• Prättigau-Schiefer Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Prättigau (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kretazische und alttertiäre Flyschsandsteine und «Bündnerschiefer» des Unterpenninikums im Prättigau (NE Fortsetzung des Valaisan-Troges).
    Alter
    Valanginien - Yprésien
    Mächtigkeit
    3500 m (Nänny 1948), 4500 m (Trümpy 1970)
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon, Liechstenstein
    Typusregion
    Prättigau (GR).
    Kommentar
    -
  • Ruchberg-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Felsgrat Ruch(en)berg, nördlich des Vilans (Jeninser Alpen)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Typische und meist gut erkennbare oberste Abteilung des Prättigau-Flyschs, hauptsächlich bestehend aus dickbankigen, grobkörnigen, braun anwitternden Arkosesandsteinen («Ruchbergsandsteine») mit Nummuliten, Discocyclinen und Assilinen. Dünne, schiefrige Tonstein-Zwischenlagen sowie gröbere, polymikte Brekzien (meistens mit kalkigen und dolomitischen Komponenten).
    Alter
    Yprésien - Yprésien
    Mächtigkeit
    ca. 180 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon, Liechtenstein.
    Typusregion
    Vilangebiet, südwestlicher Rätikon (GR).
    Kommentar
    -
  • Oberälpli-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Malanser Oberälpli (GR), am Rheintalabhang des Vilans

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dunkle, ebenflächige, schiefrige Tonsteine, wechsellagernd mit dünnbankigen, feinsandigen Kieselkalken und glaukonitischen Quarziten (z.T. auch Ölquarziten). Die ganze Schichtfolge zeigt meist braune rostige Verwitterungsfarben.
    Alter
    Danien - Thanétien
    Mächtigkeit
    ca. 150 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon, Liechtenstein.
    Typusregion
    Vilangebiet, südwestlicher Rätikon (GR).
    Kommentar
    -
  • Eggberg-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Grat des Eggberges (GR), St. Antönien, südöstlicher Rätikon

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mächtige, dunkle, schiefrige Mergelkalke, häufig mit Fukoiden und Helminthoiden («Eggberg-Mergelkalke»), wechsellagernd mit dünnbankigen groben polymikten Brekzien (meistens Kalke und Dolomite, wenige helle Gneise und Glimmerschiefer) oder sandigen Kalken.
    Alter
    Frühes Maastrichtien - Maastrichtien
    Mächtigkeit
    ca. 450 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon, Liechtenstein.
    Typusregion
    Südöstlicher Rätikon (GR).
    Kommentar
    -
  • Gyrenspitz-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Girenspitz (GR), Schiers, mittleren Rhätikon

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Grobbankige Abfolge von feinen, gradierten, polymikten Brekzien mit kalkigem Zement, sandigen-kieseligen Kalken, sowie dunklen, splittrigen, dichten Kalken und geringmächtigen Zwischenlagen von schiefrigem Mergel.
    Alter
    Campanien - Frühes Maastrichtien
    Mächtigkeit
    ca. 450 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon, Liechstenstein.
    Typusregion
    Südlicher Rätikon (GR).
    Kommentar
    Die sandigen Kalke der Gyrenspitz-Fm. wurden oft mit Ruchbergsandsteinen verwechselt.
  • Fadura-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Obersäss der Alp Fadur(a) (GR), Grüsch/Fanas

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Regelmässige Abfolge von relativ dünnbankigen schiefrigen Mergelkalken, dichten Kalken mit Fucoiden und Helminthoiden, Sandkalken - Kieselkalken, sowie gradierten Feinbrekzien.
    Alter
    Coniacien - Frühes Campanien
    Mächtigkeit
    ca. 500 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon.
    Typusregion
    Südlicher Rätikon (GR).
    Kommentar
    -
  • Pfävigrat-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Grat zwischen Pfävi/Pfäwi (GR) und Sassaunagipfel

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Zyklische, gradierte Abfolge von Sandkalk - Kieselkalk, Mergel und polymikter Brekzie (vorwiegend mit kristallinen Komponenten) des Prättigau-Flyschs.
    Alter
    Spätes Turonien - Coniacien
    Mächtigkeit
    ca. 350 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon, Liechstenstein
    Typusregion
    Südlicher Rätikon (GR).
    Kommentar
    Verwechselungsgefahr in kleinen Aufschlüssen. Die Brekzien der Pfävigrat-Fm. enthalten mehr kristalline Komponente als diejenige der Eggberg-Fm.
  • Sassauna-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Südhang der Sassauna (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von Kalken und dünnen tonigen und mergeligen Schiefern. Im oberen Teil häufig kieselig-sandige Kalke. Einzelne feinere Brekzienbänke, hauptsächlich mit Quarz- und Dolomitkomponenten.
    Alter
    Cénomanien - Cénomanien
    Mächtigkeit
    ca. 700 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon.
    Typusregion
    Südlicher Rätikon (GR).
    Kommentar
    -
  • Valzeina-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Dorf Valzeina (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schwarze bis graue Tonschiefer mit dünnbankigen, sandigen Kalken. Einzelne Brekzienlagen beschränkter Ausdehnung.
    Alter
    Aptien - Albien
    Mächtigkeit
    ca. 550 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon.
    Typusregion
    Westliches Prättigau (GR).
    Kommentar
    -
  • Klus-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Klus/Chlus (GR), zwischen Landquart und Schiers

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Basaler Komplex der «Prättigau-Schiefer», bestehend aus schwach metamorphen sandigen und kieseligen Kalken, mit dünnen Tonschiefer-Zwischenlagen.
    Alter
    Valanginien - Barrémien
    Mächtigkeit
    ca. 600 m
    Geografische Verbreitung
    Prättigau/Rätikon.
    Typusregion
    Westliches Prättigau (GR).
    Kommentar
    -