• nappe du Mont Gond

    Herkunft des Namens

    Mont Gond de Conthey (VS), au nord de Conthey

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Alter
    Mittlerer Jura - Später Jura
    Kurzbeschreibung

    Nappe de l'Helvétique supérieur de Suisse occidentale, constituant l'élément médian du complexe de nappes du Wildhorn.

  • Quinten-Formation

    Herkunft des Namens

    Quinten (SG), am Walensee [ethymologisch: Quinten = quintième = fünften ; siehe auch Quarten-Fm.]

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Alter
    spätes Oxfordien - Frühes Berriasien
    Kurzbeschreibung

    Massiger, dunkler (hell anwitternder), mikritischer Kalk, welcher gelegentlich Chertknollen führt. Lokal treten dolomitischen und brekziözen Lagen im Dach.

    • Tros-Kalk

      Name Origin

      Alp Unter Tros = Troos (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung

      Helle, massige Kalke im Dach der Quinten-Formation, oft Korallen- und Rudisten-führend. Oolithe, Onkoide und Brekzien treten lagenweise auf.

      Age
      Spätes Tithonien
    • «Oberer Quintner Kalk»

      Name Origin

      Quinten (SG), am Walensee

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Kurzbeschreibung

      Dunkelgrauer, leicht detritischer, mikritischer Kalk im oberen Teil der Quinten-Formation.

      Age
      Tithonien
      • «Auerkalk»

        Name Origin

        Au (Österreich), am südöstlichen Fuss der Mittagsfluh

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

        Fossilreicher Kalk im Dach der Quinten-Formation des Bregenzer Waldes.

        Age
        Frühestes Berriasien
    • Hohmatt-Fossilhorizont

      Name Origin

      Hohmatt = Hohmad (OW), ENE Melchsee-Frutt

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Kurzbeschreibung

      Fossilreicher Kalk mit orangenrot gefärbten Flecken bzw. Knollen (Eisenkarbonat-Nestlern).

      Age
      Spätes Kimméridgien
    • «Mergelband» (Quinten-Fm.)

      Name Origin

      Alpweg Berschis-Sennis (SG)

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      informeller Begriff
      Kurzbeschreibung

      Dunkle, leicht mergelige Lagen mit dünnen Kalkbänken. Die Kalke oft nur dünn gebankt. Westlich des Aarequerschnittes oft auch eigentliche Mergel.

      Age
      Kimméridgien
    • «Unterer Quintner Kalk»

      Name Origin

      Quinten (SG), am Walensee

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Kurzbeschreibung

      Dunkelgrauer, teils verkieselter, mikritischer Kalk im unteren Teil der Quinten-Formation.

      Age
      spätes Oxfordien
      • Eisenerzhorizont am Gonzen

        Name Origin

        Gonzen (SG) [siehe auch Schaubergwerk Gonzen]

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Kurzbeschreibung

        Lokale Eisenvererzung im Dach des «Unteren Quinten-Kalk», an der Grenze mit dem «Mergelband».

  • Hochstollen-Formation

    Herkunft des Namens

    Hochstollen (OW), westlich Melchsee-Frutt

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Alter
    Bajocien
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von hellgrauem, fein- bis grobspätigem, sandigem Kalk und kieselig-sandigem Mergelschiefer. Unterschiede in Quarzgehalt verleihen dem Gestein eine charakteristische feine Lamination. Laterale Verzahnung mit den Echinodermenbrekzien der Reischiben-Formation (insb. gegen das Dach hin).
    Nomenklatorische Bemerkungen
    Série gréseuse inférieure (Bl. Raron GC), Bajocien inférieur = alternance de calcaires et de marnes (Plancherel 1998)
    • Schwarzhorn-Member

      Name Origin

      Schwarzhorn /Schwarzhoren (BE) - Grindelwald

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Nomenclatorial Remarks
      <p>Cancellophycus-Schichten auct., Wechsellagerung (Tröhler 1966)</p>
      Kurzbeschreibung

      Monotone, gut gebankte Wechsellagerung von kieselig-sandigen, feinspätigen Kalken und Mergeln, z.T. mit fein- bis grobkörnigen Echinodermenbrekzien (Verzahnung mit der Reischiben-Formation).

      Age
      Bajocien
    • Bietenhorn-Member

      Name Origin

      Bietenhorn (BE), im Schilthorngebiet

      Rang
      lithostratigraphisches Member (Subformation)
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Kurzbeschreibung
      Südlichste, dunkle, mergelige bis tonige Fazies der Hochstollen-Formation mit einzelnen grobkörnigen Lagen, die an der Basis dieser Formation am meisten entwickelt sind.
      Age
      frühes Bajocien
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