• God-Drosa-Flysch Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    God Drosa (GR), S-chanf, NE Piz Murtiröl, Val Trupchun

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dunkle, kieselige Tonsteine abwechselnd mit dünnbankigen Sandsteinen und sandigen Kalkareniten. Spurenfossilien sind häufig.
    Alter
    Cénomanien - Turonien
    Mächtigkeit
    Mehr als 100 m.
    Geografische Verbreitung
    Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke),
    Typusregion
    Murtiröl (GR)
    Kommentar
    -
  • Garone-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Monte Garone (GR), Zuoz

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Rauhwacke, die teilweise die Karbonate der Mittleren Trias (Anisien – Ladinien) ersetzen.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Ehem. «Mittlere Rauhwacke».
  • Tschirpen-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Tschirpen (GR), WSW Arosa

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Basale Schuppe der Silvretta-Decke (Gees 1954), heute als eigenständige Decke betrachtet.
    Alter
    Trias - Jura
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Entre la Lenzerheide et Arosa.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Stammerspitz-Klippe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Stammerspitz = Piz Tschütta (GR)

    Rang
    Klippe
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Ostalpine Klippe im Unterengadiner Fenster, bestehend aus Hauptdolomit, Rhaet, Lias, sowie fraglichem Dogger und Malm.
    Alter
    Späte Trias - Jura
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Blais-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Munt Blais (GR) bei S-chanf

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Auffällig bunte Serie aus meist regelmässig dünnbankigem Chert, Radiolarit, kieseligem Tonstein, und radiolarien- und aptychenführendem Kalk und Mergel. Unten in der Formation treten grüne, graugrüne bis schwarze Radiolarite und Cherts sowie rote und braunrote Radiolarite und Kalke auf. Oben kommen rote, verschieferte, mikritische Kalkbänke und Mergelbänke vor, stellenweise voller Aptychen (Plattas-Kalk). Eine teils beobachtbare Feinschichtung wird durch wechsellagerndes Ton-, Kalk- und Kieselmaterial verursacht.
      Alter
      Callovien - Tithonien
      Mächtigkeit
      15-30 m, bis max. 40 m.
      Geografische Verbreitung
      S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Aptychenkalke treten im oberen Teil der Einheit häufig auf.
      • Plattas-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kleines abflussloses Becken von Plattas (GR) NNE Piz dal Corvs

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunter, aptychenführender Kalk des oberen Teils der Blais-Formation, mit Chert und Knollen, sowie Eisen- und Mangankrusten. Neben Aptychen treten Belemniten und Crinoide häufig auf.
        Alter
        Tithonien - Tithonien
        Mächtigkeit
        1-5 m
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Allgäu-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen, Deutschland)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Braune bis dunkelgelbliche Wechsellagerung von bioturbierten Fleckenmergeln und tonigen Kalken, mit eingelagerten karbonatischen, turbiditischen Resedimenten (Kalkbrekzien, Echinodermen-Spatkalke, Kieselkalke). Ammoniten und Belemniten treten relativ häufig auf.
      Alter
      frühes Hettangien - Callovien
      Mächtigkeit
      200-500 m, max. 300 m (Ibele & Behrmann 2007)
      Geografische Verbreitung
      Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Stammerspitze
      Typusregion
      Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen).
      Kommentar
      -
      • Mezzaun-Member

        Herkunft des Namens

        Piz Mezzaun (GR), Madulain

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von blau- bis hellgrau anwitterndem kieseligem Kalk und Mergel im oberen Teil der Allgäu-Formation. Die Kalkturbidite (Resedimente) enthalten zentimeterdicken Hornsteinknollen und -bändern und sind grobkönirger im unteren Teil der Einheit.
        Alter
        Aalénien - Callovien
        Mächtigkeit
        10-350 m, 150 m der Typlokalität (Furrer et al. 2015).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Blaisun-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Blaisun (GR), La Punt-Chamues-ch

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ziegelrote Mergelkalke und dunkle, zimtbraune Manganschiefer, mit Ammoniten und Posidonien.
        Alter
        frühestes Toarcien - mittleres Toarcien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Trupchun-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Trupchun (GR), S-chanf

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dickbankige, kalkreiche Resedimente (Fukoidenkalk, Kieselkalk, Kalkbrekzie).
        Alter
        spätes Hettangien - frühestes Pliensbachien
        Mächtigkeit
        150-500 m
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Culmet-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Culmet bei Alp Ramoz (GR), Alvaneu

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dickbankige bis massige, hellgraue Kalke mit sehr wenigen Fossilien (Bivalven, Ostracoden, Echinoderme, Peloide) an der Basis der Allgäu-Fm. der Ortler- und Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten). Vereinzelt treten Adern oder Knollen aus dunklem Chert auf.
        Alter
        Hettangien - Hettangien
        Mächtigkeit
        7-10 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        Leitbank der zentralen Ortler-Decke und der Aroser Dolomiten.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Der Culmet-Kalk bildet eine Leitbank über der typischen Kössen-Formation.
      • Schattwald-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Schattwald (Tirol, Österreich)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von bunten, siltführenden Tonsteinen, Siltsteinen, Mergeln und Kalken an der Basis der Allgäu-Fm. des Rätikons und der Aroser Dolomiten. Die Gesteine sind häufig laminiert, selten normal gradiert, und enthalten oft viele Intraklasten und wenige Zentimeter grosse, fladenförmige, vielfach von Bivalven angebohrte Gerölle aus aufgearbeitetem grauem Zirmenkopf-Kalk. Daneben können auch grossflächig ausgebildete Trockenrisse auftreten. Fossilien sind nicht selten. Kalkbänke führen oft reichlich Foraminiferen, Brachiopoden, Bivalven und Echinidenstacheln.
        Alter
        Rhät - Hettangien
        Mächtigkeit
        6-10 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        Lechtal-Decke des Rätikons und Montafons (typische bunte Ausbildung), sowie Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke ; braune und graue Mergel und Siltsteine).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Die Unterlage der Schattwald-Schichten wird meist vom Zirmenkopf-Kalk der Kössen-Formation gebildet.
    • Kössen-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      200-350 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke); Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Zirmenkopf-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        30-50 m (Furrer et al. 1985), bis über 160 m im Schesaplana-Gebiet (Allemann 2002, inkl. Ramoz-Einlagerungen).
        Geografische Verbreitung
        Rätikon
        Typusregion
        Rätikon (GR)
        Kommentar
        Oberstes Member
      • Mitgel-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Mitgel (GR), Filisur

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        20-50 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Ramoz-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Alp Ramoz (GR), Alvaneu

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        20-100 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Aroser Dolomiten (GR)
        Kommentar
        Mittleres Member
      • Schesaplana-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        30-50 m (Leupold et al. 1935), 25-90 m (Furrer et al. 1985, Allemann 2002)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Rätikon (GR)
        Kommentar
        -
      • Alplihorn-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Basales Member der Kössen-Formation, bestehend aus hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        80-120 m (Furrer et al. 1985) ; 58 m am Fil da Stidier (Tinzenhorn ; Stecher 2008)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Ducangebiet (GR) (Silvretta-Decke)
        Kommentar
        Unterstes Member
    • Hauptdolomit-Gruppe (Ostalpin) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Gruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Heller, grauer bis weißlicher Dolomit mit regelmäßiger Bankung im Bereich weniger Dezimeter bis Meter. Er kann stark geklüftet und calcitgeädert sein und zeigt häufig Intrabrekzien.
      Alter
      Norien - Norien
      Mächtigkeit
      10-700 m (Leupold et al. 1935)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Bayerische Alpen (Deutschland)
      Kommentar
      -
      • Murtèr-Plattenkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Murter (GR), 5 km SW Zernez

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gut und regelmässig gebankte, hellgraue, mikritische Kalke im Dach der Hauptdolomit-Gr., mit Chertkonkretionen (teilweise verkieselte Lumachellen) und seltene Dolomitlagen. Im oberen Teil treten Einlagerungen von Mergelkalken und meist dunklen Tonlagen auf.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        120 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -
        • «Oberer Plattenkalk»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Unterer Plattenkalk»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Murteret-Dolomit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Murteret (GR), Zernez

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von dünn- bis dickgebanktem Dolomit im oberen Teil der Hauptdolomit-Gruppe, mit sparitischen Pseudomorphen von Anhydritknollen.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        50-300 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -
      • Diavel-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz dal Diavel (GR), Zernez

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelige Schichtüberzüge mit zahlreichen Strukturen wie Rippelmarken, höckerige Oberflächen, Trockenrisse und Saurierfährten. Zudem dünn- bis dickbankige Kalke. Anhäufungen von Fossilien und Kotpillen können gesteinsbildend sein und ganze Schichtflächen bedecken. Während dünnbankige Kalke vorwiegend Ostracoden enthalten, treten in dickbankigen Kalken dolomitische Schillkalke mit dolomitisierten Schalenresten auf. Seltene Chertbildungen treten meist als Kieselschnüre und kieselige Adern auf.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        20-180 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -
      • Quattervals-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Quattervals (GR), Zernez

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dunkelgraue, dünnbankige, teilweise verkieselte, mergelige Kalke im unteren Teil der Hauptdolomit-Gr. Die Bänke zeigen homogene oder im mm-Bereich laminierte Gefüge. Dolomit ist äusserst selten. Häufiges Auftreten von Brekzien (Komponenten oft mit rechteckiger Form im Querschnitt), Lumachellen, Dolomitisierungserscheinungen und Chertbildungen. Fossilien treten vereinzelt oder angehäuft in Lumachellen auf. Chert findet man sowohl diffus verteilt als auch konzentriert in Chertbändern, Quarzsphärolithen und silifizierten Fossilien.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        Bis zu 400 m (Hess 1953, Furrer et al. 1985) für die «Quattervalsschichten» ; möglicherweise bis 700-800 m für die gesamte Formation.
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        Ursprünglich wurden die Quattervals- und Pra-Gratà-Schichten als zwei eigenständige Formationen betrachtet.
        • Crappa-Mala-Mergel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          la Crappa Mala (GR), Val Cluozza, Zernez

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Wechsellagerung von graubraunen Mergeln, schwarzen Tonsteinen, tonigen braunschwarzen dünnplattigen Kalken und hellgrauen, teils knolligen Kalken, im oberen Teil der Quattervals-Fm. Die Crappa-Mala-Mergeln sind überall tektonisiert. Es treten zudem reichlich Foraminiferen, Ostracoden sowie Limonitkonkretionen auf.
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          10-60 m
          Geografische Verbreitung
          Quattervals-Gebiet und nördliche Engadiner Dolomite (S-charl-Decke).
          Typusregion
          Engadiner Dolomiten (GR)
          Kommentar
          Gilt als Leithorizont/Trennhorizont im mittleren Teil der Hauptdolomit-Gruppe.
        • «Quattervalsschichten» s.s.

          Herkunft des Namens

          Piz Quattervals (GR), Zernez

          Rang
          regionale Fazies
          Status
          inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Charakteristische kalkige Fazies des mittleren Teils (und Hauptmasse) der Quattervals-Fm.
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          Bis zu 400 m (Hess 1953, Furrer et al. 1985)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Engadiner Dolomiten (GR)
          Kommentar
          -
        • Pra-Grata-Member Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Cima di Prà Grata (Italia), in der M.-del-Ferro-Gruppe

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Auffallend regelmässige Wechsellagerung von hell angewitterten, dickbankigen, mikrosparitischen Kalken und Dolomiten mit dünnbankigen, dunkelgrauen Kalken im unteren Teil der Quattervals-Fm. Die Kalke entsprechen mehr oder weniger denjenigen der Rest der Formation, mit denselben Brekzien und Verkieselungen. Die Dolomite gleichen denjenigen der Hauptdolomit-Fm., sind aber oft dünner gebankt. Häufig überwiegen in den tieferen Teilen des Pra-Grata-Mb. die Kalke und in den höheren Teilen die Dolomite.
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          200-500 m (Hess 1953, Furrer et al. 1985)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Monte del Ferro / Stelvio (Italia) (Quattervals-Decke)
          Kommentar
          Früher als eigenständige Formation betrachtet.
      • Müschauns-Dolomit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Val Müschauns (GR) - S-chanf

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Massig gebankter, mikrosparitischer (zuckerkörniger) Dolomit im basalen Teil der Hauptdolomit-Gr., mit dünnbankigen, teils kalkigen Einschaltungen.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        300-400 m (Hess 1953), 400 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -