• Sardona-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Sardona (SG), Pfäfers

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Ultrahelvetische Decke in infrahelvetische Stellung. Stratigraphisch durch seine durchgehende klastische Flyschfazies charakterisiert.
    Alter
    Späte Kreide - mittleres Eozän
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Martinsmad-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Martinsmaad (GL), Glarus Süd

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Eigentliche Flysch-Ablagerungen der Sardona-Decke.
    Alter
    Maastrichtien - Yprésien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Ostschweiz (Sernftal, Weisstannental).
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Supraquarzitischer Flysch / «Obere Flyschabfolge» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      ... mit Nummulitensandkalk.
      Alter
      Lutétien - spätes Bartonien
      Mächtigkeit
      60 m a der Typlokalität (Lihou 1996b)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Calfeisental (GL)
      Kommentar
      -
      • Oberster sandsteinreicher Flysch Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Geissegg-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Geissegg (GL), NNW Piz Segnas

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grobplattige, auffallend ruhig gelagerte, kleinzyklisch gegliederte Flyschserie (Plattenkalksandstein) des Sardona-Flysches.
        Alter
        Yprésien - Yprésien
        Mächtigkeit
        120 m
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Fukoidenschiefer» (des Sardona-Flysches) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regelmässige Wechsellagerung von schiefriger Mergel mit Fukoiden und plattiger Kieselkalk.
        Alter
        Paleozän - Paleozän
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Calfeisental (SG)
        Kommentar
        -
      • Heubützli-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Heubützlipass (SG), zwischen Weisstannen- und Calfeisental

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Geringmächtiger Sandkalk-Horizont zwischen der «Obere Ölquarzithorizont» und die «Fukoidenschiefer».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Oberer Ölquarzithorizont» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Abfolge von schwarzen schiefrigen Tone und dichten weissen bis grünlichen oder bräunlichen (typisch schokoladenbraun anwitternd) Quarzit.
        Alter
        Paleozän - Paleozän
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Sardona-Quarzit Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Sardonaalp (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wandbildender grobkörniger weisser Quarzit der Martinsmad-Formation («Sardona-Flysch»).
      Alter
      Thanétien - mittleres Yprésien
      Mächtigkeit
      Max. 40-70 m im Weisstannental und im Calfeisental. Keilt im Gebiet des Panixerpass aus. Gegen Norden nimmt die Mächtigkeit ab und ändert sich die Fazies auch (siehe Gafarra-Sandstein). 155 m an der Typlokalität (Lihou 1996b).
      Geografische Verbreitung
      Durch den ganzen Sardona-Flysch (vom Panixerpass bis ...) als Leithorizont aushaltend.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Infraquarzitischer Flysch / «Untere Flyschabfolge» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Maastrichtien - frühes Paläozän
      Mächtigkeit
      150-300 m (Lihou 1996b)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Unterer Ölquarzithorizont» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dünnbankige Abfolge von schwarzen schiefrigen Tone und dichten weissen bis grünlichen oder bräunlichen (typisch schokoladenbraun anwitternd) Quarzit.
        Alter
        Spätes Maastrichtien - Spätes Maastrichtien
        Mächtigkeit
        Max. 62 an der Typlokalität (Lihou 1996b)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Calfeisental (GL)
        Kommentar
        -
      • «Speckwürfelschiefer» bzw. «Kristallinkonglomerate» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Eckige kristalline Körner oder Brocken, welche in einer Tonmatrix schwimmen.
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schwarzer, kieseliger Ton mit Einstreuung von feinem eckigem bis gröbstem etwas gerundetem detritischem (vor allem kristallinem) Material
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        20-50 im N, 60-100 m im S.
        Geografische Verbreitung
        Hinterster Calfeisental, Weisstannental. Der kristalline Detritus erscheint im Querschnitt Elm-Panixerpass schliesslich nur noch als linsenförmige Einlagerungen von polygenen Breccien.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Sideroliteskomplex» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dickbankige Abfolge von Glimmersandkalken mit Globotruncana stuarti.
        Alter
        Maastrichtien - Maastrichtien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Rindermattli-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Rindermättli (GL), mittlerer Karboden zwischen Nideren und Martinsmad

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Übergang zwischen pelagische Fazies («Globotruncanenkalk/-mergel») und eigentliche Flyschfazies der Sardona-Decke.
        Alter
        Campanien - Maastrichtien
        Mächtigkeit
        30-40 m (Wegmann 1961), bis über 50 m im Calfeisental (Leupold 1943).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Wang-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Wang / Wängflue (SZ), 3 km S Oberiberg

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dunkelgrauer bis schwarzer, bräunlich-grau anwitternder, massiger, kieselig-sandiger Kalk; gelegentlich mit sandig-schiefrigem, schwarzem Tonstein. Charakteristische Serpulidenfauna (Jereminella pfenderae Lugeon).
    Alter
    Spätes Campanien - Spätes Maastrichtien
    Mächtigkeit
    Bis 300 m (Escher von der Linth 1878) ; 130 m in der Säntis-Decke (Stacher 1980).
    Geografische Verbreitung
    Berner Oberland bis Vorarlberg (A), sowie Chaînes Subalpines (Bornes, Bauges).
    Typusregion
    Sihltaler Alpen - Iberg
    Kommentar
    -
    • «Navarella-Schichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Namengebendes Fossil: Navarella joaquini Ciry & Rat = Lituola grandis

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Foraminiferenreicher Glaukonithorizont im oberen Teil der Wang-Formation.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Metschstand, Schneehorn, Regenboldshorn, Räzliberg.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Schörgisknorren-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Schörgisknorren (SG), NW Kobelwies

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Geringmächtiger, fossilreicher, phosphoritführender Glaukonitsandstein mit grobem Quarz an der Basis der Wang-Formation.
      Alter
      Campanien - Maastrichtien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      NE Alpstein (SG)
      Kommentar
      -
    • «Wang-Brekzie» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokales Aufarbeitungshorizont an der Basis der Wang-Formation, deren Komponenten hauptsächlich aus die liegende Seewen- und Garschella-Formation stammen.
      Alter
      Frühes Maastrichtien - Frühes Maastrichtien
      Mächtigkeit
      0,2 bis 30 m (Stacher 1980).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Östliches Fronalpstockgebiet (SZ)
      Kommentar
      -
  • Amden-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Amden (SG)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dunkelgrauer, oft hellbeige anwitternder, laminierter, toniger Mergel mit Globotruncanen und Pyritkonkretionen. Unten häufig bioturbiert, mit eingelagerten Kalksiltiten.
    Alter
    Spätes Santonien - Campanien
    Mächtigkeit
    Meist wenige Meter, lokal bis 220-300 m. Im Berner Oberland max. 20 m (Hänni 1999)
    Geografische Verbreitung
    Vorarlberg, Ost- und Zentralschweiz, fehlt in der Westschweiz
    Typusregion
    Zentralschweizer Südhelvetikum
    Kommentar
    Auch Amden-Formation möglich, Mergel aber sehr dominant.
    • «Leist-Mergel» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Leist (SG), östlich Amden

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Grauer, mehr oder weniger schiefriger weicher Mergel im oberen Teil der Amden-Formation. Enthält deutlichen Knötchen, sowie eingeschalteten Bänken und Flasern von feinsandigem Kalk.
      Alter
      Santonien - Campanien
      Mächtigkeit
      100-200 m (Alexander et al. 1965)
      Geografische Verbreitung
      Auf den süd- und ultrahelvetischen Faziesraum beschränkt.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Grotzen-Austernbank Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Grotzen (SZ)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dünne, austernführende, siltig-kalkige Lagen (vermutlich Resedimente) in den Mergeln der Amden-Formation.
        Alter
        Santonien - Campanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Zentral- und NE-Schweiz
        Typusregion
        Zentralschweiz
        Kommentar
        Ostrea vesicularis wurde von Mayer-Eymar O. escheri genannt und ins Tertiär gestellt. Dies wurde von mehreren Autoren übernommen. Erst seit den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden diese Bänke definitiv in die späte Kreide gestellt.
    • «Leiboden-Mergel» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Leiboden (SG), östlich Amden

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelblichgrauer, bröckeliger, gastropodenführender Mergel im unteren Teil der Amden-Formation, ohne kalkigen oder sandigen Lagen.
      Alter
      Coniacien - Santonien
      Mächtigkeit
      Bis 50 m.
      Geografische Verbreitung
      Auf den südhelvetischen Raum beschränkt.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Seewen-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Seewen (SZ) - Schwyz

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Hellgrau anwitternder, dichter, mikritischer Kalk, welcher gut gebankt und teilweise knollig ist. Enthält zum Teil dunkle Tonhäute. Im oberen Teil der Formation oft mergelig-tonig werdend (Choltal-Member). Wenig Makrofossilien, v.a. Inoceramen. Im südlichen Bereich treten grünliche Glaukonit-führende Bänke sowie rötliche eisen- und manganhaltige Bänke auf.
    Alter
    Frühes Cénomanien - Spätes Santonien
    Mächtigkeit
    Bis 200 m. In der Morcles-Decke max. 2 m (Linder 2002).
    Seewen-Formation am Säntis
    Seewen-Formation am Säntis
    Knolliger Kalk der Seewen-Formation
    Knolliger Kalk der Seewen-Formation
    Basis der Seewen-Formation
    Basis der Seewen-Formation
    Geografische Verbreitung
    Gesamtes Helvetikum in der Schweiz mit wenigen Ausnahmen (prätertiäre Erosion, prä-Wang-Erosion)
    Typusregion
    Zentralschweiz
    Kommentar
    -
    • Choltal-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Choltal (NW), S Emmetten

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Hellgraue oft fleckige (stark bioturbierte) Kalkmergel und seewenkalkartige Kalkbänke (Biomikrite, Mudstones bis Wackestones) im Dach der Seewen-Formation.
      Alter
      Frühes Santonien - Spätes Santonien
      Mächtigkeit
      0 - 20 m, bis max. 40 m.
      Geografische Verbreitung
      Östliches und zentrales Helvetikum (Schweiz, Vorarlberg).
      Typusregion
      Choltal, Zentralschweiz
      Kommentar
      -
    • «Oberer Seewerkalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Knolliger, mikritischer Kalk im oberen Teil der Seewen-Fm.
      Alter
      Späte Kreide - Späte Kreide
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Amden (Herb 1965) + Bornes, Aravis, Platé (Villars 1992).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Kann nur unterschieden werden, wo die «roter Seewerkalk»-Fazies entwickelt ist.
      • «Obere Götzis-Bank» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kondensationshorizont im mittleren/oberen, mikritisch-knolligen Teil der Seewen-Formation des Vorarlberges.
        Alter
        Frühes Coniacien - Frühes Coniacien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Vorarlberg (Österreich).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Roter Seewerkalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rötliches Horizont im Seewen-Kalk.
      Alter
      Mittleres Turonien - Spätes Turonien
      Mächtigkeit
      bis zu 10 m
      Geografische Verbreitung
      Bürgenstock (Schlanger et al. 1987), Säntis, Churfristen, Buchberg (Österreich ; Neuhuber et al. 2007).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Unterer Seewerkalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gebankter, mikritischer Kalk im unteren Teil der Seewen-Fm., lokal mit graugelblichen, z.T. glaukonitischen, Schieferkalklagen.
      Alter
      Cénomanien - Turonien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Amden (Herb 1965) + Bornes, Aravis, Platé (Villars 1992).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Kann nur unterschieden werden, wo die «roter Seewerkalk»-Fazies entwickelt ist.
      • «Untere Götzis-Bank» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Götzis (Österreich)
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Resedimentierte glaukonitisch-sandige Einschaltungen («Grünsand») im unteren, gebankten Teil der Seewen-Formation (direkt über den OAE-2). Im proximalen Bereich häufig mit Lithoklasten aus der Garschella-Formation.
        Alter
        Spätestes Cénomanien - Frühes Turonien
        Mächtigkeit
        wenige Meter bis 5 m
        Geografische Verbreitung
        Südliches Helvetikum in der Ostschweiz (Säntis, Churfristen) und im angrenzenden Vorarlberg.
        Typusregion
        Westlicher Vorarlberg (A)
        Kommentar
        Die seit Blumer (1905) mit dem Namen Seewergrünsand belegten glaukonitführenden Schichten in der Seewen-Formation wurden in Föllmi & Ouwehand 1987 neu als Resedimente u.a. aus der Garschella-Fm. interpretiert. Dabei wurde auch ein Typusprofil definiert. Grünsande bilden nur einen Teil der Einheit. Da bei Seewen diese Schicht nicht auftritt und gegenüber der Arbeit von Blumer auch die Genese der Einheit neu definiert wurde, sollte nicht mehr die Prioritätenregel angewendet werden.
      • Cenomanian/Turonian Boundary Event (CTBE = OAE-2) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        OAE
        Status
        gültig
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oceanic anoxic event at the Cenomanian-Turonian boundary.
        Alter
        Spätes Cénomanien - Frühes Turonien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
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