• Sulzfluh-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Sulzfluh (GR)

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Sehr lückenhafte Abfolge (hauptsächlich "Malm" und Couches Rouges, wie bei den Mythen), mit diskontinuierlicher kristalliner Sohle.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Zwischen Sulzfluh und Schesaplana.
    Typusregion
    Rätikon
    Kommentar
    -
  • Flysch der Sulzfluh-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Sulzfluh (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dunkler Tonschiefer mit feinkörnigem Sandstein (unten), sowie Tonschiefer mit Linsen von Kieselkalken (oben).
    Alter
    spätes Paläozän - frühes Eozän
    Mächtigkeit
    0-25 m (Friebe 2007)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Rätikon (GR)
    Kommentar
    -
  • «Globorotalienschichten» Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Namensgebende Fossilien: Globorotalia sp.

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Meist graue bis rötliche Abfolge aus Kalksandstein, Mergelkalk und Tonschiefer mit Globigerinen und Globorotalien des Tertiärs, sowie aufgearbeitete Globotruncanen der Kreide. Lokal treten feine polymikte Brekzien an die Basis (bei fehlenden Kreide-Sedimenten).
    Alter
    Danien - Thanétien
    Mächtigkeit
    30-50 m (Allemann & Blaser 1951)
    Geografische Verbreitung
    Von der Sulzfluh bis Liechtenstein.
    Typusregion
    Rätikon (GR)
    Kommentar
    Je nach Auffassung/Autor wurden diese Schichten als basaler Teil der Flysch, als Übergangshorizont oder als «tertiärer Anteil» der Couches Rouges betrachtet (siehe Préalpen).
  • Couches Rouges (Falknis-, Sulzfluh- und Tasna-Decke) Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Hellgraue bis bunte Wechselfolge aus Mergel und tonigem Kalk. Äusserst fossilreich (Rotaliporen und Globotruncanen der Kreide), lokal schieferig.
    Alter
    Spätes Albien - Maastrichtien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Quarzsandsteinflysch» («Gault») Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Sehr variable Wechselfolge von feinkörnigem, Glaukonit führendem Quarzsandstein, Sandkalk, polymiktem Konglomerat, Kieselkalk und mergeligem Tonstein (black shales).
    Alter
    Aptien - Cénomanien
    Mächtigkeit
    Ca. 20 m im Nüziders-Fenster (Friebe 2007).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Fuorcla-d’Alp-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      -
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Schwarzschiefern der Oceanic Anoxic Events (OAE) 1c und 1d im Dach (bzw. im Hangenden) des «Quarzsandstein-Flysches».
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Ca. 10 m (Bertle 2004)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Tristel-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Felsschwelle Tristel (GR) im Hochtal

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von feinkörnigen, gradierten Grobsandkalk- bis Feinbrekzienbänken («Tristelkalk» bzw. «Tristelbrekzie», mit gelben dolomitischen Komponenten) und dünnen Tonsteinlagen.
    Alter
    Barrémien - Frühes Aptien
    Mächtigkeit
    20-25 m im Nüziders-Fenster (Eberhard 1984).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Westliches Rätikon (GR)
    Kommentar
    -
  • «Fleckenkalkflysch» («Neokom») Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von mergeligem, dichtem Fleckenkalk, Kieselkalk und meist sandigem Tonstein, gelegentlich gradierte Kalkbrekzienbänke.
    Alter
    Berriasien - Barrémien
    Mächtigkeit
    0-60 m (Cadisch et al. 1919)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Sulzfluh-Kalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Sulzfluh (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Massiger, dichter, hellgrauer, mikritischer bis feinspätiger Kalk («Malmkalk») der Sulzfluh-Decke. Lokale oolithische, kalkarenitische oder koralligene Randfazies treten auch vor.
    Alter
    Tithonien - Tithonien
    Mächtigkeit
    Oftmals mit Couches Rouges verschuppt, sodass die gesamte Mächtigkeit bis zu 600 m reichen kann.
    Geografische Verbreitung
    Ganzes Rhätikongebirge (Liechtenstein, Schweiz, Österreich), sowie in der Weissfluhgruppe, bei Arosa (Pretsch-Kalk) und im westlichen Teil des Unterengadiner Fensters.
    Typusregion
    Östlicher Rätikon (GR)
    Kommentar
    Ott (1969) unterscheidet drei Fazies-Typen, vom Rand zum Zentrum der Plattform: Oolithfazies, Intrasparitfazies (Profil Weissplatte) und Mikritfazies (z.B. Profil Pretsch). Die feinspätige Fazies hat gegen oben über die mikritische Fazies Oberhand.
  • Dogger der Sulzfluh-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Brauner Sandstein und schwarzer Schiefer.
    Alter
    Bathonien - Oxfordien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Granit der Sulzfluh-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Sulzfluh (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Paläozoischer, mittel- bis grobkörniger, grünlicher Granit, mit roten bis rosa Kalifeldspäten (siehe Graniten des Err-Julier-Bernina-Gebietes).
    Alter
    Paläozoikum - Paläozoikum
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Einzelne Schollen an der Basis des Sulzfluh-Kalkes am Südwandfuss der Sulzfluh und im Gargellen-Fenster. Schliffitschuggen (Schlappinbach oberhalb Klosters).
    Typusregion
    Östlicher Rätikon (GR)
    Kommentar
    -