• Doldenhorn-Decke Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Doldenhorn (BE)

    Rang
    Decke
    Status
    gültig
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Die parautochtone (alpin nur wenig nach Nordwesten geschoben) Doldenhorn-Decke liegt in Form steil nordwestfallender, überkippter Grossfalten (Kiental-Phase) dem Aar-Gastern-Massiv und seinem Autochton auf. Sie stellt ein Analog der Morcles-Decke im Westen dar. Eine starke Senkungszone im Früh- und Mitteljura lässt sich durch die grosse Sedimentmächtigkeiten des Lias und Dogger im Torrenthorn-Doldenhorn-Gebiet (Torrenthorn-Golf, Trümpy 1949, v. Tavel 1937) erkennen.
    Alter
    Späte Trias - Eozän
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Gemmi - Balmhorn, Torrenthorn - Ferdenrothorn - Dala-Schlucht.
    Typusregion
    -
    Kommentar
    Basales Abscherhorizont liegt in die triasische evaporitische Abfolge der Arandellys-Fm. Scherung im Tonschiefer der Dugny-Fm. ist jedoch auch wichtig (Furrer 1962, Masson et al. 1989).
    • Jeizinen-Antiklinale Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Jeizinen (VS)

      Rang
      Tektonik
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Antiklinale aus kristallinem Grundgebirge des externen Aar-Massivs, die zwischen Niedergampel und Getwing unter die Lockergesteinsfüllung des Rhonetals abtaucht.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Feselalp-Synklinale Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Untere Feselalp (VS)

      Rang
      Tektonik
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Komplexe Synklinale der Doldenhorn-Decke.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Niwen-Antiklinale Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Niwen = Einigs Alichji (VS)

      Rang
      Tektonik
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Breit Antiklinale der Doldenhorn-Decke, mit Gneiskern (Aar-Massiv) und mehrere Sekundärfalten.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Faldumrothorn-Synklinale Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Faldumrothorn (VS)

      Rang
      Tektonik
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Tiefe Synklinale der Doldenhorn-Decke, mit Liaskern.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Reischiben-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hügel Raischibe (SG), S Walenstadt

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Massige, grau anwitternde Abfolge von schräggeschichtetem, sandigem Kalk und Spatkalk mit grauer oder roter Echinodermebrekzie, sowie untergeordnetem Mergelkalk. Die obersten Bänke sind durch Phosphorit und Silex imprägniert.
      Alter
      spätes Aalénien - frühestes Bathonien
      Mächtigkeit
      Wenige cm (Autochthon) bis 40 m (an Typuslokalität ausnahmsweise ca. 120 m); 5 - 10 m im Bundstock-Element (Zwahlen 1993) ; The maximum thickness is about 80 m, and the unit pinches out to the northwest. (Rowan 1993)
      Der Hügel Raischibe/SG bei Walenstadt, mit die Aufschlüsse der Deponie Mürli im Nordflank (Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Der Hügel Raischibe/SG bei Walenstadt, mit die Aufschlüsse der Deponie Mürli im Nordflank (Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Die Reischiben-Fm. an der Typlokalität (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Die Reischiben-Fm. an der Typlokalität (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Bänderung innerhalb der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Bänderung innerhalb der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Echinodermenspatkalk der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Echinodermenspatkalk der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Silexknollen im oberen Teil der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Silexknollen im oberen Teil der Reischiben-Fm. (Raischibe/SG, Koord. 2741380 / 1220040 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Geografische Verbreitung
      Ost- und Zentralschweizer Helvetikum, im Westen verzahnt mit der altersgleichen Hochstollen-Formation.
      Typusregion
      Walenseegebiet
      Kommentar
      -
      • Blegi-Eisenoolith Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Alp Oberblegi (GL) am Ostfuss des Glärnisch

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Meist geringmächtiges, kondensiertes, eisenoolithreiches Kalkband, welches z.T. das zeitliche Äquivalent der Erzegg-Formation darstellt.
        Alter
        spätes Bajocien - mittleres Callovien
        Mächtigkeit
        Meist zwischen 50 cm und 3 m, oft nur fleckenhaft mit wenigen cm vorhanden.
        Geografische Verbreitung
        Ostschweiz (insb. St. Galler Oberland), sowie Berner Oberland (Randkette, Bundstock-Element und an der Front der Axen-Decke bei Interlaken).
        Typusregion
        Glärnisch-Gruppe (GL)
        Kommentar
        -
      • Bannalp-Konglomerat Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Bannalp (NW)

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schwarzgraue, dolomitisierte, mergelige Grundmasse mit Fossilien- und Gesteinsbruchstücken im Dach der Reischiben-Formation.
        Alter
        spätes Bajocien - spätes Bajocien
        Mächtigkeit
        wenige cm bis dm
        Geografische Verbreitung
        Reusstal bis Melchsee-Frutt (Bannalp, Rigidalstock, Bocktialp, Planggengrat)
        Typusregion
        Obwaldner Alpen
        Kommentar
        Ursprünglich beschrieben von Arbenz 1913 (ohne Namensgebung).
      • Guppen-Fossilhorizont Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Guppen Oberstafel (GL), in der Nähe des Hexensteins

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Kondensationshorizont im Dach der Reischiben-Formation.
        Alter
        spätes Bajocien - spätes Bajocien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Selten oder nur andeutungsweise in den östlichen Glarner Alpen: an der Ostflanke des First, west-lich des Oberblegisees und am Gumengrat (Schindler 1959).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • Gurbsbach-Fossilhorizont Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gurbsbach (SG), Seeztal

        Rang
        lithostratigraphische Bank
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        spätes Bajocien - spätes Bajocien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Alviergruppe
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Hochstollen-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hochstollen (OW), westlich Melchsee-Frutt

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von hellgrauem, fein- bis grobspätigem, sandigem Kalk und kieselig-sandigem Mergelschiefer. Unterschiede in Quarzgehalt verleihen dem Gestein eine charakteristische feine Lamination. Laterale Verzahnung mit den Echinodermenbrekzien der Reischiben-Formation (insb. gegen das Dach hin).
      Alter
      Bajocien - Bajocien
      Mächtigkeit
      Ca. 250 m im Gebiet Melchsee-Frutt (Menkveld 1995 ; 400 m bei Tröhler 1966 aufgrund tektonischer Verdoppelung). 120 m in der Graustock-Einheit (Brunner 2002).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Gebiet S Melchsee-Frutt ; Glockhaus-Gruppe der Zentralschweiz
      Kommentar
      Seitlicher Übergang gegen Osten in die Reischiben-Formation ca. im Engelbergertal. Die Hochstollen-Formation ist z.T. mit der Reischiben-Formation verzahnt.
      • Schwarzhorn-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Schwarzhorn /Schwarzhoren (BE) - Grindelwald

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Monotone, gut gebankte Wechsellagerung von kieselig-sandigen, feinspätigen Kalken und Mergeln, z.T. mit fein- bis grobkörnigen Echinodermenbrekzien (Verzahnung mit der Reischiben-Formation).
        Alter
        Bajocien - Bajocien
        Mächtigkeit
        Bis 350 m ; reicht von weniger als 50 m in NW zu über 400 m in SE, oft mit signifikanter Verdünnung auf der Faltenvorderseite (Rowan 1993).
        Geografische Verbreitung
        Ab Engelbergertal gegen Westen bis Rhonetal.
        Typusregion
        Berner Oberland
        Kommentar
        -
      • Bietenhorn-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Bietenhorn (BE), im Schilthorngebiet

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Südlichste, dunkle, mergelige bis tonige Fazies der Hochstollen-Formation mit einzelnen grobkörnigen Lagen, die an der Basis dieser Formation am meisten entwickelt sind.
        Alter
        frühes Bajocien - frühes Bajocien
        Mächtigkeit
        10 - 100 m
        Geografische Verbreitung
        Berner Oberland
        Typusregion
        Berner Oberland
        Kommentar
        -
    • Bommerstein-Formation Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hügel Bommerstein (SG), westlich der Raischibe

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von braun anwitterndem Eisensandstein, Spatkalk/Echinodermenbrekzie und sandarmem, knauerigem Schiefer. Lokal treten «basale Tonschiefer» (Mols-Member) an der Basis der Formation vor.
      Alter
      spätestes Toarcien - spätes Aalénien
      Mächtigkeit
      Ca. 15 - 70 m (ohne Mols-Member)
      «Haupteisensandstein» der Bommerstein-Fm. an der Typlokalität (Hügel Bommerstein-Raischibe/SG, Koord. 2740790 / 1219690 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      «Haupteisensandstein» der Bommerstein-Fm. an der Typlokalität (Hügel Bommerstein-Raischibe/SG, Koord. 2740790 / 1219690 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Eisensandstein der Bommerstein-Fm. an der Typlokalität (Hügel Bommerstein-Raischibe/SG, Koord. 2740790 / 1219690 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Eisensandstein der Bommerstein-Fm. an der Typlokalität (Hügel Bommerstein-Raischibe/SG, Koord. 2740790 / 1219690 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Oberfläche eines Eisensandsteins der Bommerstein-Fm. an der Typlokalität (Hügel Bommerstein-Raischibe/SG, Koord. 2740790 / 1219690 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Oberfläche eines Eisensandsteins der Bommerstein-Fm. an der Typlokalität (Hügel Bommerstein-Raischibe/SG, Koord. 2740790 / 1219690 ; 08.08.2016 – A. Morard).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Östlicher Walensee (SG)
      Kommentar
      -
      • Glockhaus-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Glockhaus / Glogghüs (BE)/(OW), südlich Melchsee-Frutt

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        Vorschlag
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Dunkelfarbige Abfolge mit braun anwitterndem knaurigem quartzitischem Eisensandstein (mit Chamositooide) und Sandkalk, rostrot anwitterndem bioklastischem Kalk, sowie untergeordnetem Tonstein.
        Alter
        mittleres Aalénien - frühes Bajocien
        Mächtigkeit
        Min. 270 m am Glockhaus (unvollständige Ausbildung ; Tröhler 1966). Über 100 m im Bundstock-Element (Zwahlen 1993). Min. 75 m in der Graustock-Einheit (Brunner 2002).
        Geografische Verbreitung
        Wildhorn-Decke der Zentralschweiz und im ganzen Berner Oberland.
        Typusregion
        Berner Oberland (BE)
        Kommentar
        Tröhler (1966) hatte die «basale Tonschiefer» der Wildhorn-Decke (= Mols-Mb.) von seiner «Glockhaus-Serie» getrennt. Das Glockhaus-Mb. ist also Äquivalent zur «Bommerstein-Serie» (s.s. = sensu Dollfuss 1965), die nur den oberen Teil der Bommerstein-Fm. im heutigen Sinn bildet.
        • «Obere Tonschiefer»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Grenzquarzsandstein» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Quarzsandstein im Dach der Bommerstein-Fm. bzw. des Glockhaus-Mb.
          Alter
          Aalénien - frühes Bajocien
          Mächtigkeit
          4 m (Tröhler 1966), bis 10-25 m (Stauffer 1920).
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Rote Echinodermenbrekzie»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          spätes Aalénien - frühes Bajocien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Glarnerland, Glockhaus
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Haupteisensandstein»

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          informeller Begriff
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Mittlerer, massiger Teil der Bommerstein-Formation, wo der Eisensandstein am meisten entwickelt ist. Echinodermenkalke, Echinodermenbrekzien und Lumachellenlagen treten lokal vor ; kann auch lateral in eine tonige, schiefrige Fazies übergehen.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
      • Mols-Member Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Kirchenbach oberhalb des Dorfes Mols (SG), südlich Walenstadt

        Rang
        lithostratigraphisches Member
        Status
        gültiger formeller Begriff
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Schwarze, glatte Tonschiefer an der Basis der helvetischen Dogger-Gruppe, lokal mit «Basisbildungen» (Spatkalk, konglomeratische Lagen).
        Alter
        spätestes Toarcien - frühes Aalénien
        Mächtigkeit
        20 bis 200 m ; 10 - 50 m im Bundstock-Element (Zwahlen 1993).
        Dunkler Tonstein des Mols-Members an der Typlokalität (Chirchenbach, oberhalb Mols/SG, Koord. 2739650 / 1219370 ; 08.08.2016 – A. Morard).
        Dunkler Tonstein des Mols-Members an der Typlokalität (Chirchenbach, oberhalb Mols/SG, Koord. 2739650 / 1219370 ; 08.08.2016 – A. Morard).
        Das Mols-Member bildet eine Depression zwischen die Kalke der Sexmor-Fm. (Hang ganz rechts des Bildes) und die Eisensandsteine des Bommerstein-Fm. (Südflanke der Raischibe, in der Mitte). Die Nordseite des Hügels besteht aus der Reischiben-Fm.
        Das Mols-Member bildet eine Depression zwischen die Kalke der Sexmor-Fm. (Hang ganz rechts des Bildes) und die Eisensandsteine des Bommerstein-Fm. (Südflanke der Raischibe, in der Mitte). Die Nordseite des Hügels besteht aus der Reischiben-Fm.
        Geografische Verbreitung
        Ostschweiz
        Typusregion
        Östlicher Walensee (SG)
        Kommentar
        -
        • «Aalenianspatkalk» Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Schwarze und spätige Kalke, die lokal an der Basis des Mols-Members auftreten. Charakteristisch sind Dolomitgerölle.
          Alter
          frühes Aalénien - frühes Aalénien
          Mächtigkeit
          Meist einige Dezimeter, fehlt aber oft.
          Geografische Verbreitung
          Autochthon-nordhelvetischer Raum (u.a. Aar-Massiv).
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • Geissbach-Konglomerat Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Geissbachtobel (GL), nördlich Brandalp ob Ennenda

          Rang
          lithostratigraphische Bank
          Status
          unbekannter Status
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          -
          Alter
          Toarcien - Aalénien
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          -
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • Formation de Dugny Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Dugny (VS), Leytron

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Schistes argileux noirs micacés, non carbonatés, contenant des concrétions (miches) siliceuses riches en pyrite. Des niveaux silteux à finement gréseux sont parfois localement présents (faciès des «Schistes mordorés»).
      Alter
      spätes Toarcien - spätes Aalénien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Massif de l'Ardève (VS).
      Kommentar
      La puissante série argileuse de la Formation de Dugny, à faciès bassinal, se réduit vers le nord, où les apports détritiques de faciès «Eisensandstein» définissent la Formation de Bommerstein. Il ne subsiste alors que quelques niveaux argileux, dont en particulier le Membre de Mols.
  • Siderolithikum (des Helvetikums) Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    sideros = Eisen / fer

    Rang
    lithostratigraphische Gruppe
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Residualbildungen des Eozäns, die nach einer kontinentalen Phase zwischen Oberkreide und Tertiär an der Oberfläche und in Karstspalten abgelagert worden sind.
    Alter
    Lutétien - Bartonien
    Mächtigkeit
    Lokal als Brekzie/Konglomerat bis zu 50 m (Menkveld et al. 2016).
    Geografische Verbreitung
    Westliche und zentrale Schweiz (von Champéry bis Altdorf im Reusstal).
    Typusregion
    -
    Kommentar
    -
    • «Grindelwald-Marmor» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Unterer Grindelwaldgletscher (BE)

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mitteleozäne Brekzienvarietät der marmorisierten Siderolithbildungen mit einer grünen, roten oder violetten Grundmasse. Die Komponenten stammen aus der Quinten-Formation, der Öhrli-Formation und aus den Tschingelkalken (Helvetischer Kieselkalk) und treten in einer sandig-tonigen Matrix auf.
      Alter
      mittleres Eozän - mittleres Eozän
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Unteres Tal des Grindelwald-Gletschers.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Dünden-Konglomerat Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Obere Dünden (BE) im Kiental

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Tertiäres siderolithisches Kalkkonglomerat des Bundstock-Elements. Die vererzte, rostig-grüne, sandig-tonige Matrix enthält nebst grossen, chlorit- oder limonitisierten Pisoiden bis zu faustgrosse Kalkkomponenten, die überwiegend dem oberen Schrattenkalk zugeordnet werden.
      Alter
      mittleres Eozän - mittleres Eozän
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Als Schuppen auf der Dündenalp (Kiental) vorliegend.
      Typusregion
      Kiental (BE)
      Kommentar
      -
    • «Conglomérat à Microcodium» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Conglomérat à galets corrodés de calcaire de Seewen envahi de Microcodium, présent localement à la base du Tertiaire de la nappe de Morcles.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Préservé localement dans de petites dépressions de la pénéplaine éocène.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Rosenlaui-Marmor»

      Herkunft des Namens

      Rosenlaui (BE), Reichenbachtal

      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mitteleozäne Brekzienvarietät der marmorisierten Siderolithbildungen mit einer rotvioletten Grundmasse. Die Komponenten stammen aus der Quinten-Formation, Öhrli-Formation und den Tschingelkalken (Helvetischer Kieselkalk) und treten in einer sandig-tonigen Matrix auf.
      Alter
      mittleres Eozän - mittleres Eozän
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Helvetischer Kieselkalk Detailanzeige

    Herkunft des Namens
    -
    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung (bzw. Abfolge) von schwarzblauem (bräunlich anwitterndem), sehr hartem, echinodermenreichem, kieseligem Kalk mit Spongiennadeln und Bryozoa und kieselige Mergelschiefer. Charakteristische «mauerartige» Schichtung bzw. brotlaibartigen Knollen.
    Alter
    Frühes Valanginien - Spätes Hauterivien
    Mächtigkeit
    15 - 600 m, ca. 100 m (Linder 2002)
    Geografische Verbreitung
    Vorarlberg (A) bis Westschweiz, Autochthon bis Südhelvetikum.
    Typusregion
    Pilatus (LU, OW, NW).
    Kommentar
    Die Einheit setzt sich aus zwei genetisch analogen Sequenzen zusammen, die jeweils an der Basis mit schiefrigem Kalkmergel beginnen, in mächtigen Kieselkalk übergehen, und mit einer Echinodermenbrekzie enden.
    • «Oberer Teil des Helvetischen Kieselkalkes» (s.l.) Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gemeint ist der obere Teil des Helvetischen Kieselkalkes. Umfasst die «Oberer Kieselkalkschiefer», den «Oberen Kieselkalk» (s.s.), sowie die «Obere Echinodermenbrekzie».
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Echinodermenbrekzie des Oberen Kieselkalkes» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberster, meistens grobspätiger und dickgebankter Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
        Alter
        Hauterivien - Hauterivien
        Mächtigkeit
        15 m (Kopp 1962), 20 - 30 m (Jordi 2012)
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Gebankte Abteilung des Oberen Kieselkalkes» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Monotone Wechselfolge von mittelgebanktem Kieselkalk und dünnen, schieferigen Zwischenlagen im oberen Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
        Alter
        Spätes Hauterivien - Spätes Hauterivien
        Mächtigkeit
        60 (W Hohgantkette) bis 140 m (E Hohgantkette) (Jordi 2012)
        Geografische Verbreitung
        Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Wurde bei der Definition bei Funk 1969 als Schichtglied der Formation des Helvetischen Kieselkalkes ausgeschieden. Eine Benennung mit Oberer oder Unterer ist weder notwendig noch erlaubt.
      • «Schyniges Band» (oberes ...)

        Herkunft des Namens
        schynig = scheinig, hell
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        obsoleter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokale helle glaukonithaltige Mergelzwischenlage an der Basis des Oberen Kieselkalkes.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        ca. 10-20 m ; bis zu 30 m (Mojon 1982).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Lidernen-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Liderner Plänggeli (SZ), am Chaiserstock

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bräunlicher, glaukonitisch-sandiger Kalk und Mergel, fossilführend und zudem oft grobe Quarzkörner führend. Vorkommen in der Mitte oder in der oberen Hälfte des Helvetischen Kieselkalkes.
      Alter
      Frühes Hauterivien - Spätes Hauterivien
      Mächtigkeit
      Oft nur ca. 1-1,5 m ; 9 - 25 m in der S-Fazies (Schindler 1959)
      Geografische Verbreitung
      Ganze Schweiz
      Typusregion
      Zentralschweiz, W Vierwaldstättersee
      Kommentar
      Wo das Lidernen-Mb. fehlt (Südfazies), ist eine Gliederung in Unterer und Oberer Kieselkalk nicht möglich.
    • «Unterer Teil des Helvetischen Kieselkalkes» (s.l.)

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gemeint ist der untere Teil des Helvetischen Kieselkalkes. Umfasst die «Kieselkalkschiefer» und den «Unteren Kieselkalk» (s.s.), d.h. die Anteile unterhalb des Lidernen-Members. Stellenweise folgt noch eine geringmächtige Echinodermenbrekzie darüber.
      Alter
      -
      Mächtigkeit
      2-100 m (Mojon 1982)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
      • «Echinodermenbrekzie des Unteren Kieselkalkes» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Spätige, meist mittel- bis dickgebankte Abfolge von braun bis ockerbraun anwitternden Kalken im Dach des «Unteren Kieselkalkes».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        4-15 m in der Randkette (Mojon 1982), 15-20 m (Jordi 2012)
        Geografische Verbreitung
        Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz: Randkette (Hohgant, Pilatus), Axen- und Drusberg-Decke.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        In Funk 1969 noch als eigene Einheit ausgeschieden innerhalb der Formation des Helvetischen Kieselkalkes. Unterscheidet sich von der «Echinodermenbrekzie des Oberen Kieselkalkes» durch feinere Echinodermenfragmente, sowie das beinahe Fehlen von Bryozoen.
      • «Gebankte Abteilung des Unteren Kieselkalkes»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Sehr eintönig, feinkörnige, regelmässig gebankte verkieselte Kalke (arenitischer Echinodermen-Spongien-Biomikrit mit «Mäuerchenkalkestruktur») im unteren Teil des Helvetischen Kieselkalkes.
        Alter
        Frühes Hauterivien - Frühes Hauterivien
        Mächtigkeit
        bis 250 m (Mojon 1982) ; 120-180 m (Jordi 2012) ; bis 400 m (Funk 1969)
        Geografische Verbreitung
        Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
        Typusregion
        -
        Kommentar
        Wurde bei der Definition bei Funk 1969 als Schichtglied (member) der Formation des Helvetischen Kieselkalkes ausgeschieden. Eine Benennung mit "Oberer" oder "Unterer" ist weder notwendig noch erlaubt.
      • «Schieferige Abteilung des Unteren Kieselkalkes»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Ausgeprägte mergelig-schieferige Abfolge im basalen Bereich des «Unteren Kieselkalkes».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        26-140 m (Jordi 2012), davon 6-20 m unter die «Crioceras-Schichten» und 60-120 m eigentlichen «Basisschiefer des unteren Kieselkalkes».
        Geografische Verbreitung
        Randkette, Axen-Decke.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
        • «Untere Kieselkalkschiefer» (s.s.) Detailanzeige

          Herkunft des Namens
          -
          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Die «Kieselkalkschiefer» machen den grössten Teil der mergelig-schiefrig ausgebildeten Basis der Helv. Kieselkalk-Fm. aus.
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Vorarlberg, Ost-, Zentral- und Westschweiz
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Goldswiler-Platten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Goldswil bei Interlaken (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Ton- und Quarz-reicherer, biodetritischer Teil des unteren Kieselkalk-Schiefers, mit Karbonatdissolution (Stylolithen).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          -
          Geografische Verbreitung
          Harderfalte zwischen Ringgenberg und Goldswil.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
        • «Ringgenberg-Schichten» Detailanzeige

          Herkunft des Namens

          Ringgenberg (BE)

          Rang
          lithostratigraphische Einheit
          Status
          lokaler Begriff (informell)
          Gültiger Name
          Kurzbeschreibung
          Dieser informelle Begriff bezeichnet grau-gelblicher, plattiger bis schiefriger, leicht spikulitischer Mikrit im Hangenden der Gemsmättli-Bank (Helvetischer-Kieselkalk).
          Alter
          -
          Mächtigkeit
          40 m an der Schratteflue (Mojon 1982)
          Geografische Verbreitung
          Im Raum Interlaken-Brienzersee. Weiter im Osten: Bauen-Brisen, Schiferenegg, Brienzer Rothorn, Augstmatthorn, Schratteflue, Schafmatt.
          Typusregion
          -
          Kommentar
          -
    • Rahberg-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Rahberg = Raaberg (SG), NE Ende des Mattstock

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkler, feinkörniger, inwendig dunkel grünlichgrauer Kalk mit vielen glasigen Quarzkörnern und feinen, dunkelgrünen Glaukonitkörnchen. Verwittert sandig und enthält schwarzgraue, phosphoritartige Knollen und massenhaft Versteinerungen, namentlich Discoideen.
      Alter
      Frühes Hauterivien - Frühes Hauterivien
      Mächtigkeit
      5 - 15 cm
      Geografische Verbreitung
      Ostschweiz
      Typusregion
      westliche Churfirsten, Säntisgebiet
      Kommentar
      Vermutlich eine jüngere Weiterentwicklung der Mangelsedimentationsphase an der Valanginian-Hauterivian-Grenze, welche mit der Obersäss-Bank in den Churfirsten beginnt und in der weit verbreiteten Gemsmättli-Bank ihren Höhepunkt hat. Das grobsandige Pygurus-Member (Betlis-Formation) wie auch das grobsandige Palis-Member (Helvetischer Kieselkalk) treten auch in diesem Kontext regional auf.
    • Palis-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Palis = Paliis (SG), Churfirsten

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Echinodermenbiomikrit, oft verkieselt (Unterschied zu Pygurus-Member) mit bimodalem Quarzsand, an der Basis des Helvetischen Kieselkalkes.
      Alter
      Valanginien - Frühes Hauterivien
      Mächtigkeit
      Bis 6.5 m (Haldimann 1977).
      Geografische Verbreitung
      Sehr lokal auftretend, z.B. im Nordteil des Südhelvetikums der Ostschweiz
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Die Matrix ist Kieselkalk-artig und nicht Betlis-Kalk-artig wie beim Pygurus-Member. Entspricht den «Horizont C» der Gemsmättli-Bank.
    • Gemsmättli-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Bergrücken Gemsmättli (OW), am Pilatus

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Basale Abfolge des Helvetischen Kieselkalkes, bestehend aus einem Hartgrund mit Phosphoritbildungen, einer Fossilschicht (Kondensationshorizont, u.a. mit Crioceraten) und einer Glaukonitbank.
      Alter
      Frühes Valanginien - Spätes Valanginien
      Mächtigkeit
      0,5-1 m (Stauffer 1920), bis 4 m am Niederhon / Hohgant (Mojon 1982).
      Geografische Verbreitung
      Vorarlberg (A), Ost- und Zentralschweiz.
      Typusregion
      Pilatus (OW)
      Kommentar
      Entspricht den «Crioceras-Schichten» des Justistals (sensu Kaufmann 1886, non Escher 1854).
      • «Horizont C» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Oberer Teil (Hauptmasse) der Gemsmättli-Bank, bestehend aus grobsiltigem bis grobsandigem, echinodermenfürendem, glaukonitischem Biomikrit.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Bis 4 m (Mojon 1982).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Horizont B» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokaler, fossilreicher Kondensationshorizont (glaukonitischer Biomikrit, z.T. phophoritisiert) des mittleren Teil der Gemsmättli-Schicht.
        Alter
        Spätes Valanginien - Spätes Valanginien
        Mächtigkeit
        Max. einige Dezimeter (Mojon 1982).
        Geografische Verbreitung
        Nur lokal im Raume Niederhorn - Hohgant und Risetenstock - Pilatus.
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Horizont A» der Gemsmättli-Bank Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Phosphoritisch-limonitische Kruste im angebohrten Dach der Betlis-Formation, die als Basis der Gemsmättli-Bank betrachtet wird. Lokal durch eine Omissionsfläche ersetzt.
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        Einige Zentimeter (Mojon 1982).
        Geografische Verbreitung
        Nordfazies der Randkette (Justistal, Sichle, Urmiberg, Pilatus, Rigi-Hochflue, Bärenfallen/Zilistock).
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Betlis-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Betlis (SG), am Walensee

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Braun anwitternder, grobkörniger, biogener, sparitischer Kalk (oberer Teil des ehem. «Valanginien calcaire» in küstennahe Fazies) mit lagenweise angereicherten Kieselknauern. Mergelige Einschaltungen (Spitzern-Member) und Kondenstationshorizonte (Büls-Bank) an der Basis, grobsandige Lagen im Dach (Pygurus-Member).
    Alter
    Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
    Mächtigkeit
    50 - 90 m, oder sogar bis 100 - 150 m (Linder 2002)
    Geografische Verbreitung
    Vorarlberg (A) bis Berner Oberland (im nördlichen und mittleren Helvetikum): z.B. am Urmiberg. [Pilatus, Bärenstock, Hochflue] Auch in der Westschweiz vorhanden (St-Maurice). Im südlichen Helvetikum wird die Betlis-Formation durch den Diphyoides-Kalk ersetzt.
    Typusregion
    Westliche Churfirsten (SG)
    Kommentar
    -
    • Pygurus-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Namengebendes Fossil: Echinoidengattung Pygurus (insb. P. rostratus Agassiz).
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Oberstes, bräunlich anwitterndes, grobsandiges Member der Betlis-Formation, bestehend aus einem pelletführenden, neritischen, eisenhaltigen Echinodermenkalk mit charakteristischem Gehalt an grobdetritischem Quarzsand.
      Alter
      Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
      Mächtigkeit
      15 - 30 m
      Geografische Verbreitung
      WSW-ENE-streichende Längszone in einem relativ externen Schelfbereich beschränkt; regional gehäuft vorkommend und kann dazwischen auch ganz fehlen. Entlang der nördlichen Begrenzung dieser Zone werden durch das Auftreten von intraformationellen Brekzien synsedimentäre, tektonische Bewegungen angezeigt.
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/AG)
      Kommentar
      Nicht identisch mit den ebenfalls grobsandigen Palis-Schichten von Haldimann 1977, welche zum Helvetischen Kieselkalk gehören.
    • «Oberer Betliskalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Frühes Valanginien - Spätes Valanginien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Büls-Bank Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hinterbüls (SG), Churfristen

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kondenstationshorizont (Phopsphorit) das die Betlis-Formation trennt bzw. das die Basis des "Oberen Betliskalk" markiert.
      Alter
      Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
      Mächtigkeit
      Max. 5 m (Föllmi et al. 2007).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Unterer Betliskalk»

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Sandiger, bioklastischer Kalk (Grain- und Packstone), reich an Echinodermen, Bryozoen, Bivalven, Brachiopoden, benthische Foraminiferen und Kalkalgen.
      Alter
      Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
      Mächtigkeit
      Max. 100 m (Föllmi et al. 2007).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • Spitzern-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      Spitzeren (SE Rigi-Hochfluh)
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von gelblich anwitternden Kalken und Mergeln, wobei im unteren Teil des Members eher Kalkbänke («Spitzernkalk») und im oberen Teil eher die Mergellagen («Spitzernmergel») dominieren.
      Alter
      Frühes Valanginien - Frühes Valanginien
      Mächtigkeit
      10 - 50 m
      Geografische Verbreitung
      Alpstein - Thunersee; nur im Raum Vierwaldstättersee bis zum Hohgant (Strasser 1982).
      Typusregion
      Randkette, Zentralschweiz
      Kommentar
      -
  • Öhrli-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Öhrli (AI), Alpstein

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kalkabfolge (unterer Teil des ehem. «Valanginien calcaire») mit zwischengelagerten dunkelgrauen Mergel- und Tonschiefer. Im unteren Teil tritt ein rostbrauner, bröckeliger Sandkalk auf, während der obere Teil aus charakteristischem hellgrauem, biogenem und oolithischem Kalk besteht.
    Alter
    Mittleres Berriasien - Spätes Berriasien
    Mächtigkeit
    Bis 250 m (max. 160 m in der Säntis-Decke).
    Öhrlikopf (AI).
    Öhrlikopf (AI).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Alpstein (AI/AR/SG)
    Kommentar
    Die "Unteren Öhrlimergel" werden nicht mehr der Öhrli-Formation zugerechnet, da ihre Fazies der Palfris-Formation entspricht und dieser zugeordnet werden muss.
    • «Oberer Öhrli-Kalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Öhrli (AI), Alpstein

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Hellgrau anwitternder, gut gebankter, spätiger Kalk im oberen Teil der Öhrli-Formation, reich an gerollten Bioklasten und oolithische Lagen. Lokales Auftreten von kleinen Biohermen.
      Alter
      Spätes Berriasien - Valanginien
      Mächtigkeit
      Max. 100 m (Föllmi et al. 2007)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/SG)
      Kommentar
      -
    • «(Oberer) Öhrli-Mergel» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Öhrli (AI), Alpstein

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Fossil- und kalkreiche Mergelzwischenlage im mittleren Teil der Öhrli-Formation.
      Alter
      Spätes Berriasien - Spätes Berriasien
      Mächtigkeit
      30 - 40 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/SG)
      Kommentar
      Die «Oberen Öhrli-Mergel» sind kalkreicher als die «Unteren Öhrli-Mergel» (heute als Palfris-Formation betrachtet). Beide mergeligen Zwischenlagen zeugen eigentlich von der laterale Verzahnung der Öhrli- und Palfris-Fm.
    • «Unterer Öhrli-Kalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Öhrli (AI), Alpstein

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rostbräunlich anwitternder, bröckeliger, sandiger Kalk (Packstone und Grainstone mit Peloiden, Dasycladaceen, benthische Foraminifera, Koralen und Echinodermen) im unteren Teil der Öhrli-Formation.
      Alter
      Mittleres Berriasien - Spätes Berriasien
      Mächtigkeit
      Max. 50 m (Föllmi et al. 2007).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Alpstein (AI/AR/SG)
      Kommentar
      -
  • Palfris-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alp Palfris (SG), Gemeinde Wartau

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Monotone, dunkle, graubraune Mergel- und Tonschiefer (ehem. «Valanginien schisteux») mit einzelnen bioklastischen Kalklagen. Oft verschuppt und verfaltet, da direkt über einer Überschiebung liegend.
    Alter
    Frühes Berriasien - Spätes Berriasien
    Mächtigkeit
    Mittelwert von ca. 150 m (80 - 170 m in der Wildhorn-Decke, max. 50 m in der Säntis-Decke); schwankt tektonisch bedingt zwischen wenigen Metern und 400 m (Zwahlen 1993).
    "Valanginien schisteux"
    "Valanginien schisteux"
    Geografische Verbreitung
    Ostschweiz und Vorarlberg (A), bis ins Berner Oberland.
    Typusregion
    Pragelpass-Gebiet (SZ).
    Kommentar
    Die Definition ist gegenüber der ursprünglichen von Heer auf die Mergel des Berriasian reduziert. Die unteren Öhrlimergel (Heim 1907) werden zur Palfris-Formation gezählt, da lithologisch kaum unterscheidbar (uOeM regional etwas sandreicher).
  • Quinten-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Quinten (SG), am Walensee (Quinten = quintième = fünften / cinquième)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Massiger, dunkler (hell anwitternder), mikritischer Kalk, welcher gelegentlich Chertknollen führt. Lokal treten dolomitischen und brekziözen Lagen im Dach.
    Alter
    spätes Oxfordien - Frühes Berriasien
    Mächtigkeit
    200 – 450 m ; 150 – 350 m (Rowan 1993)
    Geografische Verbreitung
    Ganze Schweiz.
    Typusregion
    Walensee-Gebiet
    Kommentar
    Informell, da die Definition eines Typusprofiles fehlt.
    • Tros-Kalk Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alp Tros (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Helle, massige Kalke im Dach der Quinten-Formation, oft Korallen- und Rudisten-führend. Oolithe, Onkoide und Brekzien treten lagenweise auf.
      Alter
      Spätes Tithonien - Frühes Berriasien
      Mächtigkeit
      60-80 m (Föllmi et al. 2007) bis 120 m
      Geografische Verbreitung
      Ost- und Zentralschweiz
      Typusregion
      Mürtschengebiet / Walensee
      Kommentar
      Typlokalität gem. Lex. strat. Int. Vol I/7.
    • «Oberer Quintnerkalk»

      Herkunft des Namens

      Quinten (SG), am Walensee

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkelgrauer, feinkörniger bis dichter Kalk innerhalb der Quinten-Formation.
      Alter
      Tithonien - Tithonien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Nur noch mit Anführungszeichen zu verwenden, sonst besser: Oberer Teil der Quinten-Formation.
    • Hohmatt-Fossilhorizont Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Hohmatt = Hohmad (OW), ENE Melchsee-Frutt

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Fossilreicher Kalk mit orangenrot gefärbten Flecken bzw. Knollen (Eisenkarbonat-Nestlern).
      Alter
      Spätes Kimméridgien - Spätes Kimméridgien
      Mächtigkeit
      0,1 - 0,5 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Fruttgebiet / Melchtaler Alpen (OW)
      Kommentar
      -
    • «Mergelband» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Alpweg Berschis-Sennis (SG)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkle, leicht mergelige Lagen mit dünnen Kalkbänken. Die Kalke oft nur dünn gebankt. Westlich des Aarequerschnittes oft auch eigentliche Mergel.
      Alter
      Kimméridgien - Kimméridgien
      Mächtigkeit
      20 - 45 m
      Geografische Verbreitung
      Ganze Schweiz
      Typusregion
      Walensee-Gebiet
      Kommentar
      Informell, da kein Lokalitätenname besteht.
    • «Unterer Quintnerkalk»

      Herkunft des Namens

      Quinten (SG), am Walensee

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Dunkelgrauer, feinkörniger bis dichter Kalk im unteren Teil der Quinten-Formation.
      Alter
      spätes Oxfordien - Kimméridgien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Nur noch mit Anführungszeichen zu verwenden, sonst besser: Unterer Teil der Quinten-Formation.
      • «Eisenerzhorizont am Gonzen» Detailanzeige

        Herkunft des Namens

        Gonzen (SG) [siehe auch Schaubergwerk Gonzen]

        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        lokaler Begriff (informell)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Lokale Eisenvererzung im Dach des «Unteren Quinten-Kalk», an der Grenze mit dem «Mergelband».
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Schilt-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Gipfel des Schilt (GL)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Wechsellagerung von hellgrauem, knollig-flaserigem, oft gelb geflecktem Kalk und beigen bis grauen, dünnschiefrigen Mergeln.
    Alter
    spätes Callovien - mittleres Oxfordien
    Mächtigkeit
    20 - 100 m ; bis 60 m (Rowan 1993)
    Geografische Verbreitung
    Autochthon bis südliches Helvetikum (z.T. Ultrahelvetikum: Calcaire concrétionné/Knollenkalk), Ostschweiz bis Berner Oberland (aus der Westschweiz keine entsprechende Beschreibung).
    Typusregion
    Glarner Helvetikum
    Kommentar
    -
    • Mürtschen-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Mürtschenstock (GL), Glärnisch-Gruppe

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Wechsellagerung von Mergelschiefern (unten dominant) und dunkelgrauen, graubeige anwitternden, gebankten, mikritischen Kalken.
      Alter
      mittleres Oxfordien - spätes Oxfordien
      Mächtigkeit
      Bis 35 m ; 25 m am Türmli (Schneider 1998).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      Glarner Helvetikum
      Kommentar
      -
    • «Schilt-Mergel» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel des Schilt (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Gelb-beige anwitternde Mergel bis Kalkmergel, mit einzelnen Kalkbänken vom «Quintenkalk»-Typus, stellenweise klumpig mit mm-grossen, dunkelgrauen Kalkknöllchen.
      Alter
      mittleres Oxfordien - mittleres Oxfordien
      Mächtigkeit
      10 bis 60 m ; 30 m in der Graustock-Hutstockgruppe (Rod 1937).
      Geografische Verbreitung
      Autochthon bis südliches Helvetikum, Ostschweiz bis Berner Oberland (aus der Westschweiz keine entsprechende Beschreibung).
      Typusregion
      Glarner Helvetikum
      Kommentar
      Informell, da gleicher Lokalitätsname wie die Formation. Das Typusprofil der Formation ist zugleich das Typusprofil für das Member.
    • «Schilt-Kalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gipfel des Schilt (GL)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Knollige, flaserige Kalke, oft teilweise ankeritisch (eisenschüssiger Dolomit, gelb anwitternd), was zu typischer gelbfleckiger Anwitterung führt. Ammoniten treten häufig vor.
      Alter
      mittleres Oxfordien - mittleres Oxfordien
      Mächtigkeit
      1 - 4 m (Günzler-Seiffert 1934), bis 18 m.
      Geografische Verbreitung
      Autochthon bis südliches Helvetikum, Ostschweiz bis Berner Oberland (aus der Westschweiz keine entsprechende Beschreibung).
      Typusregion
      Glarner Helvetikum
      Kommentar
      Informell, da gleicher Lokalitätsname wie die Formation. Das Typusprofil der Formation ist zugleich das Typusprofil für das Member.
    • Seeztal-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Gurbsbachgraben im Seeztal (SG)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Mergelige und tonig-sandige Siltschiefer, sowie Kalke mit Echinodermenspäten. Phosphoritknollen treten häufig vor.
      Alter
      spätes Callovien - frühes Oxfordien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Beschränkte regionale Verbreitung in der südlichen Axen-Decke und in der Gonzen-Decke.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Vergleichbar mit der Erzegg-Formation (Tröhler 1966, Kugler 1987).
    • Windgällen-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Oberes Furggeli, am Südrand des Gross Windgällen (UR)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Bräunlich-ocker bis grünlicher, chlorit-reicher, siltig-sandiger Mergelkalk und Phosphorit-reicher Tonschiefer. Lokal dolomitischer, sandiger Kalk mit Ammoniten.
      Alter
      frühes Oxfordien - frühes Oxfordien
      Mächtigkeit
      bis 60 cm
      Geografische Verbreitung
      Beschränkte regionale Verbreitung im Autochthon.
      Typusregion
      Windgällengebiet nördlich Maderanertal
      Kommentar
      -
  • Erzegg-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Ärzegg = Erzegg (BE), Hasliberg (Grat zwischen Gental und Tannen-Plateau im oberen Melchtal)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schwarze, blättrige, kalkfreie oder gegen oben schwach mergelige Tonschiefer mit Phosphoritknollen und Kalkkonkretionen, sowie einzelnen eisenoolithischen Linsen.
    Alter
    spätes Bajocien - frühes Oxfordien
    Mächtigkeit
    Die Mächtigkeit nimmt gegen Süden generell zu (teilweise sprunghaft an Längsstörungen). 40 -50 m an der Erzegg, über 60 m am Hochstollen (Arbenz 1907). Maximale Mächtigkeit nördlich des Gentals.
    Geografische Verbreitung
    Axen-Decke westlich des Jochpasses. Westlich der Aare nur südlich der Aabeberg-Störung (nördlich davon durch den Blegi-Oolith ersetzt). Auch in der Doldenhorn-Decke westlich der Gemmi. + Pont de Derbon (Renevier), Col de la Forclaz (Bonnard 1926)
    Typusregion
    Hasliberg (Melchsee-Frutt)
    Kommentar
    Siehe auch Windgällen- und Seeztal-Member der Schilt-Formation.
    • Planplatte-Eisenoolith Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Planplatten (BE), Hasliberg

      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      lokaler Begriff (informell)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Rostig verwitternde, eisenoolithische Bänke, die stark zu den feinen Mergelschiefern der einrahmenden Erzegg-Formation kontrastieren.
      Alter
      frühes Callovian - mittleres Callovien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Balmeregghorn, Erzegg, Planplatte im Hasliberg. Reliktisch am Spiggengrund. Roter Herd (Schilthorngebiet). Auch oberhalb der Chalets du Boret bekannt (Haute-Savoie, France).
      Typusregion
      Hasliberg (BE)
      Kommentar
      -
    • «Grenzschicht» (der Erzegg-Fm.)

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Einheit
      Status
      inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Kondensationshorizont mit stark wechselnder Lithologie an der Basis der Erzegg-Formation (bzw. im Dach der «Oberen Echinodermenbrekzie»).
      Alter
      spätes Bajocien - frühes Callovian
      Mächtigkeit
      0,60 - 1 m (Günzler-Seiffert 1934)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      Siehe Blegi-Eisenoolith ?
  • Formation de Dugny Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Dugny (VS), Leytron

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schistes argileux noirs micacés, non carbonatés, contenant des concrétions (miches) siliceuses riches en pyrite. Des niveaux silteux à finement gréseux sont parfois localement présents (faciès des «Schistes mordorés»).
    Alter
    spätes Toarcien - spätes Aalénien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Massif de l'Ardève (VS).
    Kommentar
    La puissante série argileuse de la Formation de Dugny, à faciès bassinal, se réduit vers le nord, où les apports détritiques de faciès «Eisensandstein» définissent la Formation de Bommerstein. Il ne subsiste alors que quelques niveaux argileux, dont en particulier le Membre de Mols.
  • Torrenthorn-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Torrenthorn (VS), E Leukerbad

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Kieselige und quarzitische Sandsteine, sowie Spatkalke des frühen Juras der Doldenhorn-Decke.
    Alter
    spätes Sinémurien - Toarcien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Torrenthorn- und Balmhorn-Gebiet (VS).
    Typusregion
    Torrenthorn (VS).
    Kommentar
    -
    • Torrentalp-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Torrentalp (VS), SE Leukerbad

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Massive quarzitische, kieselige Sandsteine mit einer rotbraunen Patina («Quartzites domériens»), welche in kalkige Schiefer und anschliessend in goldbraune Tonschiefer übergehen («Toarcien à entroques» et «Toarcien schisteux»).
      Alter
      spätes Pliensbachien (= Domérien) - Aalénien
      Mächtigkeit
      Ungefähr 100 m kieseliger Sandstein an der Basis.
      Geografische Verbreitung
      Torrenthorn- und Balmhorn-Gebiet (VS).
      Typusregion
      Torrenthorn (VS).
      Kommentar
      -
      • «Toarcienschiefer» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        "Schiste calcaire, souvent marno-arénacé, quelquefois lustré et pouvant atteindre une très grande épaisseur" (Lugeon 1903).
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        Torrenthorn (VS), Magereugrat (GL), ...
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Toarcienspatkalk»

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (nicht mehr verwendet)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        Calcaires à entroques.
        Alter
        Toarcien - Toarcien
        Mächtigkeit
        1-5 m (Lugeon 1903).
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Domérien-Sandstein» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        "Niveau extrêmement puissant de grès siliceux ou quartzite" (Lugeon 1903) en bancs épais à patine jaune.
        Alter
        spätes Pliensbachien (= Domérien) - spätes Pliensbachien (= Domérien)
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • Galm-Member Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Galm (VS), NE Leuk

      Rang
      lithostratigraphische Formation
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Grün oder violett anwitternder, gebankter, kieseliger Sandstein («Quartzites lotharingiens») und spätiger Kalkarenit («Calcaires arénacés») des mittleren Frühen Juras der Doldenhorn-Decke.
      Alter
      spätes Sinémurien - spätes Pliensbachien (= Domérien)
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Torrenthorn- und Balmhorn-Gebiet (VS).
      Typusregion
      Torrenthorn (VS).
      Kommentar
      -
      • «(Pliensbachien-) Spatkalk» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        Schichten
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        "Grande épaisseur de calcaires arénacés avec de nombreux débris d'entroques" (Lugeon 1903), devenant "plus bréchiformes, remplis de bélemnites" vers le haut.
        Alter
        spätes Sinémurien - spätes Pliensbachien (= Domérien)
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
      • «Lotharingien-Sandstein» Detailanzeige

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        lithostratigraphische Einheit
        Status
        inkorrekter Begriff (jedoch informell gebraucht)
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        "Grande assise de grès très siliceux ou quartzite, verdâtre, à patine rougeâtre" (Lugeon 1903), souvent plaquetés.
        Alter
        spätes Sinémurien - spätes Sinémurien
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
  • Bachalp-Formation Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Bachalp (VS), NE Leuk

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    informeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Schwarze Mergelschiefer mit Kalkbänken sowie Sandsteine des basalen Frühjuras der Doldenhorn-Decke. Spatkalk mit Gryphäen im Dach.
    Alter
    spätes Hettangien - frühes Sinémurien
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    Torrenthorn- und Balmhorn-Gebiet (VS).
    Typusregion
    Torrenthorn (VS).
    Kommentar
    -
    • «Gryphäenkalk» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphische Bank
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Sinémurien - Sinémurien
      Mächtigkeit
      -
      Geografische Verbreitung
      Ferdenpass, Nievenpass, Restirothorn.
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
  • Formation des Besoëns Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Alpage des Besoëns, situé 1.5 km au NE du col du Joly

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Grès quartzitiques, calcaires gréseux à lumachelles et schistes argileux du Trias tardif de la couverture sédimentaire autochtone et parautochtone de l'Helvétique.
    Alter
    Rhät - Rhät
    Mächtigkeit
    -
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    zone de Chamonix et secteur du Mont Joly
    Kommentar
    -
  • Formation des Arandellys Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Ravin des Arandellys, situé 3 km au SSE des Houches (vallée de Chamonix, France)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Calcaire dolomitique et dolomite (parfois sous forme de cornieule) de la couverture sédimentaire autochtone et parautochtone de l'Helvétique. Présence locale de gypse (Membre de la Griaz) et de schistes bariolés.
    Alter
    Mittlere Trias - Späte Trias
    Mächtigkeit
    Varie de quelques mètres à quelques dizaines de mètres (déformations alpines et/ou érosions mésozoïques).
    Geografische Verbreitung
    -
    Typusregion
    Zone de Chamonix.
    Kommentar
    -
    • «Membre dolomitique supérieur» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Späte Trias - Späte Trias
      Mächtigkeit
      2 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      zone de Chamonix
      Kommentar
      -
    • Membre de la Griaz Detailanzeige

      Herkunft des Namens

      Ravin de la Griaz [= plâtre, gypse], situé 3 km au SSE des Houches (vallée de Chamonix, France)

      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      gültiger formeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Späte Trias - Späte Trias
      Mächtigkeit
      100 m (épaisseur apparente)
      Geografische Verbreitung
      Cuvette de Saint-Gervais-Le Fayet, en rive gauche de l'Arve, au Sud-Est de Domancy.
      Typusregion
      zone de Chamonix
      Kommentar
      -
      • Bésimaudites

        Herkunft des Namens
        -
        Rang
        undefiniert
        Status
        unbekannter Status
        Gültiger Name
        Kurzbeschreibung
        -
        Alter
        -
        Mächtigkeit
        -
        Geografische Verbreitung
        -
        Typusregion
        -
        Kommentar
        -
    • «Membre dolomitique inférieur» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      -
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      -
      Alter
      Späte Trias - Späte Trias
      Mächtigkeit
      30 m
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      zone de Chamonix
      Kommentar
      -
  • Formation du Vieux Emosson Detailanzeige

    Herkunft des Namens

    Vieux Emosson (VS)

    Rang
    lithostratigraphische Formation
    Status
    gültiger formeller Begriff
    Gültiger Name
    Kurzbeschreibung
    Quartzites et arkoses de la couverture sédimentaire autochtone et parautochtone de l'Helvétique, déposés en milieu peu profond à émergé (traces de pas, ripple marks, mud cracks) et surmontés par des argiles verdâtres et rougeâtres.
    Alter
    Olénékien - Anisien
    Mächtigkeit
    Environ 5 m pour la série gréseuse et 5 à 14 m pour la série argileuse.
    Geografische Verbreitung
    Sommet de l'Aiguille du Belvédère et de la Pointe de la Terrasse.
    Typusregion
    Couverture sédimentaire du massif des Aiguilles-Rouges.
    Kommentar
    -
    • «Membre argilitique» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      argile - Ton
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Pélites vertes, noirâtres, rouges ou jaunes, avec encore des bancs de grès fins intercalés dans la partie inférieure et premières intercalations de dolomite (parfois de cornieule) vers le sommet.
      Alter
      Anisien - Anisien
      Mächtigkeit
      2-6 m (Epard 1989), 5-10 m (de Loys 1928)
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -
    • «Membre gréseux» Detailanzeige

      Herkunft des Namens
      grès - Sandstein
      Rang
      lithostratigraphisches Member
      Status
      informeller Begriff
      Gültiger Name
      Kurzbeschreibung
      Premiers dépôts mésozoïques transgressifs constitués de grès calcaires et quartzitiques, conglomératiques (avec éléments gneissiques) à la base, plus fin avec des rides de vague et un niveau à empreintes dans la partie supérieure.
      Alter
      Olénékien - Anisien
      Mächtigkeit
      0-4 m (Epard 1989), max. 10 m (de Loys 1928).
      Geografische Verbreitung
      -
      Typusregion
      -
      Kommentar
      -