• Falknis-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Falknis (GR)

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Faltendecke bestehend aus einer mächtige Turbidit- und Brekzienabfolge (Spätjura-Kreide), mit charakteristischen Lagen von polymikten Brekzien und gradierten Mikrobrekzien, sowie einzelnen älteren Ablagerungen (Trias, Früh- und Mitteljura). Diskontinuierliches Auftreten und komplizierter Innenbau.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    Wenige Meter oder Dekameter bis max. 1200 m (Friebe 2007).
    Geografische Verbreitung
    Rätikon- und Plessurgebirge, Fürstentum Liechtenstein.
    Typusregion
    Westlicher Rätikon (GR)
    Kommentar
    -
    • Tschingel-Schuppe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Tschingel (GR)/(Österreich), Rätikon

      Rang
      tektonische Schuppe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Obere Schuppe der Falknis-Decke.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Grauspitz-Schuppe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Vorder und Hinter Grauspitz (GR)/(Liechstenstein)

      Rang
      tektonische Schuppe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mittlere Schuppe der Falknis-Decke.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Glegghorn-Schuppe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Glegghorn (GR)

      Rang
      tektonische Schuppe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Untere Schuppe der Falknis-Decke.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Grabs-Klippe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grabser Berg (SG) (insb. am Berglittenstein)

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Klippe der Falknis-Decke.
      Alter
      Später Jura - Tertiär
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Grabser Berg (SG)
      Kommentar
      -
      • Couches Rouges (Falknis-, Sulzfluh- und Tasna-Decke) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Subgruppe
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Hellgraue bis bunte Wechselfolge aus Mergel und tonigem Kalk. Äusserst fossilreich (Rotaliporen und Globotruncanen der Kreide), lokal schieferig.
        Alter
        Spätes Albien - Maastrichtien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Fleckenkalkflysch» («Neokom») Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von mergeligem, dichtem Fleckenkalk, Kieselkalk und meist sandigem Tonstein, gelegentlich gradierte Kalkbrekzienbänke.
        Alter
        Berriasien - Barrémien
        Mächtigkeit
        0-60 m (Cadisch et al. 1919)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Jes-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Alp Jes = Ijes (GR), S Naafkopf

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von mikritischem, Hornstein führendem, grauem Kalk («Calpionellenkalk») und gradierten, z.T. dolomitischen Brekzienlagen, mit Mergel an der Basis.
        Alter
        Spätes Tithonien - Frühes Berriasien
        Mächtigkeit
        120-150 im westlichen Rätikon, ca. 40-50 m im östlichen Rätikon, 60-100 m im Mittelbünden (Gruner 1981) und ca. 100 m im Gurgaletschgebiet (Allemann 2002).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Westlicher Rätikon (GR): Falknis - Tschingel.
        Kommentar
        -
      • Falknis-Brekzie Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gipfel des Falknis (GR)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Zyklische Abfolge von dickbankigen, polymikten Turbiditbrekzien (dominierend im unteren Teil und im Dach), Kalksandsteinen und schieferigen, leicht kieseligen Kalken.
        Alter
        Spätes Kimméridgien - Frühes Tithonien
        Mächtigkeit
        Bis 230 m im westlichen Rätikon (215 m am Typuprofil ; Gruner 1981), sonst üblicherweise weniger als 100 m (Allemann 2002). Ca. 35 m am Stelli (Fondei), ca. 45 m im Gürgaletsch-Gebiet (Gruner 1981).
        Geografische Verbreitung
        Durchgehend in allen Schuppen des Westrätikons (Falknis, Gelgghorn). Gegen Osten (Schesaplana, Sulzfluh, St. Antönien, Soppen) nur noch als linsige Aufschlüsse. Tritt auch im hinteren Fondei, am Gürgaletsch/Malakoff und in der Tasna-Decke (Engadiner Fenster) auf.
        Typusregion
        Westlicher Rätikon (GR)
        Kommentar
        -
        • «Oberer Teil der Falknis-Brekzie» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Abfolge von Kalkschiefern, fein- bis grobkörnigen, gradierten Kalksandsteinen und dichten, evtl. leicht kieseligen oder mergeligen Kalken. Turbiditische Sedimentstrukturen treten häufig auf.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • «Oberste Falknisbreccie» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Dachbank der Falknis-Brekzie (als Formation betrachtet), die besonders viel auffälliges Plattform-Material («Riffkalk» von D. Trümpy) enthält.
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            Bis 8-15 m (Gruner 1981).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • «Unterer Teil der Falknis-Brekzie» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Die charakteristische Fazies der Falknis-Brekzie ist insb. im unteren Teil der Formation entwickelt und besteht aus dicht aufeinanderfolgenden, polygenen Brekzienbänken von 3-10 m Mächtigkeit, die gegen oben über grob- bis feinkörnigen Kalksandsteinen in eine mächtige Kalkschiefer-Abfolge übergehen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • «Oberste Breccienbank» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Dachbank des unteren Teils der Falknis-Brekzie, die aus zwei amalgamierten Brekzien-Abfolgen besteht.
            Alter
            Frühes Tithonien - Spätes Tithonien
            Mächtigkeit
            Bis 20 m (Gruner 1981).
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            Diese unglückliche informelle Bezeichnung ist verwirrend, da diese Bank eine interne Gliederung der Falknis-Brekzie darstellt und nicht die Dachbank der Formation. Die letztere wurde von Gruner (1981) als «oberste Falknis-Breccie» bezeichnet.
      • Sanalada-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Terrasse Sanalada (GR), am S-exponierten Abhang des Tschingel (Westrätikon)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergel und schiefriger blauschwarzer Kalk, wechsellagernd mit Kalkareniten, sowie geringmächtigen sandigen Kalken und polymikten Feinbrekzien (häufiger gegen oben).
        Alter
        spätes Oxfordien - Frühes Kimméridgien
        Mächtigkeit
        75-80 m (Gruner 1981) ; mindestens 60 m, bis über 100 m (Allemann 2002).
        Geografische Verbreitung
        Nur im westlichen Rätikon.
        Typusregion
        Westlicher Rätikon (GR)
        Kommentar
        -
  • Flysch der Falknis-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Falknis (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von Kieselkalk, gradiertem, feinkörnigem Quarzsandstein, Mergel und Tonstein, plattig brechend. Im oberen Teil nehmen die Ton- und Mergelschiefer überhand. Lokale Transgressionsbrekzie an der Basis (Max. 10 m wo der Flysch direkt über der Jes-Formation liegt).
    Alter
    Yprésien - Lutétien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Westlicher Rätikon (GR).
    Kommentar
    -
  • «Globorotalienschichten» Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Namensgebende Fossilien: Globorotalia sp.

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Meist graue bis rötliche Abfolge aus Kalksandstein, Mergelkalk und Tonschiefer mit Globigerinen und Globorotalien des Tertiärs, sowie aufgearbeitete Globotruncanen der Kreide. Lokal treten feine polymikte Brekzien an die Basis (bei fehlenden Kreide-Sedimenten).
    Alter
    Danien - Thanétien
    Mächtigkeit
    30-50 m (Allemann & Blaser 1951)
    Geografische Verbreitung
    Von der Sulzfluh bis Liechtenstein.
    Typusregion
    Rätikon (GR)
    Kommentar
    Je nach Auffassung/Autor wurden diese Schichten als basaler Teil der Flysch, als Übergangshorizont oder als «tertiärer Anteil» der Couches Rouges betrachtet (siehe Préalpen).
  • Couches Rouges (Falknis-, Sulzfluh- und Tasna-Decke) Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Subgruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Hellgraue bis bunte Wechselfolge aus Mergel und tonigem Kalk. Äusserst fossilreich (Rotaliporen und Globotruncanen der Kreide), lokal schieferig.
    Alter
    Spätes Albien - Maastrichtien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • «Quarzsandsteinflysch» («Gault») Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Sehr variable Wechselfolge von feinkörnigem, Glaukonit führendem Quarzsandstein, Sandkalk, polymiktem Konglomerat, Kieselkalk und mergeligem Tonstein (black shales).
    Alter
    Aptien - Cénomanien
    Mächtigkeit
    Ca. 20 m im Nüziders-Fenster (Friebe 2007).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Fuorcla-d’Alp-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      -
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Schwarzschiefern der Oceanic Anoxic Events (OAE) 1c und 1d im Dach (bzw. im Hangenden) des «Quarzsandstein-Flysches».
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      Ca. 10 m (Bertle 2004)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Tristel-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Felsschwelle Tristel (GR) im Hochtal

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von feinkörnigen, gradierten Grobsandkalk- bis Feinbrekzienbänken («Tristelkalk» bzw. «Tristelbrekzie», mit gelben dolomitischen Komponenten) und dünnen Tonsteinlagen.
    Alter
    Barrémien - Frühes Aptien
    Mächtigkeit
    20-25 m im Nüziders-Fenster (Eberhard 1984).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Westliches Rätikon (GR)
    Kommentar
    -
  • «Fleckenkalkflysch» («Neokom») Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von mergeligem, dichtem Fleckenkalk, Kieselkalk und meist sandigem Tonstein, gelegentlich gradierte Kalkbrekzienbänke.
    Alter
    Berriasien - Barrémien
    Mächtigkeit
    0-60 m (Cadisch et al. 1919)
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Jes-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Jes = Ijes (GR), S Naafkopf

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    unbekannter Status
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von mikritischem, Hornstein führendem, grauem Kalk («Calpionellenkalk») und gradierten, z.T. dolomitischen Brekzienlagen, mit Mergel an der Basis.
    Alter
    Spätes Tithonien - Frühes Berriasien
    Mächtigkeit
    120-150 im westlichen Rätikon, ca. 40-50 m im östlichen Rätikon, 60-100 m im Mittelbünden (Gruner 1981) und ca. 100 m im Gurgaletschgebiet (Allemann 2002).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Westlicher Rätikon (GR): Falknis - Tschingel.
    Kommentar
    -
  • Falknis-Brekzie Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Falknis (GR)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Zyklische Abfolge von dickbankigen, polymikten Turbiditbrekzien (dominierend im unteren Teil und im Dach), Kalksandsteinen und schieferigen, leicht kieseligen Kalken.
    Alter
    Spätes Kimméridgien - Frühes Tithonien
    Mächtigkeit
    Bis 230 m im westlichen Rätikon (215 m am Typuprofil ; Gruner 1981), sonst üblicherweise weniger als 100 m (Allemann 2002). Ca. 35 m am Stelli (Fondei), ca. 45 m im Gürgaletsch-Gebiet (Gruner 1981).
    Geografische Verbreitung
    Durchgehend in allen Schuppen des Westrätikons (Falknis, Gelgghorn). Gegen Osten (Schesaplana, Sulzfluh, St. Antönien, Soppen) nur noch als linsige Aufschlüsse. Tritt auch im hinteren Fondei, am Gürgaletsch/Malakoff und in der Tasna-Decke (Engadiner Fenster) auf.
    Typusregion
    Westlicher Rätikon (GR)
    Kommentar
    -
    • «Oberer Teil der Falknis-Brekzie» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge von Kalkschiefern, fein- bis grobkörnigen, gradierten Kalksandsteinen und dichten, evtl. leicht kieseligen oder mergeligen Kalken. Turbiditische Sedimentstrukturen treten häufig auf.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Oberste Falknisbreccie» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dachbank der Falknis-Brekzie (als Formation betrachtet), die besonders viel auffälliges Plattform-Material («Riffkalk» von D. Trümpy) enthält.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Bis 8-15 m (Gruner 1981).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Unterer Teil der Falknis-Brekzie» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Die charakteristische Fazies der Falknis-Brekzie ist insb. im unteren Teil der Formation entwickelt und besteht aus dicht aufeinanderfolgenden, polygenen Brekzienbänken von 3-10 m Mächtigkeit, die gegen oben über grob- bis feinkörnigen Kalksandsteinen in eine mächtige Kalkschiefer-Abfolge übergehen.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Oberste Breccienbank» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dachbank des unteren Teils der Falknis-Brekzie, die aus zwei amalgamierten Brekzien-Abfolgen besteht.
        Alter
        Frühes Tithonien - Spätes Tithonien
        Mächtigkeit
        Bis 20 m (Gruner 1981).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Diese unglückliche informelle Bezeichnung ist verwirrend, da diese Bank eine interne Gliederung der Falknis-Brekzie darstellt und nicht die Dachbank der Formation. Die letztere wurde von Gruner (1981) als «oberste Falknis-Breccie» bezeichnet.
  • Sanalada-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Terrasse Sanalada (GR), am S-exponierten Abhang des Tschingel (Westrätikon)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Mergel und schiefriger blauschwarzer Kalk, wechsellagernd mit Kalkareniten, sowie geringmächtigen sandigen Kalken und polymikten Feinbrekzien (häufiger gegen oben).
    Alter
    spätes Oxfordien - Frühes Kimméridgien
    Mächtigkeit
    75-80 m (Gruner 1981) ; mindestens 60 m, bis über 100 m (Allemann 2002).
    Geografische Verbreitung
    Nur im westlichen Rätikon.
    Typusregion
    Westlicher Rätikon (GR)
    Kommentar
    -
  • Panier-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Panier-Rüfe = Panierwald (GR), am Falknis (am Ausgang des Gleggtobels)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Vereinzelte, kleine Aufschlüsse an der Basis der Falknis-Decke, mit schiefrigem, grünlichem Mergelstein und schwarzem, ölig glänzendem Tonstein, sowie zwischengelagerten, polymikten, gradierten, rostfarbigen Brekzien (reich an Trias-Komponenten), die gegen oben dominieren. Belemniten-Spatkalke treten daneben auch auf.
    Alter
    Toarcien - mittleres Oxfordien
    Mächtigkeit
    ca. 50 m an der Typlokalität (unterer Teil tektonisch reduziert), 0-20 m in Mittelbünden
    Geografische Verbreitung
    Westrätikon (an der Basis der einzelnen Schuppen der Falknis-Decke), Osträtikon (Gafiental) und Mittelbünden (Fondei, Gürgaletsch), Lichtenstein.
    Typusregion
    Westlicher Rätikon (GR)
    Kommentar
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