• nappe du Sublage Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Sublage (VS)

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Elément le plus élevé du complexe de nappes du Wildhorn, formé par un grand synclinal couché à flancs renversé et normal bien développés.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Sublage, Petit Mont Bonvin, Bella Lui, Montana, Sierre.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • synclinal du Prabé Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Prabé (VS)

      Rang
      Tektonik
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Synclinal couché et très effilé de la nappe du Wildhorn, à coeur d'Ultrahelvétique (nappe d'Anzeinde) et structure interne complexe.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Prabé, Pas de Maimbré, vallée de la Lienne et vallon de l'Ertentse.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • anticlinal de Drône Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Drône (VS)

      Rang
      Tektonik
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Anticlinal complexe, ramifié et asymétrique (absence du Lias dans le flanc normal), dont le coeur est constitué de gypse et dolomie triasiques.
      Alter
      Trias - Früher Jura
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Zone plissée et écaillée s'étendant du sud du Château de la Soie, via Drône-Arbaz-Icogne jusqu'à Crans/Montana.
      Typusregion
      Route Grimisuat-Arbaz au niveau de la cote 1050 m.
      Kommentar
      Selon Lugeon (1918), ces plis constituent potentiellement la racine de la nappe de Bex-Laubhorn (Ultrahelvétique supérieur).
  • Wang-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Wang / Wängflue (SZ), 3 km S Oberiberg

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dunkelgrauer bis schwarzer, bräunlich-grau anwitternder, massiger, kieselig-sandiger Kalk; gelegentlich mit sandig-schiefrigem, schwarzem Tonstein. Charakteristische Serpulidenfauna (Jereminella pfenderae Lugeon).
    Alter
    Spätes Campanien - Spätes Maastrichtien
    Mächtigkeit
    Bis 300 m (Escher von der Linth 1878) ; 130 m in der Säntis-Decke (Stacher 1980).
    Geografische Verbreitung
    Berner Oberland bis Vorarlberg (A), sowie Chaînes Subalpines (Bornes, Bauges).
    Typusregion
    Sihltaler Alpen - Iberg
    Kommentar
    -
    • «Navarella-Schichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Namengebendes Fossil: Navarella joaquini Ciry & Rat = Lituola grandis

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Foraminiferenreicher Glaukonithorizont im oberen Teil der Wang-Formation.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Metschstand, Schneehorn, Regenboldshorn, Räzliberg.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Schörgisknorren-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Schörgisknorren (SG), NW Kobelwies

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Geringmächtiger, fossilreicher, phosphoritführender Glaukonitsandstein mit grobem Quarz an der Basis der Wang-Formation.
      Alter
      Campanien - Maastrichtien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      NE Alpstein (SG)
      Kommentar
      -
    • «Wang-Brekzie» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokales Aufarbeitungshorizont an der Basis der Wang-Formation, deren Komponenten hauptsächlich aus die liegende Seewen- und Garschella-Formation stammen.
      Alter
      Frühes Maastrichtien - Frühes Maastrichtien
      Mächtigkeit
      0,2 bis 30 m (Stacher 1980).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Östliches Fronalpstockgebiet (SZ)
      Kommentar
      -
  • Schrattenkalk-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Schratte ("zerissen"): Karre, wie am Schratteflue (LU) (früher "Schrattenfluh" geschrieben)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Meist hellgrau anwitternder Flachwasser-Kalk der helvetischen «Mittleren Kreide», im oberen Teil mit vielfältiger Fauna (Rudisten, Korallen, Gastropoden, Muscheln und Mikrofauna).
    Alter
    Spätes Barrémien - Frühes Aptien
    Mächtigkeit
    70-200 m, bis max. 300 m
    Schrattenkalk du Miroir d'Argentine
    Schrattenkalk du Miroir d'Argentine
    Fossilien im Schrattenkalk
    Fossilien im Schrattenkalk
    Typische Karstifizierung im Schrattenkalk
    Typische Karstifizierung im Schrattenkalk
    Geografische Verbreitung
    Ganze Schweiz, Vorarlberg (A), Allgäu (D). Bildet u.a. den Gipfel des Wildhorns.
    Typusregion
    Zentralschweiz
    Kommentar
    Informell, da Schratten keine Ortsbezeichnung ist.
    • «Oberer Teil der Schrattenkalk-Formation» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Informelle Bezeichnung für den oberen Teil des Schrattenkalkes: hellgrau anwitternder, massiger, bioklastreicher Kalk (Rudisten, Korallen, Gastropoden Muscheln und Mikrofauna).
      Alter
      Frühes Aptien - Frühes Aptien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Rawil-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Rawilpass (VS)/(BE)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Weicheres Band inmitten des massiven Schrattenkalkes, bestehend aus einer Wechsellagerung von dunklem, mergeligem, flaserigem Kalk und braunem, grümeligem Mergel.
      Alter
      Frühes Aptien - Frühes Aptien
      Mächtigkeit
      1-2 bis 30 m
      Rawyl-Member am Säntis
      Rawyl-Member am Säntis
      Geografische Verbreitung
      Zentrale und östliche Schweizeralpen.
      Typusregion
      Berner Helvetikum
      Kommentar
      Als Member akzeptiert durch SKS vom 18.10.2007. Ein Referenzprofil in der Zentralschweiz (z.B. Lopper E) wäre wünschenswert.
    • «Unterer Teil der Schrattenkalk-Formation» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Informelle Bezeichnung für den unteren Teil des Schrattenkalkes: hellgrau anwitternder, dickbankiger, fossilarmer Kalk.
      Alter
      Spätes Barrémien - Frühestes Aptien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Tierwis-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Tierwis = Tierwees (SG), im Alpstein

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dünnbankige Wechsellagerung von braungrauem, glaukonitischem Mergel und dunkelgrauem, knolligem, feinkörnigem (Kiesel-)Kalk, oft mit verwitterten Pyritknollen. Der Mergel-Anteil nimmt gegen oben zu.
    Alter
    Spätestes Hauterivien - Spätes Barrémien
    Mächtigkeit
    20-50 m ; 30-50 m (Linder 2002)
    Tierwis-Formation an der Typlokalität
    Tierwis-Formation an der Typlokalität
    Tierwis-Formation an der Typlokalität
    Tierwis-Formation an der Typlokalität
    Geografische Verbreitung
    gesamtes Helvetikum
    Typusregion
    Alpstein (AI/AR/SG).
    Kommentar
    -
    • «Hurst-Mergel» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hurst (SG) im Alviergebiet

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kalk-Mergel-Wechsellagerung über der Chopf-Bank, die das vermergelte Äquivalent des unteren Schrattenkalks darstellt.
      Alter
      Spätes Barrémien - Spätes Barrémien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Da kein lithologischer Unterschied zum Drusberg-Member besteht, soll auf diesen neuen Namen verzichtet werden. Eine Beschränkung auf die Typregion (Vorschlag von Bollinger 1988) ist wenig sinnvoll. ...Schichtfolge von Kalken und Mergeln ausgeschieden, die - faziell und lithologisch weitgehend mit dem Drusberg-Mb. vergleichbar - als Formationsglied der Drusberg-Fm. statuiert und als (zeitliches) Aequivalent von Schrattenkalk betrachtet worden ist. S.19
    • Chopf-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Chopf (SG) im Alviergebiet

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Glaukonitreichere Bank im Dach der Tierwis-Formation im externen (südlichen) Faziesbereich.
      Alter
      Spätes Barrémien - Spätes Barrémien
      Mächtigkeit
      0.3 bis ca. 4 m
      Geografische Verbreitung
      Südhelvetikum in Vorarlberg (A), Ost- und Zentralschweiz (bis Berner Oberland)
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Da nicht sicher nachgewiesen ist, dass alle in der Synonymieliste aufgeführten Horizonte dieselben sind, ist der Begriff Chopfschichten vor allem für glaukonitreiche Horizonte in entsprechender Position im Südhelvetikum der Ostschweiz und mit Vorbehalt im Vorarlberg zu gebrauchen. Auf einen Gebrauch des Namens für ähnliche Horizonte in der Zentralschweiz sollte vorläufig verzichtet werden.
    • Drusberg-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      SE-Kar des Dru(e)sberg (SZ), im Muotathal

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von graubraunen Mergeln und knolligem Kalk.
      Alter
      Spätes Barrémien - Spätes Barrémien
      Mächtigkeit
      bis mehrere 100 m
      Source d la Liène au contact entre le Membre du Drusberg et le Schrattenkalk.
      Source d la Liène au contact entre le Membre du Drusberg et le Schrattenkalk.
      Geografische Verbreitung
      Schweiz, Vorarlberg, Allgäu
      Typusregion
      Drusberggebiet
      Kommentar
      -
      • «Sinuata-Bänke» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Namengebendes Fossil (Austern): Exogyra sinuata Sowerby (Aetostreon latissima).

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Heller, leicht bräunlich anwitternder Horizont mit verkieselte Austern-Biostrome (Aetostreon latissima) im Dach des Drusberg-Members (an der Grenze mit dem Schrattenkalk).
        Alter
        Spätes Barrémien - Spätes Barrémien
        Mächtigkeit
        Bis 1,5 m (Herb in: Bayer et al. 1983). 2,5-3 m in der Gemsfairen-Scholle, bis 8-12 m am Wissen Chöpf und an den Früttlenhörner (Frey 1965).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Altmann-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Altmannsattel = Altmasattel (SG)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basales Member der Tierwis-Formation, bestehend aus schwärzlichem, glaukonitischem, sandigem Mergel und Kalk mit Pyrit, Quarz und phosphoritisierten Ammoniten (u.a. Crioceraten).
      Alter
      Spätestes Hauterivien - Frühes Barrémien
      Mächtigkeit
      0-30 m, 1 m in der Hohgantkette, 3 m am Pilatus
      Altmann-Member bei der Tierwis (SG).
      Altmann-Member bei der Tierwis (SG).
      Altmann-Member
      Altmann-Member
      Altmann-Member
      Altmann-Member
      Geografische Verbreitung
      Schweiz und Vorarlberg
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/SG).
      Kommentar
      -
      • «Belemnitenkalk»

        Herkunft des Namens
        Belemnites
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Faraoni Oceanic Anoxic Event Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        OAE
        Status
        gültig
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Spätestes Hauterivien - Spätestes Hauterivien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Knorzschicht» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        undefiniert
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        fossilreiche Bank, Basiskomplex der Altmannschichten
        Alter
        Hauterivien - Barrémien
        Mächtigkeit
        bis ca. 6 m
        Geografische Verbreitung
        Alviergebiet bis Sichelchamm (E-Schweiz)
        Typusregion
        Alviergebiet
        Kommentar
        informell aus nomenklatorischen Gründen
    • «Basisbank» (der Tierwis-Formation) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Flachwasserfazies, ausgebildete Schicht an der Basis der Tierwis-Formation, welche lokal das Altmann-Member ersetzt.
      Alter
      Frühes Barrémien - Frühes Barrémien
      Mächtigkeit
      2-16 m
      Geografische Verbreitung
      Randkette (auf paläogeographischer Hochzone, wie z.B. beidseits des Thunersees: Sigriswiler Rothorn, Niederhorn, Wetterlatte), Vorarlberg (Wyssling 1986)
      Typusregion
      Thunerseegebiet
      Kommentar
      -
  • Helvetischer Kieselkalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung (bzw. Abfolge) von schwarzblauem (bräunlich anwitterndem), sehr hartem, echinodermenreichem, kieseligem Kalk mit Spongiennadeln und Bryozoa und kieselige Mergelschiefer. Charakteristische «mauerartige» Schichtung bzw. brotlaibartigen Knollen.
    Alter
    Frühes Valanginien - Spätes Hauterivien
    Mächtigkeit
    15 - 600 m, ca. 100 m (Linder 2002)
    Geografische Verbreitung
    Vorarlberg (A) bis Westschweiz, Autochthon bis Südhelvetikum.
    Typusregion
    Pilatus (LU, OW, NW).
    Kommentar
    Die Einheit setzt sich aus zwei genetisch analogen Sequenzen zusammen, die jeweils an der Basis mit schiefrigem Kalkmergel beginnen, in mächtigen Kieselkalk übergehen, und mit einer Echinodermenbrekzie enden.
    • «Oberer Teil des Helvetischen Kieselkalkes» (s.l.) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gemeint ist der obere Teil des Helvetischen Kieselkalkes. Umfasst die «Oberer Kieselkalkschiefer», den «Oberen Kieselkalk» (s.s.), sowie die «Obere Echinodermenbrekzie».
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Echinodermenbrekzie des Oberen Kieselkalkes» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberster, meistens grobspätiger und dickgebankter Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
        Alter
        Hauterivien - Hauterivien
        Mächtigkeit
        15 m (Kopp 1962), 20 - 30 m (Jordi 2012)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Gebankte Abteilung des Oberen Kieselkalkes» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Monotone Wechselfolge von mittelgebanktem Kieselkalk und dünnen, schieferigen Zwischenlagen im oberen Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
        Alter
        Spätes Hauterivien - Spätes Hauterivien
        Mächtigkeit
        60 (W Hohgantkette) bis 140 m (E Hohgantkette) (Jordi 2012)
        Geografische Verbreitung
        Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Wurde bei der Definition bei Funk 1969 als Schichtglied der Formation des Helvetischen Kieselkalkes ausgeschieden. Eine Benennung mit Oberer oder Unterer ist weder notwendig noch erlaubt.
      • «Schyniges Band» (oberes ...)

        Herkunft des Namens
        schynig = scheinig, hell
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokale helle glaukonithaltige Mergelzwischenlage an der Basis des Oberen Kieselkalkes.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        ca. 10-20 m ; bis zu 30 m (Mojon 1982).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Lidernen-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Liderner Plänggeli (SZ), am Chaiserstock

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bräunlicher, glaukonitisch-sandiger Kalk und Mergel, fossilführend und zudem oft grobe Quarzkörner führend. Vorkommen in der Mitte oder in der oberen Hälfte des Helvetischen Kieselkalkes.
      Alter
      Frühes Hauterivien - Spätes Hauterivien
      Mächtigkeit
      Oft nur ca. 1-1,5 m ; 9 - 25 m in der S-Fazies (Schindler 1959)
      Geografische Verbreitung
      Ganze Schweiz
      Typusregion
      Zentralschweiz, W Vierwaldstättersee
      Kommentar
      Wo das Lidernen-Mb. fehlt (Südfazies), ist eine Gliederung in Unterer und Oberer Kieselkalk nicht möglich.
    • «Unterer Teil des Helvetischen Kieselkalkes» (s.l.)

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gemeint ist der untere Teil des Helvetischen Kieselkalkes. Umfasst die «Kieselkalkschiefer» und den «Unteren Kieselkalk» (s.s.), d.h. die Anteile unterhalb des Lidernen-Members. Stellenweise folgt noch eine geringmächtige Echinodermenbrekzie darüber.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      2-100 m (Mojon 1982)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Echinodermenbrekzie des Unteren Kieselkalkes» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Spätige, meist mittel- bis dickgebankte Abfolge von braun bis ockerbraun anwitternden Kalken im Dach des «Unteren Kieselkalkes».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        4-15 m in der Randkette (Mojon 1982), 15-20 m (Jordi 2012)
        Geografische Verbreitung
        Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz: Randkette (Hohgant, Pilatus), Axen- und Drusberg-Decke.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        In Funk 1969 noch als eigene Einheit ausgeschieden innerhalb der Formation des Helvetischen Kieselkalkes. Unterscheidet sich von der «Echinodermenbrekzie des Oberen Kieselkalkes» durch feinere Echinodermenfragmente, sowie das beinahe Fehlen von Bryozoen.
      • «Gebankte Abteilung des Unteren Kieselkalkes»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Sehr eintönig, feinkörnige, regelmässig gebankte verkieselte Kalke (arenitischer Echinodermen-Spongien-Biomikrit mit «Mäuerchenkalkestruktur») im unteren Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
        Alter
        Frühes Hauterivien - Frühes Hauterivien
        Mächtigkeit
        bis 250 m (Mojon 1982) ; 120-180 m (Jordi 2012) ; bis 400 m (Funk 1969)
        Geografische Verbreitung
        Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Wurde bei der Definition bei Funk 1969 als Schichtglied (member) der Formation des Helvetischen Kieselkalkes ausgeschieden. Eine Benennung mit "Oberer" oder "Unterer" ist weder notwendig noch erlaubt.
      • «Schieferige Abteilung des Unteren Kieselkalkes»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ausgeprägte mergelig-schieferige Abfolge im basalen Bereich des «Unteren Kieselkalkes».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        26-140 m (Jordi 2012), davon 6-20 m unter die «Crioceras-Schichten» und 60-120 m eigentlichen «Basisschiefer des unteren Kieselkalkes».
        Geografische Verbreitung
        Randkette, Axen-Decke.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Untere Kieselkalkschiefer» (s.s.) Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Die «Kieselkalkschiefer» machen den grössten Teil der mergelig-schiefrig ausgebildeten Basis der Helv. Kieselkalk-Fm. aus.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Goldswiler-Platten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Goldswil bei Interlaken (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Ton- und Quarz-reicherer, biodetritischer Teil des unteren Kieselkalk-Schiefers, mit Karbonatdissolution (Stylolithen).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Harderfalte zwischen Ringgenberg und Goldswil.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Ringgenberg-Schichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Ringgenberg (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Dieser informelle Begriff bezeichnet grau-gelblicher, plattiger bis schiefriger, leicht spikulitischer Mikrit im Hangenden der Gemsmättli-Bank (Helvetischer-Kieselkalk).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          40 m an der Schratteflue (Mojon 1982)
          Geografische Verbreitung
          Im Raum Interlaken-Brienzersee. Weiter im Osten: Bauen-Brisen, Schiferenegg, Brienzer Rothorn, Augstmatthorn, Schratteflue, Schafmatt.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • Rahberg-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Rahberg = Raaberg (SG), NE Ende des Mattstock

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkler, feinkörniger, inwendig dunkel grünlichgrauer Kalk mit vielen glasigen Quarzkörnern und feinen, dunkelgrünen Glaukonitkörnchen. Verwittert sandig und enthält schwarzgraue, phosphoritartige Knollen und massenhaft Versteinerungen, namentlich Discoideen.
      Alter
      Frühes Hauterivien - Frühes Hauterivien
      Mächtigkeit
      5 - 15 cm
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz
      Typusregion
      westliche Churfirsten, Säntisgebiet
      Kommentar
      Vermutlich eine jüngere Weiterentwicklung der Mangelsedimentationsphase an der Valanginian-Hauterivian-Grenze, welche mit der Obersäss-Bank in den Churfirsten beginnt und in der weit verbreiteten Gemsmättli-Bank ihren Höhepunkt hat. Das grobsandige Pygurus-Member (Betlis-Formation) wie auch das grobsandige Palis-Member (Helvetischer Kieselkalk) treten auch in diesem Kontext regional auf.
    • Palis-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Palis = Paliis (SG), Churfirsten

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Echinodermenbiomikrit, oft verkieselt (Unterschied zu Pygurus-Member) mit bimodalem Quarzsand, an der Basis des Helvetischen Kieselkalkes.
      Alter
      Valanginien - Frühes Hauterivien
      Mächtigkeit
      Bis 6.5 m (Haldimann 1977).
      Geografische Verbreitung
      Sehr lokal auftretend, z.B. im Nordteil des Südhelvetikums der Ostschweiz
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Die Matrix ist Kieselkalk-artig und nicht Betlis-Kalk-artig wie beim Pygurus-Member. Entspricht den «Horizont C» der Gemsmättli-Bank.
    • Gemsmättli-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Bergrücken Gemsmättli (OW), am Pilatus

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basale Abfolge des Helvetischen Kieselkalkes, bestehend aus einem Hartgrund mit Phosphoritbildungen, einer Fossilschicht (Kondensationshorizont, u.a. mit Crioceraten) und einer Glaukonitbank.
      Alter
      Frühes Valanginien - Spätes Valanginien
      Mächtigkeit
      0,5-1 m (Stauffer 1920), bis 4 m am Niederhon / Hohgant (Mojon 1982).
      Geografische Verbreitung
      Vorarlberg (A), Ost- und Zentralschweiz.
      Typusregion
      Pilatus (OW)
      Kommentar
      Entspricht den «Crioceras-Schichten» des Justistals (sensu Kaufmann 1886, non Escher 1854).
      • «Horizont C» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberer Teil (Hauptmasse) der Gemsmättli-Bank, bestehend aus grobsiltigem bis grobsandigem, echinodermenfürendem, glaukonitischem Biomikrit.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Bis 4 m (Mojon 1982).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Horizont B» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokaler, fossilreicher Kondensationshorizont (glaukonitischer Biomikrit, z.T. phophoritisiert) des mittleren Teil der Gemsmättli-Schicht.
        Alter
        Spätes Valanginien - Spätes Valanginien
        Mächtigkeit
        Max. einige Dezimeter (Mojon 1982).
        Geografische Verbreitung
        Nur lokal im Raume Niederhorn - Hohgant und Risetenstock - Pilatus.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Horizont A» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Phosphoritisch-limonitische Kruste im angebohrten Dach der Betlis-Formation, die als Basis der Gemsmättli-Bank betrachtet wird. Lokal durch eine Omissionsfläche ersetzt.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Einige Zentimeter (Mojon 1982).
        Geografische Verbreitung
        Nordfazies der Randkette (Justistal, Sichle, Urmiberg, Pilatus, Rigi-Hochflue, Bärenfallen/Zilistock).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Betlis-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Betlis (SG), am Walensee

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Braun anwitternder, grobkörniger, biogener, sparitischer Kalk (oberer Teil des ehem. «Valanginien calcaire» in küstennahe Fazies) mit lagenweise angereicherten Kieselknauern. Mergelige Einschaltungen (Spitzern-Member) und Kondenstationshorizonte (Büls-Bank) an der Basis, grobsandige Lagen im Dach (Pygurus-Member).
    Alter
    Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
    Mächtigkeit
    50 - 90 m, oder sogar bis 100 - 150 m (Linder 2002)
    Geografische Verbreitung
    Vorarlberg (A) bis Berner Oberland (im nördlichen und mittleren Helvetikum): z.B. am Urmiberg. [Pilatus, Bärenstock, Hochflue] Auch in der Westschweiz vorhanden (St-Maurice). Im südlichen Helvetikum wird die Betlis-Formation durch den Diphyoides-Kalk ersetzt.
    Typusregion
    Westliche Churfirsten (SG)
    Kommentar
    -
    • Pygurus-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Namengebendes Fossil: Echinoidengattung Pygurus (insb. P. rostratus Agassiz).
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberstes, bräunlich anwitterndes, grobsandiges Member der Betlis-Formation, bestehend aus einem pelletführenden, neritischen, eisenhaltigen Echinodermenkalk mit charakteristischem Gehalt an grobdetritischem Quarzsand.
      Alter
      Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
      Mächtigkeit
      15 - 30 m
      Geografische Verbreitung
      WSW-ENE-streichende Längszone in einem relativ externen Schelfbereich beschränkt; regional gehäuft vorkommend und kann dazwischen auch ganz fehlen. Entlang der nördlichen Begrenzung dieser Zone werden durch das Auftreten von intraformationellen Brekzien synsedimentäre, tektonische Bewegungen angezeigt.
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/AG)
      Kommentar
      Nicht identisch mit den ebenfalls grobsandigen Palis-Schichten von Haldimann 1977, welche zum Helvetischen Kieselkalk gehören.
    • «Oberer Betliskalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Frühes Valanginien - Spätes Valanginien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Büls-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hinterbüls (SG), Churfristen

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kondenstationshorizont (Phopsphorit) das die Betlis-Formation trennt bzw. das die Basis des "Oberen Betliskalk" markiert.
      Alter
      Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
      Mächtigkeit
      Max. 5 m (Föllmi et al. 2007).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Unterer Betliskalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Sandiger, bioklastischer Kalk (Grain- und Packstone), reich an Echinodermen, Bryozoen, Bivalven, Brachiopoden, benthische Foraminiferen und Kalkalgen.
      Alter
      Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
      Mächtigkeit
      Max. 100 m (Föllmi et al. 2007).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Spitzern-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Spitzeren (SE Rigi-Hochfluh)
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von gelblich anwitternden Kalken und Mergeln, wobei im unteren Teil des Members eher Kalkbänke («Spitzernkalk») und im oberen Teil eher die Mergellagen («Spitzernmergel») dominieren.
      Alter
      Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
      Mächtigkeit
      10 - 50 m
      Geografische Verbreitung
      Alpstein - Thunersee; nur im Raum Vierwaldstättersee bis zum Hohgant (Strasser 1982).
      Typusregion
      Randkette, Zentralschweiz
      Kommentar
      -
  • Öhrli-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Öhrli (AI), Alpstein

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kalkabfolge (unterer Teil des ehem. «Valanginien calcaire») mit zwischengelagerten dunkelgrauen Mergel- und Tonschiefer. Im unteren Teil tritt ein rostbrauner, bröckeliger Sandkalk auf, während der obere Teil aus charakteristischem hellgrauem, biogenem und oolithischem Kalk besteht.
    Alter
    Mittleres Berriasien - Spätes Berriasien
    Mächtigkeit
    Bis 250 m (max. 160 m in der Säntis-Decke).
    Öhrlikopf (AI).
    Öhrlikopf (AI).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Alpstein (AI/AR/SG)
    Kommentar
    Die "Unteren Öhrlimergel" werden nicht mehr der Öhrli-Formation zugerechnet, da ihre Fazies der Palfris-Formation entspricht und dieser zugeordnet werden muss.
    • «Oberer Öhrli-Kalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Öhrli (AI), Alpstein

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Hellgrau anwitternder, gut gebankter, spätiger Kalk im oberen Teil der Öhrli-Formation, reich an gerollten Bioklasten und oolithische Lagen. Lokales Auftreten von kleinen Biohermen.
      Alter
      Spätes Berriasien - Valanginien
      Mächtigkeit
      Max. 100 m (Föllmi et al. 2007)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/SG)
      Kommentar
      -
    • «(Oberer) Öhrli-Mergel» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Öhrli (AI), Alpstein

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Fossil- und kalkreiche Mergelzwischenlage im mittleren Teil der Öhrli-Formation.
      Alter
      Spätes Berriasien - Spätes Berriasien
      Mächtigkeit
      30 - 40 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/SG)
      Kommentar
      Die «Oberen Öhrli-Mergel» sind kalkreicher als die «Unteren Öhrli-Mergel» (heute als Palfris-Formation betrachtet). Beide mergeligen Zwischenlagen zeugen eigentlich von der laterale Verzahnung der Öhrli- und Palfris-Fm.
    • «Unterer Öhrli-Kalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Öhrli (AI), Alpstein

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rostbräunlich anwitternder, bröckeliger, sandiger Kalk (Packstone und Grainstone mit Peloiden, Dasycladaceen, benthische Foraminifera, Koralen und Echinodermen) im unteren Teil der Öhrli-Formation.
      Alter
      Mittleres Berriasien - Spätes Berriasien
      Mächtigkeit
      Max. 50 m (Föllmi et al. 2007).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/SG)
      Kommentar
      -
  • Palfris-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Palfris (SG), Gemeinde Wartau

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Monotone, dunkle, graubraune Mergel- und Tonschiefer (ehem. «Valanginien schisteux») mit einzelnen bioklastischen Kalklagen. Oft verschuppt und verfaltet, da direkt über einer Überschiebung liegend.
    Alter
    Frühes Berriasien - Spätes Berriasien
    Mächtigkeit
    Mittelwert von ca. 150 m (80 - 170 m in der Wildhorn-Decke, max. 50 m in der Säntis-Decke); schwankt tektonisch bedingt zwischen wenigen Metern und 400 m (Zwahlen 1993).
    "Valanginien schisteux"
    "Valanginien schisteux"
    Geografische Verbreitung
    Ostschweiz und Vorarlberg (A), bis ins Berner Oberland.
    Typusregion
    Pragelpass-Gebiet (SZ).
    Kommentar
    Die Definition ist gegenüber der ursprünglichen von Heer auf die Mergel des Berriasian reduziert. Die unteren Öhrlimergel (Heim 1907) werden zur Palfris-Formation gezählt, da lithologisch kaum unterscheidbar (uOeM regional etwas sandreicher).
  • Quinten-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Quinten (SG), am Walensee (Quinten = quintième = fünften / cinquième)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Massiger, dunkler (hell anwitternder), mikritischer Kalk, welcher gelegentlich Chertknollen führt. Lokal treten dolomitischen und brekziözen Lagen im Dach.
    Alter
    spätes Oxfordien - Frühes Berriasien
    Mächtigkeit
    200 – 450 m ; 150 – 350 m (Rowan 1993)
    Geografische Verbreitung
    Ganze Schweiz.
    Typusregion
    Walensee-Gebiet
    Kommentar
    Informell, da die Definition eines Typusprofiles fehlt.
    • Tros-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Tros (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Helle, massige Kalke im Dach der Quinten-Formation, oft Korallen- und Rudisten-führend. Oolithe, Onkoide und Brekzien treten lagenweise auf.
      Alter
      Spätes Tithonien - Frühes Berriasien
      Mächtigkeit
      60-80 m (Föllmi et al. 2007) bis 120 m
      Geografische Verbreitung
      Ost- und Zentralschweiz
      Typusregion
      Mürtschengebiet / Walensee
      Kommentar
      Typlokalität gem. Lex. strat. Int. Vol I/7.
    • «Oberer Quintnerkalk»

      Herkunft des Namens

      Quinten (SG), am Walensee

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkelgrauer, feinkörniger bis dichter Kalk innerhalb der Quinten-Formation.
      Alter
      Tithonien - Tithonien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Nur noch mit Anführungszeichen zu verwenden, sonst besser: Oberer Teil der Quinten-Formation.
    • Hohmatt-Fossilhorizont Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hohmatt = Hohmad (OW), ENE Melchsee-Frutt

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Fossilreicher Kalk mit orangenrot gefärbten Flecken bzw. Knollen (Eisenkarbonat-Nestlern).
      Alter
      Spätes Kimméridgien - Spätes Kimméridgien
      Mächtigkeit
      0,1 - 0,5 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Fruttgebiet / Melchtaler Alpen (OW)
      Kommentar
      -
    • «Mergelband» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alpweg Berschis-Sennis (SG)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkle, leicht mergelige Lagen mit dünnen Kalkbänken. Die Kalke oft nur dünn gebankt. Westlich des Aarequerschnittes oft auch eigentliche Mergel.
      Alter
      Kimméridgien - Kimméridgien
      Mächtigkeit
      20 - 45 m
      Geografische Verbreitung
      Ganze Schweiz
      Typusregion
      Walensee-Gebiet
      Kommentar
      Informell, da kein Lokalitätenname besteht.
    • «Unterer Quintnerkalk»

      Herkunft des Namens

      Quinten (SG), am Walensee

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkelgrauer, feinkörniger bis dichter Kalk im unteren Teil der Quinten-Formation.
      Alter
      spätes Oxfordien - Kimméridgien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Nur noch mit Anführungszeichen zu verwenden, sonst besser: Unterer Teil der Quinten-Formation.
      • «Eisenerzhorizont am Gonzen» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gonzen (SG) [siehe auch Schaubergwerk Gonzen]

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokale Eisenvererzung im Dach des «Unteren Quinten-Kalk», an der Grenze mit dem «Mergelband».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Schilt-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Schilt (GL)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von hellgrauem, knollig-flaserigem, oft gelb geflecktem Kalk und beigen bis grauen, dünnschiefrigen Mergeln.
    Alter
    spätes Callovien - mittleres Oxfordien
    Mächtigkeit
    20 - 100 m ; bis 60 m (Rowan 1993)
    Geografische Verbreitung
    Autochthon bis südliches Helvetikum (z.T. Ultrahelvetikum: Calcaire concrétionné/Knollenkalk), Ostschweiz bis Berner Oberland (aus der Westschweiz keine entsprechende Beschreibung).
    Typusregion
    Glarner Helvetikum
    Kommentar
    -
    • Mürtschen-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Mürtschenstock (GL), Glärnisch-Gruppe

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von Mergelschiefern (unten dominant) und dunkelgrauen, graubeige anwitternden, gebankten, mikritischen Kalken.
      Alter
      mittleres Oxfordien - spätes Oxfordien
      Mächtigkeit
      Bis 35 m ; 25 m am Türmli (Schneider 1998).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Glarner Helvetikum
      Kommentar
      -
    • «Schilt-Mergel» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel des Schilt (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelb-beige anwitternde Mergel bis Kalkmergel, mit einzelnen Kalkbänken vom «Quintenkalk»-Typus, stellenweise klumpig mit mm-grossen, dunkelgrauen Kalkknöllchen.
      Alter
      mittleres Oxfordien - mittleres Oxfordien
      Mächtigkeit
      10 bis 60 m ; 30 m in der Graustock-Hutstockgruppe (Rod 1937).
      Geografische Verbreitung
      Autochthon bis südliches Helvetikum, Ostschweiz bis Berner Oberland (aus der Westschweiz keine entsprechende Beschreibung).
      Typusregion
      Glarner Helvetikum
      Kommentar
      Informell, da gleicher Lokalitätsname wie die Formation. Das Typusprofil der Formation ist zugleich das Typusprofil für das Member.
    • «Schilt-Kalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel des Schilt (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Knollige, flaserige Kalke, oft teilweise ankeritisch (eisenschüssiger Dolomit, gelb anwitternd), was zu typischer gelbfleckiger Anwitterung führt. Ammoniten treten häufig vor.
      Alter
      mittleres Oxfordien - mittleres Oxfordien
      Mächtigkeit
      1 - 4 m (Günzler-Seiffert 1934), bis 18 m.
      Geografische Verbreitung
      Autochthon bis südliches Helvetikum, Ostschweiz bis Berner Oberland (aus der Westschweiz keine entsprechende Beschreibung).
      Typusregion
      Glarner Helvetikum
      Kommentar
      Informell, da gleicher Lokalitätsname wie die Formation. Das Typusprofil der Formation ist zugleich das Typusprofil für das Member.
    • Seeztal-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gurbsbachgraben im Seeztal (SG)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mergelige und tonig-sandige Siltschiefer, sowie Kalke mit Echinodermenspäten. Phosphoritknollen treten häufig vor.
      Alter
      spätes Callovien - frühes Oxfordien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Beschränkte regionale Verbreitung in der südlichen Axen-Decke und in der Gonzen-Decke.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Vergleichbar mit der Erzegg-Formation (Tröhler 1966, Kugler 1987).
    • Windgällen-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Oberes Furggeli, am Südrand des Gross Windgällen (UR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bräunlich-ocker bis grünlicher, chlorit-reicher, siltig-sandiger Mergelkalk und Phosphorit-reicher Tonschiefer. Lokal dolomitischer, sandiger Kalk mit Ammoniten.
      Alter
      frühes Oxfordien - frühes Oxfordien
      Mächtigkeit
      bis 60 cm
      Geografische Verbreitung
      Beschränkte regionale Verbreitung im Autochthon.
      Typusregion
      Windgällengebiet nördlich Maderanertal
      Kommentar
      -
  • Erzegg-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Ärzegg = Erzegg (BE), Hasliberg (Grat zwischen Gental und Tannen-Plateau im oberen Melchtal)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schwarze, blättrige, kalkfreie oder gegen oben schwach mergelige Tonschiefer mit Phosphoritknollen und Kalkkonkretionen, sowie einzelnen eisenoolithischen Linsen.
    Alter
    spätes Bajocien - frühes Oxfordien
    Mächtigkeit
    Die Mächtigkeit nimmt gegen Süden generell zu (teilweise sprunghaft an Längsstörungen). 40 -50 m an der Erzegg, über 60 m am Hochstollen (Arbenz 1907). Maximale Mächtigkeit nördlich des Gentals.
    Geografische Verbreitung
    Axen-Decke westlich des Jochpasses. Westlich der Aare nur südlich der Aabeberg-Störung (nördlich davon durch den Blegi-Oolith ersetzt). Auch in der Doldenhorn-Decke westlich der Gemmi. + Pont de Derbon (Renevier), Col de la Forclaz (Bonnard 1926)
    Typusregion
    Hasliberg (Melchsee-Frutt)
    Kommentar
    Siehe auch Windgällen- und Seeztal-Member der Schilt-Formation.
    • Planplatte-Eisenoolith Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Planplatten (BE), Hasliberg

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rostig verwitternde, eisenoolithische Bänke, die stark zu den feinen Mergelschiefern der einrahmenden Erzegg-Formation kontrastieren.
      Alter
      frühes Callovian - mittleres Callovien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Balmeregghorn, Erzegg, Planplatte im Hasliberg. Reliktisch am Spiggengrund. Roter Herd (Schilthorngebiet). Auch oberhalb der Chalets du Boret bekannt (Haute-Savoie, France).
      Typusregion
      Hasliberg (BE)
      Kommentar
      -
    • «Grenzschicht» (der Erzegg-Fm.)

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kondensationshorizont mit stark wechselnder Lithologie an der Basis der Erzegg-Formation (bzw. im Dach der «Oberen Echinodermenbrekzie»).
      Alter
      spätes Bajocien - frühes Callovian
      Mächtigkeit
      0,60 - 1 m (Günzler-Seiffert 1934)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Siehe Blegi-Eisenoolith ?
  • Reischiben-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Hügel Raischibe (SG), S Walenstadt

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Massige, grau anwitternde Abfolge von schräggeschichtetem, sandigem Kalk und Spatkalk mit grauer oder roter Echinodermebrekzie, sowie untergeordnetem Mergelkalk. Die obersten Bänke sind durch Phosphorit und Silex imprägniert.
    Alter
    spätes Aalénien - frühestes Bathonien
    Mächtigkeit
    Wenige cm (Autochthon) bis 40 m (an Typuslokalität ausnahmsweise ca. 120 m); 5 - 10 m im Bundstock-Element (Zwahlen 1993) ; The maximum thickness is about 80 m, and the unit pinches out to the northwest. (Rowan 1993)
    Der Hügel Raischibe/SG bei Walenstadt, mit die Aufschlüsse der Deponie Mürli im Nordflank (Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Der Hügel Raischibe/SG bei Walenstadt, mit die Aufschlüsse der Deponie Mürli im Nordflank (Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Die Reischiben-Fm. an der Typlokalität (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Die Reischiben-Fm. an der Typlokalität (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Bänderung innerhalb der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Bänderung innerhalb der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Echinodermenspatkalk der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Echinodermenspatkalk der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Silexknollen im oberen Teil der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Silexknollen im oberen Teil der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
    Geografische Verbreitung
    Ost- und Zentralschweizer Helvetikum, im Westen verzahnt mit der altersgleichen Hochstollen-Formation.
    Typusregion
    Walenseegebiet
    Kommentar
    -
    • Blegi-Eisenoolith Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Oberblegi (GL) am Ostfuss des Glärnisch

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Meist geringmächtiges, kondensiertes, eisenoolithreiches Kalkband, welches z.T. das zeitliche Äquivalent der Erzegg-Formation darstellt.
      Alter
      spätes Bajocien - mittleres Callovien
      Mächtigkeit
      Meist zwischen 50 cm und 3 m, oft nur fleckenhaft mit wenigen cm vorhanden.
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz (insb. St. Galler Oberland), sowie Berner Oberland (Randkette, Bundstock-Element und an der Front der Axen-Decke bei Interlaken).
      Typusregion
      Glärnisch-Gruppe (GL)
      Kommentar
      -
    • Bannalp-Konglomerat Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Bannalp (NW)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Schwarzgraue, dolomitisierte, mergelige Grundmasse mit Fossilien- und Gesteinsbruchstücken im Dach der Reischiben-Formation.
      Alter
      spätes Bajocien - spätes Bajocien
      Mächtigkeit
      wenige cm bis dm
      Geografische Verbreitung
      Reusstal bis Melchsee-Frutt (Bannalp, Rigidalstock, Bocktialp, Planggengrat)
      Typusregion
      Obwaldner Alpen
      Kommentar
      Ursprünglich beschrieben von Arbenz 1913 (ohne Namensgebung).
    • Guppen-Fossilhorizont Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Guppen Oberstafel (GL), in der Nähe des Hexensteins

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kondensationshorizont im Dach der Reischiben-Formation.
      Alter
      spätes Bajocien - spätes Bajocien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Selten oder nur andeutungsweise in den östlichen Glarner Alpen: an der Ostflanke des First, west-lich des Oberblegisees und am Gumengrat (Schindler 1959).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Gurbsbach-Fossilhorizont Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gurbsbach (SG), Seeztal

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      spätes Bajocien - spätes Bajocien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Alviergruppe
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Hochstollen-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Hochstollen (OW), westlich Melchsee-Frutt

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von hellgrauem, fein- bis grobspätigem, sandigem Kalk und kieselig-sandigem Mergelschiefer. Unterschiede in Quarzgehalt verleihen dem Gestein eine charakteristische feine Lamination. Laterale Verzahnung mit den Echinodermenbrekzien der Reischiben-Formation (insb. gegen das Dach hin).
    Alter
    Bajocien - Bajocien
    Mächtigkeit
    Ca. 250 m im Gebiet Melchsee-Frutt (Menkveld 1995 ; 400 m bei Tröhler 1966 aufgrund tektonischer Verdoppelung). 120 m in der Graustock-Einheit (Brunner 2002).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Gebiet S Melchsee-Frutt ; Glockhaus-Gruppe der Zentralschweiz
    Kommentar
    Seitlicher Übergang gegen Osten in die Reischiben-Formation ca. im Engelbergertal. Die Hochstollen-Formation ist z.T. mit der Reischiben-Formation verzahnt.
    • Schwarzhorn-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Schwarzhorn /Schwarzhoren (BE) - Grindelwald

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Monotone, gut gebankte Wechsellagerung von kieselig-sandigen, feinspätigen Kalken und Mergeln, z.T. mit fein- bis grobkörnigen Echinodermenbrekzien (Verzahnung mit der Reischiben-Formation).
      Alter
      Bajocien - Bajocien
      Mächtigkeit
      Bis 350 m ; reicht von weniger als 50 m in NW zu über 400 m in SE, oft mit signifikanter Verdünnung auf der Faltenvorderseite (Rowan 1993).
      Geografische Verbreitung
      Ab Engelbergertal gegen Westen bis Rhonetal.
      Typusregion
      Berner Oberland
      Kommentar
      -
    • Bietenhorn-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Bietenhorn (BE), im Schilthorngebiet

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Südlichste, dunkle, mergelige bis tonige Fazies der Hochstollen-Formation mit einzelnen grobkörnigen Lagen, die an der Basis dieser Formation am meisten entwickelt sind.
      Alter
      frühes Bajocien - frühes Bajocien
      Mächtigkeit
      10 - 100 m
      Geografische Verbreitung
      Berner Oberland
      Typusregion
      Berner Oberland
      Kommentar
      -
  • Formation de Dugny Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Dugny (VS), Leytron

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schistes argileux noirs micacés, non carbonatés, contenant des concrétions (miches) siliceuses riches en pyrite. Des niveaux silteux à finement gréseux sont parfois localement présents (faciès des «Schistes mordorés»).
    Alter
    spätes Toarcien - spätes Aalénien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Massif de l'Ardève (VS).
    Kommentar
    La puissante série argileuse de la Formation de Dugny, à faciès bassinal, se réduit vers le nord, où les apports détritiques de faciès «Eisensandstein» définissent la Formation de Bommerstein. Il ne subsiste alors que quelques niveaux argileux, dont en particulier le Membre de Mols.
  • Formation des Monts Rosset Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Monts Rosset (France)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Marnes noires avec quelques bancs de calcaire échinodermique, parfois riche en bélemnites.
    Alter
    frühes Toarcien - spätes Toarcien
    Mächtigkeit
    50-200 m (Epard 1989) ; 0 à plusieurs centaines de mètres.
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    secteur du Mont Joly (France)
    Kommentar
    -
  • Formation du Mont Joly Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Mont Joly (France)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Alternance relativement massive de calcaire siliceux, de calcaire échinodermique (parfois grossier) et de calcaire argilo-gréseux.
    Alter
    spätes Sinémurien - spätes Pliensbachien (= Domérien)
    Mächtigkeit
    50-100 m (Epard 1989).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    secteur du Mont Joly (France)
    Kommentar
    -
  • Formation des Tierces Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alpage des Tierces, situé entre les Contamines-Montjoie et le col du Joly (partie interne des plis couchés du Mont Joly).

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Alternance de marne noire et de calcaire argileux micritique, devenant finement spathique et gréseux vers le haut. Bancs de calcaire bioclastique dans la partie basale.
    Alter
    frühes Hettangien - frühes Sinémurien
    Mächtigkeit
    Max. 150 m environ au Mont Joly, réduite à 20 m au col de Balme.
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    secteur du Mont Joly (France)
    Kommentar
    -
  • Formation des Besoëns Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alpage des Besoëns, situé 1.5 km au NE du col du Joly

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Grès quartzitiques, calcaires gréseux à lumachelles et schistes argileux du Trias tardif de la couverture sédimentaire autochtone et parautochtone de l'Helvétique.
    Alter
    Rhät - Rhät
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    zone de Chamonix et secteur du Mont Joly
    Kommentar
    -
  • Formation des Arandellys Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Ravin des Arandellys, situé 3 km au SSE des Houches (vallée de Chamonix, France)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Calcaire dolomitique et dolomite (parfois sous forme de cornieule) de la couverture sédimentaire autochtone et parautochtone de l'Helvétique. Présence locale de gypse (Membre de la Griaz) et de schistes bariolés.
    Alter
    Mittlere Trias - Späte Trias
    Mächtigkeit
    Varie de quelques mètres à quelques dizaines de mètres (déformations alpines et/ou érosions mésozoïques).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Zone de Chamonix.
    Kommentar
    -
    • «Membre dolomitique supérieur» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Späte Trias - Späte Trias
      Mächtigkeit
      2 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      zone de Chamonix
      Kommentar
      -
    • Membre de la Griaz Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Ravin de la Griaz [= plâtre, gypse], situé 3 km au SSE des Houches (vallée de Chamonix, France)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Späte Trias - Späte Trias
      Mächtigkeit
      100 m (épaisseur apparente)
      Geografische Verbreitung
      Cuvette de Saint-Gervais-Le Fayet, en rive gauche de l'Arve, au Sud-Est de Domancy.
      Typusregion
      zone de Chamonix
      Kommentar
      -
      • Bésimaudites

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        undefiniert
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Membre dolomitique inférieur» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Späte Trias - Späte Trias
      Mächtigkeit
      30 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      zone de Chamonix
      Kommentar
      -