• «Triangelzone» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    tektonische Einheit
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Äusserste Zone der Subalpine Molasse zwischen Hauptüberschiebung und Rücküberschiebung, mit Schichten die beides nach SE und NW fallen.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Marbach-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Marbach (LU) [non Marbachgraben am Osthang des Belpbergs = OMM-II]

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Grünlicher, blaugrauer und hell rötlicher, poröser, muskovitreicher, oft massiger, fein- bis grobkörniger «granitischer» Sandstein mit geringmächtigen bunten Mergelzwischenlagen, die häufig Kalkkonkretionen führen. Bezeichnend sind Bänke aus gelbbraunem mergeligem Süsswasserkalk. Selten kompakte Nagelfluhbänke mit hohem Gehalt an kristallinen Komponenten, hoher Porosität und einem rostig gelb verwitternden Bindemittel. Hingegen sind Geröllschnüre und -nester sowie rote bis bunte Tonsteinlagen in der gesamten Abfolge verteilt.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Bis über 1000 m (Holliger 1955, Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Östlich und westlich der Talung Marbach (LU) – Wiggen (LU), bei Schwarzenegg (BE).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Etzel-Klippe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hügel Etzel, ca. 6 km N Einsiedeln

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Klippe der subalpine Molasse, die auf die im Süden steilgestellte, aufgerichtete Molasse aufgeschoben wurde.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Etzel-Sandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Steinbruch am Etzel (SZ), ca. 6 km nördlich von Einsiedeln

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Massiger, granitischer Sandstein und rötliche Mergel.
        Alter
        spätes Chattien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Einsiedeln
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Hüllerich-Klippe Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Wald Hüllerich, ca. 6 km N Einsiedeln

      Rang
      Klippe
      Status
      gültig
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Etzel-Sandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Steinbruch am Etzel (SZ), ca. 6 km nördlich von Einsiedeln

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Massiger, granitischer Sandstein und rötliche Mergel.
        Alter
        spätes Chattien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Einsiedeln
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Speer–Stockberg-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Speer (SG), 8 km S Ebnat-Kappel (höchster Molasseberg im europäischen alpinen Raum)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Besteht aus UMM-II/III (Luterental) und USM-I.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Vom Planggenstock bis an der Schwägalp. Die Eichberg-, Hölzliberg- und Hirschberg-Schuppen bilden ihre östliche Fortsetzung zwischen Weissbad und Eichberg im Rheintal.
    Typusregion
    Speer-Gebiet (SG).
    Kommentar
    -
    • Wintersberg-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hügel Wintersberg (SG), südöstlich von Ebnat-Kappel im Toggenburg

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Blaugraue und gelbbräunliche Mergel mit dünnen Mergelsandsteinbänken und Kalksandsteinen. Kalknagelfluh-Bänke (vom Typus Speer-Schüttung) treten häufiger gegen oben und zwischen Linthebene und Thurtal vor.
      Alter
      spätes Oligozän - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      700 - 750 m am Nordabhang der Kronberg-Kette (Habicht 1945a, Funk et al. 2000).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz: vom Sittertal (südlich Appenzell) bis in die Linthebene, und dann über den Stockberg und das Wägital nach der Pfiffegg.
      Typusregion
      Toggenburg / Neckertal (SG).
      Kommentar
      -
      • Fossilhorizont Trempel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Trempel (SG)

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Federispitz-Subformation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Federispitz (SG), Schänis

      Rang
      lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokale Bezeichnung der Ebnat-Formation der Speer-Schuppe in der Nagelfluhfazies, d.h. für die über den Speer-Schichten gelegenen Teile der Speer-Nagelfluhserie.
      Alter
      Chattien - Chattien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Speer-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel der Speer (SG), 8 km südlich Ebnat-Kappel

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Stark zementierte Kalknagelfluhabfolge der Speer-Schüttung mit einem mittleren nagelfluhfreien Teil. Zwischen den Nagelfluhbänken treten bunte Mergel vor. Gegen Osten keilt die untere Nagelfluhabfolge aus (siehe Fig. 22 in Habicht 1945), so dass östlich der Sitter die Speer-Schichten der Unteren Bunten Molasse gleichen.
      Alter
      Rupélien - Chattien
      Mächtigkeit
      Ca. 900 m (Funk et al. 2000) ; ca. 1'000 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Leuenfall-Nagelfluh

        Herkunft des Namens

        Wasserfall Leuenfall (AI)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mächtigste Kalknagelfluhbank der Kräzerli-Schuppe.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 30 m (Habicht 1945a)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Untere Bunte Molasse» (der subalpine USM) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.
      Alter
      Chattien - Chattien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Ostschweiz (insb. Rigi-Rossberg und Thurtal/Stockberg-Nodrfuss).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Eine Typlokalität ist nicht festgelegt. Als Typprofile kommen im subalpinen Gebiet der Zentral- und Ostschweiz nur solche in Frage, wo der Kontakt mit der Unteren Meeresmolasse aufgeschlossen ist, d.h. Rigi- und Rossberg-Nordfuss einerseits und das Thurtal und Stockberg-Nordfuss anderseits (Habicht 1987).
    • Horw-Sandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
      Alter
      mittleres Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
      Typusregion
      Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      -
    • Grisigen-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grisige (LU), Horw

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.
      Alter
      frühes Rupélien - mittleres Rupélien
      Mächtigkeit
      400 - 600 m
      Geografische Verbreitung
      Ganze Subalpine Molasse von Genfersee bis Bodensee (sonst nur in Bohrungen nachgewiesen).
      Typusregion
      Umgebung von Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      Gilt als inkompetenter Abscherungshorizont für die Schuppen der Subalpine Molasse.
  • Schorhüttenberg-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Schorhüttenberg (SG)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Nördliche Teilschuppe der Speer-Stockberg-Schuppe, charakterisiert durch kreuzgeschichtete, «Ebnater»-ähnliche Kalksandsteine.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Zwischen der Linthebene und dem Thurtal.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Wannenberg-Subformation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Wannenberg (SG), nördlich vom Speer [LK-Blatt 1134 Walensee]

      Rang
      lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lokale Bezeichnung der Ebnat-Formation der Schorhüttenberg-Schuppe.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Speer-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel der Speer (SG), 8 km südlich Ebnat-Kappel

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Stark zementierte Kalknagelfluhabfolge der Speer-Schüttung mit einem mittleren nagelfluhfreien Teil. Zwischen den Nagelfluhbänken treten bunte Mergel vor. Gegen Osten keilt die untere Nagelfluhabfolge aus (siehe Fig. 22 in Habicht 1945), so dass östlich der Sitter die Speer-Schichten der Unteren Bunten Molasse gleichen.
      Alter
      Rupélien - Chattien
      Mächtigkeit
      Ca. 900 m (Funk et al. 2000) ; ca. 1'000 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Leuenfall-Nagelfluh

        Herkunft des Namens

        Wasserfall Leuenfall (AI)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mächtigste Kalknagelfluhbank der Kräzerli-Schuppe.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 30 m (Habicht 1945a)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Horw-Sandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
      Alter
      mittleres Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
      Typusregion
      Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      -
  • Chräzerli-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Kräzerli = Chräzerli (AR), südlich von Urnäsch

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Nördliche Teilschuppe der Speer-Stockberg-Schuppe, charakterisiert durch grobkörnige, schlecht sortierte, sehr dolomitreiche Kalksandsteine.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Zwischen Langenboden und Weissbad.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Ebnat-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Ebnat-Kappel (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Die Ebnat-Formation besteht hauptsächlich aus Mergeln und Mergelsandsteinen der Speer-Schüttung, sowie untergeordnet aus Kalksandsteinen ("Ebnater Sandstein") und - nur im proximalen Bereich - aus Kalknagelfluhbänken. Im mittleren und oberen Teil treten erstmals neben Kalksandsteinen auch granitische Sandsteine auf («pseudogranitische Sandsteine», Ludwig).
      Alter
      "mittleres Oligozän" (Rupélien/Chattien) - Chattien
      Mächtigkeit
      300 m (proximal) bis über 520 m (distal) (Funk et al. 2000) ; über 1'000 m (Stinton & Frei 1979), 1'500 - 1'600 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz
      Typusregion
      Toggenburg / Thurtal (SG).
      Kommentar
      Tritt vor als distaler (im NW) und jüngerer, proximaler (im SE) Teil des Speer-Schuttfächers.
      • «Ebnat-Sandstein»

        Herkunft des Namens

        Ebnat-Kappel (SG)

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Harter, mittel- bis grobkörniger, oft kreuzgeschichteter Kalksandstein, der oft hellrote Feldspatkörnchen und -geröllchen enthält. Der Ebnat-Sandstein führt oft kohlige Pflanzenreste.
        Alter
        Rupélien - spätes Oligozän
        Mächtigkeit
        Die Bänke sind etwa 2 - 8 m mächtig, ab und zu über 10 m (Löpfe et al. 2012).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Toggenburg / Thurtal (SG)
        Kommentar
        -
      • Kappel-Serie Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Ebnat-Kappel (SG)
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterer, Kalksandstein-reicher Teil der Ebnat-Schichten im Thurgebiet.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Thurgebiet (SG)
        Kommentar
        -
      • Rütiberg-Kalksandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Rütiberg (SG), 1km westsüdwestlich von Kappel

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterste, sandsteinreiche Serie der Ebnat-Schichten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Toggenburg / Thurtal (SG)
        Kommentar
        -
    • Speer-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel der Speer (SG), 8 km südlich Ebnat-Kappel

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Stark zementierte Kalknagelfluhabfolge der Speer-Schüttung mit einem mittleren nagelfluhfreien Teil. Zwischen den Nagelfluhbänken treten bunte Mergel vor. Gegen Osten keilt die untere Nagelfluhabfolge aus (siehe Fig. 22 in Habicht 1945), so dass östlich der Sitter die Speer-Schichten der Unteren Bunten Molasse gleichen.
      Alter
      Rupélien - Chattien
      Mächtigkeit
      Ca. 900 m (Funk et al. 2000) ; ca. 1'000 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Leuenfall-Nagelfluh

        Herkunft des Namens

        Wasserfall Leuenfall (AI)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mächtigste Kalknagelfluhbank der Kräzerli-Schuppe.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Ca. 30 m (Habicht 1945a)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Horw-Sandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
      Alter
      mittleres Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
      Typusregion
      Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      -
  • «Zone Kronberg-Süd» Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    tektonische Zone
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
  • Kronberg-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Kronbergs (AI), 4 km südöstlich Urnäsch

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    Chattien - Aquitanien
    Mächtigkeit
    Über 2'500 m am Pfingstboden, ca. 2'000 m am Hochalp (Habicht 1945a).
    Geografische Verbreitung
    Linthebene – Rheintal.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Pfingstboden-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Pfingsboden (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bunte Nagelfluh-Abfolge (mit rotem Bindemittel und Ophiolithgeröllen) im Dach der Kronberg-Schüttung.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Über 500 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Auf das Quellgebiet des Neckers (SG) und dessen näheren Umgebung beschränkt (vom Hinterfallenchopf bis zum Grossgarten).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Hochfläschli-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hochfläschli = Hochfläschen (AR)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge der Kronberg-Schüttung bestehend aus 10 - 12 Nagelfluh-Komplexen, welche bis über 30 m mächtig ist. Die Nagelfluh (mit rotem Bindemittel und Ophiolithgeröllen) hat wenige Mergel zwischengelagert.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Max. 300 m im Seckbach-Gebiet (Funk et al. 2000) ; 350 m bis über 450 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz zwischen dem Seckbach-Gebiet (Weissbachtal ESE des Kronbergs) und dem Luterental (SG).
      Typusregion
      Urnäschtal / Steintal (AR).
      Kommentar
      -
    • Ennetbühl-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Ennetbühl (SG), im Toggenburg

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge der Kronberg-Schüttung mit ca. 20 Nagelfluh-Bänke und Komplexen (mit buntem Bindemittel und ersten Ophiolithgeröllen) mit einer Mächtigkeit von 5 m bis über 30 m. Dazwischen und im lateralen Übergang treten Mergel vor (lokal als Gelbmergel-Fazies mit Riesenkonglomerat).
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      450 - 500 m (Funk et al. 2000); 500 bis über 600 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz zwischen Sittertal (westlich Weissbad/AI) und Thurtal (bei Nesslau/SG).
      Typusregion
      Toggenburg / Thurtal (SG).
      Kommentar
      -
    • Hochalp-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel der Hochalp (AR), zwischen Urnäsch- und Neckertal.

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mächtige Dolomit-/Kalknagelfluh der Kronberg-Schüttung (Erstauftreten von roten Granitgeröllen des Typus Bernina) mit charakteristischem roten Bindemittel und gelblichgrauen Mergel-Zwischenlagen. Kohle und bituminöser Süsswasserkalk (Stinkkalk) treten lokal vor. Die Gerölle sind oberostalpiner Herkunft.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      300 - 350 m (Funk et al. 2000) ; 350 - 400 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz zwischen Sittertal bei Weissbad (AI) bis ins Steintal (SG). Weiter südwestlich treten gelbe Mergel mit, in schmalen Rinnen eingelagerten, Flyschgeröll-reichen Kalknagelfluhen (Riesenkonglomerat-Fazies) auf.
      Typusregion
      Hochalp / Urnäschtal (AR).
      Kommentar
      -
    • Krummenau-Schichten Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Krummenau (SG), im Toggenburg

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basale Mergelabfolge der Kronberg-Schüttung mit bis zu 15 m mächtigen Kalknagelfluh-Bänken (unten mit einzelnen hellen Gneisgeröllen, oben mit relativ häufigen Gneis- und Verrucano-Geröllen), sowie mittel- bis feinkörnigen Kalksandsteinen. Lokal treten gelbe Mergel mit, in schmalen Rinnen eingelagerten, Flyschgeröll-reichen Kalknagelfluhen (Riesenkonglomerat-Fazies) auf.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Über 200 m (Funk et al. 2000). Ca. 300 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz zwischen Sittertal (nördlich Weissbad/AI) bis westlich des Schorhüttenbergs/Wängibaches (SG).
      Typusregion
      Toggenburg / Thurtal (SG).
      Kommentar
      -
      • Fossilhorizont Lütisbach Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Lütisbach (SG) (= Bendelbach), nördlich Krummenau

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dunkles, kohliges Landschnecken führendes Mergelband im basalen Teil der Krummenau-Schichten.
        Alter
        frühes Aquitanien - frühes Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Wintersberg-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hügel Wintersberg (SG), südöstlich von Ebnat-Kappel im Toggenburg

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Blaugraue und gelbbräunliche Mergel mit dünnen Mergelsandsteinbänken und Kalksandsteinen. Kalknagelfluh-Bänke (vom Typus Speer-Schüttung) treten häufiger gegen oben und zwischen Linthebene und Thurtal vor.
      Alter
      spätes Oligozän - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      700 - 750 m am Nordabhang der Kronberg-Kette (Habicht 1945a, Funk et al. 2000).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz: vom Sittertal (südlich Appenzell) bis in die Linthebene, und dann über den Stockberg und das Wägital nach der Pfiffegg.
      Typusregion
      Toggenburg / Neckertal (SG).
      Kommentar
      -
      • Fossilhorizont Trempel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Trempel (SG)

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Ebnat-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Ebnat-Kappel (SG)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Die Ebnat-Formation besteht hauptsächlich aus Mergeln und Mergelsandsteinen der Speer-Schüttung, sowie untergeordnet aus Kalksandsteinen ("Ebnater Sandstein") und - nur im proximalen Bereich - aus Kalknagelfluhbänken. Im mittleren und oberen Teil treten erstmals neben Kalksandsteinen auch granitische Sandsteine auf («pseudogranitische Sandsteine», Ludwig).
      Alter
      "mittleres Oligozän" (Rupélien/Chattien) - Chattien
      Mächtigkeit
      300 m (proximal) bis über 520 m (distal) (Funk et al. 2000) ; über 1'000 m (Stinton & Frei 1979), 1'500 - 1'600 m (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz
      Typusregion
      Toggenburg / Thurtal (SG).
      Kommentar
      Tritt vor als distaler (im NW) und jüngerer, proximaler (im SE) Teil des Speer-Schuttfächers.
      • «Ebnat-Sandstein»

        Herkunft des Namens

        Ebnat-Kappel (SG)

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Harter, mittel- bis grobkörniger, oft kreuzgeschichteter Kalksandstein, der oft hellrote Feldspatkörnchen und -geröllchen enthält. Der Ebnat-Sandstein führt oft kohlige Pflanzenreste.
        Alter
        Rupélien - spätes Oligozän
        Mächtigkeit
        Die Bänke sind etwa 2 - 8 m mächtig, ab und zu über 10 m (Löpfe et al. 2012).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Toggenburg / Thurtal (SG)
        Kommentar
        -
      • Kappel-Serie Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Ebnat-Kappel (SG)
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterer, Kalksandstein-reicher Teil der Ebnat-Schichten im Thurgebiet.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Thurgebiet (SG)
        Kommentar
        -
      • Rütiberg-Kalksandstein Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Rütiberg (SG), 1km westsüdwestlich von Kappel

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unterste, sandsteinreiche Serie der Ebnat-Schichten.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Toggenburg / Thurtal (SG)
        Kommentar
        -
    • «Untere Bunte Molasse» (der subalpine USM) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.
      Alter
      Chattien - Chattien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Ostschweiz (insb. Rigi-Rossberg und Thurtal/Stockberg-Nodrfuss).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Eine Typlokalität ist nicht festgelegt. Als Typprofile kommen im subalpinen Gebiet der Zentral- und Ostschweiz nur solche in Frage, wo der Kontakt mit der Unteren Meeresmolasse aufgeschlossen ist, d.h. Rigi- und Rossberg-Nordfuss einerseits und das Thurtal und Stockberg-Nordfuss anderseits (Habicht 1987).
  • Gäbris-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Gäbris (AI)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Sommersberg-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel des Sommersbergs (AR) - Gais

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von gelben Mergeln, Kalksandsteinen und Nagelfluhen mit sehr grossen Geröllen (max. 80 cm ; häufiges Vorkommen von Nummulitenkalken und Vorherrschen von gelben Flyschsandkalken). Nahezu reine Kalknagelfluh an der Basis und reichlich Kristallin-führend im Dach.
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      Ca. 600 m (Renz 1937b).
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz: zwischen Altstätten (Rheintal) und Hohegg unmittelbar südlich von Gais (AR).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Büebig-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Büebigtobel (SG), westlich Alstätten

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelzone im unteren Teil der Sommersberg-Schüttung mit vereinzelten Geröllschüttungen.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Brendenbach-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Brendenbach (SG) - Altstätten

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mergelabfolge, die als terrestrisches Äquivalent der OMM betrachtet wird. Enthält die sogenannte «Obere Grenznagelfluh» (Bilchen/Gais bis Altstätten) im Dach.
      Alter
      Burdigalien - Burdigalien
      Mächtigkeit
      250 m (Hofmann 1957a) oder 350 m (Büchi 1950).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Gäbris-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel des Gäbris (AI)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kristallin-führende Nagelfluh und Sandsteine des äusseren Kronberg-Gäbris-Schuttfächers.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Über 1'500 m im Osten bis wenige hundert Meter am Necker (Habicht 1945a).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Gstaldenbach-Serie Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Fluss Gstaldenbach (AR), zwischen Heiden und Thal (non: Staldenbach zwischen Teufen und St. Gallen)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Heiden-Serie Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Heiden (AR)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Klusbach-Serie Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Fluss Klusbach (AR)/(AI)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Eggen-Serie Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gipfel des Eggen (AI), Gde. Oberegg

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Sulzbach-Serie» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Sulzbach (AI)/(SG)

        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Tiefster Teil der «granitische Molasse» der Ostschweiz, bestehend aus Arkose- und Kalksandsteinen mit Kristallin führende Kalknagelfluhbänke der Gäbris-Schüttung.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        200-300 m (Funk et al. 2000), 400 m (Hantke 2004).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Sulzbach-Nagelfluh Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Sulzbach (AI)/(SG)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Kristallin führende Kalknagelfluh an der Basis der «Sulzbach-Serie».
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • «Appenzeller Sandstein» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Name stammt aus dem Kt. Appenzell (AI)/(AR). Die Hauptstadt des Appenzells liegt in der Kronberg-Schuppe.
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harter, frisch blaugrauer, mit karriger Oberfläche gelbbraun anwitternder Kalksandstein.
      Alter
      spätes Oligozän - spätes Oligozän
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Stellt in der Gäbris-Schuppe das Äquivalent der Ebnat-Formation der Kronberg-Schuppe dar.
    • «Teufelsmauern-Zone» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Die stark geklüftete Abfolge sieht wie künstliche Trockenmauern («Teufelsmauern» im Volksmund).
      Rang
      tektonische Zone
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Steilgestellte, stark geklüftete Abfolge aus Mergel- und Kalksandstein an der Basis der Gäbris-Schuppe.
      Alter
      spätes Oligozän - spätes Oligozän
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Forst-Zone

      Herkunft des Namens

      Weiler Forst (SG) bei Altstätten im Rheintal

      Rang
      tektonische Zone
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Gäbris-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gipfel des Gäbris (AI)

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kristallin-führende Nagelfluh und Sandsteine des äusseren Kronberg-Gäbris-Schuttfächers.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        Über 1'500 m im Osten bis wenige hundert Meter am Necker (Habicht 1945a).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Gstaldenbach-Serie Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Fluss Gstaldenbach (AR), zwischen Heiden und Thal (non: Staldenbach zwischen Teufen und St. Gallen)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Heiden-Serie Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Heiden (AR)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Klusbach-Serie Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Fluss Klusbach (AR)/(AI)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Eggen-Serie Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Gipfel des Eggen (AI), Gde. Oberegg

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Sulzbach-Serie» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Sulzbach (AI)/(SG)

          Rang
          lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Tiefster Teil der «granitische Molasse» der Ostschweiz, bestehend aus Arkose- und Kalksandsteinen mit Kristallin führende Kalknagelfluhbänke der Gäbris-Schüttung.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          200-300 m (Funk et al. 2000), 400 m (Hantke 2004).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • Sulzbach-Nagelfluh Detailanzeige

            Herkunft des Namens

            Sulzbach (AI)/(SG)

            Rang
            lithostratigraphische Bank
            Status
            informeller Begriff
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Kristallin führende Kalknagelfluh an der Basis der «Sulzbach-Serie».
            Alter
            -
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
  • Rigi–Rossberg-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Rigi (SZ) und Rossberg (SZ)/(ZG)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Südlichste und zugleich höchste Schuppe.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Rigi-Scheidegg-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Rigi Scheidegg (SZ), Gersau

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von kristallinarmem Flyschkonglomerat und gelbem Mergel. Vor allem die obere Scheidegg-Nagelfluh zeichnet sich durch das Fehlen von Dolomit-, Kristallin-, Radiolarit- sowie Mocausa-Konglomerat-Geröllen aus und stellt folglich eine fast reine Flyschschüttung mit z.T. extrem grossen Geröllen (bis 0.9 m Durchmesser) dar.
      Alter
      spätes Oligozän - spätes Oligozän
      Mächtigkeit
      Bis zu ca. 750 m (Stürm 1973).
      Geografische Verbreitung
      Im Gebiet südlich und östlich der Rigi Scheidegg (SZ).
      Typusregion
      Rigi-Scheidegg (SZ)
      Kommentar
      -
    • Rigi-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Rigi (SZ), Arth

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von massigem, dickbankigem Konglomerat und dünnem, überwiegend rot geflecktem, siltigem Ton. Die Rigi-Formation umfasst zwei Konglomeratabfolgen, welche sich hauptsächlich in ihrer geröllpetrographischen Zusammensetzung unterscheiden: Radiolaritreiche Nagelfluh unten und Bunte Rigi-Nagelfluh oben.
      Alter
      spätes Oligozän - spätes Oligozän
      Mächtigkeit
      Max. ca. 2'000 m an der Rigi (Schlunegger 1995), 1'800 - 1'900 m (Hantke 2006).
      Geografische Verbreitung
      Am Rossberg (SZ/ZG)
      Typusregion
      Rigi (LU/SZ).
      Kommentar
      -
      • Bunte Rigi-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Rigi (SZ) sowie Erstauftreten von Kristallin-Gerölle (insb. roter Granit)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von Kristallin-führender Kalk-Dolomit-Nagelfluh mit Sandsteinen und Mergeln. Die Gerölle bestehen aus Kristallingesteinen (überwiegend aus hellrotem Rigi-Granit), Mocausa-Konglomerat, Radiolarit-Aptychenkalk-Gruppe, sowie aus Flyschgeröllen.
        Alter
        spätes Oligozän - spätes Oligozän
        Mächtigkeit
        Ca. 650 m (Stürm 1973) ; 1'100 - 1'400 m (Hantke 2006).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Rigi (LU/SZ).
        Kommentar
        -
      • Radiolaritreiche Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        Erstauftreten von Radiolarit-Geröllen.
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Wechsellagerung von Kalknagelfluh (rund 60 % der Abfolge) mit Sandstein und Mergel. Im Konglomerat treten Radiolarit- (5-10%), Aptychenkalk- und Flyschgerölle vor.
        Alter
        spätes Oligozän - spätes Oligozän
        Mächtigkeit
        320 m (Schlunegger 1995), bis 400 - 500 m.
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Rigi (LU/SZ).
        Kommentar
        -
    • Weggis-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Weggis (LU)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von flyschgeröllreicher Kalk-Dolomit-Nagelfluh (unten dominierend) mit Sandstein und gelbgrau geflecktem, gelegentlich olivgrünem Mergel. Mehrere Pflanzenfundstellen sowie eine Säugetierfundstelle sind bisher bekannt.
      Alter
      spätes Rupélien - frühes Chattien
      Mächtigkeit
      Bis max. ca. 1'100 m (Greber et al. 1994, Schlunegger 1995, Hantke 2006). Die Mächtigkeit nimmt gegen E ab und wird östlich des Rossbergs vollständig von der Molasse Rouge abgelöst.
      Geografische Verbreitung
      Rasche Vermergelung gegen NE.
      Typusregion
      Rigi (LU/SZ).
      Kommentar
      Seitlich verzahnt sich die Weggis-Formation mit der Molasse rouge.
      • Kännelegg-Kalknagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kännelegg ?= Krienzeregg?, WNW Hergiswil (NW)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kalknagelfluh der Weggis-Formation.
        Alter
        spätes Rupélien - frühes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Fossilhorizont Rigi-2 Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        gültig
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Säugetierfundstelle in der Weggis-Fm.
        Alter
        Rupélien - Rupélien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Untere Bunte Molasse» (der subalpine USM) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.
      Alter
      Chattien - Chattien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Ostschweiz (insb. Rigi-Rossberg und Thurtal/Stockberg-Nodrfuss).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Eine Typlokalität ist nicht festgelegt. Als Typprofile kommen im subalpinen Gebiet der Zentral- und Ostschweiz nur solche in Frage, wo der Kontakt mit der Unteren Meeresmolasse aufgeschlossen ist, d.h. Rigi- und Rossberg-Nordfuss einerseits und das Thurtal und Stockberg-Nordfuss anderseits (Habicht 1987).
    • Horw-Sandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
      Alter
      mittleres Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
      Typusregion
      Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      -
    • Grisigen-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grisige (LU), Horw

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.
      Alter
      frühes Rupélien - mittleres Rupélien
      Mächtigkeit
      400 - 600 m
      Geografische Verbreitung
      Ganze Subalpine Molasse von Genfersee bis Bodensee (sonst nur in Bohrungen nachgewiesen).
      Typusregion
      Umgebung von Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      Gilt als inkompetenter Abscherungshorizont für die Schuppen der Subalpine Molasse.
  • St.-Jost-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Grindelegg-Serie Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grindelegg (ZG), Oberägeri

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von grauem Mergel, graublauem, glimmerigem Kalksandstein mit Kalknagelfluhlagen, pseudogranitischem, stellenweise aber auch mergeligem oder dolomitischem Sandstein und kleingerölliger, kristallinführender Kalknagelfluh. Die Konglomeratgerölle setzen sich hauptsächlich aus kretazischem Flysch-Sandkalk und -Kalk, Hornstein sowie rotem Granit zusammen. Im pseudogranitischen Sandstein treten gelegentlich Kalknagelfluhschnüre mit roten Granit- und Radiolaritgeröllen auf.
      Alter
      spätes Oligozän - spätes Oligozän
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Am Ostufer des Zugersees bei Walchwil (ZG) zwischen Rufibach und Walchwiler Dorfbach, östlich des Grossmattstollen (ZG) bei Ochsenfeissi und nördlich Schluhenried.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Mergel-Sandstein-Serie des Nübergs» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        -
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Teil der Grindelegg-Serie in der St-Jost-Schuppe.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Höhronen-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Höhronen = Hohronen = Hohe Rone = Hohe Rhone (ZG), Bergkamm zwischen Sihl und Biber

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Formation der Granitischen Molasse Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Die Bezeichnung «granitisch» bezieht sich auf den hohen Gehalt an Quarz-, (roten) Feldspat- und Glimmerkomponenten sowie den geringen Anteil an Karbonat.

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      USM-II der Subalpinen Molasse bestehend aus einer karbonatarmen Wechsellagerung von mittel- bis grobkörnigem, zurückwitterndem, «granitischem» (= feldspatreichem) Sandstein mit dunkelgrau-buntem (gelbgrau, ocker bis rotbraun) Mergel (z.T. «Mergelgallen» = Mergelknollen) und extrem buntem Konglomerat (50-75% Kristallingerölle). Die Kristallingerölle bestehen v.a. aus rotem bis grünem Granit, Quarzporphyr sowie Diorit.
      Alter
      spätes Chattien - frühestes Burdigalien
      Mächtigkeit
      Atlasblatt 142 Ricken: ca. 1700 m ; Fischenbach-Profil: ca. 780 m. Grösste Mächtigkeit im Prässerebach Profil: > 500 m, wird gegen E geringmächtiger (bis 200 m) und verzahnt sich mit dem Uerscheli-Sandstein im Bereich von Schangnau (Schlunegger 1995).
      Geografische Verbreitung
      Ganze Zentral- und Ostschweiz, von Thun bis Bodensee und schliesslich nach München (entspricht ca. der Molasse grise de Lausanne der Westschweiz).
      Typusregion
      Entlebuch (LU).
      Kommentar
      Während die subalpine «Granitische Molasse» vermehrt bunte Nagelfluhbänke führt, treten in der mittelländischen Molasse spärlicher Geröllbänke, aber vermehrt Einschaltungen von Mergel auf.
      • «Oberaquitane Mergelzone» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Mergelige, kennzeichnend karbonatreichere Ablagerung im Dach der Formation der Granitischen Molasse, bestehend aus einer fossilarmen Wechsellagerung von gelbgrauen, teils violettroten, gefleckten Mergeln und Mergelsandsteinen, feinkörnigen Kalksandsteinen und knollig anwitternden Mergelkalken.
        Alter
        spätes Aquitanien - spätes Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Von Udligenswil (LU) über Robmatt (LU) gegen Meierskappel (LU). Östlich St. Gallen bis ins Rheintal. Bei Brendenbach (W Altstätten) und Gais schaltet sich diese Mergelzone zwischen Gäbris- und Forstzone.
        Typusregion
        Ostschweiz.
        Kommentar
        -
      • Marbach-Schichten Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Marbach (LU) [non Marbachgraben am Osthang des Belpbergs = OMM-II]

        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grünlicher, blaugrauer und hell rötlicher, poröser, muskovitreicher, oft massiger, fein- bis grobkörniger «granitischer» Sandstein mit geringmächtigen bunten Mergelzwischenlagen, die häufig Kalkkonkretionen führen. Bezeichnend sind Bänke aus gelbbraunem mergeligem Süsswasserkalk. Selten kompakte Nagelfluhbänke mit hohem Gehalt an kristallinen Komponenten, hoher Porosität und einem rostig gelb verwitternden Bindemittel. Hingegen sind Geröllschnüre und -nester sowie rote bis bunte Tonsteinlagen in der gesamten Abfolge verteilt.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        Bis über 1000 m (Holliger 1955, Fröhlicher 1933).
        Geografische Verbreitung
        Östlich und westlich der Talung Marbach (LU) – Wiggen (LU), bei Schwarzenegg (BE).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Hombach-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Hombach (BE), Schangnau

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Abfolge aus leicht verwitterndem, bläulichem bis grünlichem, oft grobem und Kohle-führendem, «granitischem» Knauersandstein, weichem grauem Sandstein, buntem Mergel und polymikter Nagelfluh. Während die Nagelfluh geringmächtiger und stärker von Sandsteinlagen durchsetzt ist als die Nagelfluhen der Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe, unterscheidet sie sich von den Konglomeraten der mittelländischen Molasse deutlich durch ihren Geröllbestand, geringere Gerölldurchmesser und die enge Vergesellschaftung mit Sandstein.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Im Hombachtobel (BE), am Oberlauf des Rötebachs (BE)
        Typusregion
        Emmental (BE)
        Kommentar
        Nach der von Schlunegger (1995, S. 55) vorgenommenen Definition werden die Hombach-Schichten der Formation der Granitischen Molasse zugerechnet.
        • Fossilhorizont Hombachtobel Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Hombachtobel (LU)

          Rang
          biostratigraphischer Horizont
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Fossilfundstelle im Hombach-Member, mit eine Säugetierfauna und Gastropoden des späten Chattiens (MP28 nach Engesser 1990).
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
  • Hilfern-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Tal der Hilfere (LU), ENE Marbach

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Südlichste (internste) Zone der Subalpinen Molasse, zwischen Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe (im Norden / unten) und Subalpiner Flysch (im Süden / oben). Bestehend aus Gesteinen der UMM (und USM).
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Erstreckt sich, z.T. diskontinuierlich vom Thunersee (Ralligen) bis zum Vierwaldstättersee.
    Typusregion
    Tal der Hilfere (LU)
    Kommentar
    -
    • Heuboden-Äschitannen-Nagelfluh Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Heuboden (LU) und Äschitannen (LU)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von Flyschsandstein-Nagelfluh und gelben, z.T. leicht rötlich gefleckten Flyschmergeln der USM. Die Konglomeratbänke werden gegen oben immer bedeutender und mächtiger.
      Alter
      Rupélien - spätes Oligozän
      Mächtigkeit
      Max. 1'500 m am Regenflüeli (Gasser 1968, Diem 1981).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Entlebuch (LU)
      Kommentar
      -
    • Horw-Sandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
      Alter
      mittleres Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
      Typusregion
      Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      -
    • Grisigen-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grisige (LU), Horw

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.
      Alter
      frühes Rupélien - mittleres Rupélien
      Mächtigkeit
      400 - 600 m
      Geografische Verbreitung
      Ganze Subalpine Molasse von Genfersee bis Bodensee (sonst nur in Bohrungen nachgewiesen).
      Typusregion
      Umgebung von Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      Gilt als inkompetenter Abscherungshorizont für die Schuppen der Subalpine Molasse.
    • Hilfern-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Tal der Hilfere (LU), ENE Marbach

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Flyschartige Wechsellagerung von tonigem Mergel (unten sehr prädominant) mit turbiditischen Silt- bis Sandsteinbänken. Die Mächtigkeit und interne Korngrösse der Turbiditbänken nimmt nach oben zu.
      Alter
      Rupélien - Rupélien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Tal der Hilfere (LU).
      Kommentar
      Die Hilfere-Formation ist auf die Schichten der UMM-I beschränkt. Sie entspricht deshalb nur teilweise den Hilfern-Schichten s.l. (sensu Kaufmann 1886).
      • Flühli-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Flühli (LU)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberste, mächtigste und im Streichen nach NE am weitesten aushaltende konglomeratische Einschaltung der Hilfern-Formation (UMM-I) mit Mergel-, Sandstein- und Kalkgerölle in sandiger Matrix.
        Alter
        Rupélien - Rupélien
        Mächtigkeit
        ca. 2 m
        Geografische Verbreitung
        Diese Nagelfluhbank lässt sich vom Spirberg (LK-Bl.1189 Sörenberg) nach NE hin bis zum Steinibach (LK-Bl.1169 Schüpfheim) verfolgen. Keilt nach SW aus.
        Typusregion
        Entlebuch (LU).
        Kommentar
        Konglomeratische Lagen in vermutlich ähnlichem stratigraphischem Niveau finden sich in den Deutenhausener Schichten des Vorarlbergs (Resch 1963: 56), sowie in den Grès du Val d'Illiez (Vuagnat 1952: 49).
      • Unter-Lochsitli-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Under Lochsitli = Unterlochsitli (LU), 4 km E Schangnau

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        -
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kristallinfreie Nagelfluh.
        Alter
        frühes Oligozän - frühes Oligozän
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Grès de Cucloz Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Ruisseau de Cucloz (VD), 2,5 km N St-Légier (cf. Pont du Cucloz de l'autoroute A12 + ferme et colline allongée)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grès micacés grossiers ou microbrèches polymictes, de teinte verdâtre caractéristique (débris andésitiques), du sommet de l'UMM-I.
        Alter
        Rupélien - Rupélien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Bande de Flysch(s) au front des Préalpes: Les Voirons [micropoudingues de l'écaille de Bellevue: Lombard 1937 et 1940], Veveyse (y compris Cucloz), Les Alpettes, Bassin de Bulle, base NW de la Berra (Corminboeuf 1959)
        Typusregion
        Rive gauche de la vallée de la Veveyse entre Châtel-St-Denis et St-Légier.
        Kommentar
        -
      • Jordisboden-Mergel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Jordisboden / Jordibruch (BE), an der Ostseite des Gurnigels

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schiefrige, grünlichgraue, glimmerreiche Mergel mit zwischengelagerten feinkörnigen Sandsteinen der internsten Subalpinen Molasse (UMM-I) im Gurnigel-Gebiet.
        Alter
        Priabonien - Rupélien
        Mächtigkeit
        Ca. 1200 m (Gerber 1922) oder 1300 m (Blau 1966).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Gurnigel-Gebiet (BE).
        Kommentar
        Gehört zum "subalpinen Flysch" = UMM-I nach Blau (1966) und nicht zur UMM-II = Vaulruz-Mergel wie früher angenommen (Gerber 1925). Ähnlichkeit mit Mergeln im Gersterngraben (Gersterngraben-Formation, Rallig-Schichten).
        • «Marnes gris-souris» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          petrographische Fazies
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Marne plastique finement litée, à passées silteuses, de la partie moyenne à supérieure de la Formation de Cucloz (base de la Molasse marine inférieure subalpine).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          130 m (Gabus 2000)
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Schistes marno-micacés» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          petrographische Fazies
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Alternance finement répétée de marne silteuse finement micacée et d'interlits gréseux à la base de la Molasse marine inférieure subalpine (base de la Formation de Cucloz), resp. de la Formation du Val d'Illiez = Formation d'Elm (flysch nord-helvétique).
          Alter
          frühes Oligozän - frühes Oligozän
          Mächtigkeit
          150 à max. 200 m (Schroeder & Ducloz 1955), 90 m (Gabus 2000)
          Geografische Verbreitung
          Morgins, Val d'Illiez, région de Collombey-Muraz-St.-Maurice, ...
          Typusregion
          -
          Kommentar
          Les alternances pélitico-gréseuses distinguent ces niveaux des «Marnes à Globigérines» (Fm. de Stad) sous-jacentes, plus homogènes.
  • Beichlen-Farneren-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    Grat Beichle / Farnere
    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Innere Zone der Subalpine Molasse, zwischen Schangnau-Schuppe (unten) und Ralligen-Hilferen-Schuppe (oben). Bestehend aus Gesteine der UMM und USM).
    Alter
    Rupélien - Chattien
    Mächtigkeit
    1000-1400 m
    Geografische Verbreitung
    Vom Thunersee, über Honegg, bis im Entlebuch.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Honegg-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel der Honegg (BE), Eriz

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Lehmgelber, sandigbröckeliger Mergel (rötlicher Ton fehlt ganz) mit äusserst grobkörnigen Nagelfluh-Linsen mit Flyschgeröllen.
      Alter
      spätes Chattien - frühes Aquitanien
      Mächtigkeit
      500 - 600 m (Haus in Habicht 1987). Ca. 240 m am Typuprofil im Prässerebach (Schlunegger et al. 1993, Schlunegger 1995).
      Geografische Verbreitung
      Zwischen Thun und Schangnau.
      Typusregion
      Oberemmental (BE).
      Kommentar
      -
      • Kaltbach-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kaltbach = Chaltbach (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grobblockige Kalknagelfluh in Form von Rinnenfüllungen innerhalb des Honegg-Mergels. Diese unterscheidet sich von der Honegg-Nagelfluh durch einen hohen Anteil an Flysch- und Nummulitenkalkgeröllen.
        Alter
        spätes Chattien - frühes Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Thun-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Thun (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Fächerförmige Abfolge von massigen, kristallinreichen Konglomeraten und Sandsteinen mit charakteristischer rötlicher Farbe.
      Alter
      frühes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      Max. über 4'000 m östlich des Thunerseeufers; ca. 2'000 m im Prässerebach (Haus in Habicht 1987). Die Mächtigkeit der Thun-Formation nimmt gegen Osten ab, da ihre Schichten lateral sukzessiv von den Honegg-Mergeln abgelöst werden (Schlunegger 1995).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Thunersee Ostufer (BE).
      Kommentar
      -
      • Gunten-Quarzitnagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gunten (BE) am Thunersee

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberes Member der Thun-Formation bestehend aus Nagelfluhbänken mit grünlich-weissen Quarzitgeröllen und roten Granitgeröllen, sowie Sandsteinen mit Epidot als dominierendes Schwermineral.
        Alter
        Chattien - Chattien
        Mächtigkeit
        600 m (Haus in Habicht 1987), über 800 m im Prässerebach (Schlunegger et al. 1993). 1'000 - 1'500 m (nach Beck & Rutsch 1958).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Thunersee Ostufer (BE).
        Kommentar
        -
      • Hünibach-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Ortsteil Hünibach (BE) bei Hilterfingen, östlich von Thun

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unteres Member der Thun-Formation bestehend aus Nagelfluhbänken mit ausserordentlich vielen roten Granitgeröllen und Sandsteinen mit Epidot als dominierendes Schwermineral. Einzelne bunte Mergelzwischenlagen treten auch auf.
        Alter
        Chattien - Chattien
        Mächtigkeit
        1'350 - 1'400 m (Haus in Habicht 1987); 550 m im Prässerebach (Schlunegger et al. 1993). 2'000 - 2'500 m nach Beck & Rutsch (1958).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Thunersee Ostufer (BE).
        Kommentar
        -
    • Losenegg-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hügel Losenegg (BE), im Aussereriz [LK-Bl.1208 Beatenberg]

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Fächerförmige Wechsellagerung von massigen polymikten Konglomeratbänken mit charakteristischen roten Granitgeröllen (max. 4%) und kreuzgeschichteten, linsenförmigen, tafeligen Sandsteinen mit zwischengeschalteten, stark gefleckten Ton- und Siltsteinen.
      Alter
      frühes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      Ca. 460 m am Typuprofil, 200 m bei Thun (Schlunegger 1995). Ca. 1'200 m nördlich der Zulg (Kaufmann 1886, Beck 1922).
      Geografische Verbreitung
      Zwischen Thun (BE) und Schangnau (LU). Gegen NE geht der obere Teil der Losenegg-Formation sowohl lateral als auch vertikal in die Honegg-Mergel über.
      Typusregion
      Region Thun (BE).
      Kommentar
      -
      • Fossilhorizont Losenegg Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Losenegg, an der Erizstrasse

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        -
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        spätes Oligozän - spätes Oligozän
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Homberg-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Homberg bei Thun (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      Vorschlag
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge schlecht zementierter, karbonatarmer, feldspatreicher Sandsteine, Siltsteine und Tonsteine an der Basis der Blueme-Schuppe.
      Alter
      frühes Chattien - frühes Chattien
      Mächtigkeit
      Ca. 500 m (Schlunegger et al. 1993).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Basis der Prässerebach-Sektion.
      Kommentar
      -
    • Uerscheli-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Bauernhof Uerscheli, südöstlich von Schangnau (BE).

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kreuzgeschichteter Grobsandstein mit geringmächtigen Siltsteinzwischenlagen (unten) und Wechsellagerung von polymikten Konglomeratbänken mit Tonstein-Siltstein, sowie einzelne Sandsteinbänke (oben).
      Alter
      frühes Chattien - frühes Chattien
      Mächtigkeit
      Ca. 500 m am Typusprofil (Schlunegger 1995).
      Geografische Verbreitung
      Lokale Einheit, die gegen Westen graduell auskeilt und seitlich in die Formation der Granitischen Molasse übergeht.
      Typusregion
      Oberemmental (LU).
      Kommentar
      Im Gegensatz zu der hangenden Nagelfluh sind rote Granitgerölle selten.
      • «Uerscheli-Nagelfluh» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Uerscheli, südöstlich von Schangnau (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Abfolge im oberen Teil der Uerscheli-Formation (USM-I der Beichlen-Farneren-Schuppe) bestehend aus Konglomeratbänken, die mit 5 - 10 m mächtigen Tonstein-Silsteinsequenzen mit vereinzelten Sandsteinbänken wechsellagern. Hoher Anteil an Kieselkalkgeröllen und enthält häufig helle, muskovitreiche Granitgerölle.
        Alter
        frühes Chattien - frühes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Oberemmental (LU).
        Kommentar
        -
      • Fossilhorizont Bumbach-1 Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Buembachgrabe (BE), 3,5 km WSW Schangnau

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        gültig
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Fossilhorizont im Uerscheli-Sandstein (oder an der Basis der Uerscheli-Nagelfluh, je nach Autor ; Beichlen-Farneren-Schuppe) mit eine Säugetierfauna des Frühen Chattiens (MP25).
        Alter
        frühes Chattien - frühes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Uerscheli-Sandstein» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Bauernhaus Uerscheli, südöstlich Schangnau (BE)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Abfolge von bis zu 5 m mächtigen, oft amalgamierten Bänken aus kreuzgeschichtetem Grobsandstein mit zwischengelagerten, geringmächtigen Siltsteinlagen im unteren Teil der Uerscheli-Formation (USM-I der Beichlen-Farneren-Schuppe).
        Alter
        frühes Chattien - frühes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Oberemmental (LU).
        Kommentar
        -
    • «Untere Bunte Molasse» (der subalpine USM) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rotmergelfazies des unteren Teils der subalpine USM, mit untergeordnetem Kalksandstein und lokale Kalknagelfluh.
      Alter
      Chattien - Chattien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Ostschweiz (insb. Rigi-Rossberg und Thurtal/Stockberg-Nodrfuss).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Eine Typlokalität ist nicht festgelegt. Als Typprofile kommen im subalpinen Gebiet der Zentral- und Ostschweiz nur solche in Frage, wo der Kontakt mit der Unteren Meeresmolasse aufgeschlossen ist, d.h. Rigi- und Rossberg-Nordfuss einerseits und das Thurtal und Stockberg-Nordfuss anderseits (Habicht 1987).
    • Beichlen-Formation (sensu Schlunegger 1995) Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel der Bäuchlen = Beichle (LU) im Entlebuch

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mächtige Schichtabfolge an der Basis der subalpinen USM, die vorwiegend aus gebanktem, kristallinarmem Kalkkonglomerat besteht. Im peripheren Teil dieses Nagelfluhkomplexes wechsellagert feiner bis grober Sandstein unregelmässig mit buntem Mergel und Tonstein. Konglomeratbänke treten dann nur sporadisch auf.
      Alter
      spätes Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      230 m am Typusprofil (Schlunegger 1995).
      Geografische Verbreitung
      Schuttfächerzentrum im Gebiet der Farneren. Gegen SW und NE geht die Beichlen-Formation lateral in einen überwiegend siltigen Tonstein über und verzahnt sich mit der Molasse Rouge.
      Typusregion
      Entlebuch (LU).
      Kommentar
      -
    • Horw-Sandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
      Alter
      mittleres Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
      Typusregion
      Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      -
    • Grisigen-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grisige (LU), Horw

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.
      Alter
      frühes Rupélien - mittleres Rupélien
      Mächtigkeit
      400 - 600 m
      Geografische Verbreitung
      Ganze Subalpine Molasse von Genfersee bis Bodensee (sonst nur in Bohrungen nachgewiesen).
      Typusregion
      Umgebung von Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      Gilt als inkompetenter Abscherungshorizont für die Schuppen der Subalpine Molasse.
  • Hornbüel-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Hugel Hornbüelchnubel (LU) - Hasle

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Tektonisches Melange bestehend aus Horw-Sandstein, sowie Mergel, Sandstein und Konglomerat der USM.
    Alter
    Rupélien - spätes Oligozän
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Horw-Sandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
      Alter
      mittleres Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
      Typusregion
      Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      -
  • Schangnau-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    Schangnau
    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Zweitäusserste Zone der Subalpine Molasse, zwischen Zulg-Schuppe / Triangelzone (unten) und Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe (oben). Nur aus Granitischer Molasse bestehend (USM).
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    600-1400 m (Gasser 1966)
    Geografische Verbreitung
    Entlebuch (Gasser 1966), Honegg (Haldemann 1948), bis Schwarzenegg.
    Typusregion
    Emmental (BE)
    Kommentar
    -
    • Hombach-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hombach (BE), Schangnau

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Abfolge aus leicht verwitterndem, bläulichem bis grünlichem, oft grobem und Kohle-führendem, «granitischem» Knauersandstein, weichem grauem Sandstein, buntem Mergel und polymikter Nagelfluh. Während die Nagelfluh geringmächtiger und stärker von Sandsteinlagen durchsetzt ist als die Nagelfluhen der Blueme-Honegg-Beichlen-Schuppe, unterscheidet sie sich von den Konglomeraten der mittelländischen Molasse deutlich durch ihren Geröllbestand, geringere Gerölldurchmesser und die enge Vergesellschaftung mit Sandstein.
      Alter
      spätes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Im Hombachtobel (BE), am Oberlauf des Rötebachs (BE)
      Typusregion
      Emmental (BE)
      Kommentar
      Nach der von Schlunegger (1995, S. 55) vorgenommenen Definition werden die Hombach-Schichten der Formation der Granitischen Molasse zugerechnet.
      • Fossilhorizont Hombachtobel Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Hombachtobel (LU)

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Fossilfundstelle im Hombach-Member, mit eine Säugetierfauna und Gastropoden des späten Chattiens (MP28 nach Engesser 1990).
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Wolfsegg-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Jordisboden-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Jordisboden / Jordibruch (BE), an der Ostseite des Gurnigels

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Schiefrige, grünlichgraue, glimmerreiche Mergel mit zwischengelagerten feinkörnigen Sandsteinen der internsten Subalpinen Molasse (UMM-I) im Gurnigel-Gebiet.
      Alter
      Priabonien - Rupélien
      Mächtigkeit
      Ca. 1200 m (Gerber 1922) oder 1300 m (Blau 1966).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Gurnigel-Gebiet (BE).
      Kommentar
      Gehört zum "subalpinen Flysch" = UMM-I nach Blau (1966) und nicht zur UMM-II = Vaulruz-Mergel wie früher angenommen (Gerber 1925). Ähnlichkeit mit Mergeln im Gersterngraben (Gersterngraben-Formation, Rallig-Schichten).
      • «Marnes gris-souris» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Marne plastique finement litée, à passées silteuses, de la partie moyenne à supérieure de la Formation de Cucloz (base de la Molasse marine inférieure subalpine).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        130 m (Gabus 2000)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Schistes marno-micacés» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Alternance finement répétée de marne silteuse finement micacée et d'interlits gréseux à la base de la Molasse marine inférieure subalpine (base de la Formation de Cucloz), resp. de la Formation du Val d'Illiez = Formation d'Elm (flysch nord-helvétique).
        Alter
        frühes Oligozän - frühes Oligozän
        Mächtigkeit
        150 à max. 200 m (Schroeder & Ducloz 1955), 90 m (Gabus 2000)
        Geografische Verbreitung
        Morgins, Val d'Illiez, région de Collombey-Muraz-St.-Maurice, ...
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Les alternances pélitico-gréseuses distinguent ces niveaux des «Marnes à Globigérines» (Fm. de Stad) sous-jacentes, plus homogènes.
  • Fuchsegg-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Fuchsegg (BE), 1,5 km SW Wattenwil

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    spätes Oligozän - spätes Oligozän
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Gurnigel-Gebiet (BE)
    Kommentar
    -
    • Lienegg-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Lienegg (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kalknagelfluh der USM.
      Alter
      spätes Oligozän - Aquitanien
      Mächtigkeit
      Ca. 600 m am Fuss des östlichen Gürbetalhanges (Blau 1966).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Gurnigel-Gebiet (BE)
      Kommentar
      -
    • Öligraben-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Öligraben (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rasche laterale Wechsel der Lithologien, bestehend aus polymikter Nagelfluh, Sandstein und Mergel, sowie einzelnen kleinen Kohlenestern.
      Alter
      spätes Oligozän - spätes Oligozän
      Mächtigkeit
      Ca. 800 m an der Typlokalität, keilt östlich des Gürbetals aus (Blau 1966).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Gurnigel-Gebiet (BE)
      Kommentar
      -
  • Seftigschwand-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Seftigschwand (BE), 3 km W Wattenwil

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    lokaler Begriff (informell)
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    Aquitanien - Aquitanien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Habicht 1987: Nach W Fortsetzung ins obere Schwarzwassergebiet, von dort ins Freiburgische (Schmid 1970); nach Blau (1966: 17) «lässt sich die Seftigschwand-Schuppe mit gleichaltrigen Sedimenten wenigstens bis in die Gegend von Châtel-St. Denis verfolgen» (vgl. Abschnitt «Fossilinhalt und Alter»). Die Fortsetzung nach E ist ungeklärt (Falkenfluh-Antiklinale oder subalpine Molasse?, vgl. Blau 1966: 15).
    Typusregion
    Gurnigel-Gebiet (BE)
    Kommentar
    -
    • Studweid-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Studweid (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Sandstein und Mergel, mit untergeordneter polymikter Nagelfluh und Süsswasserkalk.
      Alter
      Aquitanien - Aquitanien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Gurnigel-Gebiet (BE)
      Kommentar
      -
  • Gibelegg-Schuppe Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel der Gibelegg (BE), 3 km SW Riggisberg

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Nördlichste (externste) und zugleich jüngste Schuppenzone der Subalpine Molasse im Gurnigel-Gebiet. Die Schichten fallen meistens zwischen 60 und 80° ein (steiler im Osten als im Westen).
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Von Gambach über die Gibelegg bis ins Gürbetal.
    Typusregion
    Gurnigel-Gebiet (BE)
    Kommentar
    -
    • Gibelegg-Formation

      Herkunft des Namens

      Gipfel der Gibelegg = Giebelegg (BE), 3 km südwestlich Riggisberg

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von polymikter Nagelfluh (Napf-Schüttung im unteren Teil) bzw. Kalknagelfluh (Guggisberg-Schüttung im oberen Teil), Sandsteinen und untergeordneten Mergeln.
      Alter
      Miozän - Miozän
      Mächtigkeit
      Wenige Meter südlich von Gambach und bis 700 - 800 m an der Gibelegg (davon 350 m aus dem nicht-marinen, jüngeren Teil).
      Geografische Verbreitung
      Gibelegg-Schuppe der Subalpinen Molasse (südlich Rüschegg).
      Typusregion
      Gibelegg (BE)
      Kommentar
      Rutsch's (1973) Gibelegg-Formation umfasst nur den jüngeren, nördlicheren Teil von Schmid's Gibelegg-Formation. Der ältere, südlichere Teil wird vom ersterwähnten Autor der Belpberg-Formation zugerechnet.
      • Fehli-Nagelfluh Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Fehli (BE), an der Gibelegg

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kalknagelfluh der Gibelegg-Formation, die als Basis der OSM betrachtet wurde. Marine Ablagerungen (Schwendelberg-Schichten) finden sich jedoch im Hangenden.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Ei-Fossilfundstelle Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Ei = Ey (BE) am Guggisberg

        Rang
        biostratigraphischer Horizont
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        ... marine Fossilien.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • écaille de Villarvolard Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Villarvolard (FR)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Du lac Léman au lac de Thoune.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Formation de Cucloz

      Herkunft des Namens

      Ruisseau de Cucloz (VD), 2,5 km N St-Légier (cf. Pont du Cucloz de l'autoroute A12)

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      späteres Synonym (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Série détritique de la base de la Molasse marine inférieure (UMM) subalpine affleurant entre Montreux et Semsales, constituée de schistes argileux sombres et de grès fins micacés avec des intercalations caractéristiques mais irrégulières de grès polymictes de teinte verdâtre («grès de type Cucloz»).
      Alter
      frühes Rupélien - frühes Rupélien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      La Formation de Cucloz borde d'un liséré continu les Préalpes externes entre Montreux, Semsales et Plasselb.
      Typusregion
      Rive gauche de la vallée de la Veveyse entre Châtel-St-Denis (FR) et St-Légier (VD).
      Kommentar
      -
      • Grès de Cucloz Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Ruisseau de Cucloz (VD), 2,5 km N St-Légier (cf. Pont du Cucloz de l'autoroute A12 + ferme et colline allongée)

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Grès micacés grossiers ou microbrèches polymictes, de teinte verdâtre caractéristique (débris andésitiques), du sommet de l'UMM-I.
        Alter
        Rupélien - Rupélien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Bande de Flysch(s) au front des Préalpes: Les Voirons [micropoudingues de l'écaille de Bellevue: Lombard 1937 et 1940], Veveyse (y compris Cucloz), Les Alpettes, Bassin de Bulle, base NW de la Berra (Corminboeuf 1959)
        Typusregion
        Rive gauche de la vallée de la Veveyse entre Châtel-St-Denis et St-Légier.
        Kommentar
        -
      • «Marnes gris-souris» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Marne plastique finement litée, à passées silteuses, de la partie moyenne à supérieure de la Formation de Cucloz (base de la Molasse marine inférieure subalpine).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        130 m (Gabus 2000)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Schistes marno-micacés» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Alternance finement répétée de marne silteuse finement micacée et d'interlits gréseux à la base de la Molasse marine inférieure subalpine (base de la Formation de Cucloz), resp. de la Formation du Val d'Illiez = Formation d'Elm (flysch nord-helvétique).
        Alter
        frühes Oligozän - frühes Oligozän
        Mächtigkeit
        150 à max. 200 m (Schroeder & Ducloz 1955), 90 m (Gabus 2000)
        Geografische Verbreitung
        Morgins, Val d'Illiez, région de Collombey-Muraz-St.-Maurice, ...
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Les alternances pélitico-gréseuses distinguent ces niveaux des «Marnes à Globigérines» (Fm. de Stad) sous-jacentes, plus homogènes.
  • écaille de La Pattaz - La Holena Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Grès de Vaulruz

      Herkunft des Namens

      Vaulruz (FR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Partie sommitale de la Molasse marine inférieure (UMM), constituée de grès micacé, glauconieux, pyriteux, gris bleuâtre, en assises, en dalles ou plaquettes.
      Alter
      frühes Rupélien - Rupélien
      Mächtigkeit
      20-30 m (Boegli 1972).
      Geografische Verbreitung
      Vaulruz, Riaz, Echarlens, Vuippens, Champotey/Corbières.
      Typusregion
      Molasse subalpine de Suisse romande
      Kommentar
      -
    • Marnes de Vaulruz

      Herkunft des Namens

      Vaulruz (FR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      frühes Rupélien - Rupélien
      Mächtigkeit
      Quelques dizaines de mètres à 300 m environ (Boegli 1972).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Molasse subalpine de Suisse romande
      Kommentar
      -
  • écaille de Champotey-Ramsera Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Champotey (FR) et La Ramsera (FR)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Grès de Vaulruz

      Herkunft des Namens

      Vaulruz (FR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Partie sommitale de la Molasse marine inférieure (UMM), constituée de grès micacé, glauconieux, pyriteux, gris bleuâtre, en assises, en dalles ou plaquettes.
      Alter
      frühes Rupélien - Rupélien
      Mächtigkeit
      20-30 m (Boegli 1972).
      Geografische Verbreitung
      Vaulruz, Riaz, Echarlens, Vuippens, Champotey/Corbières.
      Typusregion
      Molasse subalpine de Suisse romande
      Kommentar
      -
  • écaille de Vaulruz Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Vaulruz (FR)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Molasse Rouge Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Nom dérivé de la couleur rouge localement prédominante (en réalité souvent plutôt bariolée, parfois aussi grise).
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Alternance de marne et de siltite de couleur rouge violacée à gris jaunâtre («Bunte Mergel»), localement avec intercalations lenticulaires de grès calcaire finement plaqueté. Les marnes grises et grès calcaires dominent à la base.
      Alter
      spätes Rupélien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      Environ 500 m dans la région lémanique (Arn et al. 2005), atteint environ 750-800 m dans le sondage Savigny-1 (Weidmann 1988). 40 m à Weggis contre plus de 400 m à Küssnacht (Hantke 2006).
      Geografische Verbreitung
      Large bande entre Molasse Subalpine et partie SE de la Molasse du Plateau affleurant de la région lémanique à ... La Molasse Rouge réapparaît également au pied du Jura, associée localement à des niveaux de calcaire lacustres ou de gompholite.
      Typusregion
      Région lémanique, entre Morges et Vevey (VD).
      Kommentar
      -
      • «Untere Bunte Molasse» (subjurassiche USM-I) Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Formation
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Fossilarmer, mässig zementierter, häufig knaueriger Sandstein mit zahlreichen Zwischenlagen von rotem oder bunt (ocker, rostrot bis grün) geflecktem, z.T. sandigem Mergel. Die Sandsteinbänke zeigen teilweise eine erosive Basis und können im mittleren Abschnitt der Abfolge gelegentlich auch Bitumen führen (Ölsandstein). Innerhalb der Sandstein-Mergel-Serie sind weiter Siltlagen, schwarzer Tonmergel, feine Kohlesplitter sowie typische pedogene Horizonte mit Karbonatkonkretionen (Caliche) anzutreffen.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        EWS-Bohrung Oftringen: ca. 340 m, Tiefbohrung Altishofen: ca. 270 m ; 150 m im Norden bis ca. 300 m im SW (Gerber & Wanner 1984, Bitterli et al. 2011).
        Geografische Verbreitung
        Subjurassische Molasse zwischen Solothurn und Aarau.
        Typusregion
        Westschweiz
        Kommentar
        -
        • «Kalksandstein-Serie» (von Aarwangen) Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Murgtal (BE) NE Aarwangen

          Rang
          lithostratigraphische Formation
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Trennende, glimmerreiche Abfolge zwischen der Unteren und Oberen Bunten Molasse, bestehend aus gelbgrauem Kalksandstein mit zwischengelagertem, grauem und buntem, geschichtetem, oft schieferigem Mergel. Charakteristisch für diese Abfolge sind dunkle, sandige Mergellagen.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          Ca. 100 m (Bitterli et al. 2011).
          Geografische Verbreitung
          An der Aare bei Meiniswil (BE) und dem Elektrizitätswerk Bannwil (BE), entlang der Murg zwischen Kiltberg (BE) und Hohwart (AG), in Seitenbächen der Aare bei Murgenthal (AG) und Riken (AG).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Murgenthaler Ölsande» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Aareufer bei Murgenthal (AG)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Ölimprägnierter Sandstein der mittleren Unteren Bunten Molasse, ca. 100 - 200 m über der Aarwanger Molasse.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Molasse Rouge du Pied-du-Jura Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unité basale de l'USM du Plateau, constituée principalement de marnes bariolées sableuses entrecoupées de niveaux gréso-micacés. Présence locale de conglomérats à éléments calcaires (gompholites).
        Alter
        spätes Rupélien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Frange du Plateau suisse située au pied du Jura (zone subjurassienne).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Grès de Mathod Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Mathod (VD)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Niveau gréseux au sommet de la Molasse Rouge, à la transition avec les Grès et Marnes Gris à Gypse sus-jacents.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          Au moins 12 m au nod de la plaine de l'Orbe (Jordi 1995). Environ 20 m dans le sondage Noréaz-1 (Berger et al. 1986).
          Ressaut formé par le Grès de Mathod au sommet des Marnes bariolées s.l., à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sus-jacents (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
          Ressaut formé par le Grès de Mathod au sommet des Marnes bariolées s.l., à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sus-jacents (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
          Alternance de bancs gréseux et d'interbancs marneux des Grès de Mathod (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
          Alternance de bancs gréseux et d'interbancs marneux des Grès de Mathod (Ependes, coord. 2536410 / 1176770 ; 22.04.2015 – A. Morard).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Marnes bariolées» s.str. Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Série de marnes bigarrées (rouges, violettes, vert olive ou gris-bleu) comprise entre les Grès de Goumëns (ou passant latéralement à ceux-ci) et le Grès de Mathod. Vers le haut, minces niveaux de calcaire d'eau douce bitumineux et de marnes charbonneuses palustres.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          130-200 m dans la région d'Yverdon, épaisseur plus faible vers le sud où le faciès des Grès de Goumoëns est plus développé (Jordi 1995). 45 m dans la marnière de Calamin (Jordi 1955).
          Geografische Verbreitung
          Westschweiz, südlich bis über Genf hinaus.
          Typusregion
          Umgebung von Yverdon (VD)
          Kommentar
          -
        • Grès de Goumoëns Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Goumoëns-le-Jus (VD)

          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grès massifs à stratification entrecroisée formant des niveaux lenticulaires dans la partie inférieure de la Molasse rouge. Rares intercalations conglomératiques à galets de calcaires («gompholite»).
          Alter
          frühes Chattien - frühes Chattien
          Mächtigkeit
          120-180 m dans le secteur du Talent (Jordi 1995), environ 100 m au sud de Bavois (Maurer 1983). 60 m dans le sondage Noréaz-1 (Berger et al. 1986).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Gorges du Talent (VD)
          Kommentar
          -
          • niveau fossilifère Talent-13 Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            vallon du Talent (VD)
            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            gültig
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Niveau fossilifère au sein du Grès de Goumoëns (Molasse rouge), avec une faune de micromammifères du Chattien précoce (MP25).
            Alter
            frühes Chattien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
        • «Molasse Rouge basale» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphisches Member
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Marnes rouges et calcaires lacustres de la base de l'USM, situés sous le premier intervalle gréseux (Grès de Goumoëns). Présence locale de gompholithes.
          Alter
          spätes Rupélien - frühes Chattien
          Mächtigkeit
          30-40 m dans le vallon du Talent, réduit à 3-4 m dans la région d'Yverdon (Jordi 1995). 30 m dans le sondage Coudray-Dessous (Weidmann in Jordi 1995).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
          • niveau fossilifère Talent-7 Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            vallon du Talent
            Rang
            biostratigraphischer Horizont
            Status
            gültig
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Niveau fossilifère situé dans un mince horizon calcaire et charbonneux palustre situé juste sous la base des Grès de Goumoëns s.str. (Molasse rouge basale). Daté par sa faune de micromammifères du passage Rupélien/Chattien (MP24).
            Alter
            spätes Rupélien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            -
            Geografische Verbreitung
            -
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
          • «Calcaires d'eau douce inférieurs» Detailanzeige

            Herkunft des Namens
            -
            Rang
            lithostratigraphische Subgruppe
            Status
            inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
            Gültiger Name
            Kurzbeschreibung
            Affleurements isolés de calcaire d'eau douce à la base de la Molasse Rouge du Pied-du-Jura, souvent associés à des brèches/gompholites et/ou aux dépôts sidérolithiques.
            Alter
            spätes Rupélien - frühes Chattien
            Mächtigkeit
            0 à env. 10 m (Donzeau et al. 1997)
            Geografische Verbreitung
            Pied-du-Jura. Biseautage en direction du SE.
            Typusregion
            -
            Kommentar
            -
            • Calcaire d'eau douce de Trois Rods Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Ferme de Trois Rods (NE)

              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Calcaire d'eau douce à Helix (Wenzia) ramondi et charophytes, présent à la base de la Molasse Rouge dans la région de Boudry.
              Alter
              frühes Chattien - frühes Chattien
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              -
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
            • Calcaire d'eau douce d'Orbe Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Orbe (VD)

              Rang
              lithostratigraphische Einheit
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              Calcaire bitumineux, très dur et compact, à interlits marneux renfermant des Characées. Le toit de l'unité montre des traces d'érosion et est recouvert d'une couche terreuse jaune et ferrugineuse.
              Alter
              spätes Eozän - frühes Oligozän
              Mächtigkeit
              -
              Geografische Verbreitung
              Unité restreinte à l'anticlinal d'Orbe.
              Typusregion
              Pied du Jura vaudois.
              Kommentar
              -
            • Calcaire d'eau douce de Grilly Detailanzeige

              Herkunft des Namens

              Grilly (France), SW Divonne-les-Bains

              Rang
              lithostratigraphische Formation
              Status
              lokaler Begriff (informell)
              Gültiger Name
              Kurzbeschreibung
              -
              Alter
              Rupélien - Rupélien
              Mächtigkeit
              1m à la localité-type (Jayet 1964), 18 m dans le sondage Messery-1 (Arn et al. 2005)
              Geografische Verbreitung
              Occurence sporadique à Grilly (voie ferrée au SW et route de Mourex) et Arbère.
              Typusregion
              -
              Kommentar
              -
      • Molasse Rouge de Lutry Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Lutry (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        frühes Chattien - frühes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Annemasse-La-Roche?
        Typusregion
        Vallon de la Lutrive (VD).
        Kommentar
        -
      • Molasse Rouge de Vevey Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Vevey (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Unité basale de l'USM subalpine, constituée principalement de marne bariolée (dominance rouge violacée à grise), micacée, silteuse à finement sableuse. De petits niveaux de grès marneux et de concrétions calcaires s'y intercalent.
        Alter
        frühes Chattien - frühes Chattien
        Mächtigkeit
        Entre 40 m (Seeuferwald) et plus de 400 m (Gürschbach) au Rigi (Stürm 1973, Hantke 2006): ; environ 300 m plus à l'est (Ochsner 1935, Habicht 1943 et 1945).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Vallée de la Veveyse (VD).
        Kommentar
        La Molasse rouge de Vevey comprend beaucoup moins d'argile et plus d'assises gréseuses que son équivalent distal, la Molasse rouge de Lutry.
      • Molasse Rouge de Monthey Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Monthey (VS)

        Rang
        lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schistes bariolés de vert et de rouge avec quelques niveaux de grès rubéfiés ou gris à ciment calcaire.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Plus de 300 m (Lugeon & Gagnebin 1941). 150 à max. 200 m (Schroeder & Ducloz 1955).
        Geografische Verbreitung
        Massongex, Monthey, Val d'Illiez (Vièze de Morgins et région de Troistorrent).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Absence d'éléments pyroclastiques dans les grès.
    • Horw-Sandstein Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Horw (LU)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Harte, gebankte bis z.T. plattige Abfolge aus blau- oder dunkelgrauem, gut sortiertem, parallel laminiertem, fein- bis mittelkörnigem Glimmer-führendem Kalksandstein mit Einschaltungen von grauem und buntem Mergel. An manchen Aufschlüssen können Wellenrippeln beobachtet werden. Weiter finden sich im unteren Teil Pflanzenreste und dm-dicke Kohleschmitze.
      Alter
      mittleres Rupélien - spätes Rupélien
      Mächtigkeit
      10 - 25 m im Gebiet Farnere-Beichlen (Holliger 1955), 21 - 50 m im Gebiet Beichlen-Lochsitenberg (Fröhlicher 1933).
      Geografische Verbreitung
      Zentral- und Westschweiz (regional als Vaulruz-Sandstein bezeichnet).
      Typusregion
      Um Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      -
    • Grisigen-Mergel Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Grisige (LU), Horw

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rauchgrauer bis olivgrauer, Ostrakoden-führender, schiefriger Mergel mit muscheligem Bruch. Im obersten Teil setzen dünnplattige, glimmerreiche Kalksandsteinbänke, z.T. mit Pflanzenresten und Fischschuppen («Meletta»), ein.
      Alter
      frühes Rupélien - mittleres Rupélien
      Mächtigkeit
      400 - 600 m
      Geografische Verbreitung
      Ganze Subalpine Molasse von Genfersee bis Bodensee (sonst nur in Bohrungen nachgewiesen).
      Typusregion
      Umgebung von Horw (LU), im Westen zwischen Steinibach und Widenbach, im Osten auf der Biregg-Halbinsel.
      Kommentar
      Gilt als inkompetenter Abscherungshorizont für die Schuppen der Subalpine Molasse.
  • écaille du Gérignoz - La Roche Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Ruisseau Le Gérignoz (FR), 5 km NNW Bulle

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    -
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • écaille de la Gisettaz Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      tektonische Schuppe
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Molasse à Charbon Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Succession cyclique de grès calcaires, grès marneux, marnes, argiles charboneuses et calcaires d'eau douce.
      Alter
      spätes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      Environ 500 m dans le bassin charbonnier Belmont-Paudèze et le sondage Savigny-1 ; environ 600 m dans le ruisseau de St Amour (sommet non visible).
      Geografische Verbreitung
      Région Belmont-Paudèze. Vers le NE on distingue deux alignements parallèles: zone du Flon (Châtillens, Oron) et zone de la Mionnaz (Rochette, Moulin Monod, Rivaz, Semsales).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Grand Filon»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Terme de carrier désignant le filon principal exploité dans la Molasse à Charbon de Paudex-Belmont.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        24 cm (Zollikofer 1853), 10 cm en moyenne (Ritter 1925).
        Geografische Verbreitung
        Paudex-Belmont (VD).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Petit Filon»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Terme de carrier désignant le mince filon de lignite inférieur de la Molasse à Charbon de la région de Paudex-Belmont.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        9 cm (Zollikofer 1853)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Formation du Gérignoz»

      Herkunft des Namens

      Ruisseau Le Gérignoz = Le Gérigno (FR), 5 km NNW Bulle

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Série tectonisée de l'écaille du Gérignoz, comprenant des marnes bigarrées avec intercalations régulières de grés micacé grumeleux (tendant à disparaître vers le haut), ainsi que des passées locales de charbon associé à des calcaires d'eau douce.
      Alter
      spätes Chattien - frühes Aquitanien
      Mächtigkeit
      2000-3000 m (Mornod 1945) ; épaisseur apparente de plus de 2000 m (Boegli 1972).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Gibloux (FR)
      Kommentar
      Mornod (1945) englobe dans cette unité l'ensemble du «Chattien supérieur» (Molasse à charbon incluse) de la Molasse subalpine entre le Léman et la Sarine. Ce terme désigne donc la partie supérieure de l'USM-I, au-dessus de la Molasse rouge. Au sens strict, et en se basant sur la coupe-type, elle ne comprend que les niveaux compris entre la Molasse rouge de Chaffa et la Molasse à charbon véritable, soit uniquement la «Formation du Gérignoz moyenne» de de Beaumont & Weidmann 1981).
      • «Formation du Gérignoz supérieure»

        Herkunft des Namens

        Ruisseau Le Gérignoz (FR), 5 km NNW Bulle

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Série lacustre grise de la partie externe (NNW) de l'écaille du Gérignoz, principalement argileuse, avec quelques chenaux de grès fins et de minces niveaux de charbon et de calcaire d'eau douce.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Formation du Gérignoz moyenne»

        Herkunft des Namens

        Ruisseau Le Gérignoz (FR), 5 km NNW Bulle

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Série fluviatile marno-gréseuse beige de la partie interne (SSE) de l'écaille du Gérignoz, avec nombreux paléosols.
        Alter
        spätes Oligozän - spätes Oligozän
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Correspond aux niveaux de la coupe-type originale et doit donc seule être considérée pour la définition de la Formation du Gérignoz s.s.
      • «Formation du Gérignoz inférieure»

        Herkunft des Namens

        Ruisseau Le Gérignoz (FR), 5 km NNW Bulle

        Rang
        tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Série fluviatile beige à légèrement rougeâtre, principalement gréseuse, de la partie médiane de l'écaille du Gérignoz, avec rares paléosols marno-gréseux noirs.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Couches de Chaffa» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Ruines du château de Chaffa (FR)

      Rang
      tektonisch-begrenzte lithostratigrafische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Molasse rouge subalpine, constituée de marnes bariolées (jaune, violet et orange), avec grès subordonnés (parfois grossiers). Absence de véritables niveaux de conglomérat, de calcaire et de charbon.
      Alter
      frühes Chattien - frühes Chattien
      Mächtigkeit
      Plus de 400 m dans la région-type (Boegli 1972), jusqu'à 1000 m au pied de la Berra (Emmenegger 1962).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Basse Gruyère (région de Bulle, FR).
      Kommentar
      -
  • écaille de Vevey-Evian Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    Vevey (VD)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    L'écaille de Vevey-Evian est consitutée exclusivement de Molasse Rouge de Vevey. Son front, la faille de la Veveyse, recoupe successivement les écailles du Mont Pèlerin, de Lavaux et de Cully. Elle est séparée du front des unités préalpines par deux étroites écailles d'UMM.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    L'Ecaille de Vevey-Evian s'étend jusqu'au SE d'Evian (F), où elle est reprise à la fois par le front de chevauchement des nappes de Flyschs et l'Accident Trossy - Dranse - Publier. Au NE...?
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Molasse Rouge de Vevey Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Vevey (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unité basale de l'USM subalpine, constituée principalement de marne bariolée (dominance rouge violacée à grise), micacée, silteuse à finement sableuse. De petits niveaux de grès marneux et de concrétions calcaires s'y intercalent.
      Alter
      frühes Chattien - frühes Chattien
      Mächtigkeit
      Entre 40 m (Seeuferwald) et plus de 400 m (Gürschbach) au Rigi (Stürm 1973, Hantke 2006): ; environ 300 m plus à l'est (Ochsner 1935, Habicht 1943 et 1945).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Vallée de la Veveyse (VD).
      Kommentar
      La Molasse rouge de Vevey comprend beaucoup moins d'argile et plus d'assises gréseuses que son équivalent distal, la Molasse rouge de Lutry.
  • écaille du Mont Pèlerin Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Mont Pèlerin (VD)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    L'écaille du Mont Pèlerin est constituée de Molasse Rouge de Vevey et de Poudingue du Mont Pèlerin. Elle est séparée de l'écaille de Lavaux par la faille du Bois du Tey à sa base (au NW), tandis que la faille de la Veveyse la sépare de l'écaille de Vevey-Evian à son sommet (au SE).
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Poudingue du Mont-Pèlerin Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Mont Pèlerin (VD), voir aussi Parc géologique (Gymnase intercantonal de la Broye)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      unbekannter Status
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Poudingue calcaire de l'épandage homonyme, formé de bancs épais de 1 à 10 m et latéralement très continus, alternant avec des marnes silteuses et de fins niveaux de grès argileux.
      Alter
      frühes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      L'épaisseur de la formation doit dépasser 1000 m en secteur proximal, environ 400 m sont visibles sur la feuille Lausanne. (Weidmann 1988)
      Région-type du poudingue du Mont-Pèlerin
      Région-type du poudingue du Mont-Pèlerin
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • Grès d'Attalens

        Herkunft des Namens

        Attalens (FR)

        Rang
        undefiniert
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Niveau de grès grossier dur intercalé dans le Poudingue du Mont-Pèlerin.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Exploité comme pierre à pavés et pierre de construction.
    • Molasse Rouge de Vevey Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Vevey (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Unité basale de l'USM subalpine, constituée principalement de marne bariolée (dominance rouge violacée à grise), micacée, silteuse à finement sableuse. De petits niveaux de grès marneux et de concrétions calcaires s'y intercalent.
      Alter
      frühes Chattien - frühes Chattien
      Mächtigkeit
      Entre 40 m (Seeuferwald) et plus de 400 m (Gürschbach) au Rigi (Stürm 1973, Hantke 2006): ; environ 300 m plus à l'est (Ochsner 1935, Habicht 1943 et 1945).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Vallée de la Veveyse (VD).
      Kommentar
      La Molasse rouge de Vevey comprend beaucoup moins d'argile et plus d'assises gréseuses que son équivalent distal, la Molasse rouge de Lutry.
  • écaille de Lavaux Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    L'écaille de Lavaux, constituée de Grès de la Cornalle, est séparée de l'écaille de Cully par la daille de Riex-Bahyse à sa base, tandis que la faille du Bois du Tey la sépare de l'écaille du Mont Pèlerin à son sommet.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Vers le nord, la faille de Riex–Bahyse semble contourner et déterminer le pied nord-ouest du promontoire de la Tour de Gourze, et pourrait constituer la suite, ou un relais, de la faille Mionne–Grenet (feuille Châtel-St-Denis, WEIDMANN et al. 1993), qui est également jalonnée de lambeaux de Molasse rouge à la base des Grès de la Cornalle. L'écaille peut être suivie sous le lac sur 6-7 km jusqu'au large de Maxilly-Lugrin (F), où elle est coupée obliquement selon une direction E-W par un accident plus interne.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Grès de la Cornalle Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      La Cornalle (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Le Grès de la Cornalle représente un faciès intermédiaire de l'épandage du Pèlerin, entre le Poudingue du Mont-Pèlerin lui-même (proximal) et la Molasse à charbon (distale). Il comprend une alternance de marnes plus ou moins silteuses et de grés calcaires bien cimentés en bancs métriques.
      Alter
      spätes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      environ 750-1000 m en position distale ou latérale, plus de 1200 m en position proximale (la base et le sommet de la formation n'affleurent pas) (Weidmann 1988)
      Grès de la Cornalle à la localité-type
      Grès de la Cornalle à la localité-type
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Wurde wahrscheinlich in der geologischen Literatur teilweise der Molasse à Charbon (M. à Lignites) (e.g. HEER 1859, RITTER 1924 und 1925) zugerechnet oder teilweise als Molasse rouge kartiert (SCHARDT et al. 1899: Karte) oder als solche erwähnt (HEER 1859, JACCARD 1869, SCHARDT 1900).
  • écaille de Cully Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    Cully (VD)

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    L'écaille de Cully est constituée de Grès de la Cornalle (Chattien tardif) chevauchant vers le NW sur la Molasse Rouge de Lutry (Chattien précoce) de l'écaille de Lutry-Thonon par l'intermédiaire de la faille de Grandvaux. La faille de Riex-Bahyse la sépare vers le haut (au SE) des Grès de la Cornalle de l'écaille de Lavaux.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Extension jusqu'au NNW d'Evian, où l'Ecaille est recoupée obliquement selon une direction E-W par un accident plus interne. Vers l'ouest, il vient buter latéralement contre le secteur élargi de l'écaille de Lutry-Thonon, par l'intermédiaire de l'Accident Trossy - Dranse - Publier (décrochement sénèstre).
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Grès de la Cornalle Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      La Cornalle (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Le Grès de la Cornalle représente un faciès intermédiaire de l'épandage du Pèlerin, entre le Poudingue du Mont-Pèlerin lui-même (proximal) et la Molasse à charbon (distale). Il comprend une alternance de marnes plus ou moins silteuses et de grés calcaires bien cimentés en bancs métriques.
      Alter
      spätes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      environ 750-1000 m en position distale ou latérale, plus de 1200 m en position proximale (la base et le sommet de la formation n'affleurent pas) (Weidmann 1988)
      Grès de la Cornalle à la localité-type
      Grès de la Cornalle à la localité-type
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Wurde wahrscheinlich in der geologischen Literatur teilweise der Molasse à Charbon (M. à Lignites) (e.g. HEER 1859, RITTER 1924 und 1925) zugerechnet oder teilweise als Molasse rouge kartiert (SCHARDT et al. 1899: Karte) oder als solche erwähnt (HEER 1859, JACCARD 1869, SCHARDT 1900).
  • écaille de Lutry-Thonon Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Excavations autoroutières de Lutry (VD), E Lausanne

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Dans sa partie suisse, l'écaille de Lutry-Thonon est constituée uniquement de Molasse Rouge. Elle est séparée de l'écaille de Belmont par la faille de la Lutrive à sa base (au NW), tandis que la faille de Grandvaux la sépare de l'écaille de Cully à son sommet (au SE). Dans sa partie française elle semble être l'unique écaille de la Molasse subalpine et comprend, en plus de la Molasse Rouge, les Grès et Marnes Gris à Gypse et la Molasse Grise de Lausanne.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Extension au SW jusqu'à, le front de l'écaille traverse Annemasse (F), et est reprise par un accident décrochant au niveau d'Annecy (F). Extension au NE...?
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Molasse grise de Lausanne Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Lausanne (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      USM-II de Suisse occidentale, constituée d'une succession de séquences chenalisées, latéralement discontinues, avec alternance de grès tendres à ciment calcaréo-argileux et de marnes silteuses subordonnées, souvent bariolées («Grès et marnes bigarrés»). Présence locale de calcaires d'eau douce et d'un niveau de bentonite (Bois-Genoud).
      Alter
      Aquitanien - frühes Burdigalien
      Mächtigkeit
      800 m en secteur distal, jusqu'à 1030-1100 m en secteur proximal (Weidmann 1988)
      Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
      Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
      Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
      Molasse grise de Lausanne, carrière de Bois-Genoud
      Molasse grise de Lausanne
      Molasse grise de Lausanne
      Geografische Verbreitung
      Suisse occidentale (de Genève à Morat, en passant par Yverdon et Wallenried). La Molasse grise subalpine dessine une longue bande subverticale depuis la Paudèze jusqu'à Moudon).
      Typusregion
      Région lausannoise (Flon lausannois, Tunnel, Borde Signal de Sauvabelin, Bois-de-Vaux, Bois-Genoud) et Jorat
      Kommentar
      -
      • Bentonite de Bois-Genoud Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        carrière de Bois-Genoud, Romanel-sur-Lausanne (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Grès de Clamagnaulaz

        Herkunft des Namens

        Fin de Clamagnaulaz (FR), Montagny

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Faciès à prédominance gréseuse (remplissage de chenaux) de la Molasse grise de Lausanne (principalement dans la partie supérieure de la formation selon Rumeau 1954 et Becker 1972).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Terme à abandonner (Berger 1985): la séparation des Couches de l'Arbogne, plus marneuses, ne se justifie pas, les concentrations de grès étant dues à la présence locale de chenaux.
      • Couches de l'Arbogne

        Herkunft des Namens

        Pont de l'Arbogne, Montagny (FR)

        Rang
        petrographische Fazies
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Faciès à prédominance marneuse de la Molasse grise de Lausanne, composé d'une alternance de marnes bariolées, grès marneux et grès calcaires durs (principalement dans la partie inférieure de la formation selon Rumeau 1954 et Becker 1972).
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        Le long de l'Arbogne entre Corcelles-près-Payerne (VD) et Montagny (FR)
        Kommentar
        Terme à abandonner (Berger 1985): la séparation des Grès de Clamagnaulaz, plus gréseux (présence locale de chenaux), ne se justifie pas.
      • Grès de Cuarny Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Cuarny (VD), près d'Yverdon

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        informeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Niveau gréseux à microconglomératique situé à la base de la Molasse grise de Lausanne, à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse (GMGG) sous-jacents: grès micacés riches en épidote, plaquetés, à stratification entrecroisée.
        Alter
        Aquitanien - Aquitanien
        Mächtigkeit
        30-40 m dans la région d'Yverdon (Jordi 1995)
        Le Grès de Cuarny forme un ressaut à la base des «Grès et marnes bigarrés» (= Molasse grise de Lausanne), à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sous-jacents. (Gressy/VD, coord. 2538650 / 1177650 ; 22.04.2015 – A. Morard)
        Le Grès de Cuarny forme un ressaut à la base des «Grès et marnes bigarrés» (= Molasse grise de Lausanne), à la transition avec les Grès et marnes gris à gypse sous-jacents. (Gressy/VD, coord. 2538650 / 1177650 ; 22.04.2015 – A. Morard)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Grès et Marnes Gris à Gypse» (GMGG) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Molasse gypsifère de la partie médiane de l'USM de Suisse occidentale, caractérisée par la prédominance de marnes grises contenant du gypse fibreux. Des grès fins bien lités sont intercalés, de même que de minces bancs de calcaire lacustre et de dolomie, avec quelques filonnets de charbon.
      Alter
      spätes Chattien - frühes Aquitanien
      Mächtigkeit
      60-70 m au SE de la plaine de l'Orbe (Jordi 1955), 153 m dans le forage de Cuarny (121 m sans les calcaires d'eau douce et dolomie), au moins 173 m dans la Morges (Vernet 1956), environ 235 m dans le forage Romanens-I (Maurer & Nabholz 1980), 291 m dans le forage de Thônex (Jenny et al. 1995), max. 200-300 m (Kissling 1974).
      Niveaux de gypse dans les Grès et marnes gris à gypse (Moulin de Gressy, coord. 2539020 / 1178130 ; 22.04.2015 – A. Morard).
      Niveaux de gypse dans les Grès et marnes gris à gypse (Moulin de Gressy, coord. 2539020 / 1178130 ; 22.04.2015 – A. Morard).
      Geografische Verbreitung
      Ensemble de la Suisse occidentale (région genevoise et France voisine, vallons du Talent et de la Morges, plaine de l'Orbe et région d'Yverdon, région neuchâteloise) jusqu'au NE de Berne (Bohrung Ruppoldsried, Schlanke et al. 1978). Les influences saumâtres au sein de l'USM sont donc limitées à la partie sud-occidentale de la Molasse du Plateau.
      Typusregion
      Région d'Yverdon (VD).
      Kommentar
      Les variations de faciès observées entre les forages Chapelle, Courtion, Romanens, Sorens et Linden illustrent les difficultés de corrélation entre régions distales et proximales. Cela explique en partie les divergences quant à l'épaisseur et à la position en profondeur du «Chattien supérieur» selon les auteurs.
      • «Marnes à gypse supérieures»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Partie supérieure des «Grès et Marnes Gris à Gypse» (au-dessus de l'horizon repère des Couches de Tillerée), plus pauvre en gypse.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        30-40 m dans la région d'Yverdon (Gabus et al. 1974)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Couches de Tillerée Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Tillerée / Ruisseau de la Mottaz (VD), 1 km S Ependes

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Horizon repère sombre d'extension locale constitué de marnes argileuses, charbonneuses ou silteuses, avec pyrite finement dispersée et abondants mollusques d'eau douce. Il sépare les Grès et Marnes Gris à Gypse en deux niveaux gypso-marneux, l'inférieur étant plus riche en gypse.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        1-1,4 m dans la région d'Yverdon (Gabus et al. 1974).
        Geografische Verbreitung
        SE de la Plaine de l'Orbe
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Marnes à gypse inférieures»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Partie médiane des «Grès et Marnes Gris à Gypse» (entre la «Série des calcaires d'eau douce et dolomie» et l'horizon repère des Couches de Tillerée), relativement riche en gypse.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • Grès de Belmont Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Belmont-sur-Yverdon (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Grès à éléments gypseux situé dans la partie inférieure des Grès et Marnes Gris à Gypse, sous les Couches de Tillerée.
          Alter
          spätes Chattien - spätes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          Région d'Yverdon (VD).
          Kommentar
          Le contenu pétrographique et la position stratigraphique des Grès de Belmont permettent à Jordi (1955) de les rattacher aux Grès et Marnes Gris à Gypse. Ils ne se corrèlent donc pas aux Grès de Cuarny, comme le pensaient Althaus (1947) et Heim & Hartmann (1919).
      • Grès de St-Sulpice

        Herkunft des Namens

        St-Sulpice (VD)

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Série des calcaires d'eau douce et dolomie» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Episode lacustre intercalé entre la Molasse rouge et les Grès et Marnes Gris à Gypse dans le Gros-de-Vaud.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        20-35 m (Jordi 1995)
        Geografische Verbreitung
        Gros-de-Vaud
        Typusregion
        Gros-de-Vaud
        Kommentar
        -
        • Couches à cyrènes du Moulin d'Eclagnens Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Moulin d'Eclagnens (VD)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          frühes Chattien - frühes Chattien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Calcaire d'eau douce de Sous-Vélaz Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • Molasse Rouge de Lutry Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Lutry (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      frühes Chattien - frühes Chattien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Annemasse-La-Roche?
      Typusregion
      Vallon de la Lutrive (VD).
      Kommentar
      -
  • écaille de Belmont Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Tunnels autoroutiers de Belmont (VD), E Lausanne

    Rang
    tektonische Schuppe
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    L'écaille de Belmont, constituée de Molasse Rouge et de Molasse à Charbon, est délimitée à sa base (au NW) par l'accident de la Paudèze qui constitue le front de la Molasse subalpine. A son sommet (vers le SE), elle est séparée de l'écaille de Lutry-Thonon par la faille de la Lutrive.
    Alter
    -
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Terminaison occidentale de l'écaille au large (NW) de Thonon (F), liée à celle de l'accident de la Paudèze. Raccord vers le NE avec l'écaille du Gérignoz-La Roche.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • Molasse à Charbon Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Succession cyclique de grès calcaires, grès marneux, marnes, argiles charboneuses et calcaires d'eau douce.
      Alter
      spätes Chattien - spätes Chattien
      Mächtigkeit
      Environ 500 m dans le bassin charbonnier Belmont-Paudèze et le sondage Savigny-1 ; environ 600 m dans le ruisseau de St Amour (sommet non visible).
      Geografische Verbreitung
      Région Belmont-Paudèze. Vers le NE on distingue deux alignements parallèles: zone du Flon (Châtillens, Oron) et zone de la Mionnaz (Rochette, Moulin Monod, Rivaz, Semsales).
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Grand Filon»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Terme de carrier désignant le filon principal exploité dans la Molasse à Charbon de Paudex-Belmont.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        24 cm (Zollikofer 1853), 10 cm en moyenne (Ritter 1925).
        Geografische Verbreitung
        Paudex-Belmont (VD).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Petit Filon»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Terme de carrier désignant le mince filon de lignite inférieur de la Molasse à Charbon de la région de Paudex-Belmont.
        Alter
        spätes Chattien - spätes Chattien
        Mächtigkeit
        9 cm (Zollikofer 1853)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Molasse Rouge de Lutry Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Lutry (VD)

      Rang
      lithostratigraphische Subformation (lokale Bezeichnung)
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      frühes Chattien - frühes Chattien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Annemasse-La-Roche?
      Typusregion
      Vallon de la Lutrive (VD).
      Kommentar
      -