Äpelöö-Schotter

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Representation and status

Index
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CMYK Color
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RGB color
R: 190 G: 215 B: 180
Rank
lithostratigraphic Formation
Validity
Unit is in Use
Status
local name (informal)
SCS note
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SCS date
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Comment
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Nomenclature

German
Äpelöö-Schotter
French
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Italian
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English
Äpelöö Gravel
Origin of the Name
Hönger (AG), Klingnau
Historical Variants
Schotter der oberen Hochterrasse = Äpelöö-Schotter (Graf 2009 S.144)
Nomenclatorial Remarks
-

Synonyms

Synonyms
Non-synonyms
Possible confusion

Description

Description
Im Schotter kommen viele sandige und lehmige Lagen vor. Gegen oben nimmt der Anteil an kiesigen Schichten zu, bis schliesslich typischer glazifluviatiler Schotter vorliegt […].
Geomorphology
-
Thickness
Ca. 90-100 m in der Äpelöö-Rinne (Graf 2009)

Components

Lithological content
  • gravel : grains > 2 mm (visible to the naked eye ; rock = rudite: conglomerate or breccia)
  • sand : grains: 1/16 mm - 2 mm (granular feel under the hand ; rock = arenite : sandstone)
Mineral content
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Fossil content
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Hierarchy and succession

Superordinate unit
Subordinate units
Units at roof
    -
Units at floor
Lateral equivalents
Upper boundary
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Lower boundary
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Stratigraphic discussion
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Age

Age at top
Middle Pleistocene
Note about top
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Age at base
Middle Pleistocene
Note about base
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Dating method
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Geography

Geographical extent
Äpelöö-Rinne im unteren Aaretal.
Type area
Type locality
Type profile
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Reference profiles
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Point of interest
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Paleogeography and tectonic

Paleogeography
-
Kind of protolith
  • sedimentary
Conditions of formation
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Sequence
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Tectonic Unit (resp. main category)
Hochterrasse
Metamorphism
non metamorphic
Metamorphic facies
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Note on metamorphism
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References

Definition
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Revision
Graf Hansruedi (2009): Stratigraphie von Mittel- und Spätpleistozän in der Nordschweiz. , Beitr. Geol. Karte Schweiz (N.F.) 168, 198 S.

S.144: Äpelöö-Schotter (Schotter der oberen Hochterrasse) In den erwähnten Rinnen wurden später die mächtigen glazifluviatilen Schotter der oberen Hochterrasse (nach MATOUSEK et al. 2000) abgelagert (Äpelöö-Schotter, Strick-Schotter). Sie erreichen in der Ruckfeld-Rinne östlich von Würenlingen eine Mächtigkeit von über 80 m, in der Äpelöö-Rinne ca. 90-100 m und in der Strick-Rinne ca. 80 m. Im Bereich am Rinnenrand sind sie oft reich an sandigen oder lehmigen Einschaltungen, die sich jedoch gegen die Rinnenmitte hin verlieren. Die Schotter finden sich auf seitlich der Hauptrinnen gelegenen Verebnungen der Felsoberfläche, beispielsweise zwischen Böttstein und Leuggern (Schnäggeberg). Das deutet darauf hin, dass die Felsmorphologie der Hauptrinnen nicht in einer einzigen, sondern in mehreren Etappen geformt wurde. S.150: Diese Schotter gehen zum grössten Teil auf die Aaretal-Schüttung zurück, welche aus dem Gebiet des heutigen Aaretals oberhalb von Schinznach-Bad stammt. Die Beteiligung einer Schüttung aus dem Reusstal kann nicht ausgeschlossen werden. Unterhalb von Döttingen kann auch der Einfluss einer Schüttung aus dem Surbtal festgestellt werden. Der Schotter der Äpelöö-Rinne enthält Gerölle aus dem Schwarzwald, die vermutlich aus der Klettgau-Rinne geliefert wurden. Demnach lag der Zusammenfluss von Rhein und Aare in dieser Phase im Bereich zwischen Klingnau und Leuggern.
Important publications
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Material and varia

Applications
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