Corói-Formation

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Représentation et statut

Index
iCo
Couleur CMYK
(0%,25%,38%,22%)
Couleur RGB
R: 200 G: 150 B: 125
Rang
Formation lithostratigraphique
Usage
Ce terme est en usage.
Status
terme informel
Discussion du statut

Nomenclature

Deutsch
Corói-Formation
Français
Formation du (Pizzo) Corói
Italiano
Formazione del (Pizzo) Corói
English
Corói Formation
Origine du nom

Pizzo Corói (TI)/(GR), SE Passo della Greina

Variantes historiques

Glatte, schwarze, kalkfreie Bündnerschiefer (Heim 1891), Serie der schwarzen Tonschiefer und Tonschieferquarzite (Nabholz 1948), Coroi-Serie (Baumer et al. 1961, Wyss & Isler 2011), Coroiserie (Baumer 1964), Coroi black shales

Description

Description

Schwarze, kalkfreie, ebenflächige und siltige Tonschiefer mit Quarzkonkretionen.

Épaisseur
Ca. 150 m (Baumer et al. 1961), 500 - 600 m (Baumer 1964 ; ev. z.T. mit tektonischer Repetition), 150 - 700 m (Wyss & Isler 2011).

Composants

Minéraux
  • quartz
  • pyrite

Hiérarchie et succession

Unités hiérarchiquement subordonnées
Unités sous-jacentes
Limite inférieure

Inferno-Formation (unscharfe Grenze / allmählicher Übergang, indem der Unterschied zwischen den noch leicht kalkführenden und den kalkfreien Tonschiefern nur mit Salzsäure nachzuweisen ist) ; Während die kalkigen Tonschiefer der Inferno-Formation von einer weißen Flechte besiedelt werden, sitzt auf den rostig anwitternden, kalkfreien Tonschiefern der Coroi-Formation eine gelbliche Flechtenart.

Âge

Âge au sommet
  • Aalénien
Âge à la base
  • Aalénien
Méthode de datation

Aalénien (Baumer et al. 1961, Etter 1987). Früher als Hettangien betrachtet (Nabholz 1948, Nabholz & Voll 1963). Die Alterszuweisung basiert allein auf lithologischen Vergleichen mit entsprechend ausgebildeten helvetischen Sedimenten ; Fossilfunde fehlen (Wyss & Isler 2011).

Géographie

Extension géographique
Die Coroi-Formation erscheint im Westen erstmals ob Sta. Maria, im Hang «Puoza», bildet den Scopigipfel und streicht am Lago Retico vorbei in den Riale Presciuà, wo sie, wie auch westlich des Scopi, mit tektonischem Kontakt am steilstehenden Gotthardmassiv endet. Östlich Val Camadra finden sich die schwarzen Tonschiefer im Winkel zwischen Greina und Val Camadra. Dort liegt auch die Typuslokalität Piz Coroi (J. D. Frey, Diss. in Vorbereitung).
Localité-type

Paléogéographie et tectonique

  • Jurassique
  • Dogger
Termes génériques
Type de protolithe
  • sédimentaire
Conditions de formation

Sedimentation unter euxinischen Bedingungen.

Références

Définition
Baumer Adrian, Frey J. Dietrich, Jung Walter, Uhr Albert (1961) : Die Sedimentbedeckung des Gotthard- Massivs zwischen oberem Bleniotal und Lugnez. (Vorläufige Mitteilung). Eclogae geol. Helv. 54/2, 478-491

Die Coroi-Serie ist identisch mit der «Serie der schwarzen Tonschiefer und Tonschieferquarzite» von W. K. Nabholz. Sie besteht aus einer eintönigen Folge von schwarzen, ebenflächigen, kalkfreien, kieselsäurereichen Tonschiefern mit grossem Pyritgehalt. Gegen Westen zu treten zudem immer häufiger quer zur Schieferung stehende Blättchen eines Glimmerminerals auf. Im obersten Teil stehen am Pass Diesrut und auf der Alp Bamosa einige handbreite Bänke eines grauen, schwach kalkigen Quarzites an. Die Mächtigkeit der Coroi-Serie lässt sich zufolge der intensiven Verschieferung und des tektonischen Kontaktes im Dache der Serie nicht genau angeben. Sie beträgt ca. 150 m. Fossilien konnten bisher keine gefunden werden, abgesehen von zweifelhaften Problematika. Die Sedimentation ist ausgesprochen euxinisch. Auffallend ist die Ähnlichkeit dieser Tonschiefer mit den Dachschiefern im Schletter Graben bei Ausserbinn (P. Meier & W. K. Nabholz, 1950, S. 210), dann aber auch mit den Opalinusschiefern im Helvetikum und mit dem «Aalénien des Cols». Wir stellen deshalb diese Serie ins Aalenian. Die kalkigen Quarzite vom Pass Diesrut und der Alp Ramosa sind möglicherweise gleichaltrig mit dem helvetischen Eisensandstein).

Révision
Bianconi Filippo, Strasky Stefan (2015) : Foglio 1252 Ambrì-Piotta. Atlante geol. Svizzera, Note espl. 138

«Formazione di Coroi»: si tratta della serie superiore comprendente una sequenza monotona di argilloscisti neri e argilloscisti quarzitici. p.47

  • «Basaler Quarzit» (Coroi-Fm.)

    Rang
    Banc lithostratigraphique
    Statut
    terme incorrect (mais utilisé de manière informelle)
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