• Zentralschweizer Klippen Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Zentralschweiz (OW)/(NW)/(SZ)

    Rang
    Klippe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kleine penninische Deckenreste bilden die östliche Fortsetzung der Préalpes Romandes.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Giswiler Klippen (Giswilerstöcke, Alpoglerberg, Glaubenbüelen, Rotspitz), Stans Klippen (Stanserhorn, Feltschi, Arvigrat), Buochs Klippen (Buochserhorn, Bleiki, Musenalp, Klewenalp), Mythen (Haggenspitz, Kleiner Mythen, Grosser Mythen, Rotenflue), Iberger Klippen (Zwäcken, Chli Schijen, Grosser Schijen, Mördergruebi, Roggenstock)
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Giswiler Klippen Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Giswilerstock (OW)

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Buochs-Klippen Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Buochserhorn (NW)

      Rang
      Klippe
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Iberger Klippen Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Iberg (SZ)

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mittelpenninische (Klippen-Decke), oberpenninische (Arosa-Zone) und ostalpine (Nördliche Kalkalpen) Deckenreste
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Nördliche Kalkalpen Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        tektonisches Gebiet
        Status
        -
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Rhätikon
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Juvavikum Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          tektonisches Gebiet
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Höchste Einheit der Nördliche Kalkalpen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Tirolikum Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          tektonisches Gebiet
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mittlere Einheit der Nördliche Kalkalpen
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Bajuvarikum Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          tektonisches Gebiet
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Tiefste, nordwestlichte Einheit der Nördliche Kalkalpen
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Lechtal-Decke Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Lechtal (Österreich), Vorarlberg

            Rang
            Decke
            Status
            gültig
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Oberostalpin Decke die durch Schollen- und Schuppenbau mit Bruchtektonik gekennzeichnet ist.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Rhätikon, Fürstentum Liechtenstein, Vorarlberg.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
            • Heubühl-Schuppe Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Heubühl = Heubüal (LI), Saminatal

              Rang
              tektonische Schuppe
              Status
              gültig
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Südliche Schuppe der Lechtal-Decke mit eine Abfolge von «Buntsandstein» (Chazforà-/Fuorn-Fm.) bis Hauptdolomit.
              Alter
              Spätes Perm - Norien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Drei-Schwestern-Fundlkopf-Schuppe Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Drei Schwestern (AT/LI)

              Rang
              tektonische Schuppe
              Status
              gültig
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Nördliche Schuppe der Lechtal-Decke mit eine Abfolge von «Muschelkalk» (S-charl-/Ducan-Fm. bzw. Gutenstein-/Reiflingen-Fm.) bis Hauptdolomit.
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Rhätikon
              Kommentar
              Westliche Fortsetzung der Allgäu-Lechtal-Einheit (Hirsch 1966).
            • Lech-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Ammergau-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              Ammergebirge (bayerische Kalkalpen)
              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Dünnbankige, im Gesamtbild aber massig wirkende Aptychenkalke von weißlich-gelblicher Farbe, scharfkantigem, muscheligem Bruch und sparitischer Internstruktur.
              Alter
              Später Jura - Frühe Kreide
              Mächtigkeit
              bis 250 m (Ibele & Behrmann 2007)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Ammergebirge (Bayerische Nördliche Kalkalpen).
              Kommentar
              -
            • Ruhpolding-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              Zellerber e Ruhpolding
              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Intensiv rote, kalkige Tonsteine.
              Alter
              Oxfordien - Tithonien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Bayerische Nördliche Kalkalpen.
              Kommentar
              -
            • Allgäu-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen, Deutschland)

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Braune bis dunkelgelbliche Wechsellagerung von bioturbierten Fleckenmergeln und tonigen Kalken, mit eingelagerten karbonatischen, turbiditischen Resedimenten (Kalkbrekzien, Echinodermen-Spatkalke, Kieselkalke). Ammoniten und Belemniten treten relativ häufig auf.
              Alter
              frühes Hettangien - Callovien
              Mächtigkeit
              200-500 m, max. 300 m (Ibele & Behrmann 2007)
              Geografische Verbreitung
              Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Stammerspitze
              Typusregion
              Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen).
              Kommentar
              -
              • Mezzaun-Member

                Herkunft des Namens

                Piz Mezzaun (GR), Madulain

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Wechsellagerung von blau- bis hellgrau anwitterndem kieseligem Kalk und Mergel im oberen Teil der Allgäu-Formation. Die Kalkturbidite (Resedimente) enthalten zentimeterdicken Hornsteinknollen und -bändern und sind grobkönirger im unteren Teil der Einheit.
                Alter
                Aalénien - Callovien
                Mächtigkeit
                10-350 m, 150 m der Typlokalität (Furrer et al. 2015).
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Blaisun-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Piz Blaisun (GR), La Punt-Chamues-ch

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Ziegelrote Mergelkalke und dunkle, zimtbraune Manganschiefer, mit Ammoniten und Posidonien.
                Alter
                frühestes Toarcien - mittleres Toarcien
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Trupchun-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Piz Trupchun (GR), S-chanf

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Dickbankige, kalkreiche Resedimente (Fukoidenkalk, Kieselkalk, Kalkbrekzie).
                Alter
                spätes Hettangien - frühestes Pliensbachien
                Mächtigkeit
                150-500 m
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Culmet-Kalk Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Piz Culmet bei Alp Ramoz (GR), Alvaneu

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Dickbankige bis massige, hellgraue Kalke mit sehr wenigen Fossilien (Bivalven, Ostracoden, Echinoderme, Peloide) an der Basis der Allgäu-Fm. der Ortler- und Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten). Vereinzelt treten Adern oder Knollen aus dunklem Chert auf.
                Alter
                Hettangien - Hettangien
                Mächtigkeit
                7-10 m (Furrer et al. 1985)
                Geografische Verbreitung
                Leitbank der zentralen Ortler-Decke und der Aroser Dolomiten.
                Typusregion
                -
                Kommentar
                Der Culmet-Kalk bildet eine Leitbank über der typischen Kössen-Formation.
              • Schattwald-Schichten Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Schattwald (Tirol, Österreich)

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                lokaler Begriff (informell)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Wechsellagerung von bunten, siltführenden Tonsteinen, Siltsteinen, Mergeln und Kalken an der Basis der Allgäu-Fm. des Rätikons und der Aroser Dolomiten. Die Gesteine sind häufig laminiert, selten normal gradiert, und enthalten oft viele Intraklasten und wenige Zentimeter grosse, fladenförmige, vielfach von Bivalven angebohrte Gerölle aus aufgearbeitetem grauem Zirmenkopf-Kalk. Daneben können auch grossflächig ausgebildete Trockenrisse auftreten. Fossilien sind nicht selten. Kalkbänke führen oft reichlich Foraminiferen, Brachiopoden, Bivalven und Echinidenstacheln.
                Alter
                Rhät - Hettangien
                Mächtigkeit
                6-10 m (Furrer et al. 1985)
                Geografische Verbreitung
                Lechtal-Decke des Rätikons und Montafons (typische bunte Ausbildung), sowie Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke ; braune und graue Mergel und Siltsteine).
                Typusregion
                -
                Kommentar
                Die Unterlage der Schattwald-Schichten wird meist vom Zirmenkopf-Kalk der Kössen-Formation gebildet.
            • Adnet-Kalk Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Adnet bei Hallein (Salzburg, Österreich)

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Heterochrone, rote Knollenkalke mit dünnen, mergeligen Einschaltungen und Ammoniten in Steinkernerhaltung (Ammonitico Rosso-Typ). Oftmals treten auch braunschwarze Fe-Mn-Krusten auf.
              Alter
              Sinémurien - frühes Toarcien
              Mächtigkeit
              Bis max. 50 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Kössen-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.
              Alter
              Spätes Norien - Rhät
              Mächtigkeit
              200-350 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke); Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
              • Zirmenkopf-Kalk Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.
                Alter
                Spätes Norien - Rhät
                Mächtigkeit
                30-50 m (Furrer et al. 1985), bis über 160 m im Schesaplana-Gebiet (Allemann 2002, inkl. Ramoz-Einlagerungen).
                Geografische Verbreitung
                Rätikon
                Typusregion
                Rätikon (GR)
                Kommentar
                Oberstes Member
              • Mitgel-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Piz Mitgel (GR), Filisur

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.
                Alter
                Spätes Norien - Rhät
                Mächtigkeit
                20-50 m (Furrer et al. 1985)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Ramoz-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Alp Ramoz (GR), Alvaneu

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.
                Alter
                Spätes Norien - Rhät
                Mächtigkeit
                20-100 m (Furrer et al. 1985)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Aroser Dolomiten (GR)
                Kommentar
                Mittleres Member
              • Schesaplana-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.
                Alter
                Spätes Norien - Rhät
                Mächtigkeit
                30-50 m (Leupold et al. 1935), 25-90 m (Furrer et al. 1985, Allemann 2002)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Rätikon (GR)
                Kommentar
                -
              • Alplihorn-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Basales Member der Kössen-Formation, bestehend aus hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.
                Alter
                Spätes Norien - Rhät
                Mächtigkeit
                80-120 m (Furrer et al. 1985) ; 58 m am Fil da Stidier (Tinzenhorn ; Stecher 2008)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Ducangebiet (GR) (Silvretta-Decke)
                Kommentar
                Unterstes Member
            • Hauptdolomit-Gruppe (Ostalpin) Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphische Gruppe
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Heller, grauer bis weißlicher Dolomit mit regelmäßiger Bankung im Bereich weniger Dezimeter bis Meter. Er kann stark geklüftet und calcitgeädert sein und zeigt häufig Intrabrekzien.
              Alter
              Norien - Norien
              Mächtigkeit
              10-700 m (Leupold et al. 1935)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Bayerische Alpen (Deutschland)
              Kommentar
              -
              • Murtèr-Plattenkalk Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Murter (GR), 5 km SW Zernez

                Rang
                lithostratigraphische Formation
                Status
                unbekannter Status
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Gut und regelmässig gebankte, hellgraue, mikritische Kalke im Dach der Hauptdolomit-Gr., mit Chertkonkretionen (teilweise verkieselte Lumachellen) und seltene Dolomitlagen. Im oberen Teil treten Einlagerungen von Mergelkalken und meist dunklen Tonlagen auf.
                Alter
                Norien - Norien
                Mächtigkeit
                120 m (Furrer et al. 1985)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Engadiner Dolomiten (GR)
                Kommentar
                -
                • «Oberer Plattenkalk»

                  Herkunft des Namens
                  -
                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  unbekannter Status
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  -
                  Alter
                  Norien - Norien
                  Mächtigkeit
                  -
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  -
                • «Unterer Plattenkalk»

                  Herkunft des Namens
                  -
                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  -
                  Alter
                  Norien - Norien
                  Mächtigkeit
                  -
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  -
              • Murteret-Dolomit Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Murteret (GR), Zernez

                Rang
                lithostratigraphische Formation
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Wechsellagerung von dünn- bis dickgebanktem Dolomit im oberen Teil der Hauptdolomit-Gruppe, mit sparitischen Pseudomorphen von Anhydritknollen.
                Alter
                Norien - Norien
                Mächtigkeit
                50-300 m (Furrer et al. 1985)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Engadiner Dolomiten (GR)
                Kommentar
                -
              • Diavel-Formation Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Piz dal Diavel (GR), Zernez

                Rang
                lithostratigraphische Formation
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Mergelige Schichtüberzüge mit zahlreichen Strukturen wie Rippelmarken, höckerige Oberflächen, Trockenrisse und Saurierfährten. Zudem dünn- bis dickbankige Kalke. Anhäufungen von Fossilien und Kotpillen können gesteinsbildend sein und ganze Schichtflächen bedecken. Während dünnbankige Kalke vorwiegend Ostracoden enthalten, treten in dickbankigen Kalken dolomitische Schillkalke mit dolomitisierten Schalenresten auf. Seltene Chertbildungen treten meist als Kieselschnüre und kieselige Adern auf.
                Alter
                Norien - Norien
                Mächtigkeit
                20-180 m (Furrer et al. 1985)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Engadiner Dolomiten (GR)
                Kommentar
                -
              • Quattervals-Formation Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Piz Quattervals (GR), Zernez

                Rang
                lithostratigraphische Formation
                Status
                unbekannter Status
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Dunkelgraue, dünnbankige, teilweise verkieselte, mergelige Kalke im unteren Teil der Hauptdolomit-Gr. Die Bänke zeigen homogene oder im mm-Bereich laminierte Gefüge. Dolomit ist äusserst selten. Häufiges Auftreten von Brekzien (Komponenten oft mit rechteckiger Form im Querschnitt), Lumachellen, Dolomitisierungserscheinungen und Chertbildungen. Fossilien treten vereinzelt oder angehäuft in Lumachellen auf. Chert findet man sowohl diffus verteilt als auch konzentriert in Chertbändern, Quarzsphärolithen und silifizierten Fossilien.
                Alter
                Norien - Norien
                Mächtigkeit
                Bis zu 400 m (Hess 1953, Furrer et al. 1985) für die «Quattervalsschichten» ; möglicherweise bis 700-800 m für die gesamte Formation.
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Engadiner Dolomiten (GR)
                Kommentar
                Ursprünglich wurden die Quattervals- und Pra-Gratà-Schichten als zwei eigenständige Formationen betrachtet.
                • Crappa-Mala-Mergel Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  la Crappa Mala (GR), Val Cluozza, Zernez

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  informeller Begriff
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Wechsellagerung von graubraunen Mergeln, schwarzen Tonsteinen, tonigen braunschwarzen dünnplattigen Kalken und hellgrauen, teils knolligen Kalken, im oberen Teil der Quattervals-Fm. Die Crappa-Mala-Mergeln sind überall tektonisiert. Es treten zudem reichlich Foraminiferen, Ostracoden sowie Limonitkonkretionen auf.
                  Alter
                  Norien - Norien
                  Mächtigkeit
                  10-60 m
                  Geografische Verbreitung
                  Quattervals-Gebiet und nördliche Engadiner Dolomite (S-charl-Decke).
                  Typusregion
                  Engadiner Dolomiten (GR)
                  Kommentar
                  Gilt als Leithorizont/Trennhorizont im mittleren Teil der Hauptdolomit-Gruppe.
                • «Quattervalsschichten» s.s.

                  Herkunft des Namens

                  Piz Quattervals (GR), Zernez

                  Rang
                  regionale Fazies
                  Status
                  inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Charakteristische kalkige Fazies des mittleren Teils (und Hauptmasse) der Quattervals-Fm.
                  Alter
                  Norien - Norien
                  Mächtigkeit
                  Bis zu 400 m (Hess 1953, Furrer et al. 1985)
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  Engadiner Dolomiten (GR)
                  Kommentar
                  -
                • Pra-Grata-Member Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Cima di Prà Grata (Italia), in der M.-del-Ferro-Gruppe

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  informeller Begriff
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Auffallend regelmässige Wechsellagerung von hell angewitterten, dickbankigen, mikrosparitischen Kalken und Dolomiten mit dünnbankigen, dunkelgrauen Kalken im unteren Teil der Quattervals-Fm. Die Kalke entsprechen mehr oder weniger denjenigen der Rest der Formation, mit denselben Brekzien und Verkieselungen. Die Dolomite gleichen denjenigen der Hauptdolomit-Fm., sind aber oft dünner gebankt. Häufig überwiegen in den tieferen Teilen des Pra-Grata-Mb. die Kalke und in den höheren Teilen die Dolomite.
                  Alter
                  Norien - Norien
                  Mächtigkeit
                  200-500 m (Hess 1953, Furrer et al. 1985)
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  Monte del Ferro / Stelvio (Italia) (Quattervals-Decke)
                  Kommentar
                  Früher als eigenständige Formation betrachtet.
              • Müschauns-Dolomit Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Val Müschauns (GR) - S-chanf

                Rang
                lithostratigraphische Formation
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Massig gebankter, mikrosparitischer (zuckerkörniger) Dolomit im basalen Teil der Hauptdolomit-Gr., mit dünnbankigen, teils kalkigen Einschaltungen.
                Alter
                Norien - Norien
                Mächtigkeit
                300-400 m (Hess 1953), 400 m (Furrer et al. 1985)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Engadiner Dolomiten (GR)
                Kommentar
                -
            • Raibl-Gruppe Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              Raibl = Cave del Predil (Seebachtal = Val del Rio del Lago, Friul, Italia)
              Rang
              lithostratigraphische Gruppe
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Heterogene Einheit bestehend aus: gelblich braunen, seltener grünlichen oder roten Tonsteinen und Feinsandsteinen (besonders im unteren Teil), Dolomiten, Kalken, sowie - im oberen Teil - Gips, Rauhwacken und Brekzien.
              Alter
              Spätes Ladinien - Carnien
              Mächtigkeit
              0-500 m (Ibele & Behrmann 2007) ; 300 oder 400 m im Landwasser-Ducan-Gebiet
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Veneto (Italia)
              Kommentar
              -
              • Fanez-Formation Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Fanezfurgga (GR), SE Davos Monstein

                Rang
                lithostratigraphische Formation
                Status
                gültiger formeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Obere Einheit der Raibl-Gruppe, bestehend aus einer Abfolge von rotem Sandstein, Tonschiefer, orangem Dolomit und polymikter Dolomit-Brekzie.
                Alter
                Carnien - Carnien
                Mächtigkeit
                25−65 m (Furrer et al. 1985) ; max. ca. 80 m in den südöstlichen Engadiner Dolomiten (Frank 1986) [bis 300 m nach Leupold et al. 1935, jedoch für die gesamte Raibl-Gruppe?]
                Geografische Verbreitung
                Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
                Typusregion
                Ducankette (GR)
                Kommentar
                Früher als Teil der «Mingèr-Schichten» s.l.
                • Valbella-Member Detailanzeige

                  Herkunft des Namens
                  Valbella (GR), Val Müstair ?
                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  informeller Begriff
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Oberes Member der Fanez-Fm., bestehend aus polymikten Dolomit-Brekzien mit bunter, dolomitischer Matrix.
                  Alter
                  Carnien - Carnien
                  Mächtigkeit
                  -
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  Je nach Autor wird sie auch als «Hauptdolomit-Basisbrekzie» betrachtet.
                • «Fanez-Dolomit» Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Fanezfurgga (GR), Davos

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Hellgraue, dünnbankige, stromatolithische Dolomite (ähnlich wie in der Mingèr-Fm.) im mittleren Teil der Fanez-Fm. Lokal treten auch Evaporite auf.
                  Alter
                  Carnien - Carnien
                  Mächtigkeit
                  -
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  Ähnlich «Mingèr-Dolomit».
                  • Stugl-Gips Detailanzeige

                    Herkunft des Namens

                    Val da Stugl (GR)

                    Rang
                    lithostratigraphisches Member
                    Status
                    informeller Begriff
                    Gültiger Name
                    Kurzbeschreibung
                    Lokales Gipsvorkommen im Dach des «Fanez-Dolomit».
                    Alter
                    Carnien - Carnien
                    Mächtigkeit
                    Bis 100 m (Leupold et al. 1935). Ca. 250 m.
                    Geografische Verbreitung
                    SE-Seite des Mäschengrates, zwischen Igls Plans und Mäschenfurgga/Chrummhüreli.
                    Typusregion
                    Ducankette (GR)
                    Kommentar
                    -
                  • Innerchrachen-Schicht Detailanzeige

                    Herkunft des Namens
                    -
                    Rang
                    lithostratigraphische Bank
                    Status
                    lokaler Begriff (informell)
                    Gültiger Name
                    Kurzbeschreibung
                    Knolliger Emersionshorizont im mittleren bis oberen Teil der Fanez-Fm.
                    Alter
                    -
                    Mächtigkeit
                    2,3 bis 3,7 m (Frank 1986)
                    Geografische Verbreitung
                    Ducangebiet.
                    Typusregion
                    -
                    Kommentar
                    -
                • Mezdi-Member Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Piz Mezdi (GR), Val Müstair

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  gültiger formeller Begriff
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Bunte, dichte Tonstein-Sequenz mit zwischengeschalteten, dunklen, oolithischen Muschelkalken sowie orangen, verwitterten Dolomiten im mittleren Teil der Fanez-Fm. Echinoderme sind verbreitet.
                  Alter
                  Carnien - Carnien
                  Mächtigkeit
                  12−20 m am Piz Mezdi, ca. 16 m am Ofenpass (Frank 1986, Furrer et al. 1985) ; oft tektonisch gestört
                  Geografische Verbreitung
                  Nur in den südlichen Engadiner Dolomiten entwickelt (südlich der Ofenpassstrasse ; sog. Südfazies).
                  Typusregion
                  Val Müstari (GR) (S-charl-Decke)
                  Kommentar
                  Mittleres Member
                • Cluozza-Member Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Val Cluozza (GR), S Zernez

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  gültiger formeller Begriff
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Leithorizont (unteres Member) der Fanez-Fm., bestehend aus linsenartigen meist roten, seltener grünen oder grauen, Sand- und Siltsteinbänken (Arkose). Gegen oben zunehmend gröber werdende Siliziklastika mit einer dolomitischen, fossilreichen Bank an der Basis und starker Oxidation von oben her (Rotfärbung). Siliziklastika weisen zudem kleinräumige Kreuzschichtungen mit flacher Schrägschichtung auf.
                  Alter
                  Carnien - Carnien
                  Mächtigkeit
                  5 m in den Südöstlichen Engadiner Dolomiten bis max. 10,5 m im Ducan (Frank 1986, Furrer et al. 1985) ; ca. 8 m (Leupold et al. 1935)
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  Gilt als wichtiger und deutlich unterscheidbarer siliziklastischer Korrelationshorizont.
              • Mingèr-Formation Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Val Mingèr (GR), Scuol

                Rang
                lithostratigraphische Formation
                Status
                gültiger formeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Untere Einheit der Raibl-Gruppe: an der Basis, Rauhwacken mit mehreren Einschaltungen aus dünnen, feinkörnigen Dolomitbänken (sowie lokal alkali-basaltische Intrusionen und Gipskörper) ; darüber dünnbankige, stromatolithische Dolomite.
                Alter
                Spätestes Ladinien - Frühes Carnien
                Mächtigkeit
                Max. ca. 220 m in den südöstlichen Engadiner Dolomiten, ca. 170 m im Ducangebiet, ca. 120 m in der Val S-charl (Frank 1986) ; 120−230 m (Furrer et al. 1985) ; [bis 400 m im Ducangebiet (Leupold et al. 1935)]
                Geografische Verbreitung
                Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
                Typusregion
                Val Mingèr (GR), Seitental des Val S-charl
                Kommentar
                -
                • «Mingèr-Dolomit» Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Val Mingèr (GR), Scuol

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Oberes Member der Mingèr-Fm., bestehend aus hellem, dünnbankigem, stromatolithischem Dolomit. Einschaltungen von dunklen Tonsteinen und mergeligen gelben Dolomiten mit feiner Bankung treten im unteren Teil auf.
                  Alter
                  Spätes Ladinien - Frühes Carnien
                  Mächtigkeit
                  -
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  -
                • Mora-Member Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Val Mora (GR)

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  informeller Begriff
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Unteres Member der Mingèr-Formation, bestehend aus Rauhwacken und bunten Tonschiefern, mit mehreren Einschaltungen aus dünnen feinkörnigen Dolomitbänken, die teils sehr ähnlich sind wie im liegenden Parai-Alba-Mb. (Altein-Fm.). Alkali-basaltische Intrusionen in Form von Sills und Dykes treten am Piz dal Döss Radond auf. Lokal kommen Gipskörper vor (Alp da Munt).
                  Alter
                  Spätes Ladinien - Frühes Carnien
                  Mächtigkeit
                  Mindestens 20 m in wenig gestörten Profilen (Frank 1986, Furrer et al. 1985).
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  Früher als «obere Rauhwacke» bezeichnet.
                  • Alp-da-Munt-Gips Detailanzeige

                    Herkunft des Namens

                    Alp da Munt (GR)

                    Rang
                    lithostratigraphische Einheit
                    Status
                    lokaler Begriff (informell)
                    Gültiger Name
                    Kurzbeschreibung
                    -
                    Alter
                    -
                    Mächtigkeit
                    -
                    Geografische Verbreitung
                    Alp da Munt, Männli
                    Typusregion
                    -
                    Kommentar
                    -
                  • Praspöl-Tuff Detailanzeige

                    Herkunft des Namens

                    Praspöl (GR)

                    Rang
                    lithostratigraphische Einheit
                    Status
                    lokaler Begriff (informell)
                    Gültiger Name
                    Kurzbeschreibung
                    -
                    Alter
                    -
                    Mächtigkeit
                    -
                    Geografische Verbreitung
                    -
                    Typusregion
                    -
                    Kommentar
                    -
                  • Döss-Radond-Vulkanite Detailanzeige

                    Herkunft des Namens

                    Piz dal Döss Radond (GR)

                    Rang
                    lithostratigraphische Einheit
                    Status
                    lokaler Begriff (informell)
                    Gültiger Name
                    Kurzbeschreibung
                    Basische Vulkanite der Mingèr-Fm.
                    Alter
                    -
                    Mächtigkeit
                    -
                    Geografische Verbreitung
                    Östliche Turettaskette und Piz Lad (Umbrailgebiet).
                    Typusregion
                    -
                    Kommentar
                    "Ähnliche Eruptivgesteine sind im Unterostalpin am Murtiröl (Furrer 1985), im Berninagebiet (Piz Alv, Sassalbo) und in der Tschirpen-Decke bekannt (Naef 1987)." (Frank 1986)
            • Arlberg-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Arlbergpass , zwischen Vorarlberg und Tirol (Österreich)

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Unten Tonstein und dunkler gebankter Kalk, darüber dunkler grobbankiger Kalk, gegen oben vermehrt dolomitisch. Manchmal auch im Rifffazies.
              Alter
              Mittleres Ladinien - Frühes Carnien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Rhätikon
              Kommentar
              -
              • «Obere Arlberg-Schichten» Detailanzeige

                Herkunft des Namens
                -
                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Oberes Member der Arlberg-Fm., bestehend aus einer zyklische dolomitische Abfolge.
                Alter
                Spätes Ladinien - Frühes Carnien
                Mächtigkeit
                Über 300 m am Flexenpass (Hirsch 1966)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • «Arlbergdolomit» Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Arlbergpass , zwischen Vorarlberg und Tirol (Österreich)

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Massiver Dolomit, der lateral der oberen Teil des Arlberg-Kalkes ersetzt.
                Alter
                Mittleres Ladinien - Spätes Ladinien
                Mächtigkeit
                60 m am Flexenpass, bis 200 m im Lechgebiet (Hirsch 1966) ; 200-220 (Leupold et al. 1935)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • «Mittelladinienniveau»

                Herkunft des Namens
                -
                Rang
                lithostratigraphische Einheit
                Status
                obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Trennhorizont zwischen Arlberg-Kalk (unten) und Arlberg-Dolomit (oben), bestehend aus einer heller, grober Dolomitbrekzie. gefolgt von dunklem und grauem Dolomit.
                Alter
                Mittleres Ladinien - Mittleres Ladinien
                Mächtigkeit
                30-60 m (Leupold et al. 1935).
                Geografische Verbreitung
                Ducankette und Landwassergebiet, sowie südöstlichen Unterengadiner Dolomiten.
                Typusregion
                Ducan-Kette (GR)
                Kommentar
                -
              • «Arlbergkalk» Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Arlbergpass, zwischen Vorarlberg und Tirol (Österreich)

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Dunkelblauer, grau anwitternder, korallogener, aber dennoch gutgebankter Kalk, der durch weisse Kalzit- und Dolomitkonkretionen oft geflecktes Aussehen bekommt.
                Alter
                Mittleres Ladinien - Mittleres Ladinien
                Mächtigkeit
                170-200 m, max. ca. 400 m (Ibele & Behrmann 2007). 150-200 m (Leupold et al. 1935) ; 50 m im Klostertal und max. 20 m am Flexenpass (Hirsch 1966)
                Geografische Verbreitung
                Kratzerjoch (Typlokalität), Klostertal, Flexenpassgebiet, Lechgebiet. Gegen Osten wird der Arlberg-Kalk durch der Wetterstein-Kalk ersetzt.
                Typusregion
                Vorarlberg (Nordtirol)
                Kommentar
                -
            • Partnach-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              Partnachklamm = Schlucht der Partnach (Bayern)
              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Unterer, mergeliger Teil des «alpinen Keupers», bestehend aus schwarzem, feinsplittrigem und häufig als Griffelschiefer ausgebildetem Ton mit lokal eingestreuten, hellbraun bis gelblich verwitternden, zum Teil kalkigen Hornsteinkonkretionen.
              Alter
              Ladinien - Ladinien
              Mächtigkeit
              Bis 200 m (Hirsch 1966) ; max. 100 m. (Ibele & Behrmann 2007) ; 200-500 m
              Geografische Verbreitung
              Vom Fürstentum Liechtenstein bis Innsbruck ; Nördliche Kalkalpen.
              Typusregion
              Bayern (Deutschland)
              Kommentar
              -
            • Reifling-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Grossreifling (Steiermark, Österreich), im Ennstal (lateinisch: Anisus)

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Oberer Teil des «Alpiner Muschelkalks» der Nördliche Kalkalpen: mikritischer graubrauner Crinoidenkalk, darüber Wechsellagerung von Tuffit- und Knollenkalklagen, oben dolomitischer Knollenkalk.
              Alter
              Spätes Anisien - Frühes Ladinien
              Mächtigkeit
              60-120 m
              Geografische Verbreitung
              Nördliche Kalkalpen.
              Typusregion
              -
              Kommentar
              Diese Fazies errinnert an die hemipelagische Ablagerungen von Hallstatt-Schreyeralm.
              • «pietra-verde» Detailanzeige

                Herkunft des Namens
                -
                Rang
                lithostratigraphische Einheit
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Cinérites acides de la limite Anisien-Ladinien, souvent décrites comme grès fin ou comme quartzite verdâtre.
                Alter
                Spätes Anisien - Frühes Ladinien
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                Südtirol
                Kommentar
                -
              • «Daonella-Schichten»

                Herkunft des Namens
                -
                Rang
                lithostratigraphische Einheit
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Knollige Kalke mit Daonella und Protrachyceras reitzi die im oberen Teil der Reifling-Fm. mit die Partnach-Mergeln wechsellagern.
                Alter
                -
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
            • Gutenstein-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              Gutenstein (Österreich)
              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Unterer Teil des «alpinen Muschelkalkes», bestehend aus grauem gewürmeltem Kalk, oben mit spätigen gebänderten Dolomitlagen.
              Alter
              Anisien - Frühes Ladinien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              Ausgedehnte Verbreitung in die ganzen Nördlichen Kalkalpen.
              Typusregion
              Niederösterreich
              Kommentar
              -
            • Reichenhall-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Gelblich-braune sandige und mürbe Rauhwacken, sowie Dolomit, Dolomitbrekzie und evaporitischer Tonstein, an der Grenze zwischen dem «Buntsandstein» (Fuorn-Fm.) und dem «Muschelkalk».
              Alter
              Olénékien - Anisien
              Mächtigkeit
              0 bis 30 m (Ibele & Behrmann 2007) ; 10-100 m
              Geografische Verbreitung
              Nördliche Kalkalpen.
              Typusregion
              Karwendel
              Kommentar
              Die «Reichenhall-Schichten» sensu Guembel 1861 wurden ursprünglich als Synonym der «Gutenstein-Schichten» sensu von Hauer 1853 betrachtet.
            • Fuorn-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Il Fuorn (GR)

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Heterogene Abfolge aus grünen, roten oder hellgrauen, quarzreichen Sand- und Siltsteinen, braunen, karbonatischen Sandsteinen und gelbem, sandigem Dolomit. Lokal mit Evaporitlagen (Val di Gess).
              Alter
              Frühe Trias - Frühes Anisien
              Mächtigkeit
              Max. 70-75 m in den Engadiner Dolomiten. Sehr reduziert im Unterostalpin.
              Geografische Verbreitung
              Alle ober- und unterostalpine Einheiten in Graubünden. Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
              Typusregion
              Turettas-Kette in der Val Müstair (GR) (S-charl-Decke)
              Kommentar
              Entspricht dem (Alpiner bzw. Tiroler) «Buntsandstein» der Früheren Autoren.
              • Punt-la-Drossa-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Punt la Drossa (GR), Val dal Fuorn

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Gelbbraune, gutgebankte, karbonatreiche Sandsteine im oberen Teil der Fuorn-Fm. Sandige Kalke und Dolomite, Rauwacken («untere Rauhwacke») und Siltschiefer treten auch auf.
                Alter
                Frühe Trias - Frühes Anisien
                Mächtigkeit
                Bei Punt la Drossa 27 m mächtig (Furrer et al. 1985). 20-25 m (Leupold et al. 1935). Mittelwert: ca. 10-12 m.
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                Früher als Member des «alpinen Muschelkalkes» betrachtet (Hirsch 1966).
              • «Pflanzen-Quarzit» Detailanzeige

                Herkunft des Namens
                -
                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Zyklische Abfolge von gradierten, lauchgrünen, nahezu karbonatfreien Sandsteinen, im mittleren Teil der Fuorn-Fm. («alpiner Buntsandstein»). Lokal mit Pflanzenresten im Dach.
                Alter
                Frühe Trias - Frühes Anisien
                Mächtigkeit
                20 m in der Ducankette, bis 40 m im Landwasser (Leupold et al. 1935).
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • «Unteres Member» Detailanzeige

                Herkunft des Namens
                -
                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Braune, karbonatreiche Sandsteine und Siltlagen der Basis der Fuorn-Fm., teils vergleichbar mit der liegenden Chazforà-Formation.
                Alter
                Frühe Trias - Frühe Trias
                Mächtigkeit
                Ca. 27 m
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                Unteres Member
            • Präbichl-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              Perm - Frühe Trias
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
          • Allgäu-Decke Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            Decke
            Status
            -
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
      • Arosa-Decke Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Arosa (GR)

        Rang
        tektonische Zone
        Status
        gültig
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Tektonisch stark beanspruchte, schiefrig-mergelige brekziöse Abfolge mit Olistholithen der überlagernden Gesteinenserien (Unterostalpin: insb. cenomanne Schiefer und Brekzien sowie Arlberg-Riffkalk). Enthält Schichtpakete einer ophiolitischen Abfolge.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 700 m maximale Mächtigkeit bei Arosa und bis 10 km breit (Lüdin 1987).
        Geografische Verbreitung
        Zwischen Tiefencasstel (Albulatal) und Lünersee (Rätikon), sowie am NW-Rand des Engadiner Fensters (Fimber-Zone). Fürstentum Liechtenstein.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Weissfluh-Scholle Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Cotschna = Gotschna (GR) (-boden, -wang, -grat)

          Rang
          tektonische Schuppe
          Status
          -
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Schuppe(n) ostalpiner Herkunft im Dach der Arosa-Decke.
          Alter
          Mesozoikum - Mesozoikum
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Cotschna (Profil Feisstes Loch - Griesle - Gipskilche - Cotschnagrat), Kälbertschuggen, Parsennermäder, Dürrwald.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Russenna-Formation Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Westlicher Rand des Munt Russenna, u.a. bei Russenna Pitschna (GR)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Feingeschichtete, helle (hellgrau, grünlich, rötlich, gelblich) mikritische Kalke. Daneben können vereinzelte Einschaltungen aus roten und grünen Tonsteinen, Echinodermenkalken, kieseligen Kalken, Chertknollen und Brekzien beobachtet werden. Vor allem die feinkörnigen Kalke sind häufig duktil verformt. Calpionelliden, Radiolarien, Foraminiferen und Echinodermen sind häufig, Aptychen selten.
            Alter
            Tithonien - Frühes Aptien
            Mächtigkeit
            40-100 m (Dössegger et al. 1982)
            Geografische Verbreitung
            S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Nach Dössegger et al. (1982) stammen die reichen Aptychenfunde eher aus dem oberen Teil der Blais-Formation. Hingegen sind die Aptychen seltener in der Russenna-Formation.
          • Blais-Formation Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Munt Blais (GR) bei S-chanf

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Auffällig bunte Serie aus meist regelmässig dünnbankigem Chert, Radiolarit, kieseligem Tonstein, und radiolarien- und aptychenführendem Kalk und Mergel. Unten in der Formation treten grüne, graugrüne bis schwarze Radiolarite und Cherts sowie rote und braunrote Radiolarite und Kalke auf. Oben kommen rote, verschieferte, mikritische Kalkbänke und Mergelbänke vor, stellenweise voller Aptychen (Plattas-Kalk). Eine teils beobachtbare Feinschichtung wird durch wechsellagerndes Ton-, Kalk- und Kieselmaterial verursacht.
            Alter
            Callovien - Tithonien
            Mächtigkeit
            15-30 m, bis max. 40 m.
            Geografische Verbreitung
            S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Aptychenkalke treten im oberen Teil der Einheit häufig auf.
            • Plattas-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Kleines abflussloses Becken von Plattas (GR) NNE Piz dal Corvs

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              unbekannter Status
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Bunter, aptychenführender Kalk des oberen Teils der Blais-Formation, mit Chert und Knollen, sowie Eisen- und Mangankrusten. Neben Aptychen treten Belemniten und Crinoide häufig auf.
              Alter
              Tithonien - Tithonien
              Mächtigkeit
              1-5 m
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
          • «Weissfluh-Serie» Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Davoser Weissfluh (GR)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Monomikte Dolomitbrekzie, Sandsteine und Schiefer.
            Alter
            Früher Jura - Mittlerer Jura
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Weissfluh-Haupterhorn, sowie lokal im Rätikon (Verajöchle, Rätschenjoch) und in der Gegend von Arosa (Hörnliflanke, Grat zwischen Urdenfürggli und Parpaner Schwarzhorn).
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
            • Weissfluh-Brekzie Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Davoser Weissfluh (GR)

              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              -
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              ganzen Rätikon
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
          • Allgäu-Formation Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen, Deutschland)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Braune bis dunkelgelbliche Wechsellagerung von bioturbierten Fleckenmergeln und tonigen Kalken, mit eingelagerten karbonatischen, turbiditischen Resedimenten (Kalkbrekzien, Echinodermen-Spatkalke, Kieselkalke). Ammoniten und Belemniten treten relativ häufig auf.
            Alter
            frühes Hettangien - Callovien
            Mächtigkeit
            200-500 m, max. 300 m (Ibele & Behrmann 2007)
            Geografische Verbreitung
            Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Stammerspitze
            Typusregion
            Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen).
            Kommentar
            -
            • Mezzaun-Member

              Herkunft des Namens

              Piz Mezzaun (GR), Madulain

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Wechsellagerung von blau- bis hellgrau anwitterndem kieseligem Kalk und Mergel im oberen Teil der Allgäu-Formation. Die Kalkturbidite (Resedimente) enthalten zentimeterdicken Hornsteinknollen und -bändern und sind grobkönirger im unteren Teil der Einheit.
              Alter
              Aalénien - Callovien
              Mächtigkeit
              10-350 m, 150 m der Typlokalität (Furrer et al. 2015).
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Blaisun-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Piz Blaisun (GR), La Punt-Chamues-ch

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Ziegelrote Mergelkalke und dunkle, zimtbraune Manganschiefer, mit Ammoniten und Posidonien.
              Alter
              frühestes Toarcien - mittleres Toarcien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Trupchun-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Piz Trupchun (GR), S-chanf

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Dickbankige, kalkreiche Resedimente (Fukoidenkalk, Kieselkalk, Kalkbrekzie).
              Alter
              spätes Hettangien - frühestes Pliensbachien
              Mächtigkeit
              150-500 m
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Culmet-Kalk Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Piz Culmet bei Alp Ramoz (GR), Alvaneu

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Dickbankige bis massige, hellgraue Kalke mit sehr wenigen Fossilien (Bivalven, Ostracoden, Echinoderme, Peloide) an der Basis der Allgäu-Fm. der Ortler- und Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten). Vereinzelt treten Adern oder Knollen aus dunklem Chert auf.
              Alter
              Hettangien - Hettangien
              Mächtigkeit
              7-10 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              Leitbank der zentralen Ortler-Decke und der Aroser Dolomiten.
              Typusregion
              -
              Kommentar
              Der Culmet-Kalk bildet eine Leitbank über der typischen Kössen-Formation.
            • Schattwald-Schichten Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Schattwald (Tirol, Österreich)

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Wechsellagerung von bunten, siltführenden Tonsteinen, Siltsteinen, Mergeln und Kalken an der Basis der Allgäu-Fm. des Rätikons und der Aroser Dolomiten. Die Gesteine sind häufig laminiert, selten normal gradiert, und enthalten oft viele Intraklasten und wenige Zentimeter grosse, fladenförmige, vielfach von Bivalven angebohrte Gerölle aus aufgearbeitetem grauem Zirmenkopf-Kalk. Daneben können auch grossflächig ausgebildete Trockenrisse auftreten. Fossilien sind nicht selten. Kalkbänke führen oft reichlich Foraminiferen, Brachiopoden, Bivalven und Echinidenstacheln.
              Alter
              Rhät - Hettangien
              Mächtigkeit
              6-10 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              Lechtal-Decke des Rätikons und Montafons (typische bunte Ausbildung), sowie Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke ; braune und graue Mergel und Siltsteine).
              Typusregion
              -
              Kommentar
              Die Unterlage der Schattwald-Schichten wird meist vom Zirmenkopf-Kalk der Kössen-Formation gebildet.
          • Agnelli-Formation Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Val d'Agnel = Val d'Agnelli (GR)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            An der Basis dunkle, dünnbankige spikulitische Kalke ähnlich der Allgäu-Formation. Gegen oben treten zunehmend massige, leicht kieselige Kalke mit Bändern und Knollen aus Chert auf. Die Obergrenze ist charakterisiert durch synsedimentäre Spaltenfüllungen aus rötlichen Crinoidkalken (ähnlich Hierlatz-Kalk-Typ) sowie durch einen Hartgrund mit einer Fe-Mg-Kruste, Knollen und verkrusteten Ammoniten.
            Alter
            Sinémurien - frühes Toarcien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
            • Adnet-Kalk Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Adnet bei Hallein (Salzburg, Österreich)

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Heterochrone, rote Knollenkalke mit dünnen, mergeligen Einschaltungen und Ammoniten in Steinkernerhaltung (Ammonitico Rosso-Typ). Oftmals treten auch braunschwarze Fe-Mn-Krusten auf.
              Alter
              Sinémurien - frühes Toarcien
              Mächtigkeit
              Bis max. 50 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Hierlatz-Kalk Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Hierlatz bei Hallstatt (Österreich)

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Lokale Ausbildung der Agnelli-Fm. der Tschirpen-Decke, bestehend aus dickbankigem, schräggeschichtetem, meist rotem Echinodermenkalk. Eine leichte Verkieselung ist nicht selten.
              Alter
              Sinémurien - Pliensbachien
              Mächtigkeit
              2-10 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
          • Kössen-Formation Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.
            Alter
            Spätes Norien - Rhät
            Mächtigkeit
            200-350 m (Furrer et al. 1985)
            Geografische Verbreitung
            Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke); Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
            • Zirmenkopf-Kalk Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.
              Alter
              Spätes Norien - Rhät
              Mächtigkeit
              30-50 m (Furrer et al. 1985), bis über 160 m im Schesaplana-Gebiet (Allemann 2002, inkl. Ramoz-Einlagerungen).
              Geografische Verbreitung
              Rätikon
              Typusregion
              Rätikon (GR)
              Kommentar
              Oberstes Member
            • Mitgel-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Piz Mitgel (GR), Filisur

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.
              Alter
              Spätes Norien - Rhät
              Mächtigkeit
              20-50 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Ramoz-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Alp Ramoz (GR), Alvaneu

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.
              Alter
              Spätes Norien - Rhät
              Mächtigkeit
              20-100 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Aroser Dolomiten (GR)
              Kommentar
              Mittleres Member
            • Schesaplana-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.
              Alter
              Spätes Norien - Rhät
              Mächtigkeit
              30-50 m (Leupold et al. 1935), 25-90 m (Furrer et al. 1985, Allemann 2002)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Rätikon (GR)
              Kommentar
              -
            • Alplihorn-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Basales Member der Kössen-Formation, bestehend aus hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.
              Alter
              Spätes Norien - Rhät
              Mächtigkeit
              80-120 m (Furrer et al. 1985) ; 58 m am Fil da Stidier (Tinzenhorn ; Stecher 2008)
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Ducangebiet (GR) (Silvretta-Decke)
              Kommentar
              Unterstes Member
          • «Hauptdolomit» (undifferenziert) Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Vorwiegend dickbankige, oft monotone Dolomite. Selten werden sie durch geringmächtige Kalkschichten unterbrochen, die seitlich wieder in Dolomite übergehen können. Die Hauptmasse der Gesteine besteht aus mittel- bis hellgrauen, fossilarmen, meist stark rekristallisierten Dolomiten. Häufig findet man aber auch monomikte und polymikte Dolomitbrekzien, fossilführende Schichten mit Bivalven (u.a. Megalodonten), Gastropoden, Ostracoden und Foraminiferen sowie Sedimentstrukturen (Frassspuren, Stromatolithe).
            Alter
            Norien - Norien
            Mächtigkeit
            300−1500 m
            Geografische Verbreitung
            Oberes Val Müschauns, Piz Nair, Val Plavna
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Ungliedbare Ausbildung der Hauptdolomit-Gruppe der Ortler-, S-charl- und Quattervals-Decke, die sich im Quattervals- und Terza-Element mit anderen Formationen der Hauptdolomit-Gruppe verzahnt.
          • Raibl-Gruppe Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            Raibl = Cave del Predil (Seebachtal = Val del Rio del Lago, Friul, Italia)
            Rang
            lithostratigraphische Gruppe
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Heterogene Einheit bestehend aus: gelblich braunen, seltener grünlichen oder roten Tonsteinen und Feinsandsteinen (besonders im unteren Teil), Dolomiten, Kalken, sowie - im oberen Teil - Gips, Rauhwacken und Brekzien.
            Alter
            Spätes Ladinien - Carnien
            Mächtigkeit
            0-500 m (Ibele & Behrmann 2007) ; 300 oder 400 m im Landwasser-Ducan-Gebiet
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            Veneto (Italia)
            Kommentar
            -
            • Fanez-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Fanezfurgga (GR), SE Davos Monstein

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Obere Einheit der Raibl-Gruppe, bestehend aus einer Abfolge von rotem Sandstein, Tonschiefer, orangem Dolomit und polymikter Dolomit-Brekzie.
              Alter
              Carnien - Carnien
              Mächtigkeit
              25−65 m (Furrer et al. 1985) ; max. ca. 80 m in den südöstlichen Engadiner Dolomiten (Frank 1986) [bis 300 m nach Leupold et al. 1935, jedoch für die gesamte Raibl-Gruppe?]
              Geografische Verbreitung
              Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
              Typusregion
              Ducankette (GR)
              Kommentar
              Früher als Teil der «Mingèr-Schichten» s.l.
              • Valbella-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens
                Valbella (GR), Val Müstair ?
                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Oberes Member der Fanez-Fm., bestehend aus polymikten Dolomit-Brekzien mit bunter, dolomitischer Matrix.
                Alter
                Carnien - Carnien
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                Je nach Autor wird sie auch als «Hauptdolomit-Basisbrekzie» betrachtet.
              • «Fanez-Dolomit» Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Fanezfurgga (GR), Davos

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Hellgraue, dünnbankige, stromatolithische Dolomite (ähnlich wie in der Mingèr-Fm.) im mittleren Teil der Fanez-Fm. Lokal treten auch Evaporite auf.
                Alter
                Carnien - Carnien
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                Ähnlich «Mingèr-Dolomit».
                • Stugl-Gips Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Val da Stugl (GR)

                  Rang
                  lithostratigraphisches Member
                  Status
                  informeller Begriff
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Lokales Gipsvorkommen im Dach des «Fanez-Dolomit».
                  Alter
                  Carnien - Carnien
                  Mächtigkeit
                  Bis 100 m (Leupold et al. 1935). Ca. 250 m.
                  Geografische Verbreitung
                  SE-Seite des Mäschengrates, zwischen Igls Plans und Mäschenfurgga/Chrummhüreli.
                  Typusregion
                  Ducankette (GR)
                  Kommentar
                  -
                • Innerchrachen-Schicht Detailanzeige

                  Herkunft des Namens
                  -
                  Rang
                  lithostratigraphische Bank
                  Status
                  lokaler Begriff (informell)
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Knolliger Emersionshorizont im mittleren bis oberen Teil der Fanez-Fm.
                  Alter
                  -
                  Mächtigkeit
                  2,3 bis 3,7 m (Frank 1986)
                  Geografische Verbreitung
                  Ducangebiet.
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  -
              • Mezdi-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Piz Mezdi (GR), Val Müstair

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                gültiger formeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Bunte, dichte Tonstein-Sequenz mit zwischengeschalteten, dunklen, oolithischen Muschelkalken sowie orangen, verwitterten Dolomiten im mittleren Teil der Fanez-Fm. Echinoderme sind verbreitet.
                Alter
                Carnien - Carnien
                Mächtigkeit
                12−20 m am Piz Mezdi, ca. 16 m am Ofenpass (Frank 1986, Furrer et al. 1985) ; oft tektonisch gestört
                Geografische Verbreitung
                Nur in den südlichen Engadiner Dolomiten entwickelt (südlich der Ofenpassstrasse ; sog. Südfazies).
                Typusregion
                Val Müstari (GR) (S-charl-Decke)
                Kommentar
                Mittleres Member
              • Cluozza-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Val Cluozza (GR), S Zernez

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                gültiger formeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Leithorizont (unteres Member) der Fanez-Fm., bestehend aus linsenartigen meist roten, seltener grünen oder grauen, Sand- und Siltsteinbänken (Arkose). Gegen oben zunehmend gröber werdende Siliziklastika mit einer dolomitischen, fossilreichen Bank an der Basis und starker Oxidation von oben her (Rotfärbung). Siliziklastika weisen zudem kleinräumige Kreuzschichtungen mit flacher Schrägschichtung auf.
                Alter
                Carnien - Carnien
                Mächtigkeit
                5 m in den Südöstlichen Engadiner Dolomiten bis max. 10,5 m im Ducan (Frank 1986, Furrer et al. 1985) ; ca. 8 m (Leupold et al. 1935)
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                Gilt als wichtiger und deutlich unterscheidbarer siliziklastischer Korrelationshorizont.
            • Mingèr-Formation Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Val Mingèr (GR), Scuol

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              gültiger formeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Untere Einheit der Raibl-Gruppe: an der Basis, Rauhwacken mit mehreren Einschaltungen aus dünnen, feinkörnigen Dolomitbänken (sowie lokal alkali-basaltische Intrusionen und Gipskörper) ; darüber dünnbankige, stromatolithische Dolomite.
              Alter
              Spätestes Ladinien - Frühes Carnien
              Mächtigkeit
              Max. ca. 220 m in den südöstlichen Engadiner Dolomiten, ca. 170 m im Ducangebiet, ca. 120 m in der Val S-charl (Frank 1986) ; 120−230 m (Furrer et al. 1985) ; [bis 400 m im Ducangebiet (Leupold et al. 1935)]
              Geografische Verbreitung
              Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
              Typusregion
              Val Mingèr (GR), Seitental des Val S-charl
              Kommentar
              -
              • «Mingèr-Dolomit» Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Val Mingèr (GR), Scuol

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Oberes Member der Mingèr-Fm., bestehend aus hellem, dünnbankigem, stromatolithischem Dolomit. Einschaltungen von dunklen Tonsteinen und mergeligen gelben Dolomiten mit feiner Bankung treten im unteren Teil auf.
                Alter
                Spätes Ladinien - Frühes Carnien
                Mächtigkeit
                -
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                -
              • Mora-Member Detailanzeige

                Herkunft des Namens

                Val Mora (GR)

                Rang
                lithostratigraphisches Member
                Status
                informeller Begriff
                Gültiger Name
                Kurzbeschreibung
                Unteres Member der Mingèr-Formation, bestehend aus Rauhwacken und bunten Tonschiefern, mit mehreren Einschaltungen aus dünnen feinkörnigen Dolomitbänken, die teils sehr ähnlich sind wie im liegenden Parai-Alba-Mb. (Altein-Fm.). Alkali-basaltische Intrusionen in Form von Sills und Dykes treten am Piz dal Döss Radond auf. Lokal kommen Gipskörper vor (Alp da Munt).
                Alter
                Spätes Ladinien - Frühes Carnien
                Mächtigkeit
                Mindestens 20 m in wenig gestörten Profilen (Frank 1986, Furrer et al. 1985).
                Geografische Verbreitung
                -
                Typusregion
                -
                Kommentar
                Früher als «obere Rauhwacke» bezeichnet.
                • Alp-da-Munt-Gips Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Alp da Munt (GR)

                  Rang
                  lithostratigraphische Einheit
                  Status
                  lokaler Begriff (informell)
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  -
                  Alter
                  -
                  Mächtigkeit
                  -
                  Geografische Verbreitung
                  Alp da Munt, Männli
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  -
                • Praspöl-Tuff Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Praspöl (GR)

                  Rang
                  lithostratigraphische Einheit
                  Status
                  lokaler Begriff (informell)
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  -
                  Alter
                  -
                  Mächtigkeit
                  -
                  Geografische Verbreitung
                  -
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  -
                • Döss-Radond-Vulkanite Detailanzeige

                  Herkunft des Namens

                  Piz dal Döss Radond (GR)

                  Rang
                  lithostratigraphische Einheit
                  Status
                  lokaler Begriff (informell)
                  Gültiger Name
                  Kurzbeschreibung
                  Basische Vulkanite der Mingèr-Fm.
                  Alter
                  -
                  Mächtigkeit
                  -
                  Geografische Verbreitung
                  Östliche Turettaskette und Piz Lad (Umbrailgebiet).
                  Typusregion
                  -
                  Kommentar
                  "Ähnliche Eruptivgesteine sind im Unterostalpin am Murtiröl (Furrer 1985), im Berninagebiet (Piz Alv, Sassalbo) und in der Tschirpen-Decke bekannt (Naef 1987)." (Frank 1986)
          • Fuorn-Formation Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Il Fuorn (GR)

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            gültiger formeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Heterogene Abfolge aus grünen, roten oder hellgrauen, quarzreichen Sand- und Siltsteinen, braunen, karbonatischen Sandsteinen und gelbem, sandigem Dolomit. Lokal mit Evaporitlagen (Val di Gess).
            Alter
            Frühe Trias - Frühes Anisien
            Mächtigkeit
            Max. 70-75 m in den Engadiner Dolomiten. Sehr reduziert im Unterostalpin.
            Geografische Verbreitung
            Alle ober- und unterostalpine Einheiten in Graubünden. Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
            Typusregion
            Turettas-Kette in der Val Müstair (GR) (S-charl-Decke)
            Kommentar
            Entspricht dem (Alpiner bzw. Tiroler) «Buntsandstein» der Früheren Autoren.
            • Punt-la-Drossa-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Punt la Drossa (GR), Val dal Fuorn

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Gelbbraune, gutgebankte, karbonatreiche Sandsteine im oberen Teil der Fuorn-Fm. Sandige Kalke und Dolomite, Rauwacken («untere Rauhwacke») und Siltschiefer treten auch auf.
              Alter
              Frühe Trias - Frühes Anisien
              Mächtigkeit
              Bei Punt la Drossa 27 m mächtig (Furrer et al. 1985). 20-25 m (Leupold et al. 1935). Mittelwert: ca. 10-12 m.
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              Früher als Member des «alpinen Muschelkalkes» betrachtet (Hirsch 1966).
            • «Pflanzen-Quarzit» Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Zyklische Abfolge von gradierten, lauchgrünen, nahezu karbonatfreien Sandsteinen, im mittleren Teil der Fuorn-Fm. («alpiner Buntsandstein»). Lokal mit Pflanzenresten im Dach.
              Alter
              Frühe Trias - Frühes Anisien
              Mächtigkeit
              20 m in der Ducankette, bis 40 m im Landwasser (Leupold et al. 1935).
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • «Unteres Member» Detailanzeige

              Herkunft des Namens
              -
              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Braune, karbonatreiche Sandsteine und Siltlagen der Basis der Fuorn-Fm., teils vergleichbar mit der liegenden Chazforà-Formation.
              Alter
              Frühe Trias - Frühe Trias
              Mächtigkeit
              Ca. 27 m
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              Unteres Member
          • Chazforà-Formation Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Hochebene Chazforà (GR), NW Piz Turettas

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Obere Einheit der Val-Müstair-Gruppe («Münstertaler Verrucano»), bestehend aus massigen bis gebankten, meist graugrünen Konglomeraten, Sand- und Siltsteinen mit Komponenten aus permischen Vulkaniten (Ruina-Formation) und aus dem kristallinen Grundgebirge in verschiedenen Verhältnissen. Die Lithologien zeigen eindeutig fluviatile Sedimentationsgefüge und die Korngrösse wird von der Basis bis zur Obergrenze der Formation generell kleiner.
            Alter
            Spätes Perm - Frühe Trias
            Mächtigkeit
            Bis zu 650 m im Typusgebiet (Furrer et al. 1985) , ca. 350 m am Spi da Vau.
            Geografische Verbreitung
            Taunter Pizza, Piz Lad, Il Fuorn, Val S-charl, Val d’Uina, Avignatal, Jaggl (S-charl-Decke), S-chanf, Alp Chaschauna, Alpe Trela (Ortler-Decke), Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
            Typusregion
            Turettas-Kette in der Val Müstair (GR) (S-charl-Decke)
            Kommentar
            Entspricht dem oberen Teil des «Münstertaler Verrucano», sowie dem basalen Teil des «Alpiner Buntsandstein» der früheren Autoren.
            • Tuors-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Val Tuors (GR), 4 km ENE Bergün

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Feinkörnige, gut gebankte Sandsteine, verzahnt mit dicken Konglomeratlagen mit eckigen Quarzadern, im oberen Teil der Chazforà-Fm. des Ducan- und Landwassergebiets.
              Alter
              Frühe Trias - Frühe Trias
              Mächtigkeit
              200 m (Furrer et al. 1985)
              Geografische Verbreitung
              Albula-, Ducan- und Landwassergebiet.
              Typusregion
              Albulagebiet (GR) (Silvretta-Decke)
              Kommentar
              -
            • Val-Püra-Member Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Val Püra (GR), oberhalb Alp Chaschauna

              Rang
              lithostratigraphisches Member
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Lokale Basalbrekzie der Chazforà-Fm. in der Region S-chanf und Federia.
              Alter
              Spätes Perm - Spätes Perm
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              Region S-chanf und Federia.
              Typusregion
              Val Chaschauna (GR)
              Kommentar
              -
      • Mélange suprapréalpin Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Mélange des Mattes Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Les Mattes (74), Val d'Abondance

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          gültiger formeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mélange sommital de la nappe de la Brèche, constitué de pélites sombres, marnes, siltites et grès gris à lentilles de Couches Rouges et d'ophiolites.
          Alter
          spätes Eozän - spätes Eozän
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Flühmad-Ophiolith

            Herkunft des Namens

            Flühmad = Flüemad (BE)

            Rang
            lithostratigraphische Einheit
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            -
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • Mélange des Coulaytes Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Les Coulaytes (VD), Château-d'Oex

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          gültiger formeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mélange tectono-sédimentaire du sommet des Préalpes médianes, constitué de pélites sombres englobant des lentilles de tailles variées dont le matériel provient essentiellement des Préalpes médianes rigides (Couches Rouges en particulier), mais aussi de la nappe de la Brèche et des nappes des Préalpes supérieures.
          Alter
          mittleres Eozän - spätes Eozän
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Pays d'Enhaut (VD).
          Kommentar
          -
          • Buufal-Konglomerat Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Alp Buufal = Bunfal (BE) im Simmental

            Rang
            lithostratigraphisches Member
            Status
            lokaler Begriff (informell)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Konglomeratlinsen innerhalb des Coulaytes-Melanges.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
      • Schlieren-Decke Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Grossschlierental (OW)
        Rang
        Decke
        Status
        gültig
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Spätes Maastrichtien - spätes Yprésien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Ziwschen Sörenberg (LU) und Alpnach (OW).
        Typusregion
        Grossschlierental (OW)
        Kommentar
        -
      • Iberg-Melange Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Subgruppe
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Zentraler und nordöstlicher Teil des Habkern-Melanges. Führt Kristallin- und Sedimentkomponenten (Briançonnais-Typ): Surbrunnen-Flysch, Roggenegg-Serie und Rinderbach-Schichten
        Alter
        Späte Kreide - Eozän
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Iberg-Gegend und Ostschweiz.
        Typusregion
        Iberg (SZ)
        Kommentar
        -
        • Surbrunnen-Flysch

          Herkunft des Namens

          Surbrunnentobel (SZ) - Oberiberg

          Rang
          undefiniert
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Banaler pelitreicher Flysch der Iberg-Melange.
          Alter
          Danien - Thanétien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Roggenegg-Komplex

          Herkunft des Namens

          Roggenegg (SZ) - Oberiberg

          Rang
          tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Exotische Blöcke : Leimern > Fleckenkalke > Aptychenkalke > Argovien noduleux > Zoophycos-Dogger > Posidonienschiefer > Kössen > Trias
          Alter
          Trias - frühes Eozän
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Iberg (SZ)
          Kommentar
          -
          • Rinderbach-Formation Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Rinderbäche (SG) bei Amden

            Rang
            lithostratigraphische Formation
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Meist intensiv roter und grüner Tonstein, mit Wechsellagerung von dunkler grünlichgrauer Tonstein und dünne Ölquartzitbänke an der Basis des penninischen Kreideflysch.
            Alter
            Danien - Danien
            Mächtigkeit
            20-30 m (Herb 1962).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • Leimern-Schichten Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Leimere (BE) im Habkerntal

            Rang
            lithostratigraphisches Member
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Sandiger, glimmer- und glaukonitführender, fleckiger, schiefriger Kalkmergel («Fleckenschiefer»), mit eingelagerte Foraminiferenkalk («Leimernkalk», ev. auch als laterales Äquivalent) und discocyclinenführende Kalkbrekzie.
            Alter
            Frühe Kreide - mittleres Eozän
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            Vorarlberg.
            Typusregion
            Habkerntal (BE).
            Kommentar
            -
            • Leimern-Flysch Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Leimere (BE) im Habkerntal

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              -
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              mittleres Eozän - mittleres Eozän
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Habkerntal (BE).
              Kommentar
              -
            • Leimern-Kalk

              Herkunft des Namens

              Leimere (BE) im Habkerntal

              Rang
              regionale Fazies
              Status
              informeller Begriff
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Heller grünlichgrauer dichter mikritischer Kalk, reich an Globotruncanen, der als Einlagerung im Habkern-Flysch oder oftmals aus ihrem stratigraphischen Verband (Olistholith-Masse) auftritt.
              Alter
              Coniacien - Santonien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              Habkerntal (BE).
              Kommentar
              Unterscheidet sich vom Seewen-Kalk durch das Fehlen von «Orbulinarien» und Tonhäuten.
    • Rotenflue-Klippe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Rotenflue (SZ)

      Rang
      Klippe
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Stans-Klippe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Stanserhorn (NW)

      Rang
      Klippe
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Roggenstock-Schuppe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Roggenstock (SZ)

      Rang
      tektonische Schuppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Mythen-Klippe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Mythen (SZ)

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Hochzone inmitten des Cancellophycus-Becken bestehend aus dünne Trias und Dogger, gefolgt von massige Malmkalke und Couches Rouges.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Formation des Forclettes Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Les Forclettes (VD), NW Pierre du Moëllé

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Partie médiane grise et bien litée du Gr. des Couches rouges: calcaire (packstone à grainstone) en bancs minces, riche en foraminifères planctoniques. Des niveaux plus argileux ou siliceux sont intercalés localement. Présence d'un conglomérat basal lorsque la Fm. de Rote Platte est absente.
    Alter
    Spätes Maastrichtien - Spätes Maastrichtien
    Mächtigkeit
    50 m dans le secteur des Gastlosen (série complète), localement jusqu'à 120 m pour le seul Membre du Pissot près de Château d'Oex (Guillaume 1986). Les rapides variations latérales et l'érosion paléocène rendent l'estimation des épaisseurs originelles et de leur répartition difficile.
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Région des Tours d'Aï (VD).
    Kommentar
    Les membres constitutifs sont lenticulaires de sorte qu'ils peuvent se trouver chacun localement à la base de la formation.
    • Roter-Sattel-Hartgrund Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Felswand Roter Sattel (FR), SW Jaun (schweizer Geotope Nr.222)

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dachbank der Forclettes-Formation (Couches-Rouges-Gruppe), mit erosiver, angebohrter, phosphatisierter Oberfläche.
      Alter
      Spätes Maastrichtien - mittleres Paläozän
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Diskontinuierliche Verbreitung (paläozäne Erosion).
      Typusregion
      Jaungebiet (FR/BE)
      Kommentar
      -
    • Conglomérat de Beaumont Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Beaumont (FR), Val de Charmey

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Membre supérieur de la Fm. des Forclettes (Gr. des Couches Rouges), constitué de conglomérat et brèche plus ou moins grossiers, de couleur caractéristique rouge brique, rouge foncé ou gris-rouge avec taches vertes (aspect parfois panaché ou décoloré suite à l'altération superficielle).
      Alter
      Spätes Maastrichtien - Spätes Maastrichtien
      Mächtigkeit
      Quelques mètres d'épaisseur, sauf là où il a échappé à l'érosion paléocène: 20 m à la localité-type et jusqu'à au moins 50 m à Folliau au pied de Malatraix (Guillaume 1986).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Calcaire des Rayes Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Rochers des Rayes (VD), N Rougemont

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Membre médian de la Fm. des Forclettes (Gr. des Couches Rouges), constitué de calcaire (packstone à grainstone) gris ou gris-rougeâtre, en bancs minces, riches en débris organiques, sans intercalations argileuses. Aspect parfois massif et intensément stylolitisé.
      Alter
      Spätes Maastrichtien - Spätes Maastrichtien
      Mächtigkeit
      Max. 28 m à la localité-type (Guillaume 1986).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Chaîne des Gastlosen (FR/BE/VD).
      Kommentar
      -
    • Membre du Pissot Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gorges du Pissot (VD), SW Château-d'Oex

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Membre inférieur de la Fm. des Forclettes (Gr. des Couches Rouges), constitué de calcaire gris clair à gris-blanc (rouge ou gris-rosé tout à la base) en bancs minces, avec fines intercalations argileuses sporadiques. Abondantes traces de bioturbation et structures sédimentaires.
      Alter
      Spätes Maastrichtien - Spätes Maastrichtien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Pays d'Enhaut (VD).
      Kommentar
      -
  • Rote-Platte-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Felssporn Rote Platte (= Simmeflue), 2 km WSW Wimmis (BE)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Unterer kalkig-mergeliger bunter Teil der Couhes-Rouges-Gr.: regelmässige Wechsellagerung von grauem, rotem, rosafarbigem oder hellgrünem Kalk und Mergelkalk (Wackestone bis Mudstone), reich an planktonischen Foraminiferen. Besteht aus 5 linsenförmige Members.
    Alter
    Spätes Turonien - Spätes Santonien
    Mächtigkeit
    Wahrscheinlich ca. 200 m, mit mehreren tektonischen Duplikationen, starken lateralen Schwankungen und internen Lücken (Guillaume 1986).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Niedersimmental (BE)
    Kommentar
    Wegen ihrer linsenartigen und transgressiven Natur kann jedes Member an der Basis der Formation vortreten.
    • Wildenbach-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Einmündung der Schlucht des Wildenbachs (BE), 1 km N Erlenbach

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kalk, toniger Kalk und schiefriger Mergel mit charakteristischer dunkelroter, ziegelroter oder purpurer Farbe im Dach der Rote-Platte-Formation.
      Alter
      Santonien - Spätes Santonien
      Mächtigkeit
      Max. 18 m an der Typlokalität (Guillaume 1986).
      Geografische Verbreitung
      Diskontinuierliche Verteilung (grosse stratigraphische Lücke).
      Typusregion
      Niedersimmental (BE)
      Kommentar
      Unterscheidet sich vom hangenden Rontins-Member durch seine stärkere rote Färbung sowie seiner tonigere und weniger zyklische Natur.
      • Hardground de Pra du Pont Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Chalet de Pra du Pont (FR)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Surface indurée, minéralisée et silicifiée du sommet de la Fm. de Rote Platte, contenant des grains de glauconie. Base irrégulière pénétrant dans les calcaires sous-jacents (Mb. du Wildenbach).
        Alter
        Campanien - Frühes Maastrichtien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Haut Intyamon (synclinal de la Gruyère).
        Kommentar
        -
    • Membre des Rontins Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Les Rontins (FR), entre Enney et Villars-sous-Mont (Vallée de l'Intyamon).

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Membre le plus épais et le plus étendu de la Fm. de Rote Platte (Gr. des Couches Rouges), constitué d'une répétition cyclique de calcaire (parfois siliceux), calcaire argileux et shale. Série localement monotone en l'absence d'argile. Couleur grise, rouge ou verte, avec nombreuse taches de bioturbation noirâtres ou verdâtres.
      Alter
      Spätes Turonien - Santonien
      Mächtigkeit
      60-100 m, mais difficile à estimer en raison de multiples failles, plis et plissottements (Guillaume 1986).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Vallée de l'Intyamon / Haute Gruyère (FR).
      Kommentar
      -
    • Membre d'Allières Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Allières (FR), Haut Intyamon

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Alternance de calcaire argileux et de marne (wackestone ou mudstone) de la partie inférieure de la Formation de Rote Platte. Couleur rouge foncé à pourpre avec taches de réduction vert foncé ou gris-verdâtre soulignant les nombreuses zones bioturbées.
      Alter
      Spätes Turonien - Spätes Turonien
      Mächtigkeit
      5-10 m (Guillaume 1986).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Vallée de l'Intyamon / Haute Gruyère (FR).
      Kommentar
      -
    • Calcaire de Gérignoz Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Village de Gérignoz (FR) à l'entrée des Gorges de la Sarine.

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Membre local (remplaçant latéralement les niveaux plus argileux du Mb. d'Allières) de la Fm. de Rote Platte, constitué de calcaire gris clair à rose ou vert pâle, en bancs minces faiblement onduleux, riche en pithonelles et avec de nombreuses traces de bioturbation.
      Alter
      Spätes Turonien - Spätes Turonien
      Mächtigkeit
      Max. 4 m (Guillaume 1986).
      Geografische Verbreitung
      Zone interne des Préalpes Médianes romandes, au SE de l'axe synclinal de Château-d'Oex, et lentille isolée dans le synclinal de la Gruyère à la Forclaz.
      Typusregion
      Pays d'Enhaut (VD).
      Kommentar
      -
    • Plagersflue-Kalkarenit Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Plagersflue (FR), Jaunpassstrasse

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basisbank der Rote-Platte-Formation (und der Couches-Rouges-Gruppe), aus einem grau-beigen, gelblichen oder hellgrauen dünnbankigen Kalkarenit (Grainstone bis Packstone) mit sedimentären Strukturen. Angebohrter Hartgrund im Dach.
      Alter
      Mittleres Turonien - Mittleres Turonien
      Mächtigkeit
      Normalerweise weniger als 0,5 m ; 0,3 m an der Typlokalität ; 2 m an der Wandflue und Max. 3,5 m am Wolfs Ort (Col du Loup) (Guillaume 1986).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Jaungebiet (FR/BE)
      Kommentar
      Wurde von Python-Dupasquier (1990) als Teil der liegende Intyamon-Fm. betrachtet
  • «Neokom-Fleckenkalk» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dünnbankiger, oft fleckiger, dichter Kalk mit Silexknollen der Frühe Kreide der Préalpes Médianes.
    Alter
    Berriasien - Barrémien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Malmkalk» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Massiger Kalk («Riffkalk»), der frei von kontinentalem Detritus ist.
    Alter
    spätes Oxfordien -
    Mächtigkeit
    -
    «Malmkalk» am S-Fuss des Stanserhorns (Ober Holzwang, coord. 2668720 / 1196470 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
    «Malmkalk» am S-Fuss des Stanserhorns (Ober Holzwang, coord. 2668720 / 1196470 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Knollenargovien» Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Übernommen aus dem aargauischen Juragebirge (Aargau = Argovie), wo eine ähnliche kalkmergelige, knollige Fazies vorkommt.

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Knollig-brekziöse Schicht.
    Alter
    frühes Oxfordien - frühes Oxfordien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Am Stanserhorn (NW).
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Griggeli-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    das Griggeli (SZ) am Kleinen Mythen, Schwyz

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schichtfolge von Kieselkalk und Mergel (Beckenfazies).
    Alter
    frühes Callovian - frühes Oxfordien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Zentralschweizerische Klippen
    Kommentar
    Entspricht dem Col-de-Lys-Member der Préalpes Romandes.
    • Mythen-Kieselkalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kleiner bzw. Grosser Mythen (SZ)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Spikulitische Kalkbänke, die im unteren Abschnitt durch Mergelbänder unterbrochen werden und im oberen Teil in spätige, gelegentlich spikulitische Kalkbänke mit Lagen von Silexkonkretionen übergehen. In den obersten Dekametern kommen quarzsandreichere Lagen vor. Am Arvigrat kann auch ein dolomitischer Phosphorit-Hämatit-Horizont im Dach der Einheit beobachtet werden.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Am Stanserhorn etwa 180 m, am Arvigrat 40 m und an den Mythen ungefähr 18 m.
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Griggeli-Bank» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      das Griggeli (SZ) am Kleinen Mythen, Schwyz

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Fossilführender Kondensationshorizont aus spätig-kieseligem Kalk, der reich an phosphoritisierten Ammonitensteinkernen, aber auch an silifizierten Belemniten und Korallen ist.
      Alter
      frühes Callovian - mittleres Callovien
      Mächtigkeit
      Meist geringer als 1 m.
      Geografische Verbreitung
      Stanserhorn-Kulm (NW), Ennetmoos.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Gibel-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Gibel / Giebel (NW) am Buochserhorn, Oberdorf

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mächtige Abfolge von massigem, detritischem Grobspatkalk (flachmarine Fazies).
    Alter
    frühes Bathonien - frühes Callovian
    Mächtigkeit
    Am Stanserhorn fast 180 m und am Arvigrat etwa 100 m.
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Zentralschweizerische Klippen
    Kommentar
    Entspricht dem Vanil-Carré-Member der Préalpes Romandes.
    • Rämsi-Brekzie Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Rämsiseite des Kleinmythen
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dolomitbrekzie mit Kristallingeröllen (vorwiegend Rhyolithe), nach oben mit dunkelbraunem, korallen- und belemnitenführendem Kalk wechsellagernd.
      Alter
      spätes Bathonien - spätes Bathonien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      An den Mythen (SZ).
      Typusregion
      Kleinmythen (SZ)
      Kommentar
      -
    • «Gibel-Member» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Gibel /Giebel (NW) am Buochserhorn, Oberdorf

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Echinodermenspätiger oolithischer Sandkalk, der z.T. aufgearbeitete Ammoniten aus den obersten Schichten des Liegenden enthält. In den ersten Dezimetern sind "Fladen" von Pyrit zu finden. Im oberen Teil des Members kann ein Konglomerat (Steinberg-Konglomerat) beobachtet werden. Neben Oolith findet man Spatkalk und Sandkalk, der oft Pflanzenreste führt.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Zentralschweizerische Klippen
      Kommentar
      Oberer Teil der heutigen Gibel-Formation.
      • Steinberg-Konglomerat Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Steinberg (NW), am Stanserhorn

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Konglomerat mit Kristallingeröllen (vorwiegend Rhyolithe).
        Alter
        spätes Bathonien - spätes Bathonien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Stanserhorn (NW)
        Kommentar
        Konglomerat im oberen Teil des «Gibel-Members».
    • Musenalp-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Unter bzw. Ober Musenalp (NW), ca. 2.5 km SE Buochserhorn, Oberdorf

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Feinspätiger, z.T. kieseliger Kalk mit Silex-Zwischenlagen und vereinzelten Bänken von oolithischen Kalkturbiditen.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Am Arvigrat etwa 20 m. Musenalp-Member fehlt im Stanserhorngebiet.
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Arvigrat
      Kommentar
      Unterer Teil der heutigen Gibel-Formation.
  • Stanserhorn-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Stanserhorn (NW), Ennetmoos

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mächtige, mergelreiche Fazies des Mittleren Juras.
    Alter
    frühestes Toarcien - spätes Bajocien
    Mächtigkeit
    0,5 m (östliches Buochserhorn) bis 528 m (Typusprofil am Stanserhorn)
    Stanserhorn-Fm. (hauptsächlich «Zoophycos-Schichten») am Chli Horn unterhalb Stanserhorn (coord. 2668740 / 1197620 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
    Stanserhorn-Fm. (hauptsächlich «Zoophycos-Schichten») am Chli Horn unterhalb Stanserhorn (coord. 2668740 / 1197620 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
    Geografische Verbreitung
    Zentralschweizer Klippen vom Alpoglerberg bis zum Klewenalp.
    Typusregion
    Südseite des Stanserhorns (Chli Horn)
    Kommentar
    Entspricht dem unteren Teil der Staldengraben-Formation (Soladier- und Verdy-Member) der Préalpes Romandes.
    • «Zoophycos-Schichten» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Nach dem häufigen Spurenfossil Zoophycos sp. = Cancellophycus scoparius (Fressbauten eines wurmähnlichen Tieres).

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Monotone Kalk-Mergel-Abfolge mit turbiditischen Einschaltungen sowie synsedimentären Rutschungserscheinungen in den basalen Schichten. Die Kalkbänke sind oft kieselig und enthalten kalzitisierte Spongiennadeln. Neben dem häufigen Spurenfossil Zoophycos isp führt die gesamte Abfolge auch lokal reiche Ammonitenfaunen.
      Alter
      spätes Aalénien - spätes Bajocien
      Mächtigkeit
      Südlich des Stanserhorns beinahe 500 m, am Nordostfuss des Stanserhorns sowie am Arvigrat ca. 150 m und am Buochserhorn z.T. nur gerade noch 2 m.
      «Zoophycos-Schichten» (Stanserhorn-Fm.) am Chrinnen unterhalb Stanserhorn (coord. 2668580 / 1197750 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
      «Zoophycos-Schichten» (Stanserhorn-Fm.) am Chrinnen unterhalb Stanserhorn (coord. 2668580 / 1197750 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
      Typische monotone Wechsellagerung der «Zoophycos-Schichten» (Stanserhorn-Fm.) (coord. 2668740 / 1197620 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
      Typische monotone Wechsellagerung der «Zoophycos-Schichten» (Stanserhorn-Fm.) (coord. 2668740 / 1197620 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Die Analogie der Zoophycos-Schichten am Stanserhorn zu den gleichaltrigen Schichten in den Préalpes médianes plastiques (Schardt 1884) wurde bereits von Tobler (1899) erwähnt.
    • Spis-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Ober Spis (NW) am Buochserhorn, Beckenried

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Sehr wechselvoller, geringmächtiger Kondensationshorizont: heterogener Kalk, der aus dicken roten Goethitkrusten, bis faustgrossen Girvanella-Onkoiden sowie aufgearbeiteten und umkrusteten Litho- und Bioklasten aufgebaut ist. Den Abschluss bildet eine Omissionsfläche.
      Alter
      mittleres Toarcien - spätes Toarcien
      Mächtigkeit
      0,6 m am Buochserhorn, 1,8 m am Stanserhorn (Felber 1984)
      Geografische Verbreitung
      Zentralschweizer Klippen: Alpoglerberg, Stanserhorn und Buochserhorn.
      Typusregion
      Buochserhorn
      Kommentar
      Der Spis-Kalk tritt nur bei stark reduzierter oder fehlender Lias-Serie auf.
    • «Posidonien-Schiefer» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkelgrauer bituminöser Tonschiefer. Vor allem an der Basis handelt es sich um einen bituminösen Tonmergel, der gegen oben in Mergel übergeht und vermehrt z.T. knorrige Kalkbänkchen umfasst. Bituminöse Anteile sind feinlaminiert. Häufig treten Ammoniten auf und in den höheren Schichten ist Bioturbation erkennbar.
      Alter
      frühes Toarcien - frühes Toarcien
      Mächtigkeit
      1-31 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Obflue-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Obflue (OW) am Stanserhorn, Kerns

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Gut gebankter Kieselkalk mit Mergelzwischenlagen. Die bräunliche Verwitterungsfarbe ist auf die Oxidation von Glaukonit und Pyrit zurückzuführen. Grüne Glaukonitkörner und schwarze Phosphoritknöllchen treten vor allem im untersten Teil auf. Ausserdem können Fossilien wie Ammoniten und Belemniten beobachtet werden.
    Alter
    Pliensbachien - Pliensbachien
    Mächtigkeit
    30 - 45 m
    Geografische Verbreitung
    Im höheren Abschnitt des Horngrabens (OW).
    Typusregion
    Stanserhorn
    Kommentar
    Entspricht der Petit-Liençon-Formation der Préalpes Romandes.
  • Brand-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Unter Brand (OW) am Stanserhorn, Kerns

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Hellgrauer Echinodermenspatkalk mit gelblichen Dolomitkomponenten sowie, vor allem im untersten Teil, mehreren cm-dicken Lagen von Silex. Vereinzelt treten Mergelzwischenlagen auf. Gelegentlich können Gryphäen beobachtet werden. Im oberen Teil findet man vor allem Brachiopoden.
    Alter
    Sinémurien - Sinémurien
    Mächtigkeit
    ca. 35 m
    Echinodermenspatkalk mit gelblichen Dolomitkomponenten der Brand-Fm. (S-Fuss des Stanserhorns, coord. 2668360 / 1196950 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
    Echinodermenspatkalk mit gelblichen Dolomitkomponenten der Brand-Fm. (S-Fuss des Stanserhorns, coord. 2668360 / 1196950 ; 03.10.2014 – A. Rösch).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Entspricht der Grande-Bonaveau-Formation der Préalpes Romandes.
  • Horngraben-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Horngraben (OW) am Stanserhorn, Kerns

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Abfolge mit sandigem Kalk und Mergel, die z.T. recht fossilreich sind, an der Basis. Sie führen vor allem Lamellibranchier, Gastropoden und Brachiopoden. Darüber folgt kieseliger, sandiger, oft leicht oolithischer Kalk, der ebenfalls häufig Pectiniden führt. Oben finden sich fossilarme quarzitische Echinodermen- und Dolomitbrekzien sowie dichter Kalk mit Bioturbation.
    Alter
    Hettangien - Hettangien
    Mächtigkeit
    > 70 m
    Geografische Verbreitung
    Stanserhorn, Arvigrat
    Typusregion
    Stanserhorn
    Kommentar
    Entspricht der Vudalla-Formation der Préalpes Romandes.
  • Lückengraben-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Lückengraben (NW) am Stanserhorn, Dallenwil

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dolomitischer, aber auch spätiger und gegen oben sandiger Kalk mit zwischengelagertem Mergel und Tonstein. Vor allem im oberen Teil der Abfolge können eine marine Faunenvergesellschaftung mit hauptsächlich Muscheln (u.a. Austern, Pecten, Cardium) sowie ein Korallenhorizont gefunden werden. Im unteren Teil hingegen können Ganoid-Schuppen beobachtet werden. Crinoiden und Echinidenstacheln sind selten.
    Alter
    Rhät - Rhät
    Mächtigkeit
    ca. 45 m
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Stanserhorn
    Kommentar
    Entspricht der Plan-Falcon-Formation der Préalpes Romandes.