Aufarbeitungslagen, lokale Muschelsandsteinhorizonte

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Representation and status

Index
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CMYK Color
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RGB color
R: 195 G: 200 B: 130
Rank
lithostratigraphic Bed
Validity
Unit is in Use
Status
unknown status
SCS note
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SCS date
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Comment
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Nomenclature

German
Aufarbeitungslagen, lokale Muschelsandsteinhorizonte
French
Couches remises à neuf, les horizonts locals au grès coquillier
Italian
Strati smaltire un lavoro, l'orizzonte locale a l'arenaria a conchiglia
English
Regeneration Layers, local horizons of Shelly Sandstone
Origin of the Name
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Historical Variants
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Nomenclatorial Remarks
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Synonyms

Synonyms
Non-synonyms
Possible confusion

Description

Description

„Aufarbeitungslagen treten lokal im Bereich der OMM-Basis auf, bilden jedoch keinen durchgehenden Horizont (vgl. Taf.I, III). Es handelt sich um grauen oder gelblich-braunen, z.T. gebankten Sandstein mit dünnen, bräunlich-gelblichen, siltig-feinsandigen Bändern. Eingelagert sind diskrete Lagen mit bis faustgrossen alpinen Geröllen, Geröllen bunter USM-Mergel sowie Kalkkonkre­tionen (Caliche), vereinzelt tritt auch lokaler Muschelsandstein – Mollusken füh­rende Bänke – auf. Diese Lagen treten im Norden generell ca. 10 - 20 m, im Süden auch etwas höher über der OMM-Basis auf. Die Sandsteinlagen besitzen häufig eine rinnenförmige Basis und zeigen oft Wellenrippeln und Schrägschich­tung, die teilweise auf einen tidalen Ursprung schliessen lassen. Eine scharfe Ab­grenzung zur USM ist aufgrund der schlechten Aufschluss­verhältnisse schwierig.“ [Graf et al. 2012 S.16]

„Mit einem 0,5 bis 1,5 m mächtigen Basishorizont folgt über der Oberen bunten Molasse transgressiv die Obere Meeresmolasse. Dieser «Leithorizont» aus harten plattigem Sandstein und Muschelsandstein mit alpinen Geröllen, Tongallen, Glimmer und Glaukonit ist zwischen Talcherain und Chilchberg (Koord. 637.250/235.400) und bei Hubel nördlich Pfaffnau (Koord. 634.575/131.360) aufgeschlossen." [Bitterli et al. 2011 S.28]

Geomorphology
-
Thickness
-

Components

Lithological content
  • sandstone (psammite, arenite) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • shelly sandstone
Mineral content
-
Fossil content
  • fish
  • molluscs
  • shark teeth
  • reptiles
  • mammals
  • pectinids
  • bivalves

Hierarchy and succession

Superordinate unit
Subordinate units
Units at roof
    -
Units at floor
Lateral equivalents
Upper boundary
-
Lower boundary
-
Stratigraphic discussion
In den basalen Aufarbeitungslagen sind ausschliesslich Selachierarten zu finden, die sehr flaches Wasser bevorzugen. Die Artenzahl ist mit ungefähr zehn Hai- und sechs Rochenarten sehr bescheiden. Beim ehemaligen Ablagerungsraum dürfte es sich um den Uferbereich eines Flachmeeres mit wandernden Gezeitenrinnen, in denen sich die Fossilien konzentrierten (lokale Muschelsandsteine), gehandelt haben. Zusätzlich wurden terrestrische Fossilien durch Flüsse in den marinen Raum verfrachtet. Die zumeist sehr gute Erhaltung der Säugerzähne lässt einen kurzen Transportweg vermuten. Wahrscheinlich waren die Sedimentationsverhältnisse ruhig, da die oft fragilen Selachierzähne sehr gut erhalten sind.

Age

Age at top
Burdigalian
Note about top
-
Age at base
Burdigalian
Note about base
-
Dating method

Kleinsäugerzähne vieler Fundstellen (siehe Graf et al. 2012) erlauben eine Einstufung in das jüngere MN3a (frühes Burdigalien). Wichtigstes Leitfossil ist Eucricetodon nov. sp. (Kälin 1997). Diese Einstufung ist durch umfangreiche Schlämmungen im Gebiet der Atlasblätter Schöftland und Aarau abgesichert. Im Gebiet von Blatt Aarau liegt zwischen den Lokalitäten Oberentfelden-Eistel1 (MN2b) und Ober­entfelden-Eistel2 (jüngeres MN3a) mit grosser Wahrscheinlichkeit eine Schicht­lücke vor (Jordan et al. 2011). Es ist anzunehmen, dass dies auch für das nördliche Gebiet von Blatt Schöftland zutrifft.

Geography

Geographical extent
Oftringen (AG), Zofingen (AG), Safenwil (AG), Mühletal (AG), Brittnau (AG), Wikon (LU), Hirschthal (AG) und Muhen (AG), Riedtal (AG), Reiden (LU), zwischen Talcherain (AG) und Chilchberg (AG), bei Hubel nördlich Pfaffnau (LU).
Type area
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Type locality
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Type profile
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Reference profiles
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Point of interest
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Paleogeography and tectonic

Paleogeography
North Alpine Foreland Basin,
Kind of protolith
  • sedimentary
Conditions of formation
Die Sandsteinlagen besitzen häufig eine rinnenförmige Basis und zeigen oft Wellenrippeln und Schrägschich­tung, die teilweise auf einen tidalen Ursprung schliessen lassen. [Graf et al. 2012 S.16]
Sequence
Die Aufarbeitungslagen treten im Norden von Schöftland generell ca. 10 - 20 m, im Süden auch etwas höher über der OMM-Basis bzw. der Basis der Luzern-Formation auf.
Tectonic Unit (resp. main category)
Plateau Molasse Molasse Basin
  • Oberrhein-Graben
  • Molasse of the Jura
  • Plateau Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse alluvial fans
Metamorphism
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Metamorphic facies
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Note on metamorphism
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References

Definition
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Revision
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Important publications
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Material and varia

Applications
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