• Tasna-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Val Tasna (GR), Unterengadin

    Rang
    Decke
    Status
    unbekannter Status
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kristalliner Sockel mit fossiler Krust/Mantel-Grenze (Tasna-Granit vs. Ultrabasiten) und mesozoische sedimentäre Bedeckung.
    Alter
    Proterozoikum - Tertiär
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Wurde früher als unterostalpine Decke betrachtet (z.B. Cadisch et al. 1968).
  • Flysch der Tasna-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Val Tasna (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mächtiges Komplex vorwiegend feinkörniger, toniger bis kalkiger Schiefer mit sandigen und quarzitischen Lagen.
    Alter
    Yprésien - Yprésien
    Mächtigkeit
    mehrere hundert Meter (Cadisch 1947)
    Geografische Verbreitung
    Val Tasna, Val Urschai, Val Fenga, Fimbertal, Alp Trida / Alp Bella.
    Typusregion
    Val Tasna (GR)
    Kommentar
    -
  • Couches Rouges (Falknis-, Sulzfluh- und Tasna-Decke) Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Hellgraue bis bunte Wechselfolge aus Mergel und tonigem Kalk. Äusserst fossilreich (Rotaliporen und Globotruncanen der Kreide), lokal schieferig.
    Alter
    Spätes Albien - Maastrichtien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Quarzsandsteinflysch» («Gault») Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Sehr variable Wechselfolge von feinkörnigem, Glaukonit führendem Quarzsandstein, Sandkalk, polymiktem Konglomerat, Kieselkalk und mergeligem Tonstein (black shales).
    Alter
    Aptien - Cénomanien
    Mächtigkeit
    Ca. 20 m im Nüziders-Fenster (Friebe 2007).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Fuorcla-d’Alp-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      -
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Schwarzschiefern der Oceanic Anoxic Events (OAE) 1c und 1d im Dach (bzw. im Hangenden) des «Quarzsandstein-Flysches».
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Ca. 10 m (Bertle 2004)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Tristel-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Felsschwelle Tristel (GR) im Hochtal

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von feinkörnigen, gradierten Grobsandkalk- bis Feinbrekzienbänken («Tristelkalk» bzw. «Tristelbrekzie», mit gelben dolomitischen Komponenten) und dünnen Tonsteinlagen.
    Alter
    Barrémien - Frühes Aptien
    Mächtigkeit
    20-25 m im Nüziders-Fenster (Eberhard 1984).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Westliches Rätikon (GR)
    Kommentar
    -
  • «Fleckenkalkflysch» («Neokom») Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von mergeligem, dichtem Fleckenkalk, Kieselkalk und meist sandigem Tonstein, gelegentlich gradierte Kalkbrekzienbänke.
    Alter
    Berriasien - Barrémien
    Mächtigkeit
    0-60 m (Cadisch et al. 1919)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Steinsberg-Kalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Burgruine Steinsberg (GR) bei Ardez

    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    späteres Synonym (nicht mehr verwendet)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Hellgrauer und bunter (meist roter oder grüner), grobspätiger, z.T. brekziöser Echinodermenkalk, mit vielen Belemniten und Brachiopoden.
    Alter
    Früher Jura - Früher Jura
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Unterengadin (GR).
    Kommentar
    -
    • Adnet-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Adnet bei Hallein (Salzburg, Österreich)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Heterochrone, rote Knollenkalke mit dünnen, mergeligen Einschaltungen und Ammoniten in Steinkernerhaltung (Ammonitico Rosso-Typ). Oftmals treten auch braunschwarze Fe-Mn-Krusten auf.
      Alter
      Sinémurien - frühes Toarcien
      Mächtigkeit
      Bis max. 50 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Hierlatz-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hierlatz bei Hallstatt (Österreich)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokale Ausbildung der Agnelli-Fm. der Tschirpen-Decke, bestehend aus dickbankigem, schräggeschichtetem, meist rotem Echinodermenkalk. Eine leichte Verkieselung ist nicht selten.
      Alter
      Sinémurien - Pliensbachien
      Mächtigkeit
      2-10 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • «Altkristallin» der Tasna-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Einheit
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Psammitisch-psephitische Gneise (Glimmerquarzit, Metaarkose, Konglomeratgneis, untergeordnet Chlorit- und Glimmerschiefer), sowie Adergneise und Migmatite.
    Alter
    Proterozoikum - Paläozoikum
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Val Tasna, Plattamala, Sent, Crusch.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Plattamala-Granit Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Plattamala (GR), 1 km östlich Ramosch/Remüs

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Grob- bis mittelkörniger Granit der Tasna-Decke («Tasna-Granit»), mit grauweisser Quarz, mattgrüner Plagioklas und braunrosa bis rötlicher Kalifeldspat. Lokal porphyrisch ausgebildet.
      Alter
      Kambrium - Kambrium
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      P. Niggli leitete den engadinitgranitischen Magmatyp vom Tasna-Granit der Lokalität Plattamala. Sieht ähnlich wie die grünen und rosa Varietäten der Julier- und Albula/Err-Granodiorit.
    • «Tasna-Diorit» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kleine dioritische Vorkommen im Tasna-Kristallin.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -