• Grava-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Grava (GR), Valser Tal

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Unterpenninische Decke der Ostschweiz. Wie die hangende Tomül-Decke ist sie aus einer eher monotonen Abfolge von schiefrigen tonigen und kalkigen Metasedimenten («Bündnerschiefer») aufgebaut.
    Alter
    Kreide - Kreide
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    ... bis zum Safiental, dann gegen NE Richtung Chur.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Carnusa-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Carnusahorn (GR), Safiental, 3,5 km WSW Piz Beverin

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von Kalken und mattschwarzen, karbonatfreien Tonschiefern mit mehreren konglomeratischen Horizonten. Im oberen Teil treten turbiditische Quarzsandsteine auf.
    Alter
    Turonien - Turonien
    Mächtigkeit
    200-300 m (Neher in: Trümpy 1970 ; Steinmann 1994b)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Die kalkigen Bänke innerhalb der Carnusa-Fm. werden gegen oben dicker und sandiger. Turbiditische Quarzsandsteine beschränken sich auf den oberen Teil der Formation.
    • «Safien-Quarzit»

      Herkunft des Namens

      Gemeinde Safien (GR), Safiental

      Rang
      regionale Fazies
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Quarzitische Sandsteinbänke im oberen Teil der Carnusa-Formation.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      cf. "Gault"
    • «Safien-Brekzie»

      Herkunft des Namens

      Gemeinde Safien (GR), Safiental

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      cf. Formation de Tristel
    • «Safien-Kalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gemeinde Safien (GR), Safiental

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Die «Safierkalke» sind ein 10-20 m mächtiges Intervall aus grobkörnigen Kalkturbiditen, das nur südlich der Koordinate 165 an der Basis der Carnusa-Fm. auftritt.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Oberer Safiental
      Kommentar
      Die «Safierkalke» wurden früher als oberstes Member des Nolla-Kalkes betrachtet (Jäckli, 1941, 1976). Nach Steinmann (1994b) ist es jedoch sinnvoller, sie an die Basis der Carnusa-Fm. zu stellen, weil sie den Beginn einer deutlich gröber detritischen Phase markieren.
  • Nolla-Kalkschiefer Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Südflank des Nollatales (GR), SW Thusis

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Hellgrauer, gut gebankter, sandiger Kalkschiefer (Bündnerschiefer), mit schiefrig-tonigen Zwischenlagen.
    Alter
    Cénomanien - Cénomanien
    Mächtigkeit
    ca. 450 m (Neher in: Trümpy 1970) ; 350-450 m (Steinmann 1994b)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Der Nolla-Kalk ist in den südlichen Gebieten an der Basis deutlich dickbankiger und sandiger als weiter nördlich.
  • Nolla-Tonschiefer Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Wildbach Nolla (GR), SW Thusis

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schwarze Tonschiefer (black shales: Middle Cretaceous OAE) mit dünnen sandigen Bänken (untere Hälfte). In der oberen Hälfte werden turbiditische Einlagerungen immer häufiger.
    Alter
    Aptien - Albien
    Mächtigkeit
    ca. 400 m (Neher in: Trümpy 1970) ; 400-600 m, bis knapp 900 m im Profil Alp Cadriola (Steinmann 1994b)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Die quarzreichen Schüttungen werden gegen S häufiger, mit Bankmächtigkeiten von über 0,5 m südlich des Hinterrheins. In diesem Gebiet sind mehrere große turbiditische Intervalle in den Nolla-Ton. eingelagert. Dadurch geht die generell tonige Ausbildung verloren. (Steinmann 1994b)
    • Nolla-Quarzsandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Crapteig im Nollatal (GR)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Grauer, teilweise kalkiger, dichter Quarzsandstein (an der Basis) des Nolla-Tonschiefers.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Bärenhorn-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Bärenhorn (GR), im hintersten Safiental

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schwarze, tonig-sandige bis kalkige Phyllite, meist als 10-20 cm mächtige sandig-kalkige Bänke mit 5-10 cm dicken schiefrigen Zwischenlagen. Einzelne ophiolithische Zwischenlagen.
    Alter
    Spätes Berriasien - Barrémien
    Mächtigkeit
    300-400 m (Steinmann 1994b)
    Geografische Verbreitung
    Bärenhorn, Safiental, Domleschg
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Gegen S werden Turbidite häufiger, grobkörniger und dickbankiger. Ganz im S (Monzotent-Fregeira) besteht die Bärenhorn-Fm. aus plattigen Kalkmarmoren (cf. Aul-Marmor ?).
  • Grava-Melange Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Melangezone (bzw. Schuppenzone) an der Basis der Grava-Decke, bestehend aus Brekzie, Quarzit, Marmor und Metabasite.
    Alter
    Jura - Jura
    Mächtigkeit
    Lateral sehr diskontinuierlich, fehlt teilweise vollständig.
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -