Günterstall-Deltaschotter

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Representation and status

Index
qsGü
CMYK Color
-
RGB color
R: 195 G: 220 B: 185
Rank
lithostratigraphic unit
Validity
Unit is in Use
Status
local name (informal)
SCS note
-
SCS date
-
Comment
-

Nomenclature

German
Günterstall-Deltaschotter
French
Gravier deltaïques de Günterstall
Italian
-
English
Günterstall Deltaic Gravel
Origin of the Name

Günterstall (SG) nördlich von Kaltbrunn

Historical Variants
--- (Brockmann-Jerosch 1910, Jeannet 1923), Günterstall-Deltaschotter (Schindler 2004), Günterstall-Deltaschotter = Interglazial Möhlin/Habsburg (Holstein) (Keller & Krayss 2010), Günterstall-Schotter (Löpfe et al. 2012)
Nomenclatorial Remarks
-

Synonyms

Synonyms
Non-synonyms
Possible confusion

Description

Description
-
Geomorphology
-
Thickness
-

Components

Lithological content
  • gravel : grains > 2 mm (visible to the naked eye ; rock = rudite: conglomerate or breccia)
Mineral content
-
Fossil content
  • plants : Plantae

Hierarchy and succession

Superordinate unit
Subordinate units
Units at roof
    -
Units at floor
Lateral equivalents
Upper boundary
-
Lower boundary
Unterste Moräne
Stratigraphic discussion
-

Age

Age at top
Middle Pleistocene
Note about top
-
Age at base
Middle Pleistocene
Note about base
-
Dating method
-

Geography

Geographical extent
-
Type area
Type locality
-
Type profile
-
Reference profiles
-
Point of interest
-

Paleogeography and tectonic

Paleogeography
-
Kind of protolith
  • sedimentary
Conditions of formation
-
Sequence
-
Tectonic Unit (resp. main category)
Hochterrasse
Metamorphism
-
Metamorphic facies
-
Note on metamorphism
-

References

Definition
-
Revision
Löpfe René, Zaugg A., Schlanke S., Steinhauser-Zimmermann R. (2012): Blatt 1113 Ricken , Geol. Atlas Schweiz 1:25000, Erläut. 142

S.47: Die Typlokalität des Günterstall-Schotters befindet sich im Bahneinschnitt unmittelbar östlich des Bahnhofs Kaltbrunn. Der Aufschluss ist heute vollständig überdeckt und verwachsen. Die damaligen Aufschlussverhältnisse sind in BROCKMANN- JEROSCH (1910, S. 27) wiedergegeben (Fig. 14). Unter einer lehmigen Grundmoräne lagern gegen SW schräggeschichteter Ton, Sand und grober Kies, die Pflanzenreste führen. Der Günterstall-Schotter stellt somit warmzeitliche Delta- Ablagerungen dar. Eingangs des Giegentobels ist der schräggeschichtete, grobkörnige Günterstall-Schotter im bewaldeten Steilhang nördlich oberhalb der Eisenbahnbrücke aufgeschlossen. Moränenartige Kieseinlagerungen gemäss Fig. 14 deuten wir heute als Murgangablagerungen. Eine vergleichbare Groblage konnte auf der rechten Seite des vordersten Giegentobels auf ca. Kote 510 m ü. M. bis hinter die erste Tobelbiegung bei ca. Koord. 720.650/231.330 verfolgt werden. Sie belegt, dass der Günterstall- Schotter aus einem alten, präexistenten Giegentobel geschüttet wurde (SCHINDLER 2004). Dieses musste vollständig mit Moräne des Linth-Rheingletschers älterer Vergletscherungen verfüllt gewesen sein, da der Günterstall-Schotter überwiegend alpine Gerölle führt. Im Liegenden der oben erwähnten Groblage folgen wenige Meter mächtiger grauer Sand und toniger Silt, die schliesslich einer älteren Moräne aufliegen. Alte Moräne steht u. a. auch im Einschnitt beim Südportal des Rickentunnels an (JEANNET 1923, SCHINDLER 2004). Der Günterstall-Schotter wurde in einen Restsee über die Ablagerungen des Oberkirch-Seebodenlehms geschüttet und leitet – entgegen der Ansicht von über (max. Höhenlage bei ca. 500 m ü. M.).

Important publications
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Material and varia

Applications
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