Gabelspitz-Schichten

Back to the list

Representation and status

Index
-
CMYK Color
-
RGB color
R: 245 G: 235 B: 180
Rank
lithostratigraphic Formation
Validity
Unit is in Use
Status
informal term
SCS note
-
SCS date
-
Comment
-

Nomenclature

German
Gabelspitz-Schichten
French
Couches de la Gabelspitz
Italian
Strati della Gabelspitz
English
Gabelspitz Beds
Origin of the Name

Gabelspitz (BE), Röthenbach im Emmental

Historical Variants
«Helvétien» auct., Gabelspitzschichten (Haldemann 1948), Gabelspitz-Schichten (Habicht 1987, Jordi 2012), obere Nagelfluhzone (Beck & Rutsch 1958).
Nomenclatorial Remarks
-

Synonyms

Synonyms
Non-synonyms
Possible confusion

Description

Description
Abfolge aus polymikter Quarzitnagelfluh (westliche Randfazies der Napf-Schüttung), Sandstein und gelbrötlichem Mergel. In verschiedenen Niveaus stellen sich Nagelfluhbänke ein, die extrem grosse Gerölle aus Flyschbrekzien enthalten. Andere typische Geröllarten sind Habkern-Granit und dichter, rotfleckiger Kalk («Arzo-Lias»).
Geomorphology
-
Thickness
Beim Turner ca. 250 - 300 m, im Gebiet Naters-Gabelspitz >200 m und am Stouffe westlich des Röthebachs ca. 80 m. Ca. 350 m im Kiesental (Beck & Rutsch 1958).

Components

Lithological content
  • Quarznagelfluh
  • sandstone (psammite, arenite) : grains 1/16 mm - 2 mm
  • marlstone
  • puddingstone
Mineral content
-
Fossil content
-

Hierarchy and succession

Superordinate unit
Subordinate units
Units at roof
    -
Units at floor
Lateral equivalents
Upper boundary
-
Lower boundary
Schallenberg-Mergel
Stratigraphic discussion
Bei den massigen und zum Teil schräggeschichteten Konglomeraten der Wachthubel-Schichten – wie auch der Seli-Nagelfluh und der Gabelspitz-Schichten – handelt es sich um ehemalige Kiesbänke eines verwilderten Flusssystems, das gegen das OMM-Meer hin (St. Gallen-Formation) ein Delta aufbaute (Braiddelta, Schaad et al. 1992).

Age

Age at top
Burdigalian
Note about top
-
Age at base
Burdigalian
Note about base
-
Dating method
-

Geography

Geographical extent
Am Rücken Naters (BE) – Gabelspitz (BE) – Schallenberg (BE) – Turner (BE).
Type area
Type locality
  • Gabelspitz (BE)
    Site particularities
    • typical facies
    Site accessibility
    • mountain ridge
    Coordinates
    • (2626600 / 1186650)
    Note
    • Habicht 1987
Type profile
-
Reference profiles
-
Point of interest
-

Paleogeography and tectonic

Paleogeography
-
Kind of protolith
  • sedimentary
Conditions of formation
-
Sequence
Mit dem Rücken Naters–Gabelspitz–Schallenberg–Turner bilden die Gabelspitz-Schichten die höchsten Erhebungen in der mittelländischen Molasse westlich der Emme. Mit 250 - 300 m erreichen die Gabelspitz-Schichten beim Turner ihre grösste Mächtigkeit. Diese beträgt im Gebiet Naters–Gabelspitz noch über 200 m und nimmt bis zum Stouffe westlich des Röthebachs auf rund 80 m ab. Die Gabelspitz-Schichten gehen im Nordwesten des Kartengebiets in die marinen Belpberg-Schichten (OMM) über. Die an der östlichen Fortsetzung des Churzenbergs im Nordwesten von Röthenbach auftretende, mit Sandstein und Mergel vergesellschaftete polymikte Nagelfluh entspricht dem Niveau der Gabelspitz-Schichten.
Tectonic Unit (resp. main category)
Plateau Molasse Molasse Basin
  • Oberrhein-Graben
    • Laufen basin
  • Molasse of the Jura
    • Delémont basin
  • Plateau Molasse
  • Subalpine Molasse
  • Molasse alluvial fans
Metamorphism
-
Metamorphic facies
-
Note on metamorphism
-

References

Definition
Haldemann E. (1948): Geologie des Schallenberg-Honegg-Gebietes (Oberes Emmental). , Diss. Univ. Bern

S.21: In der den Naters, Gabelspitz und Sattel umgebenden Zone folgen nach Kaufmann bereits die Napfschichten. Wir fassen diese über den gelben Mergeln von Schallenberg liegenden Schichten unter dem Namen Gabelspitzschichten zusammen und werden später zeigen, dass sie noch zum Helvétien gezählt werden müssen. S.41: Die Gabelspitzschichten setzen mit mehr oder weniger mächtigen Nagelfluhbänken über den Schallenbergmergeln ein. Als Zone wechsellagernder Nagelfluh-Sandstein-Mergelschichten bilden sie die höchsten Erhebungen in der untersuchten mittelländischen Molasse, den Naters (P. 1216.9), Gabelspitz (P. 1184) und Sattel (P. 1309.9).

Revision
Jordi H. A. (2012): Blatt 1188 Eggiwil. , Geologischer Atlas der Schweiz 1:25000, Erläuterungen 75.

S.33: Mit dem Rücken Naters–Gabelspitz–Schallenberg–Turner bilden die Gabelspitz-Schichten die höchsten Erhebungen in der mittelländischen Molasse westlich der Emme. Sie bestehen aus polymikter Quarzitnagelfluh, Sandstein und gelb-rötlichem Mergel. Um den Naters herum stellen sich in verschiedenen Niveaus Nagelfluhbänke ein, die extrem grosse Gerölle aus Flyschbrekzien enthalten. Andere typische Geröllarten sind Habkern-Granit und dichter rotfleckiger Kalk («Arzo-Lias»).

Important publications
-

Material and varia

Applications
-