• Ortler-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Ortler = Ortles (Italia)

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Substituierte Sedimentbedeckung, die entlang der Zebrù-Linie auf dem Campo-Kristallin überschoben wurde.
    Alter
    Perm - Turonien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Engadiner Dolomiten (SE der Engadin-Störung).
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Chanèls-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Felswand unterhalb Pt. 2574 in der Val Chanèls (GR), Val Trupchun

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Stark verschieferte, bunte (rote, grüne, braune und gelbe), mergelige Kalke und kalkige Tonsteine, teilweise mit Glaukonit-, Quarz-, und Feldspatkörnern in Sandkorngrösse. Eine Bankung ist aufgrund der starken Schieferung kaum mehr erkennbar (ursprünglich dünnbankig?). Die meisten Gesteine sind äusserst reich an planktonischen und benthischen Foraminiferen und Radiolarien.
    Alter
    Spätes Aptien - Mittleres Turonien
    Mächtigkeit
    Mindestens 10-20 m (Dössegger et al. 1982) ; 10-25 m (Trümpy et al. 1997).
    Geografische Verbreitung
    Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke)
    Typusregion
    (Ortler-Decke)
    Kommentar
    -
  • Blais-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Munt Blais (GR) bei S-chanf

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Auffällig bunte Serie aus meist regelmässig dünnbankigem Chert, Radiolarit, kieseligem Tonstein, und radiolarien- und aptychenführendem Kalk und Mergel. Unten in der Formation treten grüne, graugrüne bis schwarze Radiolarite und Cherts sowie rote und braunrote Radiolarite und Kalke auf. Oben kommen rote, verschieferte, mikritische Kalkbänke und Mergelbänke vor, stellenweise voller Aptychen (Plattas-Kalk). Eine teils beobachtbare Feinschichtung wird durch wechsellagerndes Ton-, Kalk- und Kieselmaterial verursacht.
    Alter
    Callovien - Tithonien
    Mächtigkeit
    15-30 m, bis max. 40 m ; ca. 20 m (Trümpy et al. 1997)
    Geografische Verbreitung
    S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
    Typusregion
    Val Trupchun (GR)
    Kommentar
    Aptychenkalke treten im oberen Teil der Einheit häufig auf.
    • Plattas-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kleines abflussloses Becken von Plattas (GR) NNE Piz dal Corvs

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bunter, aptychenführender Kalk des oberen Teils der Blais-Formation, mit Chert und Knollen, sowie Eisen- und Mangankrusten. Neben Aptychen treten Belemniten und Crinoide häufig auf.
      Alter
      Tithonien - Tithonien
      Mächtigkeit
      1-5 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Allgäu-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen, Deutschland)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Braune bis dunkelgelbliche Wechsellagerung von bioturbierten Fleckenmergeln und tonigen Kalken, mit eingelagerten karbonatischen, turbiditischen Resedimenten (Kalkbrekzien, Echinodermen-Spatkalke, Kieselkalke). Ammoniten und Belemniten treten relativ häufig auf.
    Alter
    frühes Hettangien - Callovien
    Mächtigkeit
    200-500 m, ca. 300 m im Val Trupchun (Trümpy et al. 1997), max. 300 m (Ibele & Behrmann 2007)
    Geografische Verbreitung
    Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Stammerspitze
    Typusregion
    Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen).
    Kommentar
    -
    • Mezzaun-Member

      Herkunft des Namens

      Piz Mezzaun (GR), Madulain

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von blau- bis hellgrau anwitterndem kieseligem Kalk und Mergel im oberen Teil der Allgäu-Formation. Die Kalkturbidite (Resedimente) enthalten zentimeterdicken Hornsteinknollen und -bändern und sind grobkörniger im unteren Teil der Einheit.
      Alter
      mittleres Toarcien - Callovien
      Mächtigkeit
      10-350 m, 150 m an der Typlokalität (Furrer et al. 2015).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Blaisun-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Blaisun (GR), La Punt-Chamues-ch

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Ziegelrote Mergelkalke und dunkle, zimtbraune Manganschiefer, mit Ammoniten und Posidonien.
      Alter
      frühestes Toarcien - mittleres Toarcien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Trupchun-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Val Trupchun (GR), S-chanf

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dickbankige, kalkreiche Resedimente (Fukoidenkalk, Kieselkalk, Kalkbrekzie).
      Alter
      frühes Sinémurien - spätes Pliensbachien (= Domérien)
      Mächtigkeit
      150-300 m (Eberli 1985, Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      (Ortler-Decke)
      Kommentar
      -
    • Spadlatscha-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Spadlatscha (GR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Regelmässige Wechsellagerung von dünn- bis mittelbankigen Kalken und gelbbraun anwitternden Mergeln (in typischer Fleckenmergel-Fazies) in der unteren Teil der Allgäu-Fm. der Ela-Decke. Die Kalke und Mergel führen fein verteilten oder in Konkretionen und Ammonitensteinkernen angereicherten Pyrit, der oberflächlich meist in rostroten Limonit umgewandelt ist. Neben vielen Fressbauten treten häufig Cephalopoden wie Ammoniten, Nautiliden, Aulacoceratiden und Belemniten auf. Im mikritischen oft etwas knolligen Kalk können zudem noch weitere Fossilien beobachtet werden.
      Alter
      spätes Sinémurien - frühestes Pliensbachien
      Mächtigkeit
      Max. 30 m (Eberli 1985)
      Geografische Verbreitung
      Piz Mitgel, ...
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Stidier-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grat Fil da Stidier (GR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge von mittel- bis dickbankigen, kieseligen und spätigen Kalken mit dichtstehenden, unregelmässigen Knollen und Lagen von braunem Chert an der Basis der Allgäu-Fm. der Ela-Decke. Die Basis bildet ein 0.5−3 m mächtiger, dünn- bis mittelbankiger, graubrauner Echinodermenkalk. Dieser führt oft max. 2 mm grosse Intraklasten aus gelb anwitterndem, kalkigem Dolomit. Es konnten kleine Belemniten, Knochenreste und ein Haizahn gefunden werden. Im oberen Teil des Echinodermenkalks treten Chertknollen auf, die zum eigentlichen Chertkalk überleiten.
      Alter
      frühes Sinémurien - spätes Sinémurien
      Mächtigkeit
      10-20 m (Eberli 1985)
      Geografische Verbreitung
      Tritt nur in den Bergüner Stöcken ( Piz Ela, Corn da Tinizong, Piz Mitgel) auf.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Naira-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Pizza Naira (GR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Monotone Abfolge von dünn- bis mittelbankigen, blaugrauen Kalken im mittleren Teil der Allgäu-Fm. der Ortler-Decke und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten), die nur selten von dünnen Mergellagen unterbrochen werden. Sie führen einzelne unregelmässige Verkieselungen und seltene Fossilien (u.a. unvollständig verkieselte Gastropoden und Ammoniten).
      Alter
      spätes Hettangien - frühes Sinémurien
      Mächtigkeit
      10-50 m in der Ortler-Decke (Dössegger et al. 1982), oft intensiv verfaltet (und dann bis 100 m, z.B. in der Schiahorn-Decke)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Der Naira-Kalk unterscheidet sich durch seine einförmigen, nur schwach kieseligen blaugrauen Kalke und das Fehlen von Mergeln von der übrigen Allgäu-Formation.
    • Alpisella-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Valle Alpisella (Italia), Livignio

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basaler Teil der Allgäu-Formation der Ortler-Decke und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten), bestehend aus einer regelmässigen Wechsellagerung von dünn- bis mittelbankigen, dunkelgrauen bis schwarzen, kieseligen Kalken und Mergeln, die oft viele isolierte Kieselschwammnadeln enthalten und teils als Spikulite ausgebildet sein können. Lokal wird die Wechsellagerung von Resedimenten (dam-mächtige Megabrekzien, geringmächtige Turbidite) unterbrochen und kann im oberen Teil durch Mangan braun gefärbt sein. Zudem tritt eine reiche Fauna von u.a. Radiolarien, Kieselschwämmen, Korallen, Ammoniten und Decapoden (unvollständig verkieselt) auf.
      Alter
      frühes Hettangien - spätes Hettangien
      Mächtigkeit
      20-100 m (Furrer et al. 1985); 10-15 m ; 20-60 m (Dössegger et al. 1982)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Engadiner Dolomiten (GR)/(Italia)
      Kommentar
      Die Alpisella-Schichten unterscheiden sich von der übrigen Allgäu-Formation durch ihre dunklere Farbe, die recht häufigen Fossilien und durch das seltenere Auftreten von Fressbauten und dunkleren Hornsteinknollen.
      • Chaschauna-Megabrekzie Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Chaschauna (GR), S-chanf

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Verschiedene chaotische Megabrekzien und Konglomerate, die bank- oder linsenartig in die untere Allgäu-Formation der Ortler-Decke eingelagert sind oder auch direkt auf schichtparallel oder diskordant abgeschnittenen Gesteinen der Kössen-Formation und Hauptdolomit-Gruppe liegen. In der meist grauen, crinoidführenden Matrix liegen unsortiert mm- bis dam-grosse, eckige bis gerundete Komponenten verschiedenster Lithologien, die vorwiegend aus der Kössen-Formation stammen dürften. Komponenten und deren Fossilien sind randlich verkieselt.
        Alter
        Früher Jura - Früher Jura
        Mächtigkeit
        Bis zu 40 m.
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Culmet-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Culmet (GR), bei Alp Ramoz

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dickbankige bis massige, bunte (rote, gelbe, beige und hellgraue) Kalke mit sehr wenigen Fossilien (Bivalven, Ostracoden, Echinoderme, Peloide) an der Basis der Allgäu-Fm. der Ortler- und Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten). Vereinzelt treten Adern oder Knollen aus dunklem Chert auf.
      Alter
      Hettangien - Hettangien
      Mächtigkeit
      7-10 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      Leitbank der zentralen Ortler-Decke (Engadiner Dolomiten) und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Der Culmet-Kalk bildet eine Leitbank über der typischen Kössen-Formation.
    • Schattwald-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Schattwald (Tirol, Österreich)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von bunten, siltführenden Tonsteinen, Siltsteinen, Mergeln und Kalken an der Basis der Allgäu-Fm. des Rätikons (Lechtal-Decke) und der Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke). Die Gesteine sind häufig laminiert, selten normal gradiert, und enthalten oft viele Intraklasten und wenige Zentimeter grosse, fladenförmige, vielfach von Bivalven angebohrte Gerölle aus aufgearbeitetem grauem Zirmenkopf-Kalk. Daneben können auch grossflächig ausgebildete Trockenrisse auftreten. Fossilien sind nicht selten. Kalkbänke führen oft reichlich Foraminiferen, Brachiopoden, Bivalven und Echinidenstacheln.
      Alter
      Rhät - Hettangien
      Mächtigkeit
      6-10 m (Eberli 1985, Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      Lechtal-Decke des Rätikons und Montafons (typische bunte Ausbildung), sowie Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke ; braune und graue Mergel und Siltsteine).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Die Unterlage der Schattwald-Schichten wird meist vom Zirmenkopf-Kalk der Kössen-Formation gebildet.
  • Kössen-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.
    Alter
    Spätes Norien - Rhät
    Mächtigkeit
    Ca. 300 m (Dössegger et al. 1982), 200-350 m (Furrer et al. 1985)
    Geografische Verbreitung
    Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke); Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Zirmenkopf-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Furrer et al. 1985), bis über 160 m im Schesaplana-Gebiet (Allemann 2002, inkl. Ramoz-Einlagerungen).
      Geografische Verbreitung
      Rätikon
      Typusregion
      Rätikon (GR)
      Kommentar
      Oberstes Member
    • Mitgel-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Piz Mitgel (GR), Filisur

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Dössegger et al. 1982), 20-50 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Das Mitgel-Mb. unterscheidet sich von den übrigen Membern der Kössen-Fm. durch die überwiegenden Kalke und Dolomite und das Zurücktreten der Mergellagen. Im Gegensatz zum Schesaplana-Mb. enthält es nur noch selten Korallen- und Brachiopodenkalke.
    • Ramoz-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Ramoz (GR), Alvaneu

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Heterogene Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      20-100 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Aroser Dolomiten (GR)
      Kommentar
      Vom ähnlich ausgebildeten Alplihorn-Mb. unterscheidet es sich nur durch die fehlenden oder selten auftretenden herbstlaubfarbenen Schiefertone und die häufigeren dickbankigen bis massigen Kalke; vom Schesaplana-Mb. durch das seltene Auftreten von gebankten Korallen- und Brachiopodenkalken; vom Mitgel-Mb. und Culmet-Kalk durch die häufigen und mächtigen Mergellagen.
    • Schesaplana-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      30-50 m (Leupold et al. 1935); wenige Meter bis über 100 m (Dössegger et al. 1982); 25-90 m (Furrer et al. 1985, Allemann 2002)
      Geografische Verbreitung
      Val Tisch
      Typusregion
      Rätikon (GR)
      Kommentar
      -
    • Alplihorn-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basales, toniges Member der Kössen-Formation mit charakteristischen schwarzen, bunt anwitternden Schiefertone: hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben ; massigere Korallen- und Brachiopodenkalke fehlen). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      80-120 m (Furrer et al. 1985) ; 58 m am Fil da Stidier (Tinzenhorn ; Stecher 2008)
      Geografische Verbreitung
      Val Tisch.
      Typusregion
      Ducangebiet (GR) (Silvretta-Decke)
      Kommentar
      Unterstes Member
  • «Hauptdolomit» (undifferenziert) Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Vorwiegend dickbankige, oft monotone Dolomite. Selten werden sie durch geringmächtige Kalkschichten unterbrochen, die seitlich wieder in Dolomite übergehen können. Die Hauptmasse der Gesteine besteht aus mittel- bis hellgrauen, fossilarmen, meist stark rekristallisierten Dolomiten. Häufig findet man aber auch monomikte und polymikte Dolomitbrekzien, fossilführende Schichten mit Bivalven (u.a. Megalodonten), Gastropoden, Ostracoden und Foraminiferen sowie Sedimentstrukturen (Frassspuren, Stromatolithe).
    Alter
    Norien - Norien
    Mächtigkeit
    300−1500 m
    Geografische Verbreitung
    Oberes Val Müschauns, Piz Nair, Val Plavna
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Ungliedbare Ausbildung der Hauptdolomit-Gruppe der Ortler-, S-charl- und Quattervals-Decke, die sich im Quattervals- und Terza-Element mit anderen Formationen der Hauptdolomit-Gruppe verzahnt.
  • Stammerspitz-Klippe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Stammerspitz = Piz Tschütta (GR)

    Rang
    Klippe
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Unterostalpine Klippe (bzw. tektonische Schürflinge) im Unterengadiner Fenster, bestehend aus Hauptdolomit, Rhaet, Lias, sowie fraglichem Dogger und Malm.
    Alter
    Späte Trias - Später Jura
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Blais-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Munt Blais (GR) bei S-chanf

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Auffällig bunte Serie aus meist regelmässig dünnbankigem Chert, Radiolarit, kieseligem Tonstein, und radiolarien- und aptychenführendem Kalk und Mergel. Unten in der Formation treten grüne, graugrüne bis schwarze Radiolarite und Cherts sowie rote und braunrote Radiolarite und Kalke auf. Oben kommen rote, verschieferte, mikritische Kalkbänke und Mergelbänke vor, stellenweise voller Aptychen (Plattas-Kalk). Eine teils beobachtbare Feinschichtung wird durch wechsellagerndes Ton-, Kalk- und Kieselmaterial verursacht.
      Alter
      Callovien - Tithonien
      Mächtigkeit
      15-30 m, bis max. 40 m ; ca. 20 m (Trümpy et al. 1997)
      Geografische Verbreitung
      S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
      Typusregion
      Val Trupchun (GR)
      Kommentar
      Aptychenkalke treten im oberen Teil der Einheit häufig auf.
      • Plattas-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kleines abflussloses Becken von Plattas (GR) NNE Piz dal Corvs

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Bunter, aptychenführender Kalk des oberen Teils der Blais-Formation, mit Chert und Knollen, sowie Eisen- und Mangankrusten. Neben Aptychen treten Belemniten und Crinoide häufig auf.
        Alter
        Tithonien - Tithonien
        Mächtigkeit
        1-5 m
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Allgäu-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen, Deutschland)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Braune bis dunkelgelbliche Wechsellagerung von bioturbierten Fleckenmergeln und tonigen Kalken, mit eingelagerten karbonatischen, turbiditischen Resedimenten (Kalkbrekzien, Echinodermen-Spatkalke, Kieselkalke). Ammoniten und Belemniten treten relativ häufig auf.
      Alter
      frühes Hettangien - Callovien
      Mächtigkeit
      200-500 m, ca. 300 m im Val Trupchun (Trümpy et al. 1997), max. 300 m (Ibele & Behrmann 2007)
      Geografische Verbreitung
      Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke), Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Stammerspitze
      Typusregion
      Allgäu (Bayerische Nördliche Kalkalpen).
      Kommentar
      -
      • Mezzaun-Member

        Herkunft des Namens

        Piz Mezzaun (GR), Madulain

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von blau- bis hellgrau anwitterndem kieseligem Kalk und Mergel im oberen Teil der Allgäu-Formation. Die Kalkturbidite (Resedimente) enthalten zentimeterdicken Hornsteinknollen und -bändern und sind grobkörniger im unteren Teil der Einheit.
        Alter
        mittleres Toarcien - Callovien
        Mächtigkeit
        10-350 m, 150 m an der Typlokalität (Furrer et al. 2015).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Blaisun-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Blaisun (GR), La Punt-Chamues-ch

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ziegelrote Mergelkalke und dunkle, zimtbraune Manganschiefer, mit Ammoniten und Posidonien.
        Alter
        frühestes Toarcien - mittleres Toarcien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Trupchun-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Val Trupchun (GR), S-chanf

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dickbankige, kalkreiche Resedimente (Fukoidenkalk, Kieselkalk, Kalkbrekzie).
        Alter
        frühes Sinémurien - spätes Pliensbachien (= Domérien)
        Mächtigkeit
        150-300 m (Eberli 1985, Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        (Ortler-Decke)
        Kommentar
        -
      • Spadlatscha-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Spadlatscha (GR)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regelmässige Wechsellagerung von dünn- bis mittelbankigen Kalken und gelbbraun anwitternden Mergeln (in typischer Fleckenmergel-Fazies) in der unteren Teil der Allgäu-Fm. der Ela-Decke. Die Kalke und Mergel führen fein verteilten oder in Konkretionen und Ammonitensteinkernen angereicherten Pyrit, der oberflächlich meist in rostroten Limonit umgewandelt ist. Neben vielen Fressbauten treten häufig Cephalopoden wie Ammoniten, Nautiliden, Aulacoceratiden und Belemniten auf. Im mikritischen oft etwas knolligen Kalk können zudem noch weitere Fossilien beobachtet werden.
        Alter
        spätes Sinémurien - frühestes Pliensbachien
        Mächtigkeit
        Max. 30 m (Eberli 1985)
        Geografische Verbreitung
        Piz Mitgel, ...
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Stidier-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Grat Fil da Stidier (GR)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Abfolge von mittel- bis dickbankigen, kieseligen und spätigen Kalken mit dichtstehenden, unregelmässigen Knollen und Lagen von braunem Chert an der Basis der Allgäu-Fm. der Ela-Decke. Die Basis bildet ein 0.5−3 m mächtiger, dünn- bis mittelbankiger, graubrauner Echinodermenkalk. Dieser führt oft max. 2 mm grosse Intraklasten aus gelb anwitterndem, kalkigem Dolomit. Es konnten kleine Belemniten, Knochenreste und ein Haizahn gefunden werden. Im oberen Teil des Echinodermenkalks treten Chertknollen auf, die zum eigentlichen Chertkalk überleiten.
        Alter
        frühes Sinémurien - spätes Sinémurien
        Mächtigkeit
        10-20 m (Eberli 1985)
        Geografische Verbreitung
        Tritt nur in den Bergüner Stöcken ( Piz Ela, Corn da Tinizong, Piz Mitgel) auf.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Naira-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Pizza Naira (GR)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Monotone Abfolge von dünn- bis mittelbankigen, blaugrauen Kalken im mittleren Teil der Allgäu-Fm. der Ortler-Decke und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten), die nur selten von dünnen Mergellagen unterbrochen werden. Sie führen einzelne unregelmässige Verkieselungen und seltene Fossilien (u.a. unvollständig verkieselte Gastropoden und Ammoniten).
        Alter
        spätes Hettangien - frühes Sinémurien
        Mächtigkeit
        10-50 m in der Ortler-Decke (Dössegger et al. 1982), oft intensiv verfaltet (und dann bis 100 m, z.B. in der Schiahorn-Decke)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Der Naira-Kalk unterscheidet sich durch seine einförmigen, nur schwach kieseligen blaugrauen Kalke und das Fehlen von Mergeln von der übrigen Allgäu-Formation.
      • Alpisella-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Valle Alpisella (Italia), Livignio

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Basaler Teil der Allgäu-Formation der Ortler-Decke und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten), bestehend aus einer regelmässigen Wechsellagerung von dünn- bis mittelbankigen, dunkelgrauen bis schwarzen, kieseligen Kalken und Mergeln, die oft viele isolierte Kieselschwammnadeln enthalten und teils als Spikulite ausgebildet sein können. Lokal wird die Wechsellagerung von Resedimenten (dam-mächtige Megabrekzien, geringmächtige Turbidite) unterbrochen und kann im oberen Teil durch Mangan braun gefärbt sein. Zudem tritt eine reiche Fauna von u.a. Radiolarien, Kieselschwämmen, Korallen, Ammoniten und Decapoden (unvollständig verkieselt) auf.
        Alter
        frühes Hettangien - spätes Hettangien
        Mächtigkeit
        20-100 m (Furrer et al. 1985); 10-15 m ; 20-60 m (Dössegger et al. 1982)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)/(Italia)
        Kommentar
        Die Alpisella-Schichten unterscheiden sich von der übrigen Allgäu-Formation durch ihre dunklere Farbe, die recht häufigen Fossilien und durch das seltenere Auftreten von Fressbauten und dunkleren Hornsteinknollen.
        • Chaschauna-Megabrekzie Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Piz Chaschauna (GR), S-chanf

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Verschiedene chaotische Megabrekzien und Konglomerate, die bank- oder linsenartig in die untere Allgäu-Formation der Ortler-Decke eingelagert sind oder auch direkt auf schichtparallel oder diskordant abgeschnittenen Gesteinen der Kössen-Formation und Hauptdolomit-Gruppe liegen. In der meist grauen, crinoidführenden Matrix liegen unsortiert mm- bis dam-grosse, eckige bis gerundete Komponenten verschiedenster Lithologien, die vorwiegend aus der Kössen-Formation stammen dürften. Komponenten und deren Fossilien sind randlich verkieselt.
          Alter
          Früher Jura - Früher Jura
          Mächtigkeit
          Bis zu 40 m.
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Culmet-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Culmet (GR), bei Alp Ramoz

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dickbankige bis massige, bunte (rote, gelbe, beige und hellgraue) Kalke mit sehr wenigen Fossilien (Bivalven, Ostracoden, Echinoderme, Peloide) an der Basis der Allgäu-Fm. der Ortler- und Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten). Vereinzelt treten Adern oder Knollen aus dunklem Chert auf.
        Alter
        Hettangien - Hettangien
        Mächtigkeit
        7-10 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        Leitbank der zentralen Ortler-Decke (Engadiner Dolomiten) und der Schiahorn-Decke (Aroser Dolomiten).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Der Culmet-Kalk bildet eine Leitbank über der typischen Kössen-Formation.
      • Schattwald-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Schattwald (Tirol, Österreich)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von bunten, siltführenden Tonsteinen, Siltsteinen, Mergeln und Kalken an der Basis der Allgäu-Fm. des Rätikons (Lechtal-Decke) und der Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke). Die Gesteine sind häufig laminiert, selten normal gradiert, und enthalten oft viele Intraklasten und wenige Zentimeter grosse, fladenförmige, vielfach von Bivalven angebohrte Gerölle aus aufgearbeitetem grauem Zirmenkopf-Kalk. Daneben können auch grossflächig ausgebildete Trockenrisse auftreten. Fossilien sind nicht selten. Kalkbänke führen oft reichlich Foraminiferen, Brachiopoden, Bivalven und Echinidenstacheln.
        Alter
        Rhät - Hettangien
        Mächtigkeit
        6-10 m (Eberli 1985, Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        Lechtal-Decke des Rätikons und Montafons (typische bunte Ausbildung), sowie Aroser Dolomiten (Schiahorn-Decke ; braune und graue Mergel und Siltsteine).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Die Unterlage der Schattwald-Schichten wird meist vom Zirmenkopf-Kalk der Kössen-Formation gebildet.
    • Kössen-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Kössen in Tirol (Nördliche Kalkalpen)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung schwarzer Tone mit dunklen bis ebenso schwarzen, geringmächtigen, oft fossilreichen Kalkbänken. Charakteristisch ist die braunrote Anwitterungsfarbe der im frischen Zustand dunklen Gesteine (Pyrite) sowie die spezifische Fauna der Invertebraten (Avicula contorta), Fische, Reptilien und Spurenfossilien.
      Alter
      Spätes Norien - Rhät
      Mächtigkeit
      Ca. 300 m (Dössegger et al. 1982), 200-350 m (Furrer et al. 1985)
      Geografische Verbreitung
      Ducan-Landwassergebiet (Silvretta-Decke), Arosa (Aroser-Dolomiten-Decke), S-charl, Schlinig, Jaggl (Quattervals-Decke, Terza-Decke, S-charl-Decke), Valle Leverone, Federia Pian dei Morti (Languard-Decke); Tschirpen (Tschirpen-Decke), Uertsch, Toissa, Gualdauna, Bergün (Ela-Decke), Murtiröl, Mezzaun, Padella, Schlattain, Alv, Garone, Sassalbo (Bernina-Decke), Carungas, Grevasalvas, Bardella, Nair (Err-Decke), Stammerspitze
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Zirmenkopf-Kalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kleiner Zirmenkopf, WNW Schesaplana

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dickbankige bis massige Riffkalke sowie Riffschuttkalke und lagunäre Kalke im Dach der Kössen-Fm. Dünne, dunkelgraue bis olive Tonhäute oder Mergellagen markieren die Bankung.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        30-50 m (Furrer et al. 1985), bis über 160 m im Schesaplana-Gebiet (Allemann 2002, inkl. Ramoz-Einlagerungen).
        Geografische Verbreitung
        Rätikon
        Typusregion
        Rätikon (GR)
        Kommentar
        Oberstes Member
      • Mitgel-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Mitgel (GR), Filisur

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mittelbankige bis massige, hellgraue Kalke und gelbe, kalkige Dolomite im oberen Teil der Kössen-Fm. Wechsellagerungen von dünnbankigen Kalken und gelben, kalkigen Dolomiten sowie geringmächtige Einschaltungen von teilweise siltführenden, dunkelgrauen und oliven Mergeln. Fossile sind relativ selten.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        30-50 m (Dössegger et al. 1982), 20-50 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Das Mitgel-Mb. unterscheidet sich von den übrigen Membern der Kössen-Fm. durch die überwiegenden Kalke und Dolomite und das Zurücktreten der Mergellagen. Im Gegensatz zum Schesaplana-Mb. enthält es nur noch selten Korallen- und Brachiopodenkalke.
      • Ramoz-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Alp Ramoz (GR), Alvaneu

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Heterogene Wechsellagerung von dunkelgrauen bis oliven Mergeln und dunkelgrauen, dünn- bis mittelbankigen Kalken, die wiederholt von mehreren Metern mächtigen Einschaltungen von dickbankigen bis massigen, hellgrauen Kalken unterbrochen werden. Daneben treten auch braune Siltsteine, Korallenkalke, oolithische Kalke und gelb anwitternde, kalkige Dolomite auf. Fossilien (z.T. Kalkschwämme, Echiniden, Wirbeltierreste, Kotpillen, Wohn- und Fressbauten) sind im unteren Teil recht häufig, werden aber gegen oben seltener.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        20-100 m (Furrer et al. 1985)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Aroser Dolomiten (GR)
        Kommentar
        Vom ähnlich ausgebildeten Alplihorn-Mb. unterscheidet es sich nur durch die fehlenden oder selten auftretenden herbstlaubfarbenen Schiefertone und die häufigeren dickbankigen bis massigen Kalke; vom Schesaplana-Mb. durch das seltene Auftreten von gebankten Korallen- und Brachiopodenkalken; vom Mitgel-Mb. und Culmet-Kalk durch die häufigen und mächtigen Mergellagen.
      • Schesaplana-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Schesaplana (GR), Seewis im Prättigau

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gelblich anwitternder, tonreicher, schiefriger Brachipodenkalk (unten) und heller, massiger, schlecht gebankter Korallenkalk (oben) («Karpatische Fazies») im unteren Teil der Kössen-Fm.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        30-50 m (Leupold et al. 1935); wenige Meter bis über 100 m (Dössegger et al. 1982); 25-90 m (Furrer et al. 1985, Allemann 2002)
        Geografische Verbreitung
        Val Tisch
        Typusregion
        Rätikon (GR)
        Kommentar
        -
      • Alplihorn-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Älplihorn (GR), 10 km S Davos (fälschlicherweise ohne Umlaut auf die Landeskarte geschrieben zur Zeit der Definition der Einheit)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Basales, toniges Member der Kössen-Formation mit charakteristischen schwarzen, bunt anwitternden Schiefertone: hellgelb anwitterndem, im Bruch dunkelblauem, tonigem Kalkschiefer (unten) und dünnbankigem, knolligem, dunklem Kalk mit rotgefärbten Schichtflächen (oben ; massigere Korallen- und Brachiopodenkalke fehlen). Fossilreich, mit typischer schwäbischer Bivalvenfauna.
        Alter
        Spätes Norien - Rhät
        Mächtigkeit
        80-120 m (Furrer et al. 1985) ; 58 m am Fil da Stidier (Tinzenhorn ; Stecher 2008)
        Geografische Verbreitung
        Val Tisch.
        Typusregion
        Ducangebiet (GR) (Silvretta-Decke)
        Kommentar
        Unterstes Member
    • Hauptdolomit-Gruppe (Ostalpin) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Gruppe
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Heller, grauer bis weißlicher Dolomit mit regelmäßiger Bankung im Bereich weniger Dezimeter bis Meter. Er kann stark geklüftet und calcitgeädert sein und zeigt häufig Intrabrekzien.
      Alter
      Norien - Norien
      Mächtigkeit
      10-700 m (Leupold et al. 1935)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Bayerische Alpen (Deutschland)
      Kommentar
      -
      • Murtèr-Plattenkalk Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Murtèr (GR), 5 km SW Zernez

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Gut und regelmässig gebankte, hellgraue, mikritische Kalke mit Lumachellen im Dach der Hauptdolomit-Gr., mit Chertkonkretionen (teilweise verkieselte Lumachellen) und seltene Dolomitlagen. Im oberen Teil treten Einlagerungen von Mergelkalken und meist dunklen Tonlagen auf.
        Alter
        Spätes Norien - Spätes Norien
        Mächtigkeit
        120 m (Furrer et al. 1985) ; 100-150 m (Trümpy 1997)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -
        • «Oberer Plattenkalk»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Dünngebankte, dunkle Kalke und Kalkschiefer, mit Tonschieferlagen. Lumachellenkalke und Oolithe treten auch vor.
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          80-200 m (Dössegger et al. 1982)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Unterer Plattenkalk»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Gut gebankte Kalke mit Dolomitlagen.
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          50-140 m (Dössegger et al. 1982)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Murteret-Dolomit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Murteret (GR), Zernez

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Regelmässige Wechsellagerung von dünn- bis dickgebanktem Dolomit im oberen Teil der Hauptdolomit-Gruppe, mit sparitischen Pseudomorphen von Anhydritknollen.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        50-300 m (Furrer et al. 1985) ; 100-200 m im Gebiet der Kalkfazies bis 900 m gegen Norden (Trümpy et al. 1997)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -
      • Diavel-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz dal Diavel (GR) bzw. Üerts dal Diavel

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von dünnplattigen Kalken und grauen, grobgebankten Kalken (mit Zahlreichen sedimentären Strukturen), sowie Mergelzwischenlagen. Seltene Chertbildungen treten meist als Kieselschnüre und kieselige Adern auf.
        Alter
        Norien - Norien
        Mächtigkeit
        20-180 m (Furrer et al. 1985) ; Max. 180 m (Dössegger et al. 1982, Trümpy et al. 1997)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -
      • Quattervals-Formation Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Piz Quattervals (GR), Zernez

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dunkelgraue, dünnbankige, teilweise verkieselte, mergelige Kalke im unteren Teil der Hauptdolomit-Gr. Die Bänke zeigen homogene oder im mm-Bereich laminierte Gefüge. Dolomit ist äusserst selten. Häufiges Auftreten von Brekzien (Komponenten oft mit rechteckiger Form im Querschnitt), Lumachellen, Dolomitisierungserscheinungen und Chertbildungen. Fossilien treten vereinzelt oder angehäuft in Lumachellen auf. Chert findet man sowohl diffus verteilt als auch konzentriert in Chertbändern, Quarzsphärolithen und silifizierten Fossilien.
        Alter
        Norien - Spätes Norien
        Mächtigkeit
        Bis zu 400 m (Hess 1953, Furrer et al. 1985, Trümpy et al. 1997) für die «Quattervalsschichten» ; möglicherweise bis 700-800 m für die gesamte Formation.
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        Ursprünglich wurden die Quattervals- und Pra-Gratà-Schichten als zwei eigenständige Formationen betrachtet.
        • Crappa-Mala-Mergel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Crappa Mala = «schlechte Wand» (GR), Val Cluozza, Zernez

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Wechsellagerung von graubraunen Mergeln, schwarzen Tonsteinen, tonigen braunschwarzen dünnplattigen Kalken und hellgrauen, teils knolligen Kalken, im oberen Teil der Quattervals-Fm. Die Crappa-Mala-Mergeln sind überall tektonisiert. Es treten zudem reichlich Foraminiferen, Ostracoden sowie Limonitkonkretionen auf.
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          10-60 m ; 30-50 m (Somm 1965) ; ca. 50 m (Trümpy et al. 1997)
          Geografische Verbreitung
          Quattervals-Gebiet und nördliche Engadiner Dolomite (S-charl-Decke).
          Typusregion
          Engadiner Dolomiten (GR)
          Kommentar
          Der Crappa-Mala-Mergel kann stellenweise noch als einziger Vertreter der Quattervals-Formation innerhalb der ungegliederten Hauptdolomit-Formation erkannt werden und gilt also als wichtiger Leithorizont.
        • «Quattervals-Kalk» s.s. Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Piz Quattervals (GR), Zernez

          Rang
          regionale Fazies
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Charakteristische kalkige Fazies des mittleren Teils (und Hauptmasse) der Quattervals-Fm.: Wechsellagerung von schwarzen Kalkschiefer und härteren, hell anwitternden Kalkbänken.
          Alter
          Norien - Norien
          Mächtigkeit
          300 m (Pozzi 1959), bis zu 400 m (Hess 1953, Dössegger et al. 1982, Furrer et al. 1985, Trümpy et al. 1987)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Engadiner Dolomiten (GR)
          Kommentar
          -
        • Pra-Grata-Member Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Cima di Prà Grata (Italia), in der M.-del-Ferro-Gruppe

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Auffallend regelmässige Wechsellagerung von hell angewitterten, dickbankigen, mikrosparitischen Kalken und Dolomiten mit dünnbankigen, dunkelgrauen Kalken im unteren Teil der Quattervals-Fm. Die Kalke entsprechen mehr oder weniger denjenigen der Rest der Formation, mit denselben Brekzien und Verkieselungen. Die Dolomite gleichen denjenigen der Hauptdolomit-Fm., sind aber oft dünner gebankt. Häufig überwiegen in den tieferen Teilen des Pra-Grata-Mb. die Kalke und in den höheren Teilen die Dolomite.
          Alter
          Mittleres Norien - Mittleres Norien
          Mächtigkeit
          200-300 m (Hess 1953), 250 m (Pozzi 1959), ? (Dössegger et al. 1982), 50-200 m (Furrer et al. 1985)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Monte del Ferro / Stelvio (Italia) (Quattervals-Decke)
          Kommentar
          Früher als eigenständige Formation betrachtet.
      • Müschauns-Dolomit Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Val Müschauns (GR) - S-chanf

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Massig gebankter, mikrosparitischer (zuckerkörniger) Dolomit im basalen Teil der Hauptdolomit-Gr., mit dünnbankigen, teils kalkigen Einschaltungen.
        Alter
        Frühes Norien - Frühes Norien
        Mächtigkeit
        300-400 m (Hess 1953), 350 m (Pozzi 1959), 400 m (Furrer et al. 1985), bis 500 m (Trümpy et al. 1997
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Engadiner Dolomiten (GR)
        Kommentar
        -