• Silvretta-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Silvretta-Gebirgsgruppe (GR)

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Polymetamorphes Altkristallin (inkl. variszisch steilgestellten Schlingen), postvariszische Diabasgänge, sowie permo-mesozoische Sedimentbedeckung im SE (Ducan- und Landwassergebiet).
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    Maximal 5 km dicke Platte.
    Geografische Verbreitung
    Verwall- und Samnaungruppe.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Wurde von Tollmann (1977) als eine eigenständige mittelostalpine Einheit betrachtet.
    • Ducan-Mulde Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Ducan (GR), Davos

      Rang
      Decke
      Status
      -
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Autochthone bis parautochthone Sedimentbedeckung des Silvretta-Kristallins.
      Alter
      Perm - Rhät
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Landwasser-Mulde Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Autochthone bis parautochthone Sedimentbedeckung des Silvretta-Kristallins im Landwassergebiet.
      Alter
      Perm - Norien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Landecker Phyllitgneiszone» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Landeck (Österreich)

      Rang
      tektonische Zone
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Alpin tektonisierte Schuppenzone am Nordrand der Silvretta-Decke: Granatglimmerschiefer, Feldspatblastenschiefer und Paragneise, die allesamt bereichsweise phyllonitisiert (diaphthoritisiert) wurden.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Landeck-Quarzphyllit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Landeck (Österreich)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Prograde helle Phyllite im nordöstlichen Teil der «Landecker Phyllitgneiszone».
        Alter
        Paläozoikum - Paläozoikum
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Puschlin-Zone Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Puschlin (Österreich)

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Zone heftiger alpidischer Deformation, die zahlreiche Linsen permotriassischer Gesteine (Metakonglomerate, Metasandsteine und bunte Phyllite) sowie etliche grössere Kataklasitvorkommen enthält.
        Alter
        Perm - Perm
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Harbeweiher, Puschlin, Pontlatzer Brücke (Inntal), Schöne Aussischt, Runsegger Wald, Urgtal, Nordostflanke des Gatschkopfs, Nordflanke des Thialkopfs, Giggler Alm, Gfällhaus (Paznauntal).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Venet-Komplex Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gipfel Venet (Österreich)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Retrograd überprägte Gesteine des Silvretta-Kristallins: diaphthoritischen, bereichsweise phyllonitisierten Metasedimente mit Einlagerungen von Orthogneisen und Amphiboliten der «Landecker Phyllitgneiszone».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Kristallines Grundgebirge der Silvretta-Decke Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Silvrettahorn (GR)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Das Silvretta-Kristallin besteht ungefähr zu gleichen Teilen aus Paragneisen, Amphiboliten und Orthogneisen vorwiegend granitischer Zusammensetzung. Mischgneise (Migmatite, Anatexite, Injektions- und Imbibitionsgneise - mit und ohne Stoffzufuhr) treten häufig auf, bilden aber nur selten grössere Komplexe. Richtige Granite, wie wir sie aus den Zentralmassiven und aus dem Seengebirge kennen, fehlen (Streckeisen 1986). Die interne Struktur ist durch langgestreckte Züge und grossräumige Falten mit steilstehende Achsen (Schlingentektonik) charakterisiert.
      Alter
      Neoproterozoic (= Late Proterozoic) - Paläozoikum
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Graubünden, Tirol, Vorarlberg (Silvrettagruppe, Verwallgruppe).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Jüngere Orthogneise» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ordoviszische Metaplutonite: grob- bis mittelkörniger Zweiglimmeraugengneis, mittel- bis feinkörniger Muskowitgneis, sowie Meta-Aplit und Metapegmatit.
        Alter
        Spätes Ordovizium - Spätes Ordovizium
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Flüela-Augengneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Flüela Weisshorn (GR) (bzw. Flüelapass)

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Heller, grobaugiger, flaseriger, Zweiglimmer-Alkalifeldspatgneis. Oft mit fein- bis mittelkörnigen Muskovit-Alkalifeldspatgneisen verknüpft.
          Alter
          Spätes Ordovizium - Spätes Ordovizium
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Tschuggen-Augengneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Tschuggen (GR) an der Flüelastrasse

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Dunkler, biotitreicher «Jüngerer Orthogneis» der Silvretta-Decke, mit einzelne kleinere und loser verteilte Kalifeldspataugen.
          Alter
          Ordovizium - Ordovizium
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Frauenkirch-Augengneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Frauenkirch (GR), SW Davos

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Aplitisch-pegmatitischer «Jüngerer Orthogneis» der Silvretta-Decke (Fe-karbonathaltige Variante des Typs Flüela).
          Alter
          Ordovizium - Ordovizium
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Als hochdifferenzierte Entwicklung des Flüela-Granites interpretiert (Maggetti & Flisch 1993).
        • Fuorcla-Gneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Urezzas-Augengneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Piz Urezzas (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Radönt-Augengneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Piz Radönt (GR), SSW Flüelapass

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Glimmerreicher (Biotit und Muskovit) Augengneis der Silvretta-Decke.
          Alter
          Spätes Ordovizium - Spätes Ordovizium
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Güstizia-Muskovitgneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          God da la Güstizia (GR), N Zernez

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Heller, mittelkörniger bis grobflaseriger, hellglimmerreicher «Jüngerer Orthogneis» der Silvretta-Decke.
          Alter
          Ordovizium - Ordovizium
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Am Südrand der Silvretta enthält der Güstizia-Augengneis alpin gebildeten Stilpnomelan (Grauert 1969).
        • Macun-Zweiglimmergneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Macun (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Fein- bis mittelkörniger Muskovit-Alkalifedspatgneis der Silvretta-Decke.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • «Ältere Orthogneise (und Metabasite)» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Prä-Ordoviszische Plutonite die schon prävariszisch vergneist worden sind. Diese treten heute als polyzyklische Metagranite, dioritische Hornblendegneise, tonalitische Biotitgneise, Metagabbros, sowie Ultramafitite vor.
        Alter
        Neoproterozoic (= Late Proterozoic) - Mittleres Ordovizium
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Mönchalp-Augengneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Mönchalp (GR), SE Klosters-Serneus

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          «Älterer Orthogneis» der Silvretta-Decke: Augengneis (anatektischer S-Typ Metagranit) mit grosser K-Feldspar, bläulicher Quarz, Biotit und grau-grünlicher, pinitisierter Cordierit. Lokal schiefrig bis mylonitisiert. Enthält viele eckige Einschlüsse von älteren Paragneisen und Amphiboliten (inkl. retrograden Eklogiten).
          Alter
          Präkambrium - Kambrium
          Mächtigkeit
          Bis 350 m mächtig (Streckeisen in Rutsch et al. 1966).
          Geografische Verbreitung
          Pischagruppe SE Klosters, zwischen Mönchalptal und Vereinatal.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Rotbüel-Metagranit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Rotbüel = Rotbühel (Österreich)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Schollenreicher, muskovitführender «Älterer Orthogneis» der Silvretta-Decke.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Val-Gonda-Quarzdiorit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Val Gondas (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Quarzdioritischer Hornblendegneis.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Granat-Hornblende-Plagioklas-Orthogneis Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Neoproterozoic (= Late Proterozoic) - Frühes Cambrien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Oberes Val Sarsura (GR)
          Kommentar
          -
        • Val-Sarsura-Gabbrokomplex Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Oberes Val Sarsura (GR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Ultramafite (harzburgitische Kumulate), massiver Olivin-Clinopyroxen-Norit, Flasergabbro, blastomylonitischer Gabbro und Tonalit.
          Alter
          Neoproterozoic (= Late Proterozoic) - Neoproterozoic (= Late Proterozoic)
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Rauher-Kopf-Eklogit Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Rauher Kopf (Österreich)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Kambrium - Ordovizium
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
  • Kössen-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.
    Alter
    Spätes Norien - Rhät
    Mächtigkeit
    Ca. 300 m (Dössegger et al. 1982), 200-350 m (Furrer et al. 1985)
    Geografische Verbreitung
    Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke); Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Zirmenkopf-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Furrer et al. 1985), bis über 160 m im Schesaplana-Gebiet (Allemann 2002, inkl. Ramoz-Einlagerungen).
      Geografische Verbreitung
      Rätikon
      Typusregion
      Rätikon (GR)
      Kommentar
      Oberstes Member
    • Mitgel-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Mitgel (GR), Filisur

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Dössegger et al. 1982), 20-50 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Das Mitgel-Mb. unterscheidet sich von den übrigen Membern der Kössen-Fm. durch die überwiegenden Kalke und Dolomite und das Zurücktreten der Mergellagen. Im Gegensatz zum Schesaplana-Mb. enthält es nur noch selten Korallen- und Brachiopodenkalke.
    • Ramoz-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Ramoz (GR), Alvaneu

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Heterogene Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      20-100 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Aroser Dolomiten (GR)
      Kommentar
      Vom ähnlich ausgebildeten Alplihorn-Mb. unterscheidet es sich nur durch die fehlenden oder selten auftretenden herbstlaubfarbenen Schiefertone und die häufigeren dickbankigen bis massigen Kalke; vom Schesaplana-Mb. durch das seltene Auftreten von gebankten Korallen- und Brachiopodenkalken; vom Mitgel-Mb. und Culmet-Kalk durch die häufigen und mächtigen Mergellagen.
    • Schesaplana-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Leupold et al. 1935); wenige Meter bis über 100 m (Dössegger et al. 1982); 25-90 m (Furrer et al. 1985, Allemann 2002)
      Geografische Verbreitung
      Val Tisch
      Typusregion
      Rätikon (GR)
      Kommentar
      -
    • Alplihorn-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basales, toniges Member der Kössen-Formation mit charakteristischen schwarzen, bunt anwitternden Schiefertone: hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben ; massigere Korallen- und Brachiopodenkalke fehlen). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      80-120 m (Furrer et al. 1985) ; 58 m am Fil da Stidier (Tinzenhorn ; Stecher 2008)
      Geografische Verbreitung
      Val Tisch.
      Typusregion
      Ducangebiet (GR) (Silvretta-Decke)
      Kommentar
      Unterstes Member
  • «Hauptdolomit» (undifferenziert) Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Vorwiegend dickbankige, oft monotone Dolomite. Selten werden sie durch geringmächtige Kalkschichten unterbrochen, die seitlich wieder in Dolomite übergehen können. Die Hauptmasse der Gesteine besteht aus mittel- bis hellgrauen, fossilarmen, meist stark rekristallisierten Dolomiten. Häufig findet man aber auch monomikte und polymikte Dolomitbrekzien, fossilführende Schichten mit Bivalven (u.a. Megalodonten), Gastropoden, Ostracoden und Foraminiferen sowie Sedimentstrukturen (Frassspuren, Stromatolithe).
    Alter
    Norien - Norien
    Mächtigkeit
    300−1500 m
    Geografische Verbreitung
    Oberes Val Müschauns, Piz Nair, Val Plavna
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Ungliedbare Ausbildung der Hauptdolomit-Gruppe der Ortler-, S-charl- und Quattervals-Decke, die sich im Quattervals- und Terza-Element mit anderen Formationen der Hauptdolomit-Gruppe verzahnt.
  • Fanez-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Fanezfurgga (GR), SE Davos Monstein

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Obere Einheit der Raibl-Gruppe, bestehend aus einer Abfolge von rotem Sandstein, Tonschiefer, orangem Dolomit und polymikter Dolomit-Brekzie.
    Alter
    Carnien - Carnien
    Mächtigkeit
    25−65 m (Furrer et al. 1985) ; max. ca. 80 m in den südöstlichen Engadiner Dolomiten (Frank 1986) [bis 300 m nach Leupold et al. 1935, jedoch für die gesamte Raibl-Gruppe?]
    Geografische Verbreitung
    Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
    Typusregion
    Ducankette (GR)
    Kommentar
    Früher als Teil der «Mingèr-Schichten» s.l.
    • Valbella-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Valbella (GR), Val Müstair ?
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberes Member der Fanez-Fm., bestehend aus polymikten Dolomit-Brekzien mit bunter, dolomitischer Matrix.
      Alter
      Carnien - Carnien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Je nach Autor wird diese Brekzie als «Hauptdolomit-Basisbrekzie» betrachtet.
    • «Fanez-Dolomit» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Fanezfurgga (GR), Davos

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Hellgraue, dünnbankige, stromatolithische Dolomite (ähnlich wie in der Mingèr-Fm.) im mittleren Teil der Fanez-Fm. Lokal treten auch Evaporite auf.
      Alter
      Carnien - Carnien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Ähnlich «Mingèr-Dolomit».
      • Stugl-Gips Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Val da Stugl (GR)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokales Gipsvorkommen im Dach des «Fanez-Dolomit».
        Alter
        Carnien - Carnien
        Mächtigkeit
        Bis 100 m (Leupold et al. 1935). Ca. 250 m.
        Geografische Verbreitung
        SE-Seite des Mäschengrates, zwischen Igls Plans und Mäschenfurgga/Chrummhüreli.
        Typusregion
        Ducankette (GR)
        Kommentar
        -
      • Innerchrachen-Schicht Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Knolliger Emersionshorizont im mittleren bis oberen Teil der Fanez-Fm.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        2,3 bis 3,7 m (Frank 1986)
        Geografische Verbreitung
        Ducangebiet.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Mezdi-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Mezdi (GR), Val Müstair

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bunte, dichte Tonstein-Sequenz mit zwischengeschalteten, dunklen, oolithischen Muschelkalken sowie orangen, verwitterten Dolomiten im mittleren Teil der Fanez-Fm. Echinoderme sind verbreitet.
      Alter
      Carnien - Carnien
      Mächtigkeit
      12−20 m am Piz Mezdi, ca. 16 m am Ofenpass (Frank 1986, Furrer et al. 1985) ; oft tektonisch gestört
      Geografische Verbreitung
      Nur in den südlichen Engadiner Dolomiten entwickelt (südlich der Ofenpassstrasse ; sog. Südfazies).
      Typusregion
      Val Müstari (GR) (S-charl-Decke)
      Kommentar
      Mittleres Member
    • Cluozza-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Cluozza (GR), S Zernez

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Leithorizont (unteres Member) der Fanez-Fm., bestehend aus linsenartigen meist roten, seltener grünen oder grauen, Sand- und Siltsteinbänken (Arkose). Gegen oben zunehmend gröber werdende Siliziklastika mit einer dolomitischen, fossilreichen Bank an der Basis und starker Oxidation von oben her (Rotfärbung). Siliziklastika weisen zudem kleinräumige Kreuzschichtungen mit flacher Schrägschichtung auf.
      Alter
      Carnien - Carnien
      Mächtigkeit
      5 m in den Südöstlichen Engadiner Dolomiten bis max. 10,5 m im Ducan (Frank 1986, Furrer et al. 1985) ; ca. 8 m (Leupold et al. 1935)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Gilt als wichtiger und deutlich unterscheidbarer siliziklastischer Korrelationshorizont.
  • Mingèr-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Val Mingèr (GR), Scuol

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Untere Einheit der Raibl-Gruppe: an der Basis, Rauhwacken mit mehreren Einschaltungen aus dünnen, feinkörnigen Dolomitbänken (sowie lokal alkali-basaltische Intrusionen und Gipskörper) ; darüber dünnbankige, stromatolithische Dolomite.
    Alter
    Spätestes Ladinien - Frühes Carnien
    Mächtigkeit
    Max. ca. 220 m in den südöstlichen Engadiner Dolomiten, ca. 170 m im Ducangebiet, ca. 120 m in der Val S-charl (Frank 1986) ; 120−230 m (Furrer et al. 1985) ; [bis 400 m im Ducangebiet (Leupold et al. 1935)]
    Geografische Verbreitung
    Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
    Typusregion
    Val Mingèr (GR), Seitental des Val S-charl
    Kommentar
    -
    • «Mingèr-Dolomit» s.s. Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Mingèr (GR), Scuol

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberes Member der Mingèr-Fm., bestehend aus hellem, dünnbankigem, stromatolithischem Dolomit. Einschaltungen von dunklen Tonsteinen und mergeligen gelben Dolomiten mit feiner Bankung treten im unteren Teil auf.
      Alter
      Spätes Ladinien - Frühes Carnien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Mora-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Mora (GR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unteres Member der Mingèr-Formation, bestehend aus Rauhwacken und bunten Tonschiefern, mit mehreren Einschaltungen aus dünnen feinkörnigen Dolomitbänken, die teils sehr ähnlich sind wie im liegenden Parai-Alba-Mb. (Altein-Fm.). Alkali-basaltische Intrusionen in Form von Sills und Dykes treten am Piz dal Döss Radond auf. Lokal kommen Gipskörper vor (Alp da Munt).
      Alter
      Spätes Ladinien - Frühes Carnien
      Mächtigkeit
      Mindestens 20 m in wenig gestörten Profilen (Frank 1986, Furrer et al. 1985).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Früher als «obere Rauhwacke» bezeichnet. Gilt oftmals als plastischer Abscherhorizont.
      • Alp-da-Munt-Gips Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Alp da Munt (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokales, linsiges Gipsvorkommen der Raibl-Gruppe.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Alp da Munt, Männli
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Praspöl-Tuff Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Praspöl (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Döss-Radond-Vulkanite Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz dal Döss Radond (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Basische Vulkanite (Diabas, Diabastuff) der Mingèr-Fm.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Östliche Turettaskette und Piz Lad (Umbrailgebiet).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        "Ähnliche Eruptivgesteine sind im Unterostalpin am Murtiröl (Furrer 1985), im Berninagebiet (Piz Alv, Sassalbo) und in der Tschirpen-Decke bekannt (Naef 1987)." (Frank 1986)
  • Altein-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Altein (GR), 3,5 km N Davos Wiesen

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Unterschiedlich gebankte, feinkörnige, dunkel- bis hellgraue Dolomite und Kalke, z.T. Chertknollen im mm- bis dm-Bereich. Braunrote Tonlagen und Stylolithe sind häufig. Lokale Zwischenlagerung von dünnbankigen, bituminösen Kalken im mittleren Teil (Landwasser- und westlichen Ducangebiet).
    Alter
    Ladinien - Ladinien
    Mächtigkeit
    Im Ducangebiet nimmt die Mächitgkeit von SW nach NE zu, bis max. 90 m (Leupold et al. 1935, Frank 1986) ; mindestens 60 m in den nördlichen Engadiner Dolomiten und ca. 40 m in den südlichen Engadiner Dolomiten (Frank 1986) ; nur einige Meter im nordöstlichen Engadiner Dolomit (Furrer et al. 1985).
    Geografische Verbreitung
    Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke)
    Typusregion
    Landwassergebiet (GR) (Silvretta-Decke)
    Kommentar
    Wurde manchmal mit die Prosanto-Fm. als «Altein-Gruppe» zusammengefasst.
    • Parai-Alba-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Parai Alba (= Weisse Wand) (GR), SSW Piz Chazforà im Val Mora

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dünnbankiger, gelber bis hellgrauer, feinkörniger Dolomit (Mikrit) mit wenigen Millimetern dicken Lagen von rotbraunem Ton (vulkanogenen Aschenlagen) im oberen Teil der Altein-Fm. (bzw. als einzige durchgehende Fazies in den Unterengadiner Dolomiten). Stromatolithe, Wellenrippeln und Trockenrisse treten selten auf.
      Alter
      Ladinien - Ladinien
      Mächtigkeit
      Von 25 m im nördlichen Engadiner Dolomit, bis 40 m im südlichen Engadiner Dolomit (Furrer et al. 1985). Ca. 50 m (Trümpy et al. 1997).
      Geografische Verbreitung
      Ofenpassgebiet (S-charl-Decke), Engadin, S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke). Fehlt in der Silvretta-Decke.
      Typusregion
      Turettaskette (GR) (S-charl-Decke)
      Kommentar
      Früher als eigenständige Formation betrachtet.
    • «Altein-Dolomit» s.s. Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Altein (GR), 3,5 km N Davos Wiesen

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Hellgrau anwitternder Dolomit mit häufigen Verkieselungen im unteren Teil der Altein-Fm. (bzw. als einzige durchgehende Fazies in der Silvretta-Decke).
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Prosanto-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Piz Prosanto = Piz Prosonch (GR), 3 km NE Bergün

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dünnbankige, dunkelgraue, bituminöse Kalke und Dolomite mit dünnen, tonigen Zwischenlagen (lokal mit intensiver roter Färbung). Charakteristisch sind fein laminierte Bänke mit teilweise gut erhaltenen Fischen und Reptilien.
    Alter
    Frühes Ladinien - Frühes Ladinien
    Mächtigkeit
    Typische Mittelwerte um 120 m. Ca. 180 m an der Typlokalität ; reduziert auf 50 m im östlichen Ducangebiet, 35 m in der Landwasser-Kette, und nur einige Metern im nordöstlichen Engadiner Dolomit (Alp Sesvenna) (Furrer et al. 1985).
    Geografische Verbreitung
    Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Val d’Uina, S-charl (S-charl-Decke), Engadin, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke). Fehlt in den Unterengadiner Dolomiten. Im Landwassertal als dunkle dünnplattige Dolomitschiefer ausgebildet. Gegen Westen zunehmende dolomitische Zwischenlagerung von dickbankigere, feinkörnige Landwasser-Dolomite (Vallatscha-Fm.), so dass eine Unterscheidung SW von Surava nicht mehr möglich ist.
    Typusregion
    Ducangebiet (GR) (Silvretta-Decke)
    Kommentar
    Bei manche Autoren im Raibler Schichten s.l. inbegriffen.
  • Vallatscha-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Südgrat des Piz Vallatscha (GR), nördlich Ofenpass

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mittel- bis dickbankige, sparitische, hell- bis mittelgraue Dolomitgesteine mit Stromatolithen und Pseudmorphen nach Sulfatmineralen, oft mit Kalkalgen (Diploporen) und Gastropoden-führenden Bänken. Häufig Internalbrekzien.
    Alter
    Ladinien - Ladinien
    Mächtigkeit
    60-250 m (Furrer et al. 1985) ; bis 250 m in die Engadiner Dolomite
    Geografische Verbreitung
    Ofenpassgebiet (S-charl-Decke), Valle die Fraele (Ortler-Decke), Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
    Typusregion
    Ofenpassgebiet (GR)
    Kommentar
    Die Vallatscha-Fm. im heutigen Sinn (= sensu Eichenberger 1986) beinhaltet beides, die Turettas-Formation und die Vallatscha-Formation von Dössegger & Müller 1976. Die erste Einheit wird nun als Member der revidierten Vallatscha-Fm. betrachtet.
    • Tiaun-Brekzie Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Tiaun (GR), Schmitten

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberstes Member der Vallatscha-Fm. im Ducan-Landwassergebiet, bestehend aus Dolomitbrekzien mit typischem weissem, grobkörnigem Zement. Durchschneiden oft mehrere Bänke oder folgen ehemaligen Sulfatgesteinen.
      Alter
      Ladinien - Ladinien
      Mächtigkeit
      2−30 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Landwassergebiet (GR)
      Kommentar
      Oberstes Member im Ducan-Landwassergebiet
    • «Vallatscha-Dolomit» s.s. Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Vallatscha (GR), nördlich Ofenpass

      Rang
      regionale Fazies
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Charakteristische Fazies der Vallatscha-Fm. aus dickbankigem, aschgrauem, sparitischem Diploporen-Dolomit.
      Alter
      Ladinien - Ladinien
      Mächtigkeit
      60-100 m im S-charl-Unterbau (Dössegger & Müller 1976), ca. 200 m im Ortler-Element (Dössegger et al. 1982) ; Zuckerkörniger/Grobspätiger Dolomit ist an der Typlokalität auf 15 m reduziert.
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Ofenpassgebiet (GR)
      Kommentar
      -
    • Turettas-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Turettas (GR), Val Müstair

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unteres Member der Vallatscha-Fm. in der S-charl-Decke, bestehend aus dunklem, dünnbankigem, laminiertem Dolomit. Manchmal bituminös („Stinkdolomit“) oder konglomeratisch in hellgrauen, oolithischen, Dolomite-führenden Bänken mit Mächtigkeiten im Zentimeterbereich.
      Alter
      Ladinien - Ladinien
      Mächtigkeit
      60−70 m (Furrer et al. 1985) ; 20-70 m (Trümpy et al. 1997)
      Geografische Verbreitung
      Münstertalgebiet (Piz Turettas, Piz d'Aint, Piz d'Astras, S-charlpass).
      Typusregion
      Turettas-Kette (GR)
      Kommentar
      Unteres Member in der S-charl-Decke.
      • «Lad-Schichten» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Münstertaler Piz Lad (GR) [non: Unterengadiner Piz Lad]

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        -
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Graue Netzrauhwacken und Wechsellagerungen von Gips/Anhydrit mit Dolomit im [?] oberen Teil des Turettas-Members.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 60 m (Dössegger & Müller 1976)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Stratigraphische Stellung unsicher: zwischen Turettas- und Vallatscha-Dolomit (wie aus Dössegger & Müller 1976 scheint) oder eher der Garone-Fm. bzw. den Ravais-ch-Mb. entsprechend?
    • Landwasser-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Fluss Landwasser (GR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Feinkörnige, mittelbankige Dolomite mit stromatolitischen Lagen und seltenen Kalkalgen (Dasycladaceen) im unteren Teil der Vallatscha-Fm.
      Alter
      Ladinien - Ladinien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Landwassergebiet (GR)
      Kommentar
      Im N und W Landwassergebiet ist das Landwasser-Mb. der Vallatscha-Fm. mit dem Sertig-Mb. der S-charl-Fm. lateral verzahnt.
    • Lavinèr-Brekzie Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Laviner (GR)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dolomitbrekzie die senkrechte und schichtparallele Spalten der S-charl-Formation füllt.
      Alter
      Trias - Trias
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Piz Bial, Piz d'Alp Val, Piz Lavinèr, Piz Jenatsch.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • S-charl-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    S-charl (GR), Val S-charl / Unterengadin

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Normale, kalkreiche Fazies des «alpinen Muschelkalkes», bestehend aus hellgrauem, dünnbankigem Dolomit wechsellagernd mit dunkelgrauem (auch lila oder gelbem) homogenem Kalk z.T. mit Flaserschichtung und unterschiedlichen Anteilen an Dolomit.
    Alter
    Spätes Anisien - Frühes Ladinien
    Mächtigkeit
    Stark variierende Mächtigkeit (Dössegger & Müller 1976): zwischen 80 m am Ofenpass und 420 m im Ducangebiet. 50-70 m im S-charl Unterbau (Dössegger et al. 1982). 240-340 m nach Furrer et al. 1985.
    Geografische Verbreitung
    Val S-chanf (S-chanf-Decke), Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Engadiner Dolomit
    Typusregion
    Unterengadiner Dolomiten (GR)
    Kommentar
    In der Bernina-Decke und südlichen Err-Decke ist die S-charl-Fm. durch die «Untere Rauhwacke» ersetzt.
    • Crap-Cotschen-Tuffit Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Blutrote Tuffe und Tuffite im oberen Teil der S-charl-Fm. bzw. des Turettas-Mb.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Sertig-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hinterer Sertig (GR), S-chanf

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberes Member der S-charl-Fm., bestehend aus dickbankigem Kalkstein. Gelegentlich oolithische Bänke und selten bivalvenreiche Bänke (Lumachellen) im Zentimeterbereich (Tempestite).
      Alter
      Spätes Anisien - Frühes Ladinien
      Mächtigkeit
      Bis zu 120 m im Ducangebiet (Furrer et al. 1985) ; 150-200 m (Furrer et al. 2015)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Ravais-ch-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Ravais-ch = Raveis-ch (GR), Bergün/Bravuogn

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unteres Member der S-charl-Decke, bestehend aus gelbem, frühdiagenetischem Dolomit mit feiner Bankung. Sandige Zwischenlagen an der Basis, oder lokal Rauwacken («mittlere Rauhwacke»).
      Alter
      Spätes Anisien - Frühes Ladinien
      Mächtigkeit
      20-50 m bzw. 180-200 m (Furrer et al. 2015).
      Geografische Verbreitung
      Landwassertal
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Ravais-ch-Rauwacke» s.s. Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Ravais-ch = Raveis-ch (GR), Bergün/Bravuogn

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        20-50 m (Furrer 1985), 180-200 m (Furrer et al. 2015)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Ducan-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Piz Ducan (GR), Davos

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Besteht vor allem aus gebankten, meist hellen Dolomiten mit wechselndem Sandgehalt. Daneben enthält die Ducan-Fm. selten Kalkalgen und feine Sandsteinbanken. Fossilien (Crinoiden, Brachiopoden) sind stellenweise recht häufig.
    Alter
    Mittleres Anisien - Spätes Anisien
    Mächtigkeit
    115-124 m (Furrer et al. 1985)
    Geografische Verbreitung
    Val-Foraz, Schlinig (S-charl-Decke), Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke)
    Typusregion
    Ducangebiet (GR)
    Kommentar
    -
    • Trochitendolomit-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Dolomite mit Trochiten (Fragmente von Crinoideen), insb. der Art Encrinus liliiformis Schlotheim

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Aschgraue, sparitisch rekristallisierte Dolomite im oberen Teil der Ducan-Fm., mit Linsen oder Bänken aus Crinoiden-Stielgliedern, seltener Schwämmen, Aggregatkörnern und Ooiden. Der obere Teil des Members ist feinkörniger und durch Fenstergefüge charakterisiert (sog. Loferite).
      Alter
      Mittleres Anisien - Spätes Anisien
      Mächtigkeit
      10-20 m (Leupold et al. 1935); 10-16 m (Furrer et al. 1985); ca.40 m im Schlinigtal (Dössegger et al. 1982)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Ducangebiet (GR)
      Kommentar
      Oberes Member der Ducan-Fm.
    • Brachiopodenkalk-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Reichtum an Brachiopoden
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dünnbankige, dunkelgraue Knollenkalke mit bankartig angereicherten Brachiopoden im mittleren Teil der Ducan-Fm. Im unteren Bereich treten tonig-siltige Knollenkalke mit Verkieselungen in den Zentren der Knollen auf.
      Alter
      Mittleres Anisien - Spätes Anisien
      Mächtigkeit
      40−48 m (Furrer et al. 1985) ; 70-80 m (Leupold et al. 1935); 125-140 m (Eugster 1922).
      Geografische Verbreitung
      Oberer Teil dolomitisiert im westlichen Mittelbünden.
      Typusregion
      Ducangebiet (GR)
      Kommentar
      Mittleres Member
    • Eisendolomit-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unteres Member der Ducan-Fm. in der S-charl-Decke bestehend aus einer sehr heterogenen Serie von gebankten, gelb bis rostbraun anwitternden, unterschiedlich stark detritusführenden Dolomiten sowie grau anwitternden, detritusfreien Dolomiten und seltenen Kalken. Fossilien wie Brachiopoden und kleine Crinoiden sind recht häufig.
      Alter
      Mittleres Anisien - Spätes Anisien
      Mächtigkeit
      40 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Ducangebiet (GR)
      Kommentar
      Unteres Member der Ducan-Fm. in der S-charl-Decke.
    • Gracilis-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Namengebendes Fossil (Crinoidea): Dadocrinus gracilis Buch

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unteres Member der Ducan-Fm. in der Silvretta-Decke, bestehend aus gelblichem, siltigem bis sandigem Dolomit, mit intensiver Bioturbation, Wellenrippeln, Stromatolithen und kleinen Crinoiden.
      Alter
      Mittleres Anisien - Spätes Anisien
      Mächtigkeit
      15−20 m (Furrer et al. 1985) ; 20 m (Leupold et al. 1935)
      Geografische Verbreitung
      Reduziert im nördlichen Landwassertal und teilweise durch mergeligen Brachiopodendolomit ersetzt.
      Typusregion
      Ducangebiet (GR)
      Kommentar
      Unteres Member der Ducan-Fm. in der Silvretta-Decke.
  • Fuorn-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Il Fuorn (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Heterogene Abfolge aus grünen, roten oder hellgrauen, quarzreichen Sand- und Siltsteinen, braunen, karbonatischen Sandsteinen und gelbem, sandigem Dolomit. Lokal mit Evaporitlagen (Val di Gess).
    Alter
    Frühe Trias - Frühes Anisien
    Mächtigkeit
    Max. 70-75 m in den Engadiner Dolomiten. Sehr reduziert im Unterostalpin.
    Geografische Verbreitung
    Alle ober- und unterostalpine Einheiten in Graubünden. Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
    Typusregion
    Turettas-Kette in der Val Müstair (GR) (S-charl-Decke)
    Kommentar
    Entspricht dem (Alpiner bzw. Tiroler) «Buntsandstein» der Früheren Autoren.
    • Punt-la-Drossa-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Punt la Drossa (GR), Val dal Fuorn

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelbbraune, gutgebankte, karbonatreiche Sandsteine im oberen Teil der Fuorn-Fm. Sandige Kalke und Dolomite, Rauwacken («untere Rauhwacke») und Siltschiefer treten auch auf.
      Alter
      Frühe Trias - Frühes Anisien
      Mächtigkeit
      Bei Punt la Drossa 27 m mächtig (Furrer et al. 1985). 20-25 m (Leupold et al. 1935). Mittelwert: ca. 10-12 m.
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Früher als Member des «alpinen Muschelkalkes» betrachtet (Hirsch 1966).
      • Evaporiti dei Gessi Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gess = I Gessi (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokale evaporitische Ablagerungen im Dach der Fuorn-Fm. der südlichen Bernina-Decke (Stretta).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 30 m (Furrer et al. 1985).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Untere Rauhwacke»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Helle bis gelbe Rauwacke mit dünne mikritische Dolomitlagen an der Grenze zwischen detritischer und karbonatischer Triassedimente des Ostalpins in der Region Albulapass-Livignio.
        Alter
        Spätes Anisien - Frühes Ladinien
        Mächtigkeit
        20-25 m (Leupold et al. 1935).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Ersetzt die S-charl-Fm. in der Bernina-Decke und südliche Err-Decke.
    • «Pflanzen-Quarzit» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Zyklische Abfolge von gradierten, lauchgrünen, nahezu karbonatfreien Sandsteinen, im mittleren Teil der Fuorn-Fm. («alpiner Buntsandstein»). Lokal mit Pflanzenresten im Dach.
      Alter
      Frühe Trias - Frühes Anisien
      Mächtigkeit
      20 m in der Ducankette, bis 40 m im Landwasser (Leupold et al. 1935).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Unteres Member» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Braune, karbonatreiche Sandsteine und Siltlagen der Basis der Fuorn-Fm., teils vergleichbar mit der liegenden Chazforà-Formation.
      Alter
      Frühe Trias - Frühe Trias
      Mächtigkeit
      Ca. 27 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Unteres Member
  • Chazforà-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Hochebene Chazforà (GR), NW Piz Turettas

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Obere Einheit der Val-Müstair-Gruppe («Münstertaler Verrucano»), bestehend aus massigen bis gebankten, meist graugrünen Konglomeraten, Sand- und Siltsteinen mit Komponenten aus permischen Vulkaniten (Ruina-Formation) und aus dem kristallinen Grundgebirge in verschiedenen Verhältnissen. Die Lithologien zeigen eindeutig fluviatile Sedimentationsgefüge und die Korngrösse wird von der Basis bis zur Obergrenze der Formation generell kleiner.
    Alter
    Spätes Perm - Frühe Trias
    Mächtigkeit
    Bis zu 650 m im Typusgebiet (Furrer et al. 1985) , ca. 350 m am Spi da Vau.
    Geografische Verbreitung
    Taunter Pizza, Piz Lad, Il Fuorn, Val S-charl, Val d’Uina, Avignatal, Jaggl (S-charl-Decke), S-chanf, Alp Chaschauna, Alpe Trela (Ortler-Decke), Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
    Typusregion
    Turettas-Kette in der Val Müstair (GR) (S-charl-Decke)
    Kommentar
    Entspricht dem oberen Teil des «Münstertaler Verrucano», sowie dem basalen Teil des «Alpiner Buntsandstein» der früheren Autoren.
    • Tuors-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Tuors (GR), 4 km ENE Bergün

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Feinkörnige, gut gebankte Sandsteine, verzahnt mit dicken Konglomeratlagen mit eckigen Quarzadern, im oberen Teil der Chazforà-Fm. des Ducan- und Landwassergebiets.
      Alter
      Frühe Trias - Frühe Trias
      Mächtigkeit
      200 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      Albula-, Ducan- und Landwassergebiet.
      Typusregion
      Albulagebiet (GR) (Silvretta-Decke)
      Kommentar
      -
    • Val-Püra-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Püra (GR), oberhalb Alp Chaschauna

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokale Basalbrekzie der Chazforà-Fm. in der Region S-chanf und Federia.
      Alter
      Spätes Perm - Spätes Perm
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Region S-chanf und Federia.
      Typusregion
      Val Chaschauna (GR)
      Kommentar
      -
  • Ruina-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Val Ruina (GR), am Nordhang des Piz Turettas

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Untere Einheit der Val-Müstair-Gruppe («Münstertaler Verrucano»), bestehend aus massigen, homogenen, rhyolitischen und rhyodazitischen Bänken, undeutlich gebankten Asche-Tuffen, Ignimbriten, bunten Vulkanoklastika und untergeordneten konglomerat-ähnlichen Gefügen (Lapillis?). Konglomerat-Gerölle bestehen zum grössten Teil aus umgelagertem vulkanischem Material (alpintektonisch stark gelängt) und zum kleineren Teil aus verwittertem Grundgebirgsmaterial (nicht gelängt, relativ gut gerundet). Violette und graugrüne Streifenschiefer treten auch auf.
    Alter
    Frühes Perm - Frühes Perm
    Mächtigkeit
    Bis 500 m mit groben Konglomeraten im Typusgebiet (Abnahme gegen Osten: nur noch 300 m am Piz Lad), über 800 m für den Bellaluna-Mb. im Albulatal (Furrer et al. 1985).
    Geografische Verbreitung
    Val Müstair (S-charl-Decke), Alp Cheschanna, Alpe Trela (Ortler-Decke), Albula-Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Engadin, S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke).
    Typusregion
    Turettas-Kette im Val Müstair (GR) (S-charl-Decke)
    Kommentar
    Erste postvarizische Einheit des Ostalpins. Entspricht dem unteren Teil des (Münstertaler) «Verrucano» der früheren Autoren.
    • Sandhubel-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Sandhubel (GR), 4 km S Arosa

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Vorwiegend Vulkanoklastika, Ignimbrite, Tuffe und gebankte, hellgraue bis grüne Aschentuffe im oberen Teil der Ruina-Fm. des Landwassergebiets.
      Alter
      Frühes Perm - Frühes Perm
      Mächtigkeit
      300−540 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      Nur im Landwassergebiet.
      Typusregion
      Landwassergebiet (GR) (Silvretta-Decke)
      Kommentar
      -
    • Bellaluna-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Bellaluna (GR), Albulatal, 3 km SE Filisur

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Linsenartiger Vulkanitkörper aus massigen, homogenen Rhyolith- und Rhyodazit-Bänken im unteren Teil der Ruina-Formation der Ducan-Decke.
      Alter
      Frühes Perm - Frühes Perm
      Mächtigkeit
      Max. 800 m an der Typlokalität ; 0-180 m in der Ducankette (Furrer et al. 1985).
      Geografische Verbreitung
      Albulatal, Ducankette.
      Typusregion
      Albulagebiet (GR) (Silvretta-Decke)
      Kommentar
      -
  • Postvariszische Diabasgänge der Silvretta-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Postvariszische basische Gänge (Sills, Dykes aus ophitischem bis porphyrischem Andesit) von tholeiitischer Zusammensetzung.
    Alter
    Spätes Karbon - Spätes Karbon
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • prävariszisches polyzyklisches Grundgebirge der Silvretta-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    «Altkristalline» Paragneise, Glimmerschiefer und Amphibolite der Silvretta-Decke.
    Alter
    Neoproterozoic (= Late Proterozoic) - Spätes Ordovizium
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Jüngere Orthogneise» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Ordoviszische Metaplutonite: grob- bis mittelkörniger Zweiglimmeraugengneis, mittel- bis feinkörniger Muskowitgneis, sowie Meta-Aplit und Metapegmatit.
      Alter
      Spätes Ordovizium - Spätes Ordovizium
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Flüela-Augengneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Flüela Weisshorn (GR) (bzw. Flüelapass)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Heller, grobaugiger, flaseriger, Zweiglimmer-Alkalifeldspatgneis. Oft mit fein- bis mittelkörnigen Muskovit-Alkalifeldspatgneisen verknüpft.
        Alter
        Spätes Ordovizium - Spätes Ordovizium
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Tschuggen-Augengneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Tschuggen (GR) an der Flüelastrasse

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dunkler, biotitreicher «Jüngerer Orthogneis» der Silvretta-Decke, mit einzelne kleinere und loser verteilte Kalifeldspataugen.
        Alter
        Ordovizium - Ordovizium
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Frauenkirch-Augengneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Frauenkirch (GR), SW Davos

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Aplitisch-pegmatitischer «Jüngerer Orthogneis» der Silvretta-Decke (Fe-karbonathaltige Variante des Typs Flüela).
        Alter
        Ordovizium - Ordovizium
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Als hochdifferenzierte Entwicklung des Flüela-Granites interpretiert (Maggetti & Flisch 1993).
      • Fuorcla-Gneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        -
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Urezzas-Augengneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Urezzas (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Radönt-Augengneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Radönt (GR), SSW Flüelapass

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Glimmerreicher (Biotit und Muskovit) Augengneis der Silvretta-Decke.
        Alter
        Spätes Ordovizium - Spätes Ordovizium
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Güstizia-Muskovitgneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        God da la Güstizia (GR), N Zernez

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Heller, mittelkörniger bis grobflaseriger, hellglimmerreicher «Jüngerer Orthogneis» der Silvretta-Decke.
        Alter
        Ordovizium - Ordovizium
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Am Südrand der Silvretta enthält der Güstizia-Augengneis alpin gebildeten Stilpnomelan (Grauert 1969).
      • Macun-Zweiglimmergneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Macun (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Fein- bis mittelkörniger Muskovit-Alkalifedspatgneis der Silvretta-Decke.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Ältere Orthogneise (und Metabasite)» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Prä-Ordoviszische Plutonite die schon prävariszisch vergneist worden sind. Diese treten heute als polyzyklische Metagranite, dioritische Hornblendegneise, tonalitische Biotitgneise, Metagabbros, sowie Ultramafitite vor.
      Alter
      Neoproterozoic (= Late Proterozoic) - Mittleres Ordovizium
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Mönchalp-Augengneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Mönchalp (GR), SE Klosters-Serneus

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        «Älterer Orthogneis» der Silvretta-Decke: Augengneis (anatektischer S-Typ Metagranit) mit grosser K-Feldspar, bläulicher Quarz, Biotit und grau-grünlicher, pinitisierter Cordierit. Lokal schiefrig bis mylonitisiert. Enthält viele eckige Einschlüsse von älteren Paragneisen und Amphiboliten (inkl. retrograden Eklogiten).
        Alter
        Präkambrium - Kambrium
        Mächtigkeit
        Bis 350 m mächtig (Streckeisen in Rutsch et al. 1966).
        Geografische Verbreitung
        Pischagruppe SE Klosters, zwischen Mönchalptal und Vereinatal.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Rotbüel-Metagranit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Rotbüel = Rotbühel (Österreich)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schollenreicher, muskovitführender «Älterer Orthogneis» der Silvretta-Decke.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Val-Gonda-Quarzdiorit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Val Gondas (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        -
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Quarzdioritischer Hornblendegneis.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Granat-Hornblende-Plagioklas-Orthogneis Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Neoproterozoic (= Late Proterozoic) - Frühes Cambrien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Oberes Val Sarsura (GR)
        Kommentar
        -
      • Val-Sarsura-Gabbrokomplex Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Oberes Val Sarsura (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ultramafite (harzburgitische Kumulate), massiver Olivin-Clinopyroxen-Norit, Flasergabbro, blastomylonitischer Gabbro und Tonalit.
        Alter
        Neoproterozoic (= Late Proterozoic) - Neoproterozoic (= Late Proterozoic)
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Rauher-Kopf-Eklogit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Rauher Kopf (Österreich)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Kambrium - Ordovizium
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Piz-Linard-Amphibolit Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Linard (GR)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      Vorschlag
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mächtiger lagiger Amphibolitkomplex der Silvretta-Decke.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Lauizughorn, Vereinatal, Plattenhörner, Piz Linard, Lavin/Guarda.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Prävariszische Paragesteine der Silvretta-Decke Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Subgruppe
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Biotit-Plagioklasgneise, Aluminosilikatgneise und -glimmerschiefer, Plagioklas-Knotengneise, sowie Marmore, Quarzite, Kalksilikatfelse, Metatexite und Fleckengneise.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -