«Niedermatt-Schichten»

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Représentation et statut

Index
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Couleur CMYK
-
Couleur RGB
R: 235 G: 220 B: 145
Rang
unité lithostratigraphique
Usage
Ce terme est en usage.
Statut
terme informel
SCS note
-
SCS date
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Commentaire
-

Nomenclature

Allemand
«Niedermatt-Schichten»
Français
«Couches de Niedermatt»
Italien
«Strati di Niedermatt»
Anglais
«Niedermatt Beds»
Origine du nom

Niedermattgraben (BE), nördlich Signau

Variantes historiques
«Helvétien» auct., Niedermattschichten (della Valle 1965), Niedermatt-Schichten (Habicht 1987)
Remarques nomenclatoriales
-

Synonymie

Synonymes
Non synonymes
Risques de confusion

Description

Description

„Die marin-brackischen Niedermatt-Schichten sind gekennzeichnet durch einen häufigen lateralen und vertikalen Wechsel von Sandstein- und Nagelfluhschich­ten (della Valle 1965). Die meisten Schichtwechsel spielen sich im Mäch­­tigkeitsbereich von 1 bis 5 m ab. Typisch sind olivgraue, glimmerreiche, wei­che Feinsand- bis Siltsteine. Die Sandsteine liegen z.T. als so genannte Knau­ersandsteine vor. In den polymikten Konglomeraten finden sich vielfach inkohlte Holzreste (della Valle 1965). Untergeordnet treten auch tonige Mergel auf.“ [Gruner 2001 S.22]

Expression géomorphologique
-
Epaisseur
Ca. 170 m

Composants

Lithologies principales
  • conglomérat (pséphite, rudite) : grain > 2 mm (psephite / rudite: elements = gravel, boulder, block)
  • siltite
  • grès (psammite, arénite) : grains 1/16 mm - 2 mm
Minéraux particuliers
-
Fossiles principaux
  • bois
  • ostréidés
  • foraminifères
  • végétaux : Plantae
  • dents de requins
  • ostracodes

Hiérarchie et succession

Unité hiérarchiquement supérieure
Unités hiérarchiquement subordonnées
Unités sus-jacentes
    -
Unités sous-jacentes
Équivalents latéraux
Limite supérieure
-
Limite inférieure
Eine untere Grenze der Niedermatt-Schichten wurde von della Valle (1965) nicht festgelegt (Habicht 1987). Das Dach der Luterbach-Nagelfluh im Dach der liegenden Belpberg-Schichten wird als (hypothetische) Untergrenze gewählt.
Discussion stratigraphique
Die Niedermatt-Schichten sind Ablagerungen eines marin-brackischen Milieus.

Âge

Âge au sommet
Burdigalien
Note sur le sommet
Mittleres Burdigalien (?Karpatien)
Âge à la base
Burdigalien
Note sur la base
Mittleres Burdigalien (?Sallomacien)
Méthode de datation

Die chronostratigraphische Einordnung der Niedermatt-Schichten ins mittlere Burdigalien erfolgt nur durch ihre Stellung im Schichtverband (jünger als die Belpberg-Schich­ten).

Géographie

Extension géographique
Südöstlich des Luterbachs (BE), im Egg-Graben im obersten Teil des Biembachs (BE), östlich von Bigenthal (BE), im Blasenfluegebiet (BE), im Schwändigraben südlich der Blasenflue (BE), am nördlichen Hürnberg (BE).
Région-type
-
Localité-type
  • Niedermattgraben (BE), N Signau
    Particularités du site
    • upper boundary
    • typical facies
    Coordonnées
    • (2620880 / 1198490)
    Note
    • della Valle 1965 ; Untergrenze fehlt
Coupe-type
  • Niedermattgraben (BE), N Signau
    Particularités du site
    • upper boundary
    • typical facies
    Coordonnées
    • (2620880 / 1198490)
    Note
    • della Valle 1965 ; Untergrenze fehlt
Coupes de référence
-
Point of interest
-

Paléogéographie et tectonique

Paléogéographie
Bassin d'avant-pays nord-alpin,
Type de protolithe
  • sédimentaire
Conditions de formation
Marin-brackisch.
Séquence
-
Unité tectonique (resp. catégorie générique)
Molasse du Plateau
Métamorphisme
-
Faciès métamorphique
-
Remarque sur le métamorphisme
-

Références

Définition
della Valle Gianni (1965): Geologische Untersuchungen in der miozänen Molasse des Blasenfluhgebietes (Emmental, Kt. Bern). , Mitt. natf. Ges. Bern [N.F.] 22 (1964), 87–181

Dabei hat sich gezeigt, dass zwei lithostratigraphische Einheiten ausgeschieden werden können, die Niedermatt-Schichten im Liegenden und die Hundschüpfen-Schichten im Hangenden. Die Niedermatt-Schichten sind gekennzeichnet durch einen häufigen Wechsel zwischen Sandstein- und Nagelfluhschichten. Nirgends tritt ein Gesteinstypus in grösserer Mächtigkeit auf; eine einzige Sandsteinbank des Profils erreicht 11 m Mächtigkeit. Die meisten Schichtwechsel spielen sich im Mächtigkeitsbereich von 1 - 5 m ab. Unregelmässige Schichtbegrenzungen und horizontal stark variierende Mächtigkeiten sind häufig. Ein Beispiel bietet im Niedermattgraben die unterste Region des Länggrates, wo eine 5 m mächtige Nagelfluhschicht innerhalb einiger Dutzend Meter auf 3 m reduziert ist.

Révision
Habicht J. K. A. (1987): Schweizerisches Mittelland (Molasse). , Internationales Stratigraphisches Lexikon Vol.1 Fasc.7b

NIEDERMATT-SCHICHTEN (OMM ; ?Helvétien s.l.) della Valle, G. (1965): Geologische Untersuchungen in der miozänen Molasse des Blasenfluhgebietes (Emmental, Kt. Bern). - Mitt. natf. Ges. Bern [N.F.] 22, p.87. Originalzitat: «Dabei hat sich gezeigt, dass zwei lithostratigraphische Einheiten ausgeschieden werden können, die Niedermatt-Schichten im Liegenden und die Hundschüpfen-Schichten im Hangenden.» della Valle 1965: 97. «Die Niedermatt-Schichten sind gekennzeichnet durch einen häufigen Wechsel zwischen Sandstein- und Nagelfluhschichten. Nirgends tritt ein Gesteinstypus in grösserer Mächtigkeit auf; eine einzige Sandsteinbank des Profils erreicht lim Mächtigkeit. Die meisten Schichtwechsel spielen sich im Mächtigkeitsbereich von 1 - 5 m ab. Unregelmässige Schichtbegrenzungen und horizontal stark variierende Mächtigkeiten sind häufig. Ein Beispiel bietet im Niedermattgraben die unterste Region des Länggrates, wo eine 5 m mächtige Nagelfluhschicht innerhalb einiger Dutzend Meter auf 3 m reduziert ist.» della Valle 1965: 98. Typlokalität: Niedermattgraben, N von Signau. LK-Blatt 1168 Langnau. Koord. 620.880/198.490. Typusprofil: LK-Blatt 1168 Langnau. Koord. 620.880/198.490 bis 620.750/198.730. della Valle 1965:97. Da die Untergrenze nicht festgelegt werden konnte, bleibt der Begriff vorläufig informal. Lithologie: Sandsteine, Kalksandsteine, polymikte Nagelfluh, untergeordnet auch vorwiegend siltige, tonige Mergel in häufigem vertikalem und horizontalem Wechsel. Einzelheiten über die Sedimentpetrographie siehe della Valle 1965:98 ff. Schwermineralien: Epidot-Vormacht mit Granat als Nebengemengteil. Die Mächtigkeit erreicht ca. 170 m, die Fazies ist marin-brackisch. Fossilführung und Alter: Nicht näher bestimmbare Mollusken (namentlich Ostreidae), Haizähne, ferner Bryozoenreste, nicht näher bestimmte Foraminiferen, Ostracoden (Cytheridea cfr. acuminata Bosq.) (det. Oertli) und Pflanzenreste (u. a. Populus mutabilis Heer, Apocymophyllum sp.indet., Cinnamomphyllum sp.indet. (det. Hantke). Keine der Tier- und Pflanzenarten erlaubt eine genaue Altersbestimmung. Aufgrund der Superposition sind die Niedermatt-Schichten jünger als der Typus des Helvétien (Ob. Karpatien?, Sallomacien?), siehe Rutsch &Salaj 1974:431. Literatur: Fankhauser 1872:163; Früh 1890:104; Kaufmann 1872:321,1887: 104; Kissling 1902: 101; Liechti 1928: 21; Rutsch 1928a: 59; Rutsch & Schlüchter 1973: Tab.; Rutsch & Salaj 1974: 431; Studer 1825: 136; della Valle 1965: 98ff.

Principales publications
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Matériel et divers

Utilisations
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