und 1943: 202: Molasse rouge; Saxer 1938: 373: Rote Molasse; Haldemann 1948: 88: Molasse rouge de Vevey im unteren Teil der Honegg-Schuppe; Mornod 1949: 44: Couches de Chaffa; Emmenegger 1962: 99: Couches de Ramsera; Müller 1971: 16: Molasse Rouge (Gebiet von Einsiedeln); stürm 1973: 51: Molasse Rouge-Fazies (Rigi-N und NE-Flanke). Typlokalität und Typprofil: Eine Typlokalität ist nicht festgelegt. Als Typprofile kommen im subalpinen Gebiet der Zentral- und Ostschweiz nur solche in Frage, wo der Kontakt mit der Unteren Meeresmolasse aufgeschlossen ist, d.h. Rigi- und Rossberg-Nordfuss einerseits und das Thurtal und Stockberg-Nordfuss anderseits. Lithologie: In typischer Ausbildung über 80% tiefrote, violettrote, grünlich-bläulich gefleckte Mergel mit geringmächtigen Einlagerungen von Mergelsandstein (Silt), weniger als 20% Bänke von Kalksandstein; lokale Kalknagelfluhschüttungen mit metamorphen Kristallingeröllen (Stockbergbasis). Mächtigkeit: Im Stockberg-Gebiet (LK-Blatt 1114 Nesslau) bis 700 m (Basis aufgeschlossen); im Hirschberg-Gebiet (LK-Blatt 1095 Gais) bis mindestens 1000 m (Basis nicht aufgeschlossen), im Spreitenbachtobel (LK-Blatt 1132 Einsiedeln) 950-1050 m (Basis nicht aufgeschlossen), am Rigi-Rossberg-Nordfuss (LK-Blatt 1151 Rigi) bis über 400 m (Basis z.T. aufgeschlossen). Stratigraphischer Verband: Liegendes: >>> Horwer Platten, Hangendes: >>> Formation der karbonatreichen Molasse, >>> Ebnater Schichten, >>> Appenzeller Sandstein (südliche Zone). Seitliche Verzahnung mit Grob-klastika (s. unten). Verbreitung, Fazies und Paläogeographie: Die Rotmergelfazies des tieferen «Chattien» bildet einen wichtigen Bestandteil der schweizerischen subalpinen Molasse. In typischer Ausbildung und grösster Mächtigkeit findet sie sich südlich der grossen Molasse-Aufschiebungen (Rigi-Kron-berg, Speer-Stockberg), und hier wiederum am mächtigsten in den zwischen den grossen Schuttfächerzentren liegenden Gebieten (oberer Zürichsee und Rheintalgebiet). Seitlich verzahnt sich die Rotmergelfazies mit den basalen Nagelfluhen der grossen «chattischen» Schuttfächer (>>> Speer-Schichten, >>> Weggiser Serie). Das Ablagerungsmilieu ist limnoterre-strisch. Fossilführung und Alter: Die Untere Bunte Molasse (Molasse rouge) des subalpinen Gebietes der Ost- und Zentralschweiz ist sehr fossilarm. Ein Issiodoromys sp.(Zähnchen, Bestimmung J. Hürzeler) von Mosen-bach (708.680/224.840, LK-Blatt 1133 Linthebene, vgl. ochsner 1975:85) weist auf Stampien hin. Aufgrund des chattischen Alters der bunten Rigi-Nagelfluh (Baumberger 1929: 303-305) wird «chattisches» Alter angenommen. Es dürfte sich jedoch um Rupélien handeln (vgl. >>> Rothe Molasse Kaufmann). Literatur: Baumberger 1929: 303; Emmenegger 1962: 99; frei 1914: 2; Habicht 1945a: 27, 38, 75,118, 1945b: Tf. VI; Haus 1937:10, 15; Kaufmann 1860: 108,1872: 205; Mornod 1949: 44; Müller 1971: 16; Necker 1841: 375; saxer 1938: 373; Schuppli 1952; Tf.II; Studer 1825: 56, 61, 1853a: 350, 351; stürm 1973: 51.

Pubblicazioni importanti
-

Materiale e vario

Utilizzazione
-